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  1. #41
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    [QUOTE=schnizi]Dead Meat
    Kurz um: Schrott!!! Ein paar lustige Szenen, das wars, sonst 08/15 und stinklangweilig ... 1/10

    mist stinklangweilig?
    aber der Trailer war so vielversprechend!

    langsam überlege ich mir ob ich last supper schauen soll.

    Grüsse

    Harry D.

  2. #42
    Der Doctor Schnabel von Rom
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Ich finde Dead Meat stark. Zwar bietet die Geschichte nichts neues, dafür unterhält er gut, ist innovativ und bietet doch einige gute Goreeffekte.

    Mir hat er sehr gut gefallen, hab auch schon die US-DVD gekauft. Kann echt nicht verstehen, dass den so viele schlecht finden!

    Gruss MPAA

  3. #43
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Zitat Zitat von MPAA
    Ich finde Dead Meat stark. Zwar bietet die Geschichte nichts neues, dafür unterhält er gut, ist innovativ und bietet doch einige gute Goreeffekte.

    Mir hat er sehr gut gefallen, hab auch schon die US-DVD gekauft. Kann echt nicht verstehen, dass den so viele schlecht finden!

    Gruss MPAA
    wie ist die DVD von Bild/Ton/Extra?

    Grüsse


    Harry D.

  4. #44
    Pirat
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Zitat Zitat von mulukirruk
    THE DEVIL'S REJECTS

    (...)

    9/10

    Warum der Punkt Abzug? Ganz einfach: kein einziges mal erschallt Baby's psychopathisches Gelächter...
    Wird man denn wenigstens mit etwas anderem als dem Gelächter
    entschädigt?

  5. #45
    Fear|---------------|Love
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Zitat Zitat von Places
    Wird man denn wenigstens mit etwas anderem als dem Gelächter
    entschädigt?
    Man sieht mal ihren Knackarsch blitzen

    Das Lied vom Anfang ist: The Allman Brothers Band - Midnight Rider.

    Ich geb dem Film allerdings nur eine 5 / 10 und keine Chance daß er uncut in Deutschland zu sehen sein wird. Überhaupt finde ich die Gewalt in diesem Film ziemlich menschenverachtend. Wo House of 1000 Corpses gerade am Schluß die Gewalt durch die Fantasygestalt "Dr. Satan" entschärft, ist bei Devil's Rejects der Terror meiner Meinung nach viel extremer. In gewisser Weise fand ich gerade die Motelszenen unmotiviert. Hat mir einfach nicht sehr gefallen. Auch gerade wegen dem "fast" kopierten "Texas Chainsaw" Ende. Was mich ebenfalls gestört hat war Tiny Firefly. Aber da möchte ich nicht zu viel sagen.

    Musik und überhaupt die Inszenierung war dagegen klasse. Rob Zombie hat diesmal weniger Spielereien eingebaut, was dem Film auch gut tut. Abschließend möchte ich noch sagen, daß Devil's Rejects, genau wie Ho1C ein ungemein polarisierender Film ist. Hate it or love it. Anschauen werd ich ihn mir allerdings schon nochmal, aber wohl nicht als deutsche DVD. Ich denke die FSK wird gerade die Sheriff-Szenen nicht für gut befinden.

    Grüße von Mike

  6. #46
    Ex-New Yorker
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Um mal wieder auf den Thread zurückzukommen

    KAMPFANSAGE
    Tja, hier hatte ich ganz was Anderes erwartet und war schon gewarnt, als der Regisseur meinte, sie hätten nicht viel Geld gehabt - diese billigen Amateurfilme kann ich nämlich nicht ab.
    Es stand dann aber doch mehr Geld zur Verfügung, als 08/15-Amateueren normalerweise zur Verfügung steht
    Das Positive: Die Kampf- und Actionszenen sind allererste Güte und halten jeden Vergleich zu asiatischen oder amerikanischen Produktionen stand! Unglaublich - so etwas aus dt. Landen...

    Leider habe ich bis zum Ende nicht gewußt, ob die Macher ihren Film allerdings als Parodie auf die Hunderte von B-, C- und D-Filmen gedreht haben, die aus Kostengründen die Geschichte in eine zerstörte Zukunft/Endzeitatmosphäre spielen lassen, um dann kostengünstig in Ruinen, Lagerhallen oder Schrottplätzen ihren Streifen abzukurbeln oder ob sie ihre krude Geschichte ernst genommen haben Man kann sich natürlich auch einen Spaß daraus machen, die Filme zu benennen, aus denen "zitiert" (um nicht zu sagen, plagiiert) wurde. Ich habe nach Mad Max, Cyborg, Matrix, Bloodsport und einem Dutzen Pyun-Filme aufgehört, zu zählen. Der Soundtrack ist ein Mix aus Techno- und Synthiemusik, der ordentlich mit fetten Orchestrierungen mit "Anleihen" aus Matrix und Gladiator aufgepeppt wurde. Prinzipiell gut, aber ich habe lange nicht mehr solch einen Widerspruch zwischen Tonspur und Bild erlebt - nicht etwa die Mängel im Postdubbing (das erwarte ich von günstigen Produktionen nicht perfekt), sondern Szenen wie zB. Prügeleien auf Garagendächern mit gleichzeitiger Soundbeschallung, als ob der Sturm in Herr der Ringe losbricht oder Maximus in Gladiator zum Angriff bläst - schon sehr erheiternd...
    Die Schauspieler sind eine Mischung aus Laien, Kampfsportlern und C-Darstellern aus diversen TV-Serien, die versuchen, bei ihren Dialogen ernst zu bleiben.
    Als Visiten- und Eintrittskarte in die internationale Actionbranche wird der Film für die beiden (zugegebenermaßen sehr) charismatischen Hauptdarsteller und den Regisseur (stimmige Bilder, ordentliche Schnitte) hoffentlich Türen öffnen und auf DVD wird er seine Fans finden, aber im Kino hat der Film nichts verloren.
    5/10

    GHOST IN THE SHELL 2
    Eigentlich wollte ich heute Abend noch zwei weitere Filme sehen, aber nach GITS2 war mein Gehirn Matsch und die Auffassungsgabe erschöpft. In zum Teil unglaublichen Bildern (Mix aus 2D und 3D) wird erneut eine Geschichte um Roboter, Seelen und Schicksal erzählt, die einem mit offenem Mund und qualmenden Kopf zurücklässt. Ohne den theoretischen Überbau aus Philosohie, Religion und Technokratie eigentlich eine sehr schlichte Geschichte, aber so gibt es manchmal 5-10minütige Sequenzen, wo ich mich einfach ausgeklingt habe und nur noch die Bilder bestaunte. Die Vermischung aus 2D und 3D Animation hat in einigen Szenen bereits solch eine Perfektion und Brillianz erreicht, dass man nur noch staunend, fassungslos und andächtig (ähnlich wie bei den Uffizien) davor sitzt!
    Wäre ich bösartig, würde ich unterstellen, dass der Regisseur und Mastermind feixend zuschaut, wie die meisten Zuschauer völlig gaga auf seinen Film starren und (weil sie nichts verstehen) im Kotau seinen Film und seine Kreativität bestaunen. Vielleicht ist es aber nur der Matrix-Effekt, wo viele Kritiker und "Intellektuelle" sich selbst einreden konnten, nicht nur einen reinrassigen Sci-Fi-Actionfilm gesehen zu haben (den sie sonst NIE ansehen würden!), sondern einer Philosophiestunde beigewohnt zu haben. Wie auch immer: beeindruckend, aber für meinen Geschmack viel zu weit übers Ziel hinausgeschossen, um noch als Film genießbar und reziepierbar zu sein.
    6/10
    Geändert von arni75 (31.07.05 um 21:38:05 Uhr)

  7. #47
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Kann schon jemand was zu Feed sagen?

  8. #48
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Zitat Zitat von Wille
    Kann schon jemand was zu Feed sagen?
    http://forum.cinefacts.de/showpost.p...37&postcount=9

  9. #49
    Freak
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Zitat Zitat von MPAA
    Ich finde Dead Meat stark. Zwar bietet die Geschichte nichts neues, dafür unterhält er gut, ist innovativ und bietet doch einige gute Goreeffekte.

    Mir hat er sehr gut gefallen, hab auch schon die US-DVD gekauft. Kann echt nicht verstehen, dass den so viele schlecht finden!

    Gruss MPAA
    Hm, bin mir etwas unsicher was Du mit nichts neues und innovativ meinst? Das passt nicht so ganz zusammen wenn Du mich fragst. Werde dann wohl lieber mal Happy End ansehen, wenn Du micht nicht noch vom Gegenteil überzeugen kannst.

  10. #50
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Atomik Circus
    Liebevoll gemachte Hillbilly-Groteske (hmm, gibt's überhaupt französische Hillbillies?) über ein siffiges Dorf in den Sümpfen, das von einer Alien-Invasion heimgesucht wird. Tatsächlich hat mir die erste Hälfte - *bevor* die fantastischen Elemente so richtig zum Tragen kommen - richtig gut gefallen. Schön schmieriges Ambiente, gar nicht mal allzu stark überzeichnete Figuren und einige wirklich witzige Gags (der geplante Show-Act mit dem Hund, die 'mexikanische' Band und sowas). Den ganzen Alien-Kram fand ich tatsächlich längst nicht so interessant, das war IMO nicht mehr besonders komisch und ging zum Ende hin auch alles sehr schnell und wirkte ziemlich holprig erzählt. Insgesamt aber nette, größtenteils spaßige Unterhaltung, da sag ich wegen der wirklich gelungenen ersten Hälfte mal
    ganz knappe 7/10

    Ghost in the Shell 2: Innocence
    Ich kann zwar grundsätzlich nachvollziehen, dass einem die wieder mal etwas kryptische Handlung und vor allem die Dialoge, die zu einem nicht eben geringen Teil aus Literatur- und Philosophie-Zitaten bestehen, auch ziemlich auf die Nüsse gehen können, aber mich hat's tatsächlich kaum gestört, und im Vergleich zu "Primer" war der Film hinsichtlich seiner Verständlichkeit eh Kinderkram.
    Auch wird "Innocence" natürlich kaum den Einfluss seines bahnbrechenden Vorgängers haben, dafür bietet der Film vermutlich zu wenig ganz Neues, da er eher Themen und Motive des ersten Teils variiert und weiter verfolgt. Ich würde sogar sagen, dass die CGI-Elemente in ein paar ganz wenigen Szenen etwas deplatziert wirkten.
    Das ist mir alles bei und nach der Sichtung aber herzlich egal gewesen, denn momentan zählt erstmal nur, dass "Innocence" einer der schönsten und faszinierendsten Filme ist, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Vielleicht ist Mamoru Oshii kein Visionär, sondern wirklich nur ein Blender, aber Kino ist eh Illusion, und zumindest mich hat er überzeugt. In meinen Augen die würdige Fortsetzung eines Klassikers und mein bisheriges FFF-Highlight.
    9/10

    The Devil's Rejects
    Grundsätzlich finde ich die weit verbreitete FSK-Paranoia ja eher nicht so spannend, aber in diesem Fall kann ich mir nicht verkneifen, dem an dieser Stelle erwähnten Sunfilm-Anwalt entweder geistige Umnachtung zu unterstellen oder ihm den güldenen Optimismus-Award zu verleihen. Jetzt mal ehrlich: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Film hier *keine* Freigabe-Probleme bekommen soll, in dem (Vorsicht, FETTE Spoiler) die Helden (und genau das sind sie spätestens bei ihrem unendlich glorifizierten Märtyrertod am Schluss) eine ganze Gruppe vollkommen unschuldiger Menschen aus purer sadistischer Freude quälen, demütigen und töten. Wie war das, das hier war 'rated R', und die Unrated soll hier auch rauskommen? Ich wünsche Sunfilm (und mir selber als DVD-Gucker) wirklich, dass das alles so glatt geht, habe hier aber noch größere Zweifel als letztes Jahr bei "High Tension"...
    Ansonsten muss ich erstmal sagen, dass mir so spontan kaum ein Regisseur einfällt, der zwischen zwei Filmen eine derartige Steigerung zustande gebracht hat wie Herr Zombie. Um nicht falsch verstanden zu werden, ich mag "House of 1000 Corpses". Gerade weil er irgendwie so persönlich wirkt, wenn man merkt, dass der Regisseur einfach ganz sorglos alles in sein Debüt gestopft hat, was ihm halt gut gefällt. Ein wirklich guter Film war das aber dann doch nicht.
    "The Devil's Rejects" ist hingegen jetzt auf einmal so effektiv (und *intensiv*), dass einem Angst und Bange werden kann. Rein inszenatorisch ist hier alles aus einem Guss. Der 70s-Look, der Einsatz der Musik, auf einmal funktioniert alles tatsächlich so, wie es gedacht war. Weiterhin ist "The Devil's Rejects" auch ähnlich schonungslos wie seine fiesen, dreckigen Vorbilder aus den 70ern. Der Film macht wirklich keine Gefangenen, etwas derart Heftiges sieht man doch eher selten auf der großen Leinwand, auch beim FFF (und ich rede hier selbstverständlich nicht von der Menge vergossenen Filmblutes, darum geht's hier nicht).
    Aus anderen Gründen Magenschmerzen bereitet haben mir allerdings die eher humoristisch gedachten Einschübe (der Filmkritiker, der Dialog übers, ähem, Hühnerficken und sowas) , denn derartige Gags finde ich in einem Film, der in allererster Linie auf Terror setzt, eher fehl am Platze. Und überhaupt ist mir bewusst geworden, dass ich inzwischen offenbar alt genug bin, um mit dem Coolness-Faktor (der Rob Zombie dann leider doch extrem wichtig zu sein scheint) und der in meinem ersten Spoiler-Text angesprochenen Grundausrichtung eines derartigen Films leichte moralische Probleme zu haben. Deswegen möchte ich auch lieber gar keine Gesamtwertung abgeben, auch wenn "The Devil's Rejects" hinsichtlich seiner Intensität und der Effektivität seiner Inszenierung mit Sicherheit herausragend ist.

  11. #51
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Kampfansage - Der letzte Schüler
    Der erste Kung Fu Film aus Deutschland, was kann man da erwarten. Einen typischen Genre Film, desen Action und Choreografie gut ist. Die Story ist eher durchschnittlich, die Aufmachung hinterlässt Hoffnung, das es noch andere deutsche Filme geben wird ausser Komödien.
    6/10

    Last Supper, The
    Eine gute Story, schöne Bilder hinterlassen eine guten Eindruck gut inszenierten "The Last Supper".
    7/10

    Ghost in the Shell 2: Innocence
    Ein visuelles orpulentes Werk.
    9/10

    Evil Aliens
    Ein herrlich unterhaltsamer Film, der zwar teil auf die bekannten Vorbilder eingeht, zum Glück jedoch nicht nachahmt. Der gesamte Film ist gut aufgemacht und die Story recht nebensächlich, schließlich steht der Spaß im Vordergrund.
    7/10

    Devil's Rejects, The
    Rob Zombies neuestes werk, tolle Bilder, passende Musik (nicht vom ihm selbst), nette Einfälle.
    8/10

    @Dr. Pepe: Probleme wegen der FSK Freigabe (KJ) sehe ich auch nicht wirklich, aber die FSK ist immer unberechenbar.
    Geändert von whitman (01.08.05 um 03:16:08 Uhr)

  12. #52
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    Death Tunnel: Was für ein Dreck. Der Film wiederholte sich ständig und war einfach nur grottig. Es gab ein paar Lacher wegen den Kommentaren aus dem Publikum. Ein viertel der Zuschauer konnte vor dem völlig verblödetem Ende noch fliehen, der Rest mußte da durch. 1,5/10 für die lustigen Kommentare.

    Kampfansage: Toller Film aus D. Wenn ich das Budget in die Bewertung eingehen lasse, sind es 7/10, sonst 5/10. Auf jeden Fall besser als einige c-Movies aus Fernost die ich schon gesehen habe. Die Choreographie war 1a, die Dialoge 2b
    Der Regisseur machte einen sympathischen Eindruck und ich bin gespannt auf seinen nächsten Film.

    Ghost in the Shell: Tolle Animationen - Allerdings hatten einige Leute verständnissprobleme ob der sehr tifen Untertitel die oft von Köpfen verdeckt wurden. 7-8/10

    Evil Aliens: Was für eine positive überrashung ! Jedem dem Undead zu harmlos war sei dieser Film ans HErz gelegt. Der ganze Saal hat sich zeitweise nicht mehr eingekriegt. Sehr splattrig, sehr lustig und völlig hirnfrei. 9/10 - Für die gute Unterhaltung.

  13. #53
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    So, dann will ich mal wieder:

    FREITAG:

    2001 Maniacs
    Yeehaw, the South will rise again! Zwei Dinge sind es, die diesen Film sehenswert machen: einerseits die ungezählten Südstaatenklischees, die hier durchexerziert werden (Southern Belles, Barbecue, der eine oder andere Seitenhieb auf den "guten" Umgang mit Schwarzen, etc.) und andererseits Robert Englund. Genau, Freddy himself ist hier mit von der Partie und darf mal so richtig den Südstaatengentleman raushängen lassen. Meisterwerk ist der Film keiner, Spass macht er allemal. Das einzige, was mich wirklich gestört hat, war die extrem miese Bildqualität.
    7/10

    Appleseed
    Vorweg, ich mag Animes nicht besonders, und habe mir den Film nur angesehen, weil mich die Alternative genausowenig interessiert hat. Und für einen Anime hat mir der Film wirklich recht gut gefallen. Optisch ist der Film beeindruckend, mir persönlich ist vor allem aufgefallen, dass er durch die 3D-Technologie nicht so flach und unperspektivisch wirkt, wie das Animes sonst manchmal tun. Die Handlung ist eine animetypische Science-Fiction-Story mit Hang zum Konfusen.
    6/10

    A Bittersweet Life
    Was soll ich zu "A Bittersweet Life" groß sagen? Ein netter Rachethriller mit schöner Ästhetik, überraschend vielen humorvollen Momenten und einem überzeugenden Cast. Wirklich hängengeblieben ist bei mir von dem Film aber nichts.
    6 1/2 von 10

    The League of Gentlemen's Apocalypse
    Puh, der ist schwer zu bewerten. Der Film ist die Kinoauskopplung einer populären britischen TV-Serie ("Welcome to Royston Vasey") einer populären britischen Komikertruppe ("The League of Gentlemen"). Überraschenderweise findet man sich aber auch als Nichtkenner der Serie schnell in den Film ein - das liegt aber vor allem daran, dass die Figuren kaum mehr als Abziehbilderklischees sind: ein Witz pro Figur, und der wird dann wiederholt und wiederholt. Macht nichts, denn das Ergebnis ist wirklich ziemlich witzig, wenngleich ein wenig konfus. Und hierzulande kann man sich besonders über den homosexuellen Vorzeigedeutschen "Herr Lipp" freuen. "Alles Klar?"
    7/10

    SAMSTAG:

    Freeze Frame
    Dieser Film ist definitiv der feuchte Traum eines jeden Paranoikers. Die Hauptfigur unterwirft sich der totalen Überwachung, und wird trotzdem oder deswegen zum Opfer übler Anschuldigungen. Was man vergeblich sucht, sind tiefere Symbolismen (Überwachung, Glaubwürdigkeit von Beweismaterial, etc.). Der Film unterhält, mehr aber nicht. Das Ende des Films mag für die "Suspension of Disbelief" zwar etwas schwer zu verdauen sein, passt aber meiner Meinung nach gut ins Gesamtbild einer überzogenen Paranoia-Phantasie.
    7 1/2 von 10

    Chronicles
    Der erste echte Geheimtipp: eigentlich bin ich den Film nur gegangen, um die Zeit zum nächsten zu überbrücken, war aber echt positiv überrascht: Ein faszinierendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem Reporter und einem Kinderschänder, mit schauspielerisch phantastischem Cast. Im Mittelteil mag sich die Handlung zwar ein wenig ziehen, dafür ist der Schluss toll und der Anfang (hier hat das Programmheft mit seiner übertriebenen Lobhudelei mal recht) echt genial.
    8/10

    Duplicity
    Ein Zwillings-Mystery-Thriller mit Überraschungsende? Klingt eigentlich spannend, ist allerdings ein bisschen unbefriedigend. Der Film versucht ein wenig, in die Schiene eines Shyamalan-Films zu schlagen, begeht aber dabei auch dessen üblichen Fehler: zugunsten einer überraschenden Auflösung wird weitestgehend auf einen echten Plot verzichtet. Die Auflösung des Plots ist dafür wirklich recht überraschend (ein bisschen cheesy vielleicht) und gleicht durchaus einem Schlag in die Magengrube (oder eher in den Bereich ein wenig weiter südlich).
    5 1/2 von 10

    The Devil's Rejects
    Nach "Haus der 1000 Leichen" hatte ich definitiv große Erwartungen an diesen Film. Und ich wurde nicht enttäuscht. Otis, Baby und (Hurra!) Captain Spaulding sind zurück, diesmal allerdings nicht in einem Streifzug durchs Horrorgenre, sondern durchs "fiese-70s-Grindhouse-Roadmovies-mit-viel-Sadismus-und-sinnloser-Gewalt"-Genre. Ähnlich wie bei den tausend Leichen sollte man neben einem guten Gefühl für Popkultursymbole vor allem einen starken Magen und einen verdrehten Sinn für Humor mitbringen, dann rockt dieser Film ganz gewaltig.
    8 1/2 von 10

    Sin City
    Vorweg gesagt: ich bin ein Riesenfan von Frank Miller und verehre Sin City. Entsprechend war ich am Rande des mehrfachen Orgasmus, als ich den Film sah. Dieser Film ist nicht weniger als eine Bild-für-Bild-Verfilmung des Comics, inklusive expressionistischer Film-Noir-Schwarzweissästhetik und bösem Über-Noir-Zynismus. Sin City ist eine bis zum Exzess überzeichnete Karikatur des Film Noir. Womit viele allerdings ein Problem haben dürften, ist die Eindimensionalität des Films in jeder Hinsicht. Die Figuren sind eindimensionale Klischees, die Texte sind, wie ich sie nenne, "Poser-Monologe" (Zitate allesamt, allerdings nicht aus Literatur und Film, sondern Zitate aus Sin City), die Einzelstories, so zynisch und abgefuckt (aber trotzdem auch witzig) sie sind, können in ein oder zwei Sätzen zusammengefasst werden. Aber darum geht es in Sin City gar nicht: Sin City ist eine Fingerübung in Ästhetik, ein Textbuchbeispiel in Style, dem sich alles andere unterwerfen muss.
    10/10

    Feed
    Hurra, der erste richtige Trashfilm des heurigen Filmfests. Wer den Text im Programmheft liest, könnte (so wie ich zu Anfangs) meinen, es handle sich hier um einen harten Thriller im besten "Sieben"-Stil. Genau das wäre diese australische Produktion auch gerne, versagt jedoch auf ganzer Linie. Da haben wir einmal den Polizisten, der einer australischen Cyber-Crime-Spezialeinheit: "Wir surfen mal so im Internet auf die ganzen Schweinkram-Seiten, und wenn wir was verbotenes finden, dann dürfen wir weltweit schalten und walten wie wir wollen" - z.B. in Ohio oder Hamburg (!). Der ganze restliche Plot geht dann auch gründlich daneben: zuerst wird die "Feeder"-Geschichte so präsentiert, als wäre das so eine richtige Untergrund-Bewegung, dann ist es eigentlich doch nur ein Typ, der so eine versteckte Webseite betreibt. Und weil füttern alleine nicht illegal genug ist, wettet man auf den eintretenden Tod der Fetties bzw. füttert sie nicht nur, sondern "ver-"füttert bei Gelegenheit auch mal. Zum Schluss kommt dann noch so eine Art Showdown, wo sich der Polizist so richtig unlogisch verhalten darf
    Er erschiesst den WEHRLOSEN Fettklops, und zwar einfach so
    und irgendwann ist der Film dann vorbei. Hurra.
    3/10 (und die drei Punkte nur für unfreiwillige Komik)

    So, das wars vorerst, weitere Kurzreviews folgen, sobald ich wieder Zeit habe.

  14. #54
    Der Doctor Schnabel von Rom
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    wie ist die DVD von Bild/Ton/Extra?
    Nicht übel. Halt in etwas so wie im Kino. Ton ist nur DD 2.0 wenn ich mich nicht irre und als Extras gibt es immerhin ein Making Of mit Interviews.

    Kann schon jemand was zu Feed sagen?
    Hier sonst mein Review: http://free.pages.at/mpaa/feed.htm

    Hm, bin mir etwas unsicher was Du mit nichts neues und innovativ meinst?
    - Tötungsarten (mit Schuhen, Staubsauger...)
    - Am Ende mit der erlöschenden Flamme
    - Die Kuh natürlich
    - Schlafende Zombies

    etc.

    Gruss MPAA

  15. #55
    Registrierter Benutzer
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Dann steuere ich auch mal meine Meinung bei:

    The Secret Adventures of Gustave Klopp
    Unscheinbar und im Nachmittagsprogramm versteckt, verbirgt sich hinter dem Film mit dem seltsamen Titel THE SECRET ADVENTURES OF GUSTAVE KLOPP ist ein angenehm durchgeknalltes Feuerwerk an schrägen Ideen, absurden Einfällen und dem irritierendsten Filmbeginn seit langem. Bei derart skurrilen Filmen droht ja immer ein bisschen die Gefahr, dass manches etwas bemüht, krampfhaft oder peinlich wirkt, und ähnliche Befürchtungen hatte ich auch zu Beginn von GUSTAVE KLOPP. Die haben sich dann allerdings schnell verflüchtigt, wozu sowohl die treffsichere Inszenierung als auch die trotz oder gerade wegen ihrer Macken sympathischen Charaktere ihren Teil beitragen.
    Nach knapp zwei Dritteln wechselt der Tonfall des Films, was mich aber keineswegs gestört hat, weil sich damit im Grunde nur zeigt, dass GUSTAVE KLOPP nicht bloß eine oberflächliche Ansammlung von Kuriositäten ist, sondern seine Figuren durchaus ernst nimmt und sie interessant genug angelegt hat, um die Zuschauer auch im Schlussteil bei der Stange zu halten. Kurz vor Ende gibt es dann zwar eine Szene mit den Zwillingen, bei der ich mir erst dachte "das muss doch jetzt nicht wirklich sein", aber das Ganze wird danach gleich mit einer ironischen Bemerkung wieder relativiert, und außerdem folgt direkt im Anschluss die schönste und intensivste Szene des Films.
    Für mich bleibt festzuhalten: GUSTAVE KLOPP schrammt zwar hin und wieder an der Grenze zum Abgrund, kriegt aber immer wieder die Kurve. Im Gesamten macht der Film einfach großen Spaß, bietet eine Reihe origineller Einfälle und tolle Darsteller (inklusive eines überraschenden Cameo-Auftritts).
    8/10

    Kiss, Kiss, Bang, Bang
    Ich hatte im Vorfeld Bedenken hinsichtlich der Verständlichkeit einer nicht-untertitelten OV bei einem solchen Film. Die schlechte Nachricht: ich hatte sie ein gutes Stück weit zu Recht. Die gute Nachricht: der Film macht auch Spaß, wenn man nicht jeden Wortfetzen versteht. Dafür sind in erster Linie die stilsichere Inszenierung, der Dialogwitz und die Erzählstruktur samt selbstreflexivem Erzähler verantwortlich. Gerade letzteres sorgt für einen angenehm ironischen Unterton – wobei Black allerdings clever genug war, diesen Clou nur pointiert und nicht im Übermaß einzusetzen. Neben Spaß und Action haben sich allerdings auch einige harte Szenen eingeschlichen, in denen der Film nicht nur seinen Darsteller, sondern auch seine Zuschauer, nun ja, richtig bei den Eiern packt. Unbedingt erwähnen möchte ich noch: schönster Vorspann, den ich seit langem gesehen habe (ja, im Ernst: ich mag es, wenn Filmemacher solche Möglichkeiten nutzen und die Anfangs-Credits nicht nur als Pflichtübung betrachten!), und schönster Schlusssatz, den ich seit langem gehört habe (to the good people in the Midwest:...). Ein abschließendes Urteil möchte ich mir trotz allem aber dennoch erst bilden, wenn ich eine untertitelte oder synchronisierte Fassung gesehen habe.
    7-10/10

    Chronicles
    Der Anfang ist in der Tat ein Hammer. Wenn Zorn durchs gemeine Volk geht und der Lynchmob zu toben anfängt, wird's eigentlich immer beängstigend (besonders effektiv z.B. in Fulcis DON'T TORTURE A DUCKLING zu beobachten), und so hauen auch hier die Anfangsszenen ganz schön rein. Mit Sicherheit die schmerzlichsten und intensivsten Momente meiner bisherigen FFF-Filme. Danach baut CHRONICLES aber leider stark ab und verläuft sich zusehendst in seinen "war er's?"-"war er's nicht?"-Fragestellungen. Das Katz- und Maus-Spiel zwischen Fernseh-Reporter und möglichem Täter hat man in ähnlicher Form schon oft und dabei packender inszeniert gesehen. Positiv ist zwar die eingearbeitete Thematik rund um Medien-Ethik zu vermerken, richtig in die Tiefe geht der Film diesbezüglich aber nicht. Insofern ist der Mittelteil stellenweise etwas zäh und schleppend. Spannend wird's dann allerdings gegen Ende, wenn sich die Situation samt Gewissenskonflikten extrem verdichtet und der Film einen wirklich gelungenen Abschluss findet. Ein starker Anfang & Schluss machen zwar leider noch keinen richtig guten Film, aber dank einiger intensiver Momente sowie einigen Denkanstößen kann man sich CHRONICLES durchaus ansehen.
    6,5/10

    Eyes of Crystal
    Man kann es fast nicht glauben, aber: nach langer Durststrecke gibt es tatsächlich mal wieder einen gelungenen Genre-Film aus Italien – immerhin dem Land, das uns vor allem in den 70er und 80er Jahren mit unzähligen Genre-Perlen (und zugegebenermaßen mindestens ebenso viel Gülle) versorgt hat. Bemerkenswert vor allem, dass dieses Comeback nicht einem der Altmeister, sondern einem Genre-Neuling zu verdanken ist. Umso erstaunlicher, wie gekonnt EYES OF CRYSTAL alles bietet, was der Giallo-Gourmet zu schätzen weiß: eine elegante, schwelgende, teils fast rauschhafte Kameraarbeit (mit angenehm vielen Nahaufnahmen und Kamerafahrten); eine passende Musikuntermalung mit Opern-Anklängen (auch hier gilt übrigens: es war kein Morricone, sondern ein zumindest in unseren Breiten völlig unbekannter Komponist am Werk); blutige Morde mit guten Effekten und schmerzhaften Momenten; und eine Prise Sex und Erotik (teils freilich in pervertierter Form). All das gibt es in EYES OF CRYSTAL in stärkerem Umfang, als ich es bei einem Italo-Thriller aktuellen Datums erwartet hätte. Konsequenterweise werden mit den Stärken alter Klassiker aber auch deren Schwächen wieder zum Leben erweckt, und so sei gewarnt: wer versierte Darsteller, psychologische Glaubwürdigkeit, geschliffene Dialoge, lückenlose Logik und eine mit Bedeutung aufgeladene Story erwartet, ist hier definitiv an der falschen Adresse. Auch mag man kritisieren, dass hier beinahe jede Wendung eine Viertelstunde vorher bereits mehr oder weniger klar angedeutet wird. Aber: darum geht es ja letztlich gar nicht. Bei einem Film wie diesem gilt: der Weg ist das Ziel – und der wurde lange nicht mehr so trittsicher wie hier beschritten. EYES OF CRYSTAL zelebriert die Freude am Sehen und Zeigen wie lange kein Genre-Film mehr. Für diejenigen, die die eingangs genannten Ingredienzien zu schätzen wissen, ist das ein Genuss. Alle anderen sollten selbstredend lieber Abstand nehmen.
    Bemerkung am Rande: der Film hat ein absolut erstklassiges Sounddesign – da weiß man wieder, warum man solche Filme am liebsten im Kino sieht.
    8,5/10
    Geändert von Pike Bishop (01.08.05 um 14:37:49 Uhr)

  16. #56
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    The Descent: Frische Horrorkost um 6 Frauen in einer Höle. Sehr spannend und so noch nie gesehen. 8/10

    The uncertain Guest: Irgendwie nicht der Knaller. Der Film ist meistens spannend und häufig lustig, allerdings eindeutig zu lang. Deshalb von mir nur 6.5/10

  17. #57
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Nina
    Bilder die überzeugen, die passende Musik und eine Hauptdarstellerin die überzeugt. Ein Film, der länger im Gedächnis bleibt.
    8/10

    Lost
    Die minimalitsche Umsetzung des Filmes kommt auf der Leinwand gut rüber. Allerdings kann die Story nicht ganze überzeugen und der Funke springt nicht über.
    5/10

    Happy End
    Ein deutsche Horrofilm, der mit einer guten Story mit kleinen Schwächen und guten Umsetzung trotz mini Budgets überzeugt.
    7/10

    Hair High
    Hair High ist ein gelunger Film von Bill Plypmton. Das kurzweilige Vergnügen bietet einen Klassenmix aus Gags und krotesken Szenen.
    7/10

    Uncertain Guest, The
    Nach einem etwas langsamen Anfang kommt der Film in Höchstform. Die Handlung ist gut, die Umsetzung gelungen.
    7/10

    Trauma
    Das ganze Film ähnelt einem alten Kaugummi, die Handlung zieht, man hat alles schon mehrmals gesehen.
    3/10

  18. #58
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    hm.. also ich muss dem obigen Kommentar zu SIN CITY voll zustimmen... tolle Optik, nichts dahinter... schade schade, aber trotzdem sehenswert...

    als absoluten KNALLER würd ich DESCENT bezeichnen.. .ich erchreck mich ja lange nicht mehr und fürchten auch nicht unbedingt... aber der Film hat mich echt voll erwischt. Hab mich wirklich fast nass gemacht... junge war der spannend und gruselig. DEN MUSS MAN GESEHEN HABEN!

    Devils rejects? fand HOUSE OF 1000 CORPSES so unerträglich schlecht, dass ich mir den nicht anschauen werde... auch wenn alle ihn hier jetzt gut finden, ich kann mir wirklich nicht vorstellen, wie ein Regisseur eines somiesen Films auf einmal was gutes gemacht haben soll. Echt nicht. Der Trailer war auch schon nen Zumutung...

    vergleicht die zwei Filme doch mal miteinander...

  19. #59
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Evil Aliens
    Recht unterhaltsame Splatter-Komödie aus England. Wie schon bei "Atomik Circus" fand ich den Teil, bevor das große Gemetzel losgeht, aber eigentlich witziger und einfallsreicher als den blutigen Rest. Insgesamt halt 'ne nette, liebevoll gemachte Gore-Groteske, aber ohne die Klasse der richtigen Highlights dieses Genres. Bemerkenswert war für mich immerhin das Ego des Regisseurs (der Film heißt laut Credit-Sequenz nicht einfach "Evil Aliens", sondern "Jake West's Evil Aliens"), die durchaus beachtliche Qualität der Computeranimationen in einem derart niedrig budgetierten Film und die Tatsache, dass ich die Darstellerin der Reporterin ziemlich geil fand.
    6/10

    The Descent
    Fällt mir irgendwie schwer den zu bewerten. Eigentlich würde ich gerne schreiben "Äußerst effektiver No-Nonsense-Horrorkracher, der sich vom fiesen Spannungs-Horror zum überraschend derben Splatter-Horror entwickelt und dem Zuschauer keine ruhige Minute gönnt". Leider hat der Film für mich einfach nicht so richtig gut funktioniert. Nicht dass ich mich gelangweilt hätte, aber so wirklich gepackt hat er mich nicht, und genau das ist hier natürlich das erklärte Ziel. Vielleicht liegt's gerade daran, dass Regisseur Neil Marshall (dessen "Dog Soldiers" mir seinerzeit wirklich gut gefallen hatte) wirklich *keinen* "BUH!"-Schreckeffekt auslässt. Etwas mehr Mäßigung in dieser Hinsicht hätte zumindest mir wahrscheinlich besser gefallen, außerdem haben mich die Entwicklung der Hauptfigur, das ganze Szenario (bzw. der Grund, warum die Frauen ausgerechnet in *diese* Höhle geklettert sind) und so'n paar inhaltliche Details auch nicht gerade überzeugt. Aber okay, hier geht's nun wirklich nicht um fein ausgearbeitete Charakterisierungen sondern um effektive Schocks, und ich hatte schon den Eindruck, dass ein Großteil des Publikums hier voll mitgegangen ist. Von daher gehe ich mal großmütig davon aus, dass es eher an mir lag, dass ich den Film nur so mittel-spannend fand, und gebe einigermaßen neutrale
    7/10

    Godzilla: Final Wars
    Ich bin zwar kein Hardcore-Godzilla-Fan, war es mir aber selbst schuldig, wenigstens einmal den 'König der Monster' im Kino zu erleben, weil ich als kleines Kind schon mit großen Augen vor den Schaukästen unseres Kleinstadt-Kinos stand, die Filme selber damals aber zu meinem großen Bedauern noch nicht sehen durfte. Und ich habe den Kartenkauf nicht bereut, denn über weite Strecken hatte ich hier mehr Spaß als bei den meisten anderen Filmen dieses FFF. Der übliche Godzilla-Blödsinn (größtenteils sinnlose Zerstörung und eine haarsträubende Geschichte) verbindet sich mit dem üblichen Kitamura-Blödsinn (größtenteils sinnlose Stil- und Action-Exzesse) zu einem wunderbar naiven Vergnügen, bei dem man entweder schon nach wenigen Minuten kopschüttelnd den Saal verlässt oder sich ganz prächtig amüsiert. Ich fand's größtenteils super und möchte der Vollständigkeit halber noch erwähnen, dass der englischsprechende Schnauzbart der vermutlich größte Bad Ass des diesjährigen FFF-Programms ist und dass die CGI-Effekte hier zum Teil schlechter als die in "Evil Aliens" sind. Allerdings war ich nach 90 Minuten dann doch satt, der Film ging aber leider mehr als zwei Stunden. Deshalb 'nur'
    7/10

  20. #60
    Abi 05
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Zitat Zitat von Dr. Pepe[B
    The Descent[/B]
    Fällt mir irgendwie schwer den zu bewerten. Eigentlich würde ich gerne schreiben "Äußerst effektiver No-Nonsense-Horrorkracher, der sich vom fiesen Spannungs-Horror zum überraschend derben Splatter-Horror entwickelt und dem Zuschauer keine ruhige Minute gönnt". Leider hat der Film für mich einfach nicht so richtig gut funktioniert. Nicht dass ich mich gelangweilt hätte, aber so wirklich gepackt hat er mich nicht, und genau das ist hier natürlich das erklärte Ziel. Vielleicht liegt's gerade daran, dass Regisseur Neil Marshall (dessen "Dog Soldiers" mir seinerzeit wirklich gut gefallen hatte) wirklich *keinen* "BUH!"-Schreckeffekt auslässt. Etwas mehr Mäßigung in dieser Hinsicht hätte zumindest mir wahrscheinlich besser gefallen, außerdem haben mich die Entwicklung der Hauptfigur, das ganze Szenario (bzw. der Grund, warum die Frauen ausgerechnet in *diese* Höhle geklettert sind) und so'n paar inhaltliche Details auch nicht gerade überzeugt. Aber okay, hier geht's nun wirklich nicht um fein ausgearbeitete Charakterisierungen sondern um effektive Schocks, und ich hatte schon den Eindruck, dass ein Großteil des Publikums hier voll mitgegangen ist. Von daher gehe ich mal großmütig davon aus, dass es eher an mir lag, dass ich den Film nur so mittel-spannend fand, und gebe einigermaßen neutrale
    7/10
    Hm, der Film scheint ja ganz interessant zu sein...gibts da irgendwo den Trailer zu?

    Gruß domme

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