Cinefacts

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  1. #61
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen


  2. #62
    Abi 05
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    hm sieht ganz nett aus - wobei er auch etwas so aussieht wie creep, den ich schlecht fand.
    Hat jemand beide gesehen und kann sagen, wie sie im Vergleich sind?

    Hier in dem Review wird der Film übrigens als einer der besten englischen Filme seit Jahren bezeichnet
    http://www.dvdtimes.co.uk/content.php?contentid=57535

    Gruß Domme

  3. #63
    Il "Bavarese"...
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Was bin ich gespannt auf den Film. "Dogsoldiers" mag ich sehr...

  4. #64
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    also der trailer zu descent ist unsäglich.. besser nicht anschauen, weil man dann evtl. vom film ablässt.. oder man denkt sich is schrott und wird dann umgehauen im Kino.
    Hatte da nur so mittelmässige erwartungen dran und war echt platt. So viele Schockeffekten warens gar nicht fand ich, aber die paar die saßen dann... wenn ich nur an den ersten Auftritt der Monster denke... boah, bin fast tot umgefallen... lol...

    hab die DVD schon bestellt, auch wenn die "erst" ende Oktober rauskommt...

  5. #65
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    wie war FEED denn???

  6. #66
    heartless creature
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Zitat Zitat von roccosiffredi
    wie war FEED denn???

    Will ich auch wissen!!! Bitte mehr stimmen zu diesem FIlm, er ist neben DESCENT mein Festivalfavorit! !!

  7. #67
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    The Descent
    Gekonnt wird bei the Descent mit der Dunkelheit umgangen, mal schemenhaft, mal genauer ist alles zu sehen. Ansonsten wird auf bewährte Schockeffekte gesetzt und die Story ist natürlich einfach gehalten.
    7/10

    Anthony Zimmer
    Ein gekonnter inszenierte Thriller aus Frankreich, mit schönen Bilder von der Côte d'Azur, einer guten teils voraussehbarer Story.
    6/10

    Neighbor No. 13, The
    Bei Neighbour nur 13 wird viel mit ruhigen ja fast stehenden Bilder gearbeitet. Dies lässt zeit zum verstehen, wirkt an eingien Stelle manchmal etwas zu lang. Die Story so wie Inszenierung des Filmes ist gut.
    7/10

    They Came Back
    Sehr ruhig inszeniert, zeigt der Film an der einen oder anderen Stelle vielleicht zwar ein wenig Langeweile, insgesamt guter zum Nachdenken anregender Film. Die Meinugne über diesen Film werden sicherlich auseinander gehen.
    7/10

    Boy Eats Girl
    Netter Film aus Irland mit viel Teenigeschrei und einigen gemetzel. Gut umgesetzt jedoch nicht aussergewöhnliches.
    6/10

    BTW: Helleavtor wird in anderen Städten nicht mehr gezeigt werden. Dieses jahr werden 5 Filme Digital gezeigt, bei Helleavtor wurde die Normwandlung in Japan gemacht, was nichts wurde, wie sich gestern zeigte. Genaueres wird wohl demnächst auf der offizellen Seite stehen, zumindest was dann anstatt läuft.

  8. #68
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Zitat Zitat von domme
    hm sieht ganz nett aus - wobei er auch etwas so aussieht wie creep, den ich schlecht fand.
    Hat jemand beide gesehen und kann sagen, wie sie im Vergleich sind?
    "The Descent" hat mich tatsächlich nicht nur wegen des Looks des Monsters etwas an "Creep" erinnert. Statt Franka im britischen U-Bahn-Tunnel sind es halt hier mehrere Frankas in einer britischen Höhle.
    "The Descent" ist IMO aber deutlich besser als "Creep", auch wenn ich auf den Film längst nicht so abgegangen bin wie Herr Siffredi hier. Einige gelungene Momente gibt's auf jeden Fall, und er gehört gewiss zu den besseren Horrorfilmen der letzten Zeit, aber Superlative finde ich dann eher doch nicht angebracht.

  9. #69
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Da ich gerade merke, dass mein Schlafrhythmus eh schon total hinüber ist, kann ich mich eigentlich auch noch zu den gestern/heute von mir gesehenen Filmen äußern.

    The Neighbor No. 13
    Eine eigentlich recht einfache Jeckyll & Hyde-Geschichte in typisch japanischer Inszenierung, also mit langen Einstellungen und in eher gemäßigtem Tempo. Hat mir größtenteils recht gut gefallen, mit der Zeit wird's aber etwas zäh, und beim Ende, das mehrere Interpretationen zulässt, hatte ich dann eigentlich schon keine Lust mehr, mich für eine zu entscheiden.
    6/10

    They Came Back
    Wie schon der hierzulande leider eher unbekannte "Yomigaeri" aus Japan bewiesen hat: Ein Film, in dem die Toten zurückkehren, muss kein Zombiefilm sein. "They Came Back" aus Frankreich erinnert zwar in wenigen Bildern ans Lebende-Leichen-Subgenre, lässt sich insgesamt aber eher dem Arthouse-Kino als dem Horrorfilm zuordnen. Das Erzähltempo ist getragen, die Spannung subtil, und vordergründige Schocks oder oberflächliche Effekte gibt's hier schon mal gar nicht. Dafür aber einen kühl-faszinierenden Film mit einigen tollen Ideen, den man getrost zu den Geheimtipps des diesjährigen Festivals zählen darf, schon allein weil er schlicht und einfach so viel interessanter ist als die x-te Variation bereits tausendmal gesehener Genre-Motive.
    8/10

    Boy Eats Girl
    Danach gab's dann doch noch 'richtige' Zombies und den erfreulichen Beweis, dass auch die x-te Variation bereits tausendmal gesehener Genre-Motive verdammt viel Spass machen kann. Ich frage mich ja schon seit Jahren vor jedem FFF, ob ich mittlerweile nicht vielleicht doch zu alt für Splatter-Komödien bin und nach der Sichtung von "Evil Aliens" musste ich die Frage dann eigentlich auch leise bejahen. Dementsprechend war ich dann auch nicht mehr wirklich scharf auf "Boy Eats Girl", zumal ich Teenie-Komödien noch nie besonders toll fand. Vielleicht lag's dann auch an meinen niedrigen Erwartungen, dass ich mich so dermaßen prächtig amüsiert habe. "Boy Eats Girl" hat mir jedenfalls um ein Vielfaches besser als der optisch mit Sicherheit reizvollere "Evil Aliens" gefallen, weil ich ihn nicht nur witziger, sondern schlichtweg deutlich sympathischer fand. Die Figuren sind hier zwar prinzipiell auch nur aus dem Buch der Teenie-Film-Klischees übernommen - "Shaun of the Dead"-Qualitäten erreicht der Film dann leider doch nicht -, aber man interessiert sich wenigstens für ihr Schicksal, wohingegen bei Jake West einfach jeder mal für den schnellen Gag entbeint wird. Außerdem sind handgemachte Oldschool-Splatter-Effekte und Zombies einfach besser als noch so gelungene Computeranimationen und Aliens. Egal wie böse Letztere auch sein mögen. Für mich ist "Boy Eats Girl" jedenfalls *der* Gute-Laune-Film des diesjährigen Festivals.
    fette 8/10

    A Bittersweet Life
    Auch hier waren meine Erwartungen angesichts des eher verhaltenen Feedbacks hier im Forum eher nicht (mehr) so hoch. Ich kann auch nachvollziehen, dass man sich vom "A Tale of Two Sisters"-Nachfolger mehr inhaltliche Komplexität erhofft hatte, aber ich war letztendlich doch schwer beeindruckt. Hat hier eigentlich schon jemand erwähnt, wie unglaublich toll dieser Film aussieht? Rein visuell ist "A Bittersweet Life" wirklich ein einziges Gedicht, da könnten einem die 'inneren Werte' fast schon egal sein. Abgesehen von den IMO unpassenden und zum Glück auch nur spärlichen humoristischen Einlagen hat mir die einfache Geschichte um eine aus (lediglich leise angedeuteter) Liebe getroffene Entscheidung und ihre blutigen Konsequenzen aber auch gut gefallen. In jedem Fall ein Film für die große Leinwand. Einen derart edel inszenierten Gewaltexzess mit derart blendender Optik und derart einfallsreicher Action sieht man wirklich nicht alle Tage.
    8/10

  10. #70
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Zitat Zitat von roccosiffredi
    wie war FEED denn???
    Hab ich doch schon bewertet, siehe Post # 53.

    Ansonsten geht es weiter mit

    SONNTAG

    Arsene Lupin
    Aufwändiges Spektakel rund um die ppuläre französische Figur des Gentleman-Meisterdiebs. Der Film krankt an zwei Dingen, und zwar Drehbuch und Regie. Das Drehbuch ist ein konfuser, endlos langer Haufen Blabla und Nebenstories, die großteils trotz der enormen Lauflänge von 130 Minuten völlig überhastet abgehandelt werden, und die ausserdem hauptsächlich Klischees und Dinge, die wir schon aus anderen Filmen kennen, abhandeln. Wieviel davon aus Maurice LeBlancs originalen Büchern stammt, weiss ich allerdings nicht.
    Die filmische Aufarbeitung macht das ganze noch schlimmer, denn die Regie ist schlecht und der Schnittrhythmus hat mir zum Teil Tränen in die Augen getrieben. Schade ist auch, dass man auf der Besetzung des Hauptdarstellers nicht mehr gemacht hat: solange der mir völlig unbekannte Romain Duris als Gentleman-Gauner mit Zigarre und Monokel bewaffnet durch die Gegend snobt, ist er an Coolness kaum zu übertreffen. Die meiste Zeit verzichtet er jedoch auf diese Gimmicks und gleicht dann sowohl in Aussehen als auch Charme einer Mischung aus Pferd und Ratte. Schade, aus diesem Stoff hätte man mehr machen können.
    3/10

    Atomik Circus
    Also, bei diesem Film bin ich echt ratlos: entweder ist er genial oder furchtbar. Der Film beginnt mit einem Astronauten, der aussieht wie aus einem französischen Comic der 60er-Jahre übernommen, und der durch einen bunten, spiralförmigen Nebel gleitet. Dann übernimmt es ein Sprecher aus dem Off (der mich verdächtig an Filme von Godard oder Truffaut erinnert) die Einführung in die eigentliche Handlung. Und die driftet dann leider ziemlich dahin. An einem Ort, der an den Südosten der USA erinnert (so ein bisschen a la Sümpfe Louisianas oder so) beschränkt man sich ziemlich lange auf recht schale Witzchen, ein bisschen Vanessa-Paradis-Singsang und zumindest eine nette Grundstimmung. Irgendwann kurz vor Ende des Films greifen dann recht coole Aliens an, und schliesslich endet der Film auf eine Art und Weise, die ziemlich rockt. Ich weiss echt nicht, was ich sagen soll.
    ?/10

    Get Shorty
    Ich werde nicht auf die einzelnen Kurzfilme eingehen, empfehle aber jedem, sie sich anzusehen. Mit ein oder zwei nur mäßigen Ausnahmen rocken die Dinger total. Meine klaren Favoriten sind DAJO, IN HEAVEN AS IT IS ON EARTH, DYSMORPHO und natürlich Bill Plymptons GUARD DOG.

    Malevolence
    Käse, Käse, Käse. Einer der schlechtesten Filme, die heuer im Programm sind. In technischer Hinsicht ist dieser Film auf jeder Ebene EXTREMST amateurhaft (im Vergleich dazu ist der deutsche Amateurfilm HAPPY END circa 10 mal besser) - Regie, Beleuchtung, etc., alles ist darauf ausgelegt, dem Film jegliche Spannung zu rauben. Die Schauspieler geben sich Mühe, das nützt dann aber auch nichts mehr. Schade, dabei ist der Grundplot von ein Paar Bankräubern, die sich samt Mutter-und-Tochter-Geiselgespann in die Arme eines Old-School-Slashers stürzen gar nicht so blöd.
    Freiwillig sollte man sich diesen Film auf keinen Fall ansehen. Wenn es aber schon zu spät ist und man dieses Machwerk doch ertragen muss, gibt es zumindest zwei positive Elemente im Film: zum einen eine recht witzige Grabrede, und zum anderen die herrlich blöde Musikdramaturgie, die das Publikum gerade zu den "spannendsten" Momenten durch 80er-Jahre-Synthiegeräusche der schrägen Sorte ("uuuuiiii") in herzhaftes Gelächter versetzt. Sonst ist da leider nichts.
    1/10 (1 Spasspunkt für die Musik)

    Evil Aliens
    Dieser Film war definitiv der Lichtblick an einem für mich sonst eher mäßigen Sonntag. Obwohl von der eher billigen Sorte (auf Digital Video gedreht und auch nicht gerade ein Meilenstein der Filmdramaturgie) zeigt dieser Film, dass man auch bei nur mäßiger technischer Umsetzung durch den richtigen Inhalt und ausreichend gute Laune jede Menge Spaß erzeugen kann. Die Zeit, in der ein Sam Raimi oder ein Peter Jackson mit so einem Film noch eine Karriere begründen konnten ist sicherlich vorbei, und Evil Aliens enthält mit Sicherheit nichts, was man nicht schon hundertfach in anderen Funsplatter-Filmen gesehen hat, macht aber einfach gute Stimmung.
    8/10 (Partybonus)

    So, mehr geht sich heute nicht aus, morgen kommen dann noch Reviews für Montag-Mittwoch.

  11. #71
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Kiss Kiss Bang Bang

    Na da schau an! Der Drahtseilakt zwischen albernem Klamauk, Satire und Crime gelingt ziemlich gut. Wer sich darauf einlässt und das gesehene nicht all zu sehr im detail zerpflückt wird einen wahrlich guten Eröffnungsfilm sehen. Ein herrlich verpeilter Robert Downey Jr., ein lässig vor sich hin tukender Val Kilmer und Elvis in einer der wohl coolsten und witzigsten Nebenrollen der Filmgeschichte! Natürlich hat der Film auch negative Punkte: der bereits erwähnte Klamauk ist für manche vielleicht Too Much und auch ein Paar Kitsch-sequenzen mit Candy-Symphonie aus der Hollywood Mottenkiste schmälern den Filmspaß. Trotz allem... Was soll man zu einer Krimi-Komödie die sich selbst kaum ernst nimmt viel sagen?! Ganz einfach: Anschauen! Ein wirklich schönes Comeback von Shane Black. Ich hoffe auf weitere Filme dieser Klasse!
    Solide 7/10

  12. #72
    Il "Bavarese"...
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Zitat Zitat von shadybunch
    Kiss Kiss Bang Bang

    Na da schau an! Der Drahtseilakt zwischen albernem Klamauk, Satire und Crime gelingt ziemlich gut. Wer sich darauf einlässt und das gesehene nicht all zu sehr im detail zerpflückt wird einen wahrlich guten Eröffnungsfilm sehen. Ein herrlich verpeilter Robert Downey Jr., ein lässig vor sich hin tukender Val Kilmer und Elvis in einer der wohl coolsten und witzigsten Nebenrollen der Filmgeschichte! Natürlich hat der Film auch negative Punkte: der bereits erwähnte Klamauk ist für manche vielleicht Too Much und auch ein Paar Kitsch-sequenzen mit Candy-Symphonie aus der Hollywood Mottenkiste schmälern den Filmspaß. Trotz allem... Was soll man zu einer Krimi-Komödie die sich selbst kaum ernst nimmt viel sagen?! Ganz einfach: Anschauen! Ein wirklich schönes Comeback von Shane Black. Ich hoffe auf weitere Filme dieser Klasse!
    Solide 7/10
    Meinste, dass er ein klein wenig von "Bang Boom Bang" inspiriert wurde? Jetzt nicht von der Story her. Aber Filmtitel und einen ganz bestimmten makaberen Höhepunkt haben die ja quasi gemeinsam...

  13. #73
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Bin ich der erste für Stgt? Egal, nur knappe Bewertungen, Inhalt ist eh bekannt.

    Kiss Kiss Bang Bang

    Hat mich positiv überrascht, sehr kompromißlose Mischung aus Action, Schwarze Komödie und Film Noir - früher hätte man so etwas vielleicht Tarantinoesk genannt, dafür ist es aber wohl zu gut und eigenständig.
    Bildsprache, Schauspieler und Story können voll überzeugen und selbst das etwas abgedrehtere Ende passt sich gut und logisch ins Geschehen ein. Ein kluger Partyfilm.
    Das Publikum zollte dem Treiben einige Lachern und Szeneapplaus, am Ende (für Stgt Verhältnisse) sogar recht begeisterer Jubel.
    08/10

    Lost
    Genau das was ich erwartet habe, spannungslose 86min die sich wie 186 anfühlen. Man fragt sich wie das Drehbuch den Pitch überlebt hat.
    Um es kurz zu machen: Hier ist so ziemlich alles verloren.
    02/10

  14. #74
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Vares: Private Eye
    Vares ist gut umgesetzt, hat eine zwar dünne aber lustige Story. Technisch gut umgesetzt unterhält dieser Film gut.
    7/10

    Jennifer's Shadow
    Solide Umsetzung einer mäßigen Story, wobei insgesamt teilweise langeweile aufkommt. Faye Duneway als Großmutter sticht ein wenig heraus.
    4/10

    Puritan
    Puritan kommt ohne große effekte aus und fängt sehr langsam an. Dafür ist die Inszenierung wunderbar gelungen und der Schluss der Story ist um so besser.
    7/10

    Casshern
    Eine teils beindruckende Optik, gute Story, tolle Action. Insgesamt hätte es ein wenig kürzer als 142 Minuten auch getan, da es doch ein paar Längen gab.
    7/10

    Dear Wendy
    Bei diesem Film stimmt alles, die Musik von "The Zombies", die tollen Bilder, guter Schnitt und eine Story, die mitreisst.
    10/10

  15. #75
    Grüner Marsianer
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Stingrays FFF-Tagebuch Nürnberg. Tag 1

    Okay, nachdem ich im letzten Jahr süchtig nach dem FFF geworden bin, nun endlich wieder die Droge. Angekarrt habe ich einen guten Freund von mir, der mit mir die erste Hälfte des Festivals durchziehen wird. Respekt!

    Kiss Kiss Bang Bang
    Okay, vor der Vorstellung gab es erst einmal die Introduction von einem FFF-Verantwortlichen, der erzählte, wie man überhaupt an Kiss Kiss Bang Bang gekommen ist. Eine eigentlich ganz interessante Geschichte. Er war in Canes auf dem Filmfestival und hat sich relativ unmotiviert den Film in einer Spätvorstellung reingezogen. Nachdem er ihn gesehen hatte, wollte er ihn unbedingt als Eröffnungsfilm haben. Die Klärung der Rechte ging bis zu Joel Silver persönlich ("...der hat sich wahrscheinlich gedacht: 'What the fuck is Fantasy-Film-Fest?' ), der dann seine Zustimmung gab. Immerhin läuft der Film 4 Monate vor offiziellem US-Start auf dem FFF!!!
    Nun, nachdem ich den Film gesehen habe, muss ich sagen: Danke Mr. Silver!!! Danke, danke, danke!!!
    Schon der erste Film ist ein großartiges Highlight, das mich unglaublich prächtig unterhalten hat. Ich muss zugeben, daß ich beim Plot nicht einhundertprozentig durchgestiegen bin (Muss ihn mir nochmal ansehen. Und das mit Vergnügen), aber das gröbste habe ich mitbekommen. Der Humor ist großartig schwarz, es gibt unglaublich geniale Dialogzeilen ala
    "When you look up 'idiot' in a dictionary, what do you find?"
    "A picture of me?"
    "No, the definition of the word 'idiot', which you are."
    einen hervorragend aufgelegten Robert Downey jr., den ich immer wieder gerne sehe. (Hoffentlich bleibt er jetzt längere Zeit clean.)
    Der Film nimmt sich keine Sekunde ernst, spielt grandios mit den Erwartungen und Filmwissen des Publikums (auch wenn man nach einer gewissen Weise den Stil des Films heraus hat und dann einige Gags vorher sehen kann) und hat einen derart herrlich makabren Humor, das es nicht mehr feierlich ist.

    Die Sache mit dem Finger, oder dem Bepissen der Leiche

    Das einzige, was den Film vor einer perfekten Wertung bewahrt, ist ein leichter Hänger am Anfang des letzten drittels.
    9/10
    Es gab großen, lang anhaltenden Applaus vom Publikum

    Dann kleine Pause, ab zum Türken und dort was zum Drinken kaufen. (Die Preise im Kino sind nicht mehr verschmerzbar). Und wieder zurück.

    Bad Aliens
    Hier wusste ich schon im vorne herein, daß es ein Fun-Splatter werden wird (bei Kiss Kiss Bang Bang, wusste ich überhaupt nichts, außer das Robert Downey jr. mitspielt).
    Okay, der Film fängt an und zeigt schon mal eine Fick-Szene und eine Analpenetration mit einem Bohrer... Ooooooooooookay.... Da muss ich dann wohl durch...
    Ich befürchte schon schlimmstes. Großtittige "Schauspielerinnen", hirnlose und unmotivierte Fickszenen inklusive gefakeden *******s... Oh Gott, wo bin ich denn hier reingeraten. Die Gags zünden auch nicht sonderlich, dafür wird mehr gevögelt...
    Ich schalte schon auf Durchzug, aber in der zweiten Hälfte wird es dann etwas erträglicher (wenn man die Sex-Szenen ignoriert). Splattermässig geht tatsächlich ziemlich die Post ab und die

    Mähdrescherszene, die wirklich ein Brüller ist

    rettet den Film einigermaßen in einigermaßen erträgliche Regionen. Allgemein ist das Gekröse und Glieder-rausgerupfe technisch sehr schön umgesetzt. Respekt. Positiv anzumerken ist dann auch noch die fetzige Musik, die ich mir sogar als Soundtrack kaufen würde, wenn es sie gäbe.
    Aber das wars dann auch schon. War in etwa auf dem gleichen Durchschnittsniveau wie im letzten Jahr Dead and Breakfast, nur dass Bad Aliens deutlichere Ausreißer nach oben und unten hatte.
    Insgesamt Fazit: Wenn die oben genannte Szene nicht gewesen wäre, hätte ich im Nachhinein gerne auf den Film verzichtet.
    4/10
    Es gab zarte Klatschversuche einzelner, die aber von der schweigenden Mehrheit gnadenlos im Keim erstickt wurden.

  16. #76
    Krasser Kunde
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Zitat Zitat von Stingray
    Stingrays FFF-Tagebuch Nürnberg. Tag 1

    Bad Aliens
    Ähem, der Film hieß "Evil Aliens" Aber egal, hier mein Kurzreview dazu:



    Evil Aliens

    Irgendwie hatte ich bedeutend mehr erwartet. Lustige Splatterszenen und coole Oneliner wechselten sich mit gähnender Langeweile und sinnlosen Sexszenen ab. Der ganze Film wirkte wie eine lose Aneinanderreihung von Szenen. Viele der Schauspieler gingen mir schon nach einer Viertelstunde auf den Keks, ganz besonders dieser Ufoheini und der Blinde

    Gerade die erste Hälfte des Films war sehr zäh. Ab der Mitte stieg der Splatteranteil jedoch deutlich. Ganz besonders gefiel mir die bereits von Stingray erwähnte Mähdrescherszene

    Die CGI waren ganz nett gemacht und auch der Score war ok.

    4 + 0,5 Punkte für die nette anzuschauende Reportertussi.

    4,5/10

  17. #77
    Grüner Marsianer
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    Zitat Zitat von Wille
    Ähem, der Film hieß "Evil Aliens" Aber egal, hier mein Kurzreview dazu:
    Oops.....

    Aber ja, die Tussis in dem Film waren schon schnuckelig.

  18. #78
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    AW: Fantasy Filmfest 2005 - Kurzreviews und Bewertungen

    Dead Meat
    Zu Beginn wirkt das Ding ein wenig wie der Film, den Peter Jackson ein paar Jahre vor "Bad Taste" gedreht haben könnte, mit noch weniger Geld und noch sehr geringem Talent. "Dead Meat" lässt (abgesehen vom leicht verwaschenen Video-Look) außerdem zu keiner Zeit erkennen, dass er von 2004 ist, sondern könnte auch gut und gerne schon vor 20 Jahren entstanden sein. Soweit also eigentlich alles noch okay, nicht unsympathisch, und über die kaum vorhandene Geschichte und die wenig interessanten Figuren würde ich mich bei 'nem Quasi-Amateurfilm auch nicht beschweren. Leider ist der Film aber weder spannend noch witzig (okay, rein theoretisch könnten ein paar der Dialoge superlustig sein, aber eine der Hauptfiguren hatte einen derart bösen irischen Akzent, dass ich kaum ein Wort verstanden habe), sondern wird leider ziemlich schnell ziemlich langweilig. Frische Ideen muss man wirklich mit der Lupe suchen, und auch von der bereits häufiger erwähnten Zombie-Kuh hab ich mir doch etwas mehr erhofft. Nee, also bei aller Liebe zum Zombie-Genre und selbst mit lobender Erwähnung für einige stimmungvolle Bilder der hübschen irischen Locations gibt's für sowas nicht mehr als
    4/10

    Dear Wendy
    Zum Schluss wurd's aber zum Glück noch mal richtig interessant, denn ein von Lars von Trier geschriebenes Jugenddrama über ein Gruppe waffenvernarrter Kids, die eine Art Geheimbund gründen, sticht aus dem sonstigen FFF-Programm ja per se schon mal ein wenig raus. Und "Dear Wendy" ist tatsächlich ziemlich toll. Ich bin mir sicher, dass über den Film noch viel zu lesen sein wird und wäre auch über kontroverse Meinungen keineswegs überrascht. An dieser Stelle möchte ich's aber lieber kurz halten, auch weil es der Film nicht verdient hat, dass seine thematische Vielfalt hier nur halbherzig angerissen wird (und zu mehr wäre ich momentan wohl nicht in der Lage). Deshalb hier nur eine eindeutige Empfehlung von mir, denn kein anderer der von mir gesehenen Filme des diesjährigen Programms hat fabelhafte Unterhaltung und inhaltliche Substanz (um das blöde Wort 'Anspruch' mal zu vermeiden) so überzeugend und scheinbar mühelos unter einen Hut gebracht. Mit Sicherheit der beste und interessanteste FFF-Abschlussfilm seit Jahren. Respekt. Für den Film und die Platzierung an dieser Position.
    fette 8/10

    So, in München war's das dann auch schon wieder. Insgesamt war das Programm vielleicht nicht gerade mit zeitlosen Meisterwerken gepflastert, aber es gab dann doch so einige Beiträge, die mich auf die eine oder andere Weise ziemlich beeindruckt haben. Als da wären: "Ghost in the Shell 2" (schönster und faszinierendster Film des Festivals), "The Devil's Rejects" (heftigster/intensivster Film), "Dear Wendy" (inhaltlich/thematisch interessantester Film), "Boy Eats Girl" (vergnüglichster Film), "A Bittersweet Life" (bestaussehendster Realfilm), "Survive Style 5+" (formal und inhaltlich sehr frisch und einfallsreich), "One Nite in Mongkok" (ein HK-Crime-Drama vom Feinsten) und "They Came Back" (faszinierende Arthous-Oase im Genre-Einerlei).

  19. #79
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    Zitat Zitat von korinther
    B

    Kiss Kiss Bang Bang

    ....
    Ein kluger Partyfilm.
    Das Publikum zollte dem Treiben einige Lachern und Szeneapplaus, am Ende (für Stgt Verhältnisse) sogar recht begeisterer Jubel.
    08/10

    LOL!
    Hast aber recht, ich fand die Stimmung allgemein auch geil.
    Geb Kiss Kiss Bang Bang auch
    8/10

    Lost hab ich mir zum Glück gespart!

  20. #80
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    Zitat Zitat von Speed
    LOL!
    Hast aber recht, ich fand die Stimmung allgemein auch geil.
    Geb Kiss Kiss Bang Bang auch
    8/10

    Lost hab ich mir zum Glück gespart!
    Hallo Jochen!
    Geb dem Film mal 9/10 - Rest siehe Filmtagebuch.de
    War auch wirklich lustig der Film!

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