Cinefacts

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  1. #201
    Let's rock!
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    Zitat Zitat von Krallzehe
    Andrew Woo, ein Spoiler-Tag bei The Machinist wäre ganz nett gewesen..
    Weswegen? Dem Verweis auf Haute Tension? Sorry, darin sah ich jetzt noch keine Spoiler-Gefahr.

  2. #202
    Let's rock!
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    Der Sonntag förderte folgendes zu Tage:

    Sword in the Moon: Noch ein historisch angehauchtes Schwertkampf-Epos aus Korea. Erreicht handlungsmäßig keinen großen Tiefgang aber gekämpft, geblutet und verstümmelt wird an allen Ecken und Enden. Dadurch wird der Film zumindest nicht langweilig. Fantasy und Magie bleiben außen vor.
    Ordentlich und zupackend inszeniert. 7/10

    Trespassing: Daß es noch möglich wäre, Mucha Sangre zu unterbieten, hätte ich eigentlich nicht gedacht. Dies scheint wirklich der absolute Schandfleck des Filmfests zu sein. Dabei glaubt man am Anfang, zumindest einen mittelprächtigen Slasher geboten zu bekommen. Doch dann geht es los mit der Langeweile. Endlose und absolut dümmliche Dialoge (in völlig unpassenden Situationen), die sich hinziehen und bis zum Geht-nicht-mehr ausgewalzt werden. Kein charsimatischer oder unheimlicher Killer und keine gelungenen Tötungssequenzen. Etwa nach der Hälfte dachte ich ernsthaft darüber nach, die Vorstellung zu verlassen.
    Pech für Estella Warren und Kurtwood Smith, die diesen Quark jetzt in ihren Filmographien zu verbuchen haben. 0/10

    Immortal: Tja, der Film setzt sich zwischen alle Stühle. Die Comics von Enki Bilal kenne ich nicht. Man merkt aber, daß da versucht wurde (ähnlich wie bei Akira) aus einem umfangreichen Werk eine eigenständige, verständliche Handlung für 100 Minuten Film zu komprimieren. Dies ist nur teilweise gelungen. Der Film ist nicht wirklich zugänglich oder völlig zu verstehen.
    Viele Dinge bleiben diffus und Fragen bleiben unbeantwortet. Der Film ist teilweise zu kammerspielartig inszeniert und bietet auch wenig an Tempo oder Action. Warum man manche Rollen mit CGI-Charakteren statt menschlichen Darstellern besetzt hat, ist mir nicht so ganz nachvollziehbar.
    Trotz allem geht von dem Film eine gewisse, schwer zu beschreibende Faszination aus. Nach der Vorstellung hatte ich das Gefühl, gerade aus einem Traum erwacht zu sein. Einige bombastische Schauwerte werden aufgefahren. Die Effekte sind meistens auf hohem Niveau (nur wenige sehen nicht so überzeugend aus). Eine gewisse Bewunderung verdient der Einfallsreichtum mit dem hier zu Werke gegangen wurde.
    Da mir kein gescheites Schlußwort dazu einfallen will, sage ich einfach "War mal was anderes". 7/10

  3. #203
    Oel ngati kameie
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    Zitat Zitat von Dr. Pepe
    Zu "High Tension": Dafür dass ich Slasher-Filme in den allermeisten Fällen so überhaupt nicht leiden kann, fand ich den auch gar nicht übel. Stellenweise durchaus spannend, zum Teil übel brutal, angenehm ernst und mit einer in der Tat ziemlich bösartigen Atmosphäre. Und keine Teenies, puh. Den derzeitigen Standard-Twist hätten sie sich in der Tat schenken können, aber wirklich gestört hat er mich nicht. Ich fand's okay, und wer Slasher-Filme eh toll findet, dürfte ziemlich begeistert sein.
    So, "High Tension" vorhin in Köln gesehen...uff, spannend, hart, ziemlich humorlos...verdammt guter Horror-Film, der aber auch sehr atmosphärisch gut gelungen ist, was zum größten Teil am Super-Soundtrack liegt. Ob der Plottwist am Ende Sinn macht, sei mal dahingestellt. Aber man kann sich durchaus etwas zusammenreimen.

  4. #204
    noch 2,8 Kilo bis Tango
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    Bisher habe ich mir:

    - Ginger Snaps 2 (blödsinn)
    - Control (genial)
    - Saw (klasse)
    - Mucha Sangre (schwachfug)
    - Immortal (merwürdig)
    - Hellboy (spitze)

    gegeben. Da ich immer mit meiner Frau reingehe, wird es diese Jahr nur noch

    - High Tension
    - Labyrinths
    und Ginger Snaps 3 werden. Dead & Breakfast hat leider nicht mehr geklappt

    Anbei eine ausführliche Filmkritik (soweit wie möglich spoilerfrei, mit einer umfangreichen bildergalerie) zu SAW

    ZUR SAW FILMKRITIK (KLICK)

    Zu den anderen Filmen wird in kürze was folgen.

  5. #205
    Tasmanischer Teufel
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    So, diese Nacht bin ich zum letzten mal aus dem 200 km entfernten Köln wieder gekommen. Ich würde ja gerne noch einmal hin, aber 800 km Autobahn innerhalb von 4 Tagen reichen erst einmal. Gesehen habe ich am Sonntag:

    Nothing
    Was für ein abgedrehter und lustiger Film. Ich bin mit gemischten Gefühlen in Kino gegangen (Cypher hat mir nicht wirklich gefallen) und wurde wunderbar unterhalten. Ein mutiger Film mit witzigen Ideen, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

    Get Shorty
    Sehr unterhaltsame Sammlung mit einigen Highlights. Das CGI-Werk "Terra" konnte mich wie auch "The Last Attack of the Beast" und "Gravedigger's Striptease" richtig begeistern. Einzig und allein der Dali Kurzfilm schien deplaziert. Optisch eine wahre Freude, aber der surreale Stil wirkt etwas deplaziert in der Filmreihe.

    The Green Butchers
    Rabenschwarze Komödie aus Dänemark, die zu unterhalten weiß. Die Stimmung im Kino war wunderbar und einige fiese Gags lassen einen das Lachen im Hals stecken bleiben. Leider kippt der Film ab der Hälfte um und bekommt einen recht ernsten Unterton, der dem Film deutlich an Fahrt nimmt. Die Geschichte bleibt zwar interessant, aber die Komödie driftet hier ein wenig ins Drama ab. Unterm Strich aber immer noch ein unterhaltsamer Film.

    Haute Tension
    Nach Saw mein nächster Film, an den ich hohe Erwartungen hatte. Umso überraschter war ich, dass ich die Geschichte schon kannte, als sich die Story entwickelte! Bis zur Tankstelle fand ich mich sehr stark an Dead Koontz’ „Intensity“ erinnert, was einem Freund von mir ebenso ging. Eine Recherche im Internet ergab, dass dies aus dem Toronto Filmfest auch schon angesprochen wurde und sich Alexandre Aja eher rausredete und dies „eher klassich“ so sei (für Interessierte: http://www.imdb.com/title/tt0338095/board/nest/10498593 ). Ab dem besagten Schauplatz geht der Film jedoch in eine ganz andere Richtung, aber etwas seltsam ist dies schon (kein „inspired by“ etc.).
    Zum Film selbst kann ich bin den anderen hier nur anschließen. Spannend, schockierend und fesselnd. Die Gewalt ist alles andere als lustig oder unterhaltsam (was einige Splatterfreunde im Kino anfangs nicht ganz begriffen haben) und kommt ziemlich verstörend rüber. Neben mir konnte ich nur aus dem Augenwinkel sehen, wie sich jemand die Ohren zu hielt und auf den Boden guckte. Lediglich beim schon viel genannten „Twisted-Ending“ kam ich mir betrogen vor.

    Ansonsten gibt es wenig zu meckern über den Film.

  6. #206
    Birnenpflücker
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    Across the Hall...
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    HEROES TWO
    Süß, anzusehen, wie hier immer der Italowestern nachgeahmt werden sollte (die Zooms, der Soundtrack, etc). Ansonsten aber vor allem eine ganze Menge recht langweiliges Gekloppe und eine niedliche Chinesin. Eher schwach...

    THE ORDEAL
    Unglaublich clever konstruiertes Ding. Ein kurzer Text darüber scheint unmöglich, also heb ich mir das für einen längeren Text auf. Da steckt so unendlich viel drin. Allerdings wieder einer dieser Filme, die ich zwar sehr sehr gut finde, aber dennoch eigentlich nicht mag.

    IMMORTAL
    Wäre ich nur in LAST HORROR MOVIE gegangen... Nicht, dass der hier so schlecht war, im Gegenteil, nur war er eben völlig egal. Jede Menge CGI-Eyecandy, was ja auch ganz schön war, überhaupt in seiner visuellen Gestaltung sehr konsequent, aber inhaltlich vor allem ein metaphysisch-esoterischer Windbeutel - viel Fassade, wenig dahinter.

    HELLBOY
    Zweite Sichtung, Urteil bestätigt: Rocker vor dem Herrn.

    DEAD & BREAKFAST
    "Noch besser" als MUCHA SANGRE. Naja. Ein bißchen besser tatsächlich. Trotzdem, schon bemerkenswert, wie leicht das Genrepublikum zufriedenzustellen ist: Einfach irgendwo eine Kettensäge oder ein EVIL DEAD-Plakat im Bild platzieren, und das Gröhlen ist dem Film sicher. Handwerklich eben schon verdammt mies, das Ganze. Und wer jetzt sagt, dass so ein Film doch keine gute Handlung oder besondere Inszenierung braucht, der irrt. DEAD & BREAKFAST ist der beste Beweis, dass ein Film um des reinen Kultes Willen einfach nicht funktioniert.

    NOTHING
    Minimalistischer Plot und dafür eine überbordende Inszenierung. Durchaus witzig und originell, der Subtext kommt dagegen reichlich platt daher. Jedenfalls beachtlich, was Natali aus dem schwierigen Drehbuch rausgeholt hat, das muss man ihm lassen...

    THE GREEN BUTCHERS
    Recht schöner Film, gerade der Plot entwickelt sich zum Schluß herrlich konsequent. Das Trauma eines der Protagonisten wirkt zwar schwer aufgesetzt, dafür entschädigt aber der völlige Verzicht auf einen moralischen Zeigefinger bei dem makabren Treiben. Das Publikum war aber wirklich ein Ärgernis: Wie man bei diesem eher leishumorigen Film bei jeder Kleinigkeit vor Lachen losbrüllen muss, war nicht nur künstlich, sondern hochgradig peinlich. Das hat mir tatsächlich den Film versaut. (Nebenbei, bestimmt ein vom Drehbuchautor eigens für das deutsche Publikum geschriebener Kracher: "Meine Eltern starben bei einem Autounfall in Deutschland, zwischen Karlsruhe und Stuttgart." )

    THE ALZHEIMER CASE
    Gibt sich als sehr konventioneller Krimi, gerade auch durch seine latente Tatort-Ästhetik, kam mir aber gerade im Detail sehr intelligent daher. Das fängt schon damit an, dass das kleine, zur Prostitution gezwungene, Mädchen, keine Sekunde als Opfer charakterisiert wird, was das fehlende Unrechtsbewusstsein eines Täters mal eben ganz unverblümt auf den Zuschauer überträgt. Auch der Killer entpuppt sich gerade gegen Ende als überraschend vielschichtiger Charakter. Positive Überraschung, wirklich.

    MADHOUSE
    Gurke. Aber sowas von. Ein Drehbuch zum Davonrennen (und mal wieder achso intelligent) und dermaßen üble Schlampereien beim Schnitt (Sexszene: Frau zieht T-Shirt aus; Schnitt; Frau macht Hose auf, hat das T-Shirt noch an; Schnitt; Frau sitzt ohne T-Shirt aber mit geschlossener Hose da) und überhaupt ganz großer Mist.

  7. #207
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    Oldboy

    Auch wenn hier wahrscheinlich kaum noch jemand von den Qualitäten des Films überzeugt werden muss, hau ich den Link zu meiner OLDBOY-Besprechung hier auch noch mal eben rein...

  8. #208
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    So, ich geb auch mal meinen Senf ab:

    Toolbox Murders (schon auf der Nacht der 1000 Schreie gesehen): Solide gemacht, Herr Hooper, mehr aber auch nicht. Kann man sich einmal anschauen, bisschen Spass bei den interessanten Morden haben, das wars dann. Alles in allem doch eher nur Durchschnitt. 5,5 von 10 Punkten

    Saw: Abolutes Meisterwerk für mich!! Respekt!! Der Film haut einen richtig um. Die Spannung steigt ins Unermessliche zum Schluss. Überhaupt ist das Ende eines der besten, die ich je gesehen hab, so muss das sein! Einen Vergleich zu Sieben kann und will ich nicht ziehen, denn ich finde, dass man die beiden Filme wirklich schlecht miteinander vergleichen kann, und auch nicht in einem Atemzug genannt werden sollten. Bewertung: Klare 10 von 10 Punkten! (schade das es noch so lange bis zur DVD dauern wird

    High Tension: Also wirklich, ganz im Ernst, WAS WAR DAS FÜR EIN SCHEISS?? Ich weiss sehr wohl, das der Film von allen Seiten her hoch gelobt wird, doch muss ich hier jetzt mal aufräumen. Ich bin sicher mit hohen Erwartungen reingegangen, aber was musste ich sehen? Eine billige Kolobos Kopie. Alles bis auf den Schauplatz war gleich. Ausserdem wusste ich (und das ist jetzt kein Witz) von dem ersten Satz im Film (I won't let anyone come between us anymore) wie er enden wird, vielleicht weil ich auch schon Kolobos kannte. Auch muss ich hier DVDTaz recht geben. Ich kenne auch das Buch "Intensity" von Dean Koontz und High Tension erinnerte schon sehr stark daran. Trotzdem muss ich sagen, das mir die Musik sehr gut gefallen hat. Diese hat doch noch einiges zur Spannung beigetragen. Alles in allem: Ein Film ohne eigene Idden, alles schlecht kopiert und schonmal dagewesen. Unterm Strich bleiben für mich nur ganz knappe 3 von 10 Punkten.

    Madhouse: Naja, ähnlich wie Toolbox, nix halbes und nix ganzes. Ganz interessante Geschichte, nette Effekte (das mit den Geistern und weissen Gestalten) doch wusste ich nie wirklich mit wem ich mich identifizieren sollte. (Erst der Junge der Gute, nette und die Frau die böse, zum Schluss umgekehrt, naja. Ich wusste nicht recht, was ich nun damit anfangen sollte, wirkte auf mich ein bisschen wie als ob der Regisseur auf Biegen und Brechen ein überraschendes Ende produzieren "musste" oder "wollte". Fazit: 3,5 von 10 Punkten.

    The Butterfly Effect: Jawoll, ein richtig richtig guter Film, hat mir sehr gut gefallen. Sowohl schauspielerisch wie auch filmtechnisch. Die Kameraarbeit war echt gelungen. Der Film hat insgesamt einfach nur Spass gemacht. Deshalb wohl verdiente 8,5 von 10 Punkten.

    Azumi: Wow, wieder ein Asien Kracher, es ist unglaublich, wie genial die Geschichte um das Mädchen erzählt wird. Man fühlt richtig mit und die Geschichte ist absolut fesselnd. Abgesehen davon hab ich sowieso eine Schwäche für Schwert Action aber insgesamt satte 9 von 10 Punkten.

    So, das war es nun auch, das FFF aus Kölle, hätte gern noch mehr Filme gesehen, leider hatte mein Geldbeutel was dagegen...

    Greetings,

    AlexCross
    Geändert von AlexCross (09.08.04 um 17:11:40 Uhr)

  9. #209
    I bash for Johnny Cash
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    Zitat Zitat von AlexCross
    denn ich finde, dass man die beiden Filme wirklich schlecht miteinander vergleichen kann, und auch nicht in einem Atemzug genannt werden sollten.
    bin ich ganz deiner meinung, alles andere wäre auch ne herbe beleidigung für "sieben"

  10. #210
    Oel ngati kameie
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    Zitat Zitat von Elektro
    bin ich ganz deiner meinung, alles andere wäre auch ne herbe beleidigung für "sieben"
    Was soll da dieser Smiley? Mit dieser Aussage hat Du nämlich, ganz im Ernst, vollkommen Recht. Ich fand "Saw" einfach nur nervtötend und langweilig.

  11. #211
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    So, nachdem mein Internet mittlerweile wieder geht auch mal ein paar Meinungen von mir:

    Memories of Murder
    Ein wirklich gut gemachter Krimi! Die Schauspieler sind außerordentlich gut, die Geschichte weiß zu überzeugen und die Cinematography ist genial (vor allem das Ende ist unvergesslich... aber auch die "Actionszenen" sind richtig gut dargestellt9. Trotzdem hätte man den Film warscheinlich auch etwas kürzer machen können. Etwas das vor allem die westlichen Zuschauer stören könnte, wäre der oftmals etwas unpassende Humor, der in "unserer" Filmwelt nicht so wirklich in so einen Film passt.
    Fazit 8,5 von 10

    36th Chamber of the Shaolin
    Ich hatte davor noch nie einen Shaw Brothers Film gesehn, und wollte mir beim FFF wenigstens einen zur Gemüte ziehen. Eigentlich war er in etwa genau das was ich erwartet habe, trotzdem fand ich ihn doch etwas langweilig. Natürlich hat er einige wirklich coole Szenen, aber ich glaub so richtig genial findet man ihn nur, wenn man damit Kindheitserinnerungen verbindet.
    Fazit: Hmm, schwer zu sagen... ich denke je nach Stimmung zwischen 3 und 10 von 10

    Nothing
    Nach sehr vielen negativen Meinungen zu dem Film bin ich mit niedrigen Erwartungen herein gegangen. Die wurden aber weit überboten! Vor allem der Anfang ist genial und äußerst kurzweilig ("The events of the following movie are all true!"). Leider kann der Film dieses Niveau nicht ganz halten, und man merkt schon wie er versucht, irgendwie doch noch auf die vom Verleih geforderte Länge zu kommen. Außerdem könnte er doch für einige Leute etwas zu albern sein. Insgesamt hab ich aber viel Spaß gehabt!
    Fazit 7 von 10

    High Tension
    In diesen Film bin ich dafür mit sehr hohen Erwartungen reingegangen... und die wurden etwas enttäuscht. An sich ist der Film auf jeden Fall durchwegs sehr spannend und ist sehr atmosphärisch. Was mich dennoch gestört hat ist zum einen die Art der Gewaltdarstellung. Ich hab wirklich nichts gegen sehr brutale Filme, aber die Gewalt war einfach teilweise etwas lächerlich dargestellt. In einem ernsten Film erwarte ich eigentlich auch realistisch anmutende Gewalt, und keine Köpfe die durch eine angeschobene Kommode abgetrennt werden (was vor allem durch den Twist am Ende noch um einiges unrealistischer wird). Aber am meisten gestört hat mich der Twist. Ich bin eigentlich wirklich ein Fan von gut gemachten Twists, und lasse mich auch gern etwas "verarschen". Aber in dem Film ist der Twist eine Frechheit. Die meisten Szenen die man gesehen hat können so gar nicht im Entferntesten möglich sein, es kommt einem fast so vor, als würde die Entscheidung für den Twist erst kurz vor Drehschluss getroffen worden sein (auch wenn es davor noch einige Hinweise darauf gibt).
    Fazit: bis zum Twist 8 von 10, insgesamt 6,5 von 10

    Save the Green Planet
    Was für ein Film... ich war ja auf einen seltsamen Genre Mix eingestellt, trotzdem dachte ich da eher an einen lustig beschwingten Film. So etwas in der Art kann glaub ich nur in Asien gedreht werden... Zu viel will ich eigentlich gar nicht dazu sagen, weil man vor dem Film auch nicht zu viel darüber wissen sollte, auf jeden Fall hatte ich einen sehr interessanten Kino Abend.
    Fazit 7,5 von 10

    Jetzt kommt noch Morgen Old Boy und am Mittwoch Open Water... bisher bin ich mit meiner Auswahl sehr zufrieden, von Old Boy erwarte ich mir noch ne Menge, bie Open Water hoffe ich dass er besser ist als fast alle anderen sagen!

    Mike

  12. #212
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    Zitat Zitat von JasonX
    Was soll da dieser Smiley? Mit dieser Aussage hat Du nämlich, ganz im Ernst, vollkommen Recht. Ich fand "Saw" einfach nur nervtötend und langweilig.
    ganz so drastisch würd ich es nicht ausdrücken - aber es kommt im endeffekt aufs gleiche raus, "saw" ist qualitativ weit entfernt von "sieben"

  13. #213
    Pirat
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    Schön das in HH alles beim alten bleibt, bin am Donnerstag und Montag vor Ort.

    Aber jetzt mal was anderes:
    An alle die bereits High Tension und The Ordeal gesehen haben:
    wie soll ich mich entscheiden? Fakt ist: Old Boy wolllte ich so oder so sehen. Der läuft morgen in Köln und am Sonntag in Hamburg. In Köln könnte ich morgen noch High Tension mitnehmen, in HH käme The Ordeal in Frage. Was soll ich tun? Würde gern beide sehen, kann aber nicht nach Köln und dann noch 3 x nach HH.
    Also, was meint ihr, The Ordeal oder High Tension?

    Places

  14. #214
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    kommt drauf an.. wenn du auf perverse franzman kost stehst dann the orderal. wenn du eher auf slasher stehst high tension. qualitativ gefällt mir the orderal besser weil da einfach mehr substanz drin steckt als in dem zwar direkten und radikalen aber storymässig schwachen high tension. und da es high tension bereits auf dvd gibt und auch bald in deutschland geben wird würde ich ein weiteres mal für the orderal stimmen.

  15. #215
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    Zitat Zitat von shadybunch
    kommt drauf an.. wenn du auf perverse franzman kost stehst dann the orderal. wenn du eher auf slasher stehst high tension. qualitativ gefällt mir the orderal besser weil da einfach mehr substanz drin steckt als in dem zwar direkten und radikalen aber storymässig schwachen high tension. und da es high tension bereits auf dvd gibt und auch bald in deutschland geben wird würde ich ein weiteres mal für the orderal stimmen.
    das ist ja mein dilemma, ich steh auf beides
    spaß beiseite, high tension als blindkauf ist mir irgendwie zu riskant, zumal die import dvd nicht gerade billig ist. Und ob die deutsche DVD jemals die FSK überlebt steht auch noch in den Sternen. Allerdings gilt für The Ordeal das gleiche...Oh man, sieht echt so aus das ich einmal nach Köln und dreimal nach Hamburg muss...naja, man gönnt sich ja sonst nchts
    aufjedenfall danke für den tipp...

    Places

  16. #216
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    Zitat Zitat von Places
    Also, was meint ihr, The Ordeal oder High Tension?
    Naja, "High Tension" ist in meinen Augen ein überraschend gelungener und durchaus sehenswerter Vertreter eines eigentlich unglaublich ausgelutschten Genres. "The Ordeal" (Shady, schreib den Titel doch bitte *einmal* richtig! ) hingegen nimmt Genre-Motive nur als Ausgangsposition und entwickelt daraus etwas wirklich Außergewöhnliches. Deswegen: Lieber "The Ordeal" gucken!

  17. #217
    Ringträger in Ausbildung
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    Meine Meinung zu The Machinist:
    Obwohl ich nur mit wenigen Erwarteungen in den Film gegangen bin hat er mich doch fast über die ganze Laufzeit in Spannung gehalten. Na klar war das Ende im Prinzip schon fast von Anfang an vorherzusehen, spätestens als die Arbeitskollegen und Bosse von Trevor Reznik ihm sagen, dass in der Fabrik kein "Ivan" arbeitet. Das er sich dann im Folgenden trotzdem so darauf versteift, dass er es mit einer Verschwörung zu tun hat ist zugegebenermaßen ziemlich hirnrissig, auch wenn man es so erklären kann, das Trevor's Unterbewußtsein unter allen Umständen versucht die Erinnerung an den Unfall eben dort zu belassen.
    Trotzdem ist das Ende nicht komplett unüberraschend, da man vorher eigentlich doch eine andere Meinung von Trevor hatte, nämlich dass er ein ganz fieser Killer ist. Statdessen ist er eigentlich ein ganz netter Kerl, der nur einmal etwas sehr dummes getan hat und dafür seitdem leidet.
    Chrsitian Bale in diesem Zustand zu sehen ist fast schon körperlich schmerzhaft. Eine ziemlich beeindruckende Vorstellung von ihm.
    8/10

  18. #218
    Grüner Marsianer
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    Leute, ich sage es euch: Wenn "The Machinist" ein Film wäre, den mehr als nur ein paar Festivalleute sehen würden, dann wäre ihm seine Oscarnomminierung sicher.

  19. #219
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    Ich komme gerade aus Oldboy und bin noch etwas geplättet... was für ein genialer Film! Da steckt so viel drin, ich kanns gar nicht erwarten ihn nochmal zu sehn... das einzige was mich etwas gestört hab war die "Erniedrigungsszene" am Ende, die für mich als westlichen Zuschauer doch etwas befremdend wirkte...

    Fazit: Auf jeden Fall 10 von 10, der wohl beste Film des Festival und vielleicht beste Film des Jahres!

    Mike

  20. #220
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    Also ich komm auch grad aus Oldboy... und schliesse mich den Begeisterungsreden mal nicht an... ich bin normalerweise ein grosser Fan asiatischen Kinos, aber ich bin doch wohl noch zu "mainstreamig". So gut gefallen wie den meisten hier, hat mir der Film sicher nicht... gut, die Erzählweise der Story und auch deren Cleverness plus ein paar coole Szenen hat der Film... aber so richtig warm wurde ich nicht... näher geh ich mal nicht drauf ein, weil das ein spoilern nach sich ziehen würde...
    vielleicht hätte ich vorher aber auch nicht Infernal Affairs 2 sehen dürfen, den ich dagegen extraklasse fand...
    Fazit
    Infernal Affairs II 9/10
    Oldboy 5/10

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