Cinefacts

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Ergebnis 361 bis 380 von 459
  1. #361
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Zitat Zitat von luzicrown Beitrag anzeigen
    Szenen und Ausschnitte (!)
    hrhr

  2. #362
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Ich bin zwar kein großer Harry Potter Fan, aber das Finale ist wirklich ein Brett geworden! Für mich ganz klar der beste der Reihe (und löst damit HP und der Gefangene von Askaban ab) und nach Herr der Ringe endlich mal wieder ein Film, der eine tolle düstere, epische Atmosphäre auf die Leinwand zaubert. Nur ein paar kleine Unschönheiten trüben das Bild am Ende ein wenig. Ach ja, und mit dem 3D-Effekt konnte ich wiedermal überhaupt nichts anfangen - während der mir bei Transformers 3 zum ersten Mal wirklich gut gefallen hat, hatte ich hier als Brillenträger wieder viele Doppelkonturen. Und auch sonst war die Tiefenwirkung in den meisten Szenen sehr dezent. Ich freu mich drauf, den Film bald in 2D zu sehen.

    Meine komplette Kritik könnt ihr wie immer hier lesen.

  3. #363
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Ich freue mich auf den Film, zudem mir schon die ersten "Heiligtümer" deutlich besser gefallen haben als die Vorgängerfilme, die größtenteils (von "Askaban" und "Feuerkelch" mal abgesehen) zu sehr nach liebloser Auftragsarbeit ohne eigenen künstlerischen (Regie-)Stil aussahen, und entweder zu sklavisch den Vorlagen folgten oder sich zu weit von ihnen entfernten. Mit dem atmosphärischen - und stellenweise sogar überraschend unkonventionellen (die Geschichte der Heiligtümer im Scherenschnitt-Stil) - "Heiligtümer - Teil 1" hat Yates erstmals gezeigt, dass er inszenatorisch doch was drauf hat, und recht geschickt die Filmgeschichte zu zitieren versteht, ohne dabei billig abzukupfern (mein Highlight: das an "Untouchables" erinnernde Meeting von Voldemort und seinen Schergen zu Beginn).

  4. #364
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Was war das denn?

    Irgendwie kann ich den Film nicht einordnen. Klar, als Fan der Bücher fehlt einem immer irgendwas und man kann einige Änderungen nicht direkt nachvollziehen aber irgendwie macht der Film dramaturgisch was falsch.

    Mir hat 7.1 von den Potter Filmen bislang am besten gefallen und ich kann mit der Aufteilung der Filme gut leben, aber warum dann "nur" 130 Minuten?

    Der Film fängt klasse an, erreicht seinen emotionalen Höhepunkt mit der Offenbarung von Snape in der Mitte des Filmes und fällt dann ab.

    Das Finale, das im Buch einfach unglaublich spannend ist und unglaublich mitnimmt und immerhin DAS Finale der gesamten Saga ist wirkt wie eine lästige Pflichtübung.

    Der Kampf von Molly Weasley mit Bellatrix dauert ein paar Sekunden und auch das eigentliche große Finale lässt mich als Fan der Bücher mit einem: "Das war es schon?" Gefühl zurück.

    Vor allem lässt es einen ziemlich kalt, wie bereits erwähnt der eigentliche Höhepunkt des Filmes ist schon deutlich früher...

    Da muss ich wohl erst einmal drüber schlafen...

  5. #365
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Komme gerade aus einer Doppelvorstellung und muss vorweg sagen, dass ich nach dem vierten Teil keinen mehr im Kino gesehen, den sechsten gar nicht erst angesehen habe. Zu frisch waren damals noch die Erinnerungen an die Bücher und zu schmerzhaft empfand ich einige Veränderungen im Film im Vergleich zum jeweiligen Buch.
    Ein wenig Zeit ging ins Land und ich habe mich doch vom Inhalt her soweit distanziert, dass ich nicht mehr jede Einzelheit aus dem Buch parat hatte. Das hat mir heute sehr geholfen, denn ich konnte mich auf den Film (Elemente 1+2) konzentrieren - ja sie genießen.
    Hier kann ich mich LikeMike anschließen, das Finale ist ein Brett! Gerade wenn man beide Elemente direkt hintereinander weg anschaut, merkt man, wie gut der Film die Atmosphäre bis hin zum Unausweichlichen hin zu übertragen vermag. Glücklicherweise wurde hier nicht mehr wie noch zu Beginn der Serie ein Kinderfilm gedreht, nein dieser Film ist reifer, bedrohlicher und spannender. Tatsächlich wird hier (dezent) Blut gezeigt und die Auslöschung von Leben durch die Anhänger Voldemorts und natürlich durch ihn selbst wird hier nicht, wie ich vermutet hatte, abgeschwächt.
    Für mich ein gelungener Kinoabend, der Lust darauf macht, die Bücher doch noch mal zu lesen. Von mir gibts 8,5/10!
    PS: Nicht meine Tochter, du Schlampe! In diesem Sinne... gute Nacht und viel Spaß im Kino.

  6. #366
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Auch wenn ich die Bücher nicht gelesen habe würde ich das von "Traumtänzer" auch erstmal so unterschreiben.
    Irgendwann kommt alles so Schlag auf Schlag und lässt einen dann doch etwas emotional kalt - obwohl man die Figuren ja kennt und von Anfang an mitfiebert.
    Er ist in keinster weise schlecht. Das nicht falsch verstehen. Es ist gut! Nur wo ich ihn einordnen soll in meinem persönlichen Ranking?
    Aber erstmal das Erlebte sacken lassen...

    Zum 3D Effekt kann ich sagen: War ganz nett anzuschauen. Nie nervig und in meinen Augen zufriedenstellend umgesetzt.
    Wollte ihn eigentlich 2D sehen - Double Feature gab's Teil 2 aber nur 3D. Ich bereue es nicht!
    Geändert von Roni_Size (13.07.11 um 02:04:21 Uhr)

  7. #367
    Sé Lest
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Zitat Zitat von Traumtaenzer Beitrag anzeigen
    ....
    Vor allem lässt es einen ziemlich kalt, wie bereits erwähnt der eigentliche Höhepunkt des Filmes ist schon deutlich früher...
    ...
    Danke! Dieses Gefühl hatte ich ebenfalls. Bis zum Finale ist der Film wunderbar und eine gelungene Fortführung des ersten Teils. Aber dieser Endkrampf... nein danke.

    Im Buch passt der Endkampf, weil er anders gar nicht möglich wäre. Da ist also ein Lord Voldemort, panisch wie noch nie, weil er merkt wie seine Horkruxe zerstört werden. Er will, nein, er MUSS Harry Potter unbedingt umbringen. Geht klar. Doch er lebt noch - die Angst und Wut wird größer - es kommt zum Duell. Aber im Film? Nein, wir fliegen erstmal durch eine Schlucht, machen Fratzen und schinden einfach Zeit, nur um das Ende von Nagini auszuwalzen. In diesem Kontext stört es mich extrem, dass Leute wie Remus, Tonks und Fred ohne eine letzte Minute dahin gerafft werden, dann aber Hauselfen und Schlangen melodramatisch in Szene gesetzt werden.

    Dafür war der Epilog nicht ganz so peinlich wie im Buch, wahrscheinlich weil diese ganzen "Best of der Zaubererwelt"-Namen nicht alle einzeln aufgesagt wurden. Ein klein bisschen Trauer entsteht dann doch, ist immerhin über ein Jahrzehnt mal mehr, mal weniger, eine Begleiterscheinung gewesen.

  8. #368
    Kuhjunge
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Zitat Zitat von Roni_Size Beitrag anzeigen
    Irgendwann kommt alles so Schlag auf Schlag und lässt einen dann doch etwas emotional kalt
    So war für mich eigentlich die gesamte Filmreihe. Die inhaltlichen Punkte wurden einfach nur schnell und lieblos abgehakt. Und die Figuren haben mich alle kalt gelassen: Die Kinder waren langweilig und völlig fern der Realität. Die "Erwachsenen" haben mit Zauberstäben rumgefuchtelt...
    Die Filmreihe verfolge ich eigentlich nur noch, weil ich wissen will wie es ausgeht und auf tolle Einfälle wie aus Teil 3 hoffe....

  9. #369
    Kino MaxXimal
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Für mich ist 7.2 der bislang beste Teil der Reihe und überholt damit meinen langjährigen Favoriten "Askaban".
    Die Fehler, die hier dem Film angelastet werden, macht m.E. jedoch das Buch...das hatte ich damals auch bereits geschrieben.
    Beim Lesen des Buches war ich enttäuscht, wie wenig Zeit sich Rowling für den Schluss genommen hat, jedoch die Helden 150 Seiten lang Zelten lässt.
    Das ist im Film deutlich ausgewogener.
    Yates schafft es mehrfach, sich vor den Anfängen zu verbeugen ((z.B. der 1:1 Nachbau der Kammer des Schreckens), setzt sehr oft Musik von John Williams ein und erzeugt beim Publikum so viele emotionale Höhepunkte.
    Genau wie 7.1 ist Teil 2 sehr werkgetreu verfilmt.
    Im Saal gab es mehrfach lauten Szenenapplaus als Ron und Hermine sich küssen...der Abgang von Bellatrix "nicht meine Tochter, Du Schlampe"...als Longbottom der Schlange den Kopf abschlägt...
    Der Film schafft es jedoch leider nicht, die Zerissenheit von Draco Malfoy adäquat umzusetzen, was aber auch wiederum daran liegt, dass dieser Fehler schon im Buch begangen wird.
    Daher wäre hier etwas mehr künstlerische Freiheit wünschenswert gewesen. Ich hätte gerne gesehen, dass Draco sich am Ende von seinem Vater abwendet und auf der Seite des Ordens stehen bleibt.
    Umso mehr würde dann die "Draco" Szene im Epilog auch Sinn machen.
    Dennoch seien dem Film diese kleinen Schwächen verziehen, da diese im Buch genauso vorkommen.
    Ich vergebe sehr gute 9/10 Punkte.

  10. #370
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Average Rating: 8.4/10
    Reviews Counted: 64
    Fresh: 62 | Rotten: 2
    97 %


    Der Film hält sich noch sehr gut. Die einzigen beiden schlechten Kritiken sind von Urban Cinefile (und Armond White seine folgt auch noch )

  11. #371
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Zitat Zitat von Double-X Beitrag anzeigen
    Die Fehler, die hier dem Film angelastet werden, macht m.E. jedoch das Buch...das hatte ich damals auch bereits geschrieben.
    Beim Lesen des Buches war ich enttäuscht, wie wenig Zeit sich Rowling für den Schluss genommen hat, jedoch die Helden 150 Seiten lang Zelten lässt.
    Finde ich nicht. Für mich hat das Buch in dem Teil des zweiten Films eigentlich 3 emotionale Höhepunkte. Einmal die Offenbarung Snapes, die vielleicht gefühlt etwas mehr Bilder hätte bekommen können, aber stimmig und emotional fesselnd umgesetzt war.
    Als zweites der verzweifelte Kampf Molly Weasleys gegen Bellatrix, den sie mit dem Furor einer Mutter führt die vor kurzem ein Kind verloren hat und nun ein anderes bedroht sieht. Von den im Buch rüber gebrachten Emotionen ist nur der Spruch mit der "Schlampe" geblieben.
    Und das Finale und das Ende Voldemorts wirkt wie ein Unfall. Als ob er über er über den Tod Naginis überrascht ist und/oder nur deshalb stirbt. Das ist im Buch ein hochdramatischer Kampf der Kontrahenten der auch verbal geführt wird. Harry macht dem zunehmend verzweifelten und wütenden Voldemort klar, dass er sich die ganze Zeit geirrt hat - in Snape, im Elderstab und in allem.
    Schade, ich finde das Potenzial des Finales hat man unnötig verschenkt. Und ich weiß noch wie ich das im Buch mitgefiebert habe, da war das nämlich absolut stimmig umgesetzt und keinesfalls zu kurz.

  12. #372
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    An alle, die ihn schon gesehen haben:

    Eine Sache aus dem Buch fand ich immer besonders toll und wollte mal wissen wie es im Film umgesetzt wurde. Es handelt sich um die Reaktion auf den vermeintlichen Tod von Harry und wiederum die Enthüllung, dass er noch lebt.

  13. #373
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Gestern in der Mitternachtspreview (Cinemaxx Krefeld) gesehen: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2

    Schwierig, schwierig. Einerseits visuell eine kleine Offenbarung, andererseits dramaturgisch eine (Beinahe-) Enttäuschung. Ich denke, dass man sich keinen Gefallen damit getan hat, den Film derart vorlagengetreu umgesetzt zu haben, zumal Vorlagentreue ja in den Teilen 4-6 nicht besonders angesagt war.
    Mich ließen unglaublich viele Szenen komplett kalt, und dass, obwohl sie dramaturgische Höhepunkte hätten sein müssen. Es gibt in der Konsequenz (also in beiden "Heiligtümer" Teilen) gerade mal eine Hand voll Szenen, die Gänsehautcharakter besitzen, und drei davon finden in 7.1 statt.

    Nicht das der Eindruck entsteht, ich fände den Film schlecht, denn das ist er nun wirklich nicht, aber eben auch kein wahrer, meisterhafter Abschluss. Puristen werden sich daran erfreuen, dass die 7er-Teile zu den Harry Potter Filmen gehören, die sich am dichtesten an deren literarischen Vorlagen halten - ich hingegen hätte mich (gerade zum Schluss) über etwas mehr Mut gefreut.
    Der scheusslich aufgesetzt wirkende Epilog, der einen schon im Roman jäh und wüst aus der Geschichte gerissen hat, verkommt im Film nun zum vollständigen Ulk, der konsequent den Zauber entzaubert, den (besonders) die ersten drei Filme aufgebaut haben.
    Wenn Yates im dramaturgischen Totalausfall: "Der Halbblutprinz" "mutig" genug war, um einen emotional enorm wichtigen Höhepunkt der Vorlage (nebst storytechnisch extrem wichtigen Riddle-Rückblenden) zu streichen, so erscheint die fast schon sklavische Einhaltung der Romanstoryline in den beiden letzten Filmen als übergroßes und unnötiges (weil serientechnisch inkonsistentes) Zugeständnis an die Fans, die man noch einen Film vorher komplett vor den Kopf gestoßen hat.
    Man kann beide Filme eigentlich nur zusammen bewerten und nochmal: sie sind nicht schlecht; 7.1 ist sogar großes, atmosphärisches Endzeitkino, aber 7.2 verliert sich irgendwo auf der Suche nach Horkruxen, der Zerstörung Hogwarts, dem (Wieder-)Einfuhren von Charakteren und dem Drahtseilakt eines runden Endes. Dies ist ("dank" der Schlussszene) Yates eben größtes Missgeschick beim Zielgruppen-Phishing: er hat sich bei den "Heiligtümern des Todes" für das andere Extrem entschieden und damit leider nur für noch mehr Instabilität in der Potter-Filmwelt gesorgt.
    Effekt- und scoretechnisch ist der zweite Teil allerdings oscarreif und würdig. Großes Kino! Und ja: in seinen besten Momenten ist er spannend und ungeheuer eindringlich, aber eben nur manchmal und nicht selten auch überbordend und emotional so kalt wie der Kuss eines Dementoren. Von einigen völlig verschenkten, großartigen Schauspielern ganz abgesehen.

    Das Ende, das war's. "Heiligtümer des Todes" in ihrer Gesamtheit: 80%, 7.2 für sich allein bewertet: 70%

    Noch zwei Wörter zur 3D-Konvertierung: sie ist in Ordnung. Das Finale (bzw. auch viele Szenen davor) ist ganz gut geworden, aber: mir ist (als Besitzer von 3D Equipment) völlig unverständlich, wieso die Fassung, die ich gesehen habe, derart verghostet (d.h. voller störender Doppelbilder) war. Nach der dortigen Unverschämtheit bei Transformers 3 (die ersten fünfzehn Minuten liefen ohne Ton und man hielt es offenbar nicht für nötig, den Film neu zu starten), war das miese Bild bei H.P. (beinahe jede Einstellung war "verghostet") erneut ein grober Fauxpas, der eigentlich nicht auf das Ausgangsmatetial zurückzuführen sein kann, oder irre ich?

  14. #374
    Kino MaxXimal
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Zitat Zitat von Fred_Krueger Beitrag anzeigen

    Noch zwei Wörter zur 3D-Konvertierung: sie ist in Ordnung. Das Finale (bzw. auch viele Szenen davor) ist ganz gut geworden, aber: mir ist (als Besitzer von 3D Equipment) völlig unverständlich, wieso die Fassung, die ich gesehen habe, derart verghostet (d.h. voller störender Doppelbilder) war. Nach der dortigen Unverschämtheit bei Transformers 3 (die ersten fünfzehn Minuten liefen ohne Ton und man hielt es offenbar nicht für nötig, den Film neu zu starten), war das miese Bild bei H.P. (beinahe jede Einstellung war "verghostet") erneut ein grober Fauxpas, der eigentlich nicht auf das Ausgangsmatetial zurückzuführen sein kann, oder irre ich?
    Das so genannte Ghosting ist technisch systembedingt, tritt bei den diversen 3D-Techniken mal mehr mal weniger auf.
    Sicherlich spielt auch das Ausgangsmaterial eine Rolle. (z.B. bei "Sammys Abenteuer"...sehr weit auseinender liegende Einzelbilder...stärkeres Ghosting).
    Es gibt jedoch seit einiger Zeit eine sehr gute Softwarelösung (Ghostbuster) für RealD, die das Ghosting weitestgehend ausmerzt.
    Ich kann Deine Erfahrung bei Harry Potter nicht bestätigen, ganz im Gegenteil..der Film läuft bei uns nahezu ghosting-frei.

  15. #375
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Auch in der Mitternachtspremiere gewesen und beinahe restlos begeistert. Bis auf ein paar kleine Ungereimtheiten wirklich ein unglaublich emotionales und actionreiches Finale das dem letzten Buch wirklich gerecht wird. 9/10

  16. #376
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Zitat Zitat von Double-X Beitrag anzeigen
    Das so genannte Ghosting ist technisch systembedingt, tritt bei den diversen 3D-Techniken mal mehr mal weniger auf.
    Sicherlich spielt auch das Ausgangsmaterial eine Rolle. (z.B. bei "Sammys Abenteuer"...sehr weit auseinender liegende Einzelbilder...stärkeres Ghosting).
    Es gibt jedoch seit einiger Zeit eine sehr gute Softwarelösung (Ghostbuster) für RealD, die das Ghosting weitestgehend ausmerzt.
    Ich kann Deine Erfahrung bei Harry Potter nicht bestätigen, ganz im Gegenteil..der Film läuft bei uns nahezu ghosting-frei.
    Auch ich habe dieses Ghosting im Cinemagnum in Nürnberg wahrgenommen. Ebenfalls fand ich besch****, dass nur der Vordergrund scharf eingestellt war der Hintergrund völlig unscharf...ich konnte auch links und rechts an den Rändern so vertikale streifen ausmachen...

    Aber ich find 3D eh unnötig und völlig sinnlos

  17. #377
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Zitat Zitat von Double-X Beitrag anzeigen
    Das so genannte Ghosting ist technisch systembedingt, tritt bei den diversen 3D-Techniken mal mehr mal weniger auf.
    Sicherlich spielt auch das Ausgangsmaterial eine Rolle. (z.B. bei "Sammys Abenteuer"...sehr weit auseinender liegende Einzelbilder...stärkeres Ghosting).
    Es gibt jedoch seit einiger Zeit eine sehr gute Softwarelösung (Ghostbuster) für RealD, die das Ghosting weitestgehend ausmerzt.
    Ich kann Deine Erfahrung bei Harry Potter nicht bestätigen, ganz im Gegenteil..der Film läuft bei uns nahezu ghosting-frei.
    Da du ja auch für die CinemaXX-Kette arbeitest, würde mich da schon einmal interessieren, inwiefern deckungsgleich(gutes) Equipment verwendet wird. In Krefeld habe ich nahezu alle neueren 3D Filme gesehen (und dort nach AVATAR sogar die Meinung vertreten, dem besten Kino am Niederrhein mein Geld zu geben), aber die letzten beiden (Transformers III und gestern eben H.P.) waren leider ein Armutszeugnis in Punkto Qualität und, was mich am meisten ärgert, in Flexibilität und korrektem Verhalten. Wenn der Filmvorführer Bockmist baut und Transformers III geschlagene 15 Minuten komplett ohne (!) Ton abläuft, man sich weder entschuldigt, ja noch nicht mal den Film erneut startet, dann die Qualität des Bildes nicht optimal ist und eine Woche später bei Harry Potter lauter Doppelbilder das 3D-Vergnügen trüben, dann werde ich mir (der einen 150cm 3D Plasma zu Hause hat), dreimal überlegen, für einen 3D Film mehr Geld zu bezahlen. Nur mal so nebenbei.

  18. #378
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Ich empfehle das CxX Mülheim, hat zwar kein XBEX² (was eh kaum noch richtig rappelt) aber dafür ein gutes, scharfes Bild und das neue Meyer Sound-System EXP.

  19. #379
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Scheiß 3D!

    Der nächste Film den ich mir deshalb im Kino nicht ansehen kann, obwohl ich es eigentlich möchte. Logischerweise zeigen alle Kinos mit O-Ton Option diese nur in 3D, schon wie beim letzten Pirates of the Caribbean, Transformers 3, Thor und so ziemlich allem anderen, was mich dieses Jahr interessiert hätte.

    Ich krieg von 3D so schnell Kopfschmerzen, daß ich mir garantiert niemals einen Film so antun werde.

  20. #380
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    AW: Harry Potter and the Deathly Hallows

    Zitat Zitat von MacGyver Beitrag anzeigen
    Ich empfehle das CxX Mülheim, hat zwar kein XBEX² (was eh kaum noch richtig rappelt) aber dafür ein gutes, scharfes Bild und das neue Meyer Sound-System EXP.
    Ach deshalb war der Sound dort gestern so laut und angenehm. Ghosting konnte ich aber ebenfalls immer wieder ausmachen.

    Zum Film:
    Hinterlässt bei mir Höhen und Tiefen auf meiner Begeisterungsskala...
    Das tolle ist zunächst die ernste und karge Grundatmosphäre. Kompromisslos und erwachsen. Figuren sterben. Die Vernichtung Voldemorts wirkt aussichtslos. Und einige Shots hätten den Film auch auf eine Freigabe ab16 drücken können. Zurückblickend wirkt der Film rau und steinig, das zerstörte Hogwarts oder die Schluchten Gringotts sind da prägend und bilden eine gute Bühne für die behandelten Themen wie Verzweiflung, Selbstopferung, Tod, Leben nach dem Tod. Der erwachsenste Potter aller Zeiten.
    Dazu kommen viele Szenen, die für sich betrachtet schlicht rocken, Stichwort: Drachen, Gonagall, Snape, Zwischenwelt, Hogwarts-Schutz und auch die Konfrontationen Harrys mit Voldemort sind atemberaubend. So hat man sich diese Momente gewünscht...
    Das Problem ist, dass die Film-Summe schlechter ist als seine Zutaten.
    Dramaturgie: Der Film nimmt anfänglich noch die Lethargie seines Vorgängers mit. Alles ist zäh, es fehlen Aussprachen/Dynamik, die Figuren und Geschichte WEITER bringen. Nebenfiguren sind leblose Statisten im Hintergrund. Stattdessen hält man sich mit Klamauk und Nichtigkeiten auf, wie zB. Bellatrix-Bei-Gringotts. Nach Gringotts (das man hätte auch streichen können) nimmt der Film Fahrt auf bis zum Snape-Höhenpunkt und flacht danach (wie hier geschrieben wurde) sehr ab. Das Finale ist KURZ. Für den Film selbst und den Potter-Mythos erst recht.
    ExtendedCut: Die anfänglich Lethargie wird im Verlauf flotter, verliert dabei aber die Figuren und Geschichte aus den Augen. Aus den Figuren sticht eigentlich nur Snape hervor, dessen Tragik hier grandios gezeigt wirkt. Im Prinzip hätte jede einzelne der Figuren diese Aufmerksamkeit verdient, denn der Rest sind wirklich NUR Statisten. Eine längere Laufzeit hätte den Figuren gut getan. Vor allem die Malfoys, Dumbledors Armee und der Orden des Phönix brauchen Aufmerksamkeit. Diese Figuren sind der Grund warum hier überhaupt gekämpft wird. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Figuren, die seit 7 Filmen aufgebaut werden, einen angemessen Abschluss erfahren (im Film-Finale fehlen sie sogar komplett). Einzelschicksale hätten dem Kampf Persönlichkeit gegeben. Und er hätte ausgearbeiteter sein müssen (zB. Betrachtung einzelner Gruppen, kleine Etappensiege und Pläne...). So bleibt die Bindung zum Geschehen ebenso kalt wie das zerklüftete Hogwarts-Gestein.
    Was bleibt sind außerdem ein Haufen Fragen, mehr noch als es sich um Grunde seit Teil 4 anhäufen. Was hat Voldemort eigentlich drei Jahre lang nachdem er wieder auferstanden ist gemacht? Was bedeutet Voldemorts Bedrohung für die Welt? Warum werden die Schüler noch nach Hogwarts geschickt? Warum erhebt man sich nicht früher gehen Snape? Die Geschichte verliert sich in den Artefakten, die gefunden werden müssen, ohne zu benennen wieviele denn nun schon gefunden sind, was mit wem zu besiegen ist oder warum der ganze Hintergrund um Hufflepuff überhaupt nötig/verständlich ist. Auch Szenen wie die Steinsoldaten verlangen Erklärung und sollten wohl am besten gar nicht erst hinterfragt werden. Dass Dinge ohne ihren Hintergrund gezeigt werden und so quasi bedeutungslos werden, damit hat der Nichtleser der Bücher aber schon seit Teil3 zu kämpfen, wenn er auf diese Weise die Geschichte bis hierhin überhaupt verfolgen will. Extended Cuts, die Warner ab Teil 3 verweigert, wären sehr nötig.
    3D war sehr okay. Und fördert hier tatsächlich den Epik-Effekt ohne sich zu aufdringlich zu zeigen.
    Die Musik lässt immer wieder und besonders am Ende Williams-Klänge ertönen. Hm, gut dass es gemacht wird, aber irgendwie ist der Zug mittlerweile abgefahren. Auch Hoopers Score wird bei Snape/Dumbledor zitiert. Was auch hier aber eher sinnlos bleibt. Das Motiv der Kammer des Schreckens soll auch vorkommen - nur hat sich das irgendwie meinen Ohren entzogen.
    Epilog war weniger kitschig als erwarten, obgleich dennoch seltsam/komisch wegen der Effekte. Ich glaube ich mag ihn trotzdem. War schon nötig.

    Fazit: Geniale Stimmungen vs. nötiger ExtendedCut
    7/10

    Bester Potter bleibt Teil3 (9/10) wegen Cuarons begnadeter Regie und Williams bester Musik.

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