Cinefacts

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  1. #1001
    Kino MaxXimal
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Thorwalez Beitrag anzeigen
    Ach Gottchen. Kein Wunder, dass man immer nur den gleichen aufgewärmten Schlonz vorgesetzt bekommt, wenn immer gleich rumgeheult wird, sobald die Macher mal kurz die ausgelatschten Pfade verlassen. "Supermän ist böser wie in den Comics", "hier kommt ja gar kein obergeiler Vorspann wie im Donner-Film", "die haben ja gar nicht die Williams-Musik benutzt"... mimimimimi. Das sind Dinge, die man persönlich vielleicht gut oder weniger gut finden kann, haben aber rein gar nichts mit der Qualität des Films zu tun.
    Du irrst.
    Ziel eines Filmes muss es sein, Emotionen auszulösen.
    Ein passender Vorspann trägt schonmal zu Beginn eines Filmes wesentlich dazu bei, mit passender Musik eine Stimmung aufzubauen.
    Das wird bei MoS komplett versäumt.
    Ist aber nicht der einzige Film, dem ich das anlaste. Das ist leider ein allgemeiner Trend.
    Zudem beschwert sich keiner, dass kein Williams-Score eingesetzt wird.
    Aber was Zimmer hier abliefert, ist sein typischer Einheitsbrei aus dem Dark-Knight-Rises-Recycling-Ordner.
    Es gibt zwar ein leidliches Thema.
    Im Ohr hatte ich das aber nach dem Film schon nicht mehr.
    Und das wird den meisten Kinogängern so gehen.
    Mich stört auch nicht, dass man hier neue Wege beschreitet, auch hinsichtlich der Charakterisierung.
    Dennoch schafft der Film nicht ansatzweise die Faszination und Begeisterung auszulösen, wie dies 1978 beim Start von "Superman - Der Film" der Fall war.
    Das war ein Event, ein Film der einen tage- und wochenlang, ja eigentlich bis heute, beschäftigt und begeistert hat, gerade weil er beim Zuschauer so viele Emotionen ausgelöst hat.
    Davon ist MoS sehr weit entfernt.

  2. #1002
    CHAOS
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    @Thorwalez +1

    Wieso wird der Charakter denn in ein anderes Licht gesetzt? In den Comics ist auch schon vorgekommen und es gibt genug Alternativgeschichten die sehr wohl eine andere Charakterisierung von Superman präsentieren. Selbst All-Star Superman präsentiert vom Konzept einen anderen Superman wie in der regulären Heftserie.

    Man of Steel orientiert sich mehr als offensichtlich an die aktuellen Interpretationen. In den New 52 Geschichten ist er auch ein "Alien" der seinen Platz in dieser Welt finden muß. In Superman Erde 1, entschließt er sich erst im Angesicht der größten Bedrohung sich der Welt zu präsentieren. Immer wieder wird davon gesprochen, das Superman ein ausgelutschter Charakter wäre. Nur bezweifel ich, ob diese Kritiker überhaupt die Comics verfolgen. In Wirklichkeit wird seit den Achtzigern im letzten Jahrhundert immer wieder etwas neues präsentiert.

    Und nein, Man of Steel muß sich meiner Meinung nach nicht mit den alten Filmen messen, warum auch? Das alte Franchise ist tot, es wurde mit Superman Returns eindrucksvoll gegen die Wand gefahren. Zu Recht, es beruht nämlich auf das Silver Age Konzept von Superman. Der nette Pfadfinder von nebenan existiert in den Comics schon lange nicht mehr, der mild manered Reporter Clark Kent ist ein ziemlich tougher moderner Typ. Lois Lane ist schon lange nicht mehr die treudoofe Reporterin, die nicht erkennt wer da mit ihr zusammenarbeitet, zu tun.

    Und ja, ich fand es als Kind bei "Superman-The Movie" auch ganz toll, das er kleine Katzen aus Bäumen rettet. Aber hey, da war ich 12 Jahre alt und glücklich meinen Helden auf der Leinwand zu sehen.

    Aber die Zeiten sind vorbei, sowohl in den Comics wie auch jetzt in MOS.

  3. #1003
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Double-X Beitrag anzeigen
    Zudem beschwert sich keiner, dass kein Williams-Score eingesetzt wird.
    Das wurde in einem der vorhergehenden Posts angesprochen.
    Ziel eines Filmes muss es sein, Emotionen auszulösen.
    Ein passender Vorspann trägt schonmal zu Beginn eines Filmes wesentlich dazu bei, mit passender Musik eine Stimmung aufzubauen.[...]
    Aber was Zimmer hier abliefert, ist sein typischer Einheitsbrei aus dem Dark-Knight-Rises-Recycling-Ordner.
    Es mag ja durchaus sein, dass dies Dinge sind, die dem Film subjektiv gesehen eher schaden als nutzen. Manch einer mag vom Zimmer-Klang eher umgewämst werden als von Williams. Das war aber überhaupt nicht der Punkt, den ich kritisiere. Vielmehr kritisiere ich diese engstirnige Herangehensweise an Veränderungen. Es ist so oft einfach mal alles schlecht, was nicht genau wie in den altebekannten Filmen, Büchern oder Comics ist. Eben dieses typische Bond-trinkt-keinen-Martini-Gejaule, was man quasi bei jeder Buchverfilmung, jeder Fortsetzung und bei jedem Reboot einer populären Reihe findet.
    Manchmal steht ein Film halt einfach für sich und ist als eigentsändiges Werk zu betrachten. Es mag sein, dass es aufgrund eines schlechten Drehbuchs unpassend ist, dass Superman Menschen tötet. Es ist aber bestimmt nicht schon allein deshalb unpassend, nur weil er es in den Comics nicht getan hat.
    Dennoch schafft der Film nicht ansatzweise die Faszination und Begeisterung auszulösen, wie dies 1978 beim Start von "Superman - Der Film" der Fall war.
    Das war ein Event, ein Film der einen tage- und wochenlang, ja eigentlich bis heute, beschäftigt und begeistert hat, gerade weil er beim Zuschauer so viele Emotionen ausgelöst hat.
    Davon ist MoS sehr weit entfernt.
    Ach komm. 1978 wars du gerade mal zarte 7 Jahre alt. Ich gehe also mal schwer davon aus, dass du den Donner-Film also zum ersten Mal als Kind gesehen hast. Da wären wir dann also wieder im Bereich der nostalgischen Verklärung. Natürlich wirkt ein Film, den man in einer frühen Lebensphase erstmals gesehen hat, intensiver und prägender als einer, den man irgendwann in den 40ern zum ersten Mal sieht. Dass Superman (1978) mehr Emotionen beim Zuschauer auslöst als Superman (2013) ist eine rein subjektive Empfindung. Diese Behauptung rational zu belegen, dürfte sich als schwierig herausstellen.

  4. #1004
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Das Problem ist nicht mal, dass Superman anders ist, es ist das völlig miese Drehbuch, dass mich zu keinem Zeitpunkt abnehmen lässt, dass Superman genau so ist. Das ist völlig dilettantisches Characterdevelopment.
    Man hat das Ende, will da hin und hat KEINE Ahnung wie man das anstellt, also wird alles zurechtgebogen, dass es einfach unglaubwürdig und falsch wirkt.
    Geändert von Cthulhu Dude (20.06.13 um 11:00:50 Uhr)

  5. #1005
    CHAOS
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    @Cthullu Dude
    Auch wenn ich Deine Meinung in keinster Weise teile und es anders sehe, bist Du aber einer der wenigen die hier zumindestens auf rationaler Ebene den Film kritisieren und nicht den ewig gestrigen Vergleich mit dem Donner-Film von 1978 hervorholen.

  6. #1006
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    kann ich ebenfalls bestätigen.
    Das Problem des Films ist IMHO weniger, dass er sich zu sehr von der Vorlage entfernt, sondern viel mehr wie der Charakter innerhalb des Films gezeigt wird.

  7. #1007
    Kino MaxXimal
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Thorwalez Beitrag anzeigen

    Ach komm. 1978 wars du gerade mal zarte 7 Jahre alt. Ich gehe also mal schwer davon aus, dass du den Donner-Film also zum ersten Mal als Kind gesehen hast. Da wären wir dann also wieder im Bereich der nostalgischen Verklärung. Natürlich wirkt ein Film, den man in einer frühen Lebensphase erstmals gesehen hat, intensiver und prägender als einer, den man irgendwann in den 40ern zum ersten Mal sieht. Dass Superman (1978) mehr Emotionen beim Zuschauer auslöst als Superman (2013) ist eine rein subjektive Empfindung. Diese Behauptung rational zu belegen, dürfte sich als schwierig herausstellen.
    Natürlich ist das rein subjektiv.
    Ich habe "Superman" übrigens das erste mal mit 20 gesehen, (DDR bedingt ), also durchaus im Erwachsenenalter.
    Dass der Film vermutlich beim heutigen nicht vorbelasteten Publikum gut ankommen wird, habe ich auch ja auch bereits geschrieben.
    Das ändert aber nichts an der Tatsache an sich, dass es sich beim 1978er zusammen mit "Star Wars" und einer handvoll anderer Sreifen um DEN Film des Jahrzehnts handelte.
    MoS schwimmt einfach im Sumpft der übrigen Krach-Bumm-Actionsuppe.
    Dass man auch heute noch in diesem Genre Filme im Kino sehen kann, die einen packen und bei denen man sofort nochmal reingehen möchte, hat man bei "The Avengers" gesehen.
    MoS ist einfach nicht rund genug und nimmt sich selbst viel zu ernst.

  8. #1008
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Was ein bombastischer Sommer Blockbuster! Da wird ja wirklich alles in Schutt und Asche gelegt
    Fand den Film ganz gut wobei mich ein paar Kleinigkeiten gestört haben, hauptsächlich
    weil ich den ganzen Superman kram etwas anders, vor allem ruhiger in Erinnerung habe.
    Der Sound war eine klare 10/10! Der Saal hat richtig schön gewackelt und der Score war fantastisch!
    Antje Traue muss ich auch extra erwähne, brilliant!
    Wer auf Actionblockbuster steht kommt um diesen Film wohl nicht herum.

    8-9/10

  9. #1009
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Double-X Beitrag anzeigen
    MoS schwimmt einfach im Sumpft der übrigen Krach-Bumm-Actionsuppe.
    Dass man auch heute noch in diesem Genre Filme im Kino sehen kann, die einen packen und bei denen man sofort nochmal reingehen möchte, hat man bei "The Avengers" gesehen.
    Also ich habe das nicht gesehen. The Avengers ist für mich DAS Paradebeispiel für ellenlange Krach-Bumm-Comic-Action-Suppe. Quasi der Film "für die Fraktion, die auch Battleship abfeiert", wie Cthullu-Dude das so liebenswert wertungsneutral ausdrückte.

  10. #1010
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von dvdearl Beitrag anzeigen
    Was ein bombastischer Sommer Blockbuster! Da wird ja wirklich alles in Schutt und Asche gelegt
    Stumpf ist Trumpf

  11. #1011
    Kino MaxXimal
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Thorwalez Beitrag anzeigen
    Also ich habe das nicht gesehen. The Avengers ist für mich DAS Paradebeispiel für ellenlange Krach-Bumm-Comic-Action-Suppe. Quasi der Film "für die Fraktion, die auch Battleship abfeiert", wie Cthullu-Dude das so liebenswert wertungsneutral ausdrückte.
    Tja. kannste mal sehen.
    Da sind die Geschmäcker hat (zum Glück) eben doch verschieden.
    Ich fand "The Avengers" sehr erfrischend.
    Da passen Charaktere, Kamera, Regie und vor allem auch der Score hervorragend.
    Liegt aber wohl auch daran, dass es hier noch keinen "Originalfilm" gab, den man rebooten konnte.
    Vielleicht wäre man (ich) da etwas kritischer.

  12. #1012
    snowsurfer
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Wie kommt das 3D rüber?

  13. #1013
    CHAOS
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Unnötig, ich empfand es als sehr störend. Gerade wegen der Handkamera.

  14. #1014
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Zielgruppe von Man of Steel sind vor allem Christen http://www.dailymail.co.uk/news/arti...us-Christ.html

    Geändert von Cthulhu Dude (20.06.13 um 11:39:42 Uhr)

  15. #1015
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Was für ein schrecklicher Film. In der ersten Hälfte ein Sammelsurium schlecht gesetzter Flashbacks, in der zweiten ein nicht enden wollender Faustkampf. Elendige Wackelkamera. Mieses 3D. Unhörbarer Lärm als Soundtrack auf maximaler Lautstärke.

    Ich konnte es kaum fassen, dass da tatsächlich manche Zuschauer am Ende geklatscht haben, gegen Man Of Steel ist jede noch so durchschnittliche Marvel-Verfilmungen ganz grosses Arthouse-Kino.

  16. #1016
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Freezer Beitrag anzeigen
    Wie kommt das 3D rüber?
    Mittel, hätte besser sein können.

    Die Wackelkamera und die schnellen Schnitte fand ich dieses mal gar nicht soooo schlimm

  17. #1017
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Freezer Beitrag anzeigen
    Wie kommt das 3D rüber?
    den besten Effekt hatten die Logos vor dem Film.
    Mehr braucht man zum 3D hier nicht zu sagen.
    Gestört hat der Effekt irgendwie aber auch nicht, da er kaum vorhanden war.
    Geändert von Matti (20.06.13 um 11:57:49 Uhr)

  18. #1018
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Thorwalez Beitrag anzeigen
    Also ich habe das nicht gesehen. The Avengers ist für mich DAS Paradebeispiel für ellenlange Krach-Bumm-Comic-Action-Suppe. Quasi der Film "für die Fraktion, die auch Battleship abfeiert", wie Cthullu-Dude das so liebenswert wertungsneutral ausdrückte.
    Also das sehe ich als jemand, der Michael-Bay-Action-Grütze ala Transformers oder Battleship absolut nicht abkann, vollkommen anders, weil "Avengers" seine Vorlage mit Respekt und zumindest einem Grundinteresse an den Charakteren behandel und nicht jeden noch so billigen oder versauten Gag mitnimmt. Zwischen "Avengers" und "Battleship" liegt IMHO so einiges an Spielraum.

  19. #1019
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Auch gestern gesehen und was soll ich sagen?!...herbe Enttäuschung! Viele Schauwerte (teilweise richtig schöne Flug- und Kampfszenen), aber leider ist ein Schauwert irgendwann auch zu lange zur Schau gestellt. Der Film ist so dermaßen voll gepackt mit Action, dass man um die (leider nicht besonders gut geschriebenen) wenigen ruhigen Szenen froh ist. Zuviel Action, zuviel Kampf und zuwenig Substanz.

    Keine Beziehung in diesem Film ist wirklich glaubhaft (die Entwicklung der Emotionen zwischen Lois und Clark hat für mich überhaupt nicht funktioniert). Die Beziehung zwischen Clark und den Kents bleibt rätselhaft unterkühlt. Henry Cavill scheitert für mich daran, den Zuschauer mitzunehmen. Dazu wirkt er den gesamten Film über viel zu unnahbar, so dass es dem Zuschauer (zumindest ging es mir so) gegen Ende völlig egal ist, was mit ihm ist. Hier liegt vllt die Schuld auch eher bei Regie und Buch (die Rückblenden, die den Erzählfluss star stören) als bei Cavill. Aber Emotionen weckt der Charakter nicht. Durch die unnahbare Art werden die Zweifel der Figur an der Menschheit (Kann man den Menschen trauen?) eher legitimiert....wieso sollte man diesem Mann auch trauen?

    Was mir auch ein großes Ärgernis ist, bleibt die fehlende Dramaturgie bei den vermeintlichen Schlüsselmomenten der Geschichte...er wird "Superman", Tode von wichtigen Figuren etc. Alles wird so lieblos abgespult...hier fehlt dem Film eindeutig Seele, zu vieles wird austauschbar!

    Er hat gute Ansätze (viele Versatzstücke aus "Earth One") und auch die Figur geht scheinbar in die richtige Richtung, nur um Ende wieder eine Art Messias der Menschen zu werden. Nur diesmal ohne auch nur das Fünkchen Wärme zu haben, was dann überhaupt nicht überzeugt.

    Musik war für mich auch ein Reinfall. Ja, ich bin großer Fan des Williams-Theme und nein, ich habe ihn nicht vermisst. Aber die Musik des Films war letztendlich nur eins...viel zu laut und hämmernd!

    Ich muss meine Gedanken nochmal ordnen aber erstes Fazit: ganz viel Potenzial verschenkt....aber vllt die Chance in einem zweiten Teil mit einem viel besseren Buch (inkl. viel besserer Charakterzeichnung) deutlich mehr herauszuholen.

  20. #1020
    JungeralterSack
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    AW: Superman: Man of Steel [Reboot] (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Nergal_ Beitrag anzeigen
    Zwischen "Avengers" und "Battleship" liegt IMHO so einiges an Spielraum.
    Falsch !
    Dazwischen liegen Welten...nein Galaxien....Quark Universen...was kommt dann ?
    Avengers hat mich reingezogen,super unterhalten, IM 2 teilweise, IM3 leider nicht.

    Superman T-Shirt "Man of Steel" hab ich unbewußt für nen 10er im Februar gekauft da mir die Farbe gefiel.
    Jetzt muß ich den Film natürlich auch sehen. Denke am Montag oder Dienstag ist's soweit.

    Von Snyder gefiel mir bisher nur Watchmen. 300 hab ich ausgeschalten, Sucker Punch zwar fertig gesehen(zwischendrin bin ich weggenickt), trotzdem geb ich ihm mit Supi noch ne Chance.

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