Cinefacts

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  1. #81
    Bewitched240
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Jo, klasse Vergleich vom executor ...

  2. #82
    cts
    cts ist offline
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    AW: Mein lieber Schwan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von Kuhjunge Beitrag anzeigen
    Ich frage mich dennoch, was die Leute in den Film zieht? Das Ballettgehopse? Das Horrorzeugs? Das Lesbengefummel? Vielleicht ist es aber auch diese dunkle, pessimistische, fincherische Grundstimmung, die die Leute ins Kino zieht?
    mich ziehts wegen aronofsky und mansell, bei dieser kombo würd ich erstma in jeden film blind reingehen und sei der inhalt noch so mies

  3. #83
    Undead
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Wow gestern habe ich ihn mir im Kino reingezogen. Meine Erwartungen waren Turmhoch und wurden noch übertroffen. Ganz klar 10/10.

    Als ich das erst mal von Black Swan gehört hatte, erstmal refelxartig auf durchzug geschaltet, Ballett BÄH !!! Doch nicht mit mir, das wär doch gelacht.

    Aber dann habe ich die Kritik bei Filmstarts gelesen (immer gut für eine erste Idee/Meinung) und mir den Trailer angesehen. Dann wurde Die Hauptdarstellerin noch als beste Ausgezeichnet, im Spiegel ein kurzer Artikel über Black Swan und ich beschloss mittlerweile doch nicht zu warten bis er im Dez. auf DVD rauskommt. Weil Kino ist mir meist zu wieder...aber machen wir mal eine Ausnahme.

    Der Film hat einige abstrus komische Momente, einige harte Gewaltspitzen (kurz aber hefig) und riesige Bilder mit einer "perfekten" Natalie Portman (ihr Auftritt in Star Wars ist da schnell vergessen, zum Glück). Sie ist im ganzen Film immer zu sehen (ich meine ohne Ausnahme). Am Ende wird man dann völlig mitgerissen. Welcher Film schafft sowas schon? Ich kann mich an keinen in der letzten Zeit erinnern. Gut, hier mal nette Effekte, da mal eine gutdurchdachte Story, da mal Spannung, aber das man wirklich mitgerissen wird? Das ist wirklich selten.

    Ich könnte mich sogar an den Gedanken gewöhnen mir den Film nocheinmal im Kino anzuschauen, weil gerade dieser Film vom Medium Kino profitiert wie kaum ein anderer.

    Ich bin immer noch ganz geflasht und muss immer wieder an The Black Swan denken.

    P.S. Den Film in irgend eine Schublade zu stecken würde mir schwerfallen. Ich finde er steht für sich selbst.
    Geändert von Black Summer (Necro) (23.01.11 um 18:15:37 Uhr)

  4. #84
    Kuhjunge
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von Black Summer (Necro) Beitrag anzeigen
    Den Film in irgend eine Schublade zu stecken würde mir schwerfallen. Ich finde er steht für sich selbst
    Das finde ich auch. Mir fällt kaum ein Film oder Genre ein, mit dem man den Film vergleichen könnte. Mir fallen Filme wie "Die Fliege", "Karate Kid", "A Chorus Line" ein. Und auchein Film, ähnlich wie "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" indem die Hauptfigur gegen die dunkle Seite in sich kämpft und am Ende selbst umbringt. Welcher Film war das bloß?!!

  5. #85
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Meinst du das ernst? Bitte nicht.

  6. #86
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Gerade vom Kino zurückgekommen. Hat mir schwer gefallen, brachte doch einiges an Abwechslung in den normalen Kino-Alltag.
    Endlich auch wieder ein Film, in dem Natalie Portman ihr ganzes Können zeigen konnte.
    Irgendwie hat sich bei mir zuletzt ihr Prinzessin Leia Image eingebrannt, jetzt wurde ich wieder eines besseren belehrt :-)

  7. #87
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von omahabitch Beitrag anzeigen
    Damit drückst du genau den Widerspruch aus den ich glaube in vielen negativen Reviews zu lesen: Auf der einen Seite nicht gerade subtil, auf der anderen Seite nicht genug auf die Tube gedrückt beim Psychohorror. Gerade diese creepy Atmosphäre wie man sie von Lynch kennt habe ich bei Black Swan auch gespürt. Dieses unterschwellige (=subtile), ungute Gefühl wie in einem wirren Alptraum das ich noch lange vor den Horrorszenen im letzten Teil spürte. Mag ja sein dass das nicht bei jedem Zuschauer ankommt, aber alleine bin ich damit sicher auch nicht.
    Ich beschwere mich nirgends über mangelnde Subtilität im Plot, sondern stelle für mich fest dass dieses nie u. nimmer als subtil zu bezeichnen ist, was aber null stört, da das Manko bei BLACK SWAN ganz woanders liegt. Und zwar beim Psychohorror: da bitte weg von der Subtilität/Zurückhaltung und ordentlich rein klotzen (und weil ich so böse bin: auf der Plot-Ebene ging's ja auch )


    Bzgl. der Mutter hast du mich falsch verstanden, warum sie ihre Karriere aufgab wird natürlich klar gesagt, warum sie ihre Tochter einerseits zur ehrgeizigen Ballerina erzieht, ihr andererseits den Erfolg nicht gönnt ist eine ganz andere Frage. Dass sie Nina sexuell missbraucht wird im Film einige Male (imho durchaus subtil) angedeutet.
    Ja, aber dann zu solchen Schlussfolgerungen zu kommen wie: weil sie es nicht konnte will sie es umso mehr (krankhaft) für ihre Tochter, oder, sie will es doch irgenwie auch nicht weil sie es nicht konnte - sogar wg. ihr (Hass, Eifersucht)
    Ist keine Leistung oder ein grosser Sprung heraus aus dem Meer der Subtilität, sorry, gab's in zig anderen Filmen schon und ist, wie erwähnt, nicht mein Problem mit BLACK SWAN

    BTW
    Den sexuellen Misbrauch sehe ich nirgens. Das kommt eher aus deinem Wunschdenken in dem Film mehr zu sehen als eigentlich da ist. Ein typisches Phänomen bei Filmen ohne subtilen Plot: man interpretiert mehr rein als was da ist, weil man nicht wahrhaben will dass so wenig (u. nur allzu offensichtliches) vorhanden ist.
    ( Spässchen. Jede Interpretation ist gultig, keine wahrer als eine andere )


    Ninas ganze Wahrnehmung ihrer Umwelt wird durch ihre Psyche verzerrt und zwar schon den ganzen Film über. Die Szene mit dem alten Mann in der U_Bahn ist nicht deshalb creepy weil da ein perverser alter Sack sitzt,
    Voll creepy: n oller Sack, der mit seiner Zunge schnallst.


    sondern weil es sein kann dass Nina gerade den Kontakt zur Realität verliert, im angesarrt-werden von einem alten Mann plötzlich eindeutig sexuelle Belästigungen sieht. Es gibt zig Momente in diesem Film die man durchaus auf zwei Arten sehen kann, entweder akzeptiert man sie so wie sie auf der Leinwand geschehen als Realität oder man schreibt sie Ninas gestörter Psyche und verzerrter Wahrnehmung der Umwelt zu.
    Ja, und das als solches zu entschlüsseln ist deiner Meinung nach eingebettet unter einer subtilen Ebene.
    Für mich ist das recht offensichtlich, sorry.


    Wer sagt denn zB. dass Nina am Ende wirklich die Performance ihres Lebens abgibt, vielleicht geht sie einfach auf die Bühne um dort zu sterben, ihr Erfolg und die Bewunderung ihrer Kollegen am Ende spielen sich nur in ihrem Kopf ab. Zumindest dürfte es mit einer klaffenden Bauchwunde schwer sein so akrobatisch zu tanzen.

    Vielleicht stirbt sie auch gar nicht sondern erlebt nur den "inneren" Tod, weil sie ihren weissen Schwan, also ihren ursprünglichen Charakter "töten" musste um Perfektion zu erreichen, weil ihre ursprüngliche, verletzliche und fragile Persönlichkeit in dieser rauhen und sexuellen Welt keine Chance hat und sie nur als schwarzer Schwan überleben kann.

    Vielleicht ist auch alles nur ein Traum.... *gähn*


    Das sind sicher keine zwingenden Interpretationen, aber durchaus legitime. Und ich finde Black Swan lässt dem Zuschauer hier so viel Raum für eigene Wahrnehmungen und Interpretationen, dass die Kritiker die sich an der vermeintlich plumpen Symbolik wie schwarzen und weissen Klamotten stören es sich vielleicht etwas zu einfach machen...
    Genau da gehen wir auseinander: meiner Meinung nach bleibt da nicht "so viel Raum" für Interpretationen, sondern das was offengelegt wird führt zu konsequenten Schlussfolgerungen.

  8. #88
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Spannender und wirkungsvoller Horrorthriller, der jedoch sehr klassische Bilder und Motive für seine zugegeben reichlich simple Geschichte in einer noch simpleren Erzählung findet. Natalie spielt gut, scheitert jedoch wie ihre Figur im Film daran, wirklich glaubhaft den schwarzen Schwan zu geben. Das müssen dann Kostüm und FX wieder ausbügeln, was ganz ordentlich funktioniert.
    Musik, Kamera und durchweg gute Schauspieler (herausragend: Barbara Hershey als Mutter!) machen diesen Genre-Beitrag im Arthouse-Kostüm wirklich sehenswert. Ein wirklich überragender Film ist diese unterhaltsame "Carrie meets The Fly"-Mischung aber letztendlich nicht - dafür ist er viel zu brav und klischeebeladen und pflegt zu sehr das dicke Pathos des Ballett-Märchens, auf dem die Geschichte basiert.
    Man fragt sich unweigerlich, was wohl ein David Cronenberg aus dem Drehbuch gemacht hätte.

  9. #89
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Habe ihn grade das zweite Mal gesehen (was ich sonst nie tue, zumindest nicht im Kino), diesmal als OmU. Zuerst mal ist mir aufgefallen, dass Vincent Cassels Akzent im Original deutlich weniger aufgesetzt klingt, außerdem mag ich Natalie Portmans Stimme. Ansonsten kann ich meine Wertung von 10/10 nur aufrecht erhalten, auch beim zweiten Mal einfach großartig. Was ich besonders bestätigen will ist, dass die erste Stunde schon gute Aussicht auf den Rest gibt, wenn man sich darauf einlässt. Hier kann man unter der Oberfläche viel erkennen, was aber meine Mitschauer bspw nicht getan haben, die waren sehr erstaunt als ich meinte, dass der Hauptgrund für das Verhalten Ninas das gestörte Verhältnis zu ihrer Mutter ist. Man kann zwar viel darüber spekulieren, was wohl vorgefallen ist, aber dass IRGENDETWAS gewesen sein muss, ist doch sehr deutlich. Außerdem ist mir nun auch klar geworden, dass Thomas und Lily zu jeder Zeit im Film immer nur das Beste für Nina wollen, hier wird einfach nur geschickt Katz und Maus mit dem Zuschauer gespielt.
    Im Großen kann ich mich omahabitch nur anschließen.

  10. #90
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    @TRAXX: Der sexuelle Missbrauch durch die Mutter ist schon relativ deutlich angelegt, das ist imho noch das offensichtlichste der von mir angesprochenen Elemente. Als Nina beim masturbieren ihre schlafende Mutter im Raum sieht ist das ein klares Zeichen für die Verbindung zwischen Ninas Sexualität und ihrer Mutter, und es gibt andere (subtilere) Indizien, achte zB. mal auf die Spannung zwischen beiden als Nina von ihrer Mutter ausgezogen wird et. pp. viele andere Hinweise wurden von mir schon genannt, der Film ist voll davon.

    Einerseits sagst du der Film sei zu oberflächlich, andererseits denkst du, Schlussfolgerungen aus solch klaren Hinweisen seien "zuviel hineininterpretiert"...

    Und wie gesagt glaube ich dass gerade "mehr Psychohorror" dem Film absolut nicht gut getan hätte. Black Swan ist die subtilere Variante von Die Fliege, Naked Lunch und anderen Geschichten in denen sich psychische Vorgänge physisch manifestieren. Aber es ist eben viel mehr als das, es ist in erster Linie ein Drama um das menschliche Streben nach Perfektion und die charakterlichen Opfer die man bringt um sich der vermeintlich perfekten Welt anzupassen. Wie viel von sich selbst opfert man um es anderen recht zu machen? Ich bin daher froh dass Aronofsky den Psychohorror nicht übertrieben hat da diese Elemente eben gerade nicht selbstzweckhaft sind und nicht dem Schauwert dienen. Man hatsicher schon mehr und bessere Schockeffekte in Filmen gesehen, aber selten so sehr im Plot und dem Charakter verankert.

    Ich kann ja verstehen dass es Geschmackssache ist ob man seinen Horror lieber deftig und direkt oder unterschwellig und über die Stimmung transportiert haben möchte, ich liebe auch die body horror Exzesse von Cronenberg. Aber das macht einen Film imho nicht besser oder schlechter, es kommt aufs Gesamtpaket an, und da hatte Black Swan meiner Meinung nach exakt das richtige Verhältnis aus Sichtbarem und Unterschwelligem (also subtil ).

    Nix für Ungut, ich akzeptiere deine Meinung aber vielleicht solltest du dem Film auf BluRay nochmal ne Chance geben, ich glaube nicht dass ich und alle die diese Elemente sehen sich das nur ausmalen.
    Geändert von omahabitch (24.01.11 um 01:10:10 Uhr)

  11. #91
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von Bewitched240 Beitrag anzeigen
    Jo, klasse Vergleich vom executor ...
    Watt? Dir ist schon klar, dass sich das auf das "schwule Genre" des Balletfilms bezog?
    "Black Swan" an sich hat zwar dieses Setting, aber ist von einem "Balletfilm" in etwa so weit entfernt wie, naja, Kuhjunge hats schon gesagt, ein Italo-Western.

    Und @Kuhjunge: Statt hier (mal) wieder etwas abzuspinnen: "Das Horrorzeugs und das Lesbengefummel" ist in den eigentlichen Trailern doch kaum enthalten, oder? Wahrscheinlich gehen Leute in den Film, die ein psychologisches Drama mit möglichen Thrilleraspekten erwarten. Und die sind dann wohl auch die richtige Zielgruppe. Ganz abgesehen von den von cts angesprochenen Menschen, die eben wegen Aronofsky oder eben anderen Leutchen des Drehteams zuschlagen werden.

  12. #92
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen

    Und @Kuhjunge: Statt hier (mal) wieder etwas abzuspinnen: "Das Horrorzeugs und das Lesbengefummel" ist in den eigentlichen Trailern doch kaum enthalten, oder? Wahrscheinlich gehen Leute in den Film, die ein psychologisches Drama mit möglichen Thrilleraspekten erwarten. Und die sind dann wohl auch die richtige Zielgruppe. Ganz abgesehen von den von cts angesprochenen Menschen, die eben wegen Aronofsky oder eben anderen Leutchen des Drehteams zuschlagen werden.
    Bei mir sassen exakt 8 Leute im Programmkino. Neben mir und Begleitung eine Rentnerin (die nach der Sexszene ging und nicht wiederkam), ein (vermeintlicher) Student und 4 Mädels die vorm Kino über ihre Ballettstunden gesprochen haben.

  13. #93
    Kuhjunge
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Film landet in Deutschland auf Platz 1.
    http://www.mediabiz.de/film/news/deu...-spitze/300433
    Warum auch immer.

  14. #94
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Weil keine Schulferien mehr sind.

  15. #95
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Ganz interessantes Interview mit dem Regisseur:

    http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,740782,00.html

  16. #96
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    @SaberRider21:
    Genau den Link wollte ich auch hier posten.

    Zitat Zitat von Darren Aronofsky
    Das ist der Grund, warum wir großen Künstlern so gerne zusehen: Michael Jordan, Zinedine Zidane, Mick Jagger. Oder, für Sie als Deutschen, David Hasselhoff.

  17. #97
    Undead
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von Kumbao Beitrag anzeigen
    @SaberRider21:
    Genau den Link wollte ich auch hier posten.
    dito

  18. #98
    went neutral
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Absolut großartiger Film. Das Kinojahr kann gerne so weitergehen.

  19. #99
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von omahabitch Beitrag anzeigen
    @TRAXX: Der sexuelle Missbrauch durch die Mutter ist schon relativ deutlich angelegt, das ist imho noch das offensichtlichste der von mir angesprochenen Elemente. Als Nina beim masturbieren ihre schlafende Mutter im Raum sieht ist das ein klares Zeichen für die Verbindung zwischen Ninas Sexualität und ihrer Mutter,
    Oder das die Mutter Nina null Freiraum für Entwicklung / Entfaltung lässt, sie an die Kette legt u. dressiert.


    und es gibt andere (subtilere) Indizien, achte zB. mal auf die Spannung zwischen beiden als Nina von ihrer Mutter ausgezogen wird et. pp. viele andere Hinweise wurden von mir schon genannt, der Film ist voll davon.
    Wegen den Kratzern.


    Einerseits sagst du der Film sei zu oberflächlich, andererseits denkst du, Schlussfolgerungen aus solch klaren Hinweisen seien "zuviel hineininterpretiert"...
    Bitte was !!!???!!!
    Wo habe ich behauptet der Film sei oberflächlich? Denk mal bitte nach!
    Nur weil ich, im Gegensatz zu dir, den Film nicht als mega-subtil einstufe heisst das nicht er sei oberflächlich.
    Klare Hinweise bringen meist klare Schlussfolgerungen. Siehe oben:
    Ausziehen = Kratzer, Masturbation = Einengung (offensichtliche Interpretation)
    Ausziehen, Masturbation = sex. Misbrauch (Überinterpretation [was auch okay ist])


    Und wie gesagt glaube ich dass gerade "mehr Psychohorror" dem Film absolut nicht gut getan hätte. Black Swan ist die subtilere Variante von Die Fliege, Naked Lunch und anderen Geschichten in denen sich psychische Vorgänge physisch manifestieren. Aber es ist eben viel mehr als das, es ist in erster Linie ein Drama um das menschliche Streben nach Perfektion und die charakterlichen Opfer die man bringt um sich der vermeintlich perfekten Welt anzupassen. Wie viel von sich selbst opfert man um es anderen recht zu machen? Ich bin daher froh dass Aronofsky den Psychohorror nicht übertrieben hat da diese Elemente eben gerade nicht selbstzweckhaft sind und nicht dem Schauwert dienen. Man hatsicher schon mehr und bessere Schockeffekte in Filmen gesehen, aber selten so sehr im Plot und dem Charakter verankert
    .
    Eben wg. deinen aufgeführten Punkten wäre mehr Psychohorror ja nicht zum Selbstzweck verkommen.


    Ich kann ja verstehen dass es Geschmackssache ist ob man seinen Horror lieber deftig und direkt oder unterschwellig und über die Stimmung transportiert haben möchte, ich liebe auch die body horror Exzesse von Cronenberg. Aber das macht einen Film imho nicht besser oder schlechter, es kommt aufs Gesamtpaket an, und da hatte Black Swan meiner Meinung nach exakt das richtige Verhältnis aus Sichtbarem und Unterschwelligem (also subtil ).
    Wie schon erwähnt : da gehen wir auseinander, eigentlich fast nur da. Ein bischen Exzess schadet nie. Und damit meine ich nicht Hektoliter Blut & Gekröse, sondern einfach mehr Verstörtheit. Bei REQUIEM war ich zb völlig fertig, aber sowas von.


    Nix für Ungut, ich akzeptiere deine Meinung aber vielleicht solltest du dem Film auf BluRay nochmal ne Chance geben, ich glaube nicht dass ich und alle die diese Elemente sehen sich das nur ausmalen.
    Das Erschienen der BD dauert mir schon fast zu lang. Überlege echt da nochmal reinzugehen...

  20. #100
    Undead
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Mal eine Frage zum Ende:

    Das Ende ist zwar in gewisser Weise offen gelassen, ähnlich wie bei The Wrestler (vor seinem großen Sprung), aber irgendwie sieht es doch mehr nach sterben, als nach überleben aus...sprich ich denke sie stribt bzw. ist gerade gestorben. Allgemeiner Konsens..?

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