Cinefacts

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  1. #281
    Showdownfetischist
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    OK, versuchen wir es mal so; für mich ist hier die Entfremdung zu groß, das ist ein RoboCop, dem nahezu untrennbar damit verknüpfte Eigenschaften fehlen. Mickey Mouse mit Schlappohren oder Coca-Cola, die plötzlich mit der Farbe grün präsentiert würde. Man kann das gerne machen, aber man muß dann nicht notwendigerweise "Mickey Mouse", "Coca-Cola" oder "RoboCop" draufschreiben.

    Das kann man zwar auch, aber man wird damit unweigerlich Irritationen erzeugen.
    Aber darum geht es doch: das ist "RoboCop von Jose Padilha", damals war es "RoboCop von Paul Verhoeven". Ebenso wie es "Cola", "Cola Light", "Pepsi Cola" und so weiter und so fort gibt. Wenn man den Interpretierungsrahmen zwanghaft so eng auslegt wie jetzt im Fall des Namens "RoboCop", jau, dann wird man unweigerlich irritiert.

    Allerdings wird ja eben auch nicht die Cola in grün präsentiert (dann heißt das "Fanta Kiwi", oder so ), genauso wie "RoboCop" auch weiterhin ein Roboter ist. Sich jetzt aber bereits im Vorfeld "unweigerlich irritiert" zu fühlen, nur weil dieser Roboter jetzt im 21. Jahrhundert mehr drauf hat als noch 1987 ist schon, tja, nett gesagt ziemlich blauäugig. Was sind denn die Eigenschaften, die RoboCop ausmachen?

    Er ist vormals ein Mensch gewesen, dessen sterbliche Überreste nun in einer Cyborg-Mischung als "RoboCop" wieder auferstehen, er weiß nicht, wer er wirklich ist und wie viel seiner Menschlichkeit überlebt hat und, oh ja, er ist ein Cop. Wie viel mehr soll man denn noch behalten, bevor man schlicht und ergreifend das Original noch einmal mit mehr CGI ins Kino bringt?

    Und wenn du sagst "Mickey Mouse" mit Schlappohren ist doof, was sagst du dann hierzu?

    Das Einzige was geblieben ist, ist die grobe Kopfform und der Schwanz. Der Rest wurde stetig der Zeit angepasst und wurde verändert. Kunst als solche wird konsequent neu adaptiert, damit sie auch weiterhin im Auge UND ZEITGEIST des Betrachters bleibt.

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Hier hat man selbstverständlich Quasi-Remakes geschaffen, aber offenbar auch genug Respekt vor dem Original gehabt, nicht "Der Exorzist", "The Wild Bunch" oder "Der Pate" draufzuschreiben.
    Ich würde eher darauf tippen, weil man "Der Exorzist" mit Renny Harlins bescheuertem "Exorzist: Der Anfang" erst 2004 zu Grabe getragen hat und weil ansonsten "Wild Bunch" wie auch "Der Pate" momentan für die anversierte Zielgruppe zu uncool sind, als dass man sich des Namens jetzt direkt bemächtigen würde. Aber, keine Sorge, kommt Zeit, kommt Remake. Vielleicht. Mit "Respekt" vor dem Original hat das wenig zu tun. Und was ist "Respekt" dahingehend? Die Möglichkeit mit Remakes die Originale weiter auf dem Weg der Unsterblichkeit wieder ins Bewusstsein der aktuellen Generation zu bringen, oder als "Cineastenfutter" in immer neuen DVD-Bundle-Editionen an ein Klientel zu verkaufen, welche den Streifen aus intellektuellen Gründen mögen und wahrscheinlich schon zigfach im Regal stehen haben? Ist es wirklich "Respekt", wenn man mit einem Filmtitel "nichts Neues" anfängt?
    ______________

    Zitat Zitat von Thorwalez Beitrag anzeigen
    @ exe mit dem Langen: klasse Beitrag.
    Thx!

  2. #282
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Und wenn du sagst "Mickey Mouse" mit Schlappohren ist doof, was sagst du dann hierzu?

    Das Einzige was geblieben ist, ist die grobe Kopfform und der Schwanz. Der Rest wurde stetig der Zeit angepasst und wurde verändert. Kunst als solche wird konsequent neu adaptiert, damit sie auch weiterhin im Auge UND ZEITGEIST des Betrachters bleibt.
    Dazu sage ich, daß ich bei allen sechs Mäusen keine Schlappohren sehe und daß das Viech jedesmal anhand seiner unverwechselbaren Merkmale zweifelsfrei als Mickymaus erkannt wird, egal, welche davon Du einer beliebigen Person vor die Nase hältst.

    Nun versuch das mal mit einem Foto vom neuen RoboCop. Die Assoziationen hast Du hier ja schon gelesen. "generisch", "Shepard", "SF-Rüstung von der Stange", "rhythmische Sportgymnastik".

    Die wenigsten hätten da einen Roboter, geschweige denn RoboCop (wieder)erkannt.

    Allerdings wird ja eben auch nicht die Cola in grün präsentiert (dann heißt das "Fanta Kiwi", oder so ),
    Ich meinte nicht die Farbe der Brühe, sondern das Rot der Verpackung. Das Rot ist so charakteristisch, daß man den Leuten nur ein Farbkärtchen hinhalten muß und jemand sofort "Coca-Cola" sagt.

    Der neue RoboCop, der ist, nunja, generisch und x-beliebig. Der wird erst RoboCop, wenn man es dazuschreibt.
    Geändert von Waffler (19.09.12 um 11:53:36 Uhr)

  3. #283
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Dazu sage ich, daß ich bei allen sechs Mäusen keine Schlappohren sehe und daß das Viech jedesmal anhand seiner unverwechselbaren Merkmale zweifelsfrei als Mickymaus erkannt wird, egal, welche davon Du einer beliebigen Person vor die Nase hältst.

    Nun versuch das mal mit einem Foto vom neuen RoboCop. Die Assoziationen hast Du hier ja schon gelesen. "generisch", "Shepard", "SF-Rüstung von der Stange", "rhythmische Sportgymnastik".

    Die wenigsten hätten da einen Roboter, geschweige denn RoboCop (wieder)erkannt.
    Und ich hatte recht mit meiner Befürchtung, dass ich die "Schlappohren" hätte erwähnen sollen, damit durch einen witzigen Querverweis darauf nicht gleich der ganze Punkt von dir ad acta gelegt wird. Wenn du jetzt mal den ersten Mickey und den letzten Mickey neben einander stellst, jau, dann wird es schon knapper. Besonders, wenn man das Ganze mal in Bewegung gesehen hat. Und genau das ist das Problem weswegen die Bewertung des RoboCops anhand dieses einen Production Stills auch so unglaublich schwer, bzw. eigentlich viel eher nichtssagend ist. Ja, bei diesem Foto wäre man nicht direkt darauf gekommen.
    Aber wie ist es hiermit:

    RoboCop 1987:


    RoboCop 2013:



    Anhand seiner "unverwechselbaren Merkmale" sehe ich da auch beide Male "RoboCop". Und wenn man genau drauf achtet, könnte man bei genauerem Blick auf zweites Bild sogar sagen, dass der RoboCop auf den bisherigen Bildern quasi die "unfertige Version" des neuen Robos war. Die schwarze Grundfarbe/Grundform, auf welche dann die Chrom-Verkleidungen aufgesetzt werden:


    Deshalb: Gemach, gemach, bevor man "unweigerlich irritiert" wird.


    ______________________
    Apropos Cola:


    Jau, der Schriftzug ist rot. Wenn also jetzt der Schriftzug von "RoboCop" nicht mehr so aussieht wie auf dem alten Cover weiter oben, sondern so wie hier:

    Bist du dann weniger irritiert, weil die vorher seit 25 Jahren eingeprägte Reaktion zu dem klassischen Schriftzug eben nicht mehr hervorgerufen wird und du nun akzeptieren kannst, dass es nicht mehr "der alte RoboCop" ist?

    Insgesamt gibt es zu der ganzen Remake-Schiene ansonsten auch nicht viel mehr zu sagen. Und bezüglich unserer Diskussion maximal die Frage, ob folgender Spruch...
    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Ist ja nun nicht so, daß ich sturheil etwas gegen Auffrischungen und Neuinterpretationen bekannter Geschichten und Filminhalte hätte. Ganz so arg ist es mit dem Altersstarrsinn bei mir nicht.
    ...auch wirklich zutrifft und die Liberalität nicht nur vortäuscht. Denn was "Verehrung und Verbeugung" vor dem Original ist, sollte man dann vielleicht nicht unbedingt so eng auslegen. Schließlich wird das Original ja allein dadurch geehrt, dass es überhaupt ein Remake gibt. So kann man das Ganze auch durchaus als Ritterschlag sehen.

  4. #284
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Bevor die Dimensionen der Beiträge und das Duell der Spitzfindigkeiten immer weiter ausufern, werde ich nun das fertige Produkt abwarten und dann urteilen.

    Dann wird sich rausstellen, ob das Remake sich in die Reihe der gelungenen oder der überflüssigen Beiträge einreiht. Womöglich werden wir dann sogar mal der gleichen Meinung sein. Wer weiß.

  5. #285
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Ach komm, du hättest mir schon noch zustimmen können, dass man auf den beiden oberen Bildern auf jeden Fall sofort "RoboCop!" denkt! Manno.

  6. #286
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Pfffffff.

    Du hast doch selber "Eeeehhh, hmmm, neeeee, ne!?!" geschrieben.

  7. #287
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Du Quatschkopf, dass war meine Stellungnahme zu der (FALSCHEN) Behauptung, dass der schwarze Einteiler nun "der neue Robo-Look" sei. Wenn schon zitieren, dann doch bitte richtig! Hat also janüscht zu tun mit "du hättest mir schon noch zustimmen können, dass man auf den beiden oberen Bildern auf jeden Fall sofort 'RoboCop!' denkt"!

  8. #288
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Also bei dem RoboCop 2013-Bild denke ich an vieles, aber sicherlich nicht an RoboCop. Laserschwert ? wft

  9. #289
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Du Quatschkopf, dass war meine Stellungnahme zu der (FALSCHEN) Behauptung, dass der schwarze Einteiler nun "der neue Robo-Look" sei. Wenn schon zitieren, dann doch bitte richtig! Hat also janüscht zu tun mit "du hättest mir schon noch zustimmen können, dass man auf den beiden oberen Bildern auf jeden Fall sofort 'RoboCop!' denkt"!
    Damn, ich dachte, das sei Dein Urteil zum Monochromdesign von RoboCop gewesen. Kommt schon mal vor, daß man sich mistversteht, näch?

  10. #290
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Mythen, Geschichte und schließlich Filme, die beliebt sind, sind einem stetigen Wandel unterlegen und nur weil momentan (mal wieder) der Boom der Remakes ansteht, bzw. sogar langsam etwas mehr abebbt, habe ich das Gefühl, aber egal, ist "die Masche eines modernisierten Remakes" nicht alt. Im Gegenteil. Diese Art der Neuerung begleitet den Menschen seit Anbeginn der Zivilisation. Neuinterpretationen und aktualisierte Geschichten sind wichtig, um sowohl die wechselnden inhaltlichen Bezüge, wie auch generelle erzählerische Geflogenheiten zu modernisieren, um diese Erzählungen und anderes eben "frisch" und aktuell zu halten, um sie einem neuen Publikum schmackhaft und wichtig erscheinen zu lassen.
    Der Ansatz klingt im ersten Moment zwar vernünftig, ist aber in meinen Augen eben nicht... haltbar, sag ich mal, denn zwischen weitererzählten Geschichten aus alter Zeit und Filmklassikern liegt schon ein enormer Unterschied. Wenn Geschichten durch Mundpropaganda weitergegeben wurden, dann einfach weil sie besonders wichtig und besonders beeindruckend waren. Das ist nicht das Gleiche als wenn man einen Klassiker remaket. Denn wir leben nicht mehr in Zeiten wo die Leute nicht Lesen und Schreiben können und alles vergammelt, wir leben in einer Zeit wo man durch technische Mittel die Geschichte in ihrer Ursprungsform erhalten kann. Siehe Der weiße Hai - ein Film der bislang (noch) von der Remake-Welle verschont wurde, schlägt jetzt erst wieder hohe Wellen weil er komplett restauriert auf Blu-ray veröffentlich wurde. Oder Halloween - welcher bereits geremaket wurde - erlebt in den USA gerade einen erneuten landesweiten(!) Kinorelease!

    Es ist auch immer die Frage: WIE man etwas remaket. Das Orignal wird zwar nicht verschütt gehen, und eigentlich bin ich auch kein Gegner von Remakes, aber die Frage die ich mir machmal stelle ist: Wieso etwas nochmal neu machen wenn das Original nahezu perfest ist? "Star Wars" muss einfach heutzutage niemanden durch ein Remake schmackhaft gemacht werden, da die Originale einfach zu allgegenwärtig sind.

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Ob "RoboCop" eine dieser heiligen Kühe ist, darüber kann man diskutieren. Ich würde sagen, durchaus.
    Ist natürlich subjektiv, daher sage ich mal nei.... glaube nicht. Für Filmfans und Leute die sich mit Filmen auch nur etwas befassen ist RoboCop natürlich ein Begriff, aber die Ausmaße eines "Star Wars", "Der Pate" oder "Der weiße Hai" hat er wohl nie erreicht. Wenngleich auch der H&M inzwischen RoboCop T-Shirts verkauft... Aber ich sehe auch überall Gangstah-Hackfressen in der Stadt die Rosenkränze und Rolling Stones Shirts tragen... Voll vintage, alta! Aber das ist ein (fast) anderes Thema...

  11. #291
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von ShineyMetalAss Beitrag anzeigen
    Also bei dem RoboCop 2013-Bild denke ich an vieles, aber sicherlich nicht an RoboCop. Laserschwert ? wft
    Hat mehr was von Mass Effect und den Cerberus-Phantomen. Robocop sehe ich da eigentlich auch nicht.

  12. #292
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Vielleicht auch eine Form von Blindheit? Vergleicht man die Cyborgs, so, wie exe es gemacht hat, wird doch klar und offensichtlich, daß viele Merkmale der 87er-Version übernommen und einfach für unsere "slickere Designzeit" weitergedacht wurden. Bestes Beispiel - die Gliedmaßenpartien mit den Gelenkeinbuchtungen. Klaro kommt da u. a. der Metal Gear Ninja durch. Na und? Robo ist ein Werkzeug. Damals war das als "grobe Kelle" gedacht - heute geht es vielleicht mehr um "Präzison" und "Eleganz". Sieht eben unsere Handymanie, Tablets, whatever. Oder Autos... Erfüllen tun sie ihren Zweck auch so, wenn nicht sogar besser.

    Nö, es geht hier um eine generelle Ablehnungshaltung, was eine Neukonstruktion basierend auf alten Werten angeht...

  13. #293
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von Tyrannosaurus Rex Beitrag anzeigen
    Der Ansatz klingt im ersten Moment zwar vernünftig, ist aber in meinen Augen eben nicht... haltbar, sag ich mal, denn zwischen weitererzählten Geschichten aus alter Zeit und Filmklassikern liegt schon ein enormer Unterschied. Wenn Geschichten durch Mundpropaganda weitergegeben wurden, dann einfach weil sie besonders wichtig und besonders beeindruckend waren. Das ist nicht das Gleiche als wenn man einen Klassiker remaket. Denn wir leben nicht mehr in Zeiten wo die Leute nicht Lesen und Schreiben können und alles vergammelt, wir leben in einer Zeit wo man durch technische Mittel die Geschichte in ihrer Ursprungsform erhalten kann. Siehe Der weiße Hai - ein Film der bislang (noch) von der Remake-Welle verschont wurde, schlägt jetzt erst wieder hohe Wellen weil er komplett restauriert auf Blu-ray veröffentlich wurde. Oder Halloween - welcher bereits geremaket wurde - erlebt in den USA gerade einen erneuten landesweiten(!) Kinorelease!
    Du hast anscheinend den Anfang nicht mitbekommen: Neuerzählungen, wohlweißlich mal so genannt, gibt es eben schon seit Anbeginn der Zeit und in dieser Art und Weise ist dies natürlich haltbar. "Der weiße Hai" hat keine "großen Wellen geschlagen", sondern viele Leute haben sich einfach gefreut, dass dieser Klassiker nun auf BD erhältlich ist. Mehr nicht. Und der "landesweite" Kinorelease des klassischen "Halloween" ist sicherlich nicht in dem gleichen Ausmaß vorhanden wie ein "aktueller Film".

    Und es geht nicht darum etwas zu remaken, was "eigentlich perfekt war", denn es gibt keine Film, keine Geschichte und keine Erzählung, gar nichts, was "für immer perfekt" wäre. Soziologisches Verhalten ändert sich, Wahrnehmung ändert sich, alles ändert sich über die Zeit.
    Natürlich darf etwa die Frage gestellt werden, was etwa bei "RoboCop" nach dem (imho perfekten) Original noch zu sagen wäre. Aber fünfundzwanig Jahre Weltentwicklung und die inhaltlich bereits angesagte, veränderte Grundausrichtung alleine sind da bereits Punkte, mit denen man AUCH EINEN PERFEKTEN FILM ERSTELLEN KÖNNTE(!).

    Das Problem ist einmal mehr, dass auch du, wie bereits der Waffler, die "Ui, viele Remakes sind blöd!"-Tatsache direkt einbeziehst in die Frage, ob es überhaupt zu einem solchen kommen soll. Das sind aber im Endeffekt zwei komplett verschiedene Ansätze.
    Ja, viele Remakes momentan sind geldmotivierte Cash-Ins. Nein, dass muss nicht partout für alle Sachen gelten und man sollte dahingehend jeden Streifen für sich bewerten.

    Es hat nichts damit zu tun, dass "die Leute jetzt in einer Zeit leben, wo jeder Lesen und Schreiben kann" ( , wobei dies sogar eben nicht gegeben ist), sondern dass eben die Art der Präsentation schlicht als veraltet angesehen wird. Oder warum wurde "Star Wars" nachträglich mit CGI zugewichst, warum gibt es wenig reine Animatrionics in "The Thing" und warum überhaupt braucht es eine Neuausrichtung des "Dark Knight"? Die Sichtweise ständig sich laufend und natürlich hat jede Geschichte weniger den Feind in Form von Nichtgutfindern oder sonstigen Nichtmögern, sondern in Form dessen, dass die Fans keinen Bock mehr drauf haben, oder, noch schlimmer, keine neue Fans mehr generiert werden, welche das Weiterleben des Ursprungsmaterials in eine neue Zeit sicherstellen würden.

    Wenn man da ganz philosophisch dran geht könnte man sogar sagen, dass Remakes, ReImagenings, Neuerzählungen und Co. schlicht eine Möglichkeit des Ursprungsmaterials ist von Neuem zu starten, weiter zu leben und seine dahingehende "Unsterblichkeit" weiter auszubauen. Aber soweit muss man noch nicht einmal gehen. "Wir leben einer Zeit, in durch technische Mittel die Geschichte in ihrer Ursprungsform erhalten kann". Seit wie vielen Jahrtausenden gibt es jetzt Farbe und Höhlen? Seit wie vielen Jahren Schrift, Papier oder sonstiges zum Eingravieren und Festhalten menschlicher Ideen? Ist ja nicht so, dass man erst seit DVD und Internet "Sachen so erhalten kann wie sie erhalten werden sollen".

    Und ja, am Ende ist es immer eine Frage wie das jeweilige Remake angegangen wird. Natürlich, denn entfernt sich der Inhalt zu weit vom Original, wird sowohl dessen Essenz nicht richtig übertragen, als auch der neue Streifen oftmals wenig mehr denn als "Bastard" des eigentliche Werkes angesehen, welches am besten eben seine eigene Entität geworden wäre. Aber, wie gesagt, dass sind alles verschiedene Ansatzpunkte, die man alle nicht so in einem Rutsch runterbearbeiten sollte, weil man sonst natürlich zwangsläufig zu einer generalisierenden, allgemeingültigen und am Ende schlicht so groben Endaussage kommt, dass sie für keine jeweils spezielle Bestandausaufahme in ihrer Gänze funktionieren kann.

  14. #294
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von BlackCatHunter
    Na und? Robo ist ein Werkzeug. Damals war das als "grobe Kelle" gedacht - heute geht es vielleicht mehr um "Präzison" und "Eleganz".
    RoboCop und grobe Kelle sind aber nun mal unbestreitbar ziemlich synonym.

    Bei einem Reboot/Remake der Avengers oder des Hulk in 20 Jahren käme wohl auch niemand auf die Idee, aufgrund eines veränderten Zeitgeists den Hulk vom groben Klotz zum drahtigen, agilen Fighter der Marke Bruce Lee zu machen.

  15. #295
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von BlackCatHunter Beitrag anzeigen
    Klaro kommt da u. a. der Metal Gear Ninja durch. Na und?
    Zugegeben, es ist nur eine Konzeptzeichnung, aber einen gewissen Wiedererkennungswert sollte man eigentlich schon anpeilen. Das zweite Bild im scharzen Anzug erinnert auch eher an G.I. Joe. Das Design von Robocop ist quasi eine Visitenkarte und sollte aus der Masse herausstechen, anstatt in ihr unterzugehen.

  16. #296
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    RoboCop und grobe Kelle sind aber nun mal unbestreitbar ziemlich synonym.

    Bei einem Reboot/Remake der Avengers oder des Hulk in 20 Jahren käme wohl auch niemand auf die Idee, aufgrund eines veränderten Zeitgeists den Hulk vom groben Klotz zum drahtigen, agilen Fighter der Marke Bruce Lee zu machen.
    Ich frag mich überhaupt, wieso "das mit der groben Kelle" ein Synonym sein soll?
    Bereits im ersten RoboCop-Streifen hat der Gute bewiesen, dass er extremst exakt ist (Schuss in die Kronjuwelen des Vergewaltigers durch den Rock der Dame darüber), dass er effizient(eine Megakanone und ein Schuss gegen ED 209 am Ende) und taktisch (der Shootout am Ende, wo er zuvor die Leute ablenkt und sich dann einen nach dem Anderen vornimmt) sowie überlegt (als die Cops auf ihn schießen dreht er nicht durch und killt unschuldige) vorgeht.
    Ganz zu schweigen von Gadgets, wie etwa dem direkten Einstöpseln in den Hauptcomputer (durch die damals martialische Metallspitze) oder dem wiederholten Abspielen von Beweismaterial.

    Jau, "RoboCop" war auch sau blutig und dahingehend derb, aber das macht "RoboCop" nun nicht direkt zu einem Bulldozer. Und der Hulk-Vergleich ist selbst für deine Verhältnisse lächerlich überzogen.
    Und ja, man hat den Hulk z.B. in "Avengers" wieder etwas von seiner übermenschlichen Sprungkraft genommen und ihn weniger "knubbelig", sondern menschenförmiger gemacht als etwa noch im Ang Lee "Hulk".

  17. #297
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    executor, gerade als jemand, der lieber den altbekannten Batman mit Batcomputer, Shark Repellant usw. statt des bodenständigeren Nolan-Batman gehabt hätte, sich gar nicht damit arrangieren kann und noch heute immer wieder draufhaut, forderst Du hier aber ziemlich viel Toleranz und Offenheit gegenüber Neuinterpretationen im Stil des Zeitgeists, Re-Imagining oder Elseworld-Stilbrüchen.

    Oder, wenn man es rumdreht, hege ich Vorurteile gegen eine Elseworld-Version "meines" RoboCop, aber der Nolan-Batman geht für mich in Ordnung.

    Jedenfalls haben wir beide da, jeder auf seine Weise, durchaus ähnlichen Dreck am Stecken.

  18. #298
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Ich bin mit dem neuen Design auch nicht 100% zufrieden, aber empfinde es zumindest als vielversprechend. Robocop ist ein OCP Produkt und als solches marketing-/ und werbetechnisch mit heutigen Elektrogeräten und Transportmitteln zu vergleichen. Sieht man sich hier die Entwicklung der Formen und Farben an ist das aktuelle Design nur eine logische Weierentwicklung (glatter, leichter, schmaler). Gerade im Kommunikationssektor sind eben auch die Farben weiß und schwarz dominierend. Der Markante Visor/Helm und der freie Mundbereich sind für mich die Hauptkriterien, die das Robocop Design definieren und beides wurde in der neuen Version deutlich übernommen. Wird das Design in der Postproduktion noch etwas technisiert, so dass es vielschichtiger und metallischer wirkt, eben wie auf dem Promobanner, bin ich, zumindest optisch, überzeugt. Dass der neue Robocop als Produkt unserer Zeit mehr/neue Fähigkeiten (z.B Drahtlosverbindung zu Überwachungskameras) zeigen wird halte ich ebenfalls für logosch. Ich habe mir erst letzte Woche das grandiose Original angesehen und bin dennoch der Meinung, dass ein Remake unglaubliches Potential beinhaltet. Gerade der Werbe-/Marketingaspekt führender Elektrofirmen, denen zahlreiche Anhänger beinahe blind wie einer Sekte folgen und die psychische Belastung Murphys sind zwei Themenbereiche die ich gerne näher beleuchtet sehen würde. Ob das Remake diese Chance letztendlich nutzt sei dahingestellt. Ein erstes Setfoto läßt mich diese Projekt aber nicht gleich verteufeln. Manche Kommentare dazu lesen sich als würde Robocop einen rosa Frotteanzug mit ausgeschnittenem Hintern tragen...

  19. #299
    Tyrannosaurus Rex
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Du hast anscheinend den Anfang nicht mitbekommen: Neuerzählungen, wohlweißlich mal so genannt, gibt es eben schon seit Anbeginn der Zeit und in dieser Art und Weise ist dies natürlich haltbar.
    Nein, eben nicht. Aber das habe ich auch bereits (wie des Öfteren) in meinem vorerhigen Text abgeklärt.

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Und es geht nicht darum etwas zu remaken, was "eigentlich perfekt war", denn es gibt keine Film, keine Geschichte und keine Erzählung, gar nichts, was "für immer perfekt" wäre. Soziologisches Verhalten ändert sich, Wahrnehmung ändert sich, alles ändert sich über die Zeit.
    Natürlich darf etwa die Frage gestellt werden, was etwa bei "RoboCop" nach dem (imho perfekten) Original noch zu sagen wäre. Aber fünfundzwanig Jahre Weltentwicklung und die inhaltlich bereits angesagte, veränderte Grundausrichtung alleine sind da bereits Punkte, mit denen man AUCH EINEN PERFEKTEN FILM ERSTELLEN KÖNNTE(!).
    Könnte, aber warum? Es gibt dafür keinen vernünftigen Grund. Sich kann dabei ein guter Film rumkommen, aber mir geht es jetzt auch weniger um das Original RoboCop, als viel mehr um Filme die sich wirklich ins Hirn der Popkultur gefressen haben.
    Remakes von Star Wars oder Der weiße Hai braucht keine Sau. Auch keine guten Remakes mit denen man dann zufrieden wäre. Das klingt paradox, aber das Impact hinter und um diesesn Filmen herum ist einfach so ENORM GROSS und geht so tief das es einfach albern wäre soetwas neuzudrehen. Dann lieber gleich komplett neuen Stoff.

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Das Problem ist einmal mehr, dass auch du, wie bereits der Waffler, die "Ui, viele Remakes sind blöd!"-Tatsache direkt einbeziehst in die Frage, ob es überhaupt zu einem solchen kommen soll. Das sind aber im Endeffekt zwei komplett verschiedene Ansätze.
    Ja, viele Remakes momentan sind geldmotivierte Cash-Ins. Nein, dass muss nicht partout für alle Sachen gelten und man sollte dahingehend jeden Streifen für sich bewerten.
    1.) Das viele Remakes blöd sind sehe ich nicht so. Einige sind wirklich schlecht, aber einige konnten doch etwas.
    2.) Ist es vollkommen berechtig Bedenken mit einzubeziehen wenn etwas altbekanntes verändert wird. Das ist aber ein dünnes Seil über das ich da laufe, denn mit am besten haben mir die Remakes gefallen die größtenteils etwas Selbstständiges waren.
    3.) Ich stelle mir die Frage "Sollte ein Remake kommen?" nicht mit Wut im Bauch, sondern einfach weil ich es in den meisten Fällen nicht verstehen würde. Es geht mir hierbei aber um Remakes die es noch nicht gibt - eben Star Wars, Der weiße Hai, Der Pate... Diese Filme wurden nicht ohne Grund noch nicht angerührt. Halloween oder Nightmare on Elm Street zu remaken war zwar mutig, aber das sind die Sachen die sich im Gedächtnis der Popkultur immer beim zweiten mal drüber Nachdenken auftun. Star Wars, Der weiße Hai und Der Pate sind da viiiel allgegenwärtiger.

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Es hat nichts damit zu tun, dass "die Leute jetzt in einer Zeit leben, wo jeder Lesen und Schreiben kann" ( , wobei dies sogar eben nicht gegeben ist), sondern dass eben die Art der Präsentation schlicht als veraltet angesehen wird. Oder warum wurde "Star Wars" nachträglich mit CGI zugewichst, warum gibt es wenig reine Animatrionics in "The Thing" und warum überhaupt braucht es eine Neuausrichtung des "Dark Knight"? Die Sichtweise ständig sich laufend und natürlich hat jede Geschichte weniger den Feind in Form von Nichtgutfindern oder sonstigen Nichtmögern, sondern in Form dessen, dass die Fans keinen Bock mehr drauf haben, oder, noch schlimmer, keine neue Fans mehr generiert werden, welche das Weiterleben des Ursprungsmaterials in eine neue Zeit sicherstellen würden.
    Hiermit hast du im Grunde recht, aber wir reden von zwei verschiedenen Dingen.

  20. #300
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    AW: RoboCop [Remake] (von Jose Padilha)

    Anstatt beim "Dark Knight", kriegste jetzt mal hier die Antwort:

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Darf ich es eigentlich ulkig finden, wenn der, der sich so über die Nolanisierung von "DEM Batman" nicht mehr einkriegt, keine Probleme mit der Padilhaisierung von "DEM RoboCop" zu haben scheint.
    Vielleicht weil ich die jeweilige Verwurstung schon gesehen habe und nicht ins Blaue hineinschwadroniere? Kann ja, wie du bereits sagtest, gut sein, dass ich nachher den Streifen als ganzes, also den neuen "RoboCop", durchaus scheiße finde. Nur will ich eben nicht dem Remake an sich und Änderungen an sich einen Strick drehen.

    Und das...

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    executor, gerade als jemand, der lieber den altbekannten Batman mit Batcomputer, Shark Repellant usw. statt des bodenständigeren Nolan-Batman gehabt hätte, sich gar nicht damit arrangieren kann und noch heute immer wieder draufhaut, forderst Du hier aber ziemlich viel Toleranz ..
    ...ist einfach nur Bullshit, den ich zu keinem Zeitpunkt gesagt habe. Kannst aber gerne nochmal in den "Dark Knight"-Thread schauen. Wie oft muss ich eigentlich noch betonen, dass ich "Batman Begins" mochte (jenseits der teils wackeligen Kameraführung in den Actionszenen)? Ab den prätentiösen Dialogen und Situationen in der zweiten Hälfte bei "The Dark Knight" hab ich da meine Probleme und erst "Rises" fand ich so richtig schlecht.
    Ein bodenständiger Batman an sich kann durchaus gut gemacht werden. Oder sollte ich lieber sagen "könnte"!

    Und ja, zum letzten Mal: Ich fordere ich vornhinein durchaus Tolleranz und Offenheit was Neuerungen angehen, damit diese nämlich nachher beim gesamten Werk in ihrer Gänze bewertet werden. Ich habe nie behauptet, dass man hier jegliche filmische Remake-Vergewaltigung toll finden soll. Einzig, dass das Konzept seit Anbeginn der Zeit dazu gehört. Eben genauso wie Kunst, die eigentlich ziemlich beschissen ist/aussieht/aufgenommen wird. Aber das, liebe Kinderchen, sind mal wieder zwei verschiedene paar Schuhe.

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