Cinefacts

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  1. #221
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Isolation (Irland/Großbritannien 2005, Billy O´Brien)

    On a remote Irish farm, five people become unwilling participants in an experiment that goes nightmarishly wrong.

    Mit seine Regiedebut ist Billy O´Brien ein kleiner, dreckiger und düsterer Film gelungen. Allen voran die Farm in Irland, in der sich der ganze Film abspielt, ist atmosphärisch super gelungen. Immer schön dunkel gehalten, stetig regnend, Matsch und Dreck wo man nur hinsieht. Der Score verleiht dem Film dann noch mehr Atmosphäre durch Sirenenartige Klänge. Die Schauspieler spielen solide, aber keiner sticht so wirklich herraus. Ist aber auch kaum möglich, denn der Plot ist rech dünn. Man bekommt kaum Informationen über die Charaktere. Im Grunde geht es nur darum eine mögliche Infektionswelle mit allen Mitteln zu vermeiden. Aber aus dem Stoff wurde das beste rausgeholt. Die mutierten "Viecher" sehen sehr realistisch aus, sind demzufolge keine 2 Meter großen "Aliens". Die Geburtsszene zu Beginn ist wirklich ekelerregend realistisch dargestellt, also genau das, was man sehen will.
    Alles in allem ein wirklich guter kleiner Film, der mit einigen blutigen Szenen und ein paar Jumpern auch die blutrünstige Fangemeinde zufrieden stellen kann, aber vor allem im Bereich Atmosphäre besonders glänzt. Wie bei einem Regiedebut nicht anders zu erwarten, is immer noch Platz nach oben vorhanden.

    7/10

    Hab ich das irgendwie überhört oder wurde gar nicht geklärt wieso und vor wem sich die beiden "Camper" eigentlich verstecken?

  2. #222
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Vor den Brüdern von der Alden. Das erfährt man wenn die dem Farmer den Finger verarztet!!

    Am Sonntag gesehen:
    Renessaince 8,5/10
    Isolation 8/10
    Geändert von Caba (30.07.06 um 18:33:22 Uhr)

  3. #223
    Last Unicorn Geschädigter
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Final Fantasy

    Ja, ich wusste, dass das eine Videospiel-Verfilmung ist. Das muss ja noch nichts negatives bedeuten. Meistens fand ich, dass die Schwäche von Spielverfilmungen ist, dass sie etwa
    zu sehr von der Spielvorlage abgewichen sind.
    Nicht hier.
    Ich habe nie Final Fantasy gespielt. Und wenn die Serie so ist wie der Film, werde ich es auch nicht tun. Irgendwie habe ich in Diskussionen die FF Serie als Adventure oder sogar
    Rollenspiel in Erinnerung. Was hier präsentiert wird, ist ein 3D-Shoot-em-up. Geschnitten in einer Weise, dass der Private-Ryan-Ruckeltechnik schon als Ruhepol rüberkommen würde.
    Man hat kaum eine Ahnung was wann wo und wieso passiert.
    Noch schlimmer: Am Anfang habe ich noch versucht, der Story zu folgen. Nach 10 Minuten habe ich mir gedacht "gut, vielleicht kapiere ich es später ja". Gegen Ende wurde mir
    bewusst, dass ich auf verlorenem Posten war, was das angeht.

    Dabei ist der Film gar nicht so schlecht gewesen.
    Aber wohl wirklich nur für die, die die Spiele schon gekannt haben. Im Ernst, wenn ein Protagonist aus dem letzten Loch pfeift, und dann plötzlich irgendwas unersichtliches
    passiert, dass der Gegner auf einmal umfällt, dann ist das kein Special-Move, dann ist das Deus-ex-Machina.

    Und noch drei weitere Negativ-Punkte:
    - Ich kann arische Helden nicht ausstehen.
    - Er hat auch noch das bescheuertst aussehende Schwert gehabt, das ich je gesehen habe.
    - Faustregel: Je besser die Schwertkämpfer, desto kürzer sollte der Kampf sein. Das bedeutet wohl, dass die in diesem Film absolute Diletanten waren. Ich will Diletanten nicht
    eine halbe Stunde bei der Arbeit zusehen!

    Was hat der Film positives gehabt?
    Die Optik konnte mit dem älteren Final Fantasy Film zwar nicht mithalten, war aber für eine medium-budget Produktion doch ganz ansehnlich.
    Es gab einige sehr stimmungsvolle Szenen..
    Und einige der Nebenfiguren waren (im Gegensatz zu den Protagonisten) echt cool! Besonders die beiden Leibwächter.

    Wie viel insgesamt?

    6.5/10


    Shadowless Sword

    Zuerst einmal muss ich zugeben, dass ich furchtbar inkonsequent bin:
    Auch in dem Film wurde lange gekämpft. Nicht so lange wie in FF, aber doch recht lange. Aber das ist mir egal. Asiatische Schwertkämpferfilme sind nunmal Ballet, Ästetik und
    einfach zum genießen.

    Negativ stößt aber auf, dass auch der Film doch zu hektisch geschnitten ist, um die Ästetik richtig geniessen zu können. Ist das jetzt einfach nur billig, oder denken die
    Filmemacher denn wirklich, dass das gut rüberkommt?

    Auf der anderen Seite war die Optik 1A. Nicht zu überzogen wie in Hero, mindestens auf einer Stufe mit House of Flying Daggers. Besonders in der ersten Hälfte war die Story auch
    sehr amüsant und die Bösen waren allesamt echt cool und charismatisch. Die Guten nicht so sehr, aber immer noch ganz in Ordnung.

    Für die Fans des Genres durchaus zu empfehlen.

    8/10


    A Scanner Darkly

    Der Film hat mich, gelinde gesagt, überrascht. Wieso haben die diese Art von Optik gemacht? Das ist keine Beschwerde, das hatte etwas. Auf jeden Fall innovativ. Am Anfang war ich
    ja etwas skeptisch, ob ich mir den Film hier anschauen soll. Ich meine, ein Hollywood-Film mit nicht gerade unbekannten Darstellern. Dafür brauche ich das FFF nicht.
    Aber ich muss meine Meinung revidieren: Der Film passte voll rein, und nicht nur wegen der Optik.
    Der Film ist für mich irgendwie die logische Fortsetzung von Fear and Loathing in Las Vegas. Zwar nur entfernt, aber ähnlichere Filme gibt es nicht.
    Wermutstropfen war, dass der Filme keine Untertitel hatte. Auf den ersten Blick scheint das auch logisch zu sein, aber englisch lesen kann ich sehr schnell, den Slang und dieses
    Nuscheln aber nicht unbedingt.
    Trotzdem, ohne dass die Story zu einfach wäre, sie war gut zu verfolgen.

    Also, sicher ein Highlight dieses Filmfestes.
    Und voll: Es war kaum ein Platz mehr frei. Fast so wie damals Sin City. Hat mich überrascht, denn im Gegensatz zu Sin City hatte ich nicht den Eindruck, dass Scanner Darkly ein
    hohes potentielles Publikum hat.

    8.5/10

    Vom enttäuschenden Final Fantasy abgesehen, ein guter Tag.

    PS: Der Kommentar vom Ansager vor "A Scanner Darkly" war göttlich!


    Am Montag ist "Brick" und "Desaster" dran.
    Brick eigentlich nur, weil so viele gesagt haben, dass der sehr gut.
    Desaster deshalb, weil ich schon immer ein Fan von Celebrity Deathmatch war! Aber ich habe ein wenig Angst, dass der Trailer schon 80% der Gags beinhaltet hat, und dass ich
    vielleicht keine Karte bekommen werde.

  4. #224
    der Angus
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Zitat Zitat von Harry D.
    Hi

    wiesso ist das Thema albern?

    Grüsse

    Harry D.

    mutierte kühe fand ich beim erstne lesen eher lustig als schaurig

  5. #225
    Tv-Serien Junkie
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Zitat Zitat von Nightshade
    Desaster deshalb, weil ich schon immer ein Fan von Celebrity Deathmatch war! Aber ich habe ein wenig Angst, dass der Trailer schon 80% der Gags beinhaltet hat, und dass ich
    vielleicht keine Karte bekommen werde.
    Viel Spaß dabei - fand den Film klasse
    http://www.filmtagebuch.net/index.ph...cmovie&fid=219

  6. #226
    Grüner Marsianer
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Stingrays F3-Tagebuch. Teil 5.

    In drei Tagen bist du tot.
    Mmh. Eigentlich hatte ich an Hand der Ansage eher was in Richtung Funsplatter erwartet. Was kam, war ein harter High-School-Slasher-Film in Österreich. Ein gar nicht mal übler, der auf jeden Fall gut inszeniert und auf Grund der Schauspieler und des Dialekts sehr authentisch rüberkam. ("Des is ka depperder Fuim. Des is echt!" )
    Aber trotzdem eher standard. Am Ende habe ich mich dann doch irgendwie leicht gelangweilt.
    6/10
    Im nachhinein hätte ich doch bei District bleiben sollen, auf das ich dann extra wegen der Preview verzichtet hatte.

    In a Dark Place
    Das war dann doch mal ne feine Sache. Ein ruhig inszenierter luxemburgischer Film mit einer guten (und halbnakichen...) Leelee Sobieski, bei dem ich sehr lange gerätselt habe, was zur Hölle überhaupt abgeht. Bin bis kurz vor Ende wirklich nicht darauf gekommen, eigentlich witzig wenn man bedenkt, daß ich im letzten Jahr einen Film mit ähnlichem Thema gesehen habe, wo ich auch nichts geschnallt habe. Ich lerne wohl nie
    Auf jeden Fall sehr überzeugend.
    8/10

    Basketball Nationalspiel Deutschland-Kanada
    Gut, die Story ist immer wieder die gleiche, allerdings ist witzig, daß man bei solchen Vorstellungen den Ausgang nie weiß. Zum Glück haben dieses mal die Guten gewonnen, was ich immer wieder gerne sehe. Die Stimmung im Publikum war vergleichsweise mässig (ging halt um nichts und ich bin außerdem die Freak-City-Atmosphäre gewöhnt), dafür waren die Special Effects super. Zuckeraktionen von Hamann, Okulaja und weiteren Akteuren vermischte sich zu einer super Ensemble-Leistung, bei dem der mehrmals als bester Hauptdarsteller ausgezeichnete Dirk Nowitzki gar nicht mal das Ruder an sich reißen musste. Schon ab Anfang der zweiten Hälfte war schon klar, daß das Ding für die Kanadier gelaufen war.
    Da es sich hier quasi um einen Piloten für ne Serie in Japan handelt, freue ich mich schon sehr auf die Ausstrahlung auf dem DSF im August,.
    8/10

    Morgen bin ich etwas zwiegespalten. Ich bin mir nicht gaz sicher, ob ich mir Disaster oder The Woods, bzw. Brick oder Hatchet geben soll. Kann mir hier vielleicht jemand helfen. (Am besten nicht auf den Inhalt eingehen, sondern nur warnen, wenn eines davon ne supergurke ist). Disaster sah in den Vorschauen zum Brüllen aus, habe aber auch Angst, das das schon alles war und daß es keine Karten mehr gibt... (Nein, der Wiederholungstermin ist für mich keine Alternative, da fährt kein Zug mehr.)
    Geändert von Stingray (30.07.06 um 22:58:30 Uhr)

  7. #227
    Grüner Marsianer
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Zitat Zitat von Nightshade
    Und voll: Es war kaum ein Platz mehr frei. Fast so wie damals Sin City. Hat mich überrascht, denn im Gegensatz zu Sin City hatte ich nicht den Eindruck, dass Scanner Darkly ein
    hohes potentielles Publikum hat.
    Da ist das Nürnberger Publikum (ich gehe mal davon aus, daß du von Nürnberg geredet hast, außer der Typ hat woanders den gleichen Spruch zum Preview abgelassen ) sehr cool. Auch Innocence war im letzten Jahr extrem gut besucht. Und das bei einem hochkomplexen philosophischen SF-Film in japanischer Sprache mit englischen UT....

  8. #228
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    5 Filme an einem Tag... Ja es ist Sonntag auf dem FFF

    In 3 Tagen bist du Tot
    Die ersten 5 Minuten habe ich leider Verpasst... Ein Österreichischer Slasher... Eieiei... Man sollte durchaus erwähnen das dieser Film durch und durch Österreicher ist. Angefangen am Dialekt bis hin zu dem rockigen Soundtrack mit überwiegend lokalen Indie-Bands (z.b. Seesaw und Julia). Grundsätzlich sollte man die relativ realistisch und glaubhaften Darsteller loben. Im vergleich mit den gerade schon peinlich überzeichneten US-Slashern, könnte man fast denken man sieht eine Dokumentation. Betrachtet man den Film jedoch als ganzes, erlebt man lediglich ein weiteres Slasher-Szenario mit geradliniger Story und spärlich vorhandenen Kills. Das der Film mit einem gerade zu "rührenden" Ende abschließt, enttäuscht dann doch etwas.
    5/10

    In a Dark Place
    Eigentlich habe ich mir diesen Film ja nur wegen Leelee Sobieski angesehen. Enttäuschend ist die absolut glanzlose bis stellenweise eher peinliche Darbietung von Leelee. Die Geschichte selbst will nicht begeistern, Spannung entsteht eigentlich gar nicht. Wahrlich ein Mystery-Flop.
    4/10

    Civic Duty
    Nach 9/11 dürfte so manchen US Bürger ähnliche Gedanken Plagen. Wirkt der neue Nachbar doch wie ein Bilderbuch-Terrorist. Nach dem wirren One Point 0, liefert Jeff Renfroe einen mitreißenden Thriller-Plot der in keiner Minute langweilig wird. Zwar spielt das Finale nur in einer sparsam eingerichteten Wohnung, durch die aufwühlenden Schnitte und der rasanten Kameraführung entsteht jedoch eine wilde Achterbahnfahrt, die für mich, unerwartet endet. Sollte man auf jeden Fall gesehen haben!
    8/10

    Rennaisance
    Wer ein Loblied auf dieses Werk lesen möchte, sollte besser woanders suchen. Mag der monochrome Look die ersten Minuten interessant wirken, so ist er doch nach spätestens einer viertel Stunde einfach stinklangweilig. Die seelenlosen Figuren schaffen es kaum die magere Story interessant wirken zu lassen. Ein weiterer Blender der dem ersten Final Fantasy Kinofilm die Hand geben kann. Dem Publikum hats scheinbar gefallen... Und ja ich fühl mich besser weil ich dem Schund nicht verfallen bin :P
    Crowd-Pleaser My Ass!
    3/10

    See No Evil
    Typische Lionsgate Horrorfilme haben etwas gemeinsam. Eine
    hanebüchene Story die auf einem Bierdeckel passen würde, den typisch dreckig-rostigen Look, einige durchaus nette Gore-Effekte und die ewig gleichen sowie beliebig austauschbaren "Teenager" bei dennen man insgesamt doch durchaus froh ist das sie der Reihe nach dezimiert werden. See No Evil macht da natürlich keine Ausnahme. Als neue "Franchise" hat man jetzt wohl die Wrestling-Liga für sich entdeckt. So darf der doof dreinblickende Kane zu 08/15 gezirrpe und Hip Hop Musik (ja früher wars der Nu Metal) den einen oder anderen Jungschauspieler spalten, schlitzen, würgen und vieles mehr. Das die überlebenden am ende natürlich frisch wie eh und je in die Kamera blicken darf natürlich nicht fehlen. Also... Hirn aus, Spaß an. Hohle Slasher Action zum einmaligen goutieren und gleich vergessen.
    5/10

    Für den morgigen Montag, habe ich meinen gesamten Plan überworfen => Duelist, Scared, Disaster und Hatchet

    EDIT: Ach und mich würde doch mal interessieren wie der hohe Norden mit dem Dialekt von "In 3 Tagen..." klar kommt
    Geändert von shadybunch (31.07.06 um 00:15:29 Uhr)

  9. #229
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    sorry aber wie soll man das lesen.


    Grüsse


    Harry D.

  10. #230
    heartless creature
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    TAG IV

    RENAISSANCE
    Mal wieder das beliebte "Style-Over-Substance"- Prinzip. Man nehme ein paar optische Raffinessen und füge eine dünne, beiläufige Story hinzu. Auf eher ermüdende Art und Weise hakt RENAISSANCE seine kleine Film Noir Checkliste ab, legt dabei nur wenig Wert auf Charakterdarstellung oder emotionale Tiefe. Die Figuren bleiben immer auf Distanz, nie kann man sich wirklich mit einer identifizieren oder ihr Handeln nachvollziehen. Die Optik ist tatsächlich das einzig interessante am Film. Die Optik ist wirklich das einzig Interessante am Film. Doch selbst sie nutzt sich nach gut der Hälfte der Laufzeit ab. Die Schwarz/Weiß Bilder wirken oft viel zu monoton und undetailliert als das man sich weiter mit ihr beschäftigen möchte. Im Vorfeld wurde mächtig Wind um das ganze Konzept gemacht, dem Rummel wird RENAISSANCE aber definitiv nicht gerecht. Schon zwei Stunden nach dem Film ist nichts mehr hängen geblieben. 3-4/10

    ISOLATION
    Britannien bildet immer mehr ein echtes Massiv wenn es um gute Horrorfilme geht. ISOLATION reiht sich in diese Riege ein, zeigt uns ein erfrischend anderes Thema. Wir machen einen Ausflug auf eine Kuhfarm mitten im Nirgendwo der britischen Provinz. Dort finden merkwürdige Ereignisse statt: Dank Genmanipulation sollen Kälber geboren werden, welche schneller heranwachsen und somit auch schneller selbst wieder kalben können. Dumm nur das diese Eingriffe ins Handwerk von Mutter Natur einen Nebeneffekt mitbringen. Die Kälber tragen bereits Nachkommen in sich, welche eher an kleine Killermaschinen erinnern als an Milchspender. Nun heißt es beten und Maßnahmen treffen, bevor die kleinen Teufel sich abseits des Kuhstalls vermehren.

    Die Festivalbeschreibung trifft den Nagel mal wieder auf den Kopf: Es handelt sich bei ISOLATION um eine wilde Mischung aus MAD COW DECEASE und Ridley Scott's ALIENS. Billy O'Brien versteht es die Genremischung mit beängstigenden Bildern und gutem Einsatz von Schockeffekten zu würzen. Auf traditionelle Weise bedient er sich ein wenig bei Filmen wie dem angesprochenen ALIENS oder John Carpenter's THE THING, ohne je als Ersatzteillager zu fungieren. Von der ersten Minute an wächst die Atmosphäre durch Einsatz von Wackelbildern, sehr ausgewogenem Score und aufgetischten Storyfragmenten. Für schwache Nerven ist O'Brians Film wahrlich nichts, denkt man nur an die doch recht explizite Sezierungsszene zurück.

    Recht überzeugend und unaufdringlich fällt auch die Gesellschaftskritik aus. In einer Zeit in der alles höher, weiter und schneller sein muss wirkt der Seitenhieb auf genetische Eingriffe sehr angebracht, zumal die Briten seit dem großen BSE-Skandal solch Themen gerne mal unter den Tisch kehren. O'Brians Film wirkt sehr realistisch, die Bedrohung stets greifbar. Deswegen kann man die Geschichte auch eher schlecht als reine Fiktion bezeichnen, selbst wenn sie natürlich auch daraus besteht. Was ISOLATION am Ende vielleicht etwas fehlt, ist nicht etwa Konsequenz, sondern vielmehr etwas Unerwartetes. So gut die Geschichte auch wirkt, bleibt sie mit Ausnahme einiger Ereignisse doch recht vorhersehbar. Ansonsten hat ISOLATION alles was ein guter Horrorfilm braucht: Blut, Dunkle Ecken, angsteinflößende Fiecher und gezielte Schockmomente. Dank Lions Gate wird der Film vielleicht sogar den Weg in unsere Kinos schaffen. 8/10

    H6, DIARY OF A SERIAL KILLER
    Martin Garrido Barón's Serienkillerfilm ist vieles, nur leider nicht was man sich von ihm erhoffte. Was noch mit relativ viel versprechenden Off-Monologen des Hauptdarstellers beginnt, mündet nach der Hälfte in einem sehr arttypischen Genrefilm. Abermals ist es ein Killer dessen Schwester ermordet und der als Kind misshandelt wurde, der sich zu allem übel auch noch von Gott himself berufen fühlt zu töten. Das ist für Fans des Rasters natürlich ein wenig dünn. Und so sind lange Vergewaltigungsszenen und Sägengeheule das einzige was an H6 auch nur im entferntesten Sinne so etwas wie unwohlige Atmosphäre aufkommen lässt. (In manchen Szenen ist es vielleicht sogar so etwas wie Slapstick) Zu unspeziell und beliebig sind die Charakterfetzen, welche uns vor die Füße geworfen werden. Dabei würden wir doch gerne mehr von dessen Motivation erfahren, Ansätze dafür sind jedenfalls durchaus vorhanden. Highlight des Films stellt so z.B. auch ein schnittiger Dialog zwischen einer Prostituierten und dem Killer dar, in dem der Film es schafft eine gewisse Tiefe aufzubauen. Leider hält er diese nicht, schenkt uns stattdessen ein sehr mageres Finale. Wer auf Serienkiller steht, kann sich H6 ansehen. Wer sich jedoch einen Blick in dessen Psyche hofft, wird am Ende etwas enttäuscht sein. 5-6/10

  11. #231
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Zitat Zitat von Mr.Vengeance
    TAG IV

    RENAISSANCE
    bla bla... bla... bla bla...
    3-4/10

  12. #232
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Zitat Zitat von shadybunch
    achso... bezüglich dem TBA Slot in Nürnberg... so gesehen denke ich zwar das die 3 Mitlesenden vom FFF Nürnberg (also wir beide inkl. loki ) eh in a scanner darkly waren aber falls es doch einer nicht mitbekommen hat. am dienstag wird der animationsfilm disaster im tba slot wiederholt. schade.. doch kein snakes on a plane
    Danke für die Info. Ich habe eigentlich bis zuletzt gehofft, dass evtl. Brick oder Hatchet ein zweites Mal kommt, so dass ich mir beide ansehen kann.

  13. #233
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Habe mir hier nun die Reviews durchgelesen und das beste, meiner Meinung nach, rausgepickt:

    Severence
    Hatchet
    Isolation
    Behind the Mask
    Disaster
    The Science of Sleep

    Werde gleich mal losziehen und die Tickets holen

    RGVEDA

  14. #234
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Fühl mich heute ein wenig schlapp...


    - The Method (7/10)
    Interessantes Kammerspiel. Irgendwie wartet man am Ende auf nen großen Knaller - der kommt jedoch nicht. Aber schon sehenswert (auch wenn es nicht ganz leicht ist den englischen UTs beim großen Grand Prix der spanischen Dialoge zu folgen). Aber durchaus interessant.

    - Adrift (schon vorher in der Pressevorführung gesehen) (6,5/10)
    Ich weiß nicht, warum der Film überall so zerrissen wird - sooo mies ist er nicht. Er ist sogar recht ordentlich! Klar, das Stetting ist ähnlich wie bei "open waters" (deshalb hat man sich ja auch dazu entschlossen, auf dessen ERfolg aufzusetzten - inhaltlich hat Adrift aber nix mit OW zu tun), jedoch optisch und von der erzählten Geschichte her empfinde ich ihn deutlich besser als OW. Ja, hier wird nichts neu erfunden, aber ich wurde gut unterhalten und fand ihn recht spannend. Und wer wie ich Kinder hat, dem werden manchen Szenen vielleicht auch etwas zu schaffen machen...

    - Adams Apples (10/10)
    Unglaublich! Sagenhaft! Sensationell. Was für eine skurile schöne Geschichte. Mal sehr witzig, mal sehr skuril, mal richtig dramatisch/ traurig, mal ein tiefreligiöser Film. Wer diesen hier verpasst, braucht nächstes Jahr zum FFF wirklich nicht wiederkommen!

    - A scanner darkly (5/10)
    Entweder war ich zu müde, zu blöd, zu uncool - oder der Film ist tasächlich nicht mehr als eine schöne, knallbunte Verpackung, mit fast nix drin...
    Er sieht schon toll aus, keine Frage. Auch manche Dialoge sind cool bis interessant - aber 1. hat mich die Story irgendwann verloren und ich habe sie nicht mehr nachvollziehen können (wenn mir hier jemand das letze Drittel des Films erklären könnte, wäre ich sehr dankbar). und 2. nervt das bedrogte gequatsche irgendwann tierisch. Da fand ich Renaissance besser. Auch bei Rainessance geht Optik über Substanz, keine Frage, aber er steht wenigstens dazu und erzählt immerhin eine Geschichte, die zwar nichts neues bietet aber einen noch mitzunehmen vermag. A scanner darkly fällt für mich dagegen in die Kategorie "ich bin so ein cooler und von hintergründigem lebender Film, dass, wer mich sieht, mich einfach großartig finden muss, weil er sonst zugibt, dass er ein uncooler, strunzdummer, oberflächlicher Wicht ist." So Filme haben es immer schwer bei mir, weil ich nicht viel von aufgeblasenem Szene-Elitarismus halte. Wenn mich etwas nicht packt und sich als halbgares Etwas entpuppt, das außer bunten Bildern nicht viel zu bieten hat, fällt es durch. Und wenn mich das uncool macht - so what?!

  15. #235
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Und noch was...
    Könnte vielleicht jemand was zu "the Hidden" schreiben?

    thx in Advance!

  16. #236
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Zitat Zitat von big.Jay
    Und noch was...
    Könnte vielleicht jemand was zu "the Hidden" schreiben?
    Daran wäre ich auch noch sehr interessiert! Schwanke zwischen dem und "Ordinary Man"...

  17. #237
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    @big.jay

    A Scanner Darkly

    Die Cops haben den Hauptcharakter bewusst (und ohne sein Mitwissen) in eine Situation geschickt, wo er mit Substance-D im Laufe der Zeit so abgefüllt wird, daß er zu nem hirntoten, paranoiden Junkie wird. Gleichzeitig hat man ihn so konditioniert, daß er eventuell doch noch bei einigen Schlüsselreizen reagiert (die Blume). Der Sinn vom ganzen war es, ihn zu opfern, da man die Vermutung hat, daß die staatliche Rehabilitierungsstelle New Path eigentlich hinter Substance-D steckt, man aber hier nicht direkt nachschauen darf. Entsprechend wird er am Schluss Undercover (ohne es selbst zu wissen) auf eine Plantage geschickt, wo Substance-D angebaut wird. Durch seine Konditionierung wird er dann ein Beweissstück als "Geschenk" zu seinen "Freunden" bringen.
    Der Rest des Films soll eigentlich zeigen, wie nach und nach seine Persönlichkeit auf Grund des Drogeneinflusses zersplittert.


    Ich habe übrigens Adams Apples verpasst, werde aber nächstes Jahr trotzdem wieder aufs F3 gehen

  18. #238
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Zitat Zitat von Stingray
    Ich habe übrigens Adams Apples verpasst, werde aber nächstes Jahr trotzdem wieder aufs F3 gehen
    Dito. Ich habe den nicht nur verpasst, sondern ganz bewusst ausgelassen, weil ich einige der Filme, an denen Jensen beteiligt war, nicht besonders mag oder gar total scheiße finde ("Old Men in New Cars"). Wegen der allgemeinen Begeisterung werde ich mir die Äpfel dann aber irgendwann wohl doch noch mal geben.

    Und "A Scanner Darkly" habe ich auch nicht als 'auf cool getrimmt' empfunden, auch wenn Viele offenbar mit einer derartigen Erwartungshaltung an den Film gegangen sind und er vielleicht auch auf der Schiene vermarktet wird.

  19. #239
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    Hey Stingray, danke für die A-Scanner-darkly-Erklärung. Habe mir so was in der Art fast gedacht, aber folgen konnte ich dem nicht. Na ja, war wohl nicht mein Film.

    Zitat Zitat von Stingray

    Ich habe übrigens Adams Apples verpasst, werde aber nächstes Jahr trotzdem wieder aufs F3 gehen
    Na gut... hast aber Glück, dass ich in Frankfurt und nicht in Nürnberg wohne - sonst würde ich dich nicht reinlassen!

  20. #240
    der Angus
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    AW: Fantasy Film Fest 2006 - Kurzreviews

    heute abend schau ich mir in Frankfrt an (mit dem Cinefacts-User und kumpel Caba)

    -FFVII (hab ich zwar schon gesehen, aber im kino sicher bombastisch)
    -Ice Harvest (klingt vielversprechend)

    WOher kann man eigentlich eine dauerkarte bekommen?

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