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Thema: Tron: Legacy

  1. #361
    BW
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    AW: Tron: Legacy

    Ich war gestern im Film und fand ihn schon ganz nett. Es war letztlich das, was ich erwartet habe. Zwei Tage zuvor hatte ich nach Urzeiten mal wieder "Tron" angesehen, und mir haben die Anspielungen im zweiten Teil gut gefallen. Man muss m.E. den ersten Teil aber nicht unbedingt gesehen haben, um beim zweiten Spaß zu haben, bzw. ihn zu verstehen. Schön fand ich auch, dass die Handlung fortgesetzt wurde und nicht einfach ein Remake gedreht wurde (wenngleich es natürlich letztlich eine Art Remake ist). Auch fand ich schön, dass Jeff Bridges und Bruce Boxleitner mit dabei waren.

    Schade fand ich die Rolle von Tron selbst:
    Er tritt hinter der Maske auf, ist plötzlich böse, wird dann plötzlich gut. Und das alles ohne wirklichen Bezug zur Handlung. Hat der Titel "Tron" beim ersten Teil durchaus Sinn gemacht, so hätte der zweite Teil eigentlich "Flynns Sohn" oder nur "Flynn" heißen müssen. Tron spielt im gesamten Film keine wirklich bedeutende Rolle und hätte auch irgend ein vollkommen anderes Programm sein können.

    Am meisten enttäuscht war ich aber vom 3D-Effekt. Wie hier schon einige Male erwähnt, gab's zwar etwas Tiefenwirkung, aber das war's im Wesentlichen schon. Wie bei so vielen 3D-Filmen hätte auch bei diesem Film 3D nicht wirklich sein müssen, was mich hier jedoch besonders schmerzt, weil ich die Idee "2D in der realen und 3D in der virtuellen Welt" sehr reizvoll finde, genauso wie schwarzweiß/bunt beim "Wizard of Oz". Nur dass es beim "Wizard of Oz" eben ein wirklich toller Effekt ist, und der Effekt bei "Tron Legacy" von Ausnahmen abesehen weitgehend verpufft. Wie man die 3D-Effekte von "Tron Legacy" als neue Referenz bezeichnen kann, ist mir schleierhaft. Da hatte "Avatar" m.E. deutlich mehr zu bieten.

    Insgesamt wurde ich jedoch gut unterhalten und kann den Film (v.a. für Fans vom ersten Teil) durchaus empfehlen. Eine alles in allem würdige Fortsetzung, die einem einen angenehmen Kinoabend beschert.

    Aber Achtung: man sollte unbedingt vor dem Film die Blase gut entleeren. Es wird im Film getrunken und getrunken und getrunken (und getrunken), und wenn die Blase voll ist, ist das kein Spaß!

  2. #362
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    AW: Tron: Legacy

    gestern gesehen 3D OV am Potsdamer Platz. Mein Eindrücke+Senf:
    Bild/Atmo (8,5/10):
    Schicke Optik, wenn auch etwas zu monoton (neon weiss/türkis/blau/orange/rot/schwarz und nur ein paar Neonstreifen auf den Anzügen). Ok, soll so düster sein, wirkt aber gewollt cool für die Kids, die den alten Tron schwul finden und bedeutet "weniger" Aufwand bei den FX. Relativ viele echte Sets, der erste Tron wirkt mehr wie im Computer, Tron Legacy mehr wie Cyberspace.
    3D (9/10):
    Guter 3D-Effekt, saubere Kanten. In 2 Szenen kam etwas aus der Leinwand, ansonsten geht es eher in die Tiefe. Leider nur wenige kurze Szenen, bei denen man denkt "wow, mehr davon!". Gerade wenn geflogen und gefahren wird hätte man dank der virtuellen Welt ordentliche Achterbahnfahrten einbauen können, die auch lang genug sein könnten, um sie auszukosten.
    Musik/Sound (9,5/10):
    Daft Punk passt super zur Optik und zur Action.
    Story (6/10):
    Große Spannung wird nicht aufgebaut, viel Drumrumgelaber, die schlichte Handlung nimmt sich insgesamt zu ernst. Der Ablauf der Geschichte ähnlet Tron V1, was ja eigentlich nicht verkehrt ist, denn man will ja Disc Duelle und Light Cycle Rennen sehen!

    Fazit: 7,5/10 - für 2011 leider nicht so imposant wie Tron für 1982, trotzdem unterhaltsames Futter für Tron Fans. Double Feature auf Blu wird gekauft!

  3. #363
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    AW: Tron: Legacy

    Habe den Film am Montag gesehen und in gewisser Hinsicht erinnerte er mich fatal an die neuen Star-Wars-Filme:
    Hier wird eine 80er-Jahre Legende (Trick-)technisch perfekt fortgesetzt, aber der naive Charme des Originals geht dem Film völlig ab und wird durch bräsig geratenes "großes Drama" (eher groß gemeintes...) ersetzt. Wenn man schon keine brauchbaren Dialoge hat, sollte man sie wenigstens kurz halten - ich dachte während des Films ein paar mal: "Lasst doch dass Gelaber und macht wieder Light-Show" - letztere war nämlich wiederum echt gut gemacht. Zu 3D: finde ich nervig, bringt auch bei diesem Film m.E. nicht wirklich etwas und macht das Bild unschärfer und kontrastärmer sowie den Eintritt teurer.
    Zudem erzählt der Film letztlich fast die gleiche Geschichte wie Teil 1 - nur eben schlechter. Visionär ist daran auf jeden Fall nichts mehr (hatte ich aber auch nicht erwartet). Nett waren auf jeden Fall die vielen Reminiszenzen an Teil 1. Nachtag: Bis auf Tron selbst, der in Legacy völlig konturlos bleibt und dementsprechend erscheinen seine Handlungen völlig beliebig und nicht nachvollziehbar. Dementsprechend ist er gegen Ende ein völlig überflüssiges und nerviges Deus-Ex-Machina-Vehikel...Hatte das Gefühl, der war irgendwie nur da, weil man ihn in einem Tron-Film eben drin haben wollte.

    Mein Fazit lautet somit: Maue, konfuse Story in über weite Strecken tollen Bildern erzählt, 6/10.
    Geändert von Black Smurf (03.02.11 um 08:13:21 Uhr)

  4. #364
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    AW: Tron: Legacy

    Zitat Zitat von Batcomputer Beitrag anzeigen
    Mh, der Vergleich hakt etwas. Der 82er TRON ist inzwischen die MILF, TRON: Legacy ist die scharfe Tochter. Rückblickend war die MILF seinerzeit zwar scharf, aber eben etwas hohl. Von der scharfen Tochter hofft man nun im gehobenen Alter mit gehobeneren Ansprüchen, dass die kleine auch etwas mehr im Oberstübchen hat als ihre Mutter
    Och, der Vergleich geht schon, ist ja immer noch die selbe Serie, da man ja (Gott sei dank) auf ein Sequel, statt auf ein Remake gesetzt hat. Und...

    Zitat Zitat von Batcomputer Beitrag anzeigen
    BTW: konnte den Film bislang noch nicht sehen.
    ...dann reden wir am besten weiter, wenn du den Streifen gesehen hast. Insgesamt ist "Tron: Legacy" deutlich erwachsener als auch philosophischer in seiner Story. Zwar insgesamt auch definitiv kein Highlight an Cleverness, aber doch eben durchaus nicht mehr ganz so ultra-hohl wie noch der Erstling.

  5. #365
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    AW: Tron: Legacy

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Insgesamt ist "Tron: Legacy" deutlich erwachsener als auch philosophischer in seiner Story. Zwar insgesamt auch definitiv kein Highlight an Cleverness, aber doch eben durchaus nicht mehr ganz so ultra-hohl wie noch der Erstling.
    Das empfand ich anders: "Tron: Legacy" ist m.E. genauso hohl wie sein Vorgänger. Anstatt jedoch damit seinen Spass zu haben wie es Teil 1 tat wird in bedetungsschwangeren aber inhaltsleeren Dialogen herumgeschwurbelt. Da hatte ja sogar der in dieser Hinsicht ähnlich gelagerte "Matrix Reloaded" noch erheblich mehr Substanz...
    Geändert von Black Smurf (04.02.11 um 08:57:41 Uhr)

  6. #366
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    AW: Tron: Legacy

    *lol* Also so verquast wie "Matrix Reloaded" waren die Dialoge nun wirklich nicht. Das maximal Philosophische in Teil 2 waren eben die digitalen Lebewesen, die plötzlich selbstständig erscheinen und eben die Nebenhandlung des "Entkomme aus Cyberworld!"-Hauptstrangs bilden. Das ist natürlich "weniger" Philosophie als es noch bei "Reloaded" war, aber eben auch nicht im Ansatz so unstrukturiert und überbordend in seiner Unfokussiertheit.

  7. #367
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    AW: Tron: Legacy

    Jo, der Vergleich mit Reloaded war bewusst etwas überzogen, da ich es auch völlig überzogen fand die Worte "deutlich erwachsener als auch philosophischer" im Zusammenhang mit Tron Legacy zu verwenden

    Irgendwie kommt das für mich auch aufs gleiche 'raus ob etwas so verschwurbelt-nichtssagend wie bei Reloaded ist, oder offensichtlich nichtssagend wie bei Legacy. Ich erwarte von einem Film wie Tron auch nicht unbedingt gute oder gar tiefsinnige Dialoge. Aber wie ich schon in meiner Kurzkritik schrieb: Wenn man schon keine guten Dialoge hat, dann sollte man sie auch kurz halten - und sich mit so endlosem Blah-Blah wie z.B. in der Sequenz als Vater und Sohn sich wiederbegegnen, aufhalten. Da half es auch nicht viel während des Dialogs immer mal wieder Oliva Wilde zu zeigen, so hübsch sie auch sein mag (die Dame hatte eh' eine undankbare, größtenteils auf "hübsches-rumsitz-Püppi" beschränkte Rolle).
    Geändert von Black Smurf (04.02.11 um 12:59:46 Uhr)

  8. #368
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    AW: Tron: Legacy

    Zitat Zitat von Black Smurf Beitrag anzeigen
    (die Dame hatte eh' eine undankbare, größtenteils auf "hübsches-rumsitz-Püppi" beschränkte Rolle).
    Die hat sie aber zu 100% ausgefüllt.

  9. #369
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    AW: Tron: Legacy

    Zitat Zitat von Black Smurf Beitrag anzeigen
    Jo, der Vergleich mit Reloaded war bewusst etwas überzogen, da ich es auch völlig überzogen fand die Worte "deutlich erwachsener als auch philosophischer" im Zusammenhang mit Tron Legacy zu verwenden
    Naja. "Tron" war ein schlichtes Narnia im Cyberspace, während die Fortsetzung zumindest ein paar Ansätze hat, die dann doch deutlich darüber hinaus gehen. Von der Suche nach dem Vater, über die Substory mit der Computerfirma des Sohnes bis hin zu den vergeistigten Cyberwesen sind das alles Themen, welche "Legacy" eben deutlich erwachsener wirken lassen, als den Originalfilm. Auch wenn ich persönlich das "Binärtierchen" (oder wie hieß das?) aus dem Erstling dann doch schon etwas vermisst habe.

    @c-Row: Oh yeah!

  10. #370
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    AW: Tron: Legacy

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    "Tron" war ein schlichtes Narnia im Cyberspace, während die Fortsetzung zumindest ein paar Ansätze hat, die dann doch deutlich darüber hinaus gehen. Von der Suche nach dem Vater, über die Substory mit der Computerfirma des Sohnes bis hin zu den vergeistigten Cyberwesen sind das alles Themen, welche "Legacy" eben deutlich erwachsener wirken lassen, als den Originalfilm.
    Ok, die Themen sind erwachsener (ungefähr das meinte ich auch, als ich schrieb dem Film würde der naive Charme des Vorgängers abgehen ).
    Zu einem erwachsenen Film würde für mich aber auch gehören, dass er irgendwas nennenswertes damit anfängt.

    Bei Mrs. Wilde sind wir uns dagegen offenbar ja alle einig - ich hätte ihr nur eine Rolle, die über bloße Dekoration (wofür sie sich bestens eignet ) hinausgeht, gegönnt (auch um zusehen, ob sie sich auch für mehr eignet).
    Geändert von Black Smurf (04.02.11 um 15:29:40 Uhr)

  11. #371
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    AW: Tron: Legacy

    Zitat Zitat von Black Smurf Beitrag anzeigen
    Ok, die Themen sind erwachsener (ungefähr das meinte ich auch, als ich schrieb dem Film würde der naive Charme des Vorgängers abgehen ).
    Zu einem erwachsenen Film würde für mich aber auch gehören, dass er irgendwas nennenswertes damit anfängt.
    Er benutzt das Ganze ja zumindest als Kritik an einem totalitären System samt Minderheitenausrottung. Auch wenn das gefühlt die 2.347. Variante des Themas sein dürfte. "Was anfangen" tut der Film also schon damit, ob es jetzt so nennenswert ist, naaaja.

    Zitat Zitat von Black Smurf Beitrag anzeigen
    Bei Mrs. Wilde sind wir uns dagegen offenbar ja alle einig - ich hätte ihr nur eine Rolle, die über bloße Dekoration (wofür sie sich bestens eignet ) hinausgeht, gegönnt (auch um zusehen, ob sie sich auch für mehr eignet).

  12. #372
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    AW: Tron: Legacy

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Er benutzt das Ganze ja zumindest als Kritik an einem totalitären System samt Minderheitenausrottung. Auch wenn das gefühlt die 2.347. Variante des Themas sein dürfte. "Was anfangen" tut der Film also schon damit, ob es jetzt so nennenswert ist, naaaja.
    Nun gut, erwachsener als Tron 1 ist Lecacy schon... auch wenn ich das 2.347te Durchnudeln beliebter SciFi-Tropen eben nicht für nennenswert halte, wenn es so uninspiriert geschieht
    Insgesamt liegen wir also gar nicht so weit auseinander - du findest offenbar, dass der Film dadurch gewinnt; ich habe mich während der langen Dialogszenen gelangweilt (und das, obwohl ich im Vorfeld befürchtet hatte, der Film könne unter zu viel Hektik leiden...).
    Immerhin ist es nicht gar so grausam wie z.B. bei Episode II , nur hätte ich unter einer Beschreibung der Art "ist erwachsen geworden" eher so eine Veränderung wie Burton-Batman -> Dark Knight verstanden.

    Zum Bild: Ich schrieb "auch um zusehen, ob sie sich auch für mehr eignet" nicht "auch um mehr zu sehen"!
    ...nicht, dass ich da Einwände hätte
    Geändert von Black Smurf (04.02.11 um 16:26:46 Uhr)

  13. #373
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    AW: Tron: Legacy

    Zitat Zitat von Black Smurf Beitrag anzeigen
    Nun gut, erwachsener als Tron 1 ist Lecacy schon... auch wenn ich das 2.347te Durchnudeln beliebter SciFi-Tropen eben nicht für nennenswert halte, wenn es so uninspiriert geschieht
    Insgesamt liegen wir also gar nicht so weit auseinander - du findest offenbar, dass der Film dadurch gewinnt; ich habe mich während der langen Dialogszenen gelangweilt (und das, obwohl ich im Vorfeld befürchtet hatte, der Film könne unter zu viel Hektik leiden...).
    Immerhin ist es nicht gar so grausam wie z.B. bei Episode II , nur hätte ich unter einer Beschreibung der Art "ist erwachsen geworden" eher so eine Veränderung wie Burton-Batman -> Dark Knight verstanden.
    Wobei ich gerade bei Letzterem sage würde, dass "erwachsener werden" nicht gleich gesetzt werden sollte mit sich selbst zu Tode analysierenden Dialogen, die im Film unecht bis zum geht nicht mehr wirken und eigentlich im Nachhinein von den Zuschauern eher hätten geführt werden sollen, anstatt diese eben diesen vorab schon vorzukauen. Aber lassen wir das lieber.

    Und jau, meinen tuen wir ja das Selbe, nur dass ich mich absolut nicht gelangweilt habe. Ganz im Gegenteil. Endlich mal wieder ein schön ruhiger Film. Und auch wenn es bereits zum x-ten Mal passiert, finde ich Erwähnung des (religiösen) Minderheitensubplots gerade erwähnenswert, da dieser eben einen der großen Unterschiede zum Original ausmacht. Originell oder eben auch nicht.

    Und zum "Wilde-Bild": Hatte dich da schon richtig verstanden, aber den Gag und das Bild trotz allem gemacht.

  14. #374
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    AW: Tron: Legacy

    Gut, ich denke wir können uns darauf einigen, das wir da einfach etwas unterschiedlich bewerten. Auf meiner Skala bleibt Tron: Legacy halt auf dem Weg von "naiv" nach "erwachsen" bei "möchtegern" stecken

    Letztlich fand ich - jetzt mal drastisch verkürzt gesagt - Handlung und Dialoge Grütze aber Effekte und Inszenierung toll. Darum hätte ich in diesem speziellen Fall weniger von den erstgenannten mehr gefunden und störte mich an dem - sachlich ja prinzipiell richtigen - Kommentar, der den Film mit den Bezeichnungen "erwachsen" und "philosophisch" in Verbindung brachte

    Und zum Kommentar zum Kommentar zum Bild: Im Internet bzw. bei Text-Kommunikation ist alles so schrecklich kompliziert... Ich hatte schon verstanden, dass du mich verstanden hast, dachte aber, das irgendeine Reaktion angebracht wäre... oder irgendwie so...
    Geändert von Black Smurf (04.02.11 um 17:32:37 Uhr)

  15. #375
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    AW: Tron: Legacy

    Morgen, exe!

    Unfassbar. Schon wieder sind wir einer Meinung. Was du anführst, tja, ich gebe dir wieder mal recht, und werde mich später nochmal einklinken, und meine Ladung Senf auf den Threadteller abgeben:-)

  16. #376
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    AW: Tron: Legacy

    Zitat Zitat von BW
    Aber Achtung: man sollte unbedingt vor dem Film die Blase gut entleeren. Es wird im Film getrunken und getrunken und getrunken (und getrunken), und wenn die Blase voll ist, ist das kein Spaß!
    Warst Du auch der, der im Kino Atembeschwerden hatte, weil die Na'vi so platte Nasen haben?

  17. #377
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    AW: Tron: Legacy

    Zitat Zitat von BlackCatHunter Beitrag anzeigen
    Morgen, exe!

    Unfassbar. Schon wieder sind wir einer Meinung. Was du anführst, tja, ich gebe dir wieder mal recht, und werde mich später nochmal einklinken, und meine Ladung Senf auf den Threadteller abgeben:-)
    Über Geschmack lässt sich ja schließlich nicht streiten!

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Warst Du auch der, der im Kino Atembeschwerden hatte, weil die Na'vi so platte Nasen haben?
    *prust* Man, Waffler, alter Spaßbär. Die Anekdote hatte ich ja schon wieder ganz vergessen....

  18. #378
    BW
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    AW: Tron: Legacy

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Warst Du auch der, der im Kino Atembeschwerden hatte, weil die Na'vi so platte Nasen haben?
    Nää, war ich nicht. Aber ist doch schön, wenn einen Kino noch so zu fesseln vermag, dass man sich richtig reinversetzen kann. Was bei "Tron Legacy" allerdings nicht so unbedingt der Fall war.

  19. #379
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    AW: Tron: Legacy

    Komme gerade aus dem Kino und hatte es eigentlich noch nie, dass ich von einem Film so beeindruckt und gleichermaßen dermaßen angepisst war.

    Optik ist erwartungsgemäß die totale Bombe gewesen. Der Soundtrack, der mir schon auf CD super gefiel, entfaltet hier noch mal eine völlig andere Wirkung. Handwerklich passt einfach alles... Bis auf die CGI Hackfresse von Clu, die einfach nur scheiße aussah.

    Der Rest an dem Film war in meinen Augen einfach nur blanker totaler Rotz. Was hätte der Film nicht alles sein können. Gerade in der heutigen Zeit, wo die Computertechnik immer mehr Einzug in das Leben erhält, wäre da soviel mehr drin gewesen. Es wäre ja nicht so schlimm gewesen, wenn der Film sich selbst nicht so ernst genommen hätte, aber wenn man schon mit so einem Scheiß wie Genozid im Cyberspace und der Ausrottung von Störfaktoren ankommt, sollte man schon eine Story haben, die das auch ernsthaft rüberbringen kann, sonst wirkt es einfach nur peinlich.

    Leider ein typischer "Hirn aus und beschallen lassen" Film.

  20. #380
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    AW: Tron: Legacy

    Also, Hirn aus und beschallen lassen halte ich für arg übertrieben.

    "Gerade in der heutigen Zeit, wo die Computertechnik immer mehr Einzug in das Leben erhält, wäre da soviel mehr drin gewesen."


    Nicht vergessen, das Raster basiert auf einer Programmierung von 1989, und dazu ist das ganze System vollkommen autark und abgeschirmt von den ("schädlichen") Einflüßen des Internet samt Porn, sozialen Netzwerken, ebay und anderem Krempel - in dem Fall, Balast. Bei Tron: Legacy geht es also nicht um die digitalen Welten von heute. Das mag in einem anderen Tron-Teil vielleicht eine gewisse Rolle spielen um den Horizont zu erweitern. Dieses komplexe Thema jetzt schon in der "Einführung" reinzupacken, hätte alles überladen und sich bis zum Exzess kaputtverschachtelt. So, wie´s gemacht wurde, ist das schon ein richtiger Weg: Fundament legen. Denn das ist notwendig, weil viele einfach den ersten Tron gar nicht kennen. Tron: Legacy funktioniert nämlich wie sein Raster autark - ergo, man muß Tron nicht gesehen haben, um zu verstehen, was da vor sich geht. Disney hat Tron jetzt als Filmreihe angelegt, und Legacy funktioniert einfach gut als Basis.

    Die philosophischen, ruhigeren Anklänge empfand ich als irgendwie angenehm und vor allem durch und durch passend, was die ganze Figur von "I got in"-Flynn so ausmacht. Zwar kratzt vieles nur an der Oberfläche, das stimmt, aber wäre mehr wirklich nötig gewesen, um den Charakter und die Motivationen, die ihn leiten, zu erklären?

    Warum sollte sich der Film denn eigentlich nicht ernst nehmen sollen? Das kann er ruhig. Schließlich gibt´s da ein paar Themen, deren Ernsthaftigkeit, wenn auch als Parabel angelegt, durchaus ernst bleiben sollten. Muss denn immer alles ironisch sein? Ich bin ehrlich, das würde ich einfach nur extrem behindert finden. Das ist tatsächlich das richtige Wort dafür. Damit wäre er sich zu großen Teilen selbst im Weg. Den angesprochenen Genozid finde ich beispielsweise keineswegs peinlich herübergebracht. Passt schon so.

    Sicherlich habe auch ich ein paar Kleine "hic-ups" im Pacing festgestellt, Quorra hätte ein bisschen mehr Action zeigen können (später kommt da aber mit Sicherheit mehr) und noch ein wenig mehr echten Tron am Ende (auch da rechne ich damit, dass im nächsten Film viel mehr kommt), aber ansonsten ein wirklich guter Einstieg für einen Regieneuling. Ich bin gespannt, was er mit "Black Hole" macht.

    Für mich ist Tron: Legacy der Film, auf den ich, was die Visualität angeht, tatsächlich nach Avatar gewartet habe - es gab da 2010 nichts an Realfilm, das Avatar hätte das Wasser nur annähernd reichen können. Nichts, nada. Schockstarre in Hollywood - da muss man sich nur den extrem schwachen Sommer 2010 anschauen. Erst Tron hat es geschafft, da heranzukommen, und zwar mit einer eigenen visuellen, nahezu perfekten Ästhetik und ausgefeiltem, kreativem Design. Die Anzüge, neuen Lichträder, die Architektur, alles perfekt umgesetzt. Die Actionsequenzen suchen ihresgleichen.

    Hinzu kommt der fabelhafte Soundtrack und das fantastische Audio-Design.

    Toller Film. Mit Spannung warte ich auf die 3D-Blu-ray und die Fortsetzung.

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