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Thema: QUO VADIS

  1. #101
    computer...end program
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    AW: QUO VADIS

    Zitat Zitat von RMA Beitrag anzeigen
    Laut dem deutschen Wikipedia-Artikel soll aber auch Audrey Hepburn mitgespielt haben, der englische Wikipedia-Artikel sagt dazu nix, IMDB ebensowenig. Irgendwer eine Ahnung, welche Rolle sie gespielt haben soll und an welcher Stelle?
    QUO VADIS-hepburnquovadistest.jpg
    Kostümprobe für "Quo vadis" (1951)

    Die damals noch unerfahrene Audrey nahm Schauspielunterricht bei Felix Aylmer, einem bekannten britischen Shakespeare Darsteller. Über ihn bekam sie auch die Gelegenheit zu Testaufnahmen für den Film "Quo vadis". Der Regisseur Mervyn LeRoy war beeindruckt, aber das Studio MGM entschied sich für ein bekanntes Gesicht: Deborah Kerr.

    Sie soll dann im Film eine Rolle als Statistin bekommen haben, ist in der Masse aber wohl nicht zu erkennen.

    Nebenbei: Sophia Loren spielt in "Quo vadis" auch mit - ihre 1. Rolle im Film.

  2. #102
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    AW: QUO VADIS

    Zitat Zitat von RMA Beitrag anzeigen
    Ich habe mir dieses Urwerk des Monumental- / Sandalenfilms nun auch endlich mal auf Blu-ray zugelegt, und bin einigermaßen begeistert. Hatte den Schinken wahrscheinlich das letzte Mal irgendwann Ende der 90er Jahre im Fernsehen gesehen, und wahnsinn, was für ein Unterschied.
    Schade ist nur, dass der Film noch zu einer Zeit entstand, als 4:3 das Standardbildformat war. Dies nimmt ihm jetzt im Heimkino im Vergleich zu Monumentalwerken wie "Ben Hur" doch einiges an optischer Wucht.

  3. #103
    manchmal wieder hier
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    AW: QUO VADIS

    Zitat Zitat von K-Rated Beitrag anzeigen
    Schade ist nur, dass der Film noch zu einer Zeit entstand, als 4:3 das Standardbildformat war. Dies nimmt ihm jetzt im Heimkino im Vergleich zu Monumentalwerken wie "Ben Hur" doch einiges an optischer Wucht.
    Das fand ich auf der BD auch etwas doof, an 4:3 ist man aus heutiger Sicht überhaupt nicht mehr gewohnt. Aber ist es nicht möglich einen Film von 4:3 ordentlich in 16:9 zu machen? Hab mich damals schon gefragt, ob das überhaupt nicht geht, in den USA sind auch viele neuere Filme in den beiden Versionen auf einer DVD bzw. einzeln erhältlich.

  4. #104
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    AW: QUO VADIS

    Zitat Zitat von The Undertaker91 Beitrag anzeigen
    Das fand ich auf der BD auch etwas doof, an 4:3 ist man aus heutiger Sicht überhaupt nicht mehr gewohnt. Aber ist es nicht möglich einen Film von 4:3 ordentlich in 16:9 zu machen? Hab mich damals schon gefragt, ob das überhaupt nicht geht, in den USA sind auch viele neuere Filme in den beiden Versionen auf einer DVD bzw. einzeln erhältlich.
    Es ist zweierlei, ob du von 16:9 auf 4:3 schneidest oder von 4:3 auf 16:9. Verwerflich ist natürlich beides .

    Bei Ersterem schneidest du den Bildrand links und rechts ab, dies wird manchem unbedarften Zuschauer vielleicht kaum auffallen (alternativ gibt es abhängig vom verwendeten Filmmaterial noch die Möglichkeit "Open Matte"). In Zeiten von VHS war dies ein beliebtes Verfahren um Zuhause das Fernsehbild zu füllen ...

    Aber im Falle von "Quo Vadis" müßtest du das Bild oben und unten schneiden, um die Fläche eines 16:9 TVs komplett auszufüllen. Und abgeschnittene Köpfe und Füsse sind nunmal gar nicht zu übersehen.

    Am besten finde ich hier noch die Lösung von Disney, die optional bei ihren 4:3 Klassikern anbieten, die freie Bildschirmfläche links und rechts mit einem Motivrahmen aufzufüllen, der optisch und farblich zum gezeigten Motiv passt. Das gibt dann zumindest etwas die Illusion, dass das Bild breiter ist.
    Geändert von K-Rated (09.02.12 um 10:05:40 Uhr)

  5. #105
    manchmal wieder hier
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    AW: QUO VADIS

    Danke für die Erklärung, ist also nicht einfach so machbar, schade. Mein Fernseher hat die Quo Vadis-BD zB gestreckt, aber immer wenn man mal kurz auf Pause gedrückt hat ging er zack wieder in 4:3, beim weiteren Abspielen hats dann wieder etwas gedauert bis er ihn streckte. Ich muss mir mal die Beschreibung durchlesen, um ihn hier richtig einzustellen, vllt lags aber auch an den PS3-Einstellungen...

    Meinst du das so bei Disney?



    Wäre auch eine Option bei Quo Vadis gewesen, könnte ich mir zB mit diesen typischen roten Vorhängen oder einem Säulenmotiv vorstellen.
    Geändert von The Undertaker91 (09.02.12 um 10:13:28 Uhr)

  6. #106
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    AW: QUO VADIS

    Zitat Zitat von K-Rated Beitrag anzeigen
    Schade ist nur, dass der Film noch zu einer Zeit entstand, als 4:3 das Standardbildformat war. Dies nimmt ihm jetzt im Heimkino im Vergleich zu Monumentalwerken wie "Ben Hur" doch einiges an optischer Wucht.
    Das Originalbildformat ist in JEDEM Fall beizubehalten; wer sich das Bildformat versauen oder neutraler gesprochen "anpassen" will, soll sich das Bild am PC croppen oder sich am Fernseher das Format umstellen (freilich auf Kosten der Qualie, aber diese Option bietet heute ja fast jeder Fernseher)! Mir wäre auch lieber der Film wäre in einem größeren Format gedreht worden, aber als Filmfan muss ich es nehmen wie es ist und mir ist auch an dem Originalformat gelegen. Wo kämen wir hin, wenn wegen irgend einer Mode, jedes Original verschandelt oder "angepasst" würde?!-die nachfolgenden Genrationen würden es uns danken! Oft ist ja manches was angepasst wurde eh vorloren für die Nachwelt (man vgl Star Wars, Psycho usw.).
    Ich will mir gar nicht ausmalen was passiert wäre wenn man das HD Material von Quo vadis auf 16:9 beschnitten hätte-im schlimmsten Fall hätten auch künftige Versionen immer auf der letzten Restaurierung aufgebaut, wie es bei genug Filmen, wo man Fehler begangen hat der Fall ist.

    Filme sollten immer in ihrer Originalversion verfügbar sein, das schließt bei mir das originale Bildformat mit ein!


    PS. Ein optinales Säulenmotiv wie auf dem Screen bei Pinocchio wäre für mich auch ok-wenn wie gesagt optional.

  7. #107
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    AW: QUO VADIS

    Zitat Zitat von The Undertaker91 Beitrag anzeigen
    Meinst du das so bei Disney?

    Ja, genau, diesen optional wählbaren Motivrahmen links und rechts finde ich eine gut Idee.

    Zitat Zitat von Count Grishnackh Beitrag anzeigen
    Das Originalbildformat ist in JEDEM Fall beizubehalten;
    Natürlich. Deshalb schrieb ich ja auch bewußt, dass es Schade ist, dass der Film in 4:3 gedreht wurde und nicht, dass es Schade ist, dass die BD ein Bildformat von 4:3 hat. Am Originalformat darf natürlich nichts verändert werden. Deshalb ist für mich persönlich z.B. auch die BD von "Shang-High Noon" ein no-go, weil hier das Bild von 2,35:1 auf 1,85:1 beschnitten wurde.

  8. #108
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    AW: QUO VADIS

    Ich finds schade, dass es von so einem Klassiker keine Special Edition mit allem möglichen Schnickschnack gibt. Auf DVD gab es zur Wieder-VÖ mal so was. Auf Blu-ray leider nicht.

  9. #109
    computer...end program
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    AW: QUO VADIS

    Zitat Zitat von Nutty Beitrag anzeigen
    Ich finds schade, dass es von so einem Klassiker keine Special Edition mit allem möglichen Schnickschnack gibt. Auf DVD gab es zur Wieder-VÖ mal so was. Auf Blu-ray leider nicht.
    Was vermisst du denn?

    Ein MakingOf (43 min) ist drauf sowie ein informativer Audiokommentar, der u.a. erklärt, mit welchen Hilfsmitteln die Massenszenen in der Arena gefilmt worden sind. Dadurch gewinnt man bei den Szenen ganz neue Eindrücke...

  10. #110
    RMA
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    AW: QUO VADIS

    Erstmal danke @ morlock zur Aufklärung in Sachen Audrey Hepburn. Wäre natürlich nett gewesen, aber Deborah Kerr war auch eine feine Wahl, Stichwort „Botticelli beauty“.

    In der Tat empfinde ich die Academy ratio des Films auch als bedauerlich (gerade wenn man bedenkt, dass sich nur ein, zwei Jahre nach der Produktion Cinerama / Cinemascope durchsetzten). Irgendwie verbindet man mit 1,33 / 1,37:1 zumindest in meiner Generation (Jahrgang 1982) ungerechtfertigterweise die heimische Röhre, obwohl Generationen von Kinozuschauern nichts anderes gekannt haben.

    Noch schlimmer sind meiner Meinung nach aber die kompositorischen Mängel des Formats, es ist im Gegensatz zu 1,78:1 / 1,85:1 bzw. 2,35:1 einfach kaum möglich, Szenen gemäß den Regeln des goldenen Schnitts zusammenzustellen, es wirkt immer irgendwie beschnitten und eingeengt. Mich wundert, dass gerade die Kameramänner den Bossen da nicht viel eher auf die Dächer gestiegen sind.

    Die Ausstattung der Blu-ray empfand ich dem Preis als angemessen. Gerade das angesprochene Making-of ist wirklich allererste Sahne, weil es den Film nicht nur ästhetisch und technisch, sondern auch historisch-kritisch einordnet. Sowas kann man sich bei massig Filmklassikern leider echt nur wünschen. Lust auf den offenbar sehr bedeutenden Stummfilmvorgänger von 1912 habe ich nebenbei auch bekommen.
    Geändert von RMA (09.02.12 um 15:29:45 Uhr)

  11. #111
    Für immer ein Roter
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    AW: QUO VADIS

    Zitat Zitat von morlock Beitrag anzeigen
    Was vermisst du denn?

  12. #112
    RMA
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    AW: QUO VADIS

    ^

    Die Version ist inhaltlich mit der Blu-ray identisch (Audiokommentar, Doku). Der einzige Unterschied ist der ganze Ausstattungskrempel. Ist doch beim gegenwärtigen Absatz von Blu-ray *und* der Tatsache, dass der Film (leider) in die Special Interest-Ecke gehört, kein Wunder, dass da noch nichts kam.

  13. #113
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    AW: QUO VADIS

    Immer dieses Gejammere bei Original-Format 4:3. Habe mit diesem Format überhaupt kein Problem. Kann man zumindest auf 50'' sehr gut sehen.

  14. #114
    Chillen am Abend
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    AW: QUO VADIS

    Zitat Zitat von lucky Beitrag anzeigen
    In dieser Verpackung habe ich noch zusätzlich die BR reingepackt. Ich fand es echt schade, das keine so schöne Edition für die BR kam, obwohl beide zeitgleich erschienen. Die DVD-Version war eine zeitlang OOP.

  15. #115
    Nackter SWAT-Holzfäller
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    AW: QUO VADIS

    Zitat Zitat von lucky Beitrag anzeigen
    Yes, genau die meinte ich. Warum gab es davon keine BD-Edition. Gut, heute würde es wohl eher die Blu-ray als Sonderedition geben.


    Zitat Zitat von RMA Beitrag anzeigen
    ^

    Die Version ist inhaltlich mit der Blu-ray identisch (Audiokommentar, Doku). Der einzige Unterschied ist der ganze Ausstattungskrempel.
    Und genau DEN will ich doch haben!
    Geändert von Nutty (09.02.12 um 20:25:59 Uhr)

  16. #116
    ...auf der Flucht
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    AW: QUO VADIS

    Zitat Zitat von Lujack Beitrag anzeigen
    Immer dieses Gejammere bei Original-Format 4:3. Habe mit diesem Format überhaupt kein Problem.
    Dem schließe ich mich an.

    Zitat Zitat von RMA Beitrag anzeigen
    Noch schlimmer sind meiner Meinung nach aber die kompositorischen Mängel des Formats, es ist im Gegensatz zu 1,78:1 / 1,85:1 bzw. 2,35:1 einfach kaum möglich, Szenen gemäß den Regeln des goldenen Schnitts zusammenzustellen, (...)
    1,33:1 hier als ein Stümmel- bzw. Behelfsformat darzustellen halte ich für komplett falsch.
    Selbstverständlich lassen sich auch in 1,33:1 Szenen nach den Regeln des Goldenen Schnitts aufbauen, das kann man auch mit einem quadratischen Format. Die Formate haben ihre Vor- und Nachteile, mal davon abgesehen, dass der Goldene Schnitt nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Die Regisseure/Kameramänner arbeiten intuitiv und fangen sicher nicht an Bildverhältnisse mathematisch in Beziehung zu setzen und erarbeiten trotzdem eine passende Bildkomposition.
    2,35:1 schränkt sich durch seine extreme Breite gestalterisch ebenfalls ein.
    Als Argument lasse ich gelten, dass 1,85:1 am ehesten dem menschlichen Gesichtsfeld entspricht.

    Zitat Zitat von RMA Beitrag anzeigen
    (...) es wirkt immer irgendwie beschnitten und eingeengt.
    Du guckst doch auch Stummfilme bzw. ältere Filme.
    Willst du mir jetzt erzählen, dass dir die Bildkomposition immer irgendwie falsch erscheint?
    Metropolis, Sunrise, King Kong, Gone with the Wind, The Wizard of Oz...: alle beschnitten und eingeengt?

    Zurück zu Quo Vadis.
    Mich hat der Film enttäuscht. Ich fand Quo Vadis zu lang, unspektakulär und bei den Schauspielern hat mich abgesehen von Ustinov keiner vom Hocker gerissen.
    Im Vergleich zu Ben-Hur ist Quo Vadis in wirklich jeder Beziehung deutlich unterlegen.
    Bei den Monumentalschinken empfinde ich die breiteren Bildformate durchaus als Vorteil.
    Die Blu-ray ist aber gut umgesetzt und ausgestattet.
    Geändert von Roy Morgan (09.02.12 um 20:32:45 Uhr)

  17. #117
    RMA
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    AW: QUO VADIS

    Zitat Zitat von Roy Morgan Beitrag anzeigen
    1,33:1 hier als ein Stümmel- bzw. Behelfsformat darzustellen halte ich für komplett falsch.
    Selbstverständlich lassen sich auch in 1,33:1 Szenen nach den Regeln des Goldenen Schnitts aufbauen, das kann man auch mit einem quadratischen Format. Die Formate haben ihre Vor- und Nachteile, mal davon abgesehen, dass der Goldene Schnitt nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Die Regisseure/Kameramänner arbeiten intuitiv und fangen sicher nicht an Bildverhältnisse mathematisch in Beziehung zu setzen und erarbeiten trotzdem eine passende Bildkomposition.
    2,35:1 schränkt sich durch seine extreme Breite gestalterisch ebenfalls ein.
    Als Argument lasse ich gelten, dass 1,85:1 am ehesten dem menschlichen Gesichtsfeld entspricht.
    Als jemand, der selber professionell fotografiert (wenn auch nur Architektur), kann ich nur sagen, dass es mir persönlich äußerst schwer fällt, mit 1,33:1 einen stimmigen Bildaufbau hinzubekommen. Nicht umsonst haben die meist billigen Kompaktkameras ebenfalls 1,33:1, während ansonsten alle älteren wie jüngeren Aufnahmeformate (APS-C, Kleinbild, 4,5x6, 6x7, 6x9) dem Goldenen Schnitt nahe stehen.

    Natürlich sitzt man nicht mit einem Taschenrechner neben dem Sucher. Aber alleine an der Tatsache, welche Bildverhältnisse sich langfristig durchgesetzt haben, kann man meines Erachtens erkennen, was, wenn auch auf subtile Weise, dem Auge am angenehmsten fallen.

    Unabhängig von meinem Ansatz oder dem ebenfalls häufig zu lesenden, dass die modernen Breitbildformate einfach dem menschlichen Blickfeld entsprechend würden (was die Komplexität des menschlichen Sehens ziemlich einfach begreift), war die Entwicklung zum Breitbild meines Wissens eine rein kommerzielle Entscheidung, um das Kino Anfang der 1950er Jahre wieder von der stärker werdenden Konkurrenz durch das Fernsehen zu trennen.


    Zitat Zitat von Roy Morgan Beitrag anzeigen
    Du guckst doch auch Stummfilme bzw. ältere Filme.
    Willst du mir jetzt erzählen, dass dir die Bildkomposition immer irgendwie falsch erscheint?
    Metropolis, Sunrise, King Kong, Gone with the Wind, The Wizard of Oz...: alle beschnitten und eingeengt?
    Ja, du hast Recht, eine Generalverurteilung der Academy ratio ist fehl am Platze. Es ist meines Erachtens eine subjektive Sache. Wie du schon sagtest, bei Monumentalschinken finde ich sie sehr störend, so eben bei Quo Vadis, bei Gone with the Wind ebenso. Bei The Wizard of Oz hat es mich keinen Moment gestört, ebensowenig bei Metropolis. Woran das liegt, kann ich spontan gar nicht sagen.

  18. #118
    Der Verbannte
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    AW: QUO VADIS

    Zitat Zitat von Roy Morgan Beitrag anzeigen
    Im Vergleich zu Ben-Hur ist Quo Vadis in wirklich jeder Beziehung deutlich unterlegen.
    Wenn ich sehe, in welches Schema Warner den Film pressen will (Spruch auf der Rückseite: Vor 300 (!)... vor Gladiator... vor Ben-Hur... begeisterte Quo Vadis. ), dann verwundert mich das nicht. Das aber nur allgemein angeschnitten, nicht dass ich dich nun das Schema des werbehörigen Massekunden pressen will.

    Mit den genannten Film hat "Quo Vadis" kaum etwas gemein.

  19. #119
    ...auf der Flucht
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    AW: QUO VADIS

    Wenn Filmemacher jede Szene nur nach bildkompositorischen Gesichtspunkten gestalten dürften, hätte wohl jede ein anderes Seitenverhältnis, bis hin zu Hochformaten. So gesehen ist jeder Film ein Kompromiss.
    Wenn ich eine Prozession von römischen Soldaten oder eine Seeschlacht ablichten will, kann ich das besser in 1,85:1 oder auch 2,35:1. Für ein Portrait oder für die Abbildung beengter Wohnverhältnisse bietet sich 1,33:1 an.

    Interessant wäre zu wissen, inwiefern bestimmte Seitenverhältnisse einem aktuellen Zeitgeschmack entsprechen.
    Mittlerweile verbindet man einfach eine cinematographische Projektion mit "mindestens" 1,85:1.

    Bei "alten Meistern" in der Malerei, die stilbildend für Bildkomposition stehen, sieht man sogar relativ oft Formate im Verhältnis von annähernd 1,33:1, man schaue sich nur mal Gemälde von Kaspar David Friedrich oder Albrecht Dürer an.
    Aufschlussreich wäre ein Vergleich von Bildverhältnissen durch die Jahrzehnte in der Malerei und Fotografie, also kreative Bereiche, die nicht so festgelegt waren bzw. sind wie die Produktionsbedingungen in der Filmindustrie.
    Ich vermute eher, dass man da nicht auf einen gemeinsamen Nenner, auf so etwas wie das perfekte Seitenverhältnis kommt, weil es das nicht gibt.

  20. #120
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    AW: QUO VADIS

    Zitat Zitat von RMA Beitrag anzeigen
    Unabhängig von meinem Ansatz oder dem ebenfalls häufig zu lesenden, dass die modernen Breitbildformate einfach dem menschlichen Blickfeld entsprechend würden (was die Komplexität des menschlichen Sehens ziemlich einfach begreift), war die Entwicklung zum Breitbild meines Wissens eine rein kommerzielle Entscheidung, um das Kino Anfang der 1950er Jahre wieder von der stärker werdenden Konkurrenz durch das Fernsehen zu trennen.
    So ist es. Cinemascope und alle anderen Formate (auch das alte 3D) wurden ausschließlich als Bollwerk gegen die daheim sitzenden Couchpotatos entwickelt. Nicht umsonst war das Kino und große Studios damals in der Krise. Das sich das Breitbildformat bis heute auch im Heimbereich durchsetzten würde, konnte man noch nicht ahnen.
    Meinem Empfinden ist aber die Bildkomposition von 4:3 Filmen nicht zu übertreffen. Natürlich war es für mich toll Ben Hur auf großer Leinwand zu sehen, aber es geht nichts über Einstellungen eines Murnaus, Lang, früher Hitchcock, etc...
    Auch gute Regisseure wissen oft nicht was sie mit dem ganzen Platz rechts und links tun sollen. Ganze Körper in Großaufnahme sind fast nicht möglich oder zu klein da oben und unten zu wenig Platz ist oder sehen einfach verloren aus.

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