Cinefacts

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  1. #121
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Nachdem ich zuletzt kaum Zeit für Kinobesuche hatte, gönn ich mir heute zusammen mit meiner Freundin gleich zwei Filme: "Tron: Legacy" und "Blck Swan" stehen auf dem Programm... die Vorfreude auf letzteren ist nach dem Lesen einiger Postings hier gewaltig!

  2. #122
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Film hat mich schwer begeistert, handwerklich perfekt, schön düster und mit genügend Fragezeichen, um sich danach ein paar Gedanken zu machen.

    Schön auch, dass solche eher anspruchsvolle Kost gleichzeitig auch so erfolgreich ist.

  3. #123
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    So, wieder wach (langes Wochenende ), dann kann ich ja mal dazu Stellung nehmen, wo und warum Natalie Portman meiner Meinung nach glänzt und "vermeintliche" Schächen bei der Inzenierung überstrahlt (damit Executer und ich dann "hoffentlich" auf einer Wellenlänge sind oder auch nicht )

    Ein einzelnes Beispiel aus dem Film will ich jetzt gar nicht herausgreifen, da sich dies eh durch den ganzen Film zieht. Darren trägt bisweilen verdammt dick auf und nimmt eigendlich immer einiges vorweg, wodurch normalerweise der Zuschauer nun sagen müsset "ah ja, ist ja klar, ok, musst ja so kommen, kenn ich schon, (schalt geistig ab, Leerlauf)". ABER ich habe es so empfunden im Kino das man so reingezogen wird durch die Performance von Natalie, das man dies eben nicht denkt, weil man gar nicht dazu kommt. Und das passiert hauptsächlich dadruch (nach einem anfänglichen Bodenbereitend von Darren) das Natalie zu 100% perfekt spielt, egal was gerade in der jeweiligen Szene verlangt wird. Das in Verbindung mit der schon intensiven Inzenierung wird man nur noch reingezogen, tiefer und tiefer. Man hinterfragt nichts mehr, sondern sintz nur auf auf den Tripp in erster Reihe, und folgt gebannt jedem neuen Bild, jeder neuen Wendung. Eine andere Darstellerin hätte das meiner Meinung nach (ganz genau werden wir es zwar nie wissen, logisch, man kann hier nur abwägen, jede Diskussion dies bzgl. wäre einzig müssig) nicht so zu 100% durchgezogen bekommen und dann wäre der Film aber ganz gewaltig ins Straucheln gekommen, weil Darrens Ansatz (Bewusst oder nicht Bewusst, wer weiß das schon, wenn man nur aufs Ergebnis schaut auch egal) dann nicht mehr gegriffen hätte. Das wäre dann ggf. ein Genickbruch des Films geworden. Er wäre ins lächerliche und oder kitschige Abgerutscht, wenn man auf einmal nur bei einer einzigen Szene Natalie nicht mehr das blind abkaufen würde was sie da gerade auffährt.

    Es gibt zwar auch andere Filme wo ein Darsteller voll flasht, zu 100%, wie z.B. der Joker in The Dark Knight, ABER der Joker ist da nur sagen wir mal 20% im Film überhaupt präsent und dann spielt halt nur noch ein Bale zwar sehr solide, aber an anderen Stellen verkommt der Film dann unweilgerlich zum .... "Film". Man kauft das einfach nicht mehr als Zuschauer. (Z.B. die anderen Ganster, man sind die Banane) 160 min. voll mit dem Joker hätte ich gekauft (ohne Nachzudenken), Comicverfilmung hin oder her, aber so nicht. Und Nolan ist meiner Meinung einer der ganz Großen, siehe Inception. Ich würde nie etwas auf ihn kommen lassen, aber meine Sätze vorher stehen dennoch. Nolan hin oder her.

    Ich hoffe ich konnte meinen Punkt irgendwie ausführen, wenn nicht ist auch egal. Das Medium Forum ist ja in sich Beschränkt (Post für Post, Zitat an Zitat). Diskussionen werden recht schnell müsig, Unübersichtlich und missverständlich, bis am Ende nur noch meistens zählt wer am lautesten schreit und oder sich gerade selbst grandios zum Affen macht.

    P.S. Ich hoffe ich finde nächstes Wochende Zeit ihn mir ein zweites mal im Kino zu geben.
    Im Moment halte ich ihn für den besten Film den ich je gesehen habe, da müssen selbst Fight Club und ähnliche Kaliber einen Schritt zurücktreten. Und das bei einem "Ballett" Film, für mich selbst nur schwer zu begreifen
    Geändert von Black Summer (Necro) (30.01.11 um 13:35:25 Uhr)

  4. #124
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von DorianGrey Beitrag anzeigen
    Auf jeden Fall hat sie ein Jahr vor Beginn der Dreharbeiten mit dem Training angefangen und zuletzt wohl acht Stunden am Tag geübt. Ich meine aber auch mal gelesen zu haben, dass Natalie Portman in ihrer Kindheit Ballettunterricht gehabt hat.
    Kein Ballettunterricht als Kind, Mila Kunis hatte in ihrer Kindheit ein paar Stunden aber nichts nennenswertes. Beide hatten vor den Dreharbeiten 5 Stunden am Tag Unterricht, sieben Tage die Woche mehrere Monate lang.

  5. #125
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen

    Und ich wüsste jetzt auch Anhieb nicht im Geringsten, welche "inszenatorischen Schwächen" von der Portman "abgefangen" wurden.
    Klar, das Mädel war ganz gut in der Rolle, aber eigentlich das Meiste kam dadurch, dass sie sowohl durch ihr Aussehen überhaupt als Ballettänzerin eben realistisch wirkt, als auch, dass das Drehbuch ihr eben extrem dankbare Momente zuschiebt, für die man nun schon Jessica Alba sein müsste, um diese zu versemmeln. Die Rolle passt eben vor allem optisch wie die Faust aufs Auge zu ihr und ihrem generellen, oftmals zwar intensiven, aber unnahbaren Auftreten und Schauspiel. Die beste Rolle von Natalie Portman ist immer noch die in "Leon - Der Profi" gewesen und alles Andere kommt irgendwo darunter...
    Ihr Aussehen als Balletttänzerin verdankt sie vor allem einer Hungerkur mit der sie für die Rolle 10kg abspeckte, wenn man sich Portman in ihren anderen aktuellen Filmen anschaut wirkt sie im Vergleich dazu richtig "speckig" Und gerade dieses abgemagerte (aber auch wieder grazile und zerbrechliche) Aussehen ist durchaus ein Teil ihrer Darstellung und auch als solcher zu honorieren. Dazu kommt vor allem in den Ballettszenen ihre Mimik, vor allem natürlich in den Szenen vor dem Ende bei dem sie leider mit Make Up zugekleistert ist. Meine Freundin hatte lange Ballettunterricht und sagte dass gerade Geischtsausdruck und Mimik beim Ballet unglaublich wichtig seien. Ich hab Null Ahnung von sowas, aber nach dem Film glaube ichs ihr. Deine Ansicht, diese Rolle hätte von fast jeder Schauspielerin auf die gleiche Weise dargestellt werden können halte ich für... abenteuerlich. Aber hey, ich respektiere sie.
    Geändert von omahabitch (30.01.11 um 13:51:26 Uhr)

  6. #126
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von omahabitch Beitrag anzeigen
    Deine Ansicht, diese Rolle hätte von fast jeder Schauspielerin auf die gleiche Weise dargestellt werden können halte ich für... abenteuerlich. Aber hey, ich respektiere sie.
    So krass hab ich das doch gar nicht ausgedrückt. In dem von dir zitierten Text hab ich doch sogar geschrieben, dass Portman eben so gut wirkt, weil die Rolle eben wie die Faust aufs Auge zu ihr passt. Meinte dahingehend ja nur, dass ich die Natalie jetzt nicht für eine sonderliche Über-Schauspielerin halte, sondern eher fürs gehobene Mittelmaß.

    Und was das Ballet angeht: Ich hab meine Cousine früher oftmals zum Balletunterricht gefahren und da den teilweise ziemlich harten Drill mitbekommen (und wegen mir wäre beim ersten Mal fast die Polizei gerufen worden, aber das ist ne andere Geschichte ). Das ist alles verdammt hartes Training für Körper und Geist, damit nicht auch nur das Geringste nachher dem Zufall überlassen wird. Als Einstimmung wurde da die Geschichte von einer Ballettänzerin erzählt, deren Konkurrentin ihr Nägel oder so ein Zeugs in die Schuhe getan hat, um ihre Darbietung zu ruinieren mit der Moral, dass die Tänzerin eiskalt weiter getanzt hat und danach nicht mehr mehr tanzen konnte, aber zumindest ihre letzte Darbietung ohne Wenn und Aber perfekt durchgezogen hatte. Und die Lehrerin dann: "Auch wenn ihr das mit den Nägeln (Anm.: oder was auch immer das war, wie gesagt, keine Ahnung mehr) natürlich nicht machen sollt, so ist die Moral von der Geschichte: Mit richtigem Training und Tapferkeit sollte man sich immer bemühen, das was man tut perfekt zu machen."

    Musste da auch am Anfang von "Black Swan" dran denken und schmunzeln. Ballet ist eben schon ziemlich "hardcore".

  7. #127
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    So krass hab ich das doch gar nicht ausgedrückt. In dem von dir zitierten Text hab ich doch sogar geschrieben, dass Portman eben so gut wirkt, weil die Rolle eben wie die Faust aufs Auge zu ihr passt. Meinte dahingehend ja nur, dass ich die Natalie jetzt nicht für eine sonderliche Über-Schauspielerin halte, sondern eher fürs gehobene Mittelmaß.
    Ok, hatte deinen Satz so gelesen dass die Rolle jede außer Alba hätte spielen können.

  8. #128
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Neee. Das war nur Spitze gegen die Alba'sche nach dem Motto: "So gut als Schauspielerin muss man bei dieser sehr dankbaren Rolle auch wieder nicht sein. Und man müsste schon Jessica Alba sein, um die Rolle dann noch in den Sand zu setzen"!

  9. #129
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von omahabitch Beitrag anzeigen
    Kein Ballettunterricht als Kind, Mila Kunis hatte in ihrer Kindheit ein paar Stunden aber nichts nennenswertes. Beide hatten vor den Dreharbeiten 5 Stunden am Tag Unterricht, sieben Tage die Woche mehrere Monate lang.
    Das hebt ihre Leistung(en) noch mehr hervor. Holt man die Mühen im Vorfeld des Films mit ins Boot, hat Natalie Portman den Oscar auf jeden Fall verdient.

  10. #130
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von Lacrois Beitrag anzeigen
    Film hat mich schwer begeistert, handwerklich perfekt, schön düster und mit genügend Fragezeichen, um sich danach ein paar Gedanken zu machen.

    Schön auch, dass solche eher anspruchsvolle Kost gleichzeitig auch so erfolgreich ist.
    Das kann ich nur unterstreichen!
    Ich habe mich lange auf den Film gefreut und wurde nicht enttäuscht. Portman ist absolut grandios!!
    Werde mir den Streifen auf jeden Fall noch mal reinziehen die nächsten Tage

  11. #131
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Ein geniales Stück Film! Mit einem dermaßen perfekten Drehbuch wie es nicht alle Tage geschrieben wird und einer grandiosen Natalie Portman, die mit diesem Film tatsächlich erwachsen geworden ist.

    Ganz besonders gelungen ist aus meiner Sicht:
    Ein Aranofsky-typischer Film hinsichtlich Symbolik. Bestes Beispiel ist die Ballerina-Spieluhr: eine kleine Figur wird immer wieder (von Ninas Mutter) aufgezogen, um sich immer wieder gut funktionierend zu Musik im Kreis zu drehen, bis sie von Natalie-Portman selbst zerstört wird. Das Ende wird lange vor dem Schluss vorweg genommen.

    Aranofsky-typisch ein Film auch voller Symbolik. Bestes Beispiel ist die Ballerina-Spieluhr: eine kleine Figur wird immer wieder aufgezogen, um sich immer wieder gut funktionierend zu Musik im Kreis zu drehen, bis sie von Natalie-Portman selbst zerstört wird.

    Schwachpunkte? Kein einziger! Eine ganz dicke 10/10

  12. #132
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Mein lieber Schwan,

    der Film hat mir leider gar nicht zugesagt. Ich fand den Streifen leider ziemlich unspannend, vorhersehbar und belanglos. Von Psycho, Thriller oder gar Horrorelementen konnte ich da leider herzlich wenig entdecken. Der Film ist vorhersehbar, langatmig und erstaunlich arm an kreativen und im Gedächtnis bleibenden Momenten. Eine düstere Atmosphäre wollte sich bei mir so überhaupt nicht einstellen. Mir reicht es einfach nicht, wenn im Übungssaal überraschend das Licht ausgeht oder kurz mal was dunkles an der Kamera vorbeihuscht. Da lobe ich mir doch einen Film wie Jacob's Ladder. Der Film trumpft mit einigen wirklich verstörenden und interssanten Bildern auf.


    Natalie Portman spielt gut, aber in V for Vendetta hat sie mir wesentlich besser gefallen. Dort finde ich in den Szenen im unterirdischen Versteck sowohl die Atmosphäre als auch die Dialoge wesentlich besser. In diesem Zusammenhang hat mich Black Swan völlig kalt gelassen. Und wenn ich mir einen düsteren spannenden Film anschauen möchte, dann schaue ich Mullholland Drive. Dort fühle ich mich als Zuschauer wesentlich mehr gefordert was das Mitfiebern und Mitdenken angeht als im gesamten Black Swan. In meinen Augen liegen zwischen diesen Filmen Welten. Von daher kann ich persönlich diese ganzen 10/10 Reviews absolut nicht nachvollziehen.

    Ich würde sogar dreist behaupten. Ohne den Hype und ohne den bekannten Namen des Regisseurs hätten den Film doch wohl eine Menge Zuschauer im TV auf 3.Sat nach 30 Minuten weggeschaltet.

    Nun muss man dem Film zu Gute halten, daß er von der technischen Seite wie Licht, Kamera etc sehr gut gemacht ist. Aber mir persönlich reicht das nicht. Ein guter Film braucht für mich eine gute und fesselnde Handlung. Ich fand Black Swan zu inhaltslos. Das ist reines EyeCandy und wahrscheinlich ein feuchter Traum für Balettfreaks (immerhin wird in dem Film verdammt viel getanzt). Wer sich einen Thriller, Psycho oder gar Horrorfilm erwartet, sollte sich nochmal überlegen ob sich der Kinobesuch lohnt.

    Fazit: 5/10

  13. #133
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von omahabitch Beitrag anzeigen
    Kein Ballettunterricht als Kind, Mila Kunis hatte in ihrer Kindheit ein paar Stunden aber nichts nennenswertes. Beide hatten vor den Dreharbeiten 5 Stunden am Tag Unterricht, sieben Tage die Woche mehrere Monate lang.
    In diesem Interview erzählt sie, dass sie bis zum Alter von 12 Jahren Unterricht hatte und dann vor Drehbeginn wieder damit angefangen hat.

    http://www.nw-news.de/owl/kultur/418..._Kindheit.html

  14. #134
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Interessant, Aronofsky meinte mal in einem Interview sie hätte keine Erfahrung gehabt. Allerdings machen die 15 Jahre dazwischen die Leistung auch nicht schlechter

  15. #135
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von mistajericho Beitrag anzeigen
    der Film hat mir leider gar nicht zugesagt. Ich fand den Streifen leider ziemlich unspannend, vorhersehbar und belanglos. Von Psycho, Thriller oder gar Horrorelementen konnte ich da leider herzlich wenig entdecken. Der Film ist vorhersehbar, langatmig und erstaunlich arm an kreativen und im Gedächtnis bleibenden Momenten. Eine düstere Atmosphäre wollte sich bei mir so überhaupt nicht einstellen. Mir reicht es einfach nicht, wenn im Übungssaal überraschend das Licht ausgeht oder kurz mal was dunkles an der Kamera vorbeihuscht. Da lobe ich mir doch einen Film wie Jacob's Ladder. Der Film trumpft mit einigen wirklich verstörenden und interssanten Bildern auf.
    So wie ich das lese, bist du mit ganz anderen (falschen?) Erwartungen in den Film gegangen, die der Film dann auch so gar nicht erfüllen konnte.
    Dann ist man am Ende sicherlich enttäuscht. Aber daraus muss sich dann nicht unbedingt schlussfolgern lassen, das der Film nicht gut war...

  16. #136
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von Black Summer (Necro) Beitrag anzeigen
    So wie ich das lese, bist du mit ganz anderen (falschen?) Erwartungen in den Film gegangen, die der Film dann auch so gar nicht erfüllen konnte.
    Dann ist man am Ende sicherlich enttäuscht. Aber daraus muss sich dann nicht unbedingt schlussfolgern lassen, das der Film nicht gut war...
    An deiner Einschätzung mag durchaus was dran sein. Ich habe mir wesentlich mehr Spannung und Thriller Elemente erwartet/erhofft. Teilweise war in positiven Reviews sogar von einem ausgezeichneten Horrorfilm die Rede. Ich denke letzteres ist Black Swan nun wirklich nicht.

    Abschliessend erlaube ich mir die Frage welche Erwartungen "Black Swan" denn in euren Augen zu erfüllen bereit ist und was der Film sein möchte? Ich erkenne auf kaum einer Ebene ein Meisterwerk. Und das sage ich mit Bedauern, denn ich habe mir von dem Streifen sehr viel erhofft.

  17. #137
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von mistajericho Beitrag anzeigen
    Ich habe mir wesentlich mehr Spannung und Thriller Elemente erwartet/erhofft.
    In einem Ballett-Film?
    Es gab natürlich ein paar stümperhafte Kritiken die etwas von Horrorfilm geschwafelt haben. Das muß man natürlich relativieren: FÜR einen Ballettfilm waren überraschend VIELE Horrorelemente drin. Das macht ihn noch lange nicht zu Saw 9.

  18. #138
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von mistajericho Beitrag anzeigen
    ...
    Abschliessend erlaube ich mir die Frage welche Erwartungen "Black Swan" denn in euren Augen zu erfüllen bereit ist und was der Film sein möchte?...
    Meine Erwartungen: Ich hab mir einfach einen guten Film erhofft und den (in meinen Augen) bekommen.

    Speziell die Tatsache, dass er sich nicht so einfach in ein Genre, sprich eine Schublade, einordnen lässt, hat es für mich übrigens spannend und interessant gemacht. Nur eines noch: einen Ballettfilm hab ich genausowenig erwartet wie einen "klassischen" Horrorfilm und das war der Film auch nicht, auch wenn von beidem doch einiges enthalten war. Aber das hat einem doch schon der Trailer gezeigt...
    Geändert von montana (31.01.11 um 17:24:58 Uhr)

  19. #139
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von mistajericho Beitrag anzeigen
    An deiner Einschätzung mag durchaus was dran sein. Ich habe mir wesentlich mehr Spannung und Thriller Elemente erwartet/erhofft. Teilweise war in positiven Reviews sogar von einem ausgezeichneten Horrorfilm die Rede. Ich denke letzteres ist Black Swan nun wirklich nicht.

    Abschliessend erlaube ich mir die Frage welche Erwartungen "Black Swan" denn in euren Augen zu erfüllen bereit ist und was der Film sein möchte? Ich erkenne auf kaum einer Ebene ein Meisterwerk. Und das sage ich mit Bedauern, denn ich habe mir von dem Streifen sehr viel erhofft.
    Ich bin von einem Psychodrama ausgegangen und wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Ich habe positivst geplättet das Kino verlassen. Und dabei habe ich normalerweise NULL Interesse an Ballett. Und hätte mir jemand gesagt, dass eines Tages jemand kommt und mich begeistern könnte mit einem Mix aus (Psycho-)Drama, Tanzfilm und coming-of-age-Story vor dem "Schwanensee"-Hintergrund - ich hätte ihn für verrückt erklärt. An dem Film passt aus meiner Sicht einfach alles: Brilliantes Drehbuch, brillianter Cast (ich frage mich, wieso Vincent Cassel so selten positiv erwähnt wird), packende Inszenierung. Es ist eine Freude (auf Portmans schauspielerische Leistung bezogen) und eine Qual zugleich, Ninas Verwandlung in den schwarzen Schwan zu verfolgen.

  20. #140
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    AW: Black Swan (von Darren Aronofsky)

    Zitat Zitat von montana Beitrag anzeigen
    Aber das hat einem doch schon der Trailer gezeigt...
    Also nach Ansicht des Trailers habe ich schon auf einen düsteren, spannenden Thriller mit Mystery Elementen spekuliert. Das Ballettsetting habe ich dabei als recht interessant für einen Thriller empfunden. Am Ende ist der Film aber eben doch sehr gradlinig. Es ist doch mehr oder weniger zu jedem Zeitpunkt klar was passieren wird. Ich habe nie wirklich eine Art von Bedrohung für die Protagonistin verspürt. Etwas weniger Tanzszenen, etwas komplexere Story. Das hätte mir sehr wahrscheinlich mehr zugesagt. Ist Aronofsky eigentlich ein Ballettfreak? Gibt es von ihm eine Aussage, was ihn an Swan Lake fasziniert?

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