Cinefacts

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  1. #581
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Keine Ahnung.

    Hat ja türkische UTs. Wird aber wohl kaum eine offizielle türkische Fassung sein. Ist aber die deutsche Kionofassung, wie ich sie 20 mal im Kino selber gesehen habe, auch auf VHS und im TV. Eine alte TV Aufnahme von Sat1 habe ich auch noch abgespeichert. Das ist identisch.

    Seit der Laserdisc ist der Film glaube ich auf VHS nur noch in der Paramount Version gelaufen. Und ob der vorher in Widescreen erschienen ist weiß ich nicht.
    Die ursprüngliche Verleih VHS von CIC war auf jeden Fall die deutsche Kinofassung, aber eben in schaurigem Vollbild.

    Im TV lief er ja meist nur in 1,78:1, aber dann waren ja auch immer Logos im Bild. Könnte also evtl von Premiere sein, die laut OFDB die Kinofassung in den letzten Jahren noch gezeigt haben. Seit 1998 läuft er ja im TV meist (aber nicht immer) in der Langfassung, und am Freitag lief er auf ServusTV dann auch in der Paramount Version.

  2. #582
    TLEFilms Film Restoration
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Zitat Zitat von Hernandez Beitrag anzeigen
    Zu dem Problem des sogenannten DCs:

    In Italien dagegen ist in der 1. Hälfte der 90ger eine 177 min Langfassung restauriert worden, die seit 1998 auch immer öfter im deutschen TV zu sehen ist, wobei hierfür die deutsche Synchronisation leicht angepasst und überarbeitet wurde. Diese Fassung läuft 177 Min, enthält allerdings die Bronson-erhebt-sich Szene während die „Finale“ Musik korrekterweise komplett ausgespielt wird (worauf dann noch nach Ende des Filmes die Exit Musik folgt). Das war dann auch 1998 für mich überhaupt das 1. Mal das ich diese Bronson-erhebt-sich Szene gesehen habe, was mich damals ganz schön enttäuscht hat.

    Das einzig wirklich Neue der Langfassung ist eine 38 Sek Szenenerweiterung in der Ferzetti Probleme mit ein paar Bleisoldaten auf seinem Schreibtisch hat, ansonsten werden lediglich viele Einstellungen leicht verlängert (die 1. Szene läuft hier z.B. noch einmal 30 Sek länger).
    Obwohl die ital. DVD behauptet dies „sei die ungekürzte die ungekürzte Fassung die der Regisseur wollte“ scheint es eher umstritten zu sein ob das auch stimmt. Als die Langfassung 1998 erstmals im Fernsehen lief stand in meiner Zeitung lediglich es sei eine Privatkopie die in den Archiven von Sergio Leone gefunden wurde, aber es wurde überraschenderweise nicht behauptet es sei der DC. Viele sehen in ihr lediglich eine Art Rohfassung vor dem endgültigen Feinschnitt (zumal die Musik manchmal abrupt endet oder auch falsch zu sein scheint) die evtl. von Leone nur archiviert wurde damit sie nicht komplett verlorengeht. Jedenfals habe ich noch nie etwas darüber gelesen warum Leone diese Langfassung archiviert aht, bzw, wie er dazu steht In seinem Leone Buch von 2009 schreibt Harald Steinwender hierzu lediglich es „ist umstritten, ob dies die von Leone intendierte Fassung darstellt“, was darauf hin deutet das es zumindest in Italien darüber etliche Diskussionen gab. Diskussionen die ich ganz gerne mal nachlesen würde.

    Alles in allem denke ich das der Film in den 165 min Fassungen besser funktioniert, da die meisten der Erweiterungen den Film lediglich länger aber nicht besser machen. Ich persönlich sehe in der Langfassung nur eine alternative Version, während ich die ursprüngliche Kinofassung als den DC ansehe. Ich habe auch nie irgendetwas darüber gelesen was darauf hindeuten würde das Leone mit der Kinofassung irgendwie unzufrieden gewesen wäre.


    Die optimale Veröffentlichung wäre demnach für mich eine DVD oder BR die diese Fassung enhält, aber auch auf einer 2. Disc die Langfasung anbietet.


    All dessen ungeachtet, ein großes Meisterwerk ist der Film jedoch in allen 165 Min Fassungen und in der 177 min Version.
    Die sogenannte "Director's Cut" Fassung ist in der Tat höchst dubios, und basiert auf keinerlei Schnittlisten oder Anweisung von Leone an Kopierwerksmitarbeiter/Cutter. Sie ist schlicht "zusammengekehrt" worden aus Roh/Workprints, die alles andere als final waren, von Leuten, die mit der Erstellung des Films nichts zu tun hatten, lange nach Leones Tod.
    Was den Umgang mit der Musik / den Musiksequenzen am Ende betrifft, so muss man bedenken, dass es für die USA eine andere Schnittfassung gab als für Italien, mal abgesehen davon das es innerhalb Europas selbst kaum einheitliche Schnittfassungen gab. So unterscheidet sich in diesem Aspekt die deutsche, britische, französische und italienische erheblich von der US (Paramount) Fassung. Das Problem ist, das Paramount jetzt den Release als Kinofassung und "Restored Version" herausgibt, dabei aber jeden Bezug auf die US-Fassung vermeidet. Während für die US-Fassung der Begriff Kinofassung durchaus legitim ist, kann man bereits bei der Verwendung "
    Restored" von umstritten sprechen, da es verschiedenes in den US-release prints so nicht gab. Vor allem ist es aber äußerst unglücklich, dass die US-Fassung nun zur einzig "richtigen" gekürt wird, ohne die Existenz der anderen auch nur zu erwähnen, abgesehen davon, ihre Umzusetzung in Erwägung zu ziehen.
    Was die Farben betrifft, hat Scorsese mit Sicherheit den richtigen Schritt unternommen, als er auf die originalen Umkopierungen bestanden hat, die eine sehr charakteristische Farbgebung hatten. Leider sind viele der Kopien bereits früh unbrauchbar (gemacht) worden, durch Ausbleichen bzw Kopierfehler. Dies ist jetzt behoben, aber der Eingriff speziell am Anfang und Ende sind sicher ein Makel, der (in [einer] restaurierten Fassung[en]) nicht hätte sein müssen. Mit Recherche und Seemless Branching hätte man hier eine Menge "mehr" erbringen können. Ansonsten kann ich mich dem letzten Satz des zitierten Schreibers nur anschließen.


  3. #583
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Zitat Zitat von Torsten Kaiser TLE Beitrag anzeigen
    Die sogenannte "Director's Cut" Fassung ist in der Tat höchst dubios, und basiert auf keinerlei Schnittlisten oder Anweisung von Leone an Kopierwerksmitarbeiter/Cutter. Sie ist schlicht "zusammengekehrt" worden aus Roh/Workprints, die alles andere als final waren, von Leuten, die mit der Erstellung des Films nichts zu tun hatten, lange nach Leones Tod.
    Sehr interessant!
    Aber wo hast du das her?

    Es gibt ein ital. Buch von 1972 in dem der Autor sagt dass er eine Archivkopie Leones gesehen hat, in der er zum ersten Mal diese "Bronson-Stehauf" Szene gesehen hat und außerdem erwähnt das die 2. Szene deutlich mehr von den McBains bei der Jagd zeigt. Was Oreste deFornari auch schreibt, aber vielleicht nur bei Ferrini abgeschrieben hat. Die Jagdszene ist zumindest in allen Fassungen gleich, auch in der 177 Min Fassung.
    Es gab also Archivkopien (oder wenigstens eine), aber Leone hat in dem Buchuszug auch nichts davon gesagt das diese Privatfassung besser wäre, oder er irgendwas anders gemacht hätte.

    Was den Umgang mit der Musik / den Musiksequenzen am Ende betrifft, so muss man bedenken, dass es für die USA eine andere Schnittfassung gab als für Italien, mal abgesehen davon das es innerhalb Europas selbst kaum einheitliche Schnittfassungen gab. So unterscheidet sich in diesem Aspekt die deutsche, britische, französische und italienische erheblich von der US (Paramount) Fassung. Das Problem ist, das Paramount jetzt den Release als Kinofassung und "Restored Version" herausgibt, dabei aber jeden Bezug auf die US-Fassung vermeidet. Während für die US-Fassung der Begriff Kinofassung durchaus legitim ist, kann man bereits bei der Verwendung "Restored" von umstritten sprechen, da es verschiedenes in den US-release prints so nicht gab. Vor allem ist es aber äußerst unglücklich, dass die US-Fassung nun zur einzig "richtigen" gekürt wird, ohne die Existenz der anderen auch nur zu erwähnen, abgesehen davon, ihre Umzusetzung in Erwägung zu ziehen.

    Da glaube ich eher das es in Wahrheit nur eine Fassung gab, und wenn es Unterschiede gab, dann nur weil diese Fassung in anderen Ländern gekürzt wurde.

    Es gibt in einem US Magazin namens Video Watchdog einen 18seitigen sehr deatillierten Bericht wie es passieren konnte das die ungekürzte Fassung im Verlauf von 4 weiteren Bearbeitungen bei der Fassung landete die von Paramount in 1984 dann zum Master erklärt wurde.
    Der Autor hat den Film zunächst 5 mal ungekürzt gesehen, bevor dann die 144 Min Fassung erstellt wurde. Die übrigens überraschenderweise anfangs diese "Stehauf" Szene gar nicht enthielt.

    Das heißt es war wahrscheinlich zunächst dieselbe 165 min Fassung, die auch in Italien und Deutschland lief, im Einsatz, und die lief sogar ganz kurz regulär im Kino.

  4. #584
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    @Hernandez

    Danke für die Mühe ein wenig Licht ins Dunkel der Schnittfassungen zu geben :-)
    Das scheint ja alles höchst dubios zu sein.

  5. #585
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Ob nun "regulär", oder nicht.
    Es wäre ja schön, wenn Paramount die Möglichkeiten des Mediums (Blu-ray) mal richtig ausnutzen würde (und damit meine ich keine verschissenen Ton-Upmixe, die eigentlich überflüssig sind) und diese Langfassung (sprich "Director's Cut") ebenfalls veröffentlichen würde.
    Von mir aus als Bonus-Disc. Muss wohl wieder (wie so oft) ein eifriger Bootleger ran. Tja, sowas kommt von sowas.
    Geändert von Guilala (12.06.11 um 20:40:52 Uhr)

  6. #586
    TLEFilms Film Restoration
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Zitat Zitat von Hernandez Beitrag anzeigen
    Sehr interessant!
    Aber wo hast du das her?

    Es gibt ein ital. Buch von 1972 in dem der Autor sagt dass er eine Archivkopie Leones gesehen hat, in der er zum ersten Mal diese "Bronson-Stehauf" Szene gesehen hat und außerdem erwähnt das die 2. Szene deutlich mehr von den McBains bei der Jagd zeigt. Was Oreste deFornari auch schreibt, aber vielleicht nur bei Ferrini abgeschrieben hat. Die Jagdszene ist zumindest in allen Fassungen gleich, auch in der 177 Min Fassung.

    Es gab also Archivkopien (oder wenigstens eine), aber Leone hat in dem Buchuszug auch nichts davon gesagt das diese Privatfassung besser wäre, oder er irgendwas anders gemacht hätte.

    Da glaube ich eher das es in Wahrheit nur eine Fassung gab, und wenn es Unterschiede gab, dann nur weil diese Fassung in anderen Ländern gekürzt wurde.


    Es gibt in einem US Magazin namens Video Watchdog einen 18seitigen sehr deatillierten Bericht wie es passieren konnte das die ungekürzte Fassung im Verlauf von 4 weiteren Bearbeitungen bei der Fassung landete die von Paramount in 1984 dann zum Master erklärt wurde.

    Der Autor hat den Film zunächst 5 mal ungekürzt gesehen, bevor dann die 144 Min Fassung erstellt wurde. Die übrigens überraschenderweise anfangs diese "Stehauf" Szene gar nicht enthielt.

    Das heißt es war wahrscheinlich zunächst dieselbe 165 min Fassung, die auch in Italien und Deutschland lief, im Einsatz, und die lief sogar ganz kurz regulär im Kino.
    Die von beiden Autoren zitierte Privatkopie ist mit KEINER der veröffentlichten Verleihkopien der Distributors in Italien oder z.B. Deutschland identisch. Ich kenne die deutsche Kinofassung sehr gut, und habe sowohl gute als auch schon grauenhafte Kopien gesehen. Sie (die italienische, angebliche "DC" Fassung) tauchte erst (sicher u.a. auch aufgrund der Zitate) über 25 Jahre später, und merkwürdigerweise erst lange nach Leone Tod, auf. Leone hatte demgegenüber in der Tat in keinem Statement die ursprüngliche Fassung als gekürzt oder gar zensiert beschrieben, noch seine "Archivkopie" - die als workprint in progress gesehen werden muss - jemals als korrekt und einzig richtig bezeichnet.

    Einen ähnlichen Ablauf hat es übrigens bei TOUCH OF EVIL gegeben, wobei allerdings ORSON WELLES
    zumindest noch "Einwände" und "Vorschläge" kurz nach Abschluss der Dreharbeiten an Universal gesendet hatte, die als relevante Indizien für die viel spätere entstandene, sogenannte "Restaurierung" gesehen und verwendet wurden, was aber höchstens zu einer möglichen Rekonstruktion einer Alternativfassung taugt, da Welles selbst starke Einschränkungen (für und wider, wenn und aber) gemacht hatte. Die Lage ist hier anders; bei Leone gab es bis zu seinem Tod keinerlei Einschränkungen der existierenden Fassungen.

    Video Watchdog ist als Quelle eher unzuverlässig; ich würde mich nicht darauf verlassen - richtig ist aber, dass der Film in mehreren Stufen (theatrical screenings, TV presentations) in den USA gekürzt bzw umgeschnitten worden war, teils auch auf Anweisung des Verleihs von den Kinobetreibern vor Ort selbst. Die Prints wurden also physisch geschnitten. Dies, wenn auch nicht häufig vorkommend, war kein Einzelfall. Nochmals: die US-Fassung war, soweit es sich heute noch nachvollziehen läßt (Endsequenz z.B.) von Beginn an etwas anders als die Italienische oder die Deutsche. Die FILM FOUNDATION und Paramount haben dort detailiert recherchiert, und sich an der US Fassung orientiert, diese aber offensichtlich nicht identisch restauriert. Aber, wie schon gesagt, dass das eigentliche "Problem" der Paramount Edition von heute liegt darin, dass die US-Fassung in leicht umgeschnittender Form auf Blu-ray und anderen (Disc & Broadcast) Medien nun zur alleinigen, "richtigen" Fassung gekürt wird, so wie auch auf der DVD Edition zuvor, was schlicht nicht dem Stand der Originale entspricht.
    Wir hatten so bei $1 und $2 mit Eastwood ebenfalls verschiedene Fassungen in Europa und den USA, wo sich selbst die italienischen, britischen und deutschen Kopien noch untereinander unterschieden. Ein weiterer "contender" der mir sofort einfällt, bei dem dies ähnlich weiltweit lief und selbst heute noch läuft, ist das 007 JAMES BOND franchise.







  7. #587
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Das geht vielleicht nicht da die Aufteilung der Rechte zwischen dem Ital. Markt und Paramount für die Restwelt das eventuell nicht zuläßt. Es fällt ja auch auf das bei Paramount die ital. Fassung immer fehlt, während die ital. DVDs nie englischen Ton oder UTs haben.

    Aber generell denke ich dass irgendwann die Langfassung auch welteit veröffentlicht wird. So läßt sich das Ganze ja schlieslich noch ein weiteres Mal an den Mann und die Frau bringen.

    Ich fürchte nur die von mir bevorzugte Kinofassung wird vorerst halt dabei auf der Strecke bleiben.

  8. #588
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Zitat Zitat von Hernandez Beitrag anzeigen
    Das geht vielleicht nicht da die Aufteilung der Rechte zwischen dem Ital. Markt und Paramount für die Restwelt das eventuell nicht zuläßt. Es fällt ja auch auf das bei Paramount die ital. Fassung immer fehlt, während die ital. DVDs nie englischen Ton oder UTs haben.

    Aber generell denke ich dass irgendwann die Langfassung auch welteit veröffentlicht wird. So läßt sich das Ganze ja schlieslich noch ein weiteres Mal an den Mann und die Frau bringen.


    Ich fürchte nur die von mir bevorzugte Kinofassung wird vorerst halt dabei auf der Strecke bleiben.
    Absolut richtig, leider. Das ist genau der entscheidende ("Hinderungs")Grund. Die Rechte sind wie bei so vielen Italien-Produktionen so geteilt, dass Italien einen autonomen Status genießt, was so oft Restaurierungen sogar in bester (bzw. entsprechendster, je nach Territorium) Form unmöglich macht.

  9. #589
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Zitat Zitat von Torsten Kaiser TLE Beitrag anzeigen
    Die von beiden Autoren zitierte Privatkopie ist mit KEINER der veröffentlichten Verleihkopien der Distributors in Italien oder z.B. Deutschland identisch. Ich kenne die deutsche Kinofassung sehr gut, und habe sowohl gute als auch schon grauenhafte Kopien gesehen. Sie (die italienische, angebliche "DC" Fassung) tauchte erst (sicher u.a. auch aufgrund der Zitate) über 25 Jahre später, und merkwürdigerweise erst lange nach Leone Tod, auf. Leone hatte demgegenüber in der Tat in keinem Statement die ursprüngliche Fassung als gekürzt oder gar zensiert beschrieben, noch seine "Archivkopie" - die als workprint in progress gesehen werden muss - jemals als korrekt und einzig richtig bezeichnet.

    Einen ähnlichen Ablauf hat es übrigens bei TOUCH OF EVIL gegeben, wobei allerdings ORSON WELLES
    zumindest noch "Einwände" und "Vorschläge" kurz nach Abschluss der Dreharbeiten an Universal gesendet hatte, die als relevante Indizien für die viel spätere entstandene, sogenannte "Restaurierung" gesehen und verwendet wurden, was aber höchstens zu einer möglichen Rekonstruktion einer Alternativfassung taugt, da Welles selbst starke Einschränkungen (für und wider, wenn und aber) gemacht hatte. Die Lage ist hier anders; bei Leone gab es bis zu seinem Tod keinerlei Einschränkungen der existierenden Fassungen.

    Video Watchdog ist als Quelle eher unzuverlässig; ich würde mich nicht darauf verlassen - richtig ist aber, dass der Film in mehreren Stufen (theatrical screenings, TV presentations) in den USA gekürzt bzw umgeschnitten worden war, teils auch auf Anweisung des Verleihs von den Kinobetreibern vor Ort selbst. Die Prints wurden also physisch geschnitten. Dies, wenn auch nicht häufig vorkommend, war kein Einzelfall. Nochmals: die US-Fassung war, soweit es sich heute noch nachvollziehen läßt (Endsequenz z.B.) von Beginn an etwas anders als die Italienische oder die Deutsche. Die FILM FOUNDATION und Paramount haben dort detailiert recherchiert, und sich an der US Fassung orientiert, diese aber offensichtlich nicht identisch restauriert. Aber, wie schon gesagt, dass das eigentliche "Problem" der Paramount Edition von heute liegt darin, dass die US-Fassung in leicht umgeschnittender Form auf Blu-ray und anderen (Disc & Broadcast) Medien nun zur alleinigen, "richtigen" Fassung gekürt wird, so wie auch auf der DVD Edition zuvor, was schlicht nicht dem Stand der Originale entspricht.
    Wir hatten so bei $1 und $2 mit Eastwood ebenfalls verschiedene Fassungen in Europa und den USA, wo sich selbst die italienischen, britischen und deutschen Kopien noch untereinander unterschieden. Ein weiterer "contender" der mir sofort einfällt, bei dem dies ähnlich weiltweit lief und selbst heute noch läuft, ist das 007 JAMES BOND franchise.






    Kennst du den Watchdog Artikel?

    Und hast du Belege für deine Aussagen?

    Die Langfassung ist nie im Kino gelaufen, das wurde auch nie behauptet. Aber behauptet wird es sei ein DC, und auch Morricone und De Colli werden auf der DVD Hülle genannt als hätten sie daran mitgearbeitet, was aber vielleicht so direkt auch wieder nicht stimmt. Der Score hat ein paar seltsame Stellen, und die Farben gefallen mir auch nicht verglichen mit der Paramount DVD. Wobei ich allerdings die deutsche Fassung in den Brauntönen auch wieder eher anders in Erinnerung habe.
    Jedenfalls ich hatte damals nur gelesen es sei eine Privatkopie Leones, dann wäre es zumidest eine ältere Fassung, und seitdem habe ich darüber gar nichts mehr gelesen.

  10. #590
    Gestreifte Tomate
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Zitat Zitat von Marko Beitrag anzeigen
    Screenshots bei PowerDVD sind an sich recht einfach: auf das Fotoapparat Symbol klicken. Oder meinstest Du nun ein spezielleres Problem beim Screenshot erstellen?
    So daemlich bin ich jetzt auch wieder nicht. Kann es sein, das du kein PDVD verwendest? Der Fotoapparat-Knopf ist bei Blu-ray deaktiviert!
    Eine Moeglichkeit sind eventuell externe Tools, aber das ist wieder ein Gefummel mit zusaetzlicher Software. Ein Registry-Hack waere vielleicht eine Variante.

  11. #591
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Zitat Zitat von docmigru Beitrag anzeigen
    So daemlich bin ich jetzt auch wieder nicht. Kann es sein, das du kein PDVD verwendest? Der Fotoapparat-Knopf ist bei Blu-ray deaktiviert!
    Eine Moeglichkeit sind eventuell externe Tools, aber das ist wieder ein Gefummel mit zusaetzlicher Software. Ein Registry-Hack waere vielleicht eine Variante.
    Du brauchst ja nicht gleich sauer zu werden. Du hast gefragt und ich habe geantwortet und das ebenfalls sehr freundlich. Nein, es kann nicht sein, daß ich kein PowerDVD verwende - allerdings habe ich keinen PC BD-Player (nur DVD), weshalb Deine oben gemachte Aussage (Button deaktiviert) für mich natürlich Neuland ist und ich schlichtweg nicht wissen konnte.

  12. #592
    TLEFilms Film Restoration
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Zitat Zitat von Hernandez Beitrag anzeigen
    Kennst du den Watchdog Artikel? Und hast du Belege für deine Aussagen?
    Die Langfassung ist nie im Kino gelaufen, das wurde auch nie behauptet. Aber behauptet wird es sei ein DC, und auch Morricone und De Colli werden auf der DVD Hülle genannt als hätten sie daran mitgearbeitet, was aber vielleicht so direkt auch wieder nicht stimmt. Der Score hat ein paar seltsame Stellen, und die Farben gefallen mir auch nicht verglichen mit der Paramount DVD. Wobei ich allerdings die deutsche Fassung in den Brauntönen auch wieder eher anders in Erinnerung habe.

    Jedenfalls ich hatte damals nur gelesen es sei eine Privatkopie Leones, dann wäre es zumidest eine ältere Fassung, und seitdem habe ich darüber gar nichts mehr gelesen.

    Wenn die Frage auf Video Watchdog abzielt, dann sollte ich hinzufügen, dass sich mein doch sehr skeptisches Statement über das Magazin primär auf die Reviews bezog, die in der Vergangenheit eben nicht immer "sattelfest" waren, gerade wenn es um technische Abläufe und Vorlagen ging, was mich auch oft geärgert hat, da VWD mit dem Slogan "The Perfectionist's Guide to Fantastic Video" doch sehr "reißerisch" wirbt und doch auch mal das Ziel verfehlte. Demgegenüber muss aber klar gesagt werden, dass der Artikel von Stephen Lloyd auch kein review, sondern mehr "Feature" bzw. Reportage ist, und sich im wesentlichen im übrigen auch mit meinen Erkenntnissen deckt. Neben eigener Sichtung der Materialien fußt sich mein Kenntnisstand übrigens nicht primär auf Bücher oder Artikel, sondern (bzw. vor allem) auf viele Gespräche mit Kollegen aus unserem Bereich (u.a. auch bei Paramount, wo die Arbeiten an diesem Projekt über Jahre gingen) aber auch Filmvorführern, Kinobesitzern der damaligen Zeit sowie Filmemachern und Filmsammlern. OUATITW ist, in der Tat, ein Puzzle, dass leider nicht (ganz) richtig wieder zusammengesetzt worden ist, auch wenn der Wermutstropfen, dass muss man klar sagen, eher klein ausfällt. Verglichen mit der Arbeit, die damals in die DVD Edition mündete, ist die Bearbeitungskette der Restaurierung ja geradezu "perfekt".

    Die Behauptung (der italienischen Produzenten der "Langfassung"), es sei ein "DC", wurde ja weder von Morricone noch von De Colli selbst je "untermauert", und diese Fassung ist auch von keinem der beiden authorisiert, abgesehen davon, dass sie dies nicht könnten. Und dass so einiges nicht passt, merkt man in der Tat sehr schnell am score, aber auch daran, dass die zusätzlichen Schnitte das Werk deutlich verlangsamen. Mehr ist eben nicht unbedingt besser, und gerade Leone war in diesem Punkt wirklich ein Meister des Timings und wußte, wann eine epische Szene enden muss. Deshalb macht diese "Langfassung" auch keinen Sinn. Was die Farben betrifft, so ist dies kein Indiz, denn diese wird u.a. ja auch beim Transfer der Filmelemente getimed und kann dort (leider) auch teils bzw. völlig verfälscht werden.

  13. #593
    on tour...
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Dass die ital. Blu eine inoffizielle Integral-Fassung enthält, habe ich mir schon immer irgendwo gedacht. Erinnert irgendwo an den "Dawn-of-the-Dead-Krekel-Cut". Danke an Hernandez und Torsten für die Aufklärung.

    Stimmt es denn nun eigentlich, dass die Szene wo Cheyenne aus dem Zug befreit wird, damals ebenfalls gedreht wurde? Taucht diese Szene in irgend einer weltweiten Fassung, ggf. Archivfassung auf?

  14. #594
    Eyes Wide Hutt
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    Photos der Premim Edition

    Hier habe ich mal meine Fotos endlich bearbeitet:

    Spiel mir das Lied vom Tod / Once Upon A Time In The West / C'era una volta il West
    Premium Edition

    Paramount Germany [ABC]

    Die deutsche Holzbox-Edition ist auf 1000 Stück limitiert und wurde nach Auftauchen bei Amazon direkt OOP.



    Originalverpackung in Folie. Das Tech-Infoblatt ist hinten angeklebt und über die Front gefaltet. Das FSK-Label ist ein Sticker. Der Titel ist geprägt und vergoldet.




    Die Rückseite mit den technischen Infos. Das Blatt wird von vier Klebepunkten festgehalten, die etwas fies zu entfernen sind - es blieben bei mir Klebereste übrig, die ich mit Feuerzeugbenzin entfernen konnte.




    Der Inhalt der mit grünem Samt beschlagenen Box. Das Zippo-Feuerzeug ist in einer Extraverpackung, die Mundharmonika in einem Wildlederbeutel.




    Das Feuerzeug. Bis auf den Titel sind alle Texte Englisch.




    Die ausgepackte Harmonika. Ist identisch zu der in der alten Paramount-DVD-Holzbox.




    Die drei Postkarten.




    Das Booklet.




    Die Texte stimmen zu 100% mit denen aus der DVD-Box überein, inklusive Übersetzung: Das Design ist natürlich neu.








    Das Steelbook minus dem entfernbaren FSK-Sticker.




    Die Rückseite.




    Das Innenleben des Steelbooks ist bedruckt; auf der Disc ist ein englischer Titel. Keine sonstige Freigaben außer der deutschen drauf.



    Ansonsten gibt es noch das (neue) US-Poster im Steelbook, das ist aber extrem gefaltet und läßt sich nicht so gut fotografieren.


    Fazit: die Box ist ein Schmuckstück und hat direkt seinen Platz neben der alten TLE-"Dollar"-Box genommen. Wieso macht Paramount Deutschland eigentlich immer diese ganzen hübschen Dinger?

  15. #595
    1-man German wax factory
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Zitat Zitat von Franklin Beitrag anzeigen
    Dass die ital. Blu eine inoffizielle Integral-Fassung enthält, habe ich mir schon immer irgendwo gedacht.
    Italienische Blu-ray??? Hab ich was verpasst? Wo gibts die?

  16. #596
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Zitat Zitat von Franklin Beitrag anzeigen

    Stimmt es denn nun eigentlich, dass die Szene wo Cheyenne aus dem Zug befreit wird, damals ebenfalls gedreht wurde? Taucht diese Szene in irgend einer weltweiten Fassung, ggf. Archivfassung auf?
    Das ist wirklich nur ein Gerücht. Das wurde nie gedreht. Was beweist das sich Leone hier von Anfang an sicher war wie er den Film erzählen wollte.

  17. #597
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Zitat Zitat von Torsten Kaiser TLE Beitrag anzeigen
    [FONT=Tahoma]Die sogenannte "Director's Cut" Fassung ist in der Tat höchst dubios, und basiert auf keinerlei Schnittlisten oder Anweisung von Leone an Kopierwerksmitarbeiter/Cutter. Sie ist schlicht "zusammengekehrt" worden aus Roh/Workprints, die alles andere als final waren, von Leuten, die mit der Erstellung des Films nichts zu tun hatten, lange nach Leones Tod.
    Torsten, gibe es hierfür irgendwo Belege?

    Das ist ja noch mal etwas ganz anderes als eine Privatkopie. Aber auch eine Privatkopie muß ja ohnehin nicht in einer besseren Fassung begründet sein, es kann 100 andere Gründe geben warum Leone längere Kopien zu Hause hatte.
    Aber der Restaurator ist glaube ich ein Filmwissenschaftler, und der sollte ja irgendwelche Gründe gehabt haben für so eine Restaurirung. Gründe die nicht nur mit Geld machen zu tun haben.

  18. #598
    TLEFilms Film Restoration
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    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Zitat Zitat von Hernandez Beitrag anzeigen
    Torsten, gibe es hierfür irgendwo Belege?

    Das ist ja noch mal etwas ganz anderes als eine Privatkopie. Aber auch eine Privatkopie muß ja ohnehin nicht in einer besseren Fassung begründet sein, es kann 100 andere Gründe geben warum Leone längere Kopien zu Hause hatte.

    Aber der Restaurator ist glaube ich ein Filmwissenschaftler, und der sollte ja irgendwelche Gründe gehabt haben für so eine Restaurirung. Gründe die nicht nur mit Geld machen zu tun haben.

    Ich glaube, dem Begriff Privatkopie wird hier mehr zugeschieben als er eigentlich bedeutet. Diese Kopien sind in der Regel entweder work (in-progress) prints oder Referenz bzw "answer prints", also Nullkopien. Es kenne keinen Regisseur, der sich im Kämmerlein seine eigene, "extended version", gebastelt hat und wo diese extra und nur auf diesem Material existiert, um im Kämmerlein zu verstauben, noch habe ich je Belege dafür gesehen. Selbst bei Kubrik ist dies nicht der Fall. In diesem Fall, also bei Leone, spricht nach meinem Kenntnisstand alles für einen Workprint, der früher datiert als die letztendlich Fassung (Italien). Wenn Du mit Belegen meinst, ob Du die von mir genannten Aspekte irgendwo nachlesen kannst, so denke ich dass schon, allerdings sind viele der Informationen, die ich habe, aus erster und zweiter Hand. In der Tat werden die, die fachlich in diesem Bereich arbeiten und die Abläufe genau kennen, diese Aussage bezüglich workprint als die schlüssigste bestätigen können. Fachlich macht - anhand der von mehreren Seiten bestätigten Fakten wie z.B. Auffindung des längeren Materials im Bestand von Leone - die Kernaussage, dass es sich um einen Workprint handelt, auch den meisten Sinn, denn die finalen Versionen sind weder von ihm, noch vom Cutter, Morricone, dem Kopierwerk noch in Darstellungen von Leone in später folgenden Interviews je als unvollständig oder gar inkorrekt bezeichnet worden. Alle, mit denen ich gesprochen habe, sind der Ansicht, dass diese (Lang)Fassung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von vor dem finalen cut stammt, Leone somit auch keinen Grund gesehne haben dürfte, sie auch nur zu erwähnen und so erst bei der Nachlassverwaltung aufgestöbert wurde. Chaplin hatte seine (nicht gewollten) Arbeiten immer zerstören lassen. Bei Leone war dies offensichtlich nicht (immer) der Fall. Fakt ist, dass Leone diese Fassung nicht veröffentlicht sehen wollte, sonst hätte er alle Gelegenheit gehabt, dies zu Lebzeiten zu realisieren.

    Was den "Restaurator" betrifft, so ist der Umstand, das er Filmwissenschaftler ist/sein soll (ich selbst kenne ihn nicht, was aber nichts heißen muss), kein Garant für korrekte Arbeit. So wurde die eigentlich als Restaurierung geplante Umsetzung eines bekannten Films zur Farce, weil der damalige Projektleiter - ebenfalls Filmwissenschaftler - a) die "Bildrestaurierung" von einem falsch kopierten und somit inadequaten Positiv erstellen ließ statt auf das OCN zurückzugreifen, dass verfügbar und wesentlich besser war und b) in der sogenannten "Tonrestaurierung", auf die er noch sehr stolz war, übersehen hatte, dass viele der im Film eingearbeiteten Geräusche nicht vom Original, sondern aus der viel späteren Wiederaufführung stammten, und nicht in den Film hineingehörten. Ironischerweise wurden einige dieser Geräusche (richtigerweise) entfernt; die Mehrzahl aber dringelassen (also schlicht vom späteren Tonmaster kopiert, obwohl auch hier das originale Tonnegativ vorhanden war).
    Geändert von Torsten Kaiser TLE (13.06.11 um 21:11:01 Uhr)

  19. #599
    Steffen37
    Gast

    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Zitat Zitat von Daywalker1987 Beitrag anzeigen
    Ich bin für die Sperrung von Steffen37.

    Das geht über jeden Spam weit hinaus seinen permanenten Blödsinn den er hier verzapft. Das schlimme ist ich glaube wirklich er glaubt den Schwachsinn

    Ich habe mir die BD heute auf 3m Diagonale ebenfalls gegeben *penisebenfallsauspackundaufdentischleg* und das Bild ist bombastisch.

  20. #600
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    10.06.11
    Beiträge
    178

    AW: Spiel mir das Lied vom Tod am 09. Juni 2011

    Danke Torsten,

    das wäre so grob was auch ich immer vermutet habe.

    Eine Privatkopie kann ja duchaus ein Workprint sein. Vielleicht wollte Leone sich so ein paar Sachen sichern die andernfalls nach dem Feinschnitt verlorengegangen wären.

    Peckinpah hatte ja auch eine Privatkopie seines Pat Garrett, die unglücklicherweise eher ein Rohschnitt war, und von vielen heute leider als die definitive Version angesehen wird. Er hatte die allerdings geklaut. Oder besser klauen müssen.

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