Cinefacts

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  1. #81
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Zitat Zitat von lucky Beitrag anzeigen
    War schon jemand drin? Die Laufzeit wird mit 127 Minuten angegeben. Und die Blu-ray hat (zumind.bei Amazon) ein FSK 6 Logo.

    Ich weiß ja nicht,was da an heftigen Szenen drin ist. Nicht,das Fox den am Ende tatsächlich auf FSK 6 runterkürzt. Und man nur im Kino die ungekürzte Fassung sieht.
    Keine Panik. Fox knallt auf Vorabcover neuerdings gerne mal stumpf eine FSK 6, obwohl der Film dann tatsächlich eine andere Freigabe hat. The Watch ist aktuell auch so ein Fall. Wahrscheinlich hat der Hiwi, der die Vorabcover zusammenpastet, schlicht keinen Bock gehabt, die richtige FSK rauszusuchen.

  2. #82
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Das will ich auch schwer hoffen. Ich konnte mir das auch nicht vorstellen,das die den runterschnippeln. Eher im Kino als andersrum.

    Wo bleiben die Kritiken?

  3. #83
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    blätter doch mal eine Seite zurück

  4. #84
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Ja ja..ich weiß. 3 recht positive Kritiken waren schon da. Hatte beim offiziellen Start mit mehr gerechnet. Der Kurze möchte gerne mit rein. Wird aber erst 11 nächstes Jahr. Normalerweise würde es ja gehen. Bin mir da noch unschlüssig.

  5. #85
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Warum geht man für FSK Freigaben nicht einfach auf die Seite der FSK?
    http://www.fsk-online.de/index.asp?S...ahlSuchworte=1

  6. #86
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Fand den Film absolut gut. Das 3D ist richtig geil in dem Film integriert, und viele Szenen haben etwas von Kunst. Man merkt am Anfang direkt die ruhige Erzählweise, die sich im Film dann teils steigert.

    Absolut "WoW" Szenen, wo ich echt dachte "W H A T THE FUCK":

    - als der Tiger die Hyäne gekillt hat, er quasi ins Bild springt

    - das Untergehende Schiff, absoluter wahnsinn

    - der Orka übers Boot springt


    Auch die Musikuntermalung wußte sehrwohl zu gefallen.

    8.5/10, mein absolutes Highlight für dieses Jahr, noch vor dem Hobbit

  7. #87
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Zitat Zitat von ShineyMetalAss Beitrag anzeigen
    ...
    Absolut "WoW" Szenen, wo ich echt dachte "W H A T THE FUCK":

    - als der Tiger die Hyäne gekillt hat, er quasi ins Bild springt
    ...


    ...
    In der Tat. Die Sequenz hat auch einige bei mir im Kino kalt erwischt. Insgesamt eine absolut großartige 3-D-Bildgestaltung von Claudia Miranda! Für mich das beste auf diesem Gebiet seit "Hugo Cabret".

    Eigentlich ist der Film von der Thematik her gar nicht so mein Ding, weshalb ich ihn ursprünglich auch gar nicht sehen wollte. Hab's gestern aber doch getan und nicht bereut. Insgesamt annehmbare 7/10 (mit ein paar leichten Kürzungen hier und da, wäre noch mehr drin gewesen).

    @lucky
    Es gib reihenweise positive Kritiken zu dem Film (z. B. aktuell im Berliner Tagesspiegel). Die Lauflänge beträgt nach meiner Messung 126:44 Min. Kürzungen waren nicht merkbar, allerdings schwenkt die Kamera in vermeintlich drastischen Szenen eher weg. Es ist also offenbar schon beim Dreh darauf geachtet worden (siehe auch meinen Beitrag weiter oben).

  8. #88
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Gestern gesehen, immer noch geflasht. Völlige Begeisterung! Schlägt sogar den Hobbit. Wenn ich dazu komme, schreibe ich demnächst noch etwas mehr, aber ich zücke schon mal die 9/10.

    PS: Alle 3-D-Hater sollten hier die Ausnahme machen! Was für Wahnsinnsbilder, heilige Scheiße!

  9. #89
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    sehe ich ähnlich, für mich der beste Film des Jahres 2012.
    Fand den Film zu keinem Zeitpunkt kitschig.
    Der junge Hauptdarsteller spielt absolut grandios.
    Audiovisuell so ziemlich das geilste, was ich jemals gesehen habe.
    Der CGI-Tiger ist perfekt animiert.
    Das 3D ist ebenfalls toll, obwohl ich nie ein Fan davon werde.
    Am Anfang hat mich die Erzählweise etwas an "Amelie" erinnert.
    Genial auch der Schluss mit der der wohl wahren Story, nach der es einem kalt den Rücken runterläuft.
    Nach "Tiger & Dragon" bereits der zweite Film von Ang Lee, der mich völlig geflasht hat.

    9/10

  10. #90
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Im Grunde ist "Life of Pi" eine, wunderbar erzählte, Geschichte über den Glauben, die schon mit einem fesselnden Vorspann beginnt.
    Ang Lee hat es geschafft, den Roman in atemberaubend schöne Bilder zu transformieren und diese mit einer gut erzählten Story zu kombinieren. Hinzu kommen eine grandios geführte Kamera sowie überzeugend agierende Darsteller, allen voran natürlich Suraj Sharma als schiffbrüchiger Pi.
    Weit mehr als nur grandios sind jedoch die SFX. Wie Richard Parker, der Tiger, generiert wurde, ist schlichtweg nahezu perfekt. Obwohl extra darauf geachtet, habe ich in keiner einzigen Einstellung gedacht, hey, hier ist der Tiger ja animiert oder verdammt gute CGI. Der Tiger wirkte einfach durchweg absolut echt. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass reale Aufnahmen eines Tigers in die Bilder hineinkopiert wurden. Eine einfach nur beeindruckende Arbeit.
    Lobend zu erwähnen wäre hier auch das 3-D. Der Tiefeneffekt hat sich durch den gesamten Film gehalten und in einigen Szenen hat's tatsächlich für einen gewissen Mehrwert gesorgt.
    Alles in allem ist "Life of Pi" ein mehr als nur gelungener Abschluss meines persönlichen Kinojahres 2012.

    9/10

  11. #91
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    LIFE OF PI – SCHIFFBRUCH MIT TIGER
    [LIFE OF PI][USA][2012]



    Regie: Ang Lee
    Darsteller: Suraj Sharma; Irrfan Khan; Ayush Tandon; Gérard Depardieu; Rafe Spall; Tabu; Adil Hussain; Shravanthi Sainath; Vibish Sivakumar


    Pi Patel [Irrfan Khan] erzählt einem Schriftsteller [Rafe Spall] die Geschichte seines Lebens: Als Sohn eines indischen Zoobesitzers verliert er als Jugendlicher [Suraj Sharma] bei einem Schiffsunglück seine ganze Familie. Er selbst kann sich auf ein kleines Boot retten, gemeinsam mit einem Zebra, einem Orang-Utan, einer Hyäne und einem bengalischen Tiger. Die Hyäne tötet erst das Zebra. Als der Orang-Utan das Zebra retten will, ist er das zweite Opfer. Doch der Tiger, bislang unter einer Plane versteckt, tötet im Anschluss die Hyäne. Nun ist Pi mit einem gefährlichen Raubtier allein auf hoher See – der Beginn einer unglaublichen Reise der Annährung, Hoffnung und Verzweiflung, bei der beide Parteien nach und nach erkennen, dass sie aufeinander angewiesen sind, um zu überleben.

    Es soll Leute geben, bei denen flossen Tränen, als Chuck Noland, gespielt von Tom Hanks, in CAST AWAY von seinem Football zwangsgetrennt wurde. Diese Leute möchte man nicht neben sich wissen, wenn sie Zeuge werden, wie Pi Patel sich am Ende LIFE OF PIs von seinem Tiger verabschieden muss.

    Tatsächlich sorgt die erst nach langem Prozess entstandene Verfilmung des 2001 erschienenen Romans SCHIFFBRUCH MIT TIGER für ein paar der herzzerfetzendsten Szenen des Kinojahres 2012. In zeitweise schier überwältigenden Bildern erzählt LIFE OF PI ein ausladendes, in religiösen Metaphern und tiefgründigen Symbolen schwelgendes Abenteuermärchen, dessen versöhnliche Botschaft und simple Konklusion noch nachhaltig beeindrucken können.

    Die optische Brillanz verkommt dabei niemals zum reinen Selbstzweck, sondern erscheint im Hinblick auf die finale Wende sogar fast zwingend notwendig. Der gebotene Prunk erschlägt Geschichte nicht etwa, sondern ordnet sich ihr unter, unterstützt sie, bereitet ihr die Bühne.

    So beginnt LIFE OF PI - einer der visuell aufregendsten Filme des Jahres 2012 - in beschaulicher optischer Bescheidenheit mit unaufdringlichen Bildern sich friedlich lümmelnder Zootiere und fühlt sich nachfolgend, wenn er den jungen Inder Pi auf seiner Sinnsuche begleitet, zunächst wie ein bunt bebilderter Exkurs in Sachen Religion und südasiatische Gesellschaftsverhältnisse an.

    Aus dieser Prämisse heraus entwickelt sich behutsam das intensive Psychogramm eines Mannes, der als Kind von der Vielzahl der Religionen dermaßen verwirrt wird, dass er gleich mehrere annimmt, der mit Intelligenz und Ausdauer den albernen Klang seines Namens reinwäscht, um als Jugendlicher schließlich auf hoher See, scheinbar verlassen von der Welt, doch mit unbändigem Lebenswillen, Tod und Wahn zu trotzen.

    Besonders die turbulenten Ereignisse auf dem Meer sind es dann auch, die sich ins Gedächtnis brennen: Der brutale Überlebenskampf zwischen Zebra, Affe, Hyäne, Tiger und Mensch, groteskerweise im extrem beengten Raum eines Rettungsbootes stattfindend, liefert einzigartige, in ihrer Wirkung oft surreale Bilder von unübertrefflicher Symbolik.

    Nachdem lediglich Mensch und Tiger überleben, beginnt eine faszinierende, von Rückschlägen und Erfolgen gezeichnete Annäherung beider Parteien, die sich schließlich miteinander arrangieren, als sie erkennen, dass einer auf die tröstende Gesellschaft des anderen angewiesen ist – nicht nur eine großartige Metapher für das respektvolle Zusammenleben von Mensch und Natur, sondern auch ein treffendes Gleichnis für die Zähmung des menschlichen Geistes.

    Viele Regisseure waren bereits für die Verfilmung des im Jahre 2001 erschienenen Romans im Gespräch: M. Night Shyamalan [→ THE VILLAGE], Jean-Pierre Jeunet [→ DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE], Alfonso Cuarón [→ CHILDREN OF MEN] – keiner davon wäre eine schlechte Wahl gewesen.
    Dass der Zuschlag schließlich an Ang Lee [→ SINN UND SINNLICKEIT] ging, muss dennoch als wahrer Glücksfall der Filmgeschichte gelten: Seine Inszenierung ist sich der Stärke ihrer zugrundeliegende Story jederzeit bewusst und geriet trotz überbordender Bildgewalt doch zugleich behutsam und unaufgeregt.
    So kleidet Lee selbst die dramatischsten Momente immer noch in Szenen malerischer Ruhe: Wenn Pi den verheerenden Untergang seines Schiffes zeitweise unter Wasser miterlebt, entsteht auf diese Weise ein Bild von fast schon poetischer Anmut.

    Hier geht's weiter: LIFE OF PI - SCHIFFBRUCH MIT TIGER

  12. #92
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Sehr hübsche Bilder. Und was dahinter? Muss jeder selbst entscheiden. Der Junge Pi, genannt Pisser, landet mit ein paar Tieren im Rettungsboot. Das soll dann ein Fabel über Religion und Glauben im Allgemeinen sein. Der Pisser ist über weite Strecken der einzige Mensch im Bild. Ähnlich wie Tom Hanks in Cast Away. Wo Hanks eine Freundschaft zum Volleyball aufbaut, kommen sich der Tiger und Pisser näher. Läßt Cast Away den Zuschauer frei nachdenken, muss man in Life of Pi über Religion nachdenken. Du denkst jetzt über Gott nach, Pisser! Und sonst nix! Naja, vielleicht hätte man die Message nicht ganz so durchdrücken müssen. Auch wenn der Pisser am Ende behauptet, der Zuhörer könne sich seine Eigene Meinung bilden. Siiiicher. Etwas holprig erzählter Film. Aber gut gemacht und einigermaßen gut gespielt.
    6/10

  13. #93
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Zitat Zitat von Archos Beitrag anzeigen
    Auch wenn der Pisser am Ende behauptet, der Zuhörer könne sich seine Eigene Meinung bilden. Siiiicher.
    Welche Meinung gibt denn der Film Deiner Meinung nach vor?

    ---------

    Nachdem ich den Film nun noch mal in der Synchronisation gesehen habe, hat mich vor allem der Spitzname genervt. Da fängt der erste Schüler noch mit "pissen" an [welches ähnlich wie "pissing" klingt] und schwenkt auf einmal auf "Pisser" über. Wirklich mies übersetzt. Allerdings weiß ich nicht, ob das auch schon im Roman so übersetzt worden ist - den habe ich nur auf Englisch gelesen. Ansonsten war die Übersetzung trotz des Verlustes der indischen Akzente nicht so schlimm wie befürchtet.

  14. #94
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Zitat Zitat von ZordanBodiak Beitrag anzeigen
    Ansonsten war die Übersetzung trotz des Verlustes der indischen Akzente nicht so schlimm wie befürchtet.
    Ich fand vor allem die Idee geil, Ilja Richter auf Irrfan Khan zu besetzen, da dieser auch bereits das Hörbuch eingesprochen hatte. Richters Talent wird doch meistens immer noch unterschätzt und seine Stimme hauptsächlich für Klamaukrollen gebucht.

  15. #95
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Das Buch hatte ich mir vor zwei Wochen durchgelesen und war verzaubert davon. Der Film war ein traumhaftes, wunderschönes Gemälde, anmutig von Ang Lee in Szene gesetzt, was durch Bildgewalt, die 3D-Effekte, den wunderbar animierten Tiger, die gute Wahl des unbekannten Hauptdarstellers und einen sehr schönen Soundtrack zu überzeugen wusste. Einige frei hinzugefügte Stücke waren zu verkraften, die eine Ausklammerung eines im Buch vorkommenden Charakters ebenfalls.

    Ein Meisterwerk, der zu Recht sehr positive Kritiken erhalten hat, wie das Buch auch zum Nachdenken animiert, zumal man jetzt auch Bilder dazu im Kopf hat. Für mich ist es eine Empfehlung, aber auch nur an diejenigen unter euch, die allgemein mit Philosophie und Religion etwas anfangen können oder alternativ auf Bildgewalt stehen. Wer andere Maßstäbe hat, den wird er möglicherweise langweilen.

    10 von 10 Punkte - mit obigen Einschränkungen wie gesagt...
    Geändert von Thordur1848 (10.01.13 um 10:27:12 Uhr)

  16. #96
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    ...und nun auch mit 11 Oscar-Nominierungen bedacht - die meisten davon zurecht! Feine Sache....tippe mal auf den Regie-Oscar (plus ein paar weitere, für Cinematography & visual FX)

  17. #97
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Zitat Zitat von fudoh Beitrag anzeigen
    ...und nun auch mit 11 Oscar-Nominierungen bedacht - die meisten davon zurecht! Feine Sache....tippe mal auf den Regie-Oscar (plus ein paar weitere, für Cinematography & visual FX)
    Mit freudiger Erregung habe ich das auch vernommen.

  18. #98
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Life of Pi hat mich ab der ersten Minute gefangen.
    Wunderschöne und gewaltige Bilder, tolle Pi Darsteller.
    Einer der besten Filme die ich in den letzten 12 Monaten gesehen habe.
    Ein paar Tränen hat's mir auch raus gedrückt.
    10/10

  19. #99
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Nachdem ich das Buch vor Jahren schon gelesen hatte und nach ein paar anfänglichen Anlaufschwierugkeiten, mich in die Geschichte reinzufinden, sehr fasziniert war, habe ich mich auf den Film, seit ich den ersten Trailer davon sah, gefreut.
    Gestern war es dann soweit - obwohl ich sonst gerne auf 3D verzichten kann, hab ich nach den guten Wertungen dann doch eine Vorstellung in 3D rausgesucht.

    Ich bin restlos begeistert von "Life of Pi". Es ist lange her, dass ich einen Film im Kino gesehen habe, der mich so vollkommen und durchgängig überzeugt hat, wie dieser. Jede einzelne Einstellung ist ein Kunstwerk, das 3D unterstreicht die Handlung und ist nie zu effekthascherisch (und wenn, dann passt auch das).
    ...zum Beispiel, als Pi den Tiger mit dem Stock bändigt, finde ich den Popout Effekt des Stocks sehr passend, weil er ja schliesslich auch dem Tiger damit vor dem Gesicht rumfuchtelt und ihn ganz bewusst nerven/verunsichern will.
    Hingegen sind die Effekte, die die Weite und Macht des Ozeans noch unterstreichen, ganz wunderbar umgesetzt
    Zugegeben, wenn man mit Philosophie und Theologie nicht viel am Hut hat, dann mag einem ein (wichtiger) Teil der Story entgehen, aber auch ohne diesen Subtext funktioniert diese Geschichte immer noch als Abenteuerstory.

    Wenn man bedenkt, dass weite Strecken der Handlung komplett von einem (mir?) unbekannten Darsteller und einem CGI-Tiger getragen wurden, dann sind Pis 266 Tage auf See für mich wie im Flug vergangen und der Film hat dabei die perfekte Balance zwischen leisen und lauten Tönen gehalten. Überhaupt - der Tiger! Hätte ich nicht vorher gewusst, dass der Tiger zu 90% am Rechner entstanden ist, ich hätte es nie und nimmer gemerkt. Der zweite Protagonist wirkt zu keiner Sekunde weniger echt und weniger authentisch als der beeindruckend und mitreissend spielende Pi-Darsteller.

    Alles in Allem lautet mein Fazit: "Life of Pi" ist Erzählkino par excellence und eine unumwundene Empfehlung für jeden, der auch mal ins Kino geht, um sich verzaubern zu lassen.

    10/10
    Geändert von Rocco Schiegel (16.01.13 um 09:56:28 Uhr)

  20. #100
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    AW: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (von Ang Lee)

    Da hat sich der Kinobesuch ja echt mal wieder gelohnt. Ang Lee hat nicht mehr und nicht weniger als ein visuelles und spirituelles Meisterwerk geschaffen. Solche beeindruckenden Bilder habe ich ja seit Ewigkeiten mehr gesehen und der komplett aus dem PC stammende Tiger wirkt die meiste Zeit über ziemlich real! In den technischen Kategorien wie Spezialeffekte und Kamera definitiv auch ein Oscarfavorit.
    Die Kritik von vielen, dass der Film zu langatmig sei, kann ich gar nicht teilen. Der Film lässt sich zu Anfang genügend Zeit Pi zu charakerisieren und dann auf hoher See, ist man eigentlich nr noch von den Bildern gebannt. Ja sogar das 3D lohnt sich hier mal wieder, da es nicht einen Pop-Out gibt, aber die tiefenebene Meisterhaft benutzt wird.
    Soundtrack und Bilder verschmelzen hier zu einem visuellen Erlebnis der Extraklasse mit vielen religösen und spirituellen Einschlägen, damit es auch genügend zum Nachdenken gibt.

    Eine Höchstwertung vermag ich dem Film aber nicht zu geben, da ich ihn persönlich dafür nicht packend genug fand. Visuell aber ein Must See.

    8,5/10 Punkten

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