Cinefacts

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  1. #221
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Gut, dass Filter nur von kleinen Labels eingesetzt werden !

    Darüber hinaus machst Du es Dir recht einfach. Aber damit bist Du ja nicht alleine.

    Sicher haben diejenigen, die die Blu-ray gekauft haben, den Umsatz von Universum gesteigert, aber wenigstens wissen die, worüber sie schreiben. Wie ist das bei Dir?
    Hey Natürlich gibt es auch viele andere Labels die einen Filter benutzten, ich selber bin Hobby Bildbearbeiter und weis das ein Filter nur mein letztes Mittel sein kann, ich meide ansonsten den Filter weil Bildrauschen einfach dazu gehört, sollte es mal irgendwann eine Technik geben, Bildgriesellungen weg zu kriegen ohne Details weg zu filtern bin ich sofort dafür!

    Aber nein ich habe Der Schatz im Silbersee nicht, da ich mich auf die Rezensionen hier und bei Amazon verlasse, bin aber natürlich selber auch schon reingefallen weil ich mich eben nicht informiert habe, am anfang dachte ich auch als Blu Ray auf den Markt kam, alles ist in Hoch auflösung und gestochenscharf...und habe mir dann auch sofort Spion zwischen zwei Fronten geholt und bin damit arg auf den Mund gefallen und seit dem warte ich Online Rezensionen zu Blu Rays ab, damit ich nicht wieder 15€ bezahlen muß.

  2. #222
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Die Katze beißt sich da wohl in den Schwanz.

    Es muss immer irgendwelche "Idioten" (zu denen ich mich in diesem Fall auch zähle) geben, die erstmal solche VÖs kaufen und dann ihre Meinung dazu kundtun. Manche kaufen nicht und warten lieber auf die "Rezensionen" der Käufer. Fallen sie negativ aus wie im Fall dieser Karl-May-Verfilmung, dann wird noch kritisiert, dass man den Umsatz und Absatz dieser BD fördert.
    Ich muss mich schon schwer wundern.

    Zudem: Die Filme wurden vor wenigen Jahren sehr sorgfältig restauriert für die DVD-Boxen. Der Vergleich mit VIER FÄUSTE gefällt mir gar nicht, denn das Bild dieser BD war eine absolute Katastrophe. Da ist DER SCHATZ im SILBERSEE fast eine Referenzscheibe dagegen.

    Für mich ist das allergrößte Problem, dass ich nicht weiß, wie die Karl-May-Filme überhaupt aussehen müssten, um dem Original möglichst nahe zu kommen und dem gerecht zu werden. Es wurde mehrfach angeschnitten, aber trotzdem: Die Farben der DVDs sind einfach völlig unnatürlich und zu extrem. Die BD ist dagegen relativ farbarm, aber insgesamt natürlicher. Liegt die "Wahrheit" irgendwo mittendrin?

    Um das zu beurteilen, bedarf es wohl eines Karl-May-Filme-Spezialisten.

  3. #223

  4. #224
    schaut jetzt gross!
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Geändert von moviefan (05.02.10 um 14:20:18 Uhr)

  5. #225
    Jomei2810
    Gast

    AW: Der Schatz im Silbersee

    Zitat Zitat von Dosenbrot13 Beitrag anzeigen
    Für mich ist das allergrößte Problem, dass ich nicht weiß, wie die Karl-May-Filme überhaupt aussehen müssten, um dem Original möglichst nahe zu kommen und dem gerecht zu werden. Es wurde mehrfach angeschnitten, aber trotzdem: Die Farben der DVDs sind einfach völlig unnatürlich und zu extrem. Die BD ist dagegen relativ farbarm, aber insgesamt natürlicher. Liegt die "Wahrheit" irgendwo mittendrin?
    Um das zu beurteilen, bedarf es wohl eines Karl-May-Filme-Spezialisten.
    Bei den KINOWELT-DVDS waren die Farben intensiver als bei den UNIVERSUM-Boxen.
    Habe noch eine Super 8 Kopie des Films (gekürzte Schnittfassung fürs Heimkino) von MARKETING aus den 70ger Jahren. Auch dort sind die Farben recht kräftig.
    Müsste also von den Machern so gewollt sein...
    Geändert von Jomei2810 (05.02.10 um 14:24:55 Uhr)

  6. #226
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Zitat Zitat von Jomei2810 Beitrag anzeigen
    Bei den KINOWELT-DVDS waren die Farben intensiver als bei den UNIVERSUM-Boxen.
    Habe noch eine Super 8 Kopie des Films (gekürzte Schnittfassung fürs Heimkino) von MARKETING aus den 70ger Jahren. Auch dort sind die Farben recht kräftig.
    Müsste also von den Machern so gewollt sein...
    Wiederaufführungskopien in 35 mm sind leider auch keine Referenzquellen, wie man auf der folgenden Seite sieht (Leinwandfotos findet man wieter unten):

    http://www.winnetou4.de/Gevelsberg140309.htm


    Set-Fotos von damals wurden so entwickelt, dass sie ähnlich wie der Film coloriert sind.
    Von daher müsste der Film sehr gesättigte Farben haben (Cinemascope-Filme haben meistens gesättigte Farben).

    http://www.km-filmbilder.info/sisa/sisa.html


    Ciao

  7. #227
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Zitat Zitat von moviefan Beitrag anzeigen
    Jo würde ich so zufrieden sein... Und welche Bastelei? Weil auf Seite 3 finde ich nichts...
    Kontrast hoch
    Helligkeit und Gamma runter
    Farbsättigung stark hoch

  8. #228
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    @Dosenbrot13
    Ja und das zurecht ich meine mann kann ja auch erstmal Reviews abwarten oder ein oder zwei Kundenmeinungen...

    Ich finde aber sowie so das eher der Markt Umsatz dahintersteckt wenn ich solche Begründungen lese wie Universum Film möchte erstmal schauen ob diese Blu Ray richtig gut verkauft wird...
    Solche abzocke sollte man sowieso nicht unterstützen, weil es müsste doch genau andersrum sein der Kunde sollte im Vordergrund stehe...und wenn man halt es nicht aus Finanziellen gründen schafft Der Schatz im Silbersee vernünftig in Blu Ray raus zu bringen und es doch ein beachtlich Finanzieller aufwand ist, wäre es doch am besten alle 2 Jahre eine richtig hochwertige Karl May Verfilmung auf den Markt zu bringen ich kann gerne warten wenn das end Produkt umso besser ist oder mann sollte aus der Restaurierung ein gemeinschafts Projekt von mehren Labels machen, Möglichkeiten gibt es zu genüge nur der wille muß da sein, ich befürchte aber eher das das schnelle Geld zählt von diversen Unternehmen...

  9. #229
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Ich frag mich auch ob man sich mit dieser VÖ nen gefallen getan hat.
    Evtl will man erstmal mit den Rohfassungen Geld abschöpfen und dann wenn alle versorgt sind zieht man die restaurierten Scheiben aus dem Hut.
    Oder man nimmt diese Alibi-VÖ her um aufzuzeigen das sich Karl May auf BR garnicht lohnt, das die Bildqualität ihren Teil dazu beiträgt könnte auch gewollt sein, so kann man nämlich immer auf die miesen VK Zahlen von Silbersee verweisen.

  10. #230
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Zitat Zitat von Chris_1 Beitrag anzeigen
    @Dosenbrot13
    Ja und das zurecht ich meine mann kann ja auch erstmal Reviews abwarten oder ein oder zwei Kundenmeinungen...
    So viele gibt's noch nicht....

    http://www.cinemasquid.com/blu-ray/m...524&locale=all


    Ciao

  11. #231
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Zitat Zitat von Jomei2810 Beitrag anzeigen
    Bei den KINOWELT-DVDS waren die Farben intensiver als bei den UNIVERSUM-Boxen. Habe noch eine Super 8 Kopie des Films (gekürzte Schnittfassung fürs Heimkino) von MARKETING aus den 70ger Jahren. Auch dort sind die Farben recht kräftig.
    Müsste also von den Machern so gewollt sein...
    *
    Zitat Zitat von Oh_Behave Beitrag anzeigen
    Wiederaufführungskopien in 35 mm sind leider auch keine Referenzquellen, wie man auf der folgenden Seite sieht (Leinwandfotos findet man wieter unten):
    http://www.winnetou4.de/Gevelsberg140309.htm

    Set-Fotos von damals wurden so entwickelt, dass sie ähnlich wie der Film coloriert sind.

    Von daher müsste der Film sehr gesättigte Farben haben (Cinemascope-Filme haben meistens gesättigte Farben)
    **.
    http://www.km-filmbilder.info/sisa/sisa.html

    Ciao
    * Eine 8mm Kopie ist in keinem Falle auch nur in der Nähe einer Referenz, selbst als Anhaltspunkt hat diese sehr wenig, wenn überhaupt eine Aussagekraft. Dafür sind viel zuviele Kopierstufen mit einem Sammelsorium an ausgewählten stocks und Reduktionsverfahren verbunden, die zusammen mit dem individuellen Einfluß re: color timing im Kopierwerk auf photochemischer Ebene zu einem Resultat führen - das aber keine Aussage über die Qualität oder das Aussehen der Farben zulässt.

    ** Wie schon korrekt gesagt wurde, sind selbst 35mm Prints keine Referenz. Sie können im allerbesten Falle ein Anhaltspunkt sein, aber zu mehr braucht es wesentlich mehr Detailinformationen. Re: Winnetou Screening: Diese wurde von bereits sehr ausgeblichenen 16mm Kopien (sehr wahrscheinlich Eastmancolor) gemacht.
    Lobby Cards (Kinoaushangfotos) wurden NICHT nach den Filmfarben getimed, das ging auch gar nicht. Sie sind ebenfalls KEINE Referenz, und selbst nur selten ein Anhaltspunkt. Auf den Winnetou Aushangfotos kann man sehr gut sehen, das die Schwankungen in den Farben sehr erheblich sind. Daraus also schließen zu wollen, dass der Film sehr gesättigt war, wäre ein fataler Trugschluss. Auch die Aussage, dass Cinemascope Filme meist sehr gesättigt waren ist falsch, da dass CINEMASCOPE Verfahren NICHTS mit den jeweiligen Farbprozessen zu tun hat.

  12. #232
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Wenn ich alledem richtig folgen kann, dann dürfte doch allein das originale Negativ als "Referenz" dienen, oder?

  13. #233
    Bitrate Maniac
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Auch die Aussage, dass Cinemascope Filme meist sehr gesättigt waren ist falsch, da dass CINEMASCOPE Verfahren NICHTS mit den jeweiligen Farbprozessen zu tun hat.
    Klar, da hat die Klammer mit (Kodak Eastman Color) gefehlt.....wobei das trotzdem keine 100% Sicherheit bzgl. der Sättigung gibt....

    Ich kenne Setfotografen (die seit den 70ern tätig sind, leider nicht seit den 60ern) die beim Entwickeln der Bilder die Farbgebung (Sättigung, Farbstich) möglichst in Richtung des Films eingestellt haben.
    Dass diese Fotos heute nichts mehr hergeben ist klar. Doch wenn der Fotograf von damals ähnlich gearbeitet hat, wäre das zumindest ein Anhaltspunkt. Leider ist nichts über den Zwischenschritt des Druckes (der Kinoplakate) bekannt, da man hier (wahrscheinlich 3-Farb-Druck) die Farben auch ändern kann......

    Als Referenz kann hier nur die Doku (Notizen, Parametereinstellungen) des damaligen Kameramannes (Ernst Kalinke) dienen, der hoffentlich alles selbst überwacht und aufgeschrieben hat. Ihn selbst kann man leider nicht mehr fragen, da er schon fast 20 Jahre tot ist....

    Wenn ich alledem richtig folgen kann, dann dürfte doch allein das originale Negativ als "Referenz" dienen, oder?
    Das Negativ ist aufgrund der Originalkopierug (eben direkt vom Negativ) heute stark beschädigt. Wie ich von verschiedenen Filmvorführern erfahren habe, stammen heutige Wiederaufführungskopien vom damaligen Dup-Negativ und sind verhältnismäßig unscharf.

    Leider gibt Tobis dazu keinerlei Kommentar ab.....

  14. #234
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Zitat Zitat von Tserclaes Beitrag anzeigen
    Das mag für eine Menge Filme ja zutreffen, aber für mich sind die Winnetouverfilmungen und einiges aus dem Bereich Mantel, Degen, Ritter und Piraten genau dass, woran ich diese Qualität festmache
    Aber tust Du da dem Medium Blu-ray nicht unrecht? Denn wenn die Materialsituation keine gute Qualität auf BD zulässt, hat Blu-ray bei Dir von vorne herein verloren. Ich halte es ein Stück weit für vertretbar, dass ältere Filme (+- 40 Jahre) nicht so taufrisch aussehen, wie aktuelle Produktionen. Das trifft hier ja nicht zu. Hier hat man unsauber gearbeitet.

  15. #235
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Zitat Zitat von Chris_1 Beitrag anzeigen
    Hey Natürlich gibt es auch viele andere Labels die einen Filter benutzten, ich selber bin Hobby Bildbearbeiter und weis das ein Filter nur mein letztes Mittel sein kann, ich meide ansonsten den Filter weil Bildrauschen einfach dazu gehört, sollte es mal irgendwann eine Technik geben, Bildgriesellungen weg zu kriegen ohne Details weg zu filtern bin ich sofort dafür!

    Aber nein ich habe Der Schatz im Silbersee nicht, da ich mich auf die Rezensionen hier und bei Amazon verlasse, bin aber natürlich selber auch schon reingefallen weil ich mich eben nicht informiert habe, am anfang dachte ich auch als Blu Ray auf den Markt kam, alles ist in Hoch auflösung und gestochenscharf...und habe mir dann auch sofort Spion zwischen zwei Fronten geholt und bin damit arg auf den Mund gefallen und seit dem warte ich Online Rezensionen zu Blu Rays ab, damit ich nicht wieder 15€ bezahlen muß.
    Ich glaube, dass wohl jeder hier schon mindestens einmal Lehrgeld bezahlt hat. Sowas kommt vor. Ich bin auch nicht glücklich darüber, wenn es mir passiert. Aber so ist das Leben.

    Dennoch solltest Du denjenigen eher dankbar sein, wenn sie Dir helfen, das Geld für die BD zu sparen, indem sie die Scheibe kaufen und Dir somit Entscheidungshilfe geben.

    Ich glaube auch nicht, dass ein Veröffentlichungsrhythmus von 2 Jahren irgendetwas ändert. Das Risiko, dass die eingesetzten finanziellen Mittel nicht wieder erwirtschaftet werden, bleibt erhalten. Und wenn mein Kauf dazu dienen sollte, dass die Verkaufszahlen gut genug sind, um weiter zu machen und irgendwann eine Neuauflage dieses Films erscheint, dann habe ich das Geld dennoch gerne ausgegeben.

  16. #236
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Warum nicht gleich so? Es kann doch nicht sein das man bei diesem Medium wieder mit dem Schledrian anfängt und das auch noch unterstützt, nur damit evtl, irgendwann mal ne bessere Fassung rausgehauen wird die man dann auch noch kaufen soll.

  17. #237
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    ich werd ihn mir einfach kaufen und mich überraschen lassen^^

  18. #238
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Zitat Zitat von Torsten Kaiser TLE Beitrag anzeigen
    * Eine 8mm Kopie ist in keinem Falle auch nur in der Nähe einer Referenz, selbst als Anhaltspunkt hat diese sehr wenig, wenn überhaupt eine Aussagekraft. Dafür sind viel zuviele Kopierstufen mit einem Sammelsorium an ausgewählten stocks und Reduktionsverfahren verbunden, die zusammen mit dem individuellen Einfluß re: color timing im Kopierwerk auf photochemischer Ebene zu einem Resultat führen - das aber keine Aussage über die Qualität oder das Aussehen der Farben zulässt.

    ** Wie schon korrekt gesagt wurde, sind selbst 35mm Prints keine Referenz. Sie können im allerbesten Falle ein Anhaltspunkt sein, aber zu mehr braucht es wesentlich mehr Detailinformationen. Re: Winnetou Screening: Diese wurde von bereits sehr ausgeblichenen 16mm Kopien (sehr wahrscheinlich Eastmancolor) gemacht.
    Lobby Cards (Kinoaushangfotos) wurden NICHT nach den Filmfarben getimed, das ging auch gar nicht. Sie sind ebenfalls KEINE Referenz, und selbst nur selten ein Anhaltspunkt. Auf den Winnetou Aushangfotos kann man sehr gut sehen, das die Schwankungen in den Farben sehr erheblich sind. Daraus also schließen zu wollen, dass der Film sehr gesättigt war, wäre ein fataler Trugschluss. Auch die Aussage, dass Cinemascope Filme meist sehr gesättigt waren ist falsch, da dass CINEMASCOPE Verfahren NICHTS mit den jeweiligen Farbprozessen zu tun hat.

    In den sechziger Jahren wurden Aushangfotos oft nachcoloriert.

  19. #239
    Uli
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Zitat Zitat von Dosenbrot13 Beitrag anzeigen
    Wenn ich alledem richtig folgen kann, dann dürfte doch allein das originale Negativ als "Referenz" dienen, oder?
    Nein!! Das Negativ wird ja dem Color Timing unterworfen, und verschiedene Farb-Prozesse erlauben einen ganz unterschiedlichen Look, wie etwa im Falle von Technicolors Druckprozess im Vergleich zum konventionellen Eastman-Farbpositiv. Das ist also quasi Teil des kreativen Prozesses, bis hin zu extremen Varianten wie Technicolors Desaturation Process (MOBY DICK) oder dem Bleach-Bypass-Verfahren, in dem das photographische Silber im Farbfilm nicht, wie sonst ueblich, ausgebleicht und -fixiert wird (SE7EN).

    Originale Auffuehrunskopien sind also ein sehr hilfreicher Anhaltspunkt bei neuen Transfers oder auch echten Restaurationen klassischer Filme.

    Uli

  20. #240
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    AW: Der Schatz im Silbersee

    Zitat Zitat von Uli Beitrag anzeigen
    Originale Auffuehrunskopien sind also ein sehr hilfreicher Anhaltspunkt bei neuen Transfers oder auch echten Restaurationen klassischer Filme.
    Das bedeutet also, dass es am Ende schlimmstenfalls keinerlei Möglichkeit gibt, den von den Filmemachern gewünschten Originallook wiederherzustellen. Wenn es keine brauchbaren Aufführungskopien gibt, diese ausgebleicht, gerissen o.ä. sind, dann ist sozusagen der Zug abgefahren.

    Für mich bleibt nach wie vor die Frage offen, wie DER SCHATZ IM SILBERSEE im Idealfall - im Sinne der Macher - auszusehen hat.
    Ich sehe ähnliche Probleme wie z.B. bei der Überlieferung alter Handschriften, die auf eine einzige noch zu ermittelnde, aber nicht mehr erhaltene Originalschrift zurückzuführen sind: Hier gibt es ja oft verschiendene Fassungen der Abschriften, weil die Kopisten Wörter vergessen, Fehler "eingebaut" oder eigene Kommentare eingefügt haben.
    Welche "Instanz" könnte bei den Karl-May-Filmen eine Kopiervorlage "rekonstruieren", die dem Original möglichst nahe kommt? Jede Art von "Nachbesserung" ist eine Verfälschung des Originals - ob das Nachfärben, Schärfen, Weichzeichnen etc. ist, spielt dabei ja keine Rolle.

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