Cinefacts

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  1. #301
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Hab mir auch etwas Gedanken gemacht, wie würde der Film als unvorhersehbarer Film aussehen ?


    - Die Menschen gewinnen am Schluß, alle Affen tot. Aber ein Affe wurde übersehen und wurde heimlich... ist eigentlich auch was vorhersehbares.
    - Personen aus einem anderen Filmen machen plötzlich mit, Capt. Picard oder sonst wer kommt und hilft den Affen?
    - Eine Gasflasche geht geht auf dem Weg zum Gefängis kaputt, fällt runter und das Gas entweicht genau über einen Ameisenhaufen. Die Ameisen werden plötzlich schlau und greifen alles an was im Weg stehen. Menschen, Affen, Gegenstände... Plözlich heisst der Film Planet der Ameisen.

  2. #302
    Showdownfetischist
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Zitat Zitat von Cthulhu Dude Beitrag anzeigen
    Bezüglich Vorhersehbarkeit und Klischees.
    Wir haben jede Geschichte schon gesehen. Es gibt nichts Neues mehr zu entdecken. Lediglich Variationen des Bekannten.
    Den modernen Zuschauer kann doch nichts mehr verblüffen, weil Twists völlig üblich geworden sind und man schon von Anfang an alle möglichen Wendungen durch vorherige Filme verinnerlicht hat.
    Wenn man mit diesen Maßstäben an einen Film geht, dann wird man wohl nie wieder Freude im Kino haben
    Quatsch. Man kann sehr wohl auch heute noch überrascht sein von Filmen. Wenn man aber wie so viele Gucker ständig ein und das gleiche, sattsam bekannte Feld abgrast, wird man den Geschmack da natürlich auf die Dauer auch über haben.

  3. #303
    Keller-Arthur
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Am Samstag habe ich den Film auch im Kino gesehen. Ich war ernsthaft beeindruckt. Bis jetzt mein Kinohighlight des Jahres.

    9,5/10

  4. #304
    Spike
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Auch endlich gesehen.
    Besser als "naja", aber auch kein "wow!".
    Irgendwo dazwischen, 6-7 von 10.

    Er war kaum langweilig, Schauspieler okay, aber 2 Sachen haben mich gestört.

    1.
    haben die CGI-Viecher einiges an Atmo kaputt gemacht

    2.
    "Caesar ist zu hause" - ach nöö, Leute... das er zum Ende hin sprechen kann (das "NEIN" hätte ich ja noch durchgehen lassen) hätte echt nicht sein müssen. Und dann auch noch so was kitschiges. Narf.

  5. #305
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Quatsch. Man kann sehr wohl auch heute noch überrascht sein von Filmen. Wenn man aber wie so viele Gucker ständig ein und das gleiche, sattsam bekannte Feld abgrast, wird man den Geschmack da natürlich auf die Dauer auch über haben.
    Überleg doch mal. Es gibt 10 bis 15 Plots für einen Film, je nachdem wie man kategorisiert (Monster in the House, Out of the Bottle, Whydunit, Golden Fleece, Rites of Passage, Institutionalized, Buddy Love (kann man noch unterteilen), Superhero, Dude with a Problem, The Fool Triumphant). Ich empfehle als Lektüre "Save the cat" von Blake Snyder. Der Mann analysiert auch sehr gehaltvoll Filme. Planet der Affen war ebenfalls dabei. Kann man hier lesen. Ist ein klassischer "Dude with a Problem" Film.
    Also nicht immer gleich alles kategorisch als Quatsch abkanzeln

  6. #306
    Showdownfetischist
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Zitat Zitat von Cthulhu Dude Beitrag anzeigen
    Überleg doch mal. Es gibt 10 bis 15 Plots für einen Film, je nachdem wie man kategorisiert (Monster in the House, Out of the Bottle, Whydunit, Golden Fleece, Rites of Passage, Institutionalized, Buddy Love (kann man noch unterteilen), Superhero, Dude with a Problem, The Fool Triumphant). Ich empfehle als Lektüre "Save the cat" von Blake Snyder. Der Mann analysiert auch sehr gehaltvoll Filme. Planet der Affen war ebenfalls dabei. Kann man hier lesen. Ist ein klassischer "Dude with a Problem" Film.
    Also nicht immer gleich alles kategorisch als Quatsch abkanzeln
    Quatsch.

    Kenne diese Plotkategorisierungen und zum Teil ist das windig hergeleitet und maximal durch eine gute Argumentation untermauerbar, manchmal aber auch verdammt einsichtig und sinnig. Auch wenn irgend ein Typ dolle Kategorien aufzieht und es schafft das Ganze so zu verpacken, dass er am Ende jeden Streifen in seine geliebte Schubladen stecken kann, so heißt es ja nicht, dass man nicht von diesem in eine Schublade steckbaren Ding überrascht sein kann. Ganz im Gegenteil.

    Deshalb: "Wir" haben NICHT "jede Geschichte schonmal gesehen", im Gegenteil. Es gibt zig Variationen oder Absonderlichkeiten da draußen, bei denen "wir" wohl mit den Ohren schlackern, die Augen aufreißen oder erschreckt das Kissen vors Gesicht ziehen würde. Ok, vielleicht Letzteres nicht, aber ansonsten kann es so stehen bleiben.

    Und eben gerade wenn man "Prevolution" als "Dude with a problem"-Teil sieht, so sollte man erst recht die Variationen innerhalb des Themas erkennen und von dort aus darauf schließen, dass man mit weitergehender Variation noch deutlich "andere" Exemplare dieses Plot-Typs ( wenn man denn eben an diese Kategorien halten will) haben könnte. Denn man sollte zusätzlich sehen, dass eben "Prevolution" gleich, wie sehr viele Hollywoodfilme, darauf konzipiert wurde, den meisten Leute zu gefallen um viel Geld einzuspielen.

    Das meinte ich mit: "Wenn du immer nur das gleiche Feld abgrast, so kannst du schwerlich überrascht werden!" Denn wenn du halt immer nur so angepasste Hollywoodware siehst, wirst du halt schwerlich auch davon überrascht. Wenn du jetzt indonesische B-Movies schauen würdest, könntest du dich sicherlich noch das eine oder ander Mal überraschen lassen. Wie gesag, egal ob du das nun nachher schon in "deine" Kategorien einsortierst oder nicht.
    Geändert von executor (22.08.11 um 16:27:46 Uhr)

  7. #307
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Du, mir macht das überhaupt nichts aus, dass es nichts Neues mehr gibt
    Ich fand Planet der Affen grandios!
    Das Argument, dass es nichts Neues mehr gibt war lediglich gegen diejenigen gerichtet, die meinten, dass alles im Film vorhersehbar und bekannt war.

    Ich schaue mir eher selten Hollywoodstreifen an.
    Und ja, du hast Recht, natürlich gibt es etliche Variationen, sonst gäbe es schließlich nur eine handvoll genuin unterschiedlicher Filme.
    Damit habe ich auch gar kein Problem, aber der Verlauf einer Handlung ist eben so gut wie immer absehbar, weil der Zuschauer alle möglichen Veränderungen im Vorfeld eben durchspielen kann.
    Inception war z.B. auch überhaupt nichts Neues, sondern wurde schon in sehr vielen Filmen gezeigt. Trotzdem variiert der Film viele Dinge und macht ihn deshalb interessant..
    Wenn man nicht den ganzen Film, sondern lediglich die Möglichkeit wie ein Film enden kann betrachtet, wird es noch viel schlimmer. Bei Inception gab es nur 2 plausivle Enden. Da ist man dann auch nicht mehr überraascht wenn der Kreis fällt oder eben stehen bleibt.

  8. #308
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Dafür, dass der Spannungsbogen so mächtig aufgebaut wurde, war das Ende relativ versöhnlich und aufheiternd. So wie ich das sehe, kommt da wohl nichts mehr nach und der Streifen steht für sich als abgerundeter und vollendeter Film. Jedenfalls ein gelungener Versuch, mir hat er gefallen.

  9. #309
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Zitat Zitat von Cthulhu Dude Beitrag anzeigen
    Du, mir macht das überhaupt nichts aus, dass es nichts Neues mehr gibt
    ...
    Das Argument, dass es nichts Neues mehr gibt war lediglich gegen diejenigen gerichtet, die meinten, dass alles im Film vorhersehbar und bekannt war....
    Ah-ha. Und ich bezog mich lediglich darauf, dass es eben, Plotverläufe hin, Kategorisierung her, trotz allem natürlich noch die Möglichkeit gibt von einem Film inhaltlich überrascht zu werden(, was eben nichts mit der Handlungskategorisierung zu tun hat).

    Zitat Zitat von Cthulhu Dude Beitrag anzeigen
    Ich schaue mir eher selten Hollywoodstreifen an.
    Und ja, du hast Recht, natürlich gibt es etliche Variationen, sonst gäbe es schließlich nur eine handvoll genuin unterschiedlicher Filme.
    Damit habe ich auch gar kein Problem, aber der Verlauf einer Handlung ist eben so gut wie immer absehbar, weil der Zuschauer alle möglichen Veränderungen im Vorfeld eben durchspielen kann.
    Inception war z.B. auch überhaupt nichts Neues, sondern wurde schon in sehr vielen Filmen gezeigt. Trotzdem variiert der Film viele Dinge und macht ihn deshalb interessant..
    Wenn man nicht den ganzen Film, sondern lediglich die Möglichkeit wie ein Film enden kann betrachtet, wird es noch viel schlimmer. Bei Inception gab es nur 2 plausivle Enden. Da ist man dann auch nicht mehr überraascht wenn der Kreis fällt oder eben stehen bleibt.
    ...ok, um noch einmal auf das leidige Thema "Inception" einzugehen: Der Streifen hat und wird auch in Zukunft ein Ende haben und das ist eben jenes, in dem abgeblendet wird, bevor man eine definitive Antwort erhält. Der Streifen gibt sich bewusst "clever" und an dieser Stelle bewusst interpretierbar (was ihn dann unter anderem so mainstream-prätentiös macht wie man es von Nolan gewohnt ist). Von daher ist gerade das gewählte Ende von "Inception" genau das, was ich auch vorab beim Film erwartet habe: Viel blabla um die Methodik der "Inception"-Idee an sich, welches auf ein extrem 08/15iges Plotgeschirr gesetzt wurde. Da ist es klar, dass eben die nicht einmal sonderlich verspielte Idee am Ende im Vordergrund steht und damit auch abgeblendet werden "muss" in der inhaltlichen Kohärenz des Vorgetragenen.

    Worauf will ich damit hinaus? Öh, keine Ahnung, "Inception" ist halt so ein Reizwort/-ding für mich.

  10. #310
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Ah-ha. Und ich bezog mich lediglich darauf, dass es eben, Plotverläufe hin, Kategorisierung her, trotz allem natürlich noch die Möglichkeit gibt von einem Film inhaltlich überrascht zu werden(, was eben nichts mit der Handlungskategorisierung zu tun hat).
    Und ich behaupte einfach nur, dass inhaltliche Überraschungen nichts mit etwas "Neuem" zu tun haben und deshalb nicht für jeden überraschend sind
    Aber gut, ich glaube wir drehen uns im Kreis. Ich versteh deinen Standpunkt auf jeden Fall und ich bin auch gegen Kategorisierungszwang. Mir ging es in diesem Fall einfach nur darum zu zeigen, dass man von keinem Film noch was großartig Innovatives, Neues und Unvorhersehbares erwarten sollte.

  11. #311
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Zitat Zitat von Cthulhu Dude Beitrag anzeigen
    Und ich behaupte einfach nur, dass inhaltliche Überraschungen nichts mit etwas "Neuem" zu tun haben und deshalb nicht für jeden überraschend sind
    Höh? Wenn es "überraschend" ist, ist es doch fast zwangsläufig auch neu für den jeweiligen Zuschauer. Entweder komplett vom Grund auf des Wortes, oder von der Akzentuierung innerhalb des Films und dessen inhaltlichen Genre-Mustern.

    (Natürlich denken Menschen unterschiedlich und durch andere Faktoren wie Erziehung, kulturelle Hintergründe, etc. werden einigen Leute sicherlich immer bei irgendwas irgendwem anderen irgendwo "voraus" sein, aber das kann eben immer irgendwie vorkommen.)

    Wie würdest du denn definieren, wie etwas inhaltlich überraschen kann?!? ² (Auch wenn der Teil deiner Argumentation jetzt für mich nicht ansatzweise aus deinen anderen Postings ersichtlich war...)
    Geändert von executor (22.08.11 um 19:59:18 Uhr)

  12. #312
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Zitat Zitat von Cthulhu Dude Beitrag anzeigen
    Mir ging es in diesem Fall einfach nur darum zu zeigen, dass man von keinem Film noch was großartig Innovatives, Neues und Unvorhersehbares erwarten sollte.
    Ich fänd' es sehr schade, wenn dies in Zukunft die Allgemeinhaltung Filmen gegenüber werden sollte.
    Ich persönlich bin immer wieder gerne bereit, mich von unerwarteten Kniffs und Turns des Plots überraschen zu lassen. Wenn es nicht so wäre, ich nicht jedem Film auf's Neue die Chance gäbe, mir etwas zu zeigen, womit ich nicht rechne, aus was für Gründen auch immer, würde ich mir einen ziemlichen Motivationsfaktor in Bezug auf's Filme schauen nehmen.
    Eine niedrige Erwartungshaltung kann in diesem Sinne allerdings auch geradewegs dazu führen, überrascht zu werden.
    Ich für meinen Teil kann jedenfalls behaupten, aus rein objektiver Sicht, dass es immer wieder mal den Einen oder Anderen Film gibt und auch geben wird, der mich, in was für einer Art und Weise auch immer, überraschen wird. Ganz gleich, welcher Kategorisierung man ihn unterwerfen mag.
    Differenzierter als die üblichen Kategorein wie z.B. Comedy, Action, Horror oder Drama betrachte ich die generelle Einteilung sowieso nicht. Innerhalb dieser Parameter gibt es einfach zuviele verschiedene Abstufungen und Nuancen, als dass da etwas wirklich klar definiert werden könnte. Zumal es immer wieder Filme gibt, die man gar nicht klar einem bestimmten Genre zuordnen kann.
    Der kommende "Cowboys & Aliens" z.B., ist der nun Western, Sci-Fi oder Action?
    Es gibt zusehends mehr Filme, in denen die Genres miteinander verschmelzen. Die Zeiten, wo ein Horrorfilm sich wirklich nur um Horror drehte und nicht gleich irgendeine versteckte Gesellschaftskritik enthält oder eine Comedy tatsächlich nur um des Humors Willen gedreht wurde, sind, imO, vorbei oder zumindest im Schwinden begriffen.

    Wäre dies nicht ein Thema für einen eigenen Tread? Mit "Rise of the Planets of the Apes" hat's ja nun nicht direkt etwas zutun.

  13. #313
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Klar, das Thema hat nicht direkt etwas mit "Rise" zu tun, entspringt aber eben diesem Topic und es ist doch schön, wenn man ein, zwei Umwege in Kauf nimmt, um sich auch mal die Landschaft anzuschauen.

    Ansonsten meinte der Chtulhu Dude ja mit Einteilung keine Genres, sondern grobe Plotkonventionen wie etwa der bereits genannte "Dude with a problem"-Plot bei "Rise" (ah, da haben wir wieder einen Zusammenhang) oder bei "Cowboys & Aliens" wirds wohl klassische "Creature Feature Survival" oder ähnlich hip klingendes und den Buchverkauf förderndes sein.

    Sehe das ansonsten aber genau wie du: Wenn das mein Erwartungsgehalt an Filme wäre, so würde ich mir definitiv an anderes, zeitfressendes und sammelbares Hobby zulegen.

  14. #314
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Besser als befürchtet aber nicht viel mehr. In den Händen eines fähigen Regisseurs hätte der echt was werden können aber da waren immer wieder so richtig dämliche Sachen drin. Allen voran natürlich die 180°-Wende des Projektleiters. Und ein hoher Anteil der Affenaction war
    wie sie durch Fensterscheiben springen als wären es so asiatische Pappwände. Was sollte das? Waren die durch den "Virus" plötzlich auch physische Überaffen? Müssen sie ja, selbst die Glaskuppel, die sie vorher ja offensichtlich drinnen gehalten hat, zersplitterte, als sie schließlich ausbrechen. Und Affen haben auch gar keine Angst davor ständig durch Glas zu springen? Und immun gegen Schnittwunden sind sie auch? Btw: Gibt es in Bürogebäuden wirklich nirgendwo Sicherheitsglas? Einzig und allein Bei Autoscheiben?
    Ich weiß, ich weiß… suspension of disbelieve etc pp. Das funktioniert aber halt nur in gewissen Bahnen. Wenn es einmal geht und dann wieder nicht, ist das einfach scheiße. Und wenn das so dermaßen in-your-face ist, sowieso.
    Ich hab ja auch kein Problem damit, dass
    Caesar plötzlich anfängt zu sprechen, obwohl das physisch gar nicht möglich ist.
    Da funktioniert suspension of disbelieve.

    Dann hab ich auch nicht verstanden wo plötzlich die ganzen Affen am Ende herkamen. Und warum die scheinbar (?) auch intelligent waren. Und warum die Olle aus Slumdog Millionaire überhaupt im Film war. Und warum der Affe mit dem grauen Star was gegen den Projektleiter hatte. Und muss Tom Felton eigentlich immer Kotzbrocken spielen? Ernsthaft, ist das irgendwie vertraglich festgelegt? Das war so unglaublich unnötig over the top. Alles nur, damit er das Heston-Zitat sagen darf?

    Achja, übrigens, falls ihr noch nicht drin ward: der Originaltitel ist Etikettenschwindel.

    7/10

    (und damit on par mit Burtons Film, den find ich insgesamt unterhaltsamer und der hat wenigstens noch was sozialkritisches – "Prevolution" dürfte der erste POTA sein, der keine rassistische oder tierethische Message hat)

  15. #315
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Zitat Zitat von Forlong Beitrag anzeigen
    Und warum der Affe mit dem grauen Star was gegen den Projektleiter hatte.
    Er hat ihn als denjenigen erkannt, der für die ganzen Versuche an ihm verantwortlich ist.

  16. #316
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Sehe das ansonsten aber genau wie du: Wenn das mein Erwartungsgehalt an Filme wäre, so würde ich mir definitiv an anderes, zeitfressendes und sammelbares Hobby zulegen.
    Also ich fahre mit dieser Erwartungshaltung ganz prima. Ich werde sogar oft, achtung, positiv überrascht

  17. #317
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Zitat Zitat von Cthulhu Dude Beitrag anzeigen
    Also ich fahre mit dieser Erwartungshaltung ganz prima. Ich werde sogar oft, achtung, positiv überrascht
    Wie ich bereits sagte,
    Zitat Zitat von DorianGrey Beitrag anzeigen
    Eine niedrige Erwartungshaltung kann in diesem Sinne allerdings auch geradewegs dazu führen, überrascht zu werden.

  18. #318
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Zitat Zitat von Forlong Beitrag anzeigen
    [...]

    (und damit on par mit Burtons Film, den find ich insgesamt unterhaltsamer und der hat wenigstens noch was sozialkritisches – "Prevolution" dürfte der erste POTA sein, der keine rassistische oder tierethische Message hat)
    Findest Du wirklich? Also selbst auf der "kleinsten Interpretationsebene" habe ich darin zumindest eine Anspielung auf den Eingriff des Menschen in die Natur erkannt und zu was es letztlich führen kann/wird.

    Und die Affen als Symbol für, sagen wir mal ganz salopp, die "unterdrückte untere soziale Schicht die sich irgendwann auflehnen wird" war jetzt auch nicht eben subtil rübergebracht.

    Noch eins: Vor einigen Beiträgen wurde mal gesagt, dass das Ausbreiten des Virus ja das Ende des Originals irgendwie unlogisch werden lässt. Sehe ich nicht ganz so.

    Wenn die Menscheit aufgrund einer tödlichen Viruserkrankung mehr und mehr dezimiert wird, könnte ich mir vorstellen, dass über kurz oder lang ein Land die Nerven verliert und auf den Knopf drückt. Die Menschheit wird letztlich nicht völlig aussterben, aber sich, all der schönen technischen Errungenschaften beraubt, mehr und mehr zurückentwickeln. Die "Ur"-Affen, also jene die der Generation nach Caesar angehören, haben zunächst mal nur die Menschen kennengelernt und imitieren deren Lebensweise (äffisch geprägt) so gut es eben geht. Was viele viele Generationen später eben zu der Gesellschaft führt die wir aus "Planet der Affen" kennen

    So gesehen funktioniert PRevolution für mich ziemlich gut als Prequel für die gesamte alte Reihe.

  19. #319
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Zitat Zitat von Forlong Beitrag anzeigen
    ...Und ein hoher Anteil der Affenaction war
    wie sie durch Fensterscheiben springen als wären es so asiatische Pappwände. Was sollte das? Waren die durch den "Virus" plötzlich auch physische Überaffen? Müssen sie ja, selbst die Glaskuppel, die sie vorher ja offensichtlich drinnen gehalten hat, zersplitterte, als sie schließlich ausbrechen. Und Affen haben auch gar keine Angst davor ständig durch Glas zu springen? Und immun gegen Schnittwunden sind sie auch? Btw: Gibt es in Bürogebäuden wirklich nirgendwo Sicherheitsglas? Einzig und allein Bei Autoscheiben?...
    DAS hat mich auch mit Abstand am meisten gestört. So ein Affe ist zwar durchschnittlich deutlich stärker als ein normaler Mensch, aber das empfand ich ebenfalls als dem "Blockbuster schuldend" eingefügt. Besonders da die Affen ja nun intelligenter sind als vorher, wäre es da nicht erst recht angebracht gewesen sie einfach die Tür nehmen zu lassen? Oder zumindest einen Stuhl, etc. vorab durchs Fenster zu werfen? Beim Rest hat die "Suspension Of Disbelief" gut bei mir funktioniert und das mit dem Sprechen hab ich einfach mal auf biologische Mutation zurückgeführt. Und ohnehin von Anfang an erwartet, von daher...
    ______________

    Zitat Zitat von Cthulhu Dude Beitrag anzeigen
    Also ich fahre mit dieser Erwartungshaltung ganz prima. Ich werde sogar oft, achtung, positiv überrascht
    Klaro, auch wenn ich glaube, dass man auch mit einer positiveren Einstellung genau so von einem Film der einen überrascht überrascht wäre.

  20. #320
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    AW: Planet der Affen: PRevolution

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Besonders da die ja nun intelligenter sind als vorher, wäre es da nicht erst recht angebracht gewesen sie einfach die Tür nehmen zu lassen? Oder zumindest einen Stuhl, etc. vorab durchs Fenster zu werfen?
    Nun, es sind immer noch bis zu einem gewissen Grad Tiere. Egal wie hoch ihre Intelligenz auch erstmal sein mag. Ausserdem muss das ja nicht auf alle in gleichem Masse zutreffen. Und als solche nutzen sie ihre animalischen Instinkte. Wieso sollten sie da die Tür nehmen oder die Fenster vorher mit 'nem Stuhl einschlagen? Bis zu ihrer, ich sag' mal Zivilisierung, dauert es ja ein paar Generationen.
    Natürlich mag es sehr hollywood-like sein, wie sie agieren, auch, dass sie keinerlei Schaden davon zu tragen scheinen, sonderlich gestört hat es mich jetzt aber nicht. Es hat optisch gut gepasst.
    Gemütlich zur Tür hinaus spazierende Primaten hätten, imO, auch etwas seltsam ausgeschaut.
    Es soll Menschen geben, die das noch nicht mal vernünftig hinbekommen.

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