Cinefacts

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  1. #261
    Voll Woola!
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von Dark Star Beitrag anzeigen
    Der alte Robocop passt auch wunderbar in die jetzige Zeit!

    Würde man diesen heute so bauen wie aus dem 1987 er Verhoeven Film wäre Robocop ein Wunderwerk der Technik!

    Aber ich weis ja heute muss man mit wackel Bildern und schnellen Schnitten dem Kinobesucher zu einem Epileptischen Anfall verhelfen und dafür muss Robocop aich ja schneller bewegen können und am besten auch noch wie Alice in ihren Resident Evil Filmen durch die Lüfte fliegen können! Darauf wird es am Ende hinaus laufen ! Ja,ne is klar
    Du verstehst es einfach nicht - und wirfst Äpfel, Birnen, Rüben und Kokosnüsse wild durcheinander.
    Kann man schreiben, was man will.

  2. #262
    Sunny Lax Fanboy
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Naja, Ronny Cox und Kurtwood Smith werden einem schon abgehen. Ist wie bei Total Recall mit Michael Ironside....und natürlich sogar Ronny Cox ^^

    Aber wenn der Film eh die Psyche beleuchten soll brauchts eh kein anständigen Bösewicht.

  3. #263
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Die werden schon für vernünftige Bösewichte plus Zusatzdosenfutter zum durch den Fleischwolf drehen, sorgen. Der ganze fiese Konzernkappes wird sich mit Sicherheit in einem neuen Dick Jones manifestieren. Hinzu kommt der neue ED-209, dem man mit Sicherheit auch so etwas wie einen Charakter angedeihen läßt (hatte der alte ja auch). Dann nehmen wir noch einen schlimmen, irren High-Tech-Cyborg-Terroristen samt noch wahnsinnigerer Crew und dann haben wir die Antagonisten-Leuts vollständig parat stehen, die Robo mal zwischen den psychischen Krisenmomenten und PSN-Upgrades dingfest bzw. komplett tothauen kann.

  4. #264
    Lex
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    neues Banner, Plakat, o. wie immer man es auch nenne möchte!!

  5. #265
    Tyrannosaurus Rex
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Jau, sieht aus wie dark TRON.

  6. #266
    Voll Woola!
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Ja. Tron, Mass Effect, G.I. Joe, Tekken, Resident Evil und, und, und....Egal.

    Ein Tablet-PC, egal welcher Marke, sieht auch immer gleich aus:-)

    Ich hoffe, daß das RoboCop-Logo wie ein Markenname tatsächlich auf der Oberarmpartie im Film vorhanden ist.

  7. #267
    Tyrannosaurus Rex
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von BlackCatHunter Beitrag anzeigen
    Ja. Tron, Mass Effect, G.I. Joe, Tekken, Resident Evil und, und, und....Egal.
    Vergiss den neuen Batman nicht.

    Zitat Zitat von BlackCatHunter Beitrag anzeigen
    Ein Tablet-PC, egal welcher Marke, sieht auch immer gleich aus:-)
    Da können die Macher vom neuen RoboCop echt froh sein das der alte nicht von Apple produziert wurde. Name:  Trollface.png
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    Aber unabhängig vom neuen Desing und meiner momentanen Skepsis muss ich sagen, der neue Regisseur hat durchaus einige interessante Ansätze was die Geschichte angeht.

  8. #268
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von Lex Beitrag anzeigen
    neues Banner, Plakat, o. wie immer man es auch nenne möchte!!
    alt. Wurde schon vor Monaten gezeigt.

    Aber wenn man von dem Design ausgeht, kann an der Vermutung, dass die bisher gezeigten Pics nicht nach dem finalen Suit zeigen schon was dran sein

  9. #269
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von Thorwalez Beitrag anzeigen
    Och Gottchen. Jetzt weinen alle wieder rum, dass der neue Robocop nicht haargenauso aussieht wie das Original. Wäre euch ne exakte Kopie des Films vielleicht lieber? Dann würdet ihr wieder meckern, dass denen in Hollywood nix mehr einfällt. Wie man es macht, es ist falsch.
    Robocop kann auch Robocop sein, ohne auszusehen wie ne olle Blechdose.
    Wenn letzteres generell gemeint ist: zum gesamten Beitrag. Wenn Letzteres eine Abwertung des originalen RoboCop-Designs war: !!!

    ______________________________________
    Zitat Zitat von BlackCatHunter Beitrag anzeigen
    Du verstehst es einfach nicht - und wirfst Äpfel, Birnen, Rüben und Kokosnüsse wild durcheinander.
    Obstsalat! Und können wir beim Dork Star nicht das angebliche "auf ihn eingehen" überspringen und direkt zum Ignorieren weitergehen? Würde vieles dieses Mal beschleunigen, nachdem wir bei manch anderem User schon jede dieser Phasen bis zum Erbrechen durchgespielt haben.

  10. #270
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Wenn letzteres generell gemeint ist: zum gesamten Beitrag. Wenn Letzteres eine Abwertung des originalen RoboCop-Designs war: !!!
    Das war natürlich keine Abwertung. Würde ich mir nie erlauben

    Ich wollte damit nur sagen, dass das alte Anzugdesign einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Das ist absolut 80er, und das ist auch gut so. Für moderne Szenarien ist das einfach unpassend. Zu klobig und zu unbeweglich. In den 80ern stand der halt irgendwo rum und hat alles kurz und klein geschossen. Ich denke, in der neuen Version wird es etwas akrobatischer zugehen und Robocop kann dann bestimmt auch richtig rennen, springen und allein aufs Klo gehen.

  11. #271
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Wird wahrscheinlich ähnlich sein wie bei den neumodischen Zombies, die auch alles mögliche können.

  12. #272
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von Thorwalez Beitrag anzeigen
    Och Gottchen. Jetzt weinen alle wieder rum, dass der neue Robocop nicht haargenauso aussieht wie das Original. Wäre euch ne exakte Kopie des Films vielleicht lieber? Dann würdet ihr wieder meckern, dass denen in Hollywood nix mehr einfällt. Wie man es macht, es ist falsch.
    Dabei, daß denen in Hollywood nix mehr einfällt, würde ich auch bleiben, wenn Robocop jetzt schweinchenrosa wäre, ein Baströckchen trüge und 3 Beine hätte.

    Das ändert nichts dran, daß die Masche, modernisierte Remakes ehemaliger Erfolgsblockbuster zu drehen, in der Hoffnung, mehr oder weniger risikofrei den damaligen Erfolg mit einer neuen Generation von Filmguckern zu wiederholen, nun mal einfallslos IST.

    Robocop kann auch Robocop sein, ohne auszusehen wie ne olle Blechdose.
    Kann er, aber den Vergleich mit dem früheren RoboCop und mögliche Schelte muß er sich trotzdem gefallen lassen.

  13. #273
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von Thorwalez Beitrag anzeigen
    Das war natürlich keine Abwertung. Würde ich mir nie erlauben

    Ich wollte damit nur sagen, dass das alte Anzugdesign einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Das ist absolut 80er, und das ist auch gut so. Für moderne Szenarien ist das einfach unpassend. Zu klobig und zu unbeweglich. In den 80ern stand der halt irgendwo rum und hat alles kurz und klein geschossen. Ich denke, in der neuen Version wird es etwas akrobatischer zugehen und Robocop kann dann bestimmt auch richtig rennen, springen und allein aufs Klo gehen.

    ___________________________
    Zitat Zitat von Bewitched240 Beitrag anzeigen
    Wird wahrscheinlich ähnlich sein wie bei den neumodischen Zombies, die auch alles mögliche können.
    Und wieder jemand, der mich mit seiner Aussage direkt an "Day Of The Dead" von Steve Miner erinnern muss. Aaaaaahhh... Davon gab es in letzter Zeit irgendwie viel zu viele Momente...

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Das ändert nichts dran, daß die Masche, modernisierte Remakes ehemaliger Erfolgsblockbuster zu drehen, in der Hoffnung, mehr oder weniger risikofrei den damaligen Erfolg mit einer neuen Generation von Filmguckern zu wiederholen, nun mal einfallslos IST.
    Oh ja. Uiuiuiui, ich finde "Dracula" mit Christopher Lee auch furchtbar, warum musste man da nur Versuchen das Thema für eine neue Generation noch einmal aufzuarbeiten? Oder "The Lost World?" Da gibt es den Klassiker mit O'Brien-Effekten und gut ist. Und wo wir gerade bei O'Briens tollen Stop-Motion-Arbeiten sind...

    Nene, Remakes sind nichts schlimmes und erst recht nicht, wenn man eben den Inhalt in einem anderen Licht präsentiert. Bei "RoboCop" bin ich da weiterhin guter Dinge. Lieber zu radikal etwas anderes und "zeitgenössisches", als so ein inhaltlich unorigineller Nachklapp wie bei "Freitag der 13." oder "Nightmare On Elm Street". Gar nicht erst anzufangen von etlichen anderen Slasher-Film-Remakes, wo man das Gefühl hat, dass sich zum großen Teil mit "Copy & Past"-Inhalten zufrieden gegeben wird.

    Mythen, Geschichte und schließlich Filme, die beliebt sind, sind einem stetigen Wandel unterlegen und nur weil momentan (mal wieder) der Boom der Remakes ansteht, bzw. sogar langsam etwas mehr abebbt, habe ich das Gefühl, aber egal, ist "die Masche eines modernisierten Remakes" nicht alt. Im Gegenteil. Diese Art der Neuerung begleitet den Menschen seit Anbeginn der Zivilisation. Neuinterpretationen und aktualisierte Geschichten sind wichtig, um sowohl die wechselnden inhaltlichen Bezüge, wie auch generelle erzählerische Geflogenheiten zu modernisieren, um diese Erzählungen und anderes eben "frisch" und aktuell zu halten, um sie einem neuen Publikum schmackhaft und wichtig erscheinen zu lassen.

    Dass dabei eben die inhaltliche Lieblosigkeit bei etlichen Werken vorherrscht, sollte weniger für die eigentlichen Filme als generelle Ablehnungsmöglichkeit gewertet werden, sondern viel mehr als inhaltlicher Diskussionspunkt, welcher einiges über die aktuelle Zeit aussagt. Genauso gibt es natürlich auch positive Beispiele für neue Interpreationen, die komplett für sich stehen. "Herr der Ringe" fällt da etwa ein, welcher aber noch deutlich weniger "Remake" ist als andere Werke.

    Im Endeffekt sorgen Remakes eben im besten Fall für eine weitere, interessante Beschäftigung mit den vielleicht sogar grundlegend anders ausgelegten Inhalten der ursprünglichen Geschichten-Quelle sowie dafür, dass der Name und die Geschehnisse sowohl von Original und Remake einem größeren Kreis von Leuten bekannt werden.
    Direkt komplett ablehnend auf eine Neuinterpretation zu regieren ist da zwar soziologisch auch verständlich (besonders ab einem gewissen Alter ), weil es ja schließlich "so ist wie das was bekannt ist, nur anderes" und vor anderen Dingen hat man natürlich erst einmal nicht das geborgene Gefühl des Bekannten, aber zwischen all den inhaltlich bewusst korrupten Geldmacher-Remakes gibt es eben auch zahlreiche Ideen und Ansätze, die durchaus legitime Ideen-Nachfolger der ursprünglichen Grundidee sind.
    ____________________________________________

    Da fallen mir die vier Jugendlichen ein, die sich im Zug darüber unterhalten haben, dass sie "The Hills Have Eyes" gucken wollten und als dann einer meinte: "Aber den kennen wir doch?" ein Anderer einsetzte mit "Jau, aber das hier ist der Film aus den 70er, damals waren die Mutanten noch so Höhlenmenschen, kann auch ganz interessant sein!" Die Welt dreht sich halt weiter.

  14. #274
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Ist ja nun nicht so, daß ich sturheil etwas gegen Auffrischungen und Neuinterpretationen bekannter Geschichten und Filminhalte hätte. Ganz so arg ist es mit dem Altersstarrsinn bei mir nicht.

    Außerdem gibt es bekanntermaßen auch Remakes, mit denen ich mich anfreunden kann so wie Jacksons "King Kong" oder Gus van Sants "Psycho"-Faksimile. Wobei da die Motive der Remakerei eher Verbeugung vor dem Original oder Verehrung/Fantum gewesen sein dürften.

    Über "inhaltlich bewusst korrupte Geldmacher-Remakes" brauchen wir gar nicht zu streiten, da dürften wir gleicher Ansicht sein.

    Ich bin einfach nur skeptisch, wenn sich Filmemacher an der Auffrischung oder Neuauflage von Filmen versuchen, die einen besonderen Meilenstein-, Klassiker- oder Ikonenstatus innehaben. Es gibt nun einmal Filme, wo es mir beinahe ungehörig erscheint, sie neu, anders oder (je nach Hybris der Macher) womöglich gar besser machen zu wollen.

    Oder was würdest Du zu Remakes von "Uhrwerk Orange", "The Wild Bunch", "Der Pate", "Der weiße Hai", "Blue Velvet", "Der Exorzist", "Casablanca", "Der dritte Mann" oder meinetwegen "Star Wars" und "Indiana Jones" sagen? Muß man diese Filme für neue Filmseher-Generationen auffrischen oder sollten diese nicht vielmehr die Originale schätzen und lieben lernen?

    Ob "RoboCop" eine dieser heiligen Kühe ist, darüber kann man diskutieren. Ich würde sagen, durchaus.

    Ansonsten erlaube ich mir auch, die Frage in den Raum zu stellen, ob Filme nach 20 Jahren (in einigen Fällen nicht mal die) wirklich so verlutscht, veraltet und überholt sind, daß man von "auffrischen" sprechen muß. Nach so kurzer Zeit riecht es für mich eher nach Neuaufguß aus Geldmachergründen.
    Geändert von Waffler (19.09.12 um 10:24:32 Uhr)

  15. #275
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    @Waffler

    Ich denke,du wirfst da zwei Themen zusammen, die nicht zusammen passen:

    Die Veränderung von Robocop. Und die Remake-Welle.

    Klar, es ist offensichtlich, dass sich Robocop verändert. Wenn er so grazil rumhüpft wie ein Tänzer sind die Veränderungen zu massiv! Robocop war immer ein unbeweglicher Haufen Altmüll, der alles niedergeballert hat. Die Veränderungen sind deswegen schlimmer, als wenn er jetzt z.B. fliegen könnte.
    Das ist nicht mehr der typische Robocop. Deswegen kann man auch nicht mehr von einem Remake sprechen. Bei einem Remake muß es grundlegende Ähnlichkeiten geben. Sonst wäre der Film Etikettenschwindel (was er auch sein könnte). Und wenn du Robocop so stark veränderst, kann man eben nicht mehr von einem Remake sprechen.
    Geändert von Tres Cojones (19.09.12 um 10:37:28 Uhr)

  16. #276
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von Archos Beitrag anzeigen
    @Waffler

    Ich denke,du wirfst da zwei Themen zusammen, die nicht zusammen passen:

    Die Veränderung von Robocop. Und die Remake-Welle.

    Klar, es ist offensichtlich, dass sich Robocop verändert. Wenn er so grazil rumhüpft wie ein Tänzer sind die Veränderungen zu massiv! Robocop war immer ein unbeweglicher Haufen Altmüll, der alles niedergeballert hat. Die Veränderungen sind deswegen schlimmer, als wenn er jetzt z.B. fliegen könnte.
    Das ist nicht mehr der typische Robocop. Deswegen kann man auch nicht mehr von einem Remake sprechen. Bei einem Remake muß es grundlegende Ähnlichkeiten geben. Sonst wäre der Film Etikettenschwindel (was er auch sein könnte). Und wenn du Robocop so stark veränderst, kann man eben nicht mehr von einem Remake sprechen.
    Sicher ist es auch eine Frage, wie man mit der Figur umgeht - da sind wir wieder beim Punkt "Umgang mit Ikonen".

    Dracula muß nicht notwendigerweise dem Stereotyp Lugosi/Lee entsprechen. Der kann durchaus wie bei Coppola wie eine alte Frau oder ein viktorianischer Dandy mit Chapeau-Claque daherkommen und trotzdem ebenfalls zu einer Ikone werden und eine interessante neue Variation sein.

    Das muß aber nicht immer gut gehen. Man darf sich also nicht wundern, wenn man beispielsweise für den unpassenden Türsteher-Dracula aus "Blade 3" oder die bizarre Schwuppe aus "Van Helsing" Senge bekommt.

    Und insofern habe ich hier auch so meine Probleme mit einem RoboCop, der nun zeitgemäß in Iron-Man-Manier durch die Lüfte schwirrt, Gadgets ausklappt, mit Lasern um sich schießt oder sich womöglich gar transformiert. RoboCop ist nun mal ein brachialer Brocken, kein elegantes, präzises Werkzeug.

  17. #277
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Oder was würdest Du zu Remakes von "Uhrwerk Orange", "The Wild Bunch", "Der Pate", "Der weiße Hai", "Blue Velvet", "Der Exorzist", "Casablanca", "Der dritte Mann" oder meinetwegen "Star Wars" und "Indiana Jones" sagen? Muß man diese Filme für neue Filmseher-Generationen auffrischen oder sollten diese nicht vielmehr die Originale schätzen und lieben lernen?
    Warum geht nicht beides? Ich verstehe nicht, warum da immer Leute so ein "Entweder, oder.."-Ding draus machen. Ist ja nicht so, als ob jetzt jemand "Dracula" von Coppola schauen und dann nie jene Adaptionen mit Lee oder Lugosi sehen werden. Oder dass, nur weil man Jackie Earl Haley als "Freddy" zuerst gesehen hat, danach den ursprünglichen Englund-Freddy nicht mehr sehen wollen würden.

    Zwanzig Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Gganz abgesehen davon, dass es bei RoboCop von 1987 bis jetzt sogar satte 25 Jahre sind. Das ist eine komplette Generation. So in etwa.

    Und zu deinen Beispielen: Davon wurden ja mehr oder weniger etliche Sachen bereits einem Remake unterzogen. Statt "Jaws" gibt es immer wieder zig Hai-Filme, gerade "Der Exorzist" hat als Plaupause für Besessenhorror-Filme in der letzten Zeit des Öfteren hergehalten und Filme wie "Wild Bunch" oder auch "Der Pate" finden sich nun als urbane Gangster-Thriller wieder im Kino ein.
    Wie im Besonderen ein ausdrückliches Remake der einzelnen Filme, etwa "Uhrwerk Orange" oder auch "Casablanca" funktionieren würde, kann man schlicht und ergreifend nicht so ins Blaue hineinpalavern.

    Ganz abgesehen davon, dass was "Star Wars" angeht, ich selbst schon des Öfteren angesprochen hatte, dass der Lucas doch lieber die klassische Trilogie neu verfilmen soll, anstatt sie jedes Mal wieder mit CG zu vergewohltätigen. Vielleicht hätten wir dann ja "das Original" auf Blu-Ray, während daneben eben die Neuinterpretationen liegen. Wie gut Anime- und Computerspiel-Einflüsse zum Stil der ursprünglichen Trilogie passen haben wir ja bei den Prequels gemerkt. Und da wurde dann auch mit Midichlorianern und Co. ganz schön in der Substanz der Serie rumgefickt. Ob ich diesen Quatsch lieber als "neue Reihe" ausgelagert haben würde? Da kannste Gift drauf nehmen!

    Und ja, ich hätte wesentlich lieber einen neuen Indiana Jones-Darsteller mit neuen(?) Abenteuern in der Bond-Tradition, als einem langsam immer greiseren Ford beim wehmütigen Nostalgie-Ausbeuten der ursprünglichen drei Streifen über die Schulter sehen zu müssen. Auch hier: Man kann sich nicht sinnvoll über solche ungelegten Eier unterhalten, denn von Prinzip her stecken in jedem guten Film, welcher nicht direkt nach der Fertigung wieder vergessen wird, mindestens zwei, drei andere Spielvarianten, die sicherlich ein (mit Hingabe und Liebe gemachtes) Remake sehr gut umsetzbar machen würden.

    Das ständig die in letzter Zeit teils mangelhaften Remakes gleich direkt in die generelle Frage ihrer Erstellung einbezogen werden, ist da schlicht und ergreifend ein Denkfehler. In etwa so, als ob ich nie wieder einen Burger essen werde, nur weil ich einmal den Rotz bei "Kochlöffel" gegessen habe. Es gibt eben noch zig Möglichkeiten, wie es anders ordentlich bis sogar sehr gut gemacht werden könnte. Warum die Möglichkeiten limitieren?

    Ganz zu schweigen davon, dass dieses "nur das Original ist das einzig Wahre" Internetdummgelaber der letzten Jahre von irgendwelchen Schreihälsen hinausposaunt wird, die ein Ripoff mit Genre-Versatzstücken und Remakes nur als Aufmerksamkeitskonkurrenz zu ihren heißgeliebten Originalen sehen. Kunst hat schon immer vorhandene Elemente, Werke und ähnliches genommen und daraus wieder etwas Neues gemacht. Das "Remake", das "Nochmalmachen" ist nicht erst seit den letzten zwanzig Jahren in die Filmindustrie gekommen, sondern ruht schon seit Anbeginn der Zeit im generellen Konzept des Kunstbegriffs.
    Nur eben weil jetzt innerhalb der letzten zehn Jahre damit viel Schindluder getrieben wurde, muss man nicht gleich voll einen auf zickige Tränendrüse machen.

    ___________________
    EDIT:
    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Und insofern habe ich hier auch so meine Probleme mit einem RoboCop, der nun zeitgemäß in Iron-Man-Manier durch die Lüfte schwirrt, Gadgets ausklappt, mit Lasern um sich schießt oder sich womöglich gar transformiert. RoboCop ist nun mal ein brachialer Brocken, kein elegantes, präzises Werkzeug.
    Aber du siehst hoffentlich, dass hier auch wieder ein Formulierungsdingen dem Ärgernis zu Grunde liegt: Dein letzter Satz sagt ja eigentlich "RoboCop von Paul Verhoeven aus den 80ern ist nun mal ein brachialer Brocken, kein elegantes, präzises Werkzeug". Und recht hast du.
    Nur deshalb soll es keine Möglichkeit geben, sich eben einen "RoboCop" zu erschaffen, welcher eben dies nicht ist, sondern als präzises Technik-Skalpel eingesetzt werden könnte? Warum? Der "brachiale RoboCop" existiert. Es wurde bereits so gemacht. Gerade aus diesem Grund ist es ja schön, dass man dies nicht wieder und wieder neu aufzieht.
    Du hast drei Kinofilme, eine Fernsehserie, eine Zeichentrickserie, unzählige Comics- und Videospiele sowie eine vierteilige TV-Movie-Revival-Reihe mit dem "brachialen RoboCop" und wahrscheinlich wird sogar eben der neue Kinofilm nicht das komplette Ende für diese Art Interpretation sein. Also wo ist das Problem? Einfach nur, weil hier eben das Thema "neu" und "zeigemäß" angegangen wird? War nicht bis gerade noch das Problem, dass Remakes ja so doof sind, weil sie nur das Original lustlos wiederverwerten für eine schnelle Mark?

    Die Frage, bzw. die Antwort die hier interessant ist, ist ja eben: WARUM stört dich nun ein weniger brachialer, sondern mehr exakter und neumodischer RoboCop mit verschiedeneren Fähigkeiten? Dazu hast du im Eigentlichen nichts geschrieben.
    Geändert von executor (19.09.12 um 10:58:57 Uhr)

  18. #278
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    RoboCop ist nun mal ein brachialer Brocken, kein elegantes, präzises Werkzeug.
    Yep, der neue Robo scheint sich eher für rhythmische Sportgymnastik zu interessieren. Aber lassen wir das.
    Wir drehen uns im Kreis. Vielleicht darf man nicht von "Remakes" sprechen. Das klingt so streng. Vielleicht sollte man eher von profitorientierten Neuinterpretationen sprechen.

  19. #279
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Aber du siehst hoffentlich, dass hier auch wieder ein Formulierungsdingen dem Ärgernis zu Grunde liegt: Dein letzter Satz sagt ja eigentlich "RoboCop von Paul Verhoeven aus den 80ern ist nun mal ein brachialer Brocken, kein elegantes, präzises Werkzeug". Und recht hast du.
    Nur deshalb soll es keine Möglichkeit geben, sich eben einen "RoboCop" zu erschaffen, welcher eben dies nicht ist, sondern als präzises Technik-Skalpel eingesetzt werden könnte? Warum? Der "brachiale RoboCop" existiert. Es wurde bereits so gemacht. Gerade aus diesem Grund ist es ja schön, dass man dies nicht wieder und wieder neu aufzieht.
    Du hast drei Kinofilme, eine Fernsehserie, eine Zeichentrickserie, unzählige Comics- und Videospiele sowie eine vierteilige TV-Movie-Revival-Reihe mit dem "brachialen RoboCop" und wahrscheinlich wird sogar eben der neue Kinofilm nicht das komplette Ende für diese Art Interpretation sein. Also wo ist das Problem? Einfach nur, weil hier eben das Thema "neu" und "zeigemäß" angegangen wird? War nicht bis gerade noch das Problem, dass Remakes ja so doof sind, weil sie nur das Original lustlos wiederverwerten für eine schnelle Mark?

    Die Frage, bzw. die Antwort die hier interessant ist, ist ja eben: WARUM stört dich nun ein weniger brachialer, sondern mehr exakter und neumodischer RoboCop mit verschiedeneren Fähigkeiten? Dazu hast du im Eigentlichen nichts geschrieben.
    OK, versuchen wir es mal so; für mich ist hier die Entfremdung zu groß, das ist ein RoboCop, dem nahezu untrennbar damit verknüpfte Eigenschaften fehlen. Mickey Mouse mit Schlappohren oder Coca-Cola, die plötzlich mit der Farbe grün präsentiert würde. Man kann das gerne machen, aber man muß dann nicht notwendigerweise "Mickey Mouse", "Coca-Cola" oder "RoboCop" draufschreiben.

    Das kann man zwar auch, aber man wird damit unweigerlich Irritationen erzeugen.

    Statt "Jaws" gibt es immer wieder zig Hai-Filme, gerade "Der Exorzist" hat als Plaupause für Besessenhorror-Filme in der letzten Zeit des Öfteren hergehalten und Filme wie "Wild Bunch" oder auch "Der Pate" finden sich nun als urbane Gangster-Thriller wieder im Kino ein.
    Hier hat man selbstverständlich Quasi-Remakes geschaffen, aber offenbar auch genug Respekt vor dem Original gehabt, nicht "Der Exorzist", "The Wild Bunch" oder "Der Pate" draufzuschreiben.

  20. #280
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    @ exe mit dem Langen: klasse Beitrag.

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