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  1. #61
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    @LJSilver:

    Das Positiv-Beispiel mit "Das Boot" ist wohl nur ein Witz. Ich hab mir mal den Spaß gemacht und die englischen Untertitel bei der deutschen DVD angeschaltet, da war ja ein Bock nach dem anderen drin. Mir fällt als konkretes Beispiel die Szene ein, wo jemand sagt "Das ist wie bei 'ner Jungfrau - da müssen wir unsern Kahn mit Vaseline einschmiern", aus dem Satz wurde in der englischen Übersetzung "It's like the eye of a needle".
    Völlig bescheuert!!!

  2. #62
    Ex-New Yorker
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Das ist aber eine passende Übersetzung, wenn etwas Großes ohne Schaden durch etwas Kleines soll! Im Deutschen gibt es analog noch das Kamel, was durchs Nadelohr muss...

  3. #63
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Das Kamel mit dem Nadelohr ist wohl eher das Gegenstück zum "Eye of a needle".
    Das liest sich hier eher wie eine Zensur (Schere im Kopf?) weil's zu schlüpfrig ist

  4. #64
    Ex-New Yorker
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Gestern Abend habe ich mir die Eureka-BD angeschaut. Lorree in Englisch ist wirklich eine erstaunliche Rarität, aber auch die Quali und Aufmachung des Produkts gefällt mir.

  5. #65
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Zitat Zitat von arni75 Beitrag anzeigen
    Gestern Abend habe ich mir die Eureka-BD angeschaut. Lorree in Englisch ist wirklich eine erstaunliche Rarität, aber auch die Quali und Aufmachung des Produkts gefällt mir.
    Peter Lorre hat auf englisch deutlich mehr Filme gedreht als auf deutsch.

  6. #66
    Ex-New Yorker
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Aber bisher galten andere Filme als seine engl. Premiere.

  7. #67
    TLEFilms Film Restoration
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Zitat Zitat von Shaun the Sheep Beitrag anzeigen
    Peter Lorre hat auf englisch deutlich mehr Filme gedreht als auf deutsch.
    Zitat Zitat von arni75 Beitrag anzeigen
    Aber bisher galten andere Filme als seine engl. Premiere.
    Das ist richtig, und in der Endkonsequenz ist dies auch weiter richtig so. "Andere" ist in diesem Fall THE MAN WHO KNEW TOO MUCH von Hitchcock (1934). "M" wurde aber nur "over voiced", also von ihm synchronsiert. Lorre sprach damals kein Englisch und musste alles phonetisch lernen. Er lernte dies erst nach seiner Ankunft in den USA richtig.

  8. #68
    Ex-New Yorker
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Wenn ich nicht komplett geschielt habe, hat Lorre aber die Schlüsselsequenz am Ende tatsächlich neu vor der Kamera in Englisch aufgenommen, denn Lippenbewegungen entsprechen exakt den engl. Sätzen und die Szene sieht etwas anders aus. Zudem gibt es Szenen wie das Telefonat mit dem Polizeichef, wo engl. Schauspieler die dt. Schauspieler ersetzt haben.

  9. #69
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Laut Booklet wurde die Szene extra für die britische Fassung neu aufgenommen.
    Lorres Englisch mit wienerischem Akzent finde ich köstlich!

  10. #70
    Vote for the Wurst!
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Zitat Zitat von Will Barks Beitrag anzeigen
    Laut Booklet wurde die Szene extra für die britische Fassung neu aufgenommen.
    Lorres Englisch mit wienerischem Akzent finde ich köstlich!
    Laut Booklet wurde ein Jahr nach der deutschen Premiere neue Szenen für die französische und englische Fassung gedreht. Beide Auslandversionen wurden zwar überwiegend synchronisiert, aber für die Schlussszenen haben Lorre und ein anderer Darsteller die Dialoge in franz. bzw. englisch eingesprochen. Während das Booklet klarstellt, dass der franz. Set-Ton aber nicht verwendet wurde und Lorre sich später selbst auf Französisch synchronisiert hat, bleibt es bez. der englischen Fassung etwas unklar. Für mich hört es sich aber auch so an, als ob hier der O-Set-Ton benutzt wurde.

  11. #71
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Ich hab' mir eben die Criterion angesehen, und leider leistet diese sich für uns native speaker einen etwas ärgerlichen Fauxpas: Englische fest eingebrannte Einblendungen für ein paar Übersetzungen, wie beispielsweise ein "public school" für die Grundschule oder ein "sandwiches" für die Tafel mit Wurst, Brot und Käse usw. sowie ein paar weitere (die normalen UTs sind natürlich optional). Wie sieht's damit denn bei der Eureka aus? Ist jetzt zwar ohnehin egal, aber es interessiert mich trotzdem.

  12. #72
    Tongue Shaver
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Die Eureka hat keine eingebrannten Einblendungen.

  13. #73
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Zitat Zitat von Rigby Reardon Beitrag anzeigen
    Die Eureka hat keine eingebrannten Einblendungen.
    Danke. Hab' ich mir schon gedacht. Da wäre mir die Eureka jetzt ehrlich gesagt lieber gewesen, denn die UTs stören mich mehr als ein nicht 100%ig dem Original entsprechendes Bild . Doppelt kaufe ich mir den Film aber auch nicht. Vielleicht hilft es anderen ja wenigstens bei der Entscheidung für eine der beiden Discs...

  14. #74
    Tongue Shaver
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Zitat Zitat von andreasy969 Beitrag anzeigen
    Danke. Hab' ich mir schon gedacht. Da wäre mir die Eureka jetzt ehrlich gesagt lieber gewesen, denn die UTs stören mich mehr als ein nicht 100%ig dem Original entsprechendes Bild . Doppelt kaufe ich mir den Film aber auch nicht. Vielleicht hilft es anderen ja wenigstens bei der Entscheidung für eine der beiden Discs...
    Falls Du einen HTPC hast und es evtl. doch nicht fest in's Video eingebrannte, sondern normale Zwangsuntertitel sind, kannst Du den Film evtl. einfach remuxen ...

    Was das mit dem 100% Originalbild angeht, wäre ich mir übrigens auch nicht so sicher. Niemand weiß genau, wie eine Vorführung des Films vor 80 Jahren ausgesehen hat. Auch Fachleute können nur mehr oder weniger fundierte Vermutungen anstellen.

  15. #75
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Zitat Zitat von Rigby Reardon Beitrag anzeigen
    Falls Du einen HTPC hast und es evtl. doch nicht fest in's Video eingebrannte, sondern normale Zwangsuntertitel sind, kannst Du den Film evtl. einfach remuxen ...
    Ja, das sollte prinzipiell schon möglich sein, da die Einblendungen vom Player zu kommen scheinen (ich hab's nur mal kurz mit der "Vorspulmethode" getestet, wo die Einblendungen nicht im Bild vorhanden sind). Die Einblendungen sind aber nicht über eine UT-Spur realisiert.

    Was das mit dem 100% Originalbild angeht, wäre ich mir übrigens auch nicht so sicher. Niemand weiß genau, wie eine Vorführung des Films vor 80 Jahren ausgesehen hat. Auch Fachleute können nur mehr oder weniger fundierte Vermutungen anstellen.
    Das ist mir schon klar . Sofern die Screenshost der Eureka Disc im beaver Review korrekt sind, erscheint mir rein subjektiv das Bild der Criterion aber schon richtiger zu sein, und in jedem Fall hat es mir anhand der Screenshots besser gefallen als das der Eureka. Deshalb hatte ich mich für die Criterion entschieden.

  16. #76
    Tongue Shaver
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Zitat Zitat von andreasy969 Beitrag anzeigen
    Ja, das sollte prinzipiell schon möglich sein, da die Einblendungen vom Player zu kommen scheinen (ich hab's nur mal kurz mit der "Vorspulmethode" getestet, wo die Einblendungen nicht im Bild vorhanden sind). Die Einblendungen sind aber nicht über eine UT-Spur realisiert.
    Es muß keine separate Spur fuer die Einblendungen sein. Wahrscheinlicher ist, das ein Teil der Untertitel aus der normalen Untertitelspur als Zwangsuntertitel geflaggt ist.

  17. #77
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Zitat Zitat von Rigby Reardon Beitrag anzeigen
    Es muß keine separate Spur fuer die Einblendungen sein. Wahrscheinlicher ist, das ein Teil der Untertitel aus der normalen Untertitelspur als Zwangsuntertitel geflaggt ist.
    Ja. Das wird dann wohl so sein.

    Jedenfalls ist es gut zu wissen, daß man sich mit der Criterion ggf. auch eine komplett UT-freie Disc zusammen basteln kann. Insofern danke für den Hinweis, denn gestern bin ich (quasi im Affekt ) noch von "richtig" eingebrannten UTs ausgegangen. Unverständlich ist es mir trotzdem, zumal diese Einblendungen z.T. auch etwas unschlüssig sind. Bei dem Plakat an der Litfaßsäule wird hier beispielsweise nur die Überschrift übersetzt eingeblendet, während bei aktivierten UTs der vollständige Plakatinhalt übersetzt wird - da hätte man es ohne aktivierte UTs doch besser gleich ganz weg lassen können .

  18. #78
    TLEFilms Film Restoration
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Von "nur mehr oder weniger fundierte Vermutungen anstellen" kann in Bezug auf das Restauratorenteam von "M" sowie auch den allermeisten (von wirklichen Fachleuten durchgeführten) Restaurationen generell mit absoluter Sicherheit keine Rede sein. Keiner von ihnen benutzt Glaskugeln im Arbeitsprozess. Neben den Registrierkarten aus dem Kopierwerk und Auszügen von Referenzkopien sind auch Lang's Vorgaben und Aufzeichnungen erhalten, sowie umfassende Interviews, die teils über 8 Stunden gehen (wie das mit Peter Bogdanovich von 1968) und weitere Anhaltspunkte, die die Kopierungskette ganz genau festlegen. Das Preservation Negativ und das in Bologna sehr sauber erstellte Fine Grain Positiv, von dem wir den Transfer auch gemacht haben, sind diesbezüglich ganz genau erarbeitet worden. Die Blu-ray Edition von Eureka/MoC ist für den einen oder anderen vielleicht subjektiv angenehmer erscheinend, die Intention von Lang und die tatsächlichen Kopierungen bis zum Referenz Print sind aber mit Sicherheit nicht reflektiert. Das beginnt schon damit, dass die Blu-ray nie ein wirkliches Schwarz erreicht, was gerade mit den Nitrokopien ja hervorragend möglich war; und diese "range" wollte Lang auch genau genutzt wissen. In der "helleren Version" sieht man vielleicht auf einem Monitor in (auch nur etwas) helleren Räumen besser die Details - aber man sollte dabei nicht vergessen, dass die Vorführungen in total dunkler Atmosphäre stattfinden, wodurch die Details in den dunklen Graustufen bei dem korrekten Master, der mit uns erstellten Criterion BD, klar zu erkennen sind - sie sind noch da, und in der Dichte und Position in der Gradation genau wo sie sein sollen. Die "hellere Version" würde bei einer solchen Vorführung klar als zu hell registrieren und den Film in seinem Erscheinungbild zu etwas völlig anderem machen. Ich weiß, dass Nick Wrigley, der in seiner Arbeit als Producer für die DVDs und Blu-ray Discs bei Eureka/MoC einen sehr guten Job macht, die "hellere Variante" lieber ist - aber dies ist auch nur ein subjektiver Eindruck, mehr nicht. Er hat die Filmelemente selbst nie gesehen, und war auch nicht am Transfer beteiligt.

    Was die Untertitel re: Hinweiseinblendungen betrifft, wäre dies sicher nicht optimal gelöst. Lassen sich diese nicht über das Menü richtig abschalten ?
    Geändert von Torsten Kaiser TLE (23.05.10 um 17:24:33 Uhr)

  19. #79
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Zitat Zitat von Torsten Kaiser TLE Beitrag anzeigen
    Von "nur mehr oder weniger fundierte Vermutungen anstellen" kann in Bezug auf das Restauratorenteam von "M" sowie auch den allermeisten (von wirklichen Fachleuten durchgeführten) Restaurationen generell mit absoluter Sicherheit keine Rede sein. Keiner von ihnen benutzt Glaskugeln im Arbeitsprozess. Neben den Registrierkarten aus dem Kopierwerk und Auszügen von Referenzkopien sind auch Lang's Vorgaben und Aufzeichnungen erhalten, sowie umfassende Interviews, die teils über 8 Stunden gehen (wie das mit Peter Bogdanovich von 1968) und weitere Anhaltspunkte, die die Kopierungskette ganz genau festlegen. Das Preservation Negativ und das in Bologna sehr sauber erstellte Fine Grain Positiv, von dem wir den Transfer auch gemacht haben, sind diesbezüglich ganz genau erarbeitet worden. Die Blu-ray Edition von Eureka/MoC ist für den einen oder anderen vielleicht subjektiv angenehmer erscheinend, die Intention von Lang und die tatsächlichen Kopierungen bis zum Referenz Print sind aber mit Sicherheit nicht reflektiert. Das beginnt schon damit, dass die Blu-ray nie ein wirkliches Schwarz erreicht, was gerade mit den Nitrokopien ja hervorragend möglich war; und diese "range" wollte Lang auch genau genutzt wissen. In der "helleren Version" sieht man vielleicht auf einem Monitor in (auch nur etwas) helleren Räumen besser die Details - aber man sollte dabei nicht vergessen, dass die Vorführungen in total dunkler Atmosphäre stattfinden, wodurch die Details in den dunklen Graustufen bei dem korrekten Master, der mit uns erstellten Criterion BD, klar zu erkennen sind - sie sind noch da, und in der Dichte und Position in der Gradation genau wo sie sein sollen. Die "hellere Version" würde bei einer solchen Vorführung klar als zu hell registrieren und den Film in seinem Erscheinungbild zu etwas völlig anderem machen. Ich weiß, dass Nick Wrigley, der in seiner Arbeit als Producer für die DVDs und Blu-ray Discs bei Eureka/MoC einen sehr guten Job macht, die "hellere Variante" lieber ist - aber dies ist auch nur ein subjektiver Eindruck, mehr nicht. Er hat die Filmelemente selbst nie gesehen, und war auch nicht am Transfer beteiligt.
    Auch mein subjektiver Eindruck - gesetzt den Fall die Shots bei beaver stimmen - war, daß die Eureka Disc (simpel ausgedrückt) schlicht zu hell aussieht, und es dort eben kein richtiges Schwarz gibt. Dein entsprechender Kommentar dazu in einem anderen Thread zusammen mit meinem subjektiven Eindruck hatten mich dann bestätigt, mir die Criterion Disc zu kaufen, und rein auf die Bildqualität bezogen war das sicher auch die richtige Entscheidung. Nur die Sache mit den Einblendungen ist eben etwas ärgerlich.

    Was die Untertitel re: Hinweiseinblendungen betrifft, wäre dies sicher nicht optimal gelöst. Lassen sich diese nicht über das Menü richtig abschalten ?
    Leider nein. Es gibt lediglich die Option, die UTs ein- oder auszuschalten (dies entspricht dem aktivieren/deaktivieren der einzigen vorhandenen UT-Spur). Die englischen Einblendungen für dt. Texte im Film (Gemeindeschule, das Plakat, die Tafel, der Brief usw.) bleiben aber leider immer aktiv.

  20. #80
    Tongue Shaver
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    AW: Eureka! - "M" Fritz Lang

    Zitat Zitat von andreasy969 Beitrag anzeigen
    Auch mein subjektiver Eindruck - gesetzt den Fall die Shots bei beaver stimmen - war, daß die Eureka Disc (simpel ausgedrückt) schlicht zu hell aussieht, und es dort eben kein richtiges Schwarz gibt. Dein entsprechender Kommentar dazu in einem anderen Thread zusammen mit meinem subjektiven Eindruck hatten mich dann bestätigt, mir die Criterion Disc zu kaufen, und rein auf die Bildqualität bezogen war das sicher auch die richtige Entscheidung.
    Ich kann mich anhand der Screenshots nicht entscheiden. Ich hatte ursprünglich vor, mir zusätzlich noch die Criterion zu holen, aber ich finde die Eureka hat genau die richtige "Düsterheit". Langs fantastisches Spiel mit Licht und Schatten kommt für mein Empfinden prima heraus.

    Was die "Korrektheit" angeht, weiß niemand, der nicht zeitnah in den 30ern eine Vorführung gesehen oder selbst am Film mitgearbeitet hat, wie genau das damals ausgesehen hat. Es gibt sicherlich Indizien über die Absichten von Lang, aber das sind eben nur Indizien. Bei einem Film, der nach 70 Jahren photochemisch mit Material aus verschiedenen Quellen restauriert und danach in die digitale Domäne übertragen wird, kann es sich nur um eine Annäherung basierend auf (in diesem Fall hoffentlich gut fundierten) Vermutungen handeln. Wie sehr sich die Forschung bei so alten Filmen irren kann, sieht man ja an den vielen erst kürzlich entdeckten Viragierungen, von denen jahrzehntelang niemand etwas geahnt hat ...
    Geändert von Rigby Reardon (23.05.10 um 18:18:41 Uhr)

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