Cinefacts

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  1. #181
    Pirat
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    Mit ein paar Tagen Verspätung hier meine letzten Filme aus Hamburg:

    Grace
    Ein blutgeiles Zombiebaby, eine durchgeknallte Mutter und eine intrigante Schwiegermama klingen ja eigentlich ganz gut, machen aber dennoch keinen guten Film. Sicherlich hat Grace ein paar nette Schauwerte, und ein paar Ideen sind wirklich toll (die Fliegen z.B), aber ansonsten dümpelt der Film nur so vor sich hin ohne wirklich spannend zu sein. Habe mehr erwartet.
    6/10

    Polytechnique
    Ein Film wie ein Schlag in die Magengrube. Hätte ich nicht bereits Tickets für Dread und The Children gekauft, wäre ich wahrscheinlich auch nach Hause gefahren. Absoluter Downer, intelligent inszeniert.
    9/10

    Dread
    Braucht viel Zeit, steigert sich dann im letzten Drittel ungemein und bietet zum Teil echt fiese Szenen! Ich kann nur jedem empfehlen vor dem Film nichts zu essen, könnte sonst leicht eklig werden. Hab am Ende ne 3 gegeben, weil er Anfangs einfach nicht in Fahrt kommt. Ne 2 wäre aber eigentlich auch ok gewesen...
    7/10

    The Children
    Sehr böser Film mit noch böseren Kindern, einigen guten Schocks und einer mal etwas anderen Story. Nichts für angehende Eltern. Hat mir gefallen.
    7/10

    War eigentlich jemand im XXXTreme Feature? Würde mich mal interessieren wie die Filme so waren.

  2. #182
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    OSS 117: Lost in Rio

    Der Film konnte bei meinen riesigen Erwartungen nur verlieren, hat es aber dennoch geschafft sie erfüllen zu können. Wie schon im Vorgänger spaziert Geheimagent Hubert Bonisseur de la Bath mit seiner unvergleichlichen Mischung aus Charme und Arroganz von einem Fettnäpfchen in des Nächste. Dabei darf er herrlich politisch unkorrekte Phrasen von sich geben und hat auch bei den Anspielungen auf den wohl bekanntesten Geheimagenten der Welt viele Lacher zu bieten. Dass das Ganze so ausgezeichnet funktioniert liegt einmal mehr an dem hervorragenden Jean Dujardin, der sich erneut als Besetzbesetzung für den titelgebenden Helden erweist und der herrlich altmodischen Ausstattung, bei der man sich in die Zeit der alten Bonds zurückversetzt fühlt. Ein herrlich abgefahrener Spaß, der jedem gefallen durfte der schon den ersten Teil mochte und wohl auch nur in der Originalsprache zu geniesen ist. Ich bin schon jetzt heiß auf Teil 3!

    8 von 10


    The Orphan

    Just the Usual Bad Kiddie Movie dachte ich ... nur um dann positiv überrascht zu werden. Das ist zum einen der gelungenen Regie von Jaume Collet-Serra zu verdanken, als auch dem überraschend guten Drehbuch, das sich zwar an Genrekonventionen hält, aber dank der finalen Auflösung in sich doch stimmig und logisch ist. Als Glücksgriff erweist sich dabei Newcomerin Isabelle Fuhrman, die als Esther eine hervorragende Leistung abliefert und vor allem in den letzten 20 Minuten ihre erwachsenen Kollegen allesamt in die Tasche steckt und das obwohl Vera Fermiga zuvor ebenfalls eine klasse Darbietung abliefert. Einzig Saarsgard bleibt da ein wenig hinter den Beiden zurück. Orphan erfindet jetzt sicherlich das Genre nicht neu, ist doch ein schön atmosphärisch inszenierter Thriller mit guten Darstellern und einem überzeugenden Ende, der zurecht einen Kinostart in Deutschland verdient hat.

    8 von 10


    I sell the Dead

    An sich ist I Sell the Dead ein wirklich unterhaltsamer Film mit vielen Gags und einem toll aufgelegtem Cast, bei dem vor allen Dingen Ron Perlman in einer kleinen Nebenrolle herrlich chargieren darf. Schade nur, dass das Ganze trotz vieler skuriler Ideen eher sketchhaft angelegt ist und mir für einen Feature Film doch ein wenig der rote Faden fehlt. Daher fehlt doch einiges zu einer höheren Wertung, aber gut unterhalten gefühlt hab ich mich allemal.

    7 von 10



    The Thaw

    Was im Trailer noch nach einer sehr atmosphärischen Variante von Carpenters The Thing aussah, entpuppt sich schnell zu einem Virenfilm für die Teeniezielgruppe. Die Charaktere sind klischeehaft, die Dialoge ebenfalls und zudem gibt es einige doch sehr unfreiweillig komisches Szenen. Aus dem an sich prädestinierten Set wird kaum was rausgeholt und auch sonst gibts nicht eine Kategorie in der der Film aus dem Bereich der Standardware herausragt. Dass dass Ende dazu noch an den Haaren herbeigezogen ist, ist genauso selbstverständlich wie die letzte Szene des Filmes, die wohl in 99,9 % aller Virenfilme 1:1 die selbe ist.

    3 von 10



    Largo Winch

    Ein bischen Bond, ein bischen Batman und irgendwo dazwischen dürfte Largo Winch liegen. Der titelgebende Held ist Adoptivsohn eines der reichsten Männer der Welt und als dieser stirbt will er eigentlich nur widerwillig dessen Nachfolge antreten. Doch so nach und nach merkt er, dass mehr hinter dem Tod seines Vaters steckt und versucht ihn aufzuklären. Das Ganze klingt so, als hätte man es schon 1000x gesehen und ja, irgendwie stimmt das ja auch, aber Jerome Salles Film kann dennoch punkten. Dafür sorgt zum einen die stimmige Atmosphäre, wie auch der sympathische Hauptdarsteller. Erfrischend anders ist es auch so ein Szenario mal mit einem Wirtschaftshintergrund zu sehen, bei dem nicht nur die Action im Vordergrund steht. Für mich jedenfalls war Largo Winch schonmal ein gelungener Auftakt der in Frankreich sehr bekannten Buchreihe.

    7 von 10



    The Descent Part 2

    Was für eine positive Überraschung! Nach dem Regiewechsel hab ich eigentlich nur mit einer typischen Horrorfortsetzung im Direct to DVD Bereich gerechnet, doch Regiedebütant Jon Harris braucht sich hier vor seinem Vorgänger nicht wirklich verstecken. The Descent: Part 2 schließt nahtlos an den ersten Teil an, ist storytechnisch wohl am ehesten in dem Bezug zu sehen wie es Aliens zu Alien war ... alleine die Begründung weshalb der Hauptcharakter sich wieder in die Höhlen begibt ist für mich ein wenig zu sehr aus der Horrorklischeekiste entnommen. Dies ist aber auch der einzige wirkliche Kritikpunkt, denn ansonsten schuf Jon Harris fast eine exakte Kopie des ersten Teiles ... warum auch nicht, denn der Vorgänger ist der Inbegriff eines perfekten Horrorfilmes und genau auf dessen Stärken greift der Regisseur hier zurück. Es ist alles dunkel, die Schocker sitzen, die Atmosphäre ist großartig und da dieses Mal deutlich mehr Budget vorhanden war, sind die Action- und Splatterszenen sogar noch einen Tick ausgeprägter geraten. Selbst die Geschichte und die Charakterführung der Figuren wissen zu gefallen, wie auch die vielen erneuten Besuche der Locations aus dem ersten Teil. Daher sollte man Teil 1 vorher unbedingt gesehen haben und vielleicht auch nichts zum Cast lesen ... sonst wird man vielleicht gespoilert ... ich für meinen Teil war über die ein oder andere Entwicklung doch sehr überrascht. The Descent: Part 2 ist für mich jedenfalls eine der positivsten Überraschungen der letzten Zeit und dürfte wohl jedem gefallen, der wie ich schon vom ersten Teil begeistert war.

    9 von 10



    District 13: Ultimatum

    Mir hat der Film sogar noch einen Tick besser gefallen als der Vorgänger, denn dieses Mal geben sich die Macher nochmal ein ganzes Stück selbstironischer und haben zumindest versucht halbwegs eine Story an den Mann zu bringen. Die Darsteller harmonieren wieder prächtig, die Fights sind klasse und somit hält District 13: Ultimatum eigentlich alles was eine Luc Besson Actionproduktion verspricht. Wer den ersten Teil oder Filme wie Ong-Bak mochte, der kann hier nur wenig falsch machen.

    7 von 10



    Sexykiller

    Der Trailer versprach sinnlosen Horrortrash und genau bekommt der Zuschauer auch geboten. Dabei hat der Film ein paar herrliche Ideen zu bieten wie die Liebesgeschichte des Killerpärchens, die zudem überraschend konsequent zu Ende gebracht wurde oder die Idee mit der Gehirnstimulationsmaschine und deren Entwicklung. Dabei bleibt das Ganze durchweg trashig, schön blutig, aber immer mit viiiel augenzwinkernden Humor und vielen Anspielungen auf Genreklassiker versehen. Hirn am Buffet abgeben und man wird viel Spaß mit dem Sexykiller haben.

    7 von 10



    Vertige

    Vertige ist wurde als französisches Descent in den Bergen von den Machern vermarktet, aber so wirklich recht haben sie damit nicht wirklich. Die erste Hälfte lässt sich vielleicht noch am ehesten mit dem genannten Film vergleichen hat sie doch ein paar beeindruckende und hochspannende Kletterszenen zu bieten. Dannach jedoch geht der Film eher in Richtung Backwoodslasher und dort leider ohne große Höhepunkte seinen üblichen Lauf. Das ist zwar immer noch gut inszeniert und hat auch ein paar nette Charakterentwicklungen zu bieten, jedoch fehlt einfach die beklemmende Hochspannung aus der ersten Hälfte des Filmes. Dennoch sehr nett anzuschauen, da er auch gut inszeniert ist und für das männliche Publikum noch eine wunderschöne Hauptdarstellerin zu bieten hat.

    7 von 10




    Delier us from Evil

    Der Film fängt poetisch an und gibts euch dann so richtig ... so wurde der Film, auf den man tagelang hingewiesen wurde ihn unbedingt sehen zu müssen angekündigt. Joa, viel Lärm um Nichts würde ich sagen, denn obwohl der Film richtig stark beginnt, gut inszeniert ist und eine gelungene Musikuntermalung zu bieten hat: Der Film funktioniert nicht! Er will ernst sein, hat jedoch so viele Logikbrüche zu bieten, dass man das Ganze irgendwann nicht mehr ernst nehmen kann. Beste Beispiel hierbei ganz klar, dass es die feiernden Gäste beim ersten Mal wenig schert, dass jemand erschossen wurde und bei der zweiten Person alle panikartik die Flucht ergreifen... Hallo? ... Ansonsten sind die Charaktere klischeehafte Abziehbilder und deren Entwicklungen oftmals nicht sonderlich glaubhaft ... eine Art Straw Dogs für Arme ... und spätestens als nochmal eine absolut unnötige Wendung eingestreut wurde kann man nur mit dem Kopf schütteln. Schade, eindeutig der bislang schwächste Film von Ole Bornedal, dessen Inszenierung den Film vor Schlimmeren bewahrt

    5 von 10



    Home Movie

    Da sind sie wieder, die bösen, bösen Kinder, doch leider kann Home Movie nicht auf der Ebene von The Children überzeugen. Der Film ist wie der Titel schon sagt ein Heimvideo, das diverse Feiertage und das Zusammenleben einer kleinen Familie zeigt. Dabei wird nach und nach immer ersichtlicher, dass die Kinder wohl ein wenig gestört sind und ein krankhaft mörderrisches Verhalten an den Tag legen. Spätestens als die Hauskatze gekreuzigt aufgefunden wurde machen sich nun auch die Eltern sorgen. An sich bin ich ja kein Freund von Wackelkamera im Blair Witch Project-Stil, aber ich muss sagen, dass die Macher den Film zumindest so gut eingefangen haben, dass man meinen könnte es wäre ein echter Amateurfilm geworden. Schade jedoch, dass man die Hauptrolle mit einem bekannten Gesicht aus Heroes besetzt wurde, so dass diese Illusion schnell verloren ging. Irgendwie zieht sich das dann doch ein wenig und die Tatsache, das ich vor Kurzem erst einen richtig Starken Kinderkillerfilm gesehen hab, dürfte sich auch etwas auf die Wertung niedergeschlagen haben. Nichts was man unbedingt gesehen haben müsste ... wärs ein echter Amateurfilm gäbs sicher eine bessere Wertung.

    4 von 10



    Someones knocking at the Door

    Es geht mal wieder ein Serienkillerpärchen um und die Waffen sind ihre eigenen Genitalien, da sie ihre Opfer zu Tode vergewaltigen. Klingt nach Trash, ist Trash, der in einigen Momenten zwar durchaus unterhaltsam sein kann, in den Meisten jedoch eher nervig, da die Charaktere überzeichnet sind und nicht der Hauch eines roten Fadens vorhanden ist. Für die Gorehounds ist sicherlich die ein oder andere nette Szene dabei, da die sehr skuril geratenen Vergewaltungskills zumindest recht abwechslungsreich geraten sind, aber im Großteil doch eher nervig als unterhaltend.

    3 von 10



    Pig Hunt

    Pig Hunt hat ein riesiges Problem: Er weiß nicht was er sein will! Ist es nun ein Hillbillykillerfilm oder ein Monsterfilm? Regisseur James Isaac schmeißt hier einfach viel zu viele Horrorgenres in einen Topf und heraus kommt nichts halbes und nichts ganzes. Dazu legt er kaum wert auf eine vernünftige Charaktereinführung, so dass einem diese vollkommen egal sind. Ab und an gibts sicherlich die eine amüsante Spitze geboten, aber ansonsten ein sehr lahmer Horrorfilm, der nicht eine Sekunde hält, was zumindest der ganz ordentliche Trailer noch versprochen hatte.

    3 von 10



    Tell-Tale

    Warum ich diesen Film The Sky Crawlers vorgezogen habe wird mir wohl auf ewig ein Rätsel bleiben, denn Tell-Tale ist 08/15-Genrekost wie sie im Buche steht. Mal wieder bekommt jemand ein Organ transplantiert und mal wieder entwickelt es ein Eigenleben. Dabei wird erneut jedes noch so bekannte Klischee ausgereizt, so dass das durchaus namhafte Cast auch nicht mehr viel retten kann und vor der Vorlage von Edgar Allan Poe ebenfalls nicht mehr viel übrig geblieben ist.

    2 von 10



    Giallo

    Seit Jahren macht die Horrorlegende Dario Argento mit Ausnahme von Pelts eigentlich nur noch großen Mist ... nett formuliert. Doch irgendwie gabs bei Giallo die Hoffnung, dass die Durststrecke nun beendet wäre: Sein altbekanntes Genre, der gute Trailer und irgendwie einfach die Hoffnung, dass er endlich mal wieder zu alter Stärke findet. Doch schon die Ansage war ernüchternd: Ich kann den Film nicht ohne Ansage auf euch loslassen und schon mal zu sagen, dass Argento das macht, was er in den letzten 3-4 Filmen auch gemacht hat. Ja, blöd, dennoch war ich zu Beginn noch guter Dinge, da der Film sehr stimmig begann, sogar mal wieder den Argentotypischen Score zu bieten hat und man sich in seine alten Filme hinein versetzt fühlte. Doch leider leider gings dannach rapide bergab! Die Geschichte ist Standard, die Charaktere nervig, das Ganze überraschend unblutig und vor allen Dingen die Dialoge unter aller Sau! Was Emanuelle Seigner, neben ihrem an sich schon furchtbaren Spiel, so von sich geben darf lässt einen nur mit dem Kopf schütteln... wie auch einige storytechnische Aspekte wie die höchst lächerliche Vorgeschichte des von Adrien Brody gespielten Hauptcharakteres, die hauptsächlich mit unfreiwilligen Lachern kommentiert wurde. Der ganze Film ist an sich ein Witz, man schüttelt nur mit dem Kopf und fragt sich erneut wie aus Argento nur das werden konnte was er heutzutage ist ... aber zumindest haben die ersten 10 Minuten Hoffnung gemacht, dass er vielleicht irgendwann wieder zu alter Form zurückfinden könnte.

    3 von 10



    District 9

    Der Hype war groß, die Erwartungen ebenfalls und dann war der Film doch ganz anders als ich gedacht habe. Hatte einen recht ruhigen Film erwartet, aber es geht teilweise doch gehörig zur Sache, so schafft es Neill Blomkamp gekommt ein Popcornmovie mit einem anspruchsvollen Drama zu vermischen. Dabei ist es erstaunlich wie man mit gerade mal 30 Mio Dollar so einen optisch beeindruckenden Film machen kann, der nach einem Budget über 100 Mio aussieht und effektetechnisch die Transformers locker in die Tasche stecken kann. Obwohl der Film zum Teil recht mainstreamig ist, werden wohl viele nichts mit dem Film anfangen können ... dafür ist er zu dreckig, zu depressiv und vor allen Dingen zu brutal inszeniert. Kann mir kaum vorstellen, dass es der Film ohne Kürzungen mit einer 16er-Freigabe in die Kinos schaffen wird. Schön auch, dass die Macher auf komplett unverbrauchte Gesichter gesetzt haben, die ihre Sache hervorragend machen. Gegen Ende kopiert Blomkamp zwar ein wenig von Transformers und Terminator, aber das stört nicht weiter, da seine Charaktere hervorragend gezeichnet sind und auch der Abschluss mehr als nur zu gefallen weiß. Bin schon gespannt wie es weitergehen wird.

    9 von 10



    Trick r Treat

    Die Erwartungen waren riesig, bedenkt man doch dass die Macher des nahezu perfekten Superman Returns Drehbuch geschrieben und Regie geführt haben und der IMDB-Schnitt aktuell über 9 liegt. Doch dann kam leider mein übliches Problem mit Episodenfilmen: Die Qualität innerhalb der Episoden ist schwankend. Verstärkt wird das noch dadurch, dass die beste Geschichte um einen mordenden Grundschullehrer (großartig gespielt von Dylan Baker) schon als Erste verheizt wurde. Diese Geschichte ist so herrlich böse teilweise und hat zudem noch eine klasse Auflösung zu bieten. Geschichte Nr. 2 ist leider ziemliche Standardware und konnte nur selten den erfahrenen Genrefan hinterm Ofen hervor locken. Die Episode mit Anna Paquin als Rotkäppchen beginnt scheinbar auch recht harmlos, weiß jedoch dank ihrer hervorragenden Auflösung zu gefallen. Die letzte Geschichte mit Brain Cox dürfte wohl die düsterste sein und hat ebenfalls einige besondere Momente, wie auch eine überzeugende Auflösung zu bieten. Generell ist es überraschend, wie viele bekannte Gesichter man in diesem Film doch vorfindet und wie er es sogar zweimal schafft den Genrefan zu überraschen. Mich erinnert das Ganze irgendwie an Tales from the Crypt und deren Fans kann Trick 'r Treat uneingeschränkt empfohlen werden.

    7 von 10




    Cabin Fever 2


    Nicht viel erwartet und nur eines diesr typischen nachgeschobenen Sequels erwartet ... genau das hab ich dann auch bekommen, aber irgendwie fand ich das Ganze durchaus unterhaltsam teilweise. Die Story schließt nahtlos an das Ende des ersten Teiles an und so gerät das verseuchte Wasser nun in an eine Schule in der zufälligerweise natürlich grad die Prom Night stattfindet und das fröhliche Anstecken schnell beginnen kann. Wie gesagt ... der Film beginnt ganz amüsant, vor allem die animiert dargestellte Verbreitung der Viren weiß beide Male zu gefallen. Ansonsten bekommt man das übliche Horrorallerlei geboten mit recht harten Spitzen. Das Problem ist jedoch wie so oft, dass die mangelnde Charaktereinführung, so dass es einem erneut relativ egal ist wer nun drauf gehen wird. Darstellerisch ist das Ganze genretypisch eher bescheiden, einzig der liebgewonnene schrullige Polizist Winston aus dem ersten Teil ist hier für einige Lacher gut. Nette Unterhaltung für Genrefans ... mehr jedoch nicht ... und dass leider ein paar Handlungsstränge zu viel nicht zu Ende geführt werden kostet es am Ende auch noch ein Pünktchen.

    5 von 10



    Push

    Heroes im Spielfilmformat trifft es wohl am ehesten und da ich den Trailer mochte, Paul McGuigan als Regisseur schätze und mit Camilla Belle etwas fürs Auge geboten wird, war ich natürlich sofort dabei. Und joa, ist doch ganz nett geworden der Film, hat jedoch ein paar Probleme mit ein paar Zufällen zu viel, die das Ganze arg konstruiert wirken lassen. Dafür macht das Ganze dennoch spaß, da die Welt gut gezeichnet wurde, der Film ein paar nette Aktionszenen zu bieten hat und die gegen den Strich besetzte Dakota Fanning eine herrliche Performance abliefert. Sicher alles andere als ein Meisterwerk, aber wer Superheldenfilme mag, kann ruhigen Gewissens mal einen Blick riskieren.

    6 von 10



    Ip Man

    Vor allen Dingen in der ersten halben Stunde war der Ip Man anders als erwartet und vor allen Dingen extremst lustig. Wilson Yips Zeichnung der damaligen Zeit strotz nur so von einer tollen Atmosphäre und wird von tollen Fights und einem herrlich aufspielenden Donnie Yen umrahmt. Dannach verfällt der Film inhaltlich zwar ein wenig in die üblichen Klischees, kann aber optisch immer noch sehr überzeugen und hat für Martial Arts Fans ebenfalls noch ein paar schöne choeografien zu bieten. Am ehesten zu vergleichen ist das Ganze mit Fearless und auch wenn er dem Film mit Jet Li nicht ganz das Wasser reichen kann ist er doch eine uneingeschränkte Empfehlung für alle die mit dem Genre auch nur ansatzweise etwas anfangen können.

    8 von 10



    Blood Brothers

    Stand eigenlich gar nicht auf meinem Plan für das FFF, aber da die Macher immer wieder auf den Film hingewiesen haben und auch der Regisseur bei der Vorstellung anwesend war, hab ich dem Film dann doch eine Chance gegeben ... leider, denn Blood Brothers war meiner Meinung nach eine ziemliche Gurke. Zwar stimmen die Atmosphäre und die darstellerrische Leistung, aber Regisseur Arno Dierickx vergaß es leider irgendwelche Sympathiewerte für die Charaktere zu kreieren, die einem demzufolgen einfach nur egal sind und somit jegliches Mitgefühl für irgendeinen der Charaktere fehlt, denn so schockend die Geschichte an sich auch ist, es ist dem Zuschauer einfach komplett egal und das ist bei einem Film der in die Magengrube schlagen soll das Todesurteil.

    2 von 10




    Doghouse

    Irgendwie hatte ich bei Sichtung des Trailer schon das Gefühl, dass der Film nur selten über das Prädikat nett hinauskommen wird und ich wurde dann auch bestätigt. Auch wenn der Film ein paar wirklich lustige Momente und Ideen hat ... leider wurden diese im Trailer schon zum Großteil verheizt. Dennoch ist es amüsant dem Darstellerensemble auf der Flucht der weiblichen Zombies zuzusehen. Dazu noch ein paar sympathische Darsteller und schon dürften Genrefans einigermaßen unterhalten werden... und dank dem herrlichen Gag mit der Fernbedienung am Ende hats noch für nen Extrapunkt gereicht.

    6 von 10



    Thirst

    Park Chan-Wook ist zurück und das ausgerechnet mit einem Vampirfilm! Aber wer den Regisseur kennt, dem dürfte klar sein, dass das hier alles andere als der übliche Genrefilm ist und viel Tiefe hinter seinem Werk steckt. Das sieht man sofort an den großartigen Charakteren und ihren Entwicklungen, die auch überzeugend zu Ende gebracht wurden. Dazu kommt noch die erneut überwältigende Regie von Park Chan-Wook, dessen Atmosphäre dank der Ausstattung und Musik mal wieder einfach nur umzuhauen vermag. Darstellerisch überrascht vor allen Dingen die bislang relativ unbekannte Ok-vin Kim, die mit ihrem intensiven und fesslenden Spiel sogar Kang-ho Song locker in die Tasche zu stecken vermag. Vorerst langt es bei mir dennoch nur zu 8 Punkten, da ich das Ende gerne schon etwas eher beim Happy Birthday gesehen hätte, aber auch das Ende im Film wusste zu gefallen und mich zufriedenstellen.

    Kleine Anmerkung: Bei der Vorstellung war auch der Regisseur anwesend, der einige wirklich interessante Anekdoten zum Film hat verlauten lassen, gesagt dass er durchaus gerne bei einem deutschen Film Regie führen würde, einem Musical nicht abgeneigt ist und sich zum Oldboy-Remake von Spielberg und Will Smith geäußert.

    8 von 10



    In the electric Mist

    In the Electric Mist ist ein typischer Tommy Lee Jones Film und wer es mag wenn er depressiv mit Südstaatenslang einen Serienkiller hinterher jagt, der ist hier genau an der richtigen Stelle. Atmosphärisch war das Ganze sehr gut eingefangen, dazu gefallen die Darstellerleistungen, sowie die Kompromislosigkeit des Filmes. Doch ich hatte so meine Probleme mit den skurilen Momenten des Filmes, wie die Visionen von Tommy Lee Jones und auch der Auflösung an sich. Diese war einfach zu banal als dass sie groß zu begeistern vermochte und so hat sich der Film auch aufgrund einiger Längen nicht übers Mittelmaß hinaus bewegen können.

    Wer sich nun angesprochen fühlt diesen Film zu schauen, der sollte die Chance auf dem diesjährigen FFF nutzen, da dem Regisseur sein Film weggenommen wurde und er nun umgeschnitten und um knapp 20 Minuten erleichtert wurde und dies wohl die einzige Möglichkeit sein wird den Director's Cut zu sehen.

    5 von 10



    Wasting Away

    Wasting Away ist eigentlich nicht mehr als der übliche Zombiefilm ... eigentlich, denn dieses Mal ist die Sichtweise umgedreht und wir sehen das ganze Szenario mal aus der Sicht eines Zombies und müssen erkennen dass diese ja auch nur Menschen wie du und ich sind ... abgesehhen natürlich von den etwas anderen Geschmacksnerven. Aber auch außerhalb dieser Idee weiß Matthew Kohnens Film zu gefallen, hat einige sehr amüsante Momente zu bieten und man ertappt sich sogar dabei mit den Zombies mitzufiebern. Ein wirklich unterhaltsamer Film, dem es gelang aus einer einfachen originellen Idee einen überaus lustigen Film zu schaffen, der jedem gefallen durfte der schon bei einem Film wie Idle Hands seinen Spaß hatte.

    8 von 10



    Infestation


    Ich muss gestehen mir doch ein wenig mehr erwartet zu haben von dem Film, so braucht Infestation eine ganze Weile um so wirklich in Schwung zu kommen ... und das obwohl man von der ersten Minute mitten im Geschehen ist. Das Ganze ist dabei recht unterhaltsam geraten, doch irgendwie auch ein wenig mit angezogener Handbremse. Das ändert sich jedoch, als der erneut großartige Ray Wise die Bühne betritt um den Film kurzfristig zu einer reinen One-Man-Show zu verwandeln. Dies sind auch die stärksten Momente des Filmes und heben das Ganze deutlich vom Mittelmaß ab. Wer also schon Filme wie Eight Legged Freaks mochte und auf Insektenhorrorkomödien steht (was bei mir nicht so der Fall ist), der dürfte gut unterhalten werden... und einen Sonderpunkt gibts für die letzte Szene

    7 von 10



    K-20: Legend of the Mask

    Was für eine positive Überraschung! Man mixe Zorro, The Prestige, Fantomas, Robin Hood und Spider-Man in einen Mixer und heraus dürfte dieser Film kommen! Ganz ungeniert kopiert Regisseur Shimako Sato bei seinen Vorbildern und dennoch ist ihm ein überzeugender eigenständiger Film gelungen. Während sich K-20 zu Beginn noch viel Zeit für die Charakterzeichnung nimmt, geht es in der zweiten Hälfte richtig ab und der Zuschauer bekommt kaum mehr eine ruhige Minute geboten, so dass der etwas über zwei Stunden andauernde Film fast wie im Fluge vergeht. Dafür sorgt auch die wendungsreiche Geschichte, die liebevollen Charaktere, die herrliche Atmosphäre, sowie die hervorragend in Szene gesetzten Actionszenen. K-20: Legend of the Mask ist Popcornkino auf höchsten Niveau und für jeden Freund des asiatischen Kinos uneingeschränkt weiterzuempfehlen.

    8 von 10



    Carriers

    Da war er nun der Eröffnungsfilm des diesjährigen Fantasy Filmfests. Muss gestehen, dass ich im Vorfeld doch sehr skeptisch war ... zum einen nicht mein Genre und zum anderen hatte ich einfach so ein Gefühl. Da sich dieses damals bei Severance schon nicht bestätigt hatte ging ich guter Dinge in den Eröffnungsfilm und wurde angenehm überrascht. Sicher ist das Ganze nicht unbedingt eröffnungsfilmwürdig und nach Black Sheep auch der Schwächste den ich bisher gesehen habe, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Eine der Stärken dieses Virenhorrorfilmes ist, dass man sofort mitten im Geschehen ist und auf jegliches Vorgeplänkel verzichtet wird. Dannach werden leider ein paar Horrorstandards zu viel abgezogen und einmal etwas arg dreist von 28 Days Later geklaut, aber irgendwie hielt sich der Film dennoch immer auf hohem Niveau. Das ist wohl am ehesten den besonderen Stellen des Filmes zu verdanken, denn die Momente in denen man sich fragt, wie man mit möglichen Infizierten innerhalb der Gruppe umgeht (und der damit verbundenen todbringenden Gefahr), sind durch die Bank gelungen und steigern die Glaubwürdigkeit der Charaktere enorm. Optisch ist das Ganze zudem gut eingefangen und darstellerisch weitestgehend solide. Definitiv ein guter Film der Genrefans unterhalten wird ... aber von einem Eröffnungsfilm erwarte ich mir dennoch etwas mehr.

    7 von 10




    Bronson

    Ich fand Pusher äußerst bescheiden und diese Art Film ist genau die mit der ich überhaupt nichts anfangen kann ... wollte ich dann eigentlich auch gar nicht schauen und dann doch zufällig auf den Trailer gestoßen der inszenatorisch sehr vielversprechend war. Also doch rein und herrlich! Die Geschichte von Englands bekanntesten Gefängnisinsassen wird sicher nichts für die breite Masse sein, fehlt doch jeglicher rote Faden und sympathisiert teilweise sogar mit dem ultrabrutalen Titelgeber Charles Bronson. Dieser ist von Tom Hardy famos gespielt und zieht einen doch irgendwie in seinen Bann. Obwohl man den Menschen verabscheut ist man doch gleichzeitig fasziniert von ihm und seinen Sichtweisen. Dies ist neben Hardys intensiven Spiel auch der tollen Regie von Nicolas Winding Refn zu verdanken die vor Ideen nur so sprüht. Wer da ungefähr einen Anhaltspunkt haben möchte was einen da erwaret, dem sei der Trailer sehr ans Herz gelegt. Die erste richtig positive Überraschung des Fantasy Filmfests.

    8 von 10



    Coffin Rock

    Früh dran ist dieses Mal das Fantasy Filmfest, denn obwohl die offizielle Weltpremiere erst auf dem Frightfest in London ist bekommen wir den hier schon zu sehen ... und joa, es war leider die erste Gurke des Festivals. Hab mir nach dem Trailer einen halbwegs netten Film erwartet ... nichts Großes, Standardware eben, aber noch nichtmal das bekommt man hier geboten. Die Charaktere sind klischeebeladen bis zum geht nicht mehr, verhalten sich ebenso und wer spätestens bei der letzten Szene nicht das Kotzen kriegt, dem dürfte wohl nicht mehr zu helfen sein. Dazu noch ein schlecht gespielter Bösewicht und eine Schwache Inszenierung ... hab ja lang überlegt obs noch ein gnädiger Punkt wird, aber nach der finalen Szene konnte ich mich da echt nicht mehr zu überwinden.

    2 von 10



    Polytechnique

    Mein erster Film mit richtig hohen Erwartungen. Diese wurden hauptsächlich durch den beeindruckenden Trailer geweckt, der eine interessante Auseinandersetzung mit dem Thema Schulmassaker versprach. In einem realitätsnahen Umfeld fing Regisseure dieses auf schlichte Art und Weise ein, so dass man oftmals wirklich das Gefühl hat dabei zu sein und die Angst und die Panik zu spüren. Dabei verfällt der Film nie in Effekthascherei, hält nicht drauf und wenn dann ist das Bild komplett unscharf gehalten. Doch der Film begnügt sich nicht nur mit dem Attentat selbst, sondern zeigt auch die Folgen die ein solcher Amokläufer auslösen kann. Kleine Abzüge gibt es für die arg asynchrone Synchronisation der Darsteller, die nicht englisch sprechen können und über die drübergesprochen wurde sowie einer Entwicklung im Mittelteil des Filmes, die das ansonsten tolle Werk eigentlich nicht nötig gehabt hätte.

    8 von 10



    The Tournament

    Als Trashactionfan einer der Filme auf die ich mich sehr gefreut habe, aber vorneweg: Bitte den Trailer meiden, der spoilert mir eine Sache schon, über die ich mich doch geärgert habe, dass ich sie im Vorfeld schon weiß (daher dieses Mal auch ohne Filmclip). Aber zum Film: Ein Film in dem sich die 30 besten Auftragskiller in einer Stadt innerhalb von 24h niedermähen müssen ... was willst du mehr? Klar, Battle Royale und Running Man sind sichtliche Vorbilder, aber wen stört das denn bitte schon? Der Film ist ein waschechtes B-Movie, das einfach zu unterhalten weiß. Dank einiger schrägen Charaktere und den gut aufgelegten Darstellern (Ving Rhames ist die Coolness in Person) macht das auch durchweg spaß. Sicher die Geschichte ist vorhersehbar, aber wie oben gesagt: Wen störts? Ärgerlicher ist da schon eher, dass vor allem zu Beginn die Actionszenen etwas arg schnell geschnitten sind und generell nur knapp überm Standard sind. Vielleicht ists ja bei mir der Genrebonus, aber ich hab mich super unterhalten gefühlt.

    8 von 10



    The Children

    Das erste ganz große Highlight des Fantasyfilmfests ist gleichzeitig eine Riesenüberraschung. Wer hätte gedacht, dass dieser Film mich so packen und mitreißen könnte? Die Geschichte ist dabei eigentlich trivial: Eine neue Kinderkrankheit geht um, die die kleinsten der Kleinen in kaltblütige Killer verwandelt. The Children ist dabei bitterböser Film, der sich über allerlei Filmkonventionen hinwegsetzt, so nutzen die Killerkinder Muttergefühle etc. auf herrliche Art und Weise aus um diese dann bitterböse zu bestrafen. Des weiteren sorgt die vereinsamte Schneelandschaft für eine hochspannende Atmosphäre und die Tatsache, dass sich ein Filmemacher auch mal traut ganz kleine Kinder wegzusplattern ist ebenfalls positiv zu sehen. Auswegslos, beklemmend, hochspannend und topinszeniert ergibt es einen klasse Horrorfilm und somit eine uneingeschränkte Empfehlung an alle Genrefans.

    Warum jedoch in der Schneelandschaft das nette Teenie mit zerrissenen Strümpfen und Mini durch die Gegend läuft ist auch mir ein Rätsel ... wirklich gestört hat es mich natürlich nicht

    9 von 10



    The Killing Room

    Hat mich eigentlich nicht wirklich groß interessiert, aber da der Alternativfilm noch weniger ansprechend war, bin ich ohne große Erwartungen reingegangen. Dabei ist das Szenario relativ spannend: 4 freiwillige Probanten werden in einen Raum gesteckt für ein Experiment, daraufhin wird einer erschossen und der Rest bleibt eingeschlossen in diesem Raum sich selbst überlassen. Sicher, diese Art Film wurde in Cube oder Saw schon auf ähnliche Art und Weise verwurstet, jedoch ist dies hier wohl die etwas anspruchsvollere Variante. Viel mehr sei jedoch nicht verraten, da meines Erachtens das was dahinter steckt wirklich gelungen ist und ich niemanden dem Spaß am Film nehmen möchte. Einzig der Nebenhandlungsstrang um die Bewerberin wirkt etwas unnötig, jedoch dient sie zumindest ein wenig der Verdachtserweiterung. Darstellerisch ist das Ganze auch recht prominent besetzt und vor allem Peter Stormare liefert hier eine ordentliche Performance ab. Sicherlich einer der ruhigeren Filme des Festivals und für Freunde von Paranoiafilmen durchaus empfehlenswert.

    7 von 10



    Cold Prey 2

    Teil 1 war einer der besseren Slasher der letzten Jahre. Dies war sowohl dem Setting der Schneeeinöde, sowie der Tatsache zu verdanken, dass man sich zu Beginn viel Zeit für die Charaktere nimmt um mit ihnen mitzufiebern. Diese beiden Punkte werden in der Fortsetzung leider ziemlich vernachlässigt. Die Charakte sind einem dieses Mal ziemlich egal und auch das Setting kann nur im Finale ein wenig punkten. Davor gibts die übliche Slasherkost geboten mit den üblichen Klischees. Zumindest ist das Ganze ganz ordentlich inszeniert und hat immer wieder ein paar nette Einfälle zu bieten, aber dennoch bleibt Cold Prey 2 deutlich hinter dem Vorgänger zurück.

    5 von 10



    A Film with me in it

    Meine Güte, was für eine rabenschwarze Komödie! A Film with me in it ist ein Film um zwei liebenswürdige Loser. Der eine ist Möchtegernschauspieler, der andere Möchtegernregisseur ... und beide natürlich Arbeitslos. Sie leben in einer Bruchbude mit Freundin, behinderten Bruder, Hund und dem Hausverwalter. Und eines netten Tages nehmen ein paar Zufälle zu viel ihren Lauf und es stapeln sich die Leichen. Mehr soll hier nicht verraten werden, denn je weniger man über diesen Film weiß, desto besser! Ich hab mich jedenfalls köstlichst amüsiert über dieses aberwitzige Szenario, das mich teilweise sehr an Thursday erinnert hat. Dies funktioniert neben seinem rabenschwarzen Humor auch so gut, weil die beiden Charaktere wirklich liebenswürdig gezeichnet sind und sie in ihrer Situation einem nur Leid tun können. So herrlich und überdreht wir das ist war der Film auch sehr sehr lange auf 9 Punkte Kurs ... nur einige kleine Längen gegen Ende haben höheres verhindert. Ein Muss für alle Freunde des schwarzen Humors!

    8 von 10




    Black Dynamite

    Als Spaßbombe des Festivals angekündigt konnte der Film dies dann durchaus bestätigen. Black Dynamite ist auf das Blaxploitation Kino das was Planet Terror für das Horrorgenre und Austin Powers für das Agentengenre ist. Dabei braucht man, wie es in meinem Fall war, die Vorlagen noch nicht mal wirklich zu kennen um sich prächtig zu amüsieren. Michael Jai White nimmt hier das Genre auseinander, eingepackt in einer herrlichen Story mit einem der wohl interessantesten Auflöungen der letzten Zeit. Dazu gibts coole Sprüche, Trashsequenzen und schräge Ideen am laufenden Band, aber leider auch ein paar ganz kleine Längen die Größeres verhindern. Ein Must-See, das man wohl unbedingt OV schauen sollte ... kann mir nicht vorstellen, dass das in der deutschen Sprache auch nur halb so lustig sein wird.

    8 von 10



    Shinjuku Incident

    Ohne eine einzigen Martial Arts Fight kämpft sich Jackie Chan hier durch dieses Gangsterdrama und hackt stattdessen Gliedmaßen ab, übt sich als kaltblütiger Auftragskiller und ist sogar in einer Sexszene zu sehen! Scheinbar hat Chan erkannt, dass er langsam mal was für seine Zeit nach den Martial Arts Werken tun muss und da hat er sich mit Shinjuku Incident genau das richtige Projekt herausgesucht. Es handelt sich hierbei schon fast um ein richtiges Epos, das von chinesischen Emigranten und deren Aufstieg in Japan handelt. Das Ganze ist perfekt eingefangen, hat glaubwürdige Charaktere zu bieten und ist zudem noch top besetzt. Sogar die große Sorge, ob man in einer solch harten Rolle nicht doch irgendwie die ganze Zeit die Martial Arts Ikone sehen wird, war umsonst, denn spätestens nach 10 Minuten dürfte dies, auch wegen seines untypischen Charakters, verflogen sein. Shinjuku Incident ist ein großes Stück asiatisches Kino, in dem sich Chan für weitere Dramarollen empfiehlt und dem eine höhere Wertung nur aufgrund einer Entwicklung im Finale verwährt blieb.

    Wer Interesse hat den Film zu schauen, dem sei ein Besuch des Fantasy Filmfests ans Herz gelegt, da der Film in Deutschland nur in einer gekürzten Fassung erscheinen wird.

    8 von 10



    Pontypool

    Mich hat Pontypool sehr an die Werke von Shyamalan, vor allen Dingen Signs erinnert. Der Film spielt nahezu komplett in einer Radiostation um der herum scheinbar irgendetwas Großes zu geschehen scheint, kommen doch die merkwürdigsten Anrufe ins Studio, die von Massenmorden und Ähnlichem sprechen. Bruce McDonald inszenierte seinen Film auf sehr atmosphärische Art und Weise, lässt den Zuschauer lange im Unklaren und dank des tollen Stephen McHattie wird der Film von seinem Hauptcharakter auch super getragen. Womit der Film nun steht oder fällt wird bei den meisten Leuten sicherlich die Auflösung sein. Ich fand sie jedenfalls ganz groß, da ich mich nicht erinnern kann so etwas je auf der Leinwand gesehen zu haben und die Idee zumindest in Filmform vollkommen neu ist. Da stören mich die etwas schwächeren letzten 10 Minuten auch nicht so sehr, dass ich den Film runterwerten würde. Bin jetzt jedenfalls schon sehr auf The Tracey Fragments des Regisseurs gespannt.

    8 von 10




    Moon

    Nach dem Trailer war mir eigentlich klar, schon den halben Film gesehen zu haben ... denkste, denn das was man im Trailer zu sehen bekommt sind vielleicht gerade mal die ersten 15 - 20 Minuten. Duncan Jones macht in seinem minimalistischen Sci-Fi-Thriller eigentlich alles richtig! Das beklemmende Setting sorgt für die nötige Atmosphäre, die Geschichte ist trotz ruhiger Inszenierung megaspannend geraten und hat ein paar wirklich tolle Momente zu bieten. Rockwell spielt klasse und Clint Mansells Score ist einmal mehr atemberaubend. Moon ist ein Film für die große Leinwand und wird seinem Hype auf jeden Fall gerecht und ich bin schon jetzt gespannt auf die Fortsetzung.

    8 von 10




    Blood: The Last Vampire

    Nachdem ich das Anime gesehen hab, hatte ich vor allen Dingen Befürchtungen bzgl. der von mir eigentlich sehr gern gesehenen Hauptdarstelerin, da ich mir den My Sassy Girl-Star als gnadenlose Monsterkillerin nicht wirklich vorstellen konnte. Und ich war überrascht, dass sie doch ganz gut in die Rolle gepasst hat ... solang sie nicht den Mund aufmacht. Warum das? Ganz einfach, der Film ist auf englisch gedreht und die gute Dame scheint doch erhebliche Probleme mit der Sprache gehabt zu haben, so dass man teilweise nicht immer alles versteht was sie von sich gibt. Aber davon abgesehen ist Blood: The Last Vampire-Killer teilweise ein Heidenspaß. Zwar hat das Szenario nichts mehr mit dem Vorgänger zu tun, dafür entschädigen die Actionszenen für Einiges. Die Choegrafien sind klasse, das Ganze extremst küstlich inszeniert (ich glaub ich hab noch nie so schlecht animiertes Blut gesehen) und das Setting und der Style von Regisseur Chris Nahon wissen ebenfalls zu gefallen. Schade nur, dass es um die recht lang geratenen Actionszenen einige Pausen zu viel gibt und somit der Spaß nicht uneingeschränkt auf hohem Niveau ist. Dennoch ist das Ganze außerst unterhaltsam, ein wenig trashig vielleicht, aber wenn man wie ich darauf steht, dann kann man nur wenig falsch machen.

    7 von 10



    Lesbian Vampire Killers

    Lesbian Vampire Killers! Der Film verspricht viel und konnte mich als Genrefans eigentlich nur begeistern. Blöd jedoch, dass die Fans scheinbar nicht die Zielgruppe der Macher waren, sondern junge Teenies. Hier gibts weder vernünftige Lesbenszenen, weder vernünftige Vampirszenen, noch vernünftige Kills geboten. Alles schön harmlos inszeniert, damit auch die Jüngsten der Jungen in die Kinos können. Dass bei der Zielgruppenausrichtung naütrlich auch kein Blut fließen darf ist so selbstverständlich wie auch, dass wenn es mal lustig werden soll, auf Fäkalhumor zurückgegriffen wird, der außerhalb der Teeniezielgruppe nicht mal ansatzweise für Gelächter sorgen wird. Dazu kommen noch nervige Abziehbilder von Charakteren, kaum ein Gag der zündet und miese Darsteller in den Hauptrollen. Da war sogar die deutsche Teenie-Horror-Komödien-Variante Die Nacht der lebenden Loser um Längen witziger als dieses Machwerk. Einfach nur mies, ohne einen einzigen Lacher und für kleine Kinder gemacht ... immerhin sehen die Mädels nett aus. 3 Punkte mit viel Gnade weil es normal genau mein Genre ist ... sonst wären es sicher noch einige weniger geworden.

    3 von 10

  3. #183
    Pirat
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von KeyzerSoze Beitrag anzeigen


    Blood Brothers


    (...)Zwar stimmen die Atmosphäre und die darstellerrische Leistung, aber Regisseur Arno Dierickx vergaß es leider irgendwelche Sympathiewerte für die Charaktere zu kreieren, die einem demzufolgen einfach nur egal sind und somit jegliches Mitgefühl für irgendeinen der Charaktere fehlt, denn so schockend die Geschichte an sich auch ist, es ist dem Zuschauer einfach komplett egal und das ist bei einem Film der in die Magengrube schlagen soll das Todesurteil.
    Habe ich gar nicht so empfunden. Und an sich braucht es auch keine Sypathieträger in dem Film. Bei meinem Kollgen und mir hat der Film jedenfalls die Magengrube sehr wohl getroffen. Zudem hat hat Dierickx imho die Charaketere wunderbar eingeführt und beschrieben.

    Der schmierige große Bruder, der seine Homosexualität verbergen muss, sein kleiner Bruder mit Hang zum Sadismus und der typische Mitläufer, ein Streber der dazu gehören will. Sieht man auch sehr schön an der Szene mit dem Mädel, wo er, anstatt ihr zu helfen da er ja Gefühle für sie hegt, einfach mitmacht bei der "Rasenfütterung". Gut, sympathisch sind die Charaktere nicht, aber daran kann man doch nicht festmachen, ob ein Film gut oder schlecht ist.


    Zitat Zitat von KeyzerSoze Beitrag anzeigen

    The Children

    (...)Warum jedoch in der Schneelandschaft das nette Teenie mit zerrissenen Strümpfen und Mini durch die Gegend läuft ist auch mir ein Rätsel ... wirklich gestört hat es mich natürlich nicht
    Da warst Du nicht der einzige der sich gewundert hat, meinem Kollegen ist das auch sofort aufgefallen. Aber so sind sie die Engländerinnen. Ich war letztes Jahr im Noverber in Liverpool und es war arschkalt, aber die laufen da trotzdem alle halbnackt in kurzen Rücken rum . Hat mich im übrigen auch nicht gestört

  4. #184
    HiiiPOWER
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    So heute im Cinecitta war District 9 dran.

    Ich fand es eher umgekehrt, der Dokustil hat mir nicht so gefallen, dafür ab der Mitte des Filmes zum Ende hin immer mehr. Insgesamt hab ich aber wohl zu viel erwartet (aufgrund der Reviews und Imdb Bewertung).

    Insgesamt kriegt er 7,5/10

  5. #185
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von KeyzerSoze Beitrag anzeigen
    Moon

    Nach dem Trailer war mir eigentlich klar, schon den halben Film gesehen zu haben ... denkste, denn das was man im Trailer zu sehen bekommt sind vielleicht gerade mal die ersten 15 - 20 Minuten. Duncan Jones macht in seinem minimalistischen Sci-Fi-Thriller eigentlich alles richtig! Das beklemmende Setting sorgt für die nötige Atmosphäre, die Geschichte ist trotz ruhiger Inszenierung megaspannend geraten und hat ein paar wirklich tolle Momente zu bieten. Rockwell spielt klasse und Clint Mansells Score ist einmal mehr atemberaubend. Moon ist ein Film für die große Leinwand und wird seinem Hype auf jeden Fall gerecht und ich bin schon jetzt gespannt auf die Fortsetzung.

    8 von 10
    Absolut. Ein exzellenter Score!
    Den Rest unterschreibe ich auch.
    Zeit, mal wieder 2001 zu schauen...

  6. #186
    Ari Gold rocks
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von KeyzerSoze Beitrag anzeigen
    Doghouse

    Irgendwie hatte ich bei Sichtung des Trailer schon das Gefühl, dass der Film nur selten über das Prädikat nett hinauskommen wird und ich wurde dann auch bestätigt. Auch wenn der Film ein paar wirklich lustige Momente und Ideen hat ... leider wurden diese im Trailer schon zum Großteil verheizt. Dennoch ist es amüsant dem Darstellerensemble auf der Flucht der weiblichen Zombies zuzusehen. Dazu noch ein paar sympathische Darsteller und schon dürften Genrefans einigermaßen unterhalten werden... und dank dem herrlichen Gag mit der Fernbedienung am Ende hats noch für nen Extrapunkt gereicht.

    6 von 10
    Sehe ich genau so, da fehlte einfach das gewisse etwas um den Film wirklich gut zu machen.

    Zitat Zitat von KeyzerSoze Beitrag anzeigen
    The Tournament

    Als Trashactionfan einer der Filme auf die ich mich sehr gefreut habe, aber vorneweg: Bitte den Trailer meiden, der spoilert mir eine Sache schon, über die ich mich doch geärgert habe, dass ich sie im Vorfeld schon weiß (daher dieses Mal auch ohne Filmclip). Aber zum Film: Ein Film in dem sich die 30 besten Auftragskiller in einer Stadt innerhalb von 24h niedermähen müssen ... was willst du mehr? Klar, Battle Royale und Running Man sind sichtliche Vorbilder, aber wen stört das denn bitte schon? Der Film ist ein waschechtes B-Movie, das einfach zu unterhalten weiß. Dank einiger schrägen Charaktere und den gut aufgelegten Darstellern (Ving Rhames ist die Coolness in Person) macht das auch durchweg spaß. Sicher die Geschichte ist vorhersehbar, aber wie oben gesagt: Wen störts? Ärgerlicher ist da schon eher, dass vor allem zu Beginn die Actionszenen etwas arg schnell geschnitten sind und generell nur knapp überm Standard sind. Vielleicht ists ja bei mir der Genrebonus, aber ich hab mich super unterhalten gefühlt.

    8 von 10
    Gefiel mir auch ziemlich gut. Endlich mal keine Hochglanzscheiße sondern fast alles schön handgemacht und dreckig. War gut, gebe aber nur 7/10

    Zitat Zitat von KeyzerSoze Beitrag anzeigen
    Moon

    Nach dem Trailer war mir eigentlich klar, schon den halben Film gesehen zu haben ... denkste, denn das was man im Trailer zu sehen bekommt sind vielleicht gerade mal die ersten 15 - 20 Minuten. Duncan Jones macht in seinem minimalistischen Sci-Fi-Thriller eigentlich alles richtig! Das beklemmende Setting sorgt für die nötige Atmosphäre, die Geschichte ist trotz ruhiger Inszenierung megaspannend geraten und hat ein paar wirklich tolle Momente zu bieten. Rockwell spielt klasse und Clint Mansells Score ist einmal mehr atemberaubend. Moon ist ein Film für die große Leinwand und wird seinem Hype auf jeden Fall gerecht und ich bin schon jetzt gespannt auf die Fortsetzung.

    8 von 10
    Ebenfalls genau meine Meinung. Aber zweiter Teil? Wtf?

  7. #187
    Birnenpflücker
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von C4rter Beitrag anzeigen
    ((MOON))
    Aber zweiter Teil? Wtf?
    heißt BLADE RUNNER, gibts schon ein paar Jahre.

  8. #188
    heartless creature
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    PONTYPOOL

    Hat mir sehr gut gefallen. Verdammt clever, wenn auch mit voranschreitender Laufzeit immer konfuser. Sollte man sich ansehen. 7,5/10

    DELIVER US FROM EVIL

    Hat mir sogar noch besser gefallen. Fiese, dreckige Spirale in den Abgrund. Und mein Gott kommen die Dänen wieder schlecht weg. Definitiv auch ein Festival-Highlight. 8,5/10

  9. #189
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    Zitat Zitat von djmacbest Beitrag anzeigen
    heißt BLADE RUNNER, gibts schon ein paar Jahre.
    Das is glaubich irgendwie n Spoiler

  10. #190
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    So, dieses Jahr habe ich weder Zeit für das volle Programm, noch für ein volles Tagebuch. Deswegen ganz kurz die Filme bisher:

    Moon
    Gute Idee, aber leider viel zu langatmig ausgeführt. Schöne Musik von Clint Mansell, ein paar nette Charaktermomente ("Kick me") aber dafür ein unpassendes Ende.
    7/10

    Thirst
    Ungewöhnliches Vampirdrama, das etwas langsam beginnt, sich am Schluss aber stark steigert und einige vom Regisseur gewohnte, herrlich derbe Special Effects bietet, welche sehr gut den Grundton des Films entgegenwirken und immer wieder überraschen. Guter Film 8/10

    District 9
    Häh? Am Anfang dachte ich, es würde vielleicht ein anspruchsvoller SF-Film über Rassismus werden, bis sich der Drehbuchauthor wohl dachte: "Ach, scheiß drauf. Wir ballern jetzt alles platt." Selten einen derartigen Stilbruch mitten im Film gesehen. Mir wäre ein anspruchsvoller Film wirklich lieber gewesen, aber man muss sagen, dass die Action nun wirklich extrem geil gemacht war. EXTREM GEIL!!! Und bei der Gravity Gun mit dem Schwein gab es Szenenapplaus!
    Fazit: Strunzdummer Action-Film, aber GOIL!!!! 8/10

    Infestation
    Nichts vom Film erwartet, aber absolut positiv überrascht. Cleveres Drehbuch, sehr tolle, selbstironische Dialoge und Gags, ein völlig sympathischer Held als perfekte Identifikationsfigur für den Genrekenner. Ich habe mich großartig unterhalten, mein bisheriger Geheimtipp!
    9/10

    Interessantes Nebendetail: Bei allen von mir besuchten Filmen gab es Applaus. Spricht bisher für das Festival.

    Fängt sehr gut an!

  11. #191
    Shaq Attack
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    Moon ist ein Film für die große Leinwand und wird seinem Hype auf jeden Fall gerecht und ich bin schon jetzt gespannt auf die Fortsetzung.
    Welche Fortsetzung?

  12. #192
    Ari Gold rocks
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von djmacbest Beitrag anzeigen
    heißt BLADE RUNNER, gibts schon ein paar Jahre.
    Naja

  13. #193
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    So, heute ein sehr guter Festivaltag:

    Thirst

    Ich habe etwas anderes erwartet... rausgekommen ist dann ja doch eher eine rabenschwarze Komödie. Ich fand einiges unpassend, anderes genial. Nicht Chan-Wook Parks bester, aber immer noch ein außergewöhnlicher Film.

    7 von 10

    Ausführliche Kritik

    Moon
    Ein toller Hauptdarsteller, ein unverbrauchtes Szenario und eine packende Geschichte. Hier stimmt einfach alles!

    Ausführliche Kritik

    9,5 von 10

    Übrigens mussten auch bei Moon wieder einige auf der Treppe sitzen weil die Vorstellung mehr als ausverkauft war.

    Das mit dem 2. Teil von Moon habe ich auch gelesen, und kann es mir nicht wirklich vorstellen. Wenn dann muss das eigentlich etwas ganz anderes werden. Aber erstmal hab ich vollstes Vertrauen in Duncan Jones. Ach ja, und ich würde das von djmacbest auch als spoiler betrachten...

  14. #194
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von Stingray Beitrag anzeigen
    Interessantes Nebendetail: Bei allen von mir besuchten Filmen gab es Applaus. Spricht bisher für das Festival.
    Auf dem Festival wird ALLES beklatscht ! Sollte mal etwas *nicht* sofort beklatscht werden, einfach selbst damit anfangen. Das Publikum nimmt den Faden dankenswert auf und macht mit. Klappt auch bei Scheißfilmen, schon mehrmals praktisch erprobt

  15. #195
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von 3d-razor Beitrag anzeigen
    Auf dem Festival wird ALLES beklatscht ! Sollte mal etwas *nicht* sofort beklatscht werden, einfach selbst damit anfangen. Das Publikum nimmt den Faden dankenswert auf und macht mit. Klappt auch bei Scheißfilmen, schon mehrmals praktisch erprobt
    Hahahaha

  16. #196
    Affenösi
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von 3d-razor Beitrag anzeigen
    Auf dem Festival wird ALLES beklatscht ! Sollte mal etwas *nicht* sofort beklatscht werden, einfach selbst damit anfangen. Das Publikum nimmt den Faden dankenswert auf und macht mit. Klappt auch bei Scheißfilmen, schon mehrmals praktisch erprobt

  17. #197
    Tv-Serien Junkie
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    Muss ich in Stgt mal testen *bg*

  18. #198
    Birnenpflücker
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    SHINJUKU TRIAD INCIDENT
    Nette Rise-and-Fall-Fabel, vielleicht im Subtext etwas wenig bissig, aber dennoch sehr lohnend. ausführlicher

    LARGO WINCH
    Interessante Idee, einen Actionhelden mit dem virtuellen Quasi-McGuffin eines Aktienvermögens zu koppeln, erinnert in der Mystifizierung der Hauptfigur an eine Mischung aus Batman und James Bond. So richtig spannend ist das allerdings dann doch nicht. ausführlicher

  19. #199
    Grüner Marsianer
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    Stimmt im Prinzip schon, aber in den letzten Jahren wurden von den 21 Filmen in denen ich war, vielleicht 3 oder 4 beklatscht.

  20. #200
    Oel ngati kameie
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    AW: Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen

    Whoa, gestern nach van Diemen's Land war ich zu beeindruckt, um sofort etwas zu schreiben, aber: für mich ein Geheimtip, selten so einen trostlosen Film gesehen, bei dem einem in fast jeder Einstellung Verzeweiflung und Tod entgegenschlägt. Eine weitere Hauptrolle spielt natürlich die Landschaft. Das ganze ist mit ganz ruhigen Bildern in der Wildnis von Tasmanien enstanden. Manchmal steht die Kamera sekundenlang einfach nur still und fängt die lebensfeindliche Umwelt ein. In einer Szene werden die entflohenen Sträflinge buchstäblich vom Dschungel verschluckt. Die letzten Reste von Menschlichkeit bleiben sehr schnell auf der Strecke. Sehr intensiver Beitrag zum Thema "Der Mensch ist des Menschen Wolf". Sowas bekommt man vermutlich nur auf dem FFF zu sehen.
    09/10

    und vorher gab's noch Thirst:
    Auch das ein Film für die große Leinwand. Die tragische Liebesgeschichte ist natürlich alles andere als neu, ganz im Gegenteil. Eigentlich ist das meiste sogar ziemlich vorhersehbar.
    Durst beschreibt hier nicht nur den Durst nach Blut (was für einen katholischen Priester natürlich ein ziemliches Dilemma ist), sondern auch den Durst nach Leben, Freiheit und Selbstbestimmung. Trotzdem bietet die asiatische Variante einen schönen Film mit tollen Bildern, schöner Kameraarbeit und Ohrwurmsoundtrack. Schräger Humor und einige blutige Details gibt's auch zu sehen.08/10

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