Cinefacts

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  1. #221
    KLEINSCHREIBER
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    F.LM-Podcast zu "Mirrors":

    http://www.f-lm.de/?p=1526

  2. #222
    Oel ngati kameie
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Mirrors
    Gelungener Geister-/Spuk-Horror (Zutaten aus Poltergeist, Exorzist und The Ring) mit schön düsterem Setdesign und Liebe zum Detail. Effektvolle Tonspur trägt einen guten Teil zur Atmosphäre bei. Außerdem zwei heftige Gore-Einlagen und ein nettes Ende
    8/10

  3. #223
    Birnenpflücker
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    CA$H
    Standardisierter Con-Film, der sich sogar ästhetisch bei den spätestens bei Soderbergh endgültig etablierten Stilmitteln bedient. Spaß macht das allemal, und mir sogar besonders.

    MAD DETECTIVE
    Krimi, der seine Konventionalität hinter den Schrullen seines Protagonisten nur notdürftig verstecken kann. Sieht aber nichtsdestotrotz super aus und reißt ein-zwei interessante Diskurse wenigstens an.

    SHUTTLE
    105minütiger Film, der dabei ca. 90 Minuten zu lang ist. Damit der dritte oder vierte Festivalbeitrag, der ein recht dünnes Kurzfilmkonzept auf Spielfilmlänge dehnt und dabei quälend langweilig abstinkt.

    MIRRORS
    Mittelprächtiges und in seinen Plotkonstruktionen höchst beliebiges Gruselfilmchen. Interessant wird Ajas Film erst durch den recht bewussten Umgang mit den Spiegeln, und den kulturwissenschaftlichen Deutungsmöglichkeiten, die sie eröffnen. Auch in einen zeitgenössisch politischen Diskurs schreibt sich MIRRORS ein.

  4. #224
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von ben_rotwang Beitrag anzeigen
    THE RAGE

    Trash pur. Hat mir Spaß gemacht, auch wenn er zwischenzeitlich ein paar Längen hatte [vielleicht war ich aber auch einfach nur zu müde..]. Der Kurzfilm davor war sehr niedlich, wenn auch die Story ein bisschen dürftig war. Dafür aber mal wieder richtig schon Retro-Puppenaction.
    Dem kann ich mich im Wesentlichen so anschließen. Die Längen resultieren imo daraus, dass sich die immer gleichen Szenen der Geier-Angriffe spätestens nach der Hälfte des Films abgenutzt haben. Außerdem hatte ich irgendwann auch keine Kraft mehr, mich über die grottenschlechten Effekte kaputt zu lachen.

    Von mir gibt's mit ordentlich Trashfilm-Liebhaber-Bonus 7 von 10 Dosen Rage ohne Anspruch auf ein Antiserum.

    Und jetzt wünsche ich Thodde noch viel Spaß mit seiner Seed-DVD..
    hab vorhin mal in der OFDB und auf Schnittberichte.com nachgeschaut: Die deutsche Fassung ist um etwa 6 Minuten geschnitten.
    Von daher werde ich mir den Film sparen und versuchen, die DVD wieder loszuwerden. Schade. Wäre mein erster Boll gewesen.

    Aber dafütr kann ich mich ja mit meinem Raumschiff-Orion-Sweatshirt vor dem Spiegel bewundern!


    PS: Wenn jemand Interesse an einer von Boll handsignierten (!) Limited Edition von SEED hat, bitte PN an mich.
    Geändert von Thodde (26.08.08 um 12:27:08 Uhr)

  5. #225
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Uwe Boll wäre glaube ich interessiert.

  6. #226
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von Willi Wunder Beitrag anzeigen
    Uwe Boll wäre glaube ich interessiert.
    Wieso? Gedenkt der, seine Filme vom Markt zu nehmen, um die Welt wenigstens von EINEM Übel zu befreien?

  7. #227
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Weiß eigentlich jemand wie der Song aus den Anfangs-Credits bei JCVD heißt? Wollte im Abspann drauf achten, aber habs vergessen
    Edit: ok, habs: http://www.youtube.com/watch?v=K-5ZhSxVkic
    Geniales Stück, super chillig, erinnerte mich an Jackie Brown

  8. #228
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Kurzbewertungen meiner Filmauswahl in Dortmund:

    Just Another Love Story - Schwarzhumoriger Noir-Thriller, der zwar im Ganzen einigermaßen vorhersehbar ist, jedoch genug Asse im Ärmel hat, um auf ganzer Linie zu punkten. Riecht sehr nach 'nem Hollywood-Remake! 8/10

    Let The Right One In - Wundervoll melancholische Literaturverfilmung, deren langsame Erzählweise nicht jedermans Sache sein wird, aber meinen Geschmack voll getroffen hat. Und dabei hasse ich normalerweise Vampirfilme (bis auf wenige Ausnahmen: Near Dark, The Hunger, Herzogs Nosferatu ...). Punktabzug gibt es lediglich für die CGI - Katzen 9/10

    Jack Brooks: Monster Slayer - Solider - wenn auch recht harmloser - Monster-Splatter mit einem guten Hauptdarsteller und einem tollen Robert Eglund. Schön altmodische Gummimasken und ein paar nette Gags sichern hier: 6/10 Punkten.

    Nothing To Lose - Überragend gespielt aber leider ohne wirkliche Höhepunkte und einigermaßen vorhersehbar. Trotzdem gibt es für die kontroverse Thematik, das Interagieren der beiden Hauptpersonen und die daraus resultierende unangenehm-perverse Atmosphäre, die der Film über weite Strecken versteht beizubehalten, ebenfalls 6/10 Punkten

    Dying Breed - Spontan angesehen, da ich degenerierten Redneck-Kannibalen noch nie widerstehen konnte. War keinesfalls so schlecht wie erwartet und hielt mit ein paar schön sadistischen Kills bei Laune. Am Ende wollte man dann zu viel; der "Twist" jedenfalls war abzusehen und ziemlich trashig. 5/10

    Martyrs - Weder schockierend noch übermäßig kontrovers, dafür in den ersten 2 Dritteln durchaus spannend und hübsch gefilmt. Dann: je nach subjektivem Empfinden entweder schwer zu konsumieren oder dröge oder - zumindest in der allerletzten Phase - lächerlich, weil einfach zu weit draußen. Zudem mit einer, für meine Begriffe, unzufriedenstellenden Erklärung. Ich fand den ganz schön mittelmäßig. 5,5/10

    Midnight Meat Train - Hätte nicht gedacht, dass ausgerechnet DER meine Festival-Gurke werden würde. Völlig spannungsfrei, steril, blasse Charaktere, fast durch die Bank grausam gespielt, mit sinnlosem Kitsch aufgebläht, furchtbar billige Effekte (kann nicht mal jemand ein Gesetz erlassen, dass den Einsatz von CGI-Blut verbietet!?), und und und ...! Ich hatte nach 10 Minuten schon die Nase voll von dem trashigen Käse, über den ich noch nicht einmal mehr lachen konnte, wurde aber wenigstens beim einigermaßen konsequenten Ende nochmal wach, welches sich ja zumindest einigermaßen an Barkers Original-Story-Ende orientiert. Dafür dann so eben noch 2/10 Punkten
    Geändert von Frank Booth (27.08.08 um 00:25:13 Uhr)

  9. #229
    仏二千四十六
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Gestern, Tag 6:

    Art of Negative Thinking: Bitterböse, fies, witzig und trotzdem menschlich. Kurz: großartig. 8/10

    The Rebel: Bisschen pathetisch und langgezogen, aber geile Fights, coole Kulissen und auch sonst sehr interessant. 7,5/10

    How to Get Rid of the Others: Wieder bitterböse, wieder fies und sehr witzig, aber mit ein paar Logiklöchern und Längen. Dafür gibts eine genial-fiese Grundidee, quasi Sozialkritik mit der Brechstange. Toll. 7/10

    Martyrs: Ausführliche Meinung im entsprechenden Thread. Knapp 7,5/10

    Mother of Tears: Trashig, billig, aber sehr witzig. Ganz gut inszeniert, aber nervige CG-Effekte. Dafür handgemachter Gore. Von jedem anderen wärs okay, aber vom früheren Meister Argento so etwas zu bekommen ist ein mal mehr eine bittere Erfahrung. 6,5/10

  10. #230
    仏二千四十六
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Heute, Tag 7:

    Blind: Schönes, ruhiges & ungewöhnliches Liebesdrama, toll inszeniert und gespielt. Sehr lohnenswert. 7,5/10

    Sasori: Recht edel gefilmte HK-Exploitation mit viel Gewalt, aber ohne Story oder irgendeinen interessanten Charakter. Zudem gegen Ende zu sehr over-the-top. Als leicht arthousige CAT III-Unterhaltung unterhaltsam, im Vergleich zum Original aber geradezu blasphemisch. 6,5/10

    Repo! The Genetic Opera: Highlight!! War mir erst nicht sicher, da ich kein Heavy-Metal-Fan bin, aber die Musik selber ist nicht so wichtig, da es kaum eigenständige Songs gibt. Genial ist, dass eigentlich non-stop gesungen wird, so dass es fast keine gesprochenen Dialoge mehr gibt. Dazu noch die völlig wahnsinnige Story, die tolle Ausstattung und viel Blut und Plastikorgane. Fertig ist ein fett rockender, durchgeknallter kleiner Film. Für Fans des Außergewöhnlichen ein Muss! 8/10

    Midnight Meat Train: Ist in Ordnung. Typisch Kitamura mit viel Effekthascherei inszeniert, dazu ein stoischer Vinnie Jones als Killer und etwas Spannung sowie ein Haufen ziemlich harter Goreeffekte (für eine ungekürzte KJ-Fassung sehe ich schwarz).
    Unterhaltsam, aber schnell vergessen. 7/10

    Hush: Überraschenderweise hochspannender, intensiver Thriller mit vielen kleinen Logiklöchern und Ungereimtheiten, die aber nicht weiter stören. Ein perfekter Spät-Abends-Spannungsfilm. 7/10

    So morgen ist letzter Tag, dann ists auch schon wieder vorbei...

    Aber zumindest meinen überforderten Augen wirds gut tun...

  11. #231
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Blind - märchenhafter Liebesfilm, der in seinen wenigen guten Momenten bildästhetisch an den magischen Realismus eines Harry Kümels erinnert, im überwiegenden Teil aber auf eine grobschlächtige Überwältigungsstrategien setzt, die dem Kitsch sehr viel näher sind als der Poesie. (4/10)

    Downloading Nancy - prototypisches Sundance-Indie-Drama, das aus dem Sundance-Lieblingsthema, der sogenannten dysfunctional family, den Fall einer autoaggressiven Frau vorführt. Das Scheitern des Films besteht in seiner Starrheit, mit der das Konzept der Dysfunktionalität durchgedrückt wird, es sich in allen Äußerungen des Filmes als Behauptung niederschlägt, angefangen von der Bildästhetik der engen vergilbt-bläulichen Räume (Official Trademark by Christopher Doyle) bis zu den Zynismen die man die Schauspieler gebetsmühlenartig herunterbeten lässt. Ein Zeugnis völliger Irrelevanz. (2/10)

    Repo! The Genetic Opera - ein fürchterlicher Schmarrn. Nichtmal als überlanger Musikclip genießbar. (1/10)

    The Midnight Meat Train - überraschenderweise der beste Film des Tages. Überzeugender Stadt-Horrorfilm, der seine Erzählung mit aller Konsequenz in ein spektakuläres Ende münden lässt. Die noch aus früheren Filmen Kitamuras bekannte Zeitschinderei mittels ausgedehnter Kamerafahrten fehlt hier völlig; stets ist die Kamera dynamisches Element der Erzählung, ohne dabei auf eine (im Rahmen der Möglichkeiten) auffällige Raumästhetik zu verzichten. Gleichzeitig ist der Film mit der Figur des Fotografen tatsächlich in einem nicht-trivialen Sinn selbstreflexiv und überhaupt bei allen groben Effekten gar nicht mal so dumm wie man annehmen könnte. (6/10)

    Hush - Aneinanderreihung völlig unplausibler, aber angeblich total spannender Plotpoints .Schlecht gespielt, schlecht gefilmt. Ein Trauerspiel. (2/10)
    Geändert von Dorkheimer (27.08.08 um 02:38:12 Uhr)

  12. #232
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von Dorkheimer Beitrag anzeigen
    Blind - märchenhafter Liebesfilm, der in seinen wenigen guten Momenten bildästhetisch an den magischen Realismus eines Harry Kümels erinnert, im überwiegenden Teil aber auf eine grobschlächtige Überwältigungsstrategien setzt, die dem Kitsch sehr viel näher sind als der Poesie. (4/10)

    Downloading Nancy - prototypisches Sundance-Indie-Drama, das aus dem Sundance-Lieblingsthema, der sogenannten dysfunctional family, den Fall einer autoaggressiven Frau vorführt. Das Scheitern des Films besteht in seiner Starrheit, mit der das Konzept der Dysfunktionalität durchgedrückt wird, es sich in allen Äußerungen des Filmes als Behauptung niederschlägt, angefangen von der Bildästhetik der engen vergilbt-bläulichen Räume (Official Trademark by Christopher Doyle) bis zu den Zynismen die man die Schauspieler gebetsmühlenartig herunterbeten lässt. Ein Zeugnis völliger Irrelevanz. (2/10)

    Repo! The Genetic Opera - ein fürchterlicher Schmarrn. Nichtmal als überlanger Musikclip genießbar. (1/10)

    The Midnight Meat Train - überraschenderweise der beste Film des Tages. Überzeugender Stadt-Horrorfilm, der seine Erzählung mit aller Konsequenz in ein spektakuläres Ende münden lässt. Die noch aus früheren Filmen Kitamuras bekannte Zeitschinderei mittels ausgedehnter Kamerafahrten fehlt hier völlig; stets ist die Kamera dynamisches Element der Erzählung, ohne dabei auf eine (im Rahmen der Möglichkeiten) auffällige Raumästhetik zu verzichten. Gleichzeitig ist der Film mit der Figur des Fotografen tatsächlich in einem nicht-trivialen Sinn selbstreflexiv und überhaupt bei allen groben Effekten gar nicht mal so dumm wie man annehmen könnte. (6/10)

    Hush - Aneinanderreihung völlig unplausibler, aber angeblich total spannender Plotpoints .Schlecht gespielt, schlecht gefilmt. Ein Trauerspiel. (2/10)
    Jedes Mal wenn ich deine Wertungen sehe(die sich ja wohlwollend vom restlichen Lobgehuddel abheben), hoffe ich das du nicht zu viel Geld für die Karten bezahlt hast

  13. #233
    the cake is a lie
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Acolytes: Ein Jugendlicher beobachtet im Wald einen Mann beim Einbuddeln einer Leiche. Zusammen mit einem Freund und einer Freundin versuchen die drei, den Täter zu erpressen. Klingt eigentlich ganz spannend, ist es aber leider nicht richtig. Dafür gibt es zu viele Ungereimtheiten und gerade zum Ende hin zu viele offene Fragen. Die Soundkulisse weiß hingegen zu überzeugen und sorgt für das ein oder andere Aufzucken. Auch der manchmal recht eigenwille Schnitt in Verbindung mit dem Sound hat mir gefallen. 5,5/10

  14. #234
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von 3d-razor Beitrag anzeigen
    hoffe ich das du nicht zu viel Geld für die Karten bezahlt hast
    Keine Sorge, nicht mehr als die anderen auch.

  15. #235
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    REPO:

    Mein feuchter Einrichtungstraum. Fand ihn durchaus sehr gelungen, auch wenn ich teilweise ein paar Probleme mit den nicht gerade sehr melodiösen Liedern hatte und mir einige Schauspieler [unter anderem Paris Hilton] wirklich zu schwach gesungen haben. Auch Schade, dass das Verpsrechen einer Oper nicht konsequent eingelöst wurde und eben doch nicht das gesamte Libretto gesungen war..

    08/10


    MIDNIGHT MEAT TRAIN

    I Vinnie "coole Sau" Jones. Ansonsten passte alles und konnte überzeugen.

    Ebenfalls 08/10.

  16. #236
    Birnenpflücker
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    CROSSFIRE
    Sehr konsequente Ausführung einer städtischen Dekonstruktion, die nur folgerichtig in einer rohen und hochkonzentrierten ASSAULT ON PRECINCT 13-Hommage gipfelt. Für mich einer der besten Filme des Festivals.

    L CHANGE THE WORLD
    Jede Menge Längen und ein recht anbiederndes Suhlen in der Schrulligkeit seines Protagonisten. Auf diffuse Art dennoch einigermaßen reizvoll.

    JUST ANOTHER LOVE STORY
    Bornedal schafft es nicht, all die Versprechen, die er in den ersten Filmminuten macht, über die Laufzeit einzulösen. So sympathisch-nerdig das alles anfängt, so konventionell und bieder geht das weiter. Keinesfalls ein Ärgernis, wohl aber eine Enttäuschung.

    AWAKE
    Ein weiteres Kurzfilm-Konzept, um das ein ganzer Spielfilm herumgestrickt wurde. Bietet allerdings in der konstruierten Anti-Suspense eine etwas skurrile Seherfahrung.

    THE RAGE
    Durchaus charmanter weil nicht anbiedernder Trash, an dem mich eigentlich nur sein behauptetes Böse-Sein etwas angenervt hat. Trotzdem habe ich nach 45 Minuten alles gesehen und bin deshalb eingeschlafen.

  17. #237
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von Dorkheimer Beitrag anzeigen
    Repo! The Genetic Opera - ein fürchterlicher Schmarrn. Nichtmal als überlanger Musikclip genießbar. (1/10)
    Kannst du das ausführen? Bislang scheinen ja alle begeistert (siehe auch Rotwang) und der Film wird als amüsantes Rock-Splatter-Oper-Musical angepriesen, was ich erst einmal - vor allem bei der Besetzung - sehr spannend finde.

  18. #238
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von Mr. Vincent Vega Beitrag anzeigen
    Kannst du das ausführen? Bislang scheinen ja alle begeistert (siehe auch Rotwang) und der Film wird als amüsantes Rock-Splatter-Oper-Musical angepriesen, was ich erst einmal - vor allem bei der Besetzung - sehr spannend finde.
    Ich fasse das nur mal kursorisch zusammen: völlig verbrauchter Gothic-Chic; eine schlampige Kameraarbeit, die, außer bei den CGI-durchsetzten Außenaufnahmen, nur von Nahaufnahmen und Halbtotalen lebt; selbst noch für eine Rockoper überaus langweilige Kompositionen; ein abgedroschenes Charakterinventar, von dem vielleicht noch die Titelfigur etwas Originalität besitzt. Und amüsant ist der Film tatsächlich nur in den Splattereinlagen. Meine Bewertung mag da ein bisserl harsch sein, sie korresponsiert aber auch einfach dazu, dass ich mir nach 7 Tagen "Dauerberieselung" nicht gerne sowas schludrig gemachtes gefallen lasse.

  19. #239
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    SASORI:

    In der ersten Hälfte ein fieser, schön harter Women-in-Prison-Exploiter, in der zweiten ein ziemlich wirres, overstyltes Revenge-Movie. Die Charaktere waren, wie hier bereits geschrieben wurde, durch die Bank sehr blass und nicht wirklich interessant. Der Arthaus-Ansatz passte teilweise ganz gut, teilweise aber auch überhaupt nicht. Man hätte aus dem Stoff lieber ein waschechten, dreckigen kleinen Cat-III-Reißer machen sollen. Das hätte ihm auf jeden Fall besser getan als diese leider nur halbgare Verquickung.
    Insgesamt machte der Film aber trotz dieser Unzulänglichkeiten durchaus mächtig Laune, sodass ich

    7 von 10 Cagefights mit Genickbruch vergebe.


    THE MIDNIGHT MEAT TRAIN:

    Dicht inszenierter, kompromisslos harter Horrorthriller, der die Spannungsschraube bis zum Ende gnadenlos anzieht. Vor allem die tolle Kameraarbeit kann voll überzeugen. Was nicht überzeugt, sind einige deutlich als solche identifizierbare CGI-Bluteffekte, die einen kurzzeitig voll aus der erzeugten Spannung herausreißen.

    Ansonsten gibt's 8 von 10 Schläge mit dem Fleischhammer volle Kanne auf den Schädel.

  20. #240
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    AW: Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von Dorkheimer Beitrag anzeigen
    völlig verbrauchter Gothic-Chic
    von dem es imho nie genug geben kann..

    Was mich so im Nachinein auch ein bisschen stört: Für den Look wurde viel zu sehr bei anderen kopiert. Marilyn Manson, Kylie Minogue, Moulin Rogue, Tom Waits - die Liste der eindeutig identifizierbaren Vorbilder [sowohl musikalisch, als auch visuell] ist lang..

    Außerdem hatte der Graverobber zu wenig screen time..

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