Cinefacts

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  1. #201
    仏二千四十六
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Tag 5:

    Like A Dragon: Juchu!!! Endlich!! Nachdem unser aller Lieblingswahnsinnige aus Japan ja in letzter Zeit immer mehr auf Arthouse- und auch Mainstream-Pfaden wandert zaubert Miike hier endlich wieder eins der Werke für den man ihn eigentlich liebt: Ein verrückter, wilder & überdrehter Yakuzathriller mit tonnenweise typischem Miike-Humor, abgefahrenen Figuren & der coolsten Deus Ex Machina seit Jahren. Trotz etwas zielloser Story rockt dieser Film mächtig. 8/10

    Evangelion - You Are (Not) Alone: Vorab: Für mich ist Neon Genesis die beste Animeserie aller Zeiten. Der Film tut nichts anderes als die ersten Episoden neu zu erzählen. Dabei gibt es vor allem technische Unterschiede: Die CG-Animation lassen die Kämpfe wesentlich runder & dynamischer wirken. Dazu ist Neo-Tokyo 3 endlich richtig beeindruckend. Es gibt auch einige neue Szenen, die sich wunderbar einfügen & einige Änderungen in der Erzählstruktur. Sinnvolle & sehr beeindruckende Neubearbeitung dieser großartigen Serie. 9/10

    JCVD: Ziemlich platte Story, etwas unglückliche Erzählweise & teils nervige Farbfilter. Aber: Jean-Claude Van Damme. Alles im Drehbuch, das direkt mit ihm zu tun hat, ist grandios. Die Jokes über John Woo und Steven Seagal, die Gerichtsanhörung über das Sorgerecht für seine Tochter, der Fankult; alles nimmt höchst ironisch und überspitzt Van Dammes Image & Karriere auf den Arm. Das Beste: Van Damme zieht voll mit; zeigt sich als Loser, dessen Karriere den Bach runter geht. Der Film lässt kaum eine Demütigung aus: Sorgerecht verloren, keine Kohle mehr, keine Angebote mehr (gehen alle an Steven ) und auch sonst nicht mehr so richtig in Schuss. Van Damme geht mich sich selbst so offen, ehrlich und hart ins Gericht, dass man spätestens bei seinem Monolog nicht nur von seinem Mut, sondern auch von seiner Darstellung überwältigt ist. Beeindruckend und sehr empfehlenswert. 8/10

    The Strangers: Sehr langsam und atmosphärisch, aber alle Schocks sind entweder total vorhersehbar oder durch den Trailer gespoilert. Handwerklich gut, aber man kann es sich sparen. 5/10

    36 Steps: Was war denn das??? Total chaotischer, unstrukturierter und sinnloser Trash, der zwar nur selten lustig ist, aber mit seiner puren Absurdität unterhält. Achja, dazu tragen sämtliche "Darstellerinnnen" nur Bikinis, werden in einer komischen & vollkommen sinnlosen Albtraumsequenz nackt angekettet und meucheln sich am Ende zu allerbilligsten Effekten. Keine Ahnung, was ich davon halten soll, aber ein wundersames Erlebnis war es allemal. 6/10

  2. #202
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Dance Of The Dead - unerträglicher Fun-Splatter, mit den immergleichen sattsam bekannten Zombieklopper-Slapstick-Einlagen. (1/10)

    100 Feet - ganz vorzügliches Comeback von Eric Red: ein intensiver Geister-Horrorfilm der die Bewältigung eines Ehetraumas auf eine ganz einfache konzise Art vergegenständlicht und diese folgerichtig in der kompletten Abstoßung aller ehemals geteilten Dinge münden lässt.. Kommt im besten Sinne ohne modische Manierismen aus und greift erst zum Ende (leider) zu etwas peinlichen Effekten. (7/10)

    My Name Is Bruce - annehmbare Nummernrevue zu Ehren Bruce Campbells, der als grober Erzählrahmen eine persiflierende Nachstellung von Army Of Darkness dient. Mit der heißen Nadel gestrickt, was aber angesichts der Fanzentriertheit des Films kaum als Makel auffällt. (5/10)

    JCVD - filmisch und intellektuell dem Campbell-Streifen meilenweit voraus. Der Film ist zugleich eine schmerzhaft komische Rekonstruktion der Medienfigur Van Damme und eine Erkundung der belgischen Mentalität, ohne dabei jedoch seine Unterhaltungsambitionen zu verleugnen. Ganz toller Streifen! (8/10)

    The Strangers - mit viel technischem Raffinement aufwartender Terrorfilm, der seine Haltung zu Authentizität und fatalistischer Erzählung dem frz. Vorbild Ils entlehnt, dabei jedoch noch aggressiver und auch billiger auf Affekte abzielt - alleine schon die extreme Verknappung von Handlung und Erzählraum führt mit zunehmender Spieldauer zu Redundanzen. Die ganze Malaise des Films liegt aber genau in der, vor allem in den letzten Szenen behaupteten, Authentizitätserdung der Täter, die in der Folge auf die "perfekt" wirkenden Terrorattacken exrem inkonsistent erscheint und eigentlich alles zum Einsturz bringt. (3/10)

    36 Steps - der DIY-Gedanke, hier als Aneignung der jüngeren Splattergeschichte (insbesondere natürlich Battle Royale) im No-Budget-Gewand. Mit dem Charme des Amateurhaften in Sachen Schauspiel und Austattung, dem überbordenden Einfallsreichtum einer ganz und gar nicht amateurhaften Montage, der völlig irren Kamera und einem verdammt witzigen Survival-Plot um eine Gruppe entzückender Bikini-Schnepfen, kann der Film mit einigen Pfunden wuchern. Reizvolleren Voyeurismus gab's auf diesem FFF bisher noch nicht! Geiler Film! (8/10)

  3. #203
    KLEINSCHREIBER
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    F.LM-Podcast zu "Let the right one in": http://www.f-lm.de/?p=1514

  4. #204
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    My Name is Bruce - Für alle Campbell Fans, Trash-Liebhaber und solche die es werden wollen DIE Granate überhaupt. Zwar klaut der Bruce auch kräftig von anderen Filmchen (Galaxy Quest, Dead & Breakfast, von "seinen eigenen" Filmen ganz abgesehen), vermengt dann aber die Zutaten perfekt mit einer großen Portion Charme, Witz, oder einfacher gesagt: Bruce Campbell! Der Guan-Di-Song geht ins Ohr, Ted Raimi tritt gleich drei mal in drei verrückten Rollen auf und endlich gibt es ein Wiedersehen mit einigen alten "Evil Dead"-Bekannten. Der "Redneck und der Hufschmied" sind da absolute Lachgaranten und wie hieß eigentlich nochmal die Darstellerin von Bruces "Love Interest" im Dorf? Die kam mir ungemein sympathisch und gut spielend vor, hoffe von ihr sieht man noch mehr.

    Summa summarum: Geile Scheiße! 'nuff said! (Auch wenn das fehlenden von echtem Gore mir ein, zwei Mal dann doch negativ aufgefallen ist, aber hey, dafür bekommt der Titel auch auf jeden Fall uncut ne FSK16, wenn überhaupt.)

  5. #205
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von C4rter Beitrag anzeigen
    Man, sehr geil heute. My Name is Bruce ist mal suuuper lustig. Hammer Sprüche, Bruce ist super EVIL. Er mag seine Fans nicht, er knallt Unschuldige ab und ist ein Feigling. Genial, toll gespielt. 9/10
    BOAH, Spoileralaram! Zwar vage, aber das hätte ich trotzdem vorher nicht wissen wollen!

  6. #206
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Toll, C4arter! Dass der lustig ist, hätte ich gern selbst rausgefunden.

  7. #207
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    LIKE A DRAGON:

    Ich zitiere mal:
    Zitat Zitat von buddha2046 Beitrag anzeigen
    Like A Dragon: Juchu!!! Endlich!! Nachdem unser aller Lieblingswahnsinnige aus Japan ja in letzter Zeit immer mehr auf Arthouse- und auch Mainstream-Pfaden wandert zaubert Miike hier endlich wieder eins der Werke für den man ihn eigentlich liebt: Ein verrückter, wilder & überdrehter Yakuzathriller mit tonnenweise typischem Miike-Humor, abgefahrenen Figuren & der coolsten Deus Ex Machina seit Jahren. Trotz etwas zielloser Story rockt dieser Film mächtig. 8/10
    Dem kann ich mich so voll und ganz anschließen.


    MY NAME IS BRUCE:

    Die originelle Grundidee wird mit viel Witz und Insider-Gags umgesetzt und bietet kurzweilige Fanunterhaltung. Woran der Film imo etwas krankt, ist, dass Campbell hier nicht wirklich sich selbst spielt, sondern eigentlich eher Ash. Den Arschloch-Bruce nimmt man ihm, wenn man ihn aus Interviews, Audiokommentaren und Behind-the-Scenes-Material kennt, irgendwie nicht ab.

    Aber aufgrund des hohen Unterhaltungswertes gibt's trotzdem 8 von 10 Schalen Tofu mit Mindeshaltbarkeitsdatum für die nächsten dreißig Jahre.

    BTW: Ging es nur mir so oder musste noch jemand beim erste Auftauchen von Jeff an Bill Kaulitz denken?


    JCVD:

    Auch hier wird eine originelle Idee durchaus unterhaltsam umgesetzt. Die krassen Farbfilter hätt's dafür aber nicht wirklich gebraucht. Das war definitiv Style over Substance.
    Ebenso fand ich die Monologszene deplaziert. Zum einen sollte die offensichtlich ironisch sein, wirkte aber einfach nur platt und unlustig. So richtig schlechtes "Saulus-Paulus"-Gelaber, das man gut und gerne auch mit einem Laufband "Achtung! Achtung! Wichtige Botschaft an alle, die Van Damme nicht mögen!" hätte versehen können. Zum anderen wirkte er an der Stelle deplaziert und bremste den Film unnötig aus.

    8 von 10 Travellers-Cheks mit Deckungsgarantie gibt's aber trotzdem, da der Rest wirklich gelungen war.


    AN EMPRESS AND THE WARRIOR:

    Kitschtriefende Mischung aus Schlachtenepos und Liebesgeschichte, die ihre starken Momente weniger in den gut choreografierten Action-Sequenzen, sondern viel eher in den ruhigen, romantischen Momenten hat. Insgesamt durchaus passable Unterhaltung, wenn man bereit ist, zu vergessen, dass man eigentlich ein Over-the-Top-Ching-Siu-Tung-actionspektakel sehen wollte und sich statt dessen auf den Kitsch einlässt.
    Ach, und die Geschichte der Luftfahrt muss anscheinend neu geschrieben werden.

    7 von 10 Freifahrten im Heißluftballon mit Empfehlung an die Gebrüder Mongolfier.


    CROSSFIRE:
    Extrem spannender, gradlinig erzählter Copthriller mit glaubwürdig entwickelten Figuren und geilem Showdown.

    10 von 10 Punkten.
    Geändert von Thodde (25.08.08 um 10:42:28 Uhr)

  8. #208
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von Willi Wunder Beitrag anzeigen
    Toll, C4arter! Dass der lustig ist, hätte ich gern selbst rausgefunden.


    Zitat Zitat von Thodde Beitrag anzeigen
    BTW: Ging es nur mir so oder musste noch jemand beim erste Auftauchen von Jeff an Bill Kaulitz denken?
    Jop, direkt
    Geändert von C4rter (25.08.08 um 10:45:56 Uhr)

  9. #209
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Waltz with bashir

    Was ein toller Film. Ruhig , ernst , und nachdenklich wird die Story durch tolle Animationen und einer sensationell schönen traurigen Filmusik erzählt und lässt einen bis zum Ende nicht mehr los. Selten so ein nachdenkliches und stilles Publikum nach dem Film erlebt. Definitiv ein Muss für alle die solche Art von Filmen mögen.Wer allerdings davor schon 2 Filme schaut , muss damit rechnen, dass es schwer werden könnte sich auch durch diesen Film hindurch sich zu konzentrieren. 9/10

    Let the Right one in

    Und ein weiterer toller Film im Programm des FFF 2008. Eine Wunderschöne "Kinderliebesgeschichte" wird hier erzählt , mit ein par recht brutalen Szenen gespickt , aber definitiv packend und einfach rührend präsentiert. Die beiden Hauptdarsteller spielen einfach genial ihre Rollen und die etwas langatmige ruhige erzählweise mit ihren langen Kamerafahrten und wenigen Schnitten passt zum Setting.Ebenfalls wie WwB gibt es auch hier eine tolle Musikuntermalung wobei in vielen Szenen auch einfach mal Stille herrscht. Ein Film den man einfach genießen muss, und bis jetzt die große Überraschung des Kinojahres 2008 für mich.
    Ebenfalls 9/10

    Get Shorty

    Dieses Jahre definitiv wieder ein guter Jahrgang. Kaum Gurken dabei (Killing time hab ich mal gar nicht verstanden ..) und 3-4 Filme die das Kino wirklich super unterhalten konnten. Dabei muss man aber auch sagen, dass Komödien es einfach leichter haben als Horror- Shorties. Diese waren zwar gut gemacht , aber sie ergreifen einen nicht wirklich so , da man die Figuren noch nicht so gut kennt. In etwa vergleichbar mit dem 2006er Jahrgang wenn auch etwas Splatter-lastiger. Im durchschnitt 7/10 Lohnt sich !
    Geändert von gimmy (25.08.08 um 10:46:46 Uhr)

  10. #210
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von Thodde Beitrag anzeigen
    BTW: Ging es nur mir so oder musste noch jemand beim erste Auftauchen von Jeff an Bill Kaulitz denken?
    Die gesamte F.LM-Crew hat im Chor desselbe empfunden und ausgerufen.

  11. #211
    Birnenpflücker
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    SHIVER
    Ein Film, der entweder von einem Minimalkonzept durch das Hinzufügen behaupteter Diskurse auf 90 Minuten aufgebläht oder von einem Dreistünder durch radikales Herauskürzen auf 90 Minuten zusammengestümmelt wurde. Das Ergebnis ist jedenfalls höchst verworren, wenn auch in Ansätzen spannend.

    THE STRANGERS
    Vor allem in seiner Bild- und Tonästhetik brilliant, die von anderen erwähnte Redundanz der Ereignisse kann ich so nicht nachvollziehen, wenigstens nicht als negativen Kritikpunkt.

    JCVD
    Absolut positive Überraschung, hält keineswegs das Versprechen eines billigen Selbstironie- und Zitate-Kinos, sondern leistet einen interessanten Beitrag zur filmischen Konstruktion von Genre-Helden und ihren Darstellern, und vor allem der nach und nach eintretenden Überlappung zwischen beiden Persönlichkeiten.

    SUMMER SCARS
    Etwas zielloser Versuch, ein Coming-of-Age-Drama mit geringsten Mitteln zu inszenieren. Der Film krankt an einem zu großen Figurenarsenal in zu minimalistischer Prämisse.

    DANCE OF THE DEAD
    Keineswegs der peinliche Totalausfall, den ich befürchtet hatte, viel mehr als leidliche Kurzweil und zwei schöne Einfälle kann der Film allerdings auch nicht bieten.

    LET THE RIGHT ONE IN
    Großartiger Vampirfilm, der den umgebenden Mythos geschickt für seine Geschichte um Kinder auf der Schwelle zur Pubertät anwendet. Eine Zweitsichtung kann ich kaum erwarten.

    DOWNLOADING NANCY
    Viel typischer für das Festival als viele andere Filme, die hier laufen. Immerhin bebildert er höchst wirksam Spätfolgen sexueller Misshandlung, und bettet dieses Thema obendrein in einen Plot ein, der sich in jeder Zusammenfassung wie ein astreiner Genrefilm lesen muss. In seiner visuellen Brillianz nur unwesentlich weniger empfehlenswert als LET THE RIGHT ONE IN.

  12. #212
    the cake is a lie
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Dance of the Dead: Direkt die erste Szene zeigt schon, wo es lang gehen wird. Der Film bietet 90 Minuten Spaß, mehr aber auch nicht. Selbstverständlich werden alle möglichen Klischees bedient, insbesondere im Bezug auf die Charaktere. Gute Stimmung im Kinosaal ist garantiert. Leider (oder vielleicht auch nicht) ist von der eigentlichen Promnight nicht viel zu sehen. Ich fühlte mich mit diesem High-School-light-Aufguss von Shaun of the Dead ganz gut unterhalten. 6/10


    Let the right one in: WOW! Das Programmheft verspricht hier auf keinen Fall zu viel. ( Klick! ) Wunderbar ruhig wird diese schöne Geschichte um ein Vampirmädchen und ihren Menschenfreund erzählt. Wer auf großartige Action und Splatter verzichten kann, sollte den Film auf keinen Fall verpassen! 9/10


    36 Steps: Beginnt verheißungsvoll, doch mündet dann trotz eigentlich sehr simpel gestricktem Hauptplot in wirre Szenenwechsel. Vermutlich lag es an meiner Müdigkeit, irgendwann konnte ich den Szenen außerhalb der Hacienda nicht mehr richtig folgen. Von der grundlegenden Idee, eine Bikiniparty mit Kettensägen zu kombinieren, hatte ich mir etwas mehr versprochen. Ich sollte dem Film wohl auf DVD eine zweite Chance geben, die kranken Ideen hatten jedenfalls ihren eigenen Charme. Die hübsch anzusehenden Darstellerinnen sind es sowieso wert. Vorerst nur 4/10

  13. #213
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Let the Right One in Ein richtig schöner Film... tolle Bilder, richtig gute Schauspieler, schöne Musik und alles sehr ruhig erzählt. 8 von 10

    Downloading Nancy Kein schöner Film... obwohl er auch tolle Bilder, richtig gute Schauspieler und eine schöne Musik hatte, und ebenfalls sehr ruhig erzählt wurde. Mich hat der Film ganz schön mitgenommen. Ich fand ihn gleichzeitig ziemlich realistisch und auch nachvollziehbar. Vielleicht muss man dafür eine gewisse Affinität zu dem Thema haben... 9 von 10

    Und nochmal kurz zu The Strangers: An sich finde ich es vollkommen ok, wenn ein Film diesen Grund für die Ereignisse wählt, aber The Strangers bietet mir einfach sonst zu wenig, um mich über 90 Minuten zu fesseln. Das alles wiederholt sich für mich einfach zu viel, und nutzt sich dadurch dann auch ab. Hätte er dann eine Auflösung die mich nochmal fasziniert oder schockiert, hätte ich eben nochwas, was ich dem Film zugute halten könnte, aber diese Auflösung ist eben so unspektakulär wie abgedroschen (und bereits oft besser gemacht).

  14. #214
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    My Name is Bruce

    Ganz nettes Nerdkino mit einem gutgelaunten Campbell, der sich etwas übertrieben selbst abfeiert und insgesamt doch eher strukturlosen Unsinn abliefert.
    Schwankt zwischen groovy und totalem Schrott.

    5/10

    JCVD

    Ich musste ja immer lachen, wenn mir jemand anhand von solchem Käse wie "In Hell" weißmachen wollte, Van Damme könne schauspielern.
    Hier klappt's. Mit viel Augenzwinkern. Und Ernsthaftigkeit.

    7/10

  15. #215
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Mit ein paar Tagen Abstand meine "Erlebnisse" auf dem Fantasy Filmfest in Berlin:

    Acolytes
    In der ersten Hälfte ein faszinierender Thriller mit starken Bildern, atmosphärisch und spannend. Doch fällt der Film gegen Ende hin ab, entwickelt sich eher zur konventionellen Massenware, eigentlich schade, hier war Potential für mehr vorhanden!
    Trotzdem durchaus sehenswert, vor allem dank guter Kamera und klasse Soundtrack. Dafür gibst es einen Bonuspunkt. 7/10

    Mad Detective
    Eine clevere Kriminalgeschichte, eine überaus symphatische Hauptfigur, unglaublich komisch und doch berührend, schließlich nochein genialer Shootout zum Finale Das ist natürlich noch längst nicht alles was dieser Film zu bieten hat, allein die visuelle Umsetzung von Inspektor Buns Schizophrenie...
    Kurz gesagt mein Highlight in diesem Jahr auf dem Festival! 10/10

    Melody's Smile
    Düsterer Psychothriller aus Frankreich um ein entführtes Mädchen und eine Mutprobe im Alkohlrausch mit verheerenden Konsquenzen. Beinahe hat mich die Nebenhandlung mehr gefesselt hat als die Hauptstory, ohne dies als Kritik zu verstehen. Insgesamt ein stimmiger Film, einige Bilder und Momente wirkten bei mir lange nach, sehenswert! 8/10

    The Strangers
    "Achtung gleich passiert was und Ihr müßt euch alle erschrecken!" Das Erstaunliche an diesem Film ist, das es tatsächlich fantastisch funktioniert, obwohl wirklich alles vorhersehbar ist. Offenbar verstehen die Verantwortlichen Ihr Handwerk ganz gut, vor allem die Soundkulisse war beeindruckend! Abzüge gibt es dann doch für einen gewissen Abnutzungseffekt gegen Ende hin. Das mindert aber nicht einen guten Gesamteindruck! 8,5/10

    The Substitue
    Dieser Film ist wirklich unglaublich komisch mit einer glänzend aufgelegten Paprika Steen. Es gab in Berlin mehrfach Szenenapplaus, völlig zu Recht! Mehr will ich auch gar nicht dazu schreiben, wer noch die Möglichkeit hat, unbedingt ansehen! 9/10

    Summer Scars
    Coming-Of-Age Drama, welches trotz guter Darsteller nicht so recht funktioniren will. Letzten Endes ist der Film wahrscheinlich auch einfach zu kurz, um sich den vielen Figuren agemessen widmen zu können. so bleiben einige gute Ansätze und immerhin keine Langeweile bei mir. 5/10

    Bei diesen sechs Filmen blieb es, eigentlich wollte ich viel mehr schauen, aber leider fehlte dann doch wieder mal die Zeit. Dafür war keine echte Gurke dabei. Ich freu mich schon aufs nächste Jahr!

  16. #216
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Waltz with Bashir
    Ein sehr guter Film, der wirklich nachdenklich und still machte. Kann man eigentlich nicht viel zu sagen, entweder man guckt solche Filme oder nicht. Kommt allerdings nicht ganz an den häufiger zum Vergleich rangezogenen (und meiner Meinung nach großartigen) Persepolis ran. Darum 9/10.

    Let the right one in
    Den Film habe ich noch spontan besucht, was sich als echter Glücksgriff herausgestellt hat. Eine ganz eigene und (im positiven Sinne) merkwürdige Mischung, wie sie wohl fast nur aus dem Norden kommen kann. Eigentlich eher ein Jugenddrama, aber halt mit einigen blutigeren Momenten, die allerdings nie aufgesetzt oder gezwungen wirkten. Hat auch eine 9/10 verdient.

  17. #217
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Kurzer Zwischenstand für heute, bevor es nachher in THE RAGE geht:

    THE REBEL:

    Solider Klopper mit einem übertrieben auf cool und unverwundbar getrimmten Bösewicht.

    7 von 10 Kopfnüssen mit Roundhousekick-Zulage



    HOW TO GET RID OF THE OTHERS:

    So böse, dass einem das Lachen desöfteren im Halse stecken bleibt, aber letztendlich zu fahrig und inkonsequent, um wirklich gut zu sein. Zudem wird die Geschichte am Ende zu absurd und zieht so den Film zusätzlich nach unten. Als sich herausstellt, dass Folke das Ergebnis der Geschwisterliebe zwischen John und Nancy ist, wirkt dies viel zu konstruiert, um glaubhafter Teil der Story zu sein. Zudem hab ich mich die ganze Zeit gefragt, warum "Belinda" so darauf versessen ist, durch persönliche Selbstopferung das Leben einer einzigen Frau zu retten, obwohl sie unter ihrer wahren Identität doch ihren Einfluss viel besser geltend machen und gegen das Gesetz kämpfen könnte.

    Für den Unterhaltungswert gibt's dann doch noch 6 von 10 Wohngeldanträge mit beigefügtem Ablehnungsbescheid.

  18. #218
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    The Mirrors Das Original hat mir nicht sonderlich gut gefallen... nur die Idee und die Auflösung fand ich gut. Das ging Aja wohl ähnlich, denn bis auf die beiden Aspekte hat er nichts übernommen. Der Film ist düsterer und dreckiger als das Orginal, was mir schonmal besser gefallen hat. Dazu hat er einige wirklich gute Schockmomente und unheimliche Szenen. Leider ist die eigentliche Geschichte auch nicht wirklich orginell, das hätte man imho eleganter lösen können. So bleibt ein netter Film zurück, nicht mehr und nicht weniger. 7 von 10

    Das war das FFF 08 für mich. Kein richtiger Griff ins Klo dabei, allerdings auch nicht wirklich ein Überknaller. Downloading Nancy und Let the Right One In sind meiner Meinung nach am meisten zu empfehlen, die anderen meiner Filme (Eden Lake, Outlander, Midnight Meat Train, The Strangers) werden Genrefreunden aber vermutlich auch gut gefallen, v.a. auf dem Festival. Einige Filme werde ich danach noch auf DVD nachholen müssen (JCVD, Waltz with Bashir, The Chaser und evtl. Art of Negative Thinking und Evangelion 1.0).

  19. #219
    Metropolis, mon Amour
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    MARTYRS

    muss ich mal drüber schlafen. Fand ihn tatsächlich gut, aber weder so schockierend, wie er teilweise aufgebauscht wurde, noch besonders intensiv oder erschreckend. Mehr vielleicht morgen..


    THE RAGE

    Trash pur. Hat mir Spaß gemacht, auch wenn er zwischenzeitlich ein paar Längen hatte [vielleicht war ich aber auch einfach nur zu müde..]. Der Kurzfilm davor war sehr niedlich, wenn auch die Story ein bisschen dürftig war. Dafür aber mal wieder richtig schon Retro-Puppenaction.

    Und jetzt wünsche ich Thodde noch viel Spaß mit seiner Seed-DVD..

  20. #220
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    The Protocol - frz. Versuch am Erfolg von Message-Thrillern à la The Constant Gardener oder Michael Clayton zu partizipieren, dabei ästhetisch mindestens genauso fragwürdig. (2/10)

    Sieben Tage Sonntag - wie's so üblich ist im deutschen Film, wenn die Jugend problematisiert bzw. über sie schwadroniert wird: man legt den Schauspielern einen Jargon in den Mund, der vorgibt jugendnah zu sein, aber eigentlich nur großes Unverständnis produziert. Pate stand hier ganz offensichtlich das Sozialkundebuch der Unterstufe, sowie der Wille der Filmemacher, möglichst viele ihrer Lieblings-Indie-Pop-Lieder mal in einem eigenen Film unterzubringen. (1/10)

    Dying Breed - Aussie-Slasher mit 08/15-Handlung, der mit seiner wunderbaren Kulisse, der tasmanischen Wildnis, leider nichts anzufangen weiß. Immerhin sorgen zeitweise einige böse Splatter-Scherze für Kurzweil. (3/10)

    Martyrs - natürlich auch von mir schon im Vorfeld mit einer großen Hypothek belegt, zumal mir gerade auch die letzten beiden großen Franzosen-Schockern doch arg überberwertet erschienen. Aber was soll ich sagen, Martyrs steckt beide locker in die Tasche! Der Film ist von einer inszenatorischen Brillianz und narrativen Stringenz, die schlichtweg atemberaubend ist. Beginnt der Film noch als extrem ruppig-blutiger Revenge-Streifen, dessen Hauptfigur von den Geistern der Vergangenheit in einer Weise gepeinigt wird, die sich in markerschütternder Weise in kongenialem Spiel von Bild und Ton auf den Zuschauer überträgt, ist der raffinierten Plotkonstruktion eine elliptische Struktur eigen -die zu spoilern böse wäre-, die extremste narrative Verschiebungen plausibel erscheinen lässt und man nur noch verblüfft den Rachefilm in etwas ganz anderes münden sieht. Und erst dann beginnt es m.E. tatsächlich an Grenzen dessen zu kratzen, was man in einem Genrefilm von diesem suggestiven Format zeigen kann. Die erste Szene bei der mir der Magen ganz gehörig grummelte, eben weil hier ein Geist Einzug hält, der, auch wenn der Film ihn sich nicht zu eigen macht (oder macht er es doch? :/ ), ist eine die in nihilistischer Weise die Grenze zwischen Ästhetik und Wirklichkeit negiert. Und zwar denke ich hier an die Szene, in der Lucie das Kellerverlies betritt und wir dort an der Wand diese extrem authentisch (und verdammt unheimlich) wirkenden Fotographien der "Märtyrer" hängen sehen. Der Film spielt hier mit einer (gewiß simulierten) Snuffästhetik, die sich umstandslos auf das noch im Keller hausende Folteropfer überträgt. Es war zumindest mein Eindruck, dass das auch die Stelle war, an der die ersten den Saal verließen.
    Ich bin jetzt etwas zu müde um noch weiter viel zu schreiben, aber was dann noch alles folgt, ist in seinem höchst kunstvollen, mir aber völlig unangenehmen Changieren, zwischen Abstoßung und Einfühlung, zwischen der nihilistischen Perspektive der am Schmerz sich Weidenden und der Perspektive der Märtyrerin, von einer zu problematisierenden Reichhaltigeit, über die noch viel zu reden sein wird. Ich leide jedenfalls an diesem Film, eben weil er mglw. auch ein absolut zynischer Dreck sein könnte. Was Senator mit dem Film anfangen will, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. (8/10 vorerst )

    The Rage - hemmungslos alberner Gore-Trash. Ein Spässle. (5/10)
    Geändert von Dorkheimer (26.08.08 um 02:38:44 Uhr)

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