Cinefacts

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  1. #1321
    Kino ist besser als DVD
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Der Consiliere Beitrag anzeigen
    James Bond taucht mit M in seinem alten Waisenhaus unter um dort gemeinsam mit dem dortigen Jäger Silva und seine Killer zu bekämpfen?? WOLLEN DIE MICH VERARSCHEN??
    Jetzt habe ich schon gedacht ich hab was verpasst, aber
    Waisenhaus? Hä? Ich hab das so verstanden, dass das das Haus seiner Familie war. Wieso sollte sonst a) das Grab seiner Eltern dort sein, b) er sich im Tunnel versteckt haben, als seine Eltern getötet wurden, c) das Haus verkauft werden, nachdem er (als letzter lebender Erbe) für tot erklärt wurde ?

  2. #1322
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von roalter Beitrag anzeigen
    Jetzt habe ich schon gedacht ich hab was verpasst, aber
    Waisenhaus? Hä? Ich hab das so verstanden, dass das das Haus seiner Familie war. Wieso sollte sonst a) das Grab seiner Eltern dort sein, b) er sich im Tunnel versteckt haben, als seine Eltern getötet wurden, c) das Haus verkauft werden, nachdem er (als letzter lebender Erbe) für tot erklärt wurde ?
    Genau so verhält es sich auch.

    Diese Informationen sind dem Consiliere allem Anschein nach entgangen, als er schäumend im Kino saß.

  3. #1323
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Skyfall am Wochenende gesehen.

    Ich fande den Film grandios. Längen? Wohl eher nicht. Er hätte gut noch 20 Minuten länger gehen können. Für mich kam den Film wie eine Stunde vor.

  4. #1324
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Der Consiliere Beitrag anzeigen
    James Bond taucht mit M in seinem alten Waisenhaus unter um dort gemeinsam mit dem dortigen Jäger Silva und seine Killer zu bekämpfen?? WOLLEN DIE MICH VERARSCHEN??
    Gestern gesehen und volle Zustimmung.

    Hab mich auch gefragt was das soll. Das hat einfach so ganz und garnix mit James Bond zu tun. Ich frage mich auch warum die überhaupt alleine untertauchen. Gibts da einen Nebenplot mit einer Regierungsverschwörung, sodass niemand deren Aufenthaltsort wissen darf. Warum wartet nicht nebenan halb Scotland Yard auf den Bösewicht?

    Auch der ganze Teil in London. Wenn ich mir James Bond ansehe, dann will ich schöne Drehorte ala Südamerika, Afrika, Asien, einsame Südseeinseln sehen. Aber nicht 2/3 des Films in London + Umgebung...

    naja 4/10 => weils doch einige gute Bond Momente gab und das erste Drittel des Films wirklich gut war. Sobald man in London angekommen war gings leider steil bergab.

    PS: Ein wirkliches neues Bond Auto von Q gabs auch nicht :/
    Geändert von mike4001 (06.11.12 um 08:00:38 Uhr)

  5. #1325
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Also ich bin ich auch nicht ohne Kritik zum Film.
    Aber wenn man die schon in so einer Form äußert, sollte man den Film schon komplett gesehen haben und nicht nach der ersten Hälfte auf dem Smartphone daddeln.
    Ist denn die Thematik soooooo schwer zu verstehen?
    M ist bereit, ihre Agenten der Sache zu opfern. Das ist ihr Job.
    Darauf wird der Zuschauer ja schon zu Beginn nochmal überdeutlich hingewiesen. (Mallory und dann auch Bond auf dem Zug).
    Am Ende ist es sie selbst, die geopfert wird. (auf dem Landsitz der Bonds...und nicht in seinem alten Waisenhaus )
    Zumindest nimmt Bond (und sie selbst auch) dies in Kauf, um Silva unschädlich zu machen.
    Hier gerät M in die Rolle, die sie sonst ihren Agenten zuschreibt.
    Und genau darum geht es in Skyfall.
    Es ist eben hauptsächlich ein "M" - Film mit Bondverpackung.

  6. #1326
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Double-X' Beitrag hätte zwar in Spoiler gehört, aber genau so sieht es aus.

    Der Film beschreibt da eine Ellipse, indem M letztlich das auf sich nimmt, was sie auch von Ihren Agenten (hier konkret Bond und Silva) erwartet hat.

    Daß dies an diesem für Bond symbolträchtigen Ort geschieht und er sozusagen diesmal den Tod der "Mutter" zu verhindern versucht, spielt auch noch mit rein.

  7. #1327
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Double-X' Beitrag hätte zwar in Spoiler gehört, aber genau so sieht es aus.

    Der Film beschreibt da eine Ellipse, indem M letztlich das auf sich nimmt, was sie auch von Ihren Agenten (hier konkret Bond und Silva) erwartet hat.

    Daß dies an diesem für Bond symbolträchtigen Ort geschieht und er sozusagen diesmal den Tod der "Mutter" zu verhindern versucht, spielt auch noch mit rein.
    Das ist ja alles schön und gut und dürfte auch so ziemlich jeder erkannt haben, aber um genau das zu erreichen, tritt der Film gegen Ende hin jegliche Intelligenz (auch die seiner Protagonisten!) mit Füßen. So symbolträchtig und dramatisch das Ganze ist, so dumm ist es auch, wie es zustande kommt ...
    Allein, dass sich die drei schlecht bewaffnet ohne jegliche Rückendeckung und ohne einen ordentlichen Plan der Auseinandersetzung stellen, entbehrt jeglicher Logik und dient nur dazu, diesen symbolträchtigen Showdown zu konstruieren. Wären 007 und M zu dem Zeitpunkt Ausgestoßene und der gesammte MI6 der Feind, könnte man das ja verstehen, aber das ist ja mitnichten der Fall. Und von dem "genialen" Plan unseres Superschurken, das Gerichtsgebäude mit ein paar Mann zu stürmen, möchte ich jetzt mal gar nicht reden. Genau der ist aber dann auch noch Anlass für den "Rückzug" in die Heimat ...
    Mendes ist ein toller Regisseur, ohne Zweifel, aber es ist schade, wenn bei Bond nun die charakterliche Tiefe stimmt, dafür aber der Rest bröckelt. Zumal gebrochene Helden aktuell auch sehr inflationär eingesetzt werden, da hatte in meinen Augen Casino Royale einen wesentlich besseren Spagat hingekriegt...

  8. #1328
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Genau so verhält es sich auch.

    Diese Informationen sind dem Consiliere allem Anschein nach entgangen, als er schäumend im Kino saß.
    Ja ok. Elternhaus/Waisenhaus is ja egal - an der Stelle hatte ich nur mehr sehr wenig Interesse an dem Film. Obwohl Bardem gut ist, geht es komischerweise ab seinem Erscheinen steil bergab mit dem Film. Der Anfang ist mit Abstand das beste am Film aber dieser Rambo/Kevin allein zu Hause/MacGyver-Schluss hat bei mir nur Kopfschütteln ausgelöst. Hoffe, die Macher orientieren sich beim nächsten Mal wieder an Casino Royale.
    Geändert von Der Consiliere (06.11.12 um 11:57:31 Uhr)

  9. #1329
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Double-X' Beitrag hätte zwar in Spoiler gehört, aber genau so sieht es aus.

    Der Film beschreibt da eine Ellipse, indem M letztlich das auf sich nimmt, was sie auch von Ihren Agenten (hier konkret Bond und Silva) erwartet hat.

    Daß dies an diesem für Bond symbolträchtigen Ort geschieht und er sozusagen diesmal den Tod der "Mutter" zu verhindern versucht, spielt auch noch mit rein.
    Du sagst es. Und gerade in dem Kontext war das Ende extrem schwach, wenn allein M bei der Nummer wo Silva ihr die Pistole an den Kopf gehalten hätte und sich und sie gleichzeitig hätte töten wollen, abgedrückt hätte, dann hätte das noch irgend einen Einschlag gehabt. Aber so?
    Noch besser wäre gewesen, wenn Silva Bond besiegt am Boden hat, vielleicht Beinschuss oder sonstig ignorierbares, was ihn außer Gefecht setzt, dann die Nummer mit der Waffe am Kopf kommt und M nach einem einem wissenden Blick auf Bond die Augen schließt und abdrückt, bamm, SO hätte es sein sollen, anstatt dieser absolute Anti-Climax bei dem Silva eben das Messer, auch wenn das mit dem Messer nett vorbereitet wurde, in den Rücken kriegt, umfällt und M einfach so an der dummen Schusswunde ziemlich nebensächlich den Löffel abgibt. Für all das bedeutungsschwangere Bohei im Vorhinein ziemlich schwach.


    Und interessant, dass hier alle Möger irgendwie komplett die fehlenden PayOff-Momente bezüglich "Bond ist nicht mehr fit" und "Agenten-Kartei" übergehen. Ist da der fehlende Abschluss nach der intensiven Vorbereitung der Probleme da wirklich so sehr kein Problem gewesen?

  10. #1330
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von montana Beitrag anzeigen
    Das ist ja alles schön und gut und dürfte auch so ziemlich jeder erkannt haben, aber um genau das zu erreichen, tritt der Film gegen Ende hin jegliche Intelligenz (auch die seiner Protagonisten!) mit Füßen. So symbolträchtig und dramatisch das Ganze ist, so dumm ist es auch, wie es zustande kommt ...
    Allein, dass sich die drei schlecht bewaffnet ohne jegliche Rückendeckung und ohne einen ordentlichen Plan der Auseinandersetzung stellen, entbehrt jeglicher Logik und dient nur dazu, diesen symbolträchtigen Showdown zu konstruieren. Wären 007 und M zu dem Zeitpunkt Ausgestoßene und der gesammte MI6 der Feind, könnte man das ja verstehen, aber das ist ja mitnichten der Fall. Und von dem "genialen" Plan unseres Superschurken, das Gerichtsgebäude mit ein paar Mann zu stürmen, möchte ich jetzt mal gar nicht reden. Genau der ist aber dann auch noch Anlass für den "Rückzug" in die Heimat ...
    Ich hab's für mich abgehakt. Ist halt so.

    Mich interessiert nur noch, warum bei Bond in der Haupt-Storyline etwas passiert, wofür jeder Provinz-"Tatort"-Autor an der höchsten Rahe aufgeknüft würde?
    Ich erinnere mich auch nicht, so einen wirklich gravierenden Fehler jemals bewusst irgendwo anders gesehen zu haben (von Magnum bis CSI :-)).

    Vielleicht werden wir's irgendwann erfahren (Zeit ?, Geld ?,...).

  11. #1331
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    "Bond ist nicht mehr fit" wurde doch durch die verpatzte Wilhelm-Tell-Nummer genug Rechnung getragen. Früher hätte Bond der Ische souverän das Schnapsglas von der Birne geputzt, die Frau gerettet, alle Schergen umgelegt und danach noch eine Nummer geschoben.

    Einen Beinahe-Absturz unterm Aufzug gab es aufgrund der Verletzung doch auch.


    Wolltest Du noch mehr Belege sehen, daß Bond nachgelassen hat?

    Außerdem war doch der Ein-Mann-Guerrilla-Krieg auf Skyfall genug Payoff, daß auch ein flügellahmer 007 den fiesen Möpps noch ordentlich Feuer unterm Arsch machen kann.

  12. #1332
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    "Bond ist nicht mehr fit" wurde doch durch die verpatzte Wilhelm-Tell-Nummer genug Rechnung getragen. Früher hätte Bond der Ische souverän das Schnapsglas von der Birne geputzt, die Frau gerettet, alle Schergen umgelegt und danach noch eine Nummer geschoben.

    Einen Beinahe-Absturz unterm Aufzug gab es aufgrund der Verletzung doch auch.


    Wolltest Du noch mehr Belege sehen, daß Bond nachgelassen hat?

    Außerdem war doch der Ein-Mann-Guerrilla-Krieg auf Skyfall genug Payoff, daß auch ein flügellahmer 007 den fiesen Möpps noch ordentlich Feuer unterm Arsch machen kann.
    Naja, den beinahe Absturz unter dem Aufzug hätte man ohne die Vorarbeit eher als Spannungsmoment begriffen, besonders beim "echteren" Craig-Bond wäre die gleiche Aktion so kein Problem gewesen. Jetzt ist es: "Ach, er ist ja nicht mehr ganz so fit, naja, er ist aber Bond!" anstatt: "Woah, Bond, pass auf!"
    Und dass Bond das Schnapsglas nicht runtergeschossen hat, war ja auch kein Endpunkt dieser "Er ist nicht mehr fit"-Nummer, im Gegenteil, das war eben schlicht ein Indiz dafür und danach war es eh wurscht und Bond hat wieder alle umgemäht oder gar unter (Eis-)Wasser mal eben locker erwürgt. Anstatt etwa einer "Trainingsmontage" im alten Haus, oder irgendeiner Auflösung bezüglich des "Er ist nicht mehr so fit"-Storyarcs wird damit die erste Stunde lang gearbeitet und dann fällt es genau wie die Agenten-Liste ab dem ersten Schnappen von Silva komplett aus der Handlung und wird später nicht mehr wieder aufgegriffen, erwähnt.


    Gerade die Guerilla-Nummer am Ende war kein "PayOff", da eben keinerlei Bezug mehr darauf genommen wurde, dass Bond nicht mehr so fit ist, denn - schwupp die wupp - ist er am Ende eben wieder fit, rennt wie der Teufel, macht alle platt und so weiter. Nach der gesamten, langen Einführung zu Beginn ist das schon eine sehr, sehr schwache Nummer mit all dem Gedöns umzugehen, welches vorher EINE STUNDE lang aufgebaut wurde. Und, wie gesagt, die verpatzte Wilhelm-Tell-Nummer ist eben schlicht ein weiterer "Bond ist nicht mehr so fit"-Punkt. Sogar der Letzte, denn danach ist wieder alles beim Alten, er rennt und springt wie früher und die Handlung nimmt keinerlei Bezug mehr darauf. Meh.

  13. #1333
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Ich glaube, wir haben tüchtig aneinander vorbeigequasselt. Ich hatte Dich so verstanden, als ob Du kritisiert hättest, daß der verbesserungsfähigen Fitness aus dem Leistungstest in der folgenden Filmhandlung keine Rechnung mehr getragen worden sei.

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Gerade die Guerilla-Nummer am Ende war kein "PayOff", da eben keinerlei Bezug mehr darauf genommen wurde, dass Bond nicht mehr so fit ist, denn - schwupp die wupp - ist er am Ende eben wieder fit, rennt wie der Teufel, macht alle platt und so weiter. Nach der gesamten, langen Einführung zu Beginn ist das schon eine sehr, sehr schwache Nummer mit all dem Gedöns umzugehen, welches vorher EINE STUNDE lang aufgebaut wurde. Und, wie gesagt, die verpatzte Wilhelm-Tell-Nummer ist eben schlicht ein weiterer "Bond ist nicht mehr so fit"-Punkt. Sogar der Letzte, denn danach ist wieder alles beim Alten, er rennt und springt wie früher und die Handlung nimmt keinerlei Bezug mehr darauf. Meh.
    Aber das wußtest Du doch inzwischen. Wie oft hättest Du denn noch Hinweise sehen wollen, daß 007 nicht ganz fit ist? Hätte er den Film über dauernd jammern sollen: "Ich krieg keine Luft mehr! Ich krieg einen Krampf! Ich pack das nicht!"

    Da könnte ich nun auch argumentieren, da kannste mal sehen, was Bond für ein toller Hecht ist, daß er all das hinkriegt, obwohl er leicht lädiert ist. Whoa, dieser Bond! Was für ein Payoff!

    Außerdem gerät er doch schon recht ordentlich in Panik und ins Schwitzen und hätte ohne die tatkräftige Mithilfe vom Almöhi und M eher keine Chance gegen die Übermacht gehabt.
    Geändert von Waffler (06.11.12 um 13:27:25 Uhr)

  14. #1334
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Aber das wußtest Du doch inzwischen. Wie oft hättest Du denn noch Hinweise sehen wollen, daß 007 nicht ganz fit ist? Hätte er den Film über dauernd jammern sollen: "Ich krieg keine Luft mehr! Ich krieg einen Krampf! Ich pack das nicht!"

    Da könnte ich nun auch argumentieren, da kannste mal sehen, was Bond für ein toller Hecht ist, daß er all das hinkriegt, obwohl er leicht lädiert ist. Whoa, dieser Bond! Was für ein Payoff!

    Außerdem gerät er doch schon recht ordentlich in Panik und ins Schwitzen und hätte ohne die tatkräftige Mithilfe vom Almöhi und M eher keine Chance gegen die Übermacht gehabt.
    Naaaaaaaaaaaaaaaaja, M hat einen Lichtschalter umgelegt und der Jägersmann hat drei, vier Leute mit seiner Schrotflinte abgeknallt, bevor er selbst von Bond gerettet werden musste, sonderlich tatkräftig war die Mithilfe da nicht wirklich. Und, wie gesagt, so etwas wie eine Trainingssequenz, oder zumindest ein kurzer Dialogmoment alla: "Das beste Training ist immer noch ein Auftrag, um wieder ordentlich in Form zu kommen!" (nur anders formuliert, damit es sich eben, naja, gut anhört) wäre da eben durchaus angebracht gewesen, um da den lang ausgebreiteten Subplot eben abzurunden, gleiches verhält sich mit der Disk bezüglich der Undercover-Agenten = beides Sachen, die ganz, ganz leicht viel weniger holprig und runder hätten gestaltet werden können, so aber schlicht und ergreifend nach ihrem ursprünglichen Auftauchen irgendwann schlicht aus der Handlung auf Nimmer Wiedersehen verschwinden.

    Wo Mendes sonst schon so Sachen drauf hat, wie wäre es etwa gewesen, wenn Bond, als er am Ende zu M in die Kirche rennt, kurz strauchelt und Luft holen muss, dann aber eben weiterrennend "durchpusht", um so weniger durch Wort, sondern durch Aktionen im Bild eben diesen "Ich bin nicht mehr fit"-Subplot etwas abzurunden? Aber auch hier: Gar nichts!
    Dafür, dass eben in der ersten Hälfte für beide Sachen, Nichtfit und Agentendisk, so viel Zeit ausgewendet wurde, wurden sie ja wortwörtlich kaum bis gar nicht in der zweiten Hälfte erwähnt. What the fuck?!?

    (Ganz abgesehen davon, dass der Showdown in der Kirche, ganz, ganz lahm ist. Probleme und Verbesserungsmöglichkeit dazu siehe mein vorletztes Posting. Auch hier: So sehr sich die Handlung um M gedreht hatte, so fast schon nebensächlich tritt sie zum Schluss ab. Anti-Climax - THE MOVIE!)

  15. #1335
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Warum muss augerechnet beim neuen Bond jedes Fitzelchen der Handlung erklärt werden? Sonst heißt es doch immer, es wird den Zuschauern heutzutage zuviel vorgekaut. Und ausgerechnet bei einem der unrealistischsten aller Filmhelden muss alles bis ins kleinste Detail geklärt sein.

    Ich reg mich doch auch nicht darüber auf, dass Bond in den älteren Abenteuern

    - auf eine Bank geschnallt wird um ihn quälend lange zu Tode zu lasern
    - hinter ein Boot gebunden wird, welches ihn durchs Wasser schleift, damit er von Haien gefressen wird
    - in einem ferngesteuerten Hubschrauber sitzt, um ihn irgendwann abstürzen zu lassen
    - etc

    an Stelle ihn einfach zu erschießen.

    Es ist Bond und das bedeutet zumindest für mich in erster Linie Unterhaltung. Logiklöcher und unrealistische Verhaltensweisen gehören dazu, da kann der Regiesseur tausendmal Mendes heißen.

  16. #1336
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Ich weiß schon, daß meine Diskussionsmasche, Kritikpunkte aktueller Filme mit denen früherer Filme zu relativieren, inzwischen reichlich abgeschmackt ist.

    Allerdings frage ich mich tatsächlich, ob diejenigen, die die Inkonsistenz von Bonds Fitnesszustand bei "Skyfall" streng ins Visier nehmen, dies auch bei "Thunderball" oder "Never say never again" so verbissen gesehen haben, daß Bond trotz anfangs verordnetem Shrublands-Aufenthalt im weiteren Film schließlich in der Lage ist, topfit die bösen Jungs aufzumischen, Girls flachzulegen und zum Finale die Welt zu retten.

  17. #1337
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von nerös Beitrag anzeigen
    Warum muss augerechnet beim neuen Bond jedes Fitzelchen der Handlung erklärt werden? Sonst heißt es doch immer, es wird den Zuschauern heutzutage zuviel vorgekaut. Und ausgerechnet bei einem der unrealistischsten aller Filmhelden muss alles bis ins kleinste Detail geklärt sein.

    Ich reg mich doch auch nicht darüber auf, dass Bond in den älteren Abenteuern

    - auf eine Bank geschnallt wird um ihn quälend lange zu Tode zu lasern
    - hinter ein Boot gebunden wird, welches ihn durchs Wasser schleift, damit er von Haien gefressen wird
    - in einem ferngesteuerten Hubschrauber sitzt, um ihn irgendwann abstürzen zu lassen
    - etc

    an Stelle ihn einfach zu erschießen.

    Es ist Bond und das bedeutet zumindest für mich in erster Linie Unterhaltung. Logiklöcher und unrealistische Verhaltensweisen gehören dazu, da kann der Regiesseur tausendmal Mendes heißen.
    Das fragst du dich ernsthaft? Wenn man einen Helden neu ausrichtet, verändern sich eben auch die Kriterien, nach denen man den Film bewertet. Manches, was früher zu Bond gehörte, funktioniert halt mit der neuen Ausrichtung nicht mehr ...

  18. #1338
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Allerdings frage ich mich tatsächlich, ob diejenigen, die die Inkonsistenz von Bonds Fitnesszustand bei "Skyfall" streng ins Visier nehmen, dies auch bei "Thunderball" oder "Never say never again" so verbissen gesehen haben, daß Bond trotz anfangs verordnetem Shrublands-Aufenthalt im weiteren Film schließlich in der Lage ist, topfit die bösen Jungs aufzumischen, Girls flachzulegen und zum Finale die Welt zu retten.
    Deswegen war ich auch nie ein großer Fan der Bond-Filme. Die waren schon immer sehr übertrieben. Das war immer so Tiefflieger-Unterhaltung, die durchaus Spaß machte und charmant-schrullige Ideen hatte, aber toll waren die Filme imo nie. Deshalb: ja! Das habe ich auch bei den alten Filmen schon so verbissen gesehen.
    Und mal davon abgesehen hat doch bisher auch niemand gesagt, dass der Film scheiße wäre. Die schlechteren Bewertungen sind doch meist eher im 6-7er-Bereich. Das ist doch alles andere als schlecht.

  19. #1339
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Ich weiß schon, daß meine Diskussionsmasche, Kritikpunkte aktueller Filme mit denen früherer Filme zu relativieren, inzwischen reichlich abgeschmackt ist.

    Allerdings frage ich mich tatsächlich, ob diejenigen, die die Inkonsistenz von Bonds Fitnesszustand bei "Skyfall" streng ins Visier nehmen, dies auch bei "Thunderball" oder "Never say never again" so verbissen gesehen haben, daß Bond trotz anfangs verordnetem Shrublands-Aufenthalt im weiteren Film schließlich in der Lage ist, topfit die bösen Jungs aufzumischen, Girls flachzulegen und zum Finale die Welt zu retten.
    Aber in eben genannten Filmen von dir wird das Ganze eben auch dramaturgisch nie so weit ausgewalzt wie eben bei "Skyfall". Inhaltlich empfand ich (und anscheinend ja auch noch einige Menschen mehr) dies schlicht als extrem unausgewogen. Frei nach dem Motto: erste Hälfte so ein Gedöns, zweite Hälfte ganz anderes Gedöns. Huh?!?

    Zitat Zitat von montana Beitrag anzeigen
    Das fragst du dich ernsthaft? Wenn man einen Helden neu ausrichtet, verändern sich eben auch die Kriterien, nach denen man den Film bewertet. Manches, was früher zu Bond gehörte, funktioniert halt mit der neuen Ausrichtung nicht mehr ...
    So isset! Craig ist eben kein Connery!

  20. #1340
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    AW: James Bond 007: Skyfall

    Zitat Zitat von Thorwalez Beitrag anzeigen
    Deswegen war ich auch nie ein großer Fan der Bond-Filme. Die waren schon immer sehr übertrieben. Das war immer so Tiefflieger-Unterhaltung, die durchaus Spaß machte und charmant-schrullige Ideen hatte, aber toll waren die Filme imo nie. Deshalb: ja! Das habe ich auch bei den alten Filmen schon so verbissen gesehen.
    Und mal davon abgesehen hat doch bisher auch niemand gesagt, dass der Film scheiße wäre. Die schlechteren Bewertungen sind doch meist eher im 6-7er-Bereich. Das ist doch alles andere als schlecht.
    Ich agitiere ja nicht dafür, daß der Film gefälligst nur gute Bewertungen bekommt oder daß jeder dem Film mindestens meine Bewertung zu geben hat.

    Aber wenn ich das Gefühl habe, daß bei der Bewertung eines Films mit ungerechtem (oder besser: ungleichem) Maß gemessen wird, versuche ich schon ganz gerne mal, die Geschichte ein wenig zu relativieren. Das gelingt mir zwar nicht immer, aber ich hab's wenigstens versucht.

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