Cinefacts

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  1. #1261
    Kino MaxXimal
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Stillwater Beitrag anzeigen
    Ich stecke in den Kinocharts nicht nicht so drin, aber das wäre fast sensationell gut, oder? Etwa eine Million ist aus meiner grauen Erinnerung schon immer ziemlich viel für einen Film in einer Woche / an einem Wochenende. Verfolge das aber nicht so. Kann sich ja mal einer äussern der sowas verfolgt.
    Das ist ein hervorragendes Ergebnis und fast schon sensationell.
    Wir haben seit Donnerstag nur noch ausverkaufte Säle und bieten jeden Tag Zusatzvorstellungen um Mitternacht an...und selbst die sind noch gut besucht, weil da die Leute reingehen, die für 23:00 Uhr keine Tickets mehr bekommen.
    Das war seit Ewigkeiten nicht mehr nötig.

  2. #1262
    all out of bubblegum
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Kino war heute quasi vollbesetzt, war wohl gut die Karten vorher zu reservieren.
    "Skyfall" allerdings hat mich nicht ganz so groß begeistert. Nachdem hier teilweise der Realitätsferne des Films thematisiert wurde, hab ich schon Schlimmstes befürchtet, aber das hält sich in (gerade fürs 007-Universum) in sehr sehr klaren Grenzen. Dass James Bond als Mensch und nicht nur als der frauenflachlegende Supermacho wie zu Urzeiten portraitiert wird, ist den neuen Filmen hoch anzurechen und dass endlich mal ein Psychiater Bonds Alkoholmissbrauch attestiert wurde auch langsam mal Zeit. Actionmäßig gibts nichts auszusetzen, alles sehr schick und gekonnt in Szene gesetzt, allerdings gibt es zwischen diesen Hochspannungsszenen (in meinen Augen) zu langwierige Passagen.
    Der Adele-Song und der Vorspann sind großartig, selbiges gilt für das (jokereske) Schauspiel von Javier Bardem.

  3. #1263
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Gerade gesehen.
    Ich bin begeistert!
    Der Film ist gnadenlos gut und das Ende geradezu genial!
    Nun ist 007 wieder angekommen.


    Was mir extrem gut gefällt, ist das "Mehr an Handlung" und etwas weniger Action, was in der heutigen Zeit schon eine Klasse für sich ist, bei einem Actionfilm.
    Keine Spur von Langatmigkeit und ein besonders fieser Bösewicht.



    10/10

  4. #1264
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Falls Craig noch 2 bis 3 Filme macht, könnte er DER James Bond neben Sean Connery und Roger Moore werden. Von allen 3 Bonds hat jeder 007 seinen ganz eigenen Stempel aufgedrückt ohne eine Kopie zu sein.

  5. #1265
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    SKYFALL
    [UK/USA][2012]



    Regie: Sam Mendes
    Darsteller: Daniel Craig, Judi Dench, Javier Bardem, Ralph Fiennes, Ben Whishaw, Naomie Harris, Albert Finney, Ola Rapace, Tonia Sotiropoulou, Rory Kinnear


    "So I wish I was James Bond, just for the day.
    Kissing all the girls, blow the bad guys away." [Scouting For Girls]

    James Bond [Daniel Craig] ist tot! Zumindest M [Judi Dench] glaubt das und verfasst auch schon mal nen Nachruf. Bei einem Einsatz in der Türkei wurde der beste Agent des MI6 angeschossen (von den eigenen Leuten – willkommen in unserem kompetenten Fachteam!) und im Fluss versenkt. Aber Bond hat überlebt (kein Wunder, sonst wäre der Vorspann der Abspann). Dennoch verschwindet er zunächst im Untergrund und liefert sich lebensgefährliche Trinkspiele mit den Einwohnern eines kleinen Dörfchen irgendwo im Nirgendwo. Doch als eine Explosion das Hauptquartier des MI6 erschüttert, meldet er sich zurück zum Dienst. Zwar besteht er nicht mal mehr den Tauglichkeitstest, doch M boxt Bond zurück in den Einsatz. In Shanghai soll er Jagd auf den Killer Patrice [Ola Rapace] machen. Dieser handelt im Auftrag eines Verbrechers, der dem Geheimdienst eine Liste mit Agentennamen entwendet hat (der MI6 ist auch nicht mehr das, was er mal war). Zwar überlebt Patrice die Konfrontation mit Bond nicht, doch ein Spielchip in seinem Gepäck führt auf die Fährte Raoul Silvas [Javier Bardem], eines ehemaligen MI6-Agenten, der ganz persönliche Gründe für eine Rache hegt. Die Festnahme des Bösewichts gelingt relativ reibungslos. Doch schon bald müssen MI6 und Bond feststellen, dass sie nur Marionetten in einem teuflischen Spiel Silvas sind.

    Manchmal vermisst man ihn schon, den Bond der 60er und 70er Jahre. Den Bond, der sich mit Kleinwüchsigen mit tödlicher Kopfbedeckung prügelte. Den Bond, der mit klobiger Laserkanone ins All flog. Den Bond, der sich mit gellem Tarzan-Schrei durch den Dschungel hangelte.
    Mit den ebenso abstrusen wie unbeschwerten Nonsensabenteuern früherer Zeiten hat SKYFALL, der (zumindest nach offizieller Zählung) 23. James-Bond-Film und der dritte mit dem gewöhnungsbedürftigen Daniel Craig in der Rolle des Superagenten, inzwischen dermaßen wenig am Hut, dass es wohl ein Ding der Unmöglichkeit wäre, einen Uninformierten davon zu überzeugen, es mit ein und derselben Reihe zu tun zu haben.

    Dabei braucht James Bond nun wirklich keinem mehr ernsthaft vorgestellt zu werden - den britischen Geheimagenten, der jeder noch noch ausweglosen Situation entfleucht, jeden noch so geisteskranken Superschurken zur Strecke bringt, dabei aber immer noch genug Zeit findet, um Cocktails zu schlürfen und die schärfsten Tanten des Planeten zu begatten, kennt wahrlich jedes Kind. Das hinderte die Autoren Neal Purvis, Robert Wade und John Logan jedoch nicht daran, es dennoch zu versuchen und bürdeten sich mit ihrem Skript die monumentale Aufgabe auf, den Menschen hinter dem Agenten sichtbar zu machen, seine Schwächen und Selbstzweifel.

    „Ich habe den Tod genossen“, antwortet Bond dann auch auf Ms Frage, warum er sein Überleben so lang geheim hielt. Und tatsächlich liegt eine unterschwellige Todessehnsucht in der Luft, eine unverarbeitete, tiefgründige Trauer lastet auf Ihrer Majestäts Superagenten. Freud wäre begeistert, führt ihn seine Selbstfindungsreise doch schließlich zurück an den Ort seiner Kindheit, wo er sich seinen verborgenen Dämonen stellen muss.

    Doch nicht nur Bond hat Seelenkummer: Auch seine Vorgesetzte M, wie in den Vorgängern verkörpert von Judi Dench, befindet sich in einer Sinnkrise. Involviert wie noch nie zuvor, nimmt der Charakter hier aktiv am Geschehen teil und darf sich die Frage stellen, inwiefern getroffene Entscheidungen das Schicksal des Menschen beeinflussen.

    Brisanterweise ist die Entstehung des Schurken, gegen den Bond hier antreten muss, nämlich untrennbar mit einer von Ms Entscheidungen verbunden: Jarvier Bardem, der bereits in NO COUNTRY FOR OLD MEN als Killer mit Dachschaden und Bolzenschussgerät brillierte, liefert als entwurzelter Ex-MI6-Agent eine nachhaltig beeindruckende Leistung ab. Unter seinem tuckigen, rätselhaft unscheinbaren Auftreten mitsamt brüchiger Fistelstimme spürt man eine gefährliche Urgewalt brodeln, ein grenzenloser Wahnsinn, der jeden Augenblick herausbrechen könnte - sein schaurig-dämonischer Offenbarungseid im Ms Gegenwart hätte vermutlich selbst Hannibal Lecter zum Schlottern gebracht.
    Und dennoch spielt Bardem keinen realitätsfernen Comic-Bösewicht, der aus reiner Bosheit agiert. Raoul Silva ist eine tragische Figur, ein von Menschenhand erschaffenes Monster, aufgrund von Folter und Entbehrungen in den Irrsinn getrieben, was seinen Wahn sogar nachvollziehbar macht:

    „Mutter! Sieh, was du erschaffen hast!“


    ...und hier gehts weiter: SKYFALL

  6. #1266
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Schöne Kritik.

    Ich denke, der Grund, warum der Film manchen Leuten so quer sitzt, ist, daß Mendes die Thematik ähnlich anpackt wie Nolan in seinen Batman-Filmen. Auch dort gibt es die gleiche Polarisierung beim Publikum.

    Die einen fühlen sich vor den Kopf gestoßen, weil sie nicht den altbekannten Bilderbuch-Bond wiederfinden, die anderen finden die neuen und ungewohnten Facetten der Figur klasse. Mir gefällt's.

  7. #1267
    Spike
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Gefallen hat er mir auch, aber nicht als Bond.
    Man kann Bond heute sicher nicht mehr zeigen wie in den 60ern/70ern, aber muss man ihn auf Teufel komm raus vernolanisieren?
    Für mich ist Bond in erster Linie -leichte- Unterhaltung.
    In Skyfall war nicht viel Bond. Und die mit Gewalt da reingeklatschten Anspielungen auf die guten alten Zeiten waren vielleicht gut gemeint - aber das ist leider oft das Gegenteil von gut gemacht.
    Ich bin kein Kritiker und ich kann schlecht beschreiben, was mir im Detail nicht so sehr gefällt, das können andere hier besser.
    Aber... der neue Bond, und damit meine ich jetzt die Craig-Bonds. ist nicht mehr "mein" Bond, ich kann nicht mehr viel damit anfangen.

  8. #1268
    TH
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Dr.Butcher Beitrag anzeigen
    Kino war heute quasi vollbesetzt, war wohl gut die Karten vorher zu reservieren.
    Selbst die OF-Vorführungen waren Do./Fr. ausverkauft, es dürfte am Wochenende nicht anders gewesen sein.
    Ohne Reservierung ging da gar nichts


    Zitat Zitat von Dr.Butcher Beitrag anzeigen
    ...selbiges gilt für das (jokereske) Schauspiel von Javier Bardem.
    Du bringst mich da auf einen Gedanken.
    Sollte noch mal der Joker in einem Batman-Film gebraucht werden - Bardem wäre die ideale Besetzung.



    Zitat Zitat von Spike666 Beitrag anzeigen
    Aber... der neue Bond, und damit meine ich jetzt die Craig-Bonds. ist nicht mehr "mein" Bond, ich kann nicht mehr viel damit anfangen.
    geht mir genau anders herum, seit dem frühen Moore hat mich kein Bond-Darsteller mehr so "mitgenommen" wie Craig.
    Könnte aber auch daran liegen, dass ich Daniel Craig vorher schon klasse fand ich daher von vornherein über die Neuigkeit erfreut war, dass er nun 007 spielen soll.

  9. #1269
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Dudley Smith Beitrag anzeigen
    Die ersten Boxofficezahlen vom Wochenende sind da.

    In Dtld. sollten es am Wochenende etwa 2,0 Mio. Zuschauer werden. (Bester Start des Jahres)
    Weltweit steht der Film nach 2 Wochen bei 287 Mio.$ . In GB bricht der Film derzeit alle
    Rekorde. Nächste Woche startet er in den Staaten. Ich denke 700 - 800 Mio.$ weltweit sollten drin sein...

    Quelle:
    http://insidekino.com/News.htm
    http://boxofficemojo.com/movies/?id=bond23.htm
    Hier sind nur belastbare Aussagen zum ersten Wochenende in Deutschland:

    "Die starken Donnerstagszahlen waren kein Ausreißer: "Skyfall" legte in Deutschland den mit Abstand besten Start des Kinojahres hin. Überhaupt war es das beste Startergebnis eines Films in Deutschland seit "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" und der beste Start eines Films in der Verleihgeschichte von Sony. Inklusive der Previewzahlen hatte der 23. Bond-Film einen der sechs besten Starts aller Zeiten in den deutschen Kinos: Von Donnerstag bis Sonntag konnte "Skyfall" in 786 Kinos und auf ca. 1200 Leinwänden 1,9 Mio. Besucher anlocken und 16,3 Mio. Euro umsetzen. Dazu kommen etwa 250.000 weitere Zuschauer aus Mittwochsvorführungen, sodass "Skyfall" zum Start gesamt bei 2,1 Mio. Besuchern landen dürfte. Nicht schlecht für ein Franchise, das aktuell seinen 50. Geburtstag feiert. Natürlich wurde auch der bisherige Bond-Startrekord von "Ein Quantum Trost" übertroffen, der 2008 mit 1,7 Mio. Besuchern angelaufen und gesamt auf 4,7 Mio. Besucher gekommen war. "Casino Royale", der erste Bond mit Daniel Craig, war 2006 mit 1,3 Mio. Zuschauern gestartet, kam dann aber gesamt auf 5,6 Mio. Kinogänger. "

    Quelle: "Blickpunkt: FIlm", 05.11.2012

    In den USA dürfte das Einspielergebnis vermutlich aber durch die Auswirkungen des Unwetters noch einige Tage nachhaltig getrübt sein.

  10. #1270
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Ich denke, der Grund, warum der Film manchen Leuten so quer sitzt, ist, daß Mendes die Thematik ähnlich anpackt wie Nolan in seinen Batman-Filmen.
    Ja, das sagst du was.

    Der realistische Ansatz ist bei James Bond ähnlich schwierig wie bei Batman. Beides eher fiktive Figuren in einer Welt, in der die Naturgesetze nicht wirklich gelten. Fängste einmal mit dem Realismus an mußte auf Unterwasserboote in Krokodilform verzichten. Und jeder stört sich an Taschenlampen und Logiklöcher. Aber damit müssen die Macher leben. Sie haben es so gewollt.

    Allerdings würde ich nicht unbedingt Sam Mendes für die realistische Sicht auf Bond verantwortlich machen. Das fing ganz sicher mit der Besetzung von Genosse Daniel Craig an. Der einen realistischen Bond darstellt. Obwohl? 2006 kam Casino Royale raus und 2005 kam Batman Begins raus...

  11. #1271
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Archos Beitrag anzeigen
    Ja, das sagst du was.

    Der realistische Ansatz ist bei James Bond ähnlich schwierig wie bei Batman. Beides eher fiktive Figuren in einer Welt, in der die Naturgesetze nicht wirklich gelten. Fängste einmal mit dem Realismus an mußte auf Unterwasserboote in Krokodilform verzichten. Und jeder stört sich an Taschenlampen und Logiklöcher. Aber damit müssen die Macher leben. Sie haben es so gewollt.

    Allerdings würde ich nicht unbedingt Sam Mendes für die realistische Sicht auf Bond verantwortlich machen. Das fing ganz sicher mit der Besetzung von Genosse Daniel Craig an. Der einen realistischen Bond darstellt. Obwohl? 2006 kam Casino Royale raus und 2005 kam Batman Begins raus...
    Nein, natürlich nicht. Der Film führt nur fort, was auch schon Bestandteil von CR und QoS war. Aber hier geht es ja um den aktuellen Bond und der ist nun mal von Mendes.

    Außerdem meinte ich mit dem Nolan-Vergleich nicht nur die höhere Bodenhaftung, Realismus und den stark zurückgenommenen "Fantasy-Anteil", sondern eben auch Ernsthaftigkeit, Sinnkrise, Weltschmerz/Erdenschwere und Psychologisierung der Figur.

  12. #1272
    Dochmann
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Spike666 Beitrag anzeigen
    Aber... der neue Bond, und damit meine ich jetzt die Craig-Bonds. ist nicht mehr "mein" Bond, ich kann nicht mehr viel damit anfangen.
    Geht mir auch genau umgekehrt - ich habe noch nie einen Bond im Kino gesehen und das Franchise bis auf einige alte Connery-Filme im TV auch nicht sonderlich verfolgt. Aber mit Craig und dem neuen Stil hat man das etwas geerdet und realistischer gemacht, so ein wenig geprägt ggf. auch durch den Erfolg der Bourne-Filme.(?)
    Den zweiten Craig-Bond fand ich nun auch nicht umwerfend, aber mit den aktuell guten Kritiken überlege ich mir tatsächlich, erstmals für einen Bond ins Kino zu gehen.

  13. #1273
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Dochmann Beitrag anzeigen
    Aber mit Craig und dem neuen Stil hat man das etwas geerdet und realistischer gemacht, so ein wenig geprägt ggf. auch durch den Erfolg der Bourne-Filme.(?)
    Das Fragezeichen kannst du durch ein Ausrufezeichen ersetzen. Craigs Bond ist eindeutig das Kind von Bourne. Mit einer Prise Nolan.

  14. #1274
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Spike666 Beitrag anzeigen
    der neue Bond, und damit meine ich jetzt die Craig-Bonds. ist nicht mehr "mein" Bond, ich kann nicht mehr viel damit anfangen.
    Roger Moore hat die "heutigen Bond Sehgewohnheiten" mehr geprägt hat als Connery.
    Die Leute, die SKYFALL als Bondfilm nicht mögen, wollen einen locker flockigen Bond mit Witz und Charme, einfach leichte Unterhaltung.
    Ich schätze das ja auch, bin selbst mit Roger Moore aufgewachsen aber diese Schiene kann man nur mit einem geeigneten Darsteller durchziehen und das hat bei Pierce Brosnan nur sehr bedingt funktioniert.
    Ich bin froh über die Abwechslung, ja sogar der Meinung, dass die Craig Filme langfristig die Serie gerettet haben.
    So wie DIE WELT IST NICHT GENUG oder ganz besonders schlecht wie STIRB AN EINEM ANDEREN TAG durfte es einfach nicht weitergehen.
    Zumindest nach dem Ende von Skyfall müssten eigentlich die Ur Bondfans jauchzen.

  15. #1275
    all out of bubblegum
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    ich habe auch kein Problem mit einen lebensnäherem Bond, gerade die angesprochenen Bourne-Filme beweisen, dass ein wenig Tiefgang modernen Actionhelden keineswegs schaden, ganz im Gegenteil und auch die Reminiszenzen an die alten Bond-Teile sind gelungen. Allerdings gabs in meinen Augen einfach zu viel Leerlauf.

  16. #1276
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Archos Beitrag anzeigen
    Das Fragezeichen kannst du durch ein Ausrufezeichen ersetzen. Craigs Bond ist eindeutig das Kind von Bourne. Mit einer Prise Nolan.
    Eher das Kind seiner Zeit.

  17. #1277
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Dr.Butcher Beitrag anzeigen
    ich habe auch kein Problem mit einen lebensnäherem Bond, gerade die angesprochenen Bourne-Filme beweisen, dass ein wenig Tiefgang modernen Actionhelden keineswegs schaden, ganz im Gegenteil und auch die Reminiszenzen an die alten Bond-Teile sind gelungen. Allerdings gabs in meinen Augen einfach zu viel Leerlauf.
    Das mit dem Leerlauf habe ich überhaupt nicht so empfunden. Gottseidank mehr Handlung und weniger Action. Trotzdem keine Längen.

  18. #1278
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Robinson Beitrag anzeigen
    Eher das Kind seiner Zeit.
    Wer ist das nicht?

    Ich denke aber, mit Michael Fassbender wird wieder ein ironischer Bond kommen. Mit mehr Witz und Verspieltheit. Die harte und realistische Zeit des Actionfilms wird auch nicht ewig anhalten.

  19. #1279
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Daß alle Szenen, in denen gerade mal nicht die Kuh fliegt, immer gleich als "Leerlauf" bezeichnet werden müssen.

  20. #1280
    Spike
    Gast

    AW: James Bond 007: Skyfall

    Locker flockig witzig... jain.
    Ich bin kein "Moore-Kind", was Bond angeht.
    Auch, wenn das vom Alter passen würde.
    Meine ersten gesehenen Bonds waren allesamt Connery-Bonds, und er ist -für mich- bisher der einzige, der den Spagat zwischen hartem Hund und Charmeur/Gentleman perfekt hinbekommen hat.
    Craig ist nunmal mehr der Bauer/Bourne Typus. Das muss nicht schlecht sein, aber er bedient in meinen Augen auch nur diese Seite gut.
    Das "leichte" geht im völlig ab, wirkt aufgesetzt, gezwungen.
    Das passt zwar besser in die jetzigen Bonds, aber deswegen muss mir das Gesamtpaket ja nicht besser gefallen.
    Mehr Realismus mag ja schön und gut sein, aber wenn dabei das "bondige" komplett auf der Strecke bleibt, kann man die Serie auch umbenennen.

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