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Thema: Cabin Fever

  1. #1
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    Cabin Fever

    Ich habe mir am Freitag bei Saturn die BD geholt (19,99 Euro) und gestern Nacht angeschaut. Hier meine Kurz-Einschätzung der Scheibe und die Punkte, die ich dafür bei bluray-disc.de vergeben habe:

    Film (3 von 5 Punkten): Ich hatte den Film irgendwie als besser in Erinnerung. Einige der Jungdarsteller sind doch recht nervig (Polizist, Kiffer Grim).

    Bild (3 von 5 Punkten): Eigentlich recht solide, nur gegen Filmende in der Nachtszene mit der Party erschreckend schwach: Starkes Rauschen und Geisterlinien. Habe gleich mal zum Vergleich in die alte DVD reingeschaut. Dort sind die Szenen ähnlich schlecht, es fällt dort wegen der schlechteren Auflösung nur nicht so auf.

    Ton (3 von 5 Punkten): Diesen fand ich zunächst sehr ordentlich. Doch dann kam eine Szene, die offensichtlich einen Fehler hat: ca. 15 Minute vor Filmende, als das angefahrene Tier in der Windschutzscheibe hängt. Hier habe ich in den hinteren Lautsprechern ein nicht zu überhörendes Krächzen bei der Musik. Dies aber nur in der dt. Tonspur, die englische ist okay. Ich habe dann wiederum mit der alten DVD verglichen (deutsch, 5.1), hier ist der Ton an dieser Stelle okay. Ohne diesen Fehler hätte die BD-Tonspur problemlos 4 Punkte von mir bekommen.

    Bonusmaterial (3 von 5 Punkten): Recht umfangreich (identisch mit der SE DVD), doch leider nicht in HD-Auflösung.

    Mein Fazit: In allen Punkten hat die BD doch mehr oder weniger starke Schwächen, deshalb eher keine Kaufempfehlung meinerseits

    PS: Bezüglich des Tonfehlers werde ich im Sunfilm-Forum nachfragen.
    Geändert von K-Rated (28.06.09 um 09:49:41 Uhr)

  2. #2
    Papa
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    AW: Cabin Fever

    Ich fand den deutschen Ton sehr blechern.

  3. #3
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    AW: Cabin Fever

    Zitat Zitat von Corey_Sic Beitrag anzeigen
    Ich fand den deutschen Ton sehr blechern.
    Das habe ich in einem anderen Review auch gelesen, war mir selbst aber beim Anhören so nicht aufgefallen .

  4. #4
    1-man German wax factory
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    AW: Cabin Fever

    Bei allen bisherigen Sunfilm-BD (1000 Leichen, Devil#s Rejects) waren die deutschen 7.1-Spuren meist ziemlich mies im Vergleich zu den englischen 5.1, daher würde mich das bei Cabin Fever nicht wundern.

  5. #5
    WHITECHAPEL
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    AW: Cabin Fever

    Ich empfand das Bild eher mittelmäßig und den Ton sehr flach und schwach.
    Keine besondere Leistung.

  6. #6
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    AW: Cabin Fever

    Hab kürzlich erst mal wieder die US DVD angeschaut und fand die von der Qualität her ganz ordentlich. Nach allem was ich hier so lese scheint ein Upgrade ja nicht wirklich zu lohnen.

  7. #7
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    AW: Cabin Fever

    Erscheint am 6.10.2011 als Double Feature mit Teil 2:

    http://www.amazon.de/gp/product/B005...SIN=B005LB0YPO

  8. #8
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    AW: Cabin Fever

    Wo doch gerade der zweite so toll ist, dass man alle, aber auch wirklich alle, die daran beteiligt waren, in ihre eigenen Kotzkübel stecken sollte und die Zugspitze herunterrollen sollte. Was für eine Riesenscheiße.

    Ich verweise da gerne auf diese großartige Amazon-Rezenison, die den Nagel auf den Kopf trifft:

    "Was vor ein paar Jahren in einer kleinen Hütte in einem amerikanischen Wäldchen, mitten in der Redneck-Pampa seinen blutdurchtränkten Anfang nahm, findet nun auf einem Schulabschlussball sein vorläufiges und extrem wiederliches sowie vor allem billig und streckenweise unterirdisch inszeniertes Ende.
    Laasen wir hier mal Eli Roth's ersten Teil aussen vor (der ja schon kein richtig grosser Wurf war, aber viele Millionen Virenkolonien vom fiebrigen Nachfolger entfernt ist) , und konzentrieren uns auf diese Ausgeburt des schlechetn Geschmacks - dies trifft wirklich in nahzu jeglicher Hinsicht zu. Das Drehbuch, die Regie, die Darsteller, die Kamera, grosse Teile der Effekte - alles arg angefressen, wie die Opfer; Kein Wunder also, dass Produktionsfirma Lionsgate "Cabin Fever 2" einige Zeit im Giftschrank aufbewahrt hat, und selbst am Schnitt Hand anlegte, denn Regisseur Ti West muss wohl zu den wahrhaft untalentiertesten Menschen gehören, die in letzter Zeit für ein grösseres Studio einen Film geschossen haben...

    Alles beginnt damit, dass sich ein überlebender, kurz vor der fleischlichen Auflösung stehender Infizierter, durchs Unterholz schlägt, dabei nicht so ganz mit heiler Haut davonkommt, und dann letztendlich auf der nahegelegenen Verkehrstrasse von einem Schulbus zum Schnitzelkönig "gekrönt" wird. Ist zwar geklaut von "RoboCop", aber sieht handwerklich noch gut aus.
    Man ahnt es schon - das markiert "the beginning of the end", vor allem für die vollkommen debilen unsympathischen Highschool-Vollprolls, Nerds und anderen Schwachmaten, die sich so im Film tummeln. Hinzu kommt auch noch, dass die örtlich ansässige Wasserflaschenfirma selbstverständlich das Wasser aus dem durchseuchten See der direkt an an der namensgebenen Cabin liegt, bezieht, scheinbar ungefiltert, die vollgepinkelte und mit fleischfressenden Viren versetzte Brühe direkt in praktische PET-Fläschen abfüllt, und so den Tod preiswert und auf direktem Wege in die Eingeweide derer, die den Tod sowieso verdient haben, bringt.
    Was folgt ist eine nahzu beispielose Aneinandereihung schwachsinniger Dialoge, inspired by your favorite RTL-Nachmittagsprogramm, zwischen Akteuren, denen man im Zweifelsfall eh nicht auf der selben Strassenseite begegenen möchte, spätpubertäres Geschwafel ohen Sinn und Verstand, und man hofft als Zuschauer, dass diesen unterbelichteten Sparlampen so schnell wie möglich das letzte bisschen Licht aus dem Oberstübchen ausgeblasen wird.
    Und dann haben sich auch schon die ersten infiziert, beispielsweise die "Schlampe", die nach der Schule im Stripclub die Hüllen fallen lässt. Später wird sie sich noch anderen Dingen entledigen. Erste Anzeichen: Fiese Herpesbläschen and den Lippen, was unserem Unsympath Nummer eins, einem schlimmen Nerd dann letztendlich doch egal ist, als sie vor ihm auf die Knie geht. Man frohlockt, denn es ist klar, der Typ macht`s nicht lange.
    So nimmt das Unheil seinen Lauf, der Schulball beginnt, und schon kurze Zeit später wird gekübelt, was die Behälter der Effektleute so hergeben. Hier übergibt sich jeder über jeden, und der Begriff Komasaufen bekommt eine neue Bedeutung, nur dass es keine Alkopops sind, die die Jugendlichen einer nach dem anderen auf den harten Boden der Realität schickt, sondern Wasserfläschchen und eine schreckliche Punschbowle, die der ebenso angefressene Hausmeister mit seinen verseuchten Ausscheidungen gewürzt hat - in diesem Fall nicht ganz so wertvoll, wie ein kleines Steak:-)

    Zwischendurch taucht dann noch die Armee auf. Schön, dass man viele Hubschrauber hört, aber keinen einzigen zu Gesicht bekommt. Egal, Hauptsache, sie machen den Dreck sauber...

    Cabin Fever 2 ist wirklich schlecht, aber einen gewissen kranken Unterhaltungswert kann man dieser peinlichen Missgeburt nicht abschlagen. Zu dilletantisch ist das gesamte Machwerk, und man fasst nicht, dass Lionsgate diesen Übelkübel von Film überhaupt herausgebracht hat. Hartgesottene Trash-Liebhaber, die sowieso fast jeden Müll schauen, können sich heranwagen, alle anderen nehmen mehrere Kilometer Abstand.

    Die Blu-ray ist technisch nahezu vergleichbar mit dem Film - Katastrophe. Das liegt jedoch nicht am deutschen Publisher Sunfilm, sondern am Mastermaterial. Der Kameramann, bemüht, möglichst immer mit unpassendem Weitwinkelobjektiv zu schiessen hat ganz schön Mist gebaut. Der Editor ebenso. Die digitale Nachbearbeitung ist gelinde gesagt, misslungen. Alles extrem unscharf, besonders die äusseren Randbereiche des Bildes, darüber hinaus erscheint eben jenes Weichspülerbild auch noch etwas vertikal gestreckt. Farben bluten vor sich hin, wie die Opfer im Film, der Schwarzwert ist "zum aus der Haut fahren".
    Sound ist zweckmässig abgemischt, nichts Besonderes. Allerdings sollte auch noch die unterirdische deutsche Synchronisation, verbrochen von Hausmeister`s Sohn und Tocher erwähnt werden. Na ja, wenn ich diesen Krempel synchronisieren müsste, wäre auch mit dem Enthusiasmus eines Stückes Holz dabei.

    Fazit: In absolut jeglicher Hinsicht wertlos und besonders un-bekömmlich. Lieber eine Tütensuppe öffnen, und sich daran erfreuen, wenn man das Pulver einrührt denn dort bekommt man zumindestens "Immer eine gute Suppe!"


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