Cinefacts

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  1. #181
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    The Secret Adventures of Gustave Klopp

    Meine Freundin und ich wären fast zu spät gekommen... dann ging der Film los und ich sagte zu meiner Freundin: "Keine Angst, dass ist nicht der Film" (da der Anfang doch etwas überraschend für mich war). 5 Minuten später hab ich dann zu ihr gesagt: "Ich glaub das ist doch der Film"

    Bei einem Film über Narcolepsy besteht natürlich die große Gefahr entweder fast alle Witze mit dem plötzlichen Einschlafen des Hauptcharakters zu machen, oder die Krankheit zu verharmlosen. Beides ist hier nicht der Fall...

    Der Film geht meiner Meinung nach sehr gut mit der Krankheit um... am Anfang sehr lustig, im Laufe der Zeit kapiert man auch dass das eigentlich gar nicht so lustig ist. Ein bißchen hat mich das an koreanische Filme erinnert, die auch oft von lustig zu tragisch wechseln... nun Narco ist da schon ein bißchen anders, und man merkt ihm an dass er aus Frankreich ist.

    Der Film ist stellenweise urkomisch, insgesamt sehr sympathisch, manchmal etwas traurigund manchmal denkt er zum Nachdenken an. Dazu sind die Bilder echt schön und die Musik hat mir auch sehr gut gefallen... ebenso die Schauspieler, v.a. der Hauptdarsteller und sein bester Freund. Dazu gibt es noch eine für mich überraschende Cameo.

    Leider hat der Film gegen Ende hin auch ein paar Längen, ich war überrascht dass er keine 2 Stunden gedauert hat als ich rausgekommen bin. Ansonsten hat mir der Film total gut gefallen, und ich hoffe, dass er hier auch auf DVD rauskommt... außerdem hab ich sogar das Französisch zu meiner Überrashung sehr gut verstanden!

    Ach ja, und irgendwie sieht man auch jedes Jahr wieder die selben Dauerkartenbeseitzer .

    Fazit: 7,5 von 10 (knapp an 8 von 10 vorbei)

    Mike

  2. #182
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Zitat Zitat von korinther
    und zur durchschnittlichen qualität: ich kann mich erinnern, dass 2002 das bisher mit abstand schlechteste jahr war, da ist dieses jahr doch um einiges besser.
    verzeiht mir das ich diesen alten post zitiere aber ich habe mal aus interesse die filme von 2002 überblickt und da gibt es ne menge filme top filme dabei.. bin ja selber erst seit 2003 dabei aber 02 hätte mich schon sehr interessiert... naja geschmäcker sind verschieden

  3. #183
    mia san mia
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    ANTHONY ZIMMER 9/10

    Kurz und gut: Absolut sehenswert!! Gute Story, spannend erzählt, sehr überzeugende Darsteller und traumhafte Locations. Großes französisches Kino!


    THE BIG WHITE 8/10

    Auch hier wieder ein unterhaltsamer und kurzweiliger Film mit ausgezeichnet agierenden Darstellern. Zwar eine nicht neue, aber dafür eine mit sehr viel schwarzem Humor gespickte Story. Braucht ein wenig, um in die Gänge zu kommen, hat dafür aber einige sehr amüsante Szenen. Kann ich guten Gewissens empfehlen.

    Gruß

    Eric

  4. #184
    Verfechter der Liebe
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Meine kleine Filmauswahl aus Frankfurt:

    Godzilla - Final Wars:
    Das Manko vieler, wenn nicht fast aller Godzilla Filme, waren die Handlungsszenen mit den Menschen neben der Monsteraction. Das war hier viel interessanter und auch actionreicher gestaltet als üblich. Hatte ich auch von Kitamura so erwartet. Sonst gabs coole Kämpfe der Monster, wenn manchmal auch sehr kurz.
    Hab mich super amüsiert. 8/10

    Evil Aliens:
    Hab mir schon mehr erhofft. Wie andere war ich auch nicht so vom Humor des Film angetan.
    Den Metzelszenen hat einfach auch die Spannung gefehlt und die Charaktere waren einfach nicht sympatisch.
    5/10

    Man Thing:
    Den hab ich mir einfach angekuckt weil Hellevator ausfiehl. Hätt ich bleiben lassen sollen. Einfach zu viel ärgerliche Klischees und irgendwie langweilig. Gab halt paar entstellte Leichen zu beobachten und so. Toll war dann auch dass kurz vor Ende des Films der Projektor ausgefallen ist. Nach fünf Minuten warten bin ich dann abgehauen.


    Kampfansage:
    Trotz des niedrigen Budgets gut gemachter deutscher Film. Unterhaltsame Kämpfe, paar lustige Dialoge un keine wirklichen Längen.
    7/10

    Shutter:
    Obwohl ich von den Asia-Gruslern nur A Tale of two Sisters gesehen habe, hat mich der Film nicht wirklich packen können. Nach den ersten Geisterszenen konnt ich mich nicht mehr wirklich für die Shockmomente begeistern, ist irgendwie so dahingeplätschert. Das Ende hats da auch nicht rausgerissen.
    3/10

    The Devil's Rejects:
    Bin mit hohen Erwartungen rein und sehr zufrieden wieder rausgegangen.
    Da hat für mich einfach alles gestimmt:
    Titties+Asses+Sadism+Cool Music+Blood+Good Actors= One Hell of a Movie
    Funktioniert natürlich nur wenn mans richtig angeht, und Rob Zombie hat für mich die Zutaten hervorragend zusammengemixt und mir einen leckeren Filmeintopf gekocht.
    Danke, hat geschmeckt!
    10/10
    Geändert von Rock Krusher (13.08.05 um 01:16:51 Uhr)

  5. #185
    Zyniker
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    In aller Kürze auch noch ein paar Eindrücke von mir:

    "Kiss Kiss Bang Bang"
    Klasse Eröffnungsfilm, hat mir sehr gut gefallen (+)

    "A Bittersweet Life"
    Durchschnittlich, verspielt leider viel Potential, übrig bleibt ein simples Revengemovie mit aufgesetzter Philosophie (0)

    "The Big White"
    Nett anzuschauen. Erinnert an "Fargo" und "Ein einfacher Plan". Mich hat Robin Williams ständig heulendgrinsendes Clowngesicht etwas gestört. (0)

    "Freeze Frame"
    Nette Idee. Auch ganz schön anzuschauen... (0)

    "Evil Aliens"
    Um einiges besser als Undead, für Fans sicher eine Gaudi. Ich bin aber wohl schon etwas zu lange auf dem FFF, um bei sowas abzugehen. (0)

    "Sin City"
    Sehr mutiges Filmprojekt. Hat mir überaus gut gefallen. Ist ein Must-See dieses Kinojahres. (+)

    "The Descent"
    Spannender Höhlentrip zwar ohne viel Tiefgang, aber handwerklich spitze gemacht. Einzig die Musik fand ich an ein paar stellen zu übertrieben dramatisch... (+)

    "Vares: Privat Eye"
    Durchschnittlicher Film. Nicht ganz so abgedreht wie die Skandinavier der letzten Jahre... (0)

    "Murder Set Pieces"
    Überaus krankes Machwerk. Da bleibt sogar den hartgesottenen das Lachen im Hals stecken... Mein Geschmack ist es nicht (-)

    "The Crossing"
    Eher lahmer Thriller. Konnte mich nicht packen... (-)

    "Kampfansage - Der letzte Schüler"
    Kampfansage 2 in Endzeitstimmung und Spielfilmlänge, nicht mehr und nicht weniger. KungFu-typisch flache Handlung aber gute Kampfszenen. Nette Anekdote von Johannes Jäger: Der Film lief in China auf einem Filmfest im "German Focus" (0)

    "Godzilla: Final Wars"
    Weltuntergang im Kinderzimmer. Etwas zu viel von der sinnlosen Handlung, macht aber sehr viel Spaß. (0)

    "Dear Wendy"
    Bester Abschlussfilm seit Jahren. Das Duo Vinterberg und von Trier präsentiert wie nicht anders zu erwarten einen sehr mutigen und ungewöhnlichen Film. (+)

    Legende: (+) Empfehlung von mir | (0) Sehenswert | (-) Ich rate ab

    Das FFF hat sich dieses Jahr mal wieder gelohnt. Einige interessante Filme gesehen und lustige Gespräche mit Kumpels geführt, was will man mehr? Deshalb wird es nächstes Jahr wenn nichts dazwischen kommt nach längerer Zeit mal wieder eine Dauerkarte. Ich freu mich jetzt schon...

  6. #186
    I bash for Johnny Cash
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    öh, wann kam denn der Murder Set Pieces ins Programm?

    PS: wo bleiben Parthians Eindrücke?

  7. #187
    Birnenpflücker
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    BOO!
    Höchstwahrscheinlich der dümmste Horrorfilm der Filmgeschichte. Bzw: Der Film hat fast alles, was ein Horrorfilm braucht. Bzw noch besser: Fast alles, was je in irgendeinem Horrorfilm für Angst und Grusel gesorgt hat. Nur ein Plot hatte keinen Platz mehr. Dafür gibt es schwebende, böse Clowns, einen Zombie-Hund, Geister, eine medial begabte Protagonistin, Halloween, ein Spukhaus, Wackelkinder, untotes Spielzeug, das selbstklimpernde Klavier, eine mysteriöse Hintergrundgeschichte erleuchtende Flashbacks, einen Quoten-Schwarzen, eine prüde Sex-Szene und jede Menge obligatorische Tonspur-Schocks. Funktionieren tut diese Geisterbahn von der ersten Szene an gar nicht, und sie nimmt sich auch noch bierernst. Es ist mir vollkommen schleierhaft, wie man den Film irgendwie positiv empfinden kann.

  8. #188
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Zitat Zitat von Elektro
    PS: wo bleiben Parthians Eindrücke?
    Menno Elektro, stress mich nicht.
    Ich hoffe dass ich nächste Woche dazu komme.

  9. #189
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Zitat Zitat von Elektro
    öh, wann kam denn der Murder Set Pieces ins Programm?

    PS: wo bleiben Parthians Eindrücke?
    Würde ich auch gerne wissen?

  10. #190
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen



    “Evil Aliens“ erinnert von der Story durchaus an Peter Jacksons „Bad Taste“ und will auch ein ähnlich unterhaltender Funsplatter sein. Doch die Betonung muss man hier ein Stück weit auf das Wörtchen „will“ legen. „Evil Aliens“ hat einige ganz großartige Szenen. Wenn mit Mähdrescher-Motivationsmusik die Aliens im wahrsten Sinn des Mordes niedergemäht werden, dann ist das großartig. Auch die Inszenierung überzeugt oftmals, wenn sich zum Beispiel die drei walisischen Hinterwälder, die sich weigern englisch zu sprechen, in bester Western-Manier den Aliens zum Kampf stellen. Für Witz sorgt auch die Waffenauswahl der menschlichen Helden, wandert doch wirklich alles, was man so auf einer Farm vermuten kann (und vieles was man nie auf einer Farm vermuten würde) mal in ihre Hände um anschließend bei der Beförderung von einem Alien ins Jenseits unterstützend zu wirken. Doch das große Problem des Films ist: Neben den vielen gelungenen Witzen, gibt es mindestens genauso so viele, die einfach leer laufen. Aus den zahlreichen abgedroschenen Charakteren (der schwule Schauspieler, der Computer- und Alien-Geek, der noch Jungfrau ist und vom ersten Sex mit einer Alien-Frau träumt, dem Macho-Typen und der offenen TV-Moderatorin) holt man nicht das volle Potential heraus, sondern es kommen fast nur die Witze, die man erwarten durfte. Fazit: Ein unterhaltsamer Film, keine Frage, aber kein ganz großer Wurf. 6 von 10 Punkten! P.S.: Jetzt weiß ich auch endlich woher ich den Darsteller von einem der Hinterwälder kenne. Der müsste auch bei Zack Snyders „Dawn of the Dead“ mitspielen.




    Bei “Kampfansage - Der letzte Schüler“ handelt es sich um den „ersten deutschen Martial Arts-Film“, der in Deutschland bisher keinen Kinoverleih gefunden hat, aber in zahlreiche andere Länder verkauft wurde und scheinbar vor allem in Asien sehr gut angenommen wird. Warum war mir nach ca. dreißig Minuten völlig unverständlich, glänzte der Film doch bis dahin nur mit seiner sehr platten Robin Hood-Verschnitt-Story, untalentierten Schauspielern und einer unnötigen Ernsthaftigkeit. Ich fragte mich, warum nimmt sich der Film so ernst? Und wie auf ein Kommando, änderte sich dies plötzlich. Von nun an war der Film viel offener für freiwillige und unfreiwillige Komik. Ich hatte deutlich stärker den Eindruck, dass sich die Macher bewusst sind, dass einige Szenen einfach zum Lachen sind und sich diesen Umstand dann auch zunutze machten. Dazu kommen wirklich beeindruckende Kampfszenen, die auch zeigen, warum man keine talentierten Schauspieler hat. Man hat das Gewicht einfach auf talentierte Kämpfer gelegt, was dann insgesamt wohl auch eine richtige Wahl ist. Für mehr als Mittelmaß reicht es allerdings nicht, dafür ist die Story einfach zu platt und auch die sehr penetrant eingesetzte schwarz-weiß-Symbolik ging mir bisweilen auf die Nerven. 5 von 10 Punkten!




    Ja, “Shutter“ ist ein weiterer „Ringu“-Klon und dazu noch einer, der sich mehr als offensichtlich bei Nakatas Film bedient. Wenn das langhaarige schwarze Mädchen aus dem Waschbecken kriecht, muss man einfach an Sadako denken und auch die Story nimmt sehr viele Anleihen bei „Ringu“ und den zahlreichen anderen Vertretern, die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen. Trotzdem gehört „Shutter“ zu den stärkeren Vertretern des asiatischen Geisterfilms. Das liegt weniger daran, dass die Auflösung trotz einer gewissen Vorhersehbarkeit und kleineren Schwächen insgesamt als gelungen bezeichnet werden kann, sondern viel mehr an den richtig guten (und ich meine, richtig, richtig guten) Schockmomenten, welche der Film in seiner zweiten Hälfte zu bieten hat. Sieben von zehn Punkten!




    Es hört sich vielleicht bescheuert an, aber wie gerne würde ich “The Devil's Rejects“ mögen, am liebsten so wie die ersten 2/3 des Vorgängers, aber es geht nicht. Ich würde diesen Film am liebsten lieben für geniale Szenen, wie die erste mit Captain Spaulding. Ich finde es genial, wie Zombie dessen beide Filme mit dem einen Grundmotiv des Horrorfilms beginnen (Gruppe Teenager verirrt sich), fast mit einem anderen Grundmotiv die Filme enden lässt (hübsches, blondes, panisches und schreiendes Mädchen wird von großem Kerl mit Axt verfolgt), dabei aber die Vorzeichen in die Richtung verkehrt, dass vorne die psychopathische Massenmörderin flieht, und um ihr Leben läuft und schreit und hinter ihr her mit der Axt der Cop läuft. Wobei der Film genauso wenig wie er klärt, ob nun Elvis Presley oder Groucho Marx besser ist, genauso wenig zeigt, wer nun sadistischer ist. Spauldings Familie oder ihr Cop-Widersacher. Und damit wären wir beim Grund, warum ich „The Devil's Rejects“ trotz seiner vielen großen Momente (bei denen aber ein so genial inszenierter, wie die Erschießung der zwei Cops im ersten Teil fehlt) einfach nicht mag. Der Film ist über weite Strecken nur - für mich belangloses und langweiliges - sadistisches Quälen und Töten von Menschen - unterbrochen von wenigen Highlights (Bus) - , und größtenteils ohne das dabei die Story vorangebracht wird. Leider nur 4 von 10 Punkten!




    Wenn man ab jetzt über Godzilla-Filme spricht, dann muss man Ryuhei Kitamuras “Gojira: Fainaru uôzu“ / „Godzilla: Final Wars“ erwähnen, viel mehr als nur eine Hommage an alle Godzilla-Filme von über fünfzig Jahren, sondern vor allem eine spaßige Trash-Granate allererster Güte. Da werden dann gleich alle Monster aufgefahren, die man nur finden konnte, jeder Godzilla-Film verwurstet, der je gedreht wurde und da darunter auch Emmerichs Machwerk zu finden ist, ging man gleich weiter und baut dessen „Independece Day“ auch noch ein. Schließlich ist Godzilla diesmal nicht der Feind, sondern eine außerirdische Rasse, die mit Hilfe zahlreicher altbekannter Monster, die Menschheit unterjochen will. Letzte Rettung der Menschheit sind ein Krieger einer japanischen Spezialeinheit, eine Biologin, die aussieht wie ein Model, ein durch geknallter amerikanischer Captain (großartig: Don Frye), der einen coolen One-Liner nach dem anderen zum besten geben darf und schließlich Godzilla. Achja, fast vergessen: Godzillas knuffiger Sohn, bei dessen Auftauchen man einfach jedes Mal lachen muss, steht auch auf der richtigen Seite. Selten waren Pathos und miteinander kämpfende Gummimonster völlig freiwillig so amüsant, dienten einzig und allein der Unterhaltung des Publikums. Nach leicht zögerlichem Beginn bekommt man von Kitamura Unterhaltung pur. Wer beim wohl besten Film des japanischen Regisseurs nicht lacht, macht irgendetwas falsch. Das erwartete Highlight! Neun von zehn Punkten!

  11. #191
    Let's rock!
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    They came back:
    Respekt, selten eine gute Grundidee so langweilig umgesetzt gesehen. Zum Schluß hin hatte der Film weder Sinn noch Pointe. Man fragt sich wirklich, was das nun alles sollte. Könnte demnächst mal auf ARTE laufen. 2/10

    The Devil's Rejects:
    "Ruppig", "grimmig" und "böse" fallen mir dazu zuerst ein. Ein ungewöhnliches Sequel und, gegenüber dem Vorgänger, geradezu gradlinig als Rachestory aufgezogen. Ein bißchen habe ich die schrägen und bunten Einfälle aus House of 1000 corpses vermißt. Dafür punktet Rejects mit Konsequenz, Ernsthaftigkeit und Härte.
    Ein bißchen mehr Action in Form von Verfolgungsjagden oder Schießereien wäre wünschenswert gewesen.
    Von technischer und inszenatorischer Seite her scheint Rob Zombie noch dazugelernt zu haben. Kameraarbeit, Schnitt und Soundtrack fügen sich ordentlich zusammen.

    8/10

  12. #192
    Oel ngati kameie
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Nur mal kurz zwischendurch: komme gerade aus dem Cinedom:

    "The Descent": Jesus fuckin' Christ, der mit weitem Abstand beste Schocker der letzten Jahre, vielleicht sogar das Beste, was in dieser Richtung bisher auf dem FFF gelaufen ist:
    hart, humorlos, sehr fiese Creatures, Super-Tonspur und ein gelungenes Ende...

    Im Vergleich dazu hat "Devil's Rejects" ziemlich wenig Eindruck gemacht

  13. #193
    George Stobbart
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    THE DESCENT: 9/10

    eine absolute Perle unter den Horrorfilmen. komme grade vom FFF in Köln und bin immer noch geschockt von diesen Film. habe schon lange keinen so nervenzerfetzenden FIlm geschaut und grade im Kino wirkt es noch durchdringender. Da es ein Horrorfilm ist, sei ihm die passable story und die macnhmal übertrieben spannungaufbauende musik vergeben. ein Gruselfilm soll verängstigen und schocken und genau das tut dieser Film. ich bezweifle zwar, dass der Film so in die Kinos kommt, aber dass er irgendwie (cut) in die KInos kommt halte ich für sicher. Das kölner publikum war jedenfalls angetan und die Bude war wieder mal rappelvoll. mfg


    THE DEVIL`S REJECTS: 6/10

    da ich HoTc nicht gesehen habe kam mir TDR etwas halbfertig vor.viel zu schnell war der FIlm vorbei, weder über den sheriff noch die drei protagonisten erfährt man etwas (motive etc). ein sehr gewaltätiger harter sadistischer actionroadmoviefilm der wohl bei der fsk auf granit beißen wird. Leider kann ich für diese passable Leistung nur 6 punkte vergeben, werde mir allerdings den vorgänger noch einmal angucken und villeicht aufwerten.(kann auch sein dass er nur so schlecht weg kommt weil the descent vorher so gut war ^^)
    btw sheri moon sieht einfach heiß aus *g*
    diese jeans sollten sie mal in produktion geben ..

  14. #194
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Mein bisher härtester Tag bei einem Fantasy Filmfest...

    The Uncertain Guest


    Da hab ich ja doch etwas ganz anderes erwartet... die Geschichte hört sich eher nach einem verdammt gruseligen Horrorfilm an, im Endeffekt erinnert der Film aber eher an Bin-Jip. Sehr skuril, manchmal auch sehr komisch und durchaus tiefsinniger als erwartet. Leider hab ich da noch nicht alles so ganz verstanden, hatte aber leider auch nicht so viel Zeit zum drüber nachdenken, da kurz danach The Descent schon losging. Insgesamt ein durchaus sehr netter, skuriler Film, aber auch nicht vielmehr.

    Fazit: 6 von 10

    The Descent


    Was hatte der Film Vorschusslorbeeren... im Endeffekt war ich leicht enttäuscht (allerdings auch nur weil meine Erwartungen dann zu hoch waren). Ich hatte einfach gehofft der Film würde mir noch mehr Angst machen... aber ein bißchen Angst hatte ich ja. Dabei fand ich den Film fast noch besser, bevor die Kreaturen aufgetaucht sind. Allein schon das Durchklettern einer engen Felsspalte, während die droht einzustürzen hat mir den Magen mehr umgedreht als alles mit den Monstern danach. Der Film baut hier eine sehr dichte und unangenehme Atmosphäre auf! Außerdem setzt der Film stark auf Schockmomente... manche funktionieren total gut, manche sind aber auch einfach nervig. Der Film trumpft mehr mit seiner Atmosphäre als mit den Schockmomenten auf. Außerdem ist der Film erstaunlich blutig, und die Charaktere auch erstaunlich drastisch (gerade das am Ende verstehe ich nicht so ganz). Auf jeden Fall ein sehr straighter Horrorfilm, ohne viel Geschnörksel. Toll das endlich auch mal wieder so einer ins Kino kommt (hoffentlich). Trotzdem für mich ein Film den ich auch relativ schnell wieder vergessen könnte.

    Fazit: 7 von 10

    The Devil`s Reject

    Den Film durfte ich aus der 2. Reihe begutachten, weshalb er wohl auch nochmal etwas intensiver rüberkam. Das ist ein Film wo man sich schuldig vorkommt, wenn er einem gefällt... das hat man sehr gut am Ende gesehn, wo sich erst niemand so wirklich getraut hat zu klatschen, und dann auch nur verhalten Beifall geklatscht wurde. Auf der einen Seite ist der Film verdammt cool. Die Sprüche, die Charaktere, die Ausstattung und auch die Kamera, Schnitt und Musik machen Spaß, sind orginell und einfach cool. Auf der anderen Seite ist der Film verdammt krank. Eigentlich mag man überhaupt niemanden im Film, die Gewalt ist verdammt sadistisch und drastisch dargestellt. Das ist keine Gewalt wie in NAtural Born Killers oder einem Tarantino Film, wo man drüber lachen kann, und die Szenen cool findet... das ist dreckige, verwerfliche, kranke Gewalt von kranken Persönlichkeiten, und im Vergleich zu anderen Filmen gibt es hier nicht irgendwo eine Moral, oder wird die Gewalt kritisch dargestellt, gerade durch die Vermischung mit dem coolen Rest wird sie eher schon zelebriert, ohne dabei zu grafisch zu sein. Mich würde es sehr wundern wenn es der Film nach Deutschland schafft, und sollte er es tun würde es mich nicht wundern, wenn er beschlagnamt wird... eigentlich alles was die FSK hasst findet man in dem Film wieder (vielleicht wirds ja als Lehrvideo eingeführt). Trotzdem muss ich letztendlich sagen dass mir der Film sehr gut gefallen hat (auf eine gewisse Art und Weise). Filmerisch gesehn ist es ein sehr großer Sprung von House of 1000 Corpses zu Devil`s REject, Dinge wie 70er Jahre Polizisten mit gelben Sonnenbrillen und coolen Sprüchen machen einfach Spaß, und der Einsatz der Musik hat mir auch sehr gut gefallen. Also, die DVD werde ich mir holen, trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack... so richtig ohne schlechtes Gewissen kann mir der Film einfach nicht gefallen. Ach ja, noch ne kurze Sache, ich wusste gar nicht dass Diamond Dallas Page mitspielt...

    Fazit: lieber mal keine Wertung

    Mike

  15. #195
    George Stobbart
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    bei the devils rejects wird auf der dvd bestimmt wieder ein F*** counter eingebaut der dann mal in die hohen dreistelligen zahlen reingeht +_*...

  16. #196
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Mal aus aktuellem Anlass, Matthew McGrory (Tiny Firefly, The Devil's Rejects) ist letzte Woche (09.08.) verstorben

  17. #197
    Oel ngati kameie
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    Ich hab "The Descent" direkt auch mal auf DVD geordert. Dauert nur leider noch bis Ende Oktober...

  18. #198
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    EYES OF CRYSTAL - die Giallo Klavitur wird hier rauf und runter gespielt, das es eine Pracht ist. Nix neues, aber altebewährtes in Perfektion, besser als die letzten paar Argentos zusammen.

    BOY EATS GIRL - Humor und Horror kann man auch auf angenehme Weise zusammenbringen, tausendmal besser als der grottige EVIL ALIENS. Im Prinziep eine Highschool Komödie, die dann später gen Horror kippt und erstaunlich blutig endet. Wer Sachen wie IDLE HANDS oder BUFFY (+ Gore) mag, dürfte seine Freude haben.

  19. #199
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    Zitat Zitat von Rhyno
    Mal aus aktuellem Anlass, Matthew McGrory (Tiny Firefly, The Devil's Rejects) ist letzte Woche (09.08.) verstorben
    find ich wirklich schade natürlich waren seine rollen immer ziemlich plakativ aber ich fand es schon sehr schmerzhaft anzusehen wie dieser hühne immer als jahrmarktattraktion verkauft wurde... alt ist er ja nicht geworden.

  20. #200
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    The Devil´s Rejects (USA 2005, Rob Zombie)

    Otis, Baby und Captain Spaulding sind wieder zurück und diesmal verfolgen wir sie in einem echten 70er Jahre "Terror-Roadmovie". Der Film punktet vor allem mit sehr schwarzem Humor, coolen Sprüchen und abgefahrenen Charakteren. Die Hillbilly Musik passt da natürlich perfekt in die dreckige Western Atmosphäre. Die Leistungen der Schauspieler sind allesamt ziemlich gut und die Regiearbeit von Zombie weiß auch zu überzeugen. Der Film ist wirklich nichts für Moralapostel, denn es werden unschuldige Menschen auf sadistische Weise nur zum Spaß der drei Hauptcharaktere ermordet. Allein deswegen wird der Film wohl wie sein Vorgänger ernste Probleme mit der FSK bekommen. Wenn man dagegen den schwarzen Humor und die überzogenen Mordszenen einfach genießt wird man viel Spaß am Film haben. Zwischendurch gibt es viele lustige Dialoge, die die erbarmungslose Atmosphäre etwas auflockern.
    Trotzdem hätte ich mir irgendwie etwas mehr erwartet, der Film hatte noch mehr Potenzial. Es waren einige Längen drin und ein, zwei Actionlastige Szenen mehr hätten auch nicht geschadet.

    7/10

    Ghost in the Shell 2: Innocence (Japan 2004, Mamoru Oshii)

    Im Jahr 2032 hat der Begriff "Mensch" seine Trennschärfe verloren. Cyborgs, Androiden und Roboter bestimmen die irdische Gemeinschaft und die Minderheit, die noch über organische Anteile in ihrem Körper verfügt, träumt einem schwindenden Ideal hinterher. Die Cops Batou, ein Cyborg mit letzten organischen Spuren im System, und der großteils menschliche Togusa sind auf eine unheimliche Mordserie angesetzt und entdecken einen skrupellosen Schwarzmarkt für weibliche Unterhaltungsroboter.

    Wow! Ich habe ja tolle Animationen erwartet, aber dieser Film hat mich komplett weggeblasen. Allein die Anfangssequenz mit dem Aufbau des Cyborgs ist einfach grandios und ein Meilenstein in Sachen Animation. Die Bilder, eine Mischung aus 2D und 3D, waren durchgehend überwältigend und revolutionär.
    Oftmals konnte man den Untertiteln einen Moment gebraucht hätte, um die Bedeutung dessen, was man gerade gesehen hatte, zu verarbeiten. Die philosophischen Fragen und Zitate folgten Schlag auf Schlag. Insgesamt gesehen war es schon ziemlich anstrengend gleichzeitig die Bilder zu genießen und den Text zu verarbeiten.
    Trotzdem war es jede Minute wert und auf der großen Leinwand ein Genuss. Allerdings muss man den Film wohl noch ein weiteres Mal sehen und diesmal mit deutschen Untertitel, um den Film richtig zu verstehen, da man mit den englischen Spezialbegriffen nicht immer etwas anfangen konnte.

    9/10

    A Bittersweet Life (Südkorea 2005, Kim Jee-woon)

    Sunwoo ist die rechte Hand des Unterweltkönigs Kang. Kang vertraut ihm eine sehr persönliche Mission an. Er soll während seiner Abwesenheit dessen junge Freundin Heesoo im Auge behalten, denn er verdächtigt sie, ihn zu betrügen. Als Sunwoo Heesoo in Flagranti ertappt, will er sie erschießen, aber etwas hindert ihn daran. Dies hat fatale Folgen für ihn.

    Der Film fängt langsam an, schöne Musik im Walzer-Takt (ala Oldboy) begleitet Sunwoo als "Enforcer" seines Bosses Kang und dessen Hotel. Die Story ist in zwei, drei Sätzen erzählt, eben eine klassische Rachetour auf die sich Sunwoo begibt. Wenn der Film dann mal endlich in Fahrt kommt, gibt es haufenweise Kills mit allen erdenklichen Schusswaffen, Baseballschlägern, Telefonen oder Messern. Der Showdown gleicht dann einem Heroic Bloodshed Showdown, unser Held kämpft sich durch das gesamte Restaurant bis zum bitteren Ende.
    Das alles klingt ganz nett und unterhaltsam, fesselt aber nie richtig und bietet wenig neues. Der Vergleich mit Oldboy ist eigentlich lachhaft, das Problem ist aber, dass der Film so viele Ähnlichkeiten zu Oldboy aufweist, dass man ihn geradezu mit diesem vergleichen muss. A Bittersweet Life hat eine ähnliche Story, dieselbe Musik, ähnliche Kameraeinstellungen, einer der Charaktere trägt die gleiche seltsame Jacke und denselben Hut wie der Bösewicht aus Oldboy, Lee Woo-jin.
    In all diesen Punkten ist Oldboy allerdings überlegen.
    Zwei weitere Sachen haben mich wirklich gestört. Zum einen konnte mich Lee Byung-hun als Sunwoo nicht richtig überzeugen. Er wirkte zu kühl für diesen Charakter und er hatte eigentlich immer den gleichen Gesichtsausdruck.
    Dann war da noch was Ende. Musste es wirklich sein am Ende noch so ein Twist einzubauen, um dem ganzen noch irgendeine oberflächliche philosophische Tiefe zu geben?

    6,5/10

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