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  1. #1
    TLEFilms Film Restoration
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    Beitrag UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    Einige denken jetzt vielleicht, eigentlich könnte man diesen Thread doch mit dem "Empfehlungsthread" verbinden, aber hier sollen auch die "critical patients" dokumentiert werden, und ein Hintergrund gleich mit dazu, aus professioneller Sicht, aber für "Normalverbraucher". Fragen sind gern willkommen, denn es geht darum, die Mittel und Möglichkeiten der Materialien und des Mediums besser zu vermitteln. Ich versuche dies so verständlich wie möglich zu gestalten, und vielleicht beteiligen sich ja noch mehr .

    Die Einschätzungen sind kurz - highlighted mit den PROs & CONs der jeweiligen Filme.
    Gleich geht es los.

  2. #2
    TLEFilms Film Restoration
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    Beitrag AW: UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    DIE FEUERZANGENBOWLE


    - Ich wünschte, ich könnte noch etwas anderes schreiben als: Der Film (und somit Heinz Rühmann und vor allem die Frauen) ist erstmals ohne Ton Speedup zu hören. Was das Positive anbetrifft, wars das aber schon.


    hier gibt es leider viel mehr zu berichten:
    - Das Bildsignal ist sehr stark denoised worden, mit durchgehend deutlich sichtbaren und auch störenden Artefakten. Dadurch werden Auflösung und Detailzeichnung erheblich beeinträchtigt.
    - Massive Auswirkungen der digitalen Nachbearbeitung (Tape To Tape) auch auf die Grauabstufung (Gradation). Es wurde schon beim Transfer zu steil gearbeitet, beim Tape To Tape aber noch wesentlich "hinzuaddiert". Weiß in Weiß ist deutlich ausgebrannt, Zeichnung in oberen Graustufen ebenfalls bereits kritisch. In Schwarz und den unteren Graustufen ist das Ergebnis sehr schwankend, was nur sehr bedingt von den verwendeten Filmelementen (kopiert in Moskau) abhängt. Das Potential der Filmelemente ist DEUTLICH besser als hier gezeigt.
    - Auch der Ton ist nur auf der bereits existierenden Vorlage bearbeitet worden, nicht von den 35mm COMOPT (Optical tracks) Materialien. Sehr viel von dem Detail, das auf den 35mm Elementen noch drauf ist, war auf den vorherigen Bearbeitungen, die hier zur Verwendung kamen, schon nicht mehr existent. Besser konnte es also nicht werden, es sei denn, man bearbeitet von "square one" - also den 35mm composite Materialien - alles nochmal neu.

    GESAMTURTEIL: MANGELHAFT


    TESTING EQUIPMENT Blu-ray / HD-DVD / DVD / LD ========================================
    -- 3'10m DaVision Cadre #1 Screen - 1,0 Gain
    -- SONY VW-VPL 100 (RUBY) TRUE HD, 1920x1080p (in diesem Falle via HDMI) professionell kalibriert im 4:4:4 RGB und 4:2:2 YUV Farbraum für High Definition und 4:2:2 Standard Definition
    -- 24" SONY Class 1 High Resolution Studio Monitor (reg. eingemessen und gecheckt)
    -- 30" CINEMA HD native 2K Displays 10 Bit (reg. eingemessen und gecheckt)
    -- SONY BDP-S1 (Update 4.40) bzw. BDP-S300 (Update 4.5) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- LASERDISC PLAYER: HLD-X9 (Sound via OPT Anschluß; reg. eingemessen und gecheckt)
    -- ONKYO TX-NR905 via HDMI (Blu-ray, HD-DVD) bzw. Optical (Laserdisc PCM)
    -- TANNOY professional Home Theater Series 12 (reg. eingemessen und gecheckt von TANNOY)

  3. #3
    TLEFilms Film Restoration
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    Beitrag AW: UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    LOGAN'S RUN (Flucht ins 23. Jahrhundert)


    BEARBEITUNG DER TONELEMENTE:
    - Excellenter Ton, der sich durchaus mit dem der AC-3 Laserdisc messen kann, auch wenn diese eine touch besser ist.
    - Der Transfer selbst ist in Bezug auf Focus und Gradation gut, wenn auch nicht sehr gut. Das Master zeigt deulich mehr Detail als alles bislang Erschienene, und ist als High Definition Master auch so erkennbar.


    UMSETZUNG DER MATERIALIEN:
    - Dieser Film ist in TODD-AO 35 gedreht worden, was dank der verwendeten Linsen eine sehr detailreiche Charakteristik hat. Davon ist zu einem guten Teil hier nicht mehr viel zu sehen. Das Master ist diesbezüglich gut, aber könnte erheblich besser sein

    FARBKORREKTUREN:
    - die Elemente haben deutliche Probleme auch in der Kopierung (Blendensprünge) die bei der Farbkorrektur nicht bearbeitet wurden.
    - die Farbkorrektur (color re-timing in diesem Fall) ist nicht der Metrocolor Farbpalette von 1976 entsprechend. Die Farbreferenzen sind deutlich in den Hauttönen tief bräunlich und gelblich, mit wenig rot; der Transfer ist klar rot-dominierend mit Tendenzen zu Magenta. (siehe anhang shot) dadurch wirken die in ihren Farbtönen ohnehin schon sehr dominanten Kostüme in Grün und Pinkish Rot zu intensiv, was gar nicht beabsichtigt war.
    - Die Gradation ist nicht ausgereizt, weshalb das Bild auch in vielen shots nicht plastisch wirkt, wie es eigentlich sein könnte. Weiß in Weiß ist hier nur ein sehr helles grau; Schwarz ist nicht sauber genug definiert.
    - Die Gamma-Vorstufe ist deutlich zu weich in vielen shots, in anderen irritierenderweise etwas zu hart. Dadurch wirkt das Bild oft "milchig" bzw sehr (zu) steil im Kontrast.
    - In den Secondaries (Farbtöne Cyan, Magenta, Yellow etc) ist oft die Einstellung von den vorherigen shots einfach übernommen worden. Dadurch bildeten sich in einigen shots chroma Artefakte, bedeutet: sehr gesättigte Farbpartikel, die mit dem Material nichts zu tun haben, werden in den Schattierungen sichtbar.

    ENCODING:
    Probleme in der Bittiefe (Banding) machen sich deutlich an den Hintergründen breit. Hier hätte eine BD-50 mit entsprechend sauberem Encoding etwas gebracht.

    GESAMTURTEIL: AKZEPTABEL / BEFRIEDIGEND


    TESTING EQUIPMENT Blu-ray / HD-DVD / DVD / LD ========================================
    -- 3'10m DaVision Cadre #1 Screen - 1,0 Gain
    -- SONY VW-VPL 100 (RUBY) TRUE HD, 1920x1080p (in diesem Falle via HDMI) professionell kalibriert im 4:4:4 RGB und 4:2:2 YUV Farbraum für High Definition und 4:2:2 Standard Definition
    -- 24" SONY Class 1 High Resolution Studio Monitor (reg. eingemessen und gecheckt)
    -- 30" CINEMA HD native 2K Displays 10 Bit (reg. eingemessen und gecheckt)
    -- SONY BDP-S1 (Update 4.40) bzw. BDP-S300 (Update 4.5) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- LASERDISC PLAYER: HLD-X9 (Sound via OPT Anschluß; reg. eingemessen und gecheckt)
    -- ONKYO TX-NR905 via HDMI (Blu-ray, HD-DVD) bzw. Optical (Laserdisc PCM)
    -- TANNOY professional Home Theater Series 12 (reg. eingemessen und gecheckt von TANNOY)

  4. #4
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    Beitrag AW: UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    Die (vergessenen) Bilder für LOGAN'S RUN:
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht-lr_bd.jpg   UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht-lr_corrected.jpg  

  5. #5
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    Beitrag AW: UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    NORTH BY NORTHWEST


    UMSETZUNG DER MATERIALIEN:
    - Auch wenn VistaVision draufsteht (und auch VistaVision drin ist), muss dies, vor allem bei Hitchcock, nicht heißen, dass alle Aufnahmen auch wirklich "ratten"scharf sind, wie es das Format erlauben würde. H. hatte gerage bei Grant sehr viele analoge Filter eingesetzt, weil er dessen Alter nicht offensichtlich herausstellen wollte. Durch diese und viele Effektsshots sind die Materialien auf 35mm/8 perf oft sehr "foggy" und unscharf. Dies ist bei der Bearbeitung sehr gut beachtet und umgesetzt worden, ohne Dinge zu "modernisieren".
    Der Scan ist sehr detailliert und genau durchgeführt worden; auch die digitalen Korrekturen sind, soweit ich die bislang sehen konnte, sehr gut (im Gegensatz zu OZ). Dennoch gibt es eine Menge sehr gut ausgelöster shots, und diese könnten sogar besser sein, wenn ... (ja wenn - siehe )
    FARBKORREKTUR:
    - Excellent - und zum ersten Male genau richtig, wie es die Technicolor Palette von 1959 auch verlangt (satte, bräunlich dominierte/mit wenig rot versetzte Hauttöne, Blau ins Cyan tendierend). Sehr schön, denn die DVD (das 1K Master wurde von Lowry damals erstellt) war in vielerlei Hinsicht nicht korrekt.
    TONBEARBEITUNG:
    - die 2000 DVD Umsetzung re: Mulikanalton Mix war schon nicht schlecht (basierend auf den noch existierenden Stereo Musikeinspielungen und den separaten Dialog und Effektstracks); aber ist hier doch noch deutlich detailierter und genauer umgesetzt, mit einer schönen, auch in den hohen Frequenzen feinen "Zeichnung". Allerdings: Wer hier nach dem Monotrack sucht, wird auch hier leider nicht bedient. Die Criterion LD (mit der besten Tonumsetzung in Mono) ist damit ein Unikat.


    DENOISING
    - Eine Unart, der bei WB leider auch NbyNW zum Opfer gefallen ist. Dadurch ist bei vielen shots das feine, hochfrequente Detail in der Körnung "gestutzt" worden - und durch unschärfere Artefakte ersetzt. Besonders ärgerlich ist das Optical des Titels selbst. Leo (der Löwe) ist hier so derart verartefaktet, das dies bereits eine Abnahme gefährden würde. An der Schrift ist deutlich Kantenrauschen zu erkennen; und die Tatsache, das die (3 - R, G, B) Layer "wandern" ("Hausstruktur" auf Grün wärend der Credits) - also eine misregistration der 3 Negative vorliegt, die nicht korrigiert worden ist, kann angesichts des Aufwands von über $1,000,000.00 nur mit Kopfschütteln quittiert werden. Das hätte man machen können.
    ENCODING
    Die ist sozusagen "added insult to injury" - denn Encoder haben leider die Eigenart an sich, bereits vorhandene Artefakte auch noch zu verstärken zu können (Vereinfachung von Farben, resultierend in Banding). Wie auch schon bei OZ ist dies auch hier so; im Hintergrund gibt es desöfteren sogar größerflächige Bittiefenprobleme.
    P.S.: Wer die Möglichkeit hat sollte die U.S. Edition besorgen, die in Form eines Büchleins kommt und deutlich besser im Design und Inhalt ist (Fotos, Artikel, etc) und den Deutschen Ton und Deutsche optionale Untertitel "an Bord" hat (u.a. gibt es diese Edition auch bei AxelMusic).


    GESAMTURTEIL: GUT/BEFRIEDIGEND (GESAMTUMSETZUNG) SEHR GUT (COLOR TIMING)
    TROTZ BEDINGTER MÄNGEL EMPFEHLENSWERT

    TESTING EQUIPMENT Blu-ray / HD-DVD / DVD / LD ========================================
    -- 3'10m DaVision Cadre #1 Screen - 1,0 Gain
    -- SONY VW-VPL 100 (RUBY) TRUE HD, 1920x1080p (in diesem Falle via HDMI) professionell kalibriert im 4:4:4 RGB und 4:2:2 YUV Farbraum für High Definition und 4:2:2 Standard Definition
    -- 24" SONY Class 1 High Resolution Studio Monitor (reg. eingemessen und gecheckt)
    -- 30" CINEMA HD native 2K Displays 10 Bit (reg. eingemessen und gecheckt)
    -- SONY BDP-S1 (Update 4.40) bzw. BDP-S300 (Update 4.5) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- LASERDISC PLAYER: HLD-X9 (Sound via OPT Anschluß; reg. eingemessen und gecheckt)
    -- ONKYO TX-NR905 via HDMI (Blu-ray, HD-DVD) bzw. Optical (Laserdisc PCM)
    -- TANNOY professional Home Theater Series 12 (reg. eingemessen und gecheckt von TANNOY)
    Geändert von Torsten Kaiser TLE (09.11.09 um 12:35:23 Uhr)

  6. #6
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    UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    THE NEGOTIATOR (WB, US)


    UMSETZUNG DER MATERIALIEN: (gut)
    - Saubere, wenn auch leicht unscharfe Kopierung des IP (Intermediate Positive) mit ganz wenigen anderen Problemen.
    Überwiegend sauberer Transfer in High Definition; mit guter Lichtbestimmung, kaum Quantisierungsprobleme auf dem Masterlevel.
    FARBKORREKTUR: (gut/befriedigend)
    - Meist sind die Tonalien etwas zu zurückhaltend und im Gamma und Grauskala oft auch etwas zu konservativ, aber dennoch gut/sehr gut.
    TONBEARBEITUNG: (gut)
    - etwas leise ausgepegelt, von der Dynamik, vom Detail und der directionality (Zuordnung der einzelnen Kanäle/Soundstage) aber sehr gut - übrigens kein Near Field mix, wie sich gleich am Anfang erkennen lässt. Also besser die Nachbar einladen oder warten, bis diese aus dem Haus sind.


    DENOISING (nicht sehr störend)
    - WB nimmt diese Option leider immer wieder in Anspruch und nimmt sich dadurch eine Menge Potential. In diesem Falle Gott lob nicht so heftig wie z.B. bei Amadeus, aber dennoch nicht nötig.

    TRANSFER (nicht sehr störend)
    - ganz leicht out of focus, dies hätte mit einem größeren Monitor vermieden werden können - da war noch mehr herauszuholen
    FARBKORREKTUR (SECONDARIES) (ein wenig störend)
    In einigen shots (wie z.B. bei dem ersten shot auf S.L.J.) sind die Farben in einigen Kanälen in den sogenannten secondaries (Y,C,M) dem Material nicht entsprechend angehoben, so dass z.B. rot beginnt, zu artefakten. Eine kleine Geschichte, aber sie ist existent und war vermeidbar. Dies lag mit Sicherheit an der --> Übernahme der Einstellungen von einem vorhergehenden shot.

    GESAMTURTEIL: GUT
    EMPFEHLENSWERT

    Achtung: THE NEGOTIATOR hat keine Deutsche Tonspur/Subs


    TESTING EQUIPMENT Blu-ray / HD-DVD / DVD / LD ========================================
    -- 3'10m DaVision Cadre #1 Screen - 1,0 Gain
    -- SONY VW-VPL 100 (RUBY) TRUE HD, 1920x1080p (in diesem Falle via HDMI) professionell kalibriert im 4:4:4 RGB und 4:2:2 YUV Farbraum für High Definition und 4:2:2 Standard Definition
    -- 24" SONY Class 1 High Resolution Studio Monitor (reg. eingemessen und gecheckt)
    -- 30" CINEMA HD native 2K Displays 10 Bit (reg. eingemessen und gecheckt)
    -- SONY BDP-S1 (Update 4.40) bzw. BDP-S300 (Update 4.9) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- TOSHIBA HD-XE1 (HD-DVD) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- LASERDISC PLAYER: HLD-X9 (Sound via OPT Anschluß; reg. eingemessen und gecheckt)
    -- ONKYO TX-NR905 via HDMI (Blu-ray, HD-DVD) bzw. Optical (Laserdisc PCM)
    -- TANNOY professional Home Theater Series 12 (reg. eingemessen und gecheckt von TANNOY)

  7. #7
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    AW: UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    THE WIZARD OF OZ


    UMSETZUNG DER MATERIALIEN: (gut/befriedigend)
    - Der 4K Scan (8K Proxy, Datenausgabe 4K) von den einzelnen Technicolor Negativ Farbauszügen (R,G,B - nicht Y,C,M, wie oft kolportiert) ist primär sauber und detailiert. Er kann aber nicht erreichen, was einige von dem Material erwarten – die "Überschärfe", die bei so einigen einen gewünschten, sogenannten und viel (zu viel) zitierten WOW Effekt erweckt. Nebenbei: Ganz ehrlich, ich wünschte, das einige sich lieber ein scharfes Testbild anschauten, um ihre Sets richtig einzustellen, als von Filmen, die individuell und unter unterschiedlichen Voraussetzungen gemacht worden sind, etwas zu verlangen, das diese nicht erfüllen können. Oft wird nämlich auf Produktionsebene (also bei den Studios/Posthäusern), um dem „entgegenzukommen“, erst die De-Noising und Falschbearbeitungs-Sense angesetzt.
    Und damit sind wir bei den .



    SCAN
    - Auch hier hatten die Macher möglicherweise „Druck“ und so einige Schritte zuviel gemacht. Dazu gehört u.a. das 8K Proxy scanning, das eigentlich Unsinn ist, denn bzgl Verhinderung von Aliasing auf dem 4K Ausgabematerial (was das Ziel der Aktion ist) müsste der Stock selbst erheblich feinkörniger sein, denn der Effekt bezieht sich auf SCHÄRFE und DETAIL. Die hat das Technicolor Material aufgrund des Verfahrens an sich in der Form eben nicht - jedenfalls nicht wie ein neuer stock.
    FARBKORREKTUR: (gut, mit Abstrichen)
    - Die viel zitierten, so umjubelten Farbtöne sind zwar schön bunt, aber sie sind leider etwas zu steil. Beim Umkopieren werden die Spitzen „abgerollt“, so auch bei Technicolor Positiven, und je nach Korrektheitsgrad der Anwendung des Verfahrens ist die Präzision entsprechend gut oder schlecht gelungen. Die Farben sind „cremiger“ und haben einen „gemalten“ Charakter; einige Farben sind überwältigend präsent, so wie sie sich auf Video nicht darstellen lassen. Deshalb habe ich auch mit den Rufen nach „rein digitalen Preservation Verfahren“ meine Probleme.
    DENOISING (sehr störend in den B/W Sepia Seqs)
    - WB zum x-ten Male: ich zitiere mich mal selbst, der Einfachheit halber: Diese Sequenzen sind klar durch einen De-Grainer gejagt worden, und dies hat u.a. dazu geführt, dass die Kornstruktur nicht nur verändert wurde, sondern nun auch buchstäblich schräge Artefakte im Master "eingebaut" wurden. Der Effekt erinnert sehr an die Arbeitsweise einfacher analoge Noise Reducer wie sie u.a. auch bei VHS Recordern oft verwendet wurden. Das Bild sieht in den Sepia Seqs seltsam matschig aus; und an einigen Stellen lassen sich diagonale, fast Treppchen-hafte „Muster“ beobachten. Diese entstehen z.B. bei einigen De-Grainern, wenn die Bildinformation der nächstfolgenden Frames nicht sauber antizipiert und übernommen wird. Und das fand ich schon ärgerlich, zumal über 18 Monate an Arbeit damit schon "degradiert" wurden.
    BILDBEARBEITUNG / DIGITAL RESTORATION (teils störend)
    - Zwei Dinge:
    Zum einen re: Scan: offenbar hat jemand die (trotz der hohen Scanning Auflösung immer noch vorhandene) latente Unschärfe der Technicolor® Materialien zum Anlass genommen, etwas Schärfe mittels Einsatzes von leichter Körnung aus der (Rechner)Dose zu „kredenzen“. Dies suggeriert mehr Schärfe und Tiefe – ist aber in der Anwendung bedenklich.
    Zum anderen sind dort gleich mehrere Probleme in der Bildbearbeitung und der QC, die auf doppelt abgelegte, identische Frames zurückgehen. So ist z.B. bei 22:39 ein Frame in der Bewegung von Billie Burke doppelt, einmal mit Negativ Staub, einmal ohne. Ähnlich bei 32:29; hier ist aber der linke Teil eines Frames sogar „beabsichtigt“ gedoppelt worden, um Schäden zu kaschieren. Dies ist aber eine seltsame Methode, denn das Frame springt logischerweise trotzdem, auch wenn den Schaden nun nicht mehr zu sehen ist. Letztere Geschichte ist schon etwas bizarr, gerade weil eine Menge „hoopla“ um den Release wegen des 8K Proxy (wie gesagt eigentlich nur 4K) Scans gemacht wurde.

    TONBEARBEITUNG (Original Tracks): (ausreichend, teils störend)

    - zu leise ausgepegelt, von der Dynamik her und im Detail eindeutig beschnitten (siehe Dokumentation von 2005 in den Extras, Vorher/Nachher) um das Rauschen „wegzubekommen“. Die Musik ist davon deutlich betroffen; weniger wäre hier mehr gewesen.

    GESAMTURTEIL: BEFRIEDIGEND (GESAMTEINRUCK)
    NUR BEDINGT EMPFEHLENSWERT



    TESTING EQUIPMENT
    Blu-ray / HD-DVD / DVD / LD========================================
    -- 3'10m DaVision Cadre #1 Screen - 1,0 Gain
    -- SONY VW-VPL 100 (RUBY) TRUE HD, 1920x1080p (in diesem Falle via HDMI) professionell kalibriert im 4:4:4 RGB und 4:2:2 YUV Farbraum für High Definition und 4:2:2 Standard Definition
    -- 24" SONY Class 1 High Resolution Studio Monitor (reg. eingemessen und gecheckt)
    -- 30" CINEMA HD native 2K Displays 10 Bit(reg. eingemessen und gecheckt)
    -- SONY BDP-S1 (Update 4.40) bzw. BDP-S300 (Update 4.9) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- TOSHIBA HD-XE1 (HD-DVD) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- LASERDISC PLAYER: HLD-X9 (Sound via OPT Anschluß; reg. eingemessen und gecheckt)
    -- ONKYO TX-NR905 via HDMI (Blu-ray, HD-DVD) bzw. Optical (Laserdisc PCM)
    -- TANNOY professional Home Theater Series 12 (reg. eingemessen und gecheckt von TANNOY)
    Geändert von Flapman (07.03.10 um 19:25:23 Uhr) Grund: Schriftfarbe neutralisiert (war schwarz formatiert und in manchen Styles nicht lesbar)

  8. #8
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    STAR TREK (2009)


    UMSETZUNG DER MATERIALIEN: (exzellent)
    - In der Umsetzung ohne Zweifel absolut hervorragend. Beginnend mit dem Einsatz des Vision 2 5212 (100T) und 5218 (500T) Kodak stocks, die in wirklich absolut beeindruckender Form zeigen, wie unglaublich detailliert 35mm Photographie sein kann – und wie sehr Digital Photography noch hinterher hängt. Die shots, die an den Rändern Informationen leicht verzerren/softer ziehen, sind bewusst so in Kauf genommen; es sind spezielle Linsen eingesetzt worden, die eine Art „Tunnelblick“ suggerieren.
    GRADING (FARBBESTIMMUNG): (excellent)
    - Das 2K (output) DI (Digital Intermediate), basierend mit Sicherheit auf einem 5K+ Scan vom Camera Negative, um alle Informationen zu „sammeln“ (der Scan wurde gemacht bei Fotokem, Burbank), ist ausgezeichnet in der Bearbeitung des Color Timings/Gradings. Ganz großes Kompliment, hier ist alles handwerklich sehr gut; und vor allem der 100T V2 Kodak stock ermöglicht hier eine beeindruckende Tiefe der Farben (und eben auch, wie es mit dem stock Mode geworden ist, ein schönes Zyan) neben einer perfekten Gradation. Nur an einer Stelle ist Banding zu sehen, und das ist auf dem Paramount Logo ganz am Anfang, das von einer digitalen Quelle kam.
    TONBEARBEITUNG (Original Tracks): (excellent)
    - Nur ein Name: Ben Burtt. Er ist vielleicht der Sound Designer – gerade in diesem Genre – schlechthin; und seine Arbeiten garantieren immer einen „Soundteppich“ der in seiner ganzen Struktur der Geräusche homogen wirkt, ohne aufgesetzt zu sein und im Mix sich perfekt an den Zuschauer „anschmiegt“. Diese sehr plastische Realität im Audiobereich verleiht dem Film, der in den falschen Händen hätte sehr „cheesy“ wirken können, erst seinen Charakter. In Aussteuerung, Dynamik, Detail und Positionierung ist der Original Track hervorragend.


    GANZ NEBENBEI -EINE UNSITTE: (sehr störend)

    - (dem Himmel sei Dank nicht „related“ zum Filmgenuß selbst)
    Das deutsche Cover (Paramount sind unter die „Wendehälse“ gegangen, was die meisten sicher freuen wird) hat, wie üblich, die typischen „Credits“ von Produzenten, Filmfirmen, Darstellern, etc aufgedruckt, und dies, wie auch immer häufiger üblich, in einem zunehmend „elevated“ (gezogenem) Schrift Font. Nur ist dieser Schrift Typ inzwischen so derart gezogen, das man die credits überhaupt nicht mehr lesen kann, und dies sogar den Augen nicht mehr gut tut, es zu probieren.

    Hier sollte man mal über den Sinn dieser Aktion nachdenken. Nur mal ein Gedankenanstoß….

    GESAMTURTEIL: EXZELLENT (GESAMTEINRUCK)

    ABSOLUT EMPFEHLENSWERT


    TESTING EQUIPMENT
    Blu-ray / HD-DVD / DVD / LD========================================
    -- 3'10m DaVision Cadre #1 Screen - 1,0 Gain
    -- SONY VW-VPL 100 (RUBY) TRUE HD, 1920x1080p (in diesem Falle via HDMI) professionell kalibriert im 4:4:4 RGB und 4:2:2 YUV Farbraum für High Definition und 4:2:2 Standard Definition
    -- 24" SONY Class 1 High Resolution Studio Monitor (reg. eingemessen und gecheckt)
    -- 30" CINEMA HD native 2K Displays 10 Bit(reg. eingemessen und gecheckt)
    -- SONY BDP-S1 (Update 4.40) bzw. BDP-S300 (Update 4.9) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- TOSHIBA HD-XE1 (HD-DVD) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- LASERDISC PLAYER: HLD-X9 (Sound via OPT Anschluß; reg. eingemessen und gecheckt)
    -- ONKYO TX-NR905 via HDMI (Blu-ray, HD-DVD) bzw. Optical (Laserdisc PCM)
    -- TANNOY professional Home Theater Series 12 (reg. eingemessen und gecheckt von TANNOY)
    Geändert von Flapman (07.03.10 um 19:27:41 Uhr) Grund: Schriftfarbe neutralisiert (war schwarz formatiert und in manchen Styles nicht lesbar)

  9. #9
    TLEFilms Film Restoration
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    STATE OF PLAY


    UMSETZUNG DER MATERIALIEN: (exzellent)
    - Auch hier, mit dickem Unterstrich: In der Umsetzung ohne Zweifel absolut hervorragend. Ein schönes Lehrstück für Kameraleute und die, die es werden wollen – und auch für Leute aus dem Postbereich, gerade was das Colortiming anbetrifft. Für diesen (ebenfalls Panavision) Film wurden zwei Systeme zum Einsatz gebracht, die auch gut angeglichen wurden: zum einen die Panavision GENESIS High Definition Kamera und die Millenium XL mit 500T (5219) Vision 3 stocks von Kodak; letzterer wurde perfekt „in Szene“ gesetzt. Ich habe jüngst eine deutsche Produktion mit dem gleichen stock gesehen (umkopiert auf 3-perf), die nicht annähernd diese Rendition zeigte, einfach weil die Ausleuchtung völlig anders (minimierter) war. In STATE OF PLAY ist das Potential des 500T V3 hingegen voll ausgereizt worden; mit teils atemberaubenden Farbtiefen und einer hervorragenden Schärfe. Das geht nur mit V3 – teils ein echter Augenschmaus. Auch hier gibt es shots, die leicht out of focus sind; aber wer mal auf einem set gearbeitet hat, und vielleicht sogar mit den Kameras sich auskennt, weiß, wie sehr selbst heute noch das Ganze Millimeterarbeit ist. Eine nur leicht überschrittene Markierung eines Darstellers – und der shot ist nicht mehr scharf. Dies „abzufangen“ ist, in der Hektik, für viele nur schwer möglich, nur die exzellentesten in dem Business (oder die mit viel Zeit, beides ist gleich rar) haben hier mit ihren Ergebnissen sich aus der Menge hervorgetan. Aber: Leicht unscharfe shots sind keine maßgeblichen Fehler im generellen; man muß hierzu immer auch die Umstände betrachten und das Werk so in den Kontext setzen.
    DI (DIGITAL INTERMEDIATE) (sehr gut/exzellent)
    - Ebenfalls ein 2K (output) DI (Digital Intermediate), ausbelichtet bei Technicolor in LA. Dem ganzen liegt auch ein Scan vom Camera Negative zu Grunde, der, so würde ich schwer vermuten wollen, mindestens 4K gemacht worden ist, wenn nicht auch 5K und ein wenig mehr (um alle Informationen zu „sammeln“). Das Ergebnis ist sehr gut bis ausgezeichnet. Das einzige, was vielleicht etwas konservativer hätte sein sollen, ist Weiß in Weiß (Highlight). Wie man schon auf dem Universal Logo erkennen kann, hat man hier beim DI den Weißwert etwas zu hoch bestimmt, aber wirklich nur eine winzige Nuance. Die Genesis-Kamera Aufnahmen wurden sehr gut den V3 Filmaufnahmen angeglichen, ohne ihre Charakteristik zu „entstellen“.
    GRADING (FARBBESTIMMUNG): (exzellent)
    - in der Bearbeitung des Color Timings/Gradings praktisch exzellent. Hier gilt größtenteils auch dass, was ich schon bei STAR TREK sagte, was handwerkliche Umsetzung und Gradation betrifft. So einige shots (siehe Ben Affleck im Büro) sind sehr schöne Beispiele dafür, um zu unterstreichen, warum Film immer noch dem digitalen Medium einen guten Schritt voraus ist. Ein großes Plus ist, dass die Macher das Weiß schön „im Rahmen“ halten, also, messtechnisch gesprochen, in den Peaks der Kurve „abrollen“. So wird es auch bei der (richtigen) Umkopierung (Kontakt) gemacht. Das Weiß ist zwar dann auch knallig, aber wirkt nicht ausgebrannt und reißt andere Detailstrukturen mit sich, wie es in vielen anderen „Trittbrettfahrer“ Produktionen leider der Fall war/ist. Deswegen auch mein Kommentar re: Nuance beim DI.
    TONBEARBEITUNG (Original Tracks): (exzellent)
    - Gutes Sound Design, schön ausbalancierter, in den Frequenzen sehr fein ausgesteuerter Mix mit sehr viel Detail. Die Effekte sind gut eingebunden, wirken nicht aufgesetzt und künstlich; die Dialoge sind hervorragend aufgenommen und ausgesteuert. Der spread zwischen Effekten, Musik und Dialog ist dem HE Umfeld etwas angepasst; die Nachbarn wird’s freuen.


    GESAMTURTEIL: EXZELLENT (GESAMTEINRUCK)

    ABSOLUT EMPFEHLENSWERT


    TESTING EQUIPMENT
    Blu-ray / HD-DVD / DVD / LD========================================
    -- 3'10m DaVision Cadre #1 Screen - 1,0 Gain
    -- SONY VW-VPL 100 (RUBY) TRUE HD, 1920x1080p (in diesem Falle via HDMI) professionell kalibriert im 4:4:4 RGB und 4:2:2 YUV Farbraum für High Definition und 4:2:2 Standard Definition
    -- 24" SONY Class 1 High Resolution Studio Monitor (reg. eingemessen und gecheckt)
    -- 30" CINEMA HD native 2K Displays 10 Bit(reg. eingemessen und gecheckt)
    -- SONY BDP-S1 (Update 4.40) bzw. BDP-S300 (Update 4.9) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- TOSHIBA HD-XE1 (HD-DVD) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- LASERDISC PLAYER: HLD-X9 (Sound via OPT Anschluß; reg. eingemessen und gecheckt)
    -- ONKYO TX-NR905 via HDMI (Blu-ray, HD-DVD) bzw. Optical (Laserdisc PCM)
    -- TANNOY professional Home Theater Series 12 (reg. eingemessen und gecheckt von TANNOY)
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  10. #10
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    AW: UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    TORA! TORA TORA!


    TONBEARBEITUNG (Original Tracks): (gut/sehr gut)
    - Der Soundtrack ist erstmals richtig umgesetzt worden, die LD hatte noch deutliche Probleme in der Mischung durch zuviel reverb auf den Surroundkanälen. Merke: Dies ist, auch wenn es im Film natürlich die Hauptrolle spielt, nicht der Film „PEARL HARBOUR“. Aber die Dialoge und die Effekte sind originalgetreu gemischt und mit feinem Detail durchsetzt.


    UMSETZUNG DER MATERIALIEN: (befriedigend/gut)
    - In vielen Belangen schwierig zu machen. Als Negativ liegt sehr wahrscheinlich Kodak’s 5254 stock zu Grunde, der im Ergebnis, gerade bei einer Panavision Produktion (also anamorph) eine vergleichsweise ausgeprägte Körnung aufweist. Dies hat die Bearbeiter leider zu einigen Schritten verführt, die unten detaillierter Erwähnung finden.


    COLOR RE-TIMING/CORRECTION (FARBKORREKTUR): (befriedigend)
    - das Color Re-Timing von dem schon älteren stock ist nicht der DE LUXE Palette aus der Zeit entsprechend, die in Gelb und Grün aber vor allem in Rot doch etwas anders (tiefer) war. Besonders die Stars & Stripes (Flagge der USA) sind zu hell in Rot. DE LUXE war das erste Farbverfahren im Positivbereich neben Technicolor, das ein sattes, tiefes Rot auch richtig sauber treffen konnte. Somit stimmen auch Hauttöne nicht immer, und wirken zu magenta mit einem leichten Blaustich. Auch die Credits sind zu hell und untersättigt in Gelb. Hier fehlten offenbar Farbreferenzen auf 35mm. Ansonsten sind Gradation (Grauskala) Helligkeit und Kontrast gut umgesetzt/erhalten worden.

    DENOISING (MASTER LEVEL): (störend)

    ADDITIONAL SHARPENING / CORING / BOOST OF APERTURE AUF DIGITALER EBENE: (wenig/leicht störend)

    - Die eigentliche Problematik mit dieser Veröffentlichung. Offenbar hatten die Bearbeiter oder deren Auftraggeber Angst vor zwei Dingen: Das die Körnung zu prägnant ist und die Schärfe des Klassikers nicht mit den aktuellen Produktionen mithalten kann, was von Blu-ray Käufern bemängelt werden könnte. Letzteres ist natürlich Unsinn in sofern, dass man Produktionen und die Arbeitsmittel (zumal auf 35mm Panavision) von damals nicht mit denen von heute vergleichen kann. Fakt ist, es wurde nachgeschärft, uns zwar im digitalen, nicht im photooptischen Bereich, was vielleicht mehr gebracht hätte. Was doch sehr auffällt, ist der Einsatz von Digital Vision’s Denoiser. Und dies so, dass vor allem auf den Opticals der Credits (der Rest des Films ist etwas besser) praktisch stehendes Korn durch das processing zurückgeblieben ist.
    LOADING TIME: (sehr störend)
    - Schlicht und einfach ein absolutes Unding. Mehrere Loading Stufen lassen den User mehrere Minuten warten, nur, damit das Menu und diversen JAVA apps geladen werden. Authoringtechnisch ein Desaster. Dies machen andere (mit anderen Authoring Programmen) deutlich besser – siehe Universal, oder auch Warner. Dies ist bei FOX ein richtig massives Problem geworden, dass eigentlich gar nicht nötig wäre; denn Menüs mit Audio und Schnickschnack will eigentlich kein Mensch - oder zumindest nicht die übergroße Mehrheit – außer den Authorern selbst vielleicht (siehe TERMINATOR 2 HD-DVD bei Kinowelt) . Aber sollte dies wirklich der Maßstab sein ? Eigentlich sollte das Ganze doch dem Anwender gefallen, nicht dem Macher...

    GESAMTURTEIL: BEFRIEDIGEND (GESAMTEINRUCK)

    BEDINGT EMPFEHLENSWERT


    NOTE: Erstmals wird die japanische Schnittfassung, die etwas länger ist als der internationale Theatrical Cut, weltweit veröffentlicht. Auf der Blu-ray sind BEIDE SCHNITTFASSUNGEN via seemless branching verfügbar.



    TESTING EQUIPMENT
    Blu-ray / HD-DVD / DVD / LD ========================================
    -- 3'10m DaVision Cadre #1 Screen - 1,0 Gain
    -- SONY VW-VPL 100 (RUBY) TRUE HD, 1920x1080p (in diesem Falle via HDMI) professionell kalibriert im 4:4:4 RGB und 4:2:2 YUV Farbraum für High Definition und 4:2:2 Standard Definition
    -- 24" SONY Class 1 High Resolution Studio Monitor (reg. eingemessen und gecheckt)
    -- 30" CINEMA HD native 2K Displays 10 Bit(reg. eingemessen und gecheckt)
    -- SONY BDP-S1 (Update 4.40) bzw. BDP-S300 (Update 4.9) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- TOSHIBA HD-XE1 (HD-DVD) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- LASERDISC PLAYER: HLD-X9 (Sound via OPT Anschluß; reg. eingemessen und gecheckt)
    -- ONKYO TX-NR905 via HDMI (Blu-ray, HD-DVD) bzw. Optical (Laserdisc PCM)
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  11. #11
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    UP CLOSE... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    FIGHT CLUB (20th CENTURY FOX, USA)


    UMSETZUNG DER MATERIALIEN: (sehr gut)
    - Der Scan hat sich gelohnt. Das IP ist (thank the maker[s]) in sehr gutem Zustand und sehr sauber gescanned worden. Alles, „was rauf soll" ist auch auf den Dateien. Die Details (des zumeist Kodak Vision [1] stocks -- 250/5246 bzw 500T/5279) sind photochemisch hervorragend erhalten/getimed/umkopiert und photooptisch genau richtig umgesetzt.
    FARBKORREKTUR: (sehr gut)
    - sogar noch mal ein wenig besser als man es mit den damals verfügbaren photochemischen Prints auskopieren konnte. Die Grün/Cyan Komposition war oft in einigen shots Gelb; hier ist die Farbtrennung schön und noch etwas deutlicher differenziert. Eine sehr schöne Arbeit.
    TONBEARBEITUNG (Original Tracks): (sehr gut)
    - von der Dynamik her und im Detail hervorragend; die Abmischung ist von der „directionality", also der Platzierung und Richtung der Geräusche/Effekte, Dialoge und der Musik sehr schön umgesetzt, ohne aufgesetzt und brachial zu wirken.
    ENCODING: (sehr gut)
    - Der Vision stock ist ohnehin in den hell ausgeleuchteten Szenen sehr, sehr feinkörnig; dies gibt dem Encoder wenig "trouble" - die dunklen Szenen sind aber trotz der mehr ausgeprägten Körnung dennoch recht natürlich geworden, hier ist es wesentlich schwerer für den Encoder, sauber das Detail zu replizieren. Ebenfalls eine schöne Arbeit.

    GESAMTURTEIL: SEHR GUT (GESAMTEINRUCK)
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  12. #12
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    Beitrag UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    IT’S A WONDERFUL LIFE


    Ein paar Worte als Einleitung…: Dieser Film hatte in einem anderen Forum bereits heftige Diskussionen ausgelöst, vor allem weil Robert Harris (dem offensichtlich sehr viel an diesem Klassiker liegt) die vorliegende Präsentation als unwürdig empfand und dies auch so deutlich – und öffentlich – sagte. Seine Meinung steht im krassen Gegensatz zu der von praktisch allen „Reviewers". Wer „Recht" hat ? Die Wahrheit liegt, wenn man es unter QC Gesichtspunkten sieht, genau dazwischen, aber der Fall zeigt sehr gut, wie schnell sich das Auge eines Laien verführen und manipulieren läßt.


    UMSETZUNG DER MATERIALIEN: (sehr gut)
    - Die 35mm Negativ Elemente sind in ausgezeichnetem Zustand. Ich wünschte, dies wäre bei allen B/W Filmen so wie hier. Selbst die Fine Grain Elemente sind in Top Zustand; und ließen sich offensichtlich „seemlessly" angleichen/integrieren. Eine Restauration auf photochemischer Basis war und ist (wie Robert Harris auch korrekt sagte) nicht notwendig gewesen und auch nicht durchgeführt worden. Was die Elemente „drauf haben" ist übrigens auch schon bei der 1995 erschienenen Laserdisc Box von Republic deutlich zu erkennen gewesen. Die Vorlage dürfte [nach der Detailstruktur zu urteilen] ein 2K Scan sein, der dann in High Definition als Oversampling Downconvertierung auf HDCAMSR den Bearbeitern übergeben worden sein dürfte. Diese arbeiten nur in High Definition Auflösung, also wäre dies die logische Herangehensweise. Der Scan/Transfer ist soweit in Ordnung, das Problem (das RAH zunächst auch auf diesen bezog) liegt woanders.
    FARBKORREKTUR: (sehr gut)
    - vom color retiming her – vor allem im ersten Teil, sprich Rollen 1-3 – ist IAWL hervorragend, später gut bis sehr gut bearbeitet worden. Die Schärfe der Materialien ist teils etwas schwankend, Dichte [wie sauber – in diesem Fall die Graustufen – auf dem Element repräsentiert/umkopiert worden sind, i.e. genau richtig oder zu kontrastreich oder –arm, bzw. zu weich oder zu hart] und Gradation [Anzahl der vorhandenen Blenden, im besten Falle eine perfekte Grauabstufung] sind meist sehr schön ausgeprägt, aber an einigen Stellen gibt es doch die eine oder andere kleine Herausforderung. Bis hier hin aber eine doch schöne / sehr schöne Arbeit.
    TONBEARBEITUNG (Original Tracks): (sehr gut)
    - Sound Negativ und COMOPT (Composite Positive) Bearbeitungen haben es in sich, denn Staub und Rauschen verleiten oft so einige Bearbeiter dazu, diese völlig zu entfernen. Gerade im Letzteren ist dies meist falsch; denn die Nuancen, und somit die Dynamik in den teils überwältigenden Mono-Aufnahmen (wer Laserdiscs gesammelt hat, weiß, wovon ich rede) werden somit in den Schlund hinab gerissen. Wie schlecht eine Ton-Bearbeitung des Films sein kann, zeigte ausgerechnet Criterion’s „Versuch" 1987 mit der damals noch analogen LD Box. Alle Details in den leisen Abschnitten wurden vom analogen Denoiser „geschluckt". Auf der Blu-ray ist dies zu guten/sehr guten Teilen umgesetzt worden, kommt aber im puncto Bandbreite nicht ganz an das Resultat der 1995ger LD Box heran.


    DENOISING (teils störend / störend)
    - nicht nur WB nutzt den De-Noiser (in diesem Falle Digital Vision’s DVNR) – auch Paramount ließen dies in diesem Fall zu, bzw. ließen die Bearbeiter der contractor Firma gewähren. Und hier liegt „der Hase im Pfeffer" wie es so schön heißt. Den „reviewers" ist dies zu allermeist völlig entgangen, obwohl vor allem im späteren Teil des Films die Intensität doch DEUTLICH zunimmt. Oder haben sie den Film etwa nur in den ersten Minuten gesichtet ?? Ein Schelm, der böses denkt. Denn in den ersten Minuten sieht alles doch ausgesprochen gut, teils sehr gut aus. Dann kommt "der Rest" des Films. Für den Laien sieht das Bild auch dort "schön clean" aus - aber dies hat seinen Preis; und der ist hoch. Im Hintergrund, aber auch im Vordergrund wie auf komplexen, hochfrequenten Texturen (Anzüge etc) ist schon klar der Matsch der Artefakte von Digital Vision’s DVNR Denoiser zu erkennen. Die Partikel bewegen sich auch unwirklich wie bei einer Wasserverdrängung, da hat Robert Harris nicht ganz unrecht. Aber: die Intensität ist nicht so extrem, dass diese mit PATTON bzw (sich ein besseres Vergleichsobjekt) THE LONGEST DAY auf gleich (schlechter) Stufe steht. Dies tut IAWL zu keiner Zeit. Allerdings ist DV’s De-Noiser offensichtlich auch zum CleanUp von Staub und debris Partikeln eingesetzt worden – und dies erklärt die wechselnde Intensität. DV’s tools – auch wenn DV natürlich dies anders sieht – ist nicht primär als bestes tool für cleanup geeignet. Da gibt es deutlich bessere. Das der Film diesen „overkill" nicht gebraucht hätte, und der Film bei richtiger Bearbeitung ein KNOCK OUT gewesen wäre, daran gibt es auch keinen Zweifel.


    GESAMTURTEIL: BEFRIEDIGEND / GUT (GESAMTEINRUCK)
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    Geändert von Torsten Kaiser TLE (06.12.09 um 13:46:19 Uhr)

  13. #13
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    BATTLESTAR GALACTICA (2003-2009), UK Boxed Set


    Ein paar Worte als Einleitung…: Dies war für lange Zeit (zwei einhalb Monate) die einzige Abendlektüre, der ich mich so einigermaßen widmen konnte. Es war eben sehr viel zu tun; und BG hat es sehr effektiv vermocht, mich vom Alltag abzulenken. Vor allem Season "4.5" ist teils sehr mitreißend. Ich war wohl nicht der Einzige; Richard Hatch hat es jedenfalls buchstäblich vom Stuhl gerissen .


    UMSETZUNG DER MATERIALIEN: (gut)
    - BG ist meist auf digitalen, und kaum auf Filmelementen basierend. Gefilmt wurde meist mit der umgebauten HDW-F900 von SONY, High Speed und SFX shots wurden mit Vision2 500T Stocks auf ARRIFlex gedreht. BG ist genau zur "crossroads" Phase gemacht worden; soll heißen, dass die Mini Series und die ersten 3 Seasons auf HDCAM als "source format" gedreht und nach dem Schnitt auf HD-D5 ausgespielt wurden, da es keine entsprechenden High End Panasonic Apps re: Cameras gab und gibt - und HDCAMSR erst vor der Einführung stand. Spätestens 2007/2008 änderte sich in der Industrie vieles; HD-D5 ist inzwischen nicht mehr relevant; SONY's HDCAMSR Cameras und Recorder sind praktisch "everywhere" und leicht zu "handlen". Im Schnitt und im späteren color grading an DaVinci, Baselight oder Lustre macht sich dies ausgezeichnet und denkbar einfach. Der workflow ist sehr einfach logistisch umsetzbar und transparent.
    BG hatte mit der HD-DVD Ausgabe der ersten Season einen "rocky" start. Die bewußt steil gewählten Kontraste, massiven Farbsättigungen (und verdrehungen) und die ebenso bewußt in Kauf genommenen Rauschpartikel (für die HDCAM berüchtigt ist) in den dunklen Graustufen gehören zum Markenzeichen der Umsetzung der Serie. Leider hatten die Bearbeiter für die HD-DVD mit De-Noisern versucht, dem letzteren "Herr zu werden" - mit dem Effekt, dass (noch mehr) Artefakte zu sehen waren.

    Dies ist bei den Blu-ray Discs meist so nicht passiert; es gibt sogar einen ausdrücklichen Hinweis auf jeder Disc, das diese "gritty" anmutende Umsetzung gewollt ist - und die Macher wußten mit dem neuen Medium, was die Ausleuchtung und das Set Design, die Kostümierung und das Make-Up anbetrifft, ausgezeichnet umzugehen. Dies ist leider nicht bei allen Serien/Filmen so. Dennoch gibt es (Formatbedingt) einige Stellen mit leichtem bzw stärkerem (je nach Sättigung) Banding; und bei einigen shots wurden die renders mit der falschen Auflösung erstellt (leider).

    FARBKORREKTUR: (sehr gut)
    - das color grading ist von den jeweiligen Coloristen in Absprache mit den Machern (also vor allem Ronald D. Moore und David Eick, aber auch Michael Rymer) naturgemäß sehr subjektiv erstellt worden; und teils sind die Farben vielleicht ein wenig "out there" (gerade was Sättigung anbetrifft). Dennoch sind die Arbeiten zumeist sehr konsistent, von einigen (sehr, sehr wenigen) Dingen abgesehen. Eine sehr schöne Arbeit, die meist genau die Welt der Handlung in Szene zu setzen versteht.

    TONBEARBEITUNG (English Tracks): (sehr gut / ausgezeichnet)
    - Bis auf die Miniserie, die offensichtlich mit nur magerem EQ am Set gedreht wurde (die Dialoge sind sehr Höhenlastig, mit verdrehten Mitten) sind die Aufnahmen größtenteils gut und hervoragend abgemischt. Das Sounddesign ist zudem eine echte Innovation, ebenso wie die SFX. Statt komplex und teuer zu arbeiten, um dann wegen letzterem Kompromisse machen zu müssen, haben die Macher das Geld in innovative Lösungen und Kniffe angelegt; ob es die Bild und Ton Effekte bei den "jumps" sind oder die Kamerabewegungen bei den Raptor und Viper shots. Erstklassige Arbeit.


    INTRODUCTION(S) (sehr störend)
    - leider haben die Macher der BDs beim Authoring offenbar die Order bekommen, bei JEDER ersten Disc der jeweiligen Season die SELBEN Einführungsworte von Ronald D. Moore (der ja eigentlich auch etwas zu sagen hat, siehe Audio Kommentare) - sprich den selben clip - als automatisch ersten Inhalt "zu servieren". Beim ersten Mal noch ganz erträglich und doch irritierend (Technicolor, heute nicht mehr wegen der Farben, sondern wegen der vielen Postproduktion-Häuser bekannt, hat hier viel Werbefläche) ist es schon beim zweiten Mal (sprich zweite Season) nervig - vor allem deshalb, weil der selbe Take auch abgerufen wird, wenn man die Disc zwischendurch herausgenommen hatte und nun eine andere Episode auf der Disc 1 anwählt. So geht dies durch alle 5 Seasons. Thank the makers for the skip mode.

    AUDIOKOMMENTARE (teils sehr störend)
    - bei einigen Audiokommentaren hätte ich mir mehr Professionalität bei den Aufnahmen gewünscht. Die Podcast Recs sind leider nur über Kopfhörer so einigermaßen zu dechiffrieren, und die sicher einfache Methode ist so für den Zuhörer sehr anstrengend. Dennoch sind so einige Kommentare sehr interessant.


    VERPACKUNG (Outer Sleeves/Außenhüllen der Disc Trays; teils sehr störend)
    - Die Außenhüllen (Karton) sind SEHR eng anliegend verarbeitet. Bei der ersten Season mußte ich richtig aufpassen, dass ich a) die Disc Trays überhaupt herausbekomme und b) ich beim Versuch diese und die Discs nicht kaputt mache. Die anderen Seasons sind (thank the Lords of Kobol ) etwas weiter, wenn auch nicht viel.



    Hinweis: einige Episoden sind als "EXTENDED VERSIONS", die zumeist die rough cuts waren, vorhanden. Diese XTCs sind aber nicht immer besser oder interessanter. RAZOR ist sicher ein Gewinn, aber z.B. UNFINISHED BUSINESS - eine der besten BG Episoden überhaupt - ist in der finalen Broadcast Version erheblich besser, schon allein durch den wesentlich pointierteren Schnitt.

    Wichtig: THE PLAN ist nicht in der Box enthalten. Dieses Feature gibts es aber auf Blu-ray extra erhältlich in den USA. Zudem gibt es auf DVD den Pilot der Serie CAPRICA, die dieses Jahr beim SciFi Channel beginnt - und der teils sehr interessant ist.

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  14. #14
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    THE SEVENTH SEAL (Ingmar Bergman's, TARTAN VIDEO - DVD + Blu-ray Issues)


    UMSETZUNG DER MATERIALIEN: (sehr gut/ausgezeichnet)
    - Der 2K Scan, von dem dann ein HDCAMSR Master downconverted worden ist (die Vorlage für TARTAN's Blu-ray) ist mit hoher Genauigkeit und sehr gutem Fachverständnis gemacht worden. Sehr gute Arbeit, in Licht und Schatten. So sollten eigentlich so einige andere Filme auch aussehen - oder könnten es. Doch sie tun es nicht. Schade eigentlich...

    FARBKORREKTUR: (sehr gut, mit nur ganz wenigen Abstrichen)

    - Die Grauabstufungen sind bis auf nur ganz, ganz wenige Stellen hervoragend herausgebildet und so, wie sie sein sollen. Ähnlich wie SAINT JOAN von Preminger ist SEVENTH SEAL auch ein Film, der mit Bildkompositionen geradezu dazu einläd, die richtigen Schritte zu machen. Immer sehr kontrastreich und detailliert, ist auch diese Phase der Bearbeitung sehr gut unternommen worden.

    BILDBEARBEITUNG / DIGITAL RESTORATION (gut/teils sehr gut)

    - Auch hier gibt es kaum etwas zu "mäkeln". Die Korrekturen sehen sehr nach MTI Correct bzw PFClean (spätere Versionen) aus, im Manual Fixing. Dies ist auch der richtige Schritt, gerade bei Negativauswertungen. Zumeist fachlich sehr gut durchgeführt.
    ENCODING (gut/sehr gut)
    Das originale Filmmaterial ist durch die ausgezeichnete Photographie nur vergleichsweise gering in der Körnung, die Generations/Umkopierungsproblematiken durch die verwendeten Materialien sehr gering. Dies hilft auch der Encodierung für BD, denn gerade hier haben Blu-ray Encoder ihre Schwächen, mit teils starker Artefaktbildung. Dies ist hier nicht der Fall, und die Umsetzung ist trotz einer BD25 (also single Layer) gut bis sehr gut gelungen.
    TONBEARBEITUNG (Original Tracks): (ausreichend, teils störend)
    - der originale Schwedische Ton ist hervoragend - Punkt. Sehr schön ausbalanciert in den Frequenzen, mit viel Detail und Spitzen in den Mitten und den Höhen.

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  15. #15
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    THE LADY KILLERS (1955; Alec Guinness, Peter Sellers, Herbert Lom - Studio Canal/Optimum/Kinowelt)


    UMSETZUNG DER MATERIALIEN: (gut)
    - Im Gegensatz zu der Anchor Bay DVD Fassung (diese war 1.66:1) zum ersten Mal in der richtigen 1.37:1 Fassung. Somit stimmt wenigstens die Bildkomposition wieder. Der Film hat es verdient - die Szene mit dem Papagei am Anfang ist ein Klassiker der Filmgeschichte, der richtig im Bild sein muss.



    BILDTRANSFER:  (mangelhaft, mit nur ganz wenigen Abstrichen)
    - Die Verwendung von Duplikatnegativen, gerade bei Technicolor, ist immer eine Gradwanderung; und dies ist hier ein schönes Beispiel. Hier ist durch Generationsverluste und grenzwertige Kopierung schon auf der photochemischen Ebene so einiges schiefgegangen; aber die Bearbeitung während des Transfers ist bei der Lichtbestimmung - und somit des Details in den jeweiligen Grau und Farbtönen - hat leider das Ganze noch verschlimmert. Somit bekommt der Film einen Anstich, älter zu sein oder in schlechterem Zustand als er eigentlich ist.
    FARBKORREKTUR:  (mangelhaft, mit nur ganz wenigen Abstrichen)
    - Genau hier spürt man die Auswirkungen. Die Farbtöne werden als Folge sehr blass, und die Detailstrukturen von wenig Differenzierung. Zudem sind die Farbtöne nicht mehr der Farbpalette entsprechend und wirken sehr künstlich.
    BILDBEARBEITUNG / DIGITAL RESTORATION  (teils mangelhaft/befriedigend)
    - Der erste Satz in der Featurette "Cleaning Up THE LADY KILLERS" macht es bereits deutlich: es wurden automatische Bearbeitungsvorgänge gewählt, nur wenig wurde dann mit der Hand bearbeitet (Schlieren, Flecken). Als tool re: automatischer "Vollwaschgang" ist klar Digital Visions Produktlinie zu erkennen; vieles an Staub ist noch drin, aber die Konturen sind schon verschwommen (siehe Schrifteinblendungen bei den Credits). Dies ist sicher für viele billiger, aber macht das Material nicht besser. Es gibt inzwischen viele Broadcaster, die derartige Master ablehnen; und dies mit Recht.
    TONBEARBEITUNG (Original Tracks): (befriedigend, teils störend)
    - In den Mitten und den Höhen zeigt sich oft die Problematik der Bearbeitung - Rauschfrei heißt eben nicht richtig und schon gar nicht besser. Eine Saubere Bearbeitung ist aufwändiger und teurer. SC haben offensichtlich Bedenken, dass die Masse der Käufer dies zahlen will; und ich kann ihnen dies ehrlich gesagt nicht verdenken, wenn man sich so einige Kommentare so durchliest und hört. Dabei haben dijenigen, die immer niedrigere Preise fordern, immer noch nicht begriffen, dass sie an ihrem eigen Ast sägen. TLK ist ein Resultat der Einsparungen; gut gemeint, aber nicht ansatzweise "on target".

    GESAMTURTEIL: MANGELHAFT (GESAMTEINRUCK)   
    NUR ÄUSSERST BEDINGT EMPFEHLENSWERT

     
    TESTING EQUIPMENT Blu-ray / HD-DVD / DVD / LD ========================================
    -- 3'10m DaVision Cadre #1 Screen - 1,0 Gain
    -- SONY VW-VPL 100 (RUBY) TRUE HD, 1920x1080p (in diesem Falle via HDMI) professionell kalibriert im 4:4:4 RGB und 4:2:2 YUV Farbraum für High Definition und 4:2:2 Standard Definition
    -- 24" SONY Class 1 High Resolution Studio Monitor (reg. eingemessen und gecheckt)
    -- 30" CINEMA HD native 2K Displays 10 Bit(reg. eingemessen und gecheckt)
    -- SONY BDP-S1 (Update 4.40) bzw. BDP-S300 (Update 4.9) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- TOSHIBA HD-XE1 (HD-DVD) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- LASERDISC PLAYER: HLD-X9 (Sound via OPT Anschluß; reg. eingemessen und gecheckt)
    -- ONKYO TX-NR905 via HDMI (Blu-ray, HD-DVD) bzw. Optical (Laserdisc PCM)
    -- TANNOY professional Home Theater Series 12 (reg. eingemessen und gecheckt von TANNOY)
     
    Geändert von Flapman (07.03.10 um 19:33:57 Uhr)

  16. #16
    TLEFilms Film Restoration
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    Beiträge
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    UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    A BOUT DE SOUFFLE [AUSSER ATEM] (F 1960; Jean-Luc Godard's - Studio Canal/Optimum/ARTHAUS)


    UMSETZUNG DER MATERIALIEN: (gut/befriedigend)
    - In den Text Stills vor dem Filmbeginn wird auf die Bearbeitung in 2K und (dies bezieht sich sicher auf die Bildbearbeitung, sprich CleanUp und eventuell notwendige Restaurationsarbeiten re: Klebestellen) später in High Definition hingewiesen, und das diese - und hier wird es interessant in der Wortwahl - vom "Kameramann des Films selbst, Raoul Goutard begleitet " wurde. Dies hat insofern einen gewissen Beigeschmack, dass das Resultat nicht konstant gut ist, was mit der (nicht immer fachgerechten) Arbeit an Negativelementen zusammenhängt. Wie schon angedeutet, ABDS ist ein „mixed bag". Für den Scan wurden die besten (Negativ) Materialien verwendet, was auf jeden Fall der richtige Weg ist; an einigen Stellen haben aber offensichtlich schon Frames gefehlt. Ständiges Kopieren zur Fertigung von Prints und die verschiedenen Schnittfassungen scheinen hier ihren Tribut gefordert zu haben.
    TONBEARBEITUNG (Original Tracks): (befriedigend, gut)
    - Der französische Ton ist nie wirklich gut gewesen (in der Aufnahme); die Bearbeitung kann also nur bedingt etwas bewirken. Der Deutsche Ton sei hier an dieser Stelle mit Zufriedenheit hervorgehoben; allerdings sollte man bedenken, dass die Deutsche Schnittfassung an einigen Stellen kürzer ist als die Originalfassung; die entsprechenden Stellen sind dann im originalen Französisch mit Untertiteln.



    BILDSCAN:  (befriedigend/mangelhaft / gut, teils sehr gut)

    - Der Scan selbst ist relativ gut, aber hätte in der Einstellung der Lichtempfindlichkeit wesentlich genauer werden können bzw müssen. Denn hier ist die eigentliche Herausforderung beim Arbeiten mit Negativelementen, gerade Kameranegativmaterial, das noch für (Projektion bzw heute für das Videomaster) lichttechnisch sauber bearbeitet werden muss. Dies ist hier so nicht passiert; viele Passagen sind dadurch in weiß viel zu hell und reißen die oberen Graustufen mit. Das Material hat den typischen touch der ÉCLAIR Camerette, aber ist leider durch den Scan schon so reduziert, dass selbst (sauber bearbeitetes) 16mm Material der ÈCLAIR besser registrieren kann, was keinen Sinn macht, da ABDS auf 35mm gedreht wurde.
    FARBKORREKTUR:  (mangelhaft, mit nur ganz wenigen Abstrichen)
    - Hier hätte noch etwas gerettet werden können. Leider ist dies nicht passiert. Die stetig nicht (mehr) vorhandenen Strukturen in den oberen Graustufen und vor allem Weiß degenerieren den Film so noch mehr, als eigentlich richtig wäre. Der typische Touch des Films ist einem (wesentlich mehr neuzeitigen) Trend des Überstrahlens in den oberen Graustufen "erlegen" bzw aufgegeben worden. So wirkt es zumindest. Das eigentliche Problem dürften aber die mangelnden Kenntnisse im Umgang mit Negativelementen sein (bzw die Kenntnisse re: was bei einer Umkopierung zum Positiv im photochemischen Bereich passiert).
    BILDBEARBEITUNG / DIGITAL RESTORATION  (befriedigend, bedingt störend)
    - Teils wurde mit dem Vollwaschgang gearbeitet, wobei ein leicht stehendes Rauschmuster (typisch für Digital Visions Produktlinie, und "Nachahmer") bereits zu erkennen ist. Aber im Ganzen ist es hier zufriedenstellend.

    GESAMTURTEIL: BEFRIEDIGEND (GESAMTEINRUCK)   
    BEDINGT EMPFEHLENSWERT

     
    TESTING EQUIPMENT Blu-ray / HD-DVD / DVD / LD ========================================
    -- 3'10m DaVision Cadre #1 Screen - 1,0 Gain
    -- SONY VW-VPL 100 (RUBY) TRUE HD, 1920x1080p (in diesem Falle via HDMI) professionell kalibriert im 4:4:4 RGB und 4:2:2 YUV Farbraum für High Definition und 4:2:2 Standard Definition
    -- 24" SONY Class 1 High Resolution Studio Monitor (reg. eingemessen und gecheckt)
    -- 30" CINEMA HD native 2K Displays 10 Bit(reg. eingemessen und gecheckt)
    -- SONY BDP-S1 (Update 4.40) bzw. BDP-S300 (Update 4.9) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- TOSHIBA HD-XE1 (HD-DVD) via 1080p Zuspielung (HDMI)
    -- LASERDISC PLAYER: HLD-X9 (Sound via OPT Anschluß; reg. eingemessen und gecheckt)
    -- ONKYO TX-NR905 via HDMI (Blu-ray, HD-DVD) bzw. Optical (Laserdisc PCM)
    -- TANNOY professional Home Theater Series 12 (reg. eingemessen und gecheckt von TANNOY)
     
     
     
    Geändert von Torsten Kaiser TLE (06.03.10 um 13:41:05 Uhr)

  17. #17
    TLEFilms Film Restoration
    Registriert seit
    04.06.05
    Beiträge
    3.035

    CORRECTION - UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    Zitat Zitat von Torsten Kaiser TLE Beitrag anzeigen
    THE SEVENTH SEAL (Ingmar Bergman's, TARTAN VIDEO - DVD + Blu-ray Issues)


    (...)
    TONBEARBEITUNG (Original Tracks): (ausreichend, teils störend)
    - der originale Schwedische Ton ist hervoragend - Punkt. Sehr schön ausbalanciert in den Frequenzen, mit viel Detail und Spitzen in den Mitten und den Höhen.

    GESAMTURTEIL: SEHR GUT (GESAMTEINRUCK)
    SEHR EMPFEHLENSWERT
    (...)
    Fehler meinerseits - Bei der Tonbearbeitung muss es in den Klammern selbstverständlich SEHR GUT heißen. Sorry 4 confusion this may have caused.
    Geändert von Flapman (07.03.10 um 11:44:11 Uhr) Grund: Schriftfarbe neutralisiert (war schwarz formatiert und in manchen Styles nicht lesbar)

  18. #18
    Boldman
    Gast

    AW: UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    Bin neu hier, aber wer immer diese Kritken verfasst hat: mehr davon, sprechen mir aus der Seele!
    Grade die Farbkorrekturen bei altenKlassikern wruden Großteils verhunzt!

  19. #19
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    22.04.08
    Beiträge
    7.855

    AW: UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    @Thorsten,
    ich weiß ja gar nicht, ob man in diesen Thread was reinschreiben darf aber bitte mehr von deinen super Bewertungen!

  20. #20
    High Voltage
    Registriert seit
    22.07.01
    Beiträge
    17.900

    AW: UP CLOSE ... Qualitätchecks von Blu-ray Disx aus professioneller Sicht

    Dieser Thread ist eigentlich nur für die Reviews von Thorsten bestimmt.
    Für Dikussionen und Fragen gibt es diesen Thread:

    http://forum.cinefacts.de/208281-up-...ommentare.html

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