Cinefacts

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  1. #41
    Mongo - Humorist
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    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Zitat Zitat von holly_california Beitrag anzeigen
    Ich frage mich bei solchen und anderen storytechnisch komplexen Spielen allerdings: Warum braucht man da eine Verfilmung? Die Bilder sind auch schon im Spiel super (und oftmals sehr Hollywood-esk), die Story kann viel komplexere Formen nehmen, als es im Kino jemals möglich wäre...
    Mit der Begründung kannst du aber von vornherein auch sogut wie jede Literaturverfilmung einstampfen.

  2. #42
    Buschklepper
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    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Zitat Zitat von electrocutioner Beitrag anzeigen
    Mit der Begründung kannst du aber von vornherein auch sogut wie jede Literaturverfilmung einstampfen.
    Das ist aber nur schwer miteinander vergleichbar. Bei Literaturadaptionen haben die Regisseure ja meist einen größeren kreativen Freiraum, als bei einer Videospielverfilmung. holly_california hat ja gar nicht so unrecht, dass die meisten Videospiele eh schon eine filmreife Inszenierung auffahren. Da stellt sich halt die Frage, warum man dass ganze dann nochmal mit echten Schauspielern nachspielen muss.

  3. #43
    holly_california
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    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Zitat Zitat von electrocutioner Beitrag anzeigen
    Mit der Begründung kannst du aber von vornherein auch sogut wie jede Literaturverfilmung einstampfen.
    Wieso? Es gibt doch genügend Beispiele von großartigen Literatur-Verfilmungen. Aber selbst wenn man die "Resident Evil" oder "Silent Hill"-Filme als okayen Trash durchgehen lässt, gibt es imo nicht eine einzige wirklich herausragende Spielverfilmung. Mein persönlicher Wunsch wäre ja immer noch eine Verfilmung des ersten, uralten "Baphomets Fluch"-Spiel. Das war eine tolle Story aber eben mit sehr bescheidener Grafik.

    Der Unterschied ist eben, das Videospiele (wie Film) ein visuelles Medium sind, Bücher (Bildbände, Comics, etc mal ausgenommen) nicht.

  4. #44
    N6MBA92185
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    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Natürlich muss man nicht, aber kategorisch ablehnen muss man es auch nicht. Sicher, in 9 von 10 Fällen ist das Drehbuch mies, der Regisseur nicht bei der Sache, oder sonstwas verkehrt. Da bröckelt der Optimismus was Videospielverfilmungen angeht. Aber die Bioshock Grafik in allen Ehren, wenn ein visuell und atmosphärisch begabter Regisseur wie Ridley Scott Rapture auf die große Leinwand bringen würde, vergisst man aber schnell seine Bedenken. Die Inszenierung des Spiels mag ja in gewisser Weise "filmreif" sein, aber die Bilder, die bei diesem Setting im Realfilm möglich wären, würde ich schon sehr gerne sehen.

  5. #45
    Mongo - Humorist
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    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    So schaut es aus.

    Zitat Zitat von Kumbao Beitrag anzeigen
    Das ist aber nur schwer miteinander vergleichbar. Bei Literaturadaptionen haben die Regisseure ja meist einen größeren kreativen Freiraum..
    Den sie nutzen und dafür aber auch sehr häufig Dresche bekommen.

    Im Falle von Bioshock hätte ich zu gern einen Film. Das Game mochte ich sehr, obwohl ich die Geschichte an sich und deren Erzählweise alles andere als spannend empfand. Mich fesselte eher die optische und akkustische Athmo. Das hätte ich nur zu gern auf einer großen Leinwand.

  6. #46
    trifft Susi Sorglos
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    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Zitat Zitat von holly_california Beitrag anzeigen
    Wieso? Es gibt doch genügend Beispiele von großartigen Literatur-Verfilmungen. Aber selbst wenn man die "Resident Evil" oder "Silent Hill"-Filme als okayen Trash durchgehen lässt, gibt es imo nicht eine einzige wirklich herausragende Spielverfilmung.
    Ace Attorney von Takashi Miike ist eine fantastische Spielverfilmung, imo sogar die beste.

  7. #47
    Buschklepper
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    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Zitat Zitat von electrocutioner Beitrag anzeigen
    Im Falle von Bioshock hätte ich zu gern einen Film. Das Game mochte ich sehr, obwohl ich die Geschichte an sich und deren Erzählweise alles andere als spannend empfand. Mich fesselte eher die optische und akkustische Athmo. Das hätte ich nur zu gern auf einer großen Leinwand.
    Da stimme ich Dir zu. Bioshock gehört auch in meinen Augen zu den verfilmbareren Stoffen. Die Story ist interessant und trotzdem dünn genug, um in anderthalb Stunden komplett zu Ende erzählt zu werden. Der einzig wirklich wichtige Punkt wäre die Atmosphäre, die der Regisseur gut rüberbringen muss. Und eine gute Besetzung für Andrew Ryan.

    Schade das da nix draus wird. Neben Bioshock wären auch noch System Shock und Diablo zwei Stoffe, die ich mir gut auf der großen Leinwand vorstellen könnte.

  8. #48
    Jin-Roh
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    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Zitat Zitat von holly_california Beitrag anzeigen
    Aber selbst wenn man die "Resident Evil" oder "Silent Hill"-Filme als okayen Trash durchgehen lässt, gibt es imo nicht eine einzige wirklich herausragende Spielverfilmung.
    Vielleicht sollte man einfach aufhören jede Spielverfilmung krampfhaft mit dem ursprünglichen Spiel zu vergleichen. Klar gibt es einige beschissene Verfilmungen, es gibt aber auch genug andere unterirdische Filme, wo kein Spiel dafür Pate stand. Natürlich stell ich auch hier und da Vergleiche an, wenn ich das Spiel kennen, welches verfilmt wurde, aber letztendlich betrachte ich es als eigenständiges Werk. Oberstes Kriterium bei der Filmbewertung ist bei mir der Unterhaltungsfaktor, da muss es nicht immer das Gesamtpaket aus cooler Story, super Score, tollen Schauspielern und grandiosen Effekten sein, da reicht oft auch nur ein einzelner, kleiner Aspekt von vielen und ich fühle mich schon unterhalten, wenn ich meine Erwartungshaltung dahingehend anpasse.

  9. #49
    holly_california
    Gast

    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Zitat Zitat von Jin-Roh Beitrag anzeigen
    Klar gibt es einige beschissene Verfilmungen, es gibt aber auch genug andere unterirdische Filme, wo kein Spiel dafür Pate stand.
    Häh? Und du glaubst ernsthaft, dass ich das bestreite? Aber was soll diese Aussage belegen?

    Mein Punkt ist nicht (das wäre ja auch das absurdeste Argument der Welt), dass es außer Videospielverfilmungen noch niemals einen schlechten Film auf dieser Welt gab, sondern dass es nicht eine einzige Spieleverfilmung gibt, die als Film besser ist als akzeptables Mittelmaß.

    Da ich sowieso fast keine Videospiele spiele, brauche ich da auch nichts zu vergleichen: Alle Filme, die ich bisher aus dieser Richtung gesehen habe waren grottenschlecht bis leidlich akzeptabel. Und ich glaube, da werden mir hier die meisten zustimmen. Ganz im Gegensatz etwa zu Comic- oder Buch-Adaptionen.

    Zitat Zitat von Rudi Ratlos Beitrag anzeigen
    Ace Attorney von Takashi Miike ist eine fantastische Spielverfilmung, imo sogar die beste.
    Den kenne ich nicht, ist notiert.

  10. #50
    Dark-Sky
    Gast

    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Schade, dass nichts aus dem Film wird. Potential hatte das Ganze.

  11. #51
    Mongo - Humorist
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    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Zitat Zitat von holly_california Beitrag anzeigen
    Alle Filme, die ich bisher aus dieser Richtung gesehen habe waren grottenschlecht bis leidlich akzeptabel.
    Das ist deine Meinung und auch vollkommen ok. Ich sehe das etwas anders, denn da gibt es einige die mehr als nur "leidlich akzeptabel" sind. Ohne diese Filme (die ganzen animierten Ableger außen vor gelassen) jetzt in den absoluten Olymp heben zu wollen, aber Doom, RE, Hitman, Silent Hill, Tekken, Prince of Persia, Mortal Kombat waren schon unterhaltsame Adaptionen.

    Die sind natürliche all nix im Vergleich zu van Dammes Street Fighter, was ja wohl zweifelsohne der beste Film aller Zeiten ist

  12. #52
    Jin-Roh
    Gast

    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Zitat Zitat von holly_california Beitrag anzeigen
    Da ich sowieso fast keine Videospiele spiele, brauche ich da auch nichts zu vergleichen: Alle Filme, die ich bisher aus dieser Richtung gesehen habe waren grottenschlecht bis leidlich akzeptabel. Und ich glaube, da werden mir hier die meisten zustimmen. Ganz im Gegensatz etwa zu Comic- oder Buch-Adaptionen.
    Die meisten werden dir auch zustimmen, dass DSDS oder GNTM übelste Grütze ist, der Erfolg gibt ihnen aber Recht. Schau dir doch mal RE an, der wievielte Teil ist da jetzt draußen, der 5. oder 6.? Wären die Filme so schlecht, wie du sagst, dann gäbe es da nur 1-2 Teile und fertig.

  13. #53
    holly_california
    Gast

    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Klar, ich verstehe ja auch, warum die Filme gemacht werden. Aus rein ökonomischer Perspektive ist das durchaus sinnvoll.

    Ich will es auch niemandem madig machen, aber es ist ja wohl eindeutig, dass die Videospielverfilmungen, die in den letzten Jahren erschienen sind, sowohl bei Fans als auch bei Kritikern eher durchgefallen sind. Vergleicht man das mit der durchweg eindeutigen höheren Qualität bspw. der neueren Comic-Verfilmungen, kann man sich doch schon fragen, ob es nicht etwas an Videospielen gibt, dass sich einfach nicht zufriedenstellend ins Kino-Format umwandeln lässt. (Höheres Budget ist nicht unbedingt ein Faktor.) Das ist mein einziger Punkt.

  14. #54
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    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Zitat Zitat von holly_california Beitrag anzeigen
    Klar, ich verstehe ja auch, warum die Filme gemacht werden. Aus rein ökonomischer Perspektive ist das durchaus sinnvoll.

    Ich will es auch niemandem madig machen, aber es ist ja wohl eindeutig, dass die Videospielverfilmungen, die in den letzten Jahren erschienen sind, sowohl bei Fans als auch bei Kritikern eher durchgefallen sind. Vergleicht man das mit der durchweg eindeutigen höheren Qualität bspw. der neueren Comic-Verfilmungen, kann man sich doch schon fragen, ob es nicht etwas an Videospielen gibt, dass sich einfach nicht zufriedenstellend ins Kino-Format umwandeln lässt. (Höheres Budget ist nicht unbedingt ein Faktor.) Das ist mein einziger Punkt.
    Nein, nicht das Budget sondern die Leute dahinter sind der entscheidende Faktor.
    Wenn man Uwe Boll, Paul WS Anderson und John Moore auf die Videospiele ansetzt während Joss Whedon, Kenneth Brannagh und Christopher Nolan die Comics verfilmen, wäre es eher erstaunlich wenn sich die Comicverfilmungen nicht deutlich abheben würden.

  15. #55
    Is' klar ...
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    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Comic- und Spieleverfilmungen kann man jetzt nicht unbedingt miteinander vergleichen. Comics haben eigentlich meistens schon sehr gute Geschichten. Da muss man hinterher nur schauen, was man übernehmen kann, was eventuell weglassen und wo man einfach nur improvisiert. Während man bei den meisten, der bisher verfilmten Spiele jetzt nicht unbedingt immer von tollen Geschichten sprechen kann.

    Entweder man kann versuchen die Geschichte des Spiels zu verfilmen, was es ja auch schon gab, und dabei auf die Schnauze zu fallen. Was einem als Spieler einigermaßen unterhaltsam durch die Spielwelt führt, mag innerhalb eines Spiels zwar okay gehen, ist aber nicht unbedingt immer geeignet, 1:1 verfilmt zu werden. Oder aber man kann sich umgekehrt daran versuchen, den Spielen, die im Grunde genommen keine Geschichte haben, eine zu verpassen und trotzdem auf die Schnauze fallen.

    Was hatten wir bisher denn auch? Beat 'em Up, Shooter und Jump 'n Run, sogar ein paar Action-Adventures und RPGs. Wobei man bei den beiden letzteren noch an ehesten von einer brauchbaren Geschichte sprechen kann. Siehe Silent Hill. Gut, Tomb Raider erzählt zwar nicht direkt die Geschichte eines der Spiele. Sonst war der erste Film aber gar nicht mal verkehrt. Über die RPGs, also Dungeon Siege, Dungeons & Dragons, usw. wollen wir aber lieber den Mantel des Schweigens hüllen .

  16. #56
    Buschklepper
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    AW: Bioshock - von Gore Verbinski

    Zitat Zitat von Sharky McSplash Beitrag anzeigen
    Comic- und Spieleverfilmungen kann man jetzt nicht unbedingt miteinander vergleichen. Comics haben eigentlich meistens schon sehr gute Geschichten. Da muss man hinterher nur schauen, was man übernehmen kann, was eventuell weglassen und wo man einfach nur improvisiert. Während man bei den meisten, der bisher verfilmten Spiele jetzt nicht unbedingt immer von tollen Geschichten sprechen kann.

    Entweder man kann versuchen die Geschichte des Spiels zu verfilmen, was es ja auch schon gab, und dabei auf die Schnauze zu fallen. Was einem als Spieler einigermaßen unterhaltsam durch die Spielwelt führt, mag innerhalb eines Spiels zwar okay gehen, ist aber nicht unbedingt immer geeignet, 1:1 verfilmt zu werden. Oder aber man kann sich umgekehrt daran versuchen, den Spielen, die im Grunde genommen keine Geschichte haben, eine zu verpassen und trotzdem auf die Schnauze fallen.

    Was hatten wir bisher denn auch? Beat 'em Up, Shooter und Jump 'n Run, sogar ein paar Action-Adventures und RPGs. Wobei man bei den beiden letzteren noch an ehesten von einer brauchbaren Geschichte sprechen kann. Siehe Silent Hill. Gut, Tomb Raider erzählt zwar nicht direkt die Geschichte eines der Spiele. Sonst war der erste Film aber gar nicht mal verkehrt. Über die RPGs, also Dungeon Siege, Dungeons & Dragons, usw. wollen wir aber lieber den Mantel des Schweigens hüllen .
    Dungeons & Dragons ist aber kein Computerspiel Bzw. die AD&D Computerspiele sind noch nicht verfilmt worden.

    Ansonsten gibt es ja durchaus Spiele mit anständigen Geschichten. Und einige von denen sind auch verfilmt worden. Zum Beispiel die von Dir erwähnten Silent Hill oder Tomb Raider. Oder Max Payne. Auch die Resident Evil Spiele bieten eigentlich ein ganz brauchbares Storygerüst. Es ist in meinen Augen jetzt nicht unbedingt so, dass Comics per se die besseren Storylieferanten sind.

    Das hier diskutierte Bioshock hat ja auch eine Story, die gut zu verfilmen wäre.

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