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Thema: James Bond

  1. #3561
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    AW: James Bond

    Vor allem sprach Niels Clausnitzer Roger Moore auch schon bei SIMON TEMPLAR!

    Andersherum wird ein Schuh draus: Ich musste mich erst ein paar ALF-Folgen lang an das "neue Gesicht" von James Bond gewöhnen.

  2. #3562
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    AW: James Bond

    Ist aber genau anders herum, wenn man die Stimme von Clausnitzer erst 1988 bei Alf kennenlernte

  3. #3563
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    AW: James Bond

    Bei Niels Clausnitzer fallen mir persönlich viel mehr die Märchenfilme aus den 50ern ein, wo der mitgespielt hat.
    Wobei er als Synchronsprecher 1000 Mal bessere Arbeit geleistet hat als bei seinen Schauspielauftritten in diesen Märchenfilmen.

  4. #3564
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    AW: James Bond

    Zitat Zitat von Lujack Beitrag anzeigen
    Ist aber genau anders herum, wenn man die Stimme von Clausnitzer erst 1988 bei Alf kennenlernte
    Den ersten Roger-Moore-Film sah ich 1987, war "Leben und sterben lassen". "Simon Templar" und "Alf" sah ich auch ab 1988.
    Und eben wegen Bond so wie Templar war Clausnitzer für mich Moore und nicht Willy Tanner bei ALF

  5. #3565
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    AW: James Bond

    Ich kenne "Simon Templar" nicht auf Deutsch, aber für mich ist Lothar Blumhagen die deutsche Stimme für Herrn Moore.
    Auch wenn er ihn nicht als Bond, sondern nur als Brad Sinclair gesprochen hat, versprüht gerade er diese trockene, britische Art am besten, die ich mit Roger Moore verbinde. Für Bond war Clausnitzer wahrscheinlich die bessere Wahl.

  6. #3566
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    AW: James Bond

    Zitat Zitat von sdMAX Beitrag anzeigen
    (...)
    Brosnan selbst fand ich dagegen immer gut, wirkte am Anfang noch zu sehr wie Steele wurde aber von Film zu Film besser was man ebenfalls wie gesagt von seinen Drehbüchern nicht sagen kann, die finde ich nach wie vor überwiegend dürftig und gerade TND ist imo der am schlechtesten zusammengeschnippelte Bond - obwohl QT da wohl auch kaum besser ist. Zu dem hat Brosnan als Bond die imo schwächsten Bösewichte, die sind fast alle relativ blass bis unglaubwürdig und sogar teilweise albern.
    "Der Morgen stirbt nie" gehört auch für mich zu den schlechtesten der Reihe - wesentlich mehr noch als der vielgescholtene "Stirb an einem anderen Tag".

    Nicht nur das "zusammengeschnippelt" (ich weiß, was du meinst), auch der ferngesteuerte BWM nervt mich westlich mehr als ein unsichtbares Auto, sowohl mit Michelle Yeoh, wie auch Teri Hatcher kann ich nichts anfangen.
    Merkwürdigerweise erinnere ich mich auch nicht an viel mehr aus diesem Film. Vielleicht noch, dass Bond und Yeoh an einer Motorradverfolgung in Saigon? beteiligt sind.

  7. #3567
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    AW: James Bond

    Zitat Zitat von kinodachs Beitrag anzeigen
    Ich kenne "Simon Templar" nicht auf Deutsch, aber für mich ist Lothar Blumhagen die deutsche Stimme für Herrn Moore.
    Auch wenn er ihn nicht als Bond, sondern nur als Brad Sinclair gesprochen hat, versprüht gerade er diese trockene, britische Art am besten, die ich mit Roger Moore verbinde. Für Bond war Clausnitzer wahrscheinlich die bessere Wahl.
    Ja, Blumhagen hat Moore in den 80ern auch als Templar synchronisiert.
    Einersetist doof, so hat Moore als Templar zwei Sprecher, aber Blumhagen macht seine Sache gut.
    Dennoch als Bond ist Clausnitzer definitiv die bessere Wahl, wei lBlumhagen zu snobistsich klingt.
    ABER: Clausnitzer war schon Moores Stammsprecher, bevor Blumhagen zum Einsatz kam.
    Also Nr. 1 ist Clausnitzer.


    @Flutter:
    Ja, Saigon, auch wenn in Bangkok gedreht

  8. #3568
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    AW: James Bond

    Also für mich ist "Tomorrow Never Dies" Brosnans Bester. Hat von den vier Filmen auch die meisten Dinge, die mir im Gedächtnis geblieben sind. Würde bei Brosnan folgende Reihenfolge aufstellen:
    1. Der Morgen stirbt nie
    2. Die Welt ist nicht genug
    3. GoldenEye
    4. Die Another Day

    Gerade eben habe ich erstmals "Casino Royale" gesehen. Eines steht jedenfalls fest, egal ob man den Film mag oder nicht, er ist gewagt. Weil er als einziger ein deutlicher Bruch in der Reihe ist. Kann den auch jetzt für mich noch nicht so richtig einordnen.

    Habe mich ansonsten vorläufig für folgende Rangfolge entschieden:

    Goldfinger
    Dr. No
    Im Geheimdienst Ihrer Majestät
    Feuerball
    Leben und sterben lassen
    Moonraker
    Man lebt nur zweimal
    In tödlicher Mission
    Der Morgen stirbt nie
    Im Angesicht des Todes
    Die Welt ist nicht genug
    Octopussy
    Lizenz zum Töten
    GoldenEye
    Der Spion, der mich liebte
    Liebesgrüße aus Moskau
    Stirb an einem anderen Tag
    Diamantenfieber
    Der Hauch des Todes
    Der Mann mit dem goldenen Colt

  9. #3569
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    AW: James Bond

    Mittlerweile finde ich von den ersten 7 Bond Filmen Diamantenfieber am durchwachsendsten. Trotzdem bietet auch der Film einiges.

  10. #3570
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    AW: James Bond

    Warum noch Dr. No so gut wegkommt werde ich nie verstehen.


    1. Der Spion, der mich liebte
    Gehört zu den Klassikern und wird auch oft zu den besten Filmen der Reihe gezählt. Roger Moore gab öfter an, dass dies sein persönlicher Lieblings-Bond ist (er bezog sich aber nur auf seine Filme). Zudem soll er hier bei den Dreharbeiten am meisten Spaß gehabt haben.
    In der Tat ist dies nach "Goldfinger" die Bond-Blaupause. Hier findet man alles:
    Tolle Kulissen & Bauten (Liparus und Atlantis), schöne Drehorte, witzige Gadgets, einen Lotus der schwimmen kann!, BEIßER!, Curt Jürgens (Deutschlands Exportschlager) als Bösewicht Stromberg!, Barbara Bach & Caroline Munro und Roger Moore in Bestform.
    Es ist auch alles viel Größer ausgelegt als in den Vorgängern, aber die Mischung zwischen Action, Witz und Ernsthaftigkeit stimmt hier.
    Außerdem wartet der Film wohl mit der populärsten Pre-Title-Sequence der Reihe auf und der Titelsong "Nobody Does It Better", gesungen von Carly Simon, gefällt mir. Dieser Song wurde auch häufig von anderen Künstlern interpretiert, unter anderem von Radiohead.


    2. Goldfinger
    Der Bondklassiker! Sean Connery in Topform, finde ihn nur in "Liebesgrüße aus Moskau" gleich gut. Gert Fröbe als Schurke, Odd-Job, Pussy Galore, der Aston Martin DB5, Fort Knox, der Titelsong.
    Hier passen Handlung und Action perfekt zusammen.


    3. Im Geheimdienst ihrer Majestät
    Tja, viele behaupten, wenn Connery oder Moore die Hauptrolle gespielt hätten, wäre dies der beste Bondfilm. Lazenby macht seine Sache nicht schlecht, aber in der Tat fehlt ihm das Charisma, die Starpower.
    Connery wäre für mich aber schon zu sehr als der Machotyp vorbelastet. Sei’s drum, „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ ist einer der besten Bondfilme.
    Das liegt nicht nur am großartigen restlichen Cast, egal ob Diana Rigg, Telly Savalas, welcher mein Lieblings-Blofeld ist oder Gabriele Ferzetti. Die gesamte Atmosphäre des Films ist fast einzigartig. Tolle Locations, von Portugal zu den grandiosen Alpen, erstmals gewagte Skistunts, natürlich gefilmt von Willy Bogner und den vielleicht besten Bondscore überhaupt!
    Bis „Casino Royale“ war dies der längste Bondfilm und der letzte Drittel ist bis heute noch der beste der gesamten Bondreihe. Action, Spannung, Liebe und Tragik.


    4. Der Hauch des Todes
    Der erste Einsatz Timothy Daltons ist für mich eigentlich auch der letzte Bondfilm im klassischen Sinne, also im Stile der früheren Filme.
    Unterstrichen wird dies noch von John Barrys letzten Score für einen Bondfilm, welches für mich persönlich unter den Top 3 gehört.
    Dalton bringt, dadurch dass er natürlich um einiges jünger als Vorgänger Moore ist, wieder neuen Schwung rein.
    Für mich ist der Film auch noch unterbewertet und persönlich sehe ich ihn in meiner Top 5.
    Andreas Wisniewski als Killer Necros ist sehr gut und seine Kämpfe mit dem Butler so wie im Flugzeug gegen Bond gehören zu den Highlights.
    Einzig Maryam D’Abo ist ein sehr blasses Bondgirl.


    5. Liebesgrüße aus Moskau
    Für viele zusammen mit "Goldfinger" der beste 007-Film. Zumindest einer der realistischsten, denn hier wird eher die Agentenarbeit beleuchtet. Ein deutlicher Fortschritt zu "Dr. No", auch wenn die Bondformel erst im Nachfolger stattfand.
    Zudem ist der Cast sehr gut zusammengestellt.


    6. In tödlicher Mission
    Für mich immer noch der Bondfilm mit den besten Stuntszenen. Meiner Meinung nach hat er die 80er so ziemlich definiert.
    Egal ob Autoverfolgungsjagd, Skiverfolgung, Unterwasser-Action oder Klettertour.
    Dazu gibt es eine angenehme Rückkehr zur eigentlichen Agentenarbeit und zu einem Film wie "Liebesgrüße aus Moskau".
    Roger Moore nimmt sich in Sachen Humor etwas zurück und zeigt auch seine härtere Seite als er Loque im Mercedes die Klippen hinunterstößt. Sheena Easton ist die bisher einzige Interpretin des Titelsongs, die auch im Vorspann zu sehen ist!


    7. Leben und sterben lassen
    Für mich persönlich, hier werde ich wohl der einzige sein, aber ich kenne auch Gleichgesinnte, ist dies darstellerisch das beste Debüt eines Bonddarstellers. Für mich tritt Moore so selbstbewusst auf, als wenn er vorher nichts anderes getan hätte als Bond zu sein.
    Dass er sich dabei aber von Connery differenziert finde ich auch extrem gut, das konnte Lazenby nicht.
    Eigentlich hat dieser Film Zutaten um für mich der beste Bond zu sein und es war auch der Film, welcher mich 1987 zum Bondfan gemacht hat!
    Mit der jungen Jane Seymour wartet hier mein absolutes Bondbabe Nr. 1 auf, dazu gibt es mit dem Titelsong von Paul McCartney auch meinen Lieblingssong der Reihe, der gesamte Soundtrack von George Martin ist fetzig, die Gunbarrel-Sequence ist für mich auch die Beste, dazu Tee-Hee, Baron Samedi, die Krokodil/Alligatoren-Farm, die Bootsjagd und Roger Moore wirkt hier absolut frisch.


    8. Casino Royale
    Craigs Debüt. Skeptisch war ich, lag vor allem am Aussehen Craigs. Ja, auch heute noch verkörpert er optisch nicht unbedingt meinen oder Flemings Bond.
    Dennoch, nach dem Kinobesuch war ich vom neuen Bond sehr angetan. Reboot geglückt.
    Tolles Setting, super Kameraeinstellungen, eine gute alte Agenten/Spionagegeschichte ohne Schnickschnack. Nicht viel, dafür gekonnte Action und ein gutes Ensemble.
    Selbst die Pokerszenen finde ich spannender als die Actionszenen des Nachfolgefilms.


    9. Lizenz zum töten
    War damals von den ersten 16 Bondfilmen der Bond, den ich am wenigsten mochte.
    Lag wohl daran, dass die Story nicht „bondlike“ ist. Man orientierte sich mehr am US-Actionkino der 80er und die Drogenthematik der vielen US-Serien, besonders „Miami Vice“. Heute schätze ich diesen Film viel stärker ein. Die Actionszenen sind nämlich sehr gut, Robert Davi gibt einen knallharten Bösewicht ab. Die Geschichte erinnert an „Yojimbo“ oder „Eine handvoll Dollar“, nicht die schlechteste Referenz.
    Gladys Knight schmettert den Titelsong und Felix Leiter „muss“ in Rente.
    Nicht die Craig-Filme, sondern dieser hier ist der bisher härteste Bond und dennoch erkenne ich viel mehr Bond als im letzten Werk von 2008.


    10. GoldenEye
    Mein erster Kinobond. Pierce hielt ich damals für die Idealbesetzung und finde auch heute noch, dass er ein perfekter Bond ist.
    Die Schwäche seiner Ära lagen eher an den Drehbüchern, zum Teil gestelzten Dialogen und zuviel monotoner Action (MG-Geballer & ständige Explosionen).
    GoldenEye ist aber einer der stärkeren Filme der Reihe und Pierces bester.
    Der Score von Eric Serra passt leider nicht ganz zu einem Bondfilm. Es ist ok, aber für mich der schwächste Score der Reihe. Dafür hat Tina Turner einen Ohrwurm und Hit mit dem Titelsong gelandet.
    Die Gegenspieler gefallen mir auch. Sean Bean mag ich fast immer zusehen und sein Alec Trevelyan kann Bond auch etwas physisch entgegensetzen, so finde ich den Endkampf zwischen beiden gelungen.
    Gottfried John als General Ouromov ist auch stark, leider ist sein Filmende nicht so spektakulär und dann wäre da noch Xenia Onatopp (Famke Jansen).



    11. Feuerball
    Für mich die Mischung von den beiden Vorgängern. Allerdings kann man dem Film auch Längen vorwerfen.
    Gerade die Unterwasserszenen, welche aber von den anderen wieder geliebt werden.
    Mit Claudine Auger, Luciana Paluzzi, Molly Peters und Martine Beswick hat man hier, natürlich meine Meinung, die heißeste Ansammlung von Miezen. Gerade Auger und Paluzzi gehören zu meinen Favoriten....miau.


    12. Moonraker
    Ja, zumindest früher oft verhasst. Zum Schluss ist es auch zu übertrieben, aber er unterhält mich ungemein.
    Roger Moore spielt seinen Bond einfach so Selbstironisch...kann nur mit ihm funktionieren.
    Dazu wieder der Beißer, die für mich beste Pre-Title-Sequence (Kampf um Fallschirm im freien Fall) und Corinne Clery, die leider nicht lange dabei ist. Herrliche Dialoge gibt es auch:
    "Mr. Bond, Sie widersetzen sich allen meinen Versuchen, Ihnen einen amüsanten Tod zu bereiten."
    "Darf ich bitten? Es ist nur ein kleiner Schritt für Sie, aber ein großer Schritt für die Menschheit."


    13. Im Angesicht des Todes
    Moore war mit 57 zu alt, aber in diesem Film legt er seine Rolle auch am ernstesten aus, was mir gefällt. Der Ton ist wesentlich ernster als im Vorgänger Octopussy, welcher sich nicht ganz so entscheiden konnte.
    Das Bondgirl, Tanya Roberts sieht zwar gut aus, ist aber nervig.
    Dafür mag ich: Christopher Walken, Duran Durans Titelsong (meine Nr. 2), Patrick Macnee und das Finale (Golden Gate Bridge).
    Auch ist dies einer meiner vier Lieblings Bond-Soundtracks von John Barry.


    14. Man lebt nur zweimal
    Für viele wirkt Connery hier etwas lustlos. In der Tat kann man ihm das vorwerfen, sollte dies doch sein letzter Einsatz sein, weil er keine Lust mehr auf diese Rolle hatte.
    Es ist auch der erste "Gaga"-Bond. Das macht aber auch einen Reiz aus, vor allem wie sich der große Connery in Japan bewegt


    15. Octopussy
    Die Story um den Hardliner General Orlov und der Atombombe gefällt mir. Die Actionszenen auch, leider wirkt der Film in ein paar Szenen wie eine Telenovela (Bond turtelt mit Octopussy im Palast). Ich denke dies macht auch Barrys Soundtrack aus, welcher für mich der schwächste der Reihe ist. Bond als Clown verkleidet finde ich ok, weil es doch der Tarnung dient.
    Aber den Tarzan-Schrei finde ich heute auch zu viel.


    16. Sag niemals nie
    Der inoffizielle Bondfilm ist so eine Sache. Einerseits besser als "Dr. No" und "Diamantenfieber", andererseits fehlen mir hier die typischen Bondzutaten. Und im Vergleich zum Original "Feuerball" ist er auch schwächer. Kim Basinger sieht heiß aus, Klaus Maria Brandauer spielt seinen Largo anders, aber auch interessant. Barbara Carrera neigt hier aber zum extremen overacting, dafür sorgt Connery mit seiner Gelassenheit für den Ausgleich.
    Was ich aber richtig schlecht finde und mir das den Film tatsächlich runterzieht ist der Soundtrack von Legrand.
    Das hört sich eher an als wenn gerade ein Inspektor Clouseau Film laufen würde.
    Trotzdem fehlt es diesem Film nicht an Charme und Spaß.


    17. Dr. No
    Ursula Andress...Honey, Baby Sean erstmals cool, ABER: Gerade im Vergleich zum direkten Nachfolger, ist Dr. No schlecht gealtert. Außerdem agiert mir Bond hier noch als eine Art Detektiv.
    Das Setting, das Production-Design sind schon groß und eben Connery. Jack Lord finde ich als ersten Felix Leiter auch knorke und Joseph Wiseman als Dr. No mit seiner Stahlhand.


    18. Der Mann mit dem goldenen Colt
    Hier hat man wohl am meisten verschenkt. Die Story um das Solex hätte man sich sparen können, auch wenn es zur damaligen Situation gepasst hat.
    Man hätte sich mehr auf das Duell Bond vs. Scaramanga konzentrieren sollen, denn Christopher Lee ist hier wohl das Beste am Film.
    Britt Ekland als Goodnight ist leider zu duselig und hindert Bond nur an der Arbeit.
    Das Finale in Scaramangas Funhouse finde ich aber gut, mal was anderes.


    19. Die Welt ist nicht genug
    In seinem dritten Auftritt bietet Brosnan meiner Meinung nach zusammen mit „Der Morgen stirbt nie“ seine beste Bondperformance.
    Die Geschichte ist auch nicht so schlecht. Leider gibt es hier auch einige etwas unspannend in Szene gesetzte Actionszenen. Wie zum Beispiel in der Mine. Zuviele Explosionen verderben auch den Brei.
    Robbie Coltranes Auftritt als Valentin Zukovsky amüsiert auch hier wieder.


    20. Diamantenfieber
    Eigentlich amüsanter als "Dr. No," aber andererseits viel zu flapsig. Sean finde ich wieder gut. Hier spielt er, passend zum Film, sehr Selbstironisch. Das schwule Killerpärchen ist auch amüsant und Jill St. John finde ich recht ansehnlich.
    Aber die Action ist doch schwach, außer Bonds Kampf gegen Peter Franks, und das Finale ist lahm. Also das auf der Ölplattform.
    Das letzte Aufeinandertreffen Bond vs. Wint & Kidd ist wieder amüsant.


    21. Der MORGEN stirbt nie
    Die erste Hälfte des Films finde ich schon sehr gut. Vor allem die Szenen in Hamburg haben dieses klassische Flair. Diese wird auch durch David Arnolds Score unterstützt. Mit Bonds Ankunft in Asien ändert sich der Ton etwas.
    Brosnan liefert hier einen recht harten Bond, vor allem die Szene mit Dr. Kaufmann belegt das.
    Bonds Techtelmechtel mit Paris Carver wirkt aber zu aufgesetzt und schmalzig, dafür fand ich die Szene im Hotel toll, als er kurz trauert und eben auf Kaufmann trifft.


    22. Ein Quantum Trost
    Ja, wenn ich hier drüber nachdenke, brauche ich etwas Trost.
    Den Namen Bond einfach streichen und keiner würde bemerken, dass dies ein Bondfilm sein soll.
    Zu beliebig wirkt auf mich die ganze Szenerie, da hilft auch eine Gemma Arterton in Öl nichts (Goldfinger lässt grüßen).
    Das Problem der Actionszenen, sie sind zu schnell, zu hektisch um irgendwie eine Spannung zu erzeugen.
    Bei Bourne diente alles der Geschichte, der Schnelllebigkeit von Bourne. Er war immer auf der Flucht, auf der Suche. Oder man nehme nur die Verfolgung durch Tanger. Der Coup: Bourne jagt nicht nur den Killer, er muss ihn schnappen, bevor dieser Nicky umlegen kann.
    Solche Kniffe gibt es hier leider nicht.


    23. Stirb an einem anderen Tag
    Einfach der schwächste Bond. Regisseur Tamahori hatte einfach zuviele blöde Ideen aufeinmal.
    Zum einen sieht Halle Berry ja knackig aus, ihre Figur Jinx kann aber schön nerven. Zum einen auf harte Lady, wird Sie von Bond dann doch zweimal gerettet.
    Rosamunde Pikes Figur fand ich schon was besser.
    Die erste Filmhälfte ist eigentlich auch noch ganz ok, in der zweiten wirds dann zu bescheuert (Eissurfen, unsichtbarer Wagen, Finale im CGI Flugzeug etc.)
    Geändert von The Saint (22.10.12 um 22:35:55 Uhr)

  11. #3571
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    AW: James Bond

    Was "Stirb an einem anderen Tag" angeht, kann ich meinem Vorredner nur zustimmen: Der schlechteste der Reihe. Obwohl die erste Hälfte eigentlich ganz OK ist. Dann aber driftet alles total ab und die furchtbaren, furchtbaren CGI-Effekte sehen mehr nach PS3 (oder noch eher Super-NES) aus denn High-Budget Bond-Actionfilm. Grauenhaft! Ich hätte Pierce Brosnan wirklich einen anderen Abschlußfilm gegönnt.

  12. #3572
    TH
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    AW: James Bond

    Wusste ja niemand, dass dies der Absch(l)uss sein würde

  13. #3573
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    AW: James Bond

    Zitat Zitat von The Saint Beitrag anzeigen
    Warum noch Dr. No so gut wegkommt werde ich nie verstehen.
    Vielleicht weil es der erste Bond und damit der Start dieser Filmserie ist?

  14. #3574
    TH
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    AW: James Bond

    Zitat Zitat von moviefan Beitrag anzeigen
    Vielleicht weil es der erste Bond und damit der Start dieser Filmserie ist?
    Wohl eher, weil der Film immer noch sehr gut ist...

  15. #3575
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    AW: James Bond

    Schon klar, aber er findet ihn ja nicht gut, ergo muss es auch für solche Leute einen Grund geben wieso der halt etwas besonderes ist... ich find ihn super, aber er spielt doch eher im Mittelfeld...

  16. #3576
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    AW: James Bond

    Finde Dr. No auch gut (Jamaica als Location, Dr. No's Geheimlabor, Plot usw.) aber nicht so gut wie z.B. Goldfinger oder Feuerball. Aber bei Bond hat jeder eine andere Wertung der einzelnen Filme und das ist auch gut so. Für mich ist Dr. No im oberen Mittelfeld angesiedelt - der fehlende GGH in der Synchro stört mich mehr als andere Dinge, die zum Teil dem geringen Budget geschuldet sind.

  17. #3577
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    AW: James Bond

    Zitat Zitat von Flutter Beitrag anzeigen
    "Der Morgen stirbt nie" gehört auch für mich zu den schlechtesten der Reihe - wesentlich mehr noch als der vielgescholtene "Stirb an einem anderen Tag".

    Nicht nur das "zusammengeschnippelt" (ich weiß, was du meinst), auch der ferngesteuerte BWM nervt mich westlich mehr als ein unsichtbares Auto, sowohl mit Michelle Yeoh, wie auch Teri Hatcher kann ich nichts anfangen.
    Merkwürdigerweise erinnere ich mich auch nicht an viel mehr aus diesem Film. Vielleicht noch, dass Bond und Yeoh an einer Motorradverfolgung in Saigon? beteiligt sind.
    Einer der schlechtesten der Reihe ist bei mir rleativ, ich finde einfach man hat da mit den Schnitten (cuts - also nicht unbedingt den Mädels ), der auswahl und art der "Bösewichtdarsteller" u.a. sehr viel Potenzial verschenkt. Gut, ich habe den Film erst vor 2-3 Wochen gesehen aber so Dinge wie das Stealth-Schiffchen da bleiben mir schon in Erinnerung. Sowas sind eignetlich gerade die Sachen die ich an den Bonds mag - etwas originelle Ideen im techn. Bereich die gerne auch mal "etwas" übertrieben aber bitte nicht total schwachsinnig sein ürfen.

    PS: Bei mir kam Alf auch klar nach den dt. Moore Bonds weswegen mich Moores Stimme vor allem nach Alf störte und das auch heute noch tut - es ist nicht dramatisch aber unschön und eben einfach störend. So Doppelbelegungen die ja leider öfter vorkommen gehen bei mir einfach nicht. Bei Alf im Gegensatz zu Bonds ist mir das allerdings relativ egal und wird halt einfach immer wieder zwangsläufig registriert - aber da stehen andere Dinge im Mittelpunkt.
    Templar habe ich nie wirklich geschaut, vielleicht 2-3 Folgen.
    Geändert von sdMAX (25.10.12 um 13:09:15 Uhr)

  18. #3578
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    AW: James Bond

    Finde Dr. No auch gut (Jamaica als Location, Dr. No's Geheimlabor, Plot usw.)
    Ich finde es unfair, dass Honey Rider im Film ein Bikini anhat, im Gegensatz zum Buch. Hatte mich seinerzeit so richtig enttäuscht, die Szene.

  19. #3579
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    AW: James Bond

    Gibt es zufälligerweise schon einen Termin für die Single VÖs , von Goldeneye habe ich das play exklusive Steelbook bestellt, kommt im Dezember, aber dann fehlt immer noch Der Morgen stirbt nie und für einen Film will ich mir nicht die französische Brosnanbox holen

  20. #3580
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    AW: James Bond

    Zitat Zitat von moviefan Beitrag anzeigen
    Vielleicht weil es der erste Bond und damit der Start dieser Filmserie ist?
    Diese Antwort kenne ich, lasse ich aber nicht gelten
    Was wirklich Gutes muss seine eigenen Qualitätsmerkmale aufweisen und nicht einfach von sich behaupten dürfen, es wäre ja der/die/das erste gewesen
    Der Plot ist im Vergleich zu fast allen späteren auch sehr öde.
    Connery ist gut, aber noch nicht so toll wie in den drei nachfolgenden Bondfilmen, außerdem finde ich Moore in seinem Debüt sogar cooler.
    Action...na ja. Die Musik ist außer dem James-Bond-Theme auch so la la.


    Zitat Zitat von Tserclaes Beitrag anzeigen
    Gibt es zufälligerweise schon einen Termin für die Single VÖs ,
    Für Deutschland leider noch nicht

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