Cinefacts

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  1. #1121
    1-man German wax factory
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Brummel84 Beitrag anzeigen
    Hier musste ich aber eher an Batman denken. "A Storm is coming Mr. Wayne."
    Das ist schon Terminator, die folgende Einstellung in das leere Land hinaus mit der Straße ins Nirgendwo ist auch so in Terminator.

  2. #1122
    1-man German wax factory
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Das finde ich nun schon ein wenig erstaunlich, wenn ein David Newman sich sein eigenes charakteristisches Xylophon-Plimmplamm klemmt, aber dann nicht den Bond-Sound von John Barry oder David Arnold emuliert, sondern den von Hans Zimmer.
    Ähm, nochmal: Das war eine Hommage. Die Musik wird ja genau zu dem Zeitpunkt gespielt, wo Bond wie Batman unter dem Fahrstuhl hängt und "hochfliegt"!

  3. #1123
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Wow. Der Film war ja altmodich und simpel. Aber warum auch nicht?
    Einfache Verfolgungsjagden zu Fuß oder mit dem Auto. Schießereien. Ein fieser Bösewicht mit Prothese. Am Ende eine große Explosion. 100 Stuntmen im Abspann. Fertig.
    Mir fehlte dabei etwas das Besondere. Für einen guten Unterhaltungsfilm mit James Bond-Touch hat es aber gereicht.
    8/10

  4. #1124
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Archos Beitrag anzeigen
    Wow. Der Film war ja altmodich und simpel. Aber warum auch nicht?
    Einfache Verfolgungsjagden zu Fuß oder mit dem Auto. Schießereien.
    So sollte es auch sein. Leider sind die heutigen Actionfilme reine Effekt Orgien, die mich normalerweise total kalt lassen.
    Für Handmade bin ich dankbar!

  5. #1125
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Robinson Beitrag anzeigen
    Leider sind die heutigen Actionfilme reine Effekt Orgien, die mich normalerweise total kalt lassen.
    Ja. Altmodische Action gab es in Skyfall genügend. Es geht doch nix über eine einfache Handgranate, geworfen von Javier Bardem - Bondbösewicht und Bondgirl in einem.
    Der absolute Höhepunkt für mich war eine deftige Prügelei ohne einen einzigen Schnitt.

    Dennoch...
    Ich hab bei all der simplen und effektiven Action das Besondere vermißt. Der Film war fast zu traditionell und auf altmodisch gebürstet. Der Film war schon so gewöhnlich, das er schon wieder ungewöhnlich war. Natürlich kann man von Sam Mendes kein zweites American Beauty erwarten, wenn er bei so einem "Industrieprodukt" Regie führt. Aber irgendwie sticht der Film nicht wirklich aus der Bondreihe raus. Natürlich gab es gegen Ende einen spektakülären Tod. "Am Ende stirbt immer einer". Aber das hat mir nicht gereicht. Das ist sicher Meckern auf hohem Niveau. Vom Ausnahmetalent Sam Mendes hätte ich aber doch mehr erwartet.

  6. #1126
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Yeah, in Kürze mehr, aber "Skyfall" war schon eher ein Reinfall (), auch wenn Javier Bardem (wortwörtlich) so geil ist wie lange kein Bond-Bösewicht mehr. Der Rest? Neeeee... Mendes lässt sich zu viel Zeit für Sachen die komplett überflüssig sind und "Bond allein zu Haus" hätte ich jetzt auch nicht gebraucht. Ganz zu schweigen von dem generischen Scheiß, der da unnötigerweise als Kindheitsgeschichte verkauft wird.

    Das Bond aber, statt zu ihr in den Raum zu kommen, direkt zu der leckeren Dame nackig mit in die Dusche springt, ist schon ein ziemlicher Lacher. (Ja, ok, das wurde alles schon vorher etwas vorbereitet, etwas "What?!?" ist es aber schon durch die Inszenierung.) Und ansonsten, stört mich ja nicht sonderlich oft, aber viele CG-Effekte sahen schon ziemlich kacke aus (und haben mich an jene in "Expendables 2" erinnert.)

  7. #1127
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Sam Mendes liefert hier einen Bond der absoluten Spitzenklasse.
    Der Film ist natürlich nix für Leute, die nicht mehr 2,5 h ruhig und konzentriert
    in einem Kinosessel sitzen können und dabei Einstellungen von mehr als 5 Sekunden Länge
    ertragen. Das kann ich verstehen.

    Prädikat: 10/10.

    Für die Kamera des Mr. Deakins bitte den Oscar.

    Wird als einer der besten Bond-Filme in die Geschichte eingehen. Definitiv.

    Wer auf Fast-Food-Bond steht sollte ganz klar mit "Quantum of Solace" vorlieb nehmen.
    "Skyfall" ist Gourmet-Bond.
    Geändert von Stillwater (01.11.12 um 20:21:03 Uhr)

  8. #1128
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Interessant zu lesen, dass ich mit meiner zwiespältigen Meinung nicht alleine bin.

    Der Film ist auf jedenfall sehr gut, aber der Score hat mich wirklich enttäuscht. CR, oder besonders bei QoS (womit ich wahrscheinlich alleine dastehe) haben perfekt gepasst und die Szenen unterstützt. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass mir das Adele-Lied mit den ganzen Wiederholungen des Titels schon vorher auf den Sack gegangen ist. Nachdem ich den Song überstanden hatte, war auch die restliche Musikuntermalung sehr mäßig.

  9. #1129
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Ich finds wahnsinnig interessant zu beobachten wie stark die Meinungen auseinandergehen.
    Gerade executors Meinung und danach gleich die von Stillwater sind das Paradebeispiel. Unterschiedlicher könnten Ansichten nicht sein
    Spannend.

    Wo aber schlechte CGI in Skyfall sein sollen muss der gute executor mir mal erklären.
    Ich habe nichts dergleichen entdeckt.

  10. #1130
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Ich fasse mal meine Eindrücke zusammen.
    Grandios fand ich die Opening Sequenz und die nachfolgenden Titel von Daniel Kleinman.
    Toll waren die Szenen, bei denen die echten Bond-Fans im Saal "Oh" und "Ah" gerufen haben.
    Die Settings waren toll, Regie, Kamera und Schnitt hervorragend.
    Das Drehbuch weist aber (meiner bescheidenen subjektiven Meinung nach) deutliche Schwächen auf.
    Den Mittelteil hätte man straffen müssen. (was wohl bereits getan wurde, aber m.E. nicht genug).
    Seltsamerweise fand ich den Film ab dem Auftritt von Bardem etwas schwächer.
    Seine Intention ist klar, aber das ganze Drumherum wirkte doch etwas weit hergeholt.
    Auch wenn viele auf die Brosnan-Bonds eindreschen...aber ich will so nen absolut durchgeknallten Bösewicht wie in "Tomorrow never dies". Zudem wurde die Möglichkeit des "Odd Job" - liken Handlangers leider verschenkt.
    Das wäre richtig klasse gewesen, wenn Silva einen brutalen "Ausführer" gehabt hätte.
    So blieben seine Schläger aber leider anonym.
    Ein Bond-Girl hat eigentlich völlig gefehlt.
    Marlohe war ja eigentlich nur der Form halber im Film und hatte eine Rolle, die für die Handlung absolut irrelevant war.
    Eigentlich wäre es auch konsequenter gewesen, wenn Silva einen männlichen Gespiel gehabt hätte, was wohl aber für das Publikum jenseits des Atlantik zuviel des Guten gewesen wäre.
    Zudem fand ich Marlohe sowas von farblos.
    Da liegen Welten zwischen ihr und Eva Green.
    Der Score von Thomas Newman war für mich o.k.
    Ich bin absoluter Arnold-Fan und hatte die Befürchtung, dass Newman es verhunzt...hat er aber nicht, sondern einen soliden Actionscore abgeliefert.
    Solange der Dilettant Eric Serra die Finger von Bond lässt, ist alles gut.
    Also alles in allem ein guter Film, der sich einige Schwächen leistet, aber in den meisten Belangen deutlich besser ist als "Quantum Trost"

  11. #1131
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Skyfall ist IMO ein guter Film, ne gutes Stück besser als
    QoS aber schlechter als CR.

    Die Action ist gut (besonders das Finale), die Locations sind nett,
    Bardem als Gegenspieler überzeugend und einige Dialoge waren richtig
    Klasse. (hab die OV gesehen) Auch der Einbau verschiedener Bond-Trademarks
    ist absolut gelungen.

    Allerdings fehlt irgendwie das Besondere, der richtige Kick (auch in der Action)
    war nicht da. Ich hatte gehofft, dass die Story nach QoS wieder etwas komplexer
    wird und ne paar Überraschungen bereithält. Ist in Skyfall leider nicht der Fall.
    Außerdem hätten dem Film 15 - 20 Minuten weniger auch nicht geschadet.
    Im Ganzen ist das aber Gemecker auf höchstem Niveau.

    Casino Royal 10/10
    Quantum of Solance 6,5-7/10
    Skyfall 8/10

    Der beste Blockbuster des Jahres ist immer noch mit Abstand The Avengers.

  12. #1132
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Skyfall ist der beste Bond aller Zeiten, hab den Film jetzt 2x gesehen, was für ein Meisterwerk. Der beste Film seit "The Dark Knight" würd ich meinen.
    Geändert von Berni101 (01.11.12 um 22:04:54 Uhr)

  13. #1133
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Interessant, wie hier die Meinungen auseinander gehen. Ich fand SKYFALL genial, von vorne bis hinten. Craigs bester und meilenweit vor jedem Brosnan-Bond.

    Und Bardem gehört für mich aufs Treppchen, was die Bösewichter angeht. Besser waren imho nur Fröbe und Robert Davi.

  14. #1134
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Stillwater Beitrag anzeigen
    Sam Mendes liefert hier einen Bond der absoluten Spitzenklasse.
    Der Film ist natürlich nix für Leute, die nicht mehr 2,5 h ruhig und konzentriert
    in einem Kinosessel sitzen können und dabei Einstellungen von mehr als 5 Sekunden Länge
    ertragen. Das kann ich verstehen.

    Prädikat: 10/10.

    Für die Kamera des Mr. Deakins bitte den Oscar.

    Wird als einer der besten Bond-Filme in die Geschichte eingehen. Definitiv.

    Wer auf Fast-Food-Bond steht sollte ganz klar mit "Quantum of Solace" vorlieb nehmen.
    "Skyfall" ist Gourmet-Bond.
    Zitat Zitat von Berni101 Beitrag anzeigen
    Skyfall ist der beste Bond aller Zeiten, hab den Film jetzt 2x gesehen, was für ein Meisterwerk.
    Als "alter Knochen", der die Bonds seit "Diamonds" in Erstaufführung und danach unmittelbar alle Conneries+Lazenby auswendig gelernt und auch die Bücher verschlungen hat, schließe ich mich diesen Meinungen 100% an. Für mich war das der ULTIMATIVE BOND! Klar ist der Überraschungseffekt der "Neupositionierung" durch Craig in CR weg, aber "Skyfall" ist die logische konsequente Fortführung des Konzepts. Tolle Darsteller, flottes Tempo, aber nicht hektisch, liebevoll eingewobene Referenzen an die Vorgänger - für mich keine Sekunde langweilig. @Stillwater: absolut einer Meinung bezüglich der Kamera. Viele Einstellungen haben bei mir absolute Gänsehaut erzeugt (z.B. die "blaue Szene" in Shanghai - perfekt!!)
    "Skyfall" schafft den Balanceakt zwischen "zeitgemäß" und "zeitgeistig" und wird für mich - da bin ich sicher - einer der "zeitlosesten" Bond Filme. Auch die Musik ist mir keineswegs unangenehm aufgefallen (Serra als Negativbeispiel wurde schon erwähnt).
    Nach CR wieder ein Bond wo ich dachte "hoffentlich geht's noch weiter" statt "ist's bald aus?" (wie bei den letzte Moores und manchen Brosnans). Das Bond Universum wurde hier wieder zu einem stimmigen ganzen modelliert.
    Am ehesten könnte ich mir vorstellen, dass die "Moore Fans" ein wenig Probleme haben könnten - doch der hat mich eigentlich immer zu sehr an "Simon Templar" oder "Lord Sinclair" erinnert als an den Bond, der sich durch die Bücher und die frühen Filme in meinem Gehirn manifestiert hatte.
    Craig IST nun Bond - da gibt's keinen Zweifel. Die Figuren sind positioniert, und jetzt kann's RICHTIG los gehen.
    Sam Mendes hat sich in einem Interview als Kenner und Liebhaber der Bond Serie geoutet und es ist im meiner Meinung nach gelungen die wesentlichen Merkmale (und damit meine ich jetzt nicht nur Action und die Frauen, sondern Stimmungen, Timing und Fluss der besten Abenteuer) hinein zu verarbeiten und zu übersetzen. Erstmalig möchte ich auch nicht mehr mit früheren Filmen "vergleichen". Die Serie hat für mich nun einfach wirklich auf höchsten Niveau neu begonnen. Ganz großes Kino!
    Geändert von alterfilmnarr (01.11.12 um 22:36:44 Uhr)

  15. #1135
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Berni101 Beitrag anzeigen
    Skyfall ist der beste Bond aller Zeiten, hab den Film jetzt 2x gesehen, was für ein Meisterwerk. Der beste Film seit "The Dark Knight" würd ich meinen.
    Kommt da noch 'ne Begründung oder war es das?

    Ich hatte mir im Vorfeld auch noch mal CR & QoS zu Hause gegeben, um mich einzustimmen und die ganze Quantum-Backstory in Erinnerung zu rufen. Nun ja, das wäre nicht nötig gewesen.

    Mit der Eröffnungssequenz sowie den Titles mit Adeles Song fängt der Film großartig an (und ist imo gleichauf mit Casino Royale), aber was danach kommt, war für meine Begriffe leider nur noch "solide".

    Es war vor allem die mäßige Story, die es mir etwas verleidet hat. So klasse die Kamera von Deakins oder Bardem als Bösewicht auch sind, das letzte Drittel war für mich extrem unglaubwürdig und brachte storytechnisch so gar nix neues. Wenn man schon nicht den Handlungsfaden um Quantum weiterspinnt, so wäre doch gerade in "Skyfall" ideal gewesen, mehr über Bonds Vergangenheit (oder zumindest die seines Widersachers oder auch über M) zu erfahren.

    Somit bleiben also ein paar nette Bond-Referenzen (DB5, Q, Eve) und endlich mal wieder ein richtig überzeugender Gegenspieler.

    Ich finde übrigends die Story von "Quantum of Solace" richtig gut und für Bond-Verhältnisse schon recht komplex. Wenn da nicht das Werk des Cutters (und der furchtbare Titelsong + Title-Sequenz) wäre, würde ich "Skyfall" sogar noch hinter QoS einordnen ...

  16. #1136
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von lonesam Beitrag anzeigen
    Interessant zu lesen, dass ich mit meiner zwiespältigen Meinung nicht alleine bin.

    Der Film ist auf jedenfall sehr gut, aber der Score hat mich wirklich enttäuscht. CR, oder besonders bei QoS (womit ich wahrscheinlich alleine dastehe) haben perfekt gepasst und die Szenen unterstützt. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass mir das Adele-Lied mit den ganzen Wiederholungen des Titels schon vorher auf den Sack gegangen ist. Nachdem ich den Song überstanden hatte, war auch die restliche Musikuntermalung sehr mäßig.
    Das Adele-Lied mochte ich zwar, aber ansonsten: Jau, der Soundtrack war an den meisten Stellen absolut lahmarschig und hat weder für Atmosphäre, noch für eine emotionale Verstärkung gesorgt. Meistens war da schlicht gar nichts...

    Zitat Zitat von DVD Schweizer Beitrag anzeigen
    Ich finds wahnsinnig interessant zu beobachten wie stark die Meinungen auseinandergehen.
    Gerade executors Meinung und danach gleich die von Stillwater sind das Paradebeispiel. Unterschiedlicher könnten Ansichten nicht sein
    Spannend.

    Wo aber schlechte CGI in Skyfall sein sollen muss der gute executor mir mal erklären.
    Ich habe nichts dergleichen entdeckt.
    Der Komodowaran und die über Silvas Kaputtnickinsel kreisenden Hubschrauber kommen mir da direkt ins Gedächtnis. Gut, nicht alles war scheiße, bzw. ist mir negativ aufgefallen, aber bei "Skyfall" hatte ich öfters als in letzter Zeit "Huh, sieht irgendwie schon nicht so gut aus, das CGI!"-Momente...

    Und was "Stillwaters", naja, "Meinung" angeht...

    Zitat Zitat von Stillwater Beitrag anzeigen
    Sam Mendes liefert hier einen Bond der absoluten Spitzenklasse.
    Der Film ist natürlich nix für Leute, die nicht mehr 2,5 h ruhig und konzentriert
    in einem Kinosessel sitzen können und dabei Einstellungen von mehr als 5 Sekunden Länge
    ertragen. Das kann ich verstehen.


    Prädikat: 10/10.

    Für die Kamera des Mr. Deakins bitte den Oscar.

    Wird als einer der besten Bond-Filme in die Geschichte eingehen. Definitiv.

    Wer auf Fast-Food-Bond steht sollte ganz klar mit "Quantum of Solace" vorlieb nehmen.
    "Skyfall" ist Gourmet-Bond.
    ...wer direkt SO EINE arschige Nullaussage als Begründung für das Nichtgefallen anderer einbringt, ohne weiter überhaupt auf den Inhalt einzugehen und direkt die "bester Bond in der Geschichte. Definitiv"-Karte (yeah, right) zückt, nur um einen Moment später irgendwas von "Fast-Food-Bond" zu labern (klar, denn "Quantum" war so mainstreamig, hammer! ), der, ja, ihr könnt euch zusammen reimen, was ich hier selbst ansonsten für eine arschige Aussage dazu hinsetzen könnte...

    Der Satz ist nicht "Mendes lässt sich zu viel Zeit", sondern "Mendes lässt sich zu viel Zeit für Sachen die komplett überflüssig sind"! Ansonsten stimme ich dem leider nicht stillen Wasser zumindest dahingehend zu, dass die Optik extremst gut war, daran gibt es nichts zu rütteln!

    ______________________
    Zitat Zitat von Timo Beitrag anzeigen
    Kommt da noch 'ne Begründung oder war es das?

    Ich hatte mir im Vorfeld auch noch mal CR & QoS zu Hause gegeben, um mich einzustimmen und die ganze Quantum-Backstory in Erinnerung zu rufen. Nun ja, das wäre nicht nötig gewesen.

    Mit der Eröffnungssequenz sowie den Titles mit Adeles Song fängt der Film großartig an (und ist imo gleichauf mit Casino Royale), aber was danach kommt, war für meine Begriffe leider nur noch "solide".

    Es war vor allem die mäßige Story, die es mir etwas verleidet hat. So klasse die Kamera von Deakins oder Bardem als Bösewicht auch sind, das letzte Drittel war für mich extrem unglaubwürdig und brachte storytechnisch so gar nix neues. Wenn man schon nicht den Handlungsfaden um Quantum weiterspinnt, so wäre doch gerade in "Skyfall" ideal gewesen, mehr über Bonds Vergangenheit (oder zumindest die seines Widersachers oder auch über M) zu erfahren.

    Somit bleiben also ein paar nette Bond-Referenzen (DB5, Q, Eve) und endlich mal wieder ein richtig überzeugender Gegenspieler.

    Ich finde übrigends die Story von "Quantum of Solace" richtig gut und für Bond-Verhältnisse schon recht komplex. Wenn da nicht das Werk des Cutters (und der furchtbare Titelsong + Title-Sequenz) wäre, würde ich "Skyfall" sogar noch hinter QoS einordnen ...
    Schön gesagt!

  17. #1137
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von alterfilmnarr Beitrag anzeigen
    Am ehesten könnte ich mir vorstellen, dass die "Moore Fans" ein wenig Probleme haben könnten - doch der hat mich eigentlich immer zu sehr an "Simon Templar" oder "Lord Sinclair" erinnert als an den Bond, der sich durch die Bücher und die frühen Filme in meinem Gehirn manifestiert hatte.


    Die Moore Bonds haben die Craig Hasser meiner Meinung nach viel mehr geprägt als sie sich bewusst sind.
    Moore hatte diesen locker flockigen Stil und deswegen kam bei gewissen Leuten Pierce Brosnan so gut an, wobei Brosnan natürlich nie an Roger Moores Klasse rankam.
    Egal was man von Roger Moore hält aber er hatte einen unglaublichen Einfluss auf die Erwartungen vieler Bond Fans (Craig Hasser) bis heute.
    Geändert von Robinson (01.11.12 um 23:25:00 Uhr)

  18. #1138
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von alterfilmnarr Beitrag anzeigen
    Erstmalig möchte ich auch nicht mehr mit früheren Filmen "vergleichen". Die Serie hat für mich nun einfach wirklich auf höchsten Niveau neu begonnen. Ganz großes Kino!
    Vollkommen richtig!

  19. #1139
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    @robinson
    Scheint mir auch so. Da gibt es einen echten "Generationenbruch". Filmfans in meinem Alter hatten oft heftige Vorbehalte gegenüber Moores Interpretation (Prägung ist alles ) - und finden Craig jetzt meist echt toll. Und wie schon einmal früher erwähnt: die Lektüre der Originalromane trägt natürlich auch etwas zur Rezeption bei. Abgeschnipselte Finger etc. - solche Brutalitäten waren in einem Moore nicht vorstellbar...

  20. #1140
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    @alterfilmnarr und robinson

    Na ja also ich bin Moore Fan und zumindest auf mich trifft dann eure Theorie nur begrenzt zu. Und was Skyfall angeht schon mal gar nicht.
    Denn gerade in Skyfall kommt der von mir natürlich schon vermisste Humor ja endlich wieder zurück. Da gibt es sogar 2-3 Szenen die direkt aus einem Moore Bond stammen könnten wie zB. wenn Bond auf die U-Bahn springt und die Reaktion des alten Päärchens darauf so wie die Art mit der Sich Bond dann zugang zum Wagen verschafft.
    Auch vieles von der Casino Szene könnte direkt aus nem Moore sein.

    In Quantum of Solace war das für mich aber tatsächlich so, dass ich mit der bis auf 2-3 kleinere Sprüche (zB. Das "Sie ist seekrank") komplett humorlosen herangehensweise grösste Probleme hatte weil auch daneben liebgewonnene Bondelemente (Q, Moneypenny, usw.) immer noch fehlten. Das war mir alles dann im Endeffekt zu roh und unbondig. Natürlich immer von meinen eigenen Vorstellungen ausgehend was denn ein guter Bond ist.

    Bei Casino Royale damals als Craigs Einstand hatte ich wiederum keine Probleme weil es dort bissige Wortgefechte und trockenen Humor gab. Zudem war die ganze Atmosphäre sehr bondisch trotz einigen fehlenden Zutaten und betrachtet man die story der bond-werdung konnte ich das perfekt akzeptieren wie es war. Fand bis auf 2-3 Dialoge der Liebesgeschichte den Film auch inhaltlich super gemacht. Ausserdem wurde mit einigen Bond Klischees (Bond, James Bond als Beispiel) hervorragend gespielt. Und als i-tüpfelchen fand ich Daniel Craigs Interpretation mehr als nur interessant und dachte mir immer "Wenn er noch etwas mehr bondige Seiten zeigt könnte das was tolles werden". Erst Skyfall hat das aber nun für mich eingelöst. In Skyfall spielt Craig die perfekte Mischung meiner Meinung nach und bringt vor allem den von mir geliebten Humor wieder vollständig zurück ohne das es Fehl am Platz wirkt.

    Interessant finde ich, dass einige offenbar etwas mühe mit der eigentlich dünnen grundstory haben. Dabei geht es meiner Meinung nach im Film weniger um den eigentlichen Inhalt sondern wie dieser erzählt wird. Und das ist imho grandios.
    Die paar Logiklöcher in Silvas eigentlich schon zu unrealistisch perfektem Plan kann ich aufgrund des Rests und der schauspielerischen Leistungen übersehen. Schlussendlich ist es immer noch ein Bondfilm wo die Suche nach komplett durchdachter Logik immer ein Stolperstein ist. Ich habe ausserdem auch das Gefühl als ginge es den Machern auch eher um das "wie".

    Gesamthaft gesehen hatte Casino Royale wohl rein inhaltlich die bessere Story aber all das macht Skyfall mit dem zurückgekehrten Bondfeeling wieder wett und eben der Art wie hier die einfache Story vorgetragen wird.
    Zudem ist der Film rein visuell und inszenatorisch für mich auch deutlich besser als CR.
    Skyfall ist der klar beste Craig Bond.

    @executor

    Danke für deine zusätzlichen Ausführungen betreffend der CGI Effekte.
    Interessant. Werde da morgen mal drauf achten. Aber mir ist da wirklich nichts aufgefallen.
    Geändert von DVD Schweizer (01.11.12 um 23:50:05 Uhr)

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