Cinefacts

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  1. #21
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    PREMONITION

    meine Fresse ist der schlecht.
    Story abstrus, ohne wirkliche Aufklärung, Nebenhandlungen verlaufen im Nichts, Kameraspielchen die man schon Millionen, was red ich, milliardenfach gesehen hat. - Person wird von hinten gefilmt, dramatische Musik, Person dreht sich um, den Rest kann man sich denken.
    Julian McMahon agiert hölzern wie immer, die Bullock streng sich, was man leider auch sieht.
    Vom Ende ganz zu schweigen. Das war einfach nur zum Haare raufen.

  2. #22
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    'I'm not a Psy-cho. I'm a Cy-borg.'
    Werden einige Leute glauben, andere nicht...
    Tatsächlich genau die Nummer, die man mit Plakat und Titel im Hinterkopf erwarten konnte.
    Das Mädel landet in der Klapsmühle, wer meint ein Cyborg zu sein, ist da ja schon mal nicht ganz falsch...
    Das Kantinenessen wird verweigert, normale Nahrung soll dem Erhalt des eigenen Hight-Tech-Systems nicht gerade förderlich sein...
    Gerade dieses ausreichend zu füttern, dazu ist die Klapse aber der falsche Ort...
    Einem der Insassen ist sie auch noch auf besondere Art aufgefallen... Der will das seltsame Wesen auf jeden Fall nicht verhungern sehen und startet eine Rettungsaktion...

    Was hier alles zusammengefilmt wurde, weckt jede Menge Erwartungen. Und wie man damit an der Nase rumgeführt wird, das hat wirklich Klasse.
    Spätestens gegen Ende sieht es dann aus mehreren Gründen tatsächlich so aus, dass die Schreiber von SAVE THE GREEN PLANET inspiriert waren...
    Und ob dann tatsächlich dass passiert, was vorbereitet wurde, ist dann die große Frage...

    Anhänger der Rache-Triologie bereiten sich eher auf einen Reinfall vor - anders kanns ja trotzdem noch kommen.
    Fans von cleveren Zirkusnummern könnten einen Hit sehen.
    Jedenfalls eine richtige Hop oder Top-Sache und eine wirklich originelle Lovestory.

    Bleibt noch zu hoffen, dass dem auch eine gute dt. DVD-VÖ spendiert wird. Auf das Cover kann man gespannt sein...
    Vielleicht passiert sogar das Wunder, und der landet regulär im dt.Kino.

    8-9/10 (nach oben noch nicht fix)
    Geändert von LastManAlive (28.07.07 um 00:18:10 Uhr)

  3. #23
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    Exte
    Da lange schwarze Haare ja seit Jahren prominenter Bestandteil asiatischer Gruselfilme sind, lag es wahrscheinlich nahe, sie jetzt einfach mal ganz in den Mittelpunkt einer solchen Produktion zu stellen. Mein persönlicher Sättigungspunkt in Sachen J-Horror ist zwar schon seit geraumer Zeit überschritten, aber da Regisseur Sion Sono ja schon einige unkonventionelle und sehenswerte Werke abgeliefert hat, musste "Exte" dann doch sein.

    Haare als Killer sind ja grundsätzlich eher mal albern, und auch wenn der Film schon mit ernster Grundtendenz daher kommt, scheint mir, dass Sono das ganz ähnlich sieht. Jedenfalls wartet "Exte" mit ein paar schön absurden Momenten auf, in denen besonders Ren Osugi als gestörter Haar-Fetischist glänzen kann (und seine allerletzte Szene muss man gesehen haben um sie zu glauben). Ansonsten sind die Effekte z. T. eher blöd, Chiaki Kuriyama nett anzuschauen und der Film ganz unterhaltsam. Sion Sono hat weiß Gott schon interessantere Filme gemacht, aber von mir aus darf er sich auch mal in etwas mainstreamigeren Gefilden bewegen. Schließlich hab ich auch schon weiß Gott langweiligere Japan-Grusler gesehen.
    6,5/10


    Tales from Earthsea
    Tja, soll man jetzt jammern, dass der Film vom Miyazaki-Sohnemann deutlich schwächer als die meisten anderen Ghibli-Produktionen aus dem Fantasy-Bereich ist, oder soll man sich einfach über einen hübschen Fantasy-Film freuen, der den typischen Ghibli-Touch nicht völlig vermissen lässt? Mir gefallen die selbst-erschaffenen Miyazaki-Welten jedenfalls deutlich besser als die Adaptionen fremder Stoffe. So ist das "Earthsea"-Szenario zwar durchaus sehenswert umgesetzt, aber die hier vertretenen klassischen Fantasy-Elemente hat man halt doch schon desöfteren ähnlich gesehen, von daher bleibt das ganz große Staunen leider aus. Außerdem hatte ich eigentlich einen epischeren Plot erwartet, letztendlich dreht sich hier alles um nur wenige Figuren an nur wenigen Schauplätzen. Wenn man aber die eigenen Erwartungen und anderen Ghibli-Produktionen einfach mal außen vor lässt, bleibt ein hübscher Fantasy-Film übrig, der sich in seinen besten Momenten durchaus als dem Totoro-Logo würdig erweist.
    7,5/10


    The Signal
    Hier wurde zunächst vom Veranstalter erwähnt, dass der Film fast aus dem Programm gefallen wäre, da er vor dem kommenden US-Start noch mal einen komplett neuen Soundtrack und Soundmix bekommen soll und so gesehen noch nicht 'fertig' sei. Es lief dann aber doch noch mal die 'alte' Version, und zwar als digitale Projektion, was mir bei der Ankündigung zunächst einen kleinen Schrecken versetzt hat, aber wenn ich das richtig sehe, ist "The Signal" eh auf DV gefilmt, und letztendlich passte die dunkle, schmutzige Optik eigentlich ganz gut zu dieser dreckigen kleinen Low-Budget-Perle.

    Wie vielleicht bekannt, besteht der Film aus drei Teilen, die von je einem der drei Regisseure inszeniert wurden, wobei allerdings eine durchgängige (wenn auch nicht immer chronologische) Geschichte (mit einigen Parallelen zu Stephen Kings "Cell") erzählt wird. Nun wirkt "The Signal" aber bewusst gerade nicht wie aus einem Guss, da das mittlere Drittel mit seiner absurden Komik einen komplett anderen Tonfall als Anfang und Ende anschlägt. Diesen Bruch fand ich zunächst arg gewöhnungsbedürftig, aber da dieser Part im Ganzen doch wirklich witzig ist und diese Vorgehensweise den gesamten Film noch sehr viel unberechenbarer erscheinen lässt, hat mich die Idee dann doch überzeugt. Filme, bei denen ich nach einer halben Stunde grob weiß, wie's weitergehen wird, sehe ich auch beim FFF mehr als genug, da weiß man so eine "Wir haben kein Geld und müssen uns auch an keine Regeln halten"-Attitüde gleich noch mehr zu schätzen.

    Um das hier mal abzukürzen: "The Signal" ist packend, hart, manchmal sehr komisch, unvorhersehbar, klasse inszeniert und sehr gut gespielt. Für mich ein echtes Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte (so lange man nicht nur auf Hochglanz steht).
    8,5/10
    Geändert von Dr. Pepe (28.07.07 um 00:42:36 Uhr)

  4. #24
    Bewitched240
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    The Abandoned
    Geisterspuk im abgelegenen Haus im Wald irgendwo in Russland. Enttäuschend. Knarzende Türen hier, Geister da, immer wieder die Wackelkamera, ein "toller" Effekt hier, ein weiterer da. Recht öde, das Ganze. Musste mit der Müdigkeit kämpfen.
    3/10

    London to Brighton
    Tolles Drama, das ruhig noch intensiver hätte ausfallen dürfen, vor allem zum Schluss hin.
    Ansonsten aber wirklich gut.
    8/10

    KM.31
    Mexikanische Gruseldurchschnittsware, die aus verschiedenen Versatzstücken zusammengebastelt wurde. Ganz ok, aber nichts, was man gesehen haben muss, da es das alles und schon deutlich besser gab.
    4/10

    Storm Warning
    Netter kleiner Slasher über ein Ehepaar, dass sich in ein abgelegenes Haus einer dreiköpfigen, leicht degenerierten Familie verirrt. Sehr unterhaltsam und spannend. Einige (Tötungs-)Szenen habe ich so noch nicht gesehen. Score fand ich gut, Hauptdarstellerin lecker und tough. Hut ab.
    7,5/10

    Welcome to the Jungle
    Wer hier einen klassischen Kannibalenfilm erwartet hatte, wurde mit Sicherheit enttäuscht. Der Film ist im Dokumentarstil gedreht. Die Kamera besteht ausschließlich aus den 2 Videokameras, die zwei Pärchen zur Dokumentation ihrer Reise nach Papua-Neuguinea dabei haben. Durch dieses Stilmittel wirkt das ganze sehr authentisch und mit der Zeit immer bedrohlicher, als es tiefer in den Dschungel geht, die zwei Pärchen sich wegen Streitereien trennen und geradewegs auf die Bekanntschaft mit Kannibalen zusteuern.
    Faszinierend und unangenehm.
    7/10

  5. #25
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    The Girl Who Leapt Through Time
    Sehr schöner Anime, in dem die fantastischen Elemente über weite Strecken dezent im Hintergrund bleiben. Stattdessen konzentriert man sich lieber auf die sympathische Hauptfigur und die Beziehungen zwischen ihr und ihren Mitmenschen, was gerade in der ersten Hälfte oft sehr, sehr lustig ist und später auch durchaus zu Herzen geht. Nach innerer Logik sollte man hier - wie in den meisten Zeitreise-Geschichten - vermutlich nicht allzu laut fragen, aber wie gesagt: Hier geht es eh um ganz andere Dinge. Die Animationsqualität bleibt zwar eindeutig hinter "Paprika" und "Tales from Earthsea" zurück, doch das gleicht der Film mühelos durch Charme und Humor aus. Gegen Ende nimmt sich "The Girl Who Leapt Through Time" vielleicht ein klein wenig zu viel Zeit, um einen Abschluss zu finden, aber für mich hat der Film einfach klasse funktioniert.
    dicke 8/10

  6. #26
    Bewitched240
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    La Antena
    Tja, was soll ich dazu sagen. Mein Fall war es definitiv nicht. Für Stummfilm-Fetischisten eventuell ein Highlight, mir war das Ganze doch zu "unmodern" inszeniert. Der Regisseur scheint sich wirklich sehr an alten Stummfilmstreifen orientiert zu haben. Mir war das zu kitschig, die Geschichte zwar vom Prinzip her gut, aber viel zu einfach umgesetzt, ohne wirklich große Ideen, auch schauspielerisch eher mau imho. Schade.
    Aufgrund manch netter kleiner Ideen, für die Geschichte an sich, für einige Spielereien und Stummfilmbonus
    4/10

    The Restless
    Gutes Fantasy-Swordplay-Drama mit Schwerpunkt auf die Geschichte an sich, weniger auf die (relativ wenigen) Kämpfe. Sehr bunt und märchenhaft inszeniert. Mir hat es sehr gefallen. Gutes für Auge, Ohr (guter Score!), Herz und Schwerthand.
    8/10

    Fido
    Erstaunlich, wie man dem Zombie-Genre doch immer wieder durch gute Ideen neues Leben einhauchen kann. Dies hier funktioniert im 50er-Jahre-Ambiente auf der Comedy- bzw. Satire-Schiene mehr als gut. Anders als Shaun of the Dead, aber nicht minder unterhaltsam und sehr erheiternd.
    Festivalhighlight!
    9/10

  7. #27
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    Kurze Frage:

    Weiß jemand, ob Death Sentence mit Kevin Bacon auf dem FFF gespielt wird? Der Trailer läuft auf der Seite, aber er steht nicht im Programm.
    Wenn ja läuft er auch in Berlin?

  8. #28
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von kratos Beitrag anzeigen
    Weiß jemand, ob Death Sentence mit Kevin Bacon auf dem FFF gespielt wird? Der Trailer läuft auf der Seite, aber er steht nicht im Programm.
    Wenn ja läuft er auch in Berlin?
    Klick mich!


    I'm a Cyborg, but that's okay
    Hmm. Hab extrem lange gebraucht, um mit dem Film einigermaßen warm zu werden. Ich empfand die unzähligen Skurrilitäten zunächst als sehr aufgesetzt und unlustig, wenn nicht gar etwas anstrengend bis nervig. Irgendwann wurden mir die beiden Hauptfiguren dann aber doch noch einigermaßen sympathisch, allerdings empfand ich das Ende dann wieder als eher unbefriedigend. Nun ja, gelangweilt habe ich mich nicht, die Konsequenz des Ganzen ist durchaus lobenswert, und einige besondere Momente und hübsche Einfälle gibt es natürlich zu bestaunen, aber der Zugang zum Film fiel mir doch ziemlich schwer. Kann gut sein, dass sich eine zweite Sichtung hier als lohnend erweisen würde, aber derzeit gibt's von mir nur (für einen Film von Park Chan-wook ziemlich enttäuschende)
    6,5/10


    Botched
    Auch wenn ich "Black Sheep" schon recht nett fand, war das einer dieser Filme, wo ich mich mal wieder fragen musste, ob ich die Splatter-Komödien des FFF-Programms nicht eigentlich so langsam mal auslassen könnte. Und dann kommt ein Film wie "Botched" daher, und ich bin froh, dass ich mir die Dinger doch noch anschaue, weil ich mich ganz prächtig amüsiere. Auch wenn der Film zu 90% in einem optisch extrem schlichten Setting spielt und man sich erstmal daran gewöhnen muss, dass hier alle Russen (wohlgemerkt in Russland, und auch untereinander) englisch mit Akzent sprechen, ist das Ding in meinen Augen ein veritabler Knaller, wenn man von der Kombination aus Blut und Humor noch nicht komplett die Nase voll hat.

    Bin froh, dass ich so gut wie nichts über den Inhalt wusste, denn so war ich auf dem gleichen Stand wie der von Stephen Dorff gespielte Protagonist, der sich dank sehr ökonomischer Erzählweise schon nach geringer Laufzeit in einer gänzlich unerwarteten und unberechenbaren Lage wiederfindet. Der zu Beginn noch eher trockene Humor wird im Laufe des Films zunehmend grotesker und überdrehter, und schon bald traut man "Botched" und seinen von einem gut aufgelegten Darstellerensemble gespielten Figuren (everybody's favourite hier natürlich Ex-Soldat Boris, ein ganzer Kerl) so ziemlich alles zu. Das fühlt sich gut an, macht sehr viel Spaß und bekommt von mir
    dicke 8/10
    Geändert von Dr. Pepe (29.07.07 um 02:08:44 Uhr)

  9. #29
    I bash for Johnny Cash
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    kurz und schmerzlos:

    out of the blue 3/10 (unheimlich zäh, teilweise sogar albern (stichwort: oma)
    und äusserst nervig mit seinem übertrieben nüchternen aber dennoch gefühlsduseligen erzählstil)

    an american crime 6/10 (hollywoodtypische inszenierung, aber ziemlich nervenaufreibend, sehr gute schauspielerische leistungen)

    mr. brooks 5/10 (stellenweise recht amüsant, aber nicht konsequent genug, fürchterliche schauspielerwahl)

  10. #30
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    The Bothersome Man
    Ganz schön deprimierend, dass das Jenseits (der Himmel? die Hölle?) so sehr dem als erstrebenswert geltenden Leben in einer heutigen Wohlstandsgesellschaft ähnelt. Ein eher leiser, langsamer Film mit hübschen Ideen und subtilem Humor, der mir bei einem regulären Kinobesuch (also außerhalb des Festival-Trubels mit seiner dauernden Reizüberflutung) vielleicht sogar noch besser gefallen hätte. Sehenswert.
    7,5/10


    London to Brighton
    Wie schön: Ein britischer Film, der im kriminellen Milieu spielt, sich aber keinen Deut um Coolness, 'witzige' Sprüche und flashige Bilder schert und auch keinerlei fehlgeleitete Ambitionen erkennen lässt, andere Genre-Filme zu 'toppen'. Stattdessen setzt "London to Brighton" auf eine eigentlich einfache, aber hervorragend erzählte Geschichte und komplett überzeugende Figuren. In Verbindung mit den ausgezeichneten Darstellern reicht das locker für einen durchgängig packenden, immer glaubwürdigen und z. T. sehr intensiven Film, der in meinen Augen einfach alles richtig macht.
    8,5/10


    Ex Drummer
    Ich glaube, vor 10 bis 15 Jahren wäre das hier ein potentieller Kandidat für meine All-Time-Top-Ten gewesen, aber auch heute entlockt mir "Ex Drummer" noch ein von Herzen kommendes "Hui!". Man stelle sich "Trainspotting" mit gelöster (bzw. komplett entfernter) Handbremse vor und statt Underworld mit Asi-Punkrock à la GG Allin auf dem Soundtrack (und vor der Kamera). Ich bin mir noch nicht sicher, wie kritisch ich das hier betriebene Suhlen in Elend und Hässlichkeit hinterfragen sollte und wie weit der Non-Stop-Zynismus der Hauptfigur vielleicht der Haltung des Films entspricht. Ich bin mir aber bereits ziemlich sicher, dass "Ex Drummer" der wildeste Beitrag des diesjährigen FFF-Programms sein dürfte. Must See? Ich denke schon.
    8 - 9/10

  11. #31
    heartless creature
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von Elektro Beitrag anzeigen
    kurz und schmerzlos:

    out of the blue 3/10 (unheimlich zäh, teilweise sogar albern (stichwort: oma)
    und äusserst nervig mit seinem übertrieben nüchternen aber dennoch gefühlsduseligen erzählstil)

    an american crime 6/10 (hollywoodtypische inszenierung, aber ziemlich nervenaufreibend, sehr gute schauspielerische leistungen)

    mr. brooks 5/10 (stellenweise recht amüsant, aber nicht konsequent genug, fürchterliche schauspielerwahl)
    Dr. Bash macht seinem Namen wieder alle Ehre

  12. #32
    I bash for Johnny Cash
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von Mr.Vengeance Beitrag anzeigen
    Dr. Bash macht seinem Namen wieder alle Ehre
    ?

    american crime find ich doch überdurchschnittlich gut. nur out of the blue ist ne ziemliche gurke, ich frage mich wirklich wie man sich den schönreden kann

  13. #33
    Häxan
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von Dr. Pepe Beitrag anzeigen
    The Girl Who Leapt Through Time
    Sehr schöner Anime, in dem die fantastischen Elemente über weite Strecken dezent im Hintergrund bleiben. Stattdessen konzentriert man sich lieber auf die sympathische Hauptfigur und die Beziehungen zwischen ihr und ihren Mitmenschen, was gerade in der ersten Hälfte oft sehr, sehr lustig ist und später auch durchaus zu Herzen geht. Nach innerer Logik sollte man hier - wie in den meisten Zeitreise-Geschichten - vermutlich nicht allzu laut fragen, aber wie gesagt: Hier geht es eh um ganz andere Dinge. Die Animationsqualität bleibt zwar eindeutig hinter "Paprika" und "Tales from Earthsea" zurück, doch das gleicht der Film mühelos durch Charme und Humor aus. Gegen Ende nimmt sich "The Girl Who Leapt Through Time" vielleicht ein klein wenig zu viel Zeit, um einen Abschluss zu finden, aber für mich hat der Film einfach klasse funktioniert.
    dicke 8/10
    Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Der Film zieht seine Kraft aus der Beziehung zwischen den Charakteren, während die Zeitreise-Geschichte eher ein Mittel zum Zweck darstellt, um auf das angezielte Finale zu steuern. Die detailreiche Zeichnung ist dabei die Stärke der Figuren, was mit viel Liebe und Humor unterlegt wird. Die Animationen wissen vor allem zu Beginn (erster Zeitsprung) zu gefallen.

  14. #34
    I bash for Johnny Cash
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    achja, beinahe vergessen: 6 stunden filme gucken mit bewi - 10/10

  15. #35
    Bewitched240
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    Out of the Blue
    Neuseeländischer Beitrag zum Thema "Massaker im abgelegenen Dorf Meer", basierend auf einem tatsächlichen Ereignis. Anfangs recht nüchtern und deshalb gut inszeniert verliert er sich zusehends in den Spielereien des Regisseurs. Schade. Trotzdem noch ganz ok.
    6/10

    An American Crime
    Schöner, intensiver, "gemainstreamter" (nicht negativ gemeint) Film, der die Spannungszange immer schneller anzieht im Verlauf. Schockierend und traurig.
    7,5/10

    Mr. Brooks
    Kevin Costner und Demi Moore machen gar keine so schlechte (wenn auch keine sehr gute) Figur in diesem Serienkiller-Streifen. Hätte was ganz Großes werden können, macht aber dann doch zu viele Zugeständnisse an den Mainstream, vor allem beim Ende. Es fehlte die notwendige Konsequenz. Trotzdem interessant und gut.
    7/10


    Nachtrag:

    To Sir, with Love stufe ich nachträglich von 7,5 auf 6,5 runter.
    Storm Warning hoch von 7,5 auf 8
    Geändert von Bewitched240 (30.07.07 um 00:01:01 Uhr)

  16. #36
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    Crime Insiders & La Antena

    CRIME INSIDERS

    Schoendoerffers intensives und überzeugendes Portrait der Pariser Unterwelt zeigt einen erbarmungslosen Konkurrenzkampf bei dem nicht lange diskutiert sondern gehandelt wird und keine Regeln gelten oder Hierarchie-Gedanke und Ehrenkodex etwas zählen. "Crime Insiders" (OT: Truands) ist ein harter, schnörkelloser Thriller, der erschreckend realistisch die rauen Sitten und den Umgang untereinander dokumentiert, die im Milieu vorherrschen. Wer sagt "Männer sind chauvinistische Schweine" , der wird in diesem Filmbeitrag keine Gegenargumente finden. Was man aber hier findet ist eine interessante, spannende Geschichte über Egozentrik, Verrat, Macht- und Profitgier. Inszeniert hat Schoendoerffer sein persönliches Caesar-und-Brutus-Drama mit einer erstklassigen Besetzung, angeführt von Phillipe Caubère und dem omnipräsenten Benoît Magimel.

    Wer's ausführlicher mag -> HIER



    LA ANTENA

    ‚La Antena' ist eine optisch beeindruckende in s/w gefilmte Hommage an die fast vergessene Stummfilmepoche. Mit viel Liebe zum Detail, gespickt mit skurrilen Charakteren und überraschenden, gewitzten Einfällen und einer berührenden Bildersprache erzählt der argentinische Regisseur Esteban Sapir in seinem zweiten Spielfilm die Geschichte von einer Familie, die den Mut hat sich gegen Fremdbestimmung und Unterdrückung zur Wehr zu setzen. Ein ungewöhnlicher Film, der auch zum Nachdenken anregt und niemanden der Untertitel wegen abschrecken sollte, denn ‚La Antena' gehört zu den besten Filmen, die man dieses Jahr sehen wird. Wer die Chance hat sollte dies im Kino tun!

    Wer's ausführlicher mag -> HIER

  17. #37
    heartless creature
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    TALES FROM EARTHSEA (GEDO SENKI)
    Ob sich Goro Miyazaki (Sohn des legendären Hayao) hiermit einen Gefallen getan hat? Ich weiß ja nicht. TALES FROM EARTHSEA wurde damals für Hayao angelegt. Dieser steckte zu dem Zeitpunkt aber noch in den Dreharbeiten für HOWL’S MOVING CASTLE, weswegen sein Sohn den Regiestuhl übernahm. Das tückische an EARTHSEA ist, dass er stellenweise wirkt wie ein Film des Vaters. Das liegt natürlich am üblichen Ghibli-Zeichenstil, aber auch an der wunderschönen Musik. Nur das Herz des Films schlägt nicht so laut wie beispielsweise bei MONONOKE, CHIHIRO und TOTORO. Natürlich sind die Erwartungen hoch wenn ein Film aus dem Hause Miyazaki stammt. Deswegen sollte man mit dem Regiedebüt des Sohnes auch nicht all zu hart ins Geicht gehen.

    Schöne Seiten hat der Film allemal. EARTHSEA erzählt eine Geschichte von Leben und Tod, wie wichtig es ist beide Seiten der Medaille zu akzeptieren um sein Leben lebenswert zu machen. (Minimal vergleichbar mit Aronofski’s THE FOUNTAIN, wenn auch nur im Ansatz) Diese Thematik kann der Film durchaus transportieren. Es sind andere Punkte welche stören: Die Geschichte wird unnötig langsam vorgetragen. Man hätte das Ganze viel rasanter gestallten können, ohne Kompromisse einzugehen. Zum anderen schneidet EARTHSEA einige Eckpunkte nur grob an: Der Subplot um die Drachen wirkt somit ein wenig konfus und formlos. Wir bekommen darüber nicht wirklich viel erzählt, was im Hinblick auf die Charakterentwicklung von Theru sehr schade ist. Ähnlich wie in HOWL’S MOVING CASTLE müssen wir zu viel ohne Erläuterung hinnehmen, was schon irgendwie den faden Beigeschmack von Effekthascherei mit sich trägt.

    Das größte Manko für mich war jedoch, dass EARTHSEA der mystische Zauber anderer Ghiblifilme fehlt. Bestes Beispiel dürfte hier wohl CHIHIRO sein, in dem man gar nicht genug von dieser wundervollen, phantastischen Welt bekommt. Hier ist die Welt, trotz zahlreicher Fantasyelemente, eher unspektakulär ausgefallen. Und doch – ich kann es nicht anders sagen – ist TALES FROM EARTHSEA ein typischer Ghiblifilm. Das rettet Goro Miyazaki’s Film auch vor dem Durchschnitt. Die Charaktere sind interessant, die Musik ist traumhaft. Und uninteressant ist die Geschichte ja keines Wegs. Für ein Debüt durchaus in Ordnung. (Was wieder einmal die These bestätigt: Auch ein schlechter Ghibli ist "meist" noch ein guter Film)
    6/10

    DEAD SILENCE
    Der neue Film von Leigh Whannell und James Wan, im Internet relativ gehypt. Die beiden versuchen vom Jigsaw-Film loszukommen, indem sie in ein völlig anderes Untergenre springen und sich hinter Spuk und Grusel verstecken, nicht hinter (inzwischen) in Mode gekommenem Tortureporn. So ganz aufgegangen ist die Rechnung nicht – leider. Dennoch gefällt mir die Ambition der beiden, einen echten Shocker zu drehen.

    Das größte Problem von DEAD SILENCE ist, dass er trotz einer Vielzahl an Dialogen nicht wirklich viel zu erzählen hat. Die Geschichte um die todbringenden Puppen ist schon dünn, wird dann aber unnötiger Weise mit ausbremsenden Phrasen gespickt. Dies unterbindet die Atmosphäre und den Gänsehautfaktor maßgeblich, weil nie so etwas wie ein ungutes Gefühl entsteht. Im Gegenteil – trotz oft super inszenierter Szenen bleibt man stets eher relaxet. Schade, wenn man bedenkt das Whannell und Wan es technisch durchaus draufhaben, wie sie auch mit DEAD SILENCE wieder unter Beweis stellen. Die Sets sind toll ausgestattet, jede Szene ins perfekte Licht gerückt und sie lupenreine Optik des Films weiß in der Tat zu gefallen. Selbst, dass die Macher sich an einigen Stellen etwas zu lange in der eigenen Inszenierung suhlen, könnte man gerne verzeihen. Letzten Endes will uns DEAD SILENCE aber etwas über die Horrorfilme vergangener tage erzählen, fällt dabei aber über seine selbst auferlegten Hürden: Ein Film kann noch toll aussehen – er muss den Zuschauer jedoch auch fesseln können.

    Mit der Schauspielerauswahl haben sich Whannell und Wan ebenfalls keinen Gefallen getan: Donnie Wahlberg nervt abermals als rauborstiger Polizist. Das „wirklich“ Bodenlose an DEAD SILENCE ist dann schließlich aber der SAW-Gedächtnis-Plottwist. Ich weiß noch nicht ob sich die SAW-Erfinder eine Karikatur des eigenen Vorgängers auferlegen, wohl eher ist dieser aber dazu da, dem Publikum zu zeigen wer die tollsten und coolsten im Lande sind. Peinlich! Auch deshalb: Mittelmaß per excellence.
    5/10

  18. #38
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    ...möchte jetzt auch mal die letzten drei tage nachreichen... ach ja: besprechungen spar ich mir, da es eigentlich müßig ist zu erklären, warum einem was gefallen hat oder auch nicht. zumal fast jeder der bislang gelaufenen filme das komplette spektrum an punkten (von scheisse bis super) abdeckt, wenn man mal mehrere postings liest oder meinungen hört. wenn ich mir dann noch vor augen halte, dass nahezu das gros der bewertungen in der neuen ausgabe vom deadline konträr zu meiner eigenen einschätzung ist ... naja, lassen wir das.

    hier die gesichteten filme:

    the abandoned (8, jawoll!)
    london to brighton (7,5)
    km.31 (4,5)
    i'm a cyborg, but that's ok (8)
    seeds of death (5,5)
    la antena (8,5)
    the restless (7,5)
    fido (9)
    out of the blue (7)
    tales from earthsea (7,5)
    mr. brooks (7)

    von den noch ausstehenden filmen bereits auf dvd gesichtet und wie folgt befunden:

    confession of pain (7,5)
    death note (7,5)
    death note: the last name (7)
    the banquet (8,5)

    ach ja: denke mal, dass sich die subjektiv gesehen recht hohe trefferquote schon auch damit erklären lässt, dass ich mir im vorfeld VIELE infos eingeholt und auch recherchiert habe. da bleiben dann die ganz bösen überraschungen aus.
    Geändert von fudoh (30.07.07 um 09:28:30 Uhr)

  19. #39
    heartless creature
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    MR. BROOKS
    MR. BROOKS will irgendwie so gar nicht in das Raster passen, welches ich vorher für ihn gebastelt hatte. Nein, Bruce A. Evans’ neuster Film ist viel eher eine ruhige Mischung aus Psychothriller, Satire, Familiendrama und dem guten alten Ermittlungskrimi. Das alles wird von Evans toll verschachtelt und in eine sehr ansehnliche Form gebracht.

    Primär geht es zwar um Earl Brooks, der versucht dem Verlangen nach Mord zu entfliehen und der dabei sein Teufelchen auf der Schulter sitzen hat. Dieses wird von keinem geringeren verkörpert, als von William Hurt himself. Doch nicht nur er brilliert im Film. Auch Kostner macht eine verdammt gute Figur in dem ambivalenten Charater des Mr. Brooks, was ich ihm ehrlich gesagt nicht zugetraut hätte. Zu keinem Zeitpunkt kommen Zweifel an seinem innen Kampf auf, was schließlich die Prämisse seiner Figur darstellt. Deswegen breche ich gerne mit dem Tabu, die Schauspieler in MR.BROOKS zu loben: Selbst Demi Moore wusste bis auf ein paar kleinere Ausflüge ins Overacting in ihrer Rolle der Ermittlerin zu gefallen (Ihre erste Szene als knallhartes, abgeklärtes Copgirl ist schon etwas… man könnte sagen… unglaubwürdig.). Trotz zahlreicher Fehlschläge in ihren Filmographien beweisen beide: Sie können wenn sie wollen… und vielleicht auch dürfen.

    Des Weiteren sind die Nebenplots, in die MR. BROOKS öfters abtaucht, äußerst gelungen. Selbst ein Part von Demi Moore, der auf den ersten Blick vielleicht unnötig aussieht, beweißt spätestens bei der Einbindung in den Hauptstrang der Geschichte ein amüsantes Maß an Ironie. Es sind die tollen Einfälle welche MR. BROOKS so sehenswert machen. Deshalb ist es auch zu verschmerzen das die Opfer oft nur als Vehikel für Earl Brooks’ persönliche Gradwanderung dienen und uns sonst eher blass und fremd vorkommen. Mit einem größeren Bezug zu den Opfern hätte der Film die ambivalente Hauptfigur sicher noch unterstreichen können. Auch dies ändert jedoch nicht daran, dass ich lange nicht mehr so einen sympathischen und interessanten Serienkillerfilm (ZODIAC spielt hierbei schon wieder in einer eigenen Liga) gesehen habe. MR. BROOKS nimmt sich selbst nicht so ernst, schafft es aber trotzdem auf dem schmalen Grad zwischen schwarzem Humor und spannendem Thriller zu bestehen. Ich fand’s toll.
    8/10

  20. #40
    Gedöns Gucker
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    AW: Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen

    Hat schon jemand Live! gesehen und kann da mal seinen Senf zu abgeben?

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