Cinefacts

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  1. #241
    12.18.3.13.5
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Die ersten Bilder, die "Sucker Punch" zeigt, besitzen eine ungeheure Intensität. Überhaupt ist das gesamte Intro sehr geil in Szene gesetzt, imO, das Beste am gesamten Film. Dazu das kongenial von Emily Browning in einer Coverversion höchstselbst eingesungene "Sweet Dreams" von Annie Lennox ...das ist grosses Kino.
    Die anfänglichen Szenen in Lennox House (eine zufällige Namensgebung?) sind von einer wunderbaren Tristesse und die klassische (filmische) Farbgebung solcher Institutionen verstärkt diesen Eindruck noch. Wer einmal hier drin sitzt, kommt nie wieder raus. Das absolute Eyecandy Emily Browning (Babydoll passt wie die Faust auf's Auge) mag hier gar nicht so recht hinein passen.
    A pro pos Eyecandy...von dem gibt's in "Sucker Puch" reichlich. Der weibliche Cast um Browning macht durch die Bank eine ziemlich gute Figur und selbst Carla Gugino kommt, obwohl eigentlich stets hochgeschlossen, immer ziemlich sexy rüber. Übrigens....kam es nur mir so vor oder sah Abbie Cornish teilweise aus wie ein Nicole Kidman-Lookalike?
    Die technischen Aspekte konnten mich dann leider nicht mehr so begeistern. Die generierten Welten sind zwar durchaus im oberen Segment anzusiedeln, wer jedoch Snyder's "300" kennt, für den werden sie nicht wirklich mehr etwas besonderes sein. Wo der CGI-Kosmos des Spartaner-Epos innovativ und realistisch (okay, in "Sucker Punch" handelt es sich um die Realitätsfluchten eines verzweifelten Girlies) ist, ist er diesmal arg überladen und...flach. Überhaupt wirkte das Ganze wie einem Konsolengame entnommen. Bis auf die erste Sequenz im Zen-Kloster. Die ist wirklich beeindruckend und sehr gut umgesetzt. Hier ist auch die Optik grosse Klasse.
    Die Action hat Snyder gut in Szene gesetzt, was in diesem Fall heisst, dass man ihr, trotz vieler, teilweise hektischer Cuts, noch gut folgen kann. Leider erschöpfen sich die Schauwerte der metzelnden Amazonen recht schnell, sodass eigentlich ab dem dritten Kopfkino die Faszination langsam aber sicher immer mehr auf der Strecke bleibt.
    Der Aufbau an sich, die sich abwechselnden Szenerien entspannt die Handlung immer wieder, was auf der einen Seite den dramaturgischen Aspekt unterstützt, auf der anderen Seite allerdings auch für die eine oder andere kleine Länge sorgt, ohne das einem die Charaktere wirklich näher gebracht werden.
    Der gesamte Soundtrack passt eigentlich sehr gut zum Gezeigten, wobei die, eingangs erwähnte, Coverversion von "Sweet Dreams" zusammen mit dem Queen-Medley noch am Besten tönt.
    Leider schafft es "Sucker Punch" nicht, die Kraft und Intensität, mit der er startet, über die ganze Länge zu halten. So ist das Ende dann auch nur allzu vorhersehbar. Nichtsdestotrotz hat der Film mich, obwohl er nicht meinen Erwartungen entsprochen hat, die habe ich nach "300" und den Trailern dann doch etwas zu hoch angesetzt, gut unterhalten.
    Ein weiterer fetter +-Punkt ist ausserdem der, dass "Sucker Punch" nicht in 3D daher kommt. Dabei wäre er für dieses Gimmick, a.G. übermässig vieler Straight-in-your-Face-Effekte, geradezu wie geschaffen gewesen.
    In diesem Sinne 6/10.
    Geändert von DorianGrey (31.03.11 um 23:48:14 Uhr)

  2. #242
    Vengeance is mine
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Ich hab den Film vorhin auch gesehen. Als Anmerkung vorweg: Ich mag 300, auch wenn ich ihn nicht für ein Meisterwerk der Filmgeschichte halte.
    Die Grundidee und die unterschiedlichen Welten von Sucker Punch sind nicht schlecht, aber die Umsetzung ist miserabel. Die Actionszenen sind zu repetiv, was am Anfang noch ganz nett ist, wirkt am Ende leider nur noch nervend. Und für einen Film, der mit Sex & Gewalt wirbt, hat Sucker Punch entschieden zu wenig von beidem. Die Musik war noch so mit das Beste am Film.
    Am liebsten würde ich Zack Snyder einen ordentlichen Punch versetzen, denn Potential wäre durchaus vorhanden gewesen.
    Aber es reicht auch nicht für den schlechtesten Film meines Kinojahres, den ersten Platz hält immer noch The Rite.
    Noch gerade so eben 3/10

    Zitat Zitat von bierbaron1970 Beitrag anzeigen
    Wenn ich das alles hier so lese,stell ich mir wirklich die Frage.
    Kann man sich diesen Film vielleicht schönsaufen?
    Falls ja...wie viel Bier bräuchte man da?
    Schönsaufen wird kaum helfen. Eine Lobotomie wäre wirkungsvoller .

  3. #243
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von DorianGrey Beitrag anzeigen
    Übrigens....kam es nur mir so vor oder sah Abbie Cornish teilweise aus wie ein Nicole Kidman-Lookalike?
    Ja, das ist mir auch aufgefallen!

  4. #244
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Absolute Empfehlung!
    Geht ins Kino und macht euch selber ein Bild und lasst euch nicht von den schlechten Kritiken beeinflussen, der Film ist genau das geworden was die Trailer sugeriert haben!
    Der Film ist optisch eine BOMBE und bietet zahlreiche perfekte und abwechslungsreiche Actionszenen und grandiose Effekte.
    Selbst die Handlung ist flott inzeniert und wahrt einige Überraschungen.
    Eyecandy vom Feinsten!

    Kinofassung: 9/10
    Directors Cut: Tendenz steigend!

    Das der Film die Geister scheidet,war schon vorher klar.
    Das bisherige Kinohighlight und es wird sehr schwer für die restliche Filme des Jahres den zu toppen.

  5. #245
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    So...gesehen. Ich nenne es schlicht und ergreifend experimentell, unkoventionell und bizarr. Und das ist für meine Begriffe als positiv anzusiedeln. Ach ja, eine "Abwichsfantasie" ist das nicht. Wer "Sucker Punch" so nennt, hat rein gar nichts verstanden. Wer von einem hirnlosen Gebratze redet, ebenso. All die visuellen Spielereien, mentalen Kampfebenen, und Fantasiewelten dienen ja lediglich als (Transport-)Mittel zum Zweck, und um dem geneigten FX-erwartungsvollen Zuschauer etwas zu bieten. Aber dahingehend wurde von einigen ja schon hinreichend argumentiert.

    Mir ist nach den ersten 20 Minuten vollkommen klar geworden, dass man es hier mit einem Film zu tun hat, auf den man sich wirklich, wirklich einlassen muß, um ein Verständniss dafür aufzubringen, um sich unterhalten zu lassen, um das Geschehen zu verarbeiten. Heißt - eingeschränktes Publikum. Kontroversen ohne Ende. Sehr individuelle Meinungen und das en masse.
    "Hirn aus" wäre der falsche, ja sogar ignorante Weg - und natürlich auch der einfachste, um den ganzen Film als dampfenden Haufen Scheisse zu begreifen und Snyder komplettes Versagen zu bescheinigen.
    Dabei versagt er aber gar nicht - nein, er krempelt Seh - und Erzählgewohnheiten um, verbiegt das konventionelle Blockbuster-Kino in etwas Undefinierbares, das es bis jetzt in einer solchen Form noch nicht gab. Und daher rührt wohl das Unverständniss. Und das obwohl der zentrale Handlungsstrang "Irrenanstalt" relativ banal daherkommt, und einige Klischees in ihren reinsten Formen beeinhaltet - die "Tücken" der veränderten Erzählform kaschieren diese Banalität, aber stellen sie auf bizarre Weise teilweise auch völlig, schon fast überlebensgroß in den Vordergrund. Oberflächlichkeiten werden in tiefgehende Monströsitäten aufgebläht - oder im Umkehrschluß Tiefschürfendes eben zur absoluten Oberflächlichkeit degradiert. Ein seltsames (und zugleich riskantes) Spiel, was Snyder da mit dem Zuschauer treibt, und auf Jeden anders wirkt - aber auch zugleich die stlistische Einzigartigkeit aufzeigt.

    Nun, man muss sich sein ureigenes Bild von "Sucker Punch" machen. Geschriebenes, egal ob positiv oder negativ, kann einem kaum das vermitteln, was den Film ausmacht, welche Position jeder einzelne einnehmen wird, wenn er das Konstrukt mit eigenen Augen sieht.
    So kann ich beispielsweise SEBO vollkommen verstehen, wenn er dies und jenes kritisiert, die Sequenzen zwischen den "Mindgames Level 2" als ermüdend wahrnimmt, sie als langweilig empfindet. Hätte mir ebenso gehen können, aber mich hat es interessiert, was da abläuft. Prinzipiell ist da aber tatsächlich ein Hang zum Strecken und zum Geplänkel gegeben. Es wäre meiner Meinung nach als Kompromisslösung nicht verkehrt gewesen, auch mal (nicht nur am Ende!) kurz in die tatsächlich stattfindende Realität zu springen, um die Parallelen der Handlung und die Symbolik dem Zuschauer in konkreterer Form darzubringen. Dann hätte der Film es bestimmt einfacher gehabt. Selbstverständlich klärt sich am Ende ja alles auf. Aber bis dahin können schon zig Leute das Interesse verloren haben.

    Die Musik empfinde nicht immer als unbedingt passend eingesetzt, das mag jemand anderes aber wieder anders sehen.
    Die Anime - und Videospielästhetik der Schlachtfelder hat mir gut gefallen. Mal was anderes, nicht perfekt, sondern zur puren digitalen Fantasie hyperstilisiert - es sind ja eben auch "Hirngespinste". Von daher empfinde ich das Design und die verbundenen Technik als durchaus passend. Besonders gut gefallen hat mir das "Killzone"-Setting der fiktiven Ersten-Weltkriegs-Kampfzone. Hmm...soviel Slo-Mo habe ich jetzt gar nicht wahrgenommen, hielt sich arg in Grenzen. Ich glaube, die wurde am meisten im Samurai-Setting eingesetzt. Die Charaktere sind größtenteils Comic-Abziehbilder, aber so scheinen sie m. M. nach konzipiert zu sein. So ist sie, die Welt der Fantasie. Große Charakterentwicklungen sucht man vergebens (erwartet habe ich die aber sowieso nicht!). Hat mich jetzt nicht sooo sehr gestört, aber ein wenig mehr Charaktersubstanz hätte jetzt auch nicht unbedingt geschadet.

    Für mich ein interessantes Stück Film. Visuell beeindruckend und eben anders. Auf keinen Fall eine Katastrophe, und persönliche Angriffe gegen Snyder sind unnötig und vermessen, so hat er doch etwas ureigenes auf die Beine gestellt, ein bizarres Märchen, das in seiner Inszenierung und dem Ablauf seinesgleichen sucht. Ein vielleicht einmaliges, gewagtes und überraschendes Experiment, das so nicht zu erwarten war.

    Eine objektive Wertung in Form von Zahlen kann und will ich dabei nicht abgeben. Ein wiederholtes Sehen wäre hierfür erstmal notwendig. Die Initialzündung ist in meinem Fall aber schon einmal geglückt. Ich bin positiv eingestellt. Natürlich kann das Vehikel direkt beim zweiten Anschauen abnutzen oder aber auch neue Perspektiven offenbaren. Ich weiß es nicht. Überrascht hat mich Snyder aber.

    Die BD, die bestimmt in maximal drei Monaten zu haben sein wird, wird gekauft. Und ich bin gespannt, ob es einen Kommentar von Synder geben wird, der mehr Aufschluss über "Sucker Punch" gibt.
    Geändert von BlackCatHunter (01.04.11 um 08:16:39 Uhr)

  6. #246
    12.18.3.13.5
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von BlackCatHunter Beitrag anzeigen
    Es wäre meiner Meinung nach als Kompromisslösung nicht verkehrt gewesen, auch mal (nicht nur am Ende!) kurz in die tatsächlich stattfindende Realität zu springen, um die Parallelen der Handlung und die Symbolik dem Zuschauer in konkreterer Form darzubringen.
    Das hätte mir auch gefallen und dem Film an sich bestimmt gut getan. Ich hätte schon gerne zumindest einen Eindruck von dem vermittelt bekommen, wie es Babydoll in der Realität ergeht, wie sie z.B. mit ihren Mitstreiterinnen umgeht, wie die Kontakte dort zustande gekommen sind und/oder ähnliches. Das hätte jetzt nicht unbedingt sonderlich ausschweifend dargestellt werden müssen, die Laufzeit des Films empfand' ich eigentlich als völlig okay, aber der eine oder andere Blick hinter den Vorhang der Imagination wäre schön gewesen.

  7. #247
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von SEBO Beitrag anzeigen
    @ Bierbaron:
    Bad Boys 1 lass ich Dir, aber der 2. gehört zu den schlimmsten Flimvergehen die es gibt, ganz nahe an dem unsäglichen Rollerball remake (meiner Meinung nach der schlechteste Film aller Zeiten).
    Ach komm schon.
    Bad Boys 2 war doch wirklich witzig,und herrlich makaber...Ich sag nur rammelnde Ratten und die Diskussion von Will Smith und Martin Lawrence in der Fernsehabteilung.
    Dann noch diese Grandiose Autoverfolgungsjagd,und die Szenen im Beerdigungsinstitut.
    Also ich finde diesen Film genial.

  8. #248
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Ich fands schlimm, wie sie im 2. Teil Lawrence zu einem komplett nervigen, dauernörgelnden Superneurotiker gemacht haben. Das hatte nichts mehr mit seinem Charakter aus Teil 1 zu tun und war nur noch nervig.
    Die einzige Szene die ich mochte, war die beim Polizeichef, bei dem sie sich die Fernsehbilder der Verfolgungsjags angucken und irgendwann spontan ein Schiff auf die Straße filegt


    Hm, hier wird öfter der Anfangf von Sucker Punch gelobt:

    Ich persönlich fand den recht öde/dröge. Zu viel Zeitlupe, zu thetralisch, zu harmlos und dieses grausige Sweet Dreams cover ging mal gar nicht.
    Allgemein fand ich den hier doch öfter gelobten Soundtrack doch relativ grauenhaft. Aber Geschmäcker sind ja, gerade was Musik angeht, doch einfach unterschiedlich. War halt nich meins.

    @ BlackCat:
    So unkonventionell fand ich Sucker Punch jetzt nicht. Die Grundidee war bei Brazil gemopst und auch ansonsten konnte ich jetzt nichts außergwöhnliches bei dem Film feststellen.

    Und was mich immer noch beschäftigt:

    *Spoiler*












    WENN sich Babydoll schon in eine Fantasiewelt flüchtet, warum in Deine, in der es genauso beschissen is? Im Puff gefangen ist ja nu auch nich viel besser als in der Klapse hocken. Naja, was solls.

    *Spoiler Ende*

  9. #249
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Wie gesagt, gerade in diesem speziellen Fall wird jeder den Film anders erleben:-) Und ich habe ja geschrieben, dass ich nachvollziehen kann, warum du deine Meinung vertrittst. Habe ich echt kein Problem mit.

    Ach, die Fluchtwelt in den Edelpuff zu verlegen ist schon eine gute Idee - schöner Schein, und wesentlich angenehmer als die schreckliche, hässliche Lobotomie-Klapse. Die Gefangenschaft bleibt ja, die lässt sich nicht wegdenken - der Fluchtgedanke ist allgegenwärtig. Ansonsten hätte der Film keine Verknüpfungen zur "realen Welt" schaffen können und alles wäre hinfällig.

  10. #250
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    doppelpost - das forum lahmt.
    Geändert von BlackCatHunter (01.04.11 um 22:01:28 Uhr)

  11. #251
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Hm...gerade aussem Kino.
    Würde mal 4/10 Pkt. geben.....könnten morgen aber nur noch 3/10 Pkt. sein.
    Story ist quasi nicht vorhanden, und das bissel, was sich Story nennen will, ist strunzdoof.
    Ja, optisch nett, aber da war nicht eine Szene dabei, wo ich mir dachte:
    "Wow, das ist ja ne tolle Idee."
    Alles irgendwie schon einmal gesehen.....

    Fazit: Trailer reicht und hat eigentlich schon alles gezeigt, hat jedoch zwei entscheidene Vorteile.
    1. Er ist nur 2-3 Minuten lang.
    2. Man muss die dämlichen Dialolge nicht ertragen
    3. Er ist umsonst...

  12. #252
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Cutter Beitrag anzeigen
    Alles irgendwie schon einmal gesehen.....
    Nö.
    Ich habe wirklich schon viel gesehen (darunter auch massenweise Anime) und auch Spiele über Spiele gezockt, aber in dieser Form gab es solche Szenen eben noch nicht.

    Dampfbetriebene Nazizombiecyborgs in den Gräben des Ersten Weltkriegs, die von Kampfweibern erneut getötet werden und Orks, die mit Fliegerbomben beworfen werden sind was Neues, da kannst du schreiben, was du willst.

  13. #253
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Naja, die Orls kennt man aus Warhammer und die Dampfnazis erinnern stark an die Helghast. Der Zug erinneret an FFXIII, die Riesesamurais an Onimusha. Wirklich innovativ fand ich da auch nix.

  14. #254
    Bewitched240
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von BlackCatHunter Beitrag anzeigen
    Nö.
    Ich habe wirklich schon viel gesehen (darunter auch massenweise Anime) und auch Spiele über Spiele gezockt, aber in dieser Form gab es solche Szenen eben noch nicht.

    Dampfbetriebene Nazizombiecyborgs in den Gräben des Ersten Weltkriegs, die von Kampfweibern erneut getötet werden und Orks, die mit Fliegerbomben beworfen werden sind was Neues, da kannst du schreiben, was du willst.
    Auf diese ach so tollen "Innovationen" versucht der Film sich ja zu stützen, geht aber gnadenlos baden, weil diese Szenerien völlig hirnrissig und zusammenhanglos vorgetragen werden. Das Ding ist kein Film, das ist ein Antifilm, bei dem irgendwelche miserablen Schauwerte aneinandergeklatscht werden und versucht wird, dem Ganzen mit einer völlig uninteressanten und ideenlosen Geschichte so was wie eine daseinsberechtigende Rahmenhandlung zu verpassen.

  15. #255
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von SEBO Beitrag anzeigen
    Naja, die Orls kennt man aus Warhammer und die Dampfnazis erinnern stark an die Helghast. Der Zug erinneret an FFXIII, die Riesesamurais an Onimusha. Wirklich innovativ fand ich da auch nix.
    Na endlich wer der beim Zug auch an FFXIII dachte. Film war gut, Kritik kommt Sonntag.

  16. #256
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von SEBO Beitrag anzeigen
    Naja, die Orls kennt man aus Warhammer und die Dampfnazis erinnern stark an die Helghast. Der Zug erinneret an FFXIII, die Riesesamurais an Onimusha. Wirklich innovativ fand ich da auch nix.
    Aber so wie im Film, und vor allem in dieser Effektqualität war´s halt noch nicht da. Ich will aber auch keine Haarspalterei betreiben:-) Klar, dachte ich bei den Nazis an Killzone (oder besser an die jap. Panzer Cops, die sind das Original) oder auch Mutant Chronicles, aber bei Sucker Punch geht´s eben um diese bizarre Form...so etwas gab´s noch nicht.

    Und an Bewitched240: Das, und wirklich nichts anderes, habe ich erwartet:-) Gerne verweise ich nochmals auf einen deiner Lieblingsfilme in deiner Signatur...das waren für mich ganz miserable Schauwerte inklusive einer völlig uninteressanten und ideenlosen Geschichte, die mich buchstäblich haben verzweifeln lassen, weil ich für die Scheibe Geld ausgegeben hatte. Und damit meine ich bestimmt nicht Casshern oder Thirst. Die besitze ich selbst.
    Jeder tickt eben anders. Sei´s doch drum.

  17. #257
    dvdinside ngn21
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    knappe 6 von 10... der vergleich mit dem 1ten werner film trifft es schon gut, man hofft immer dass man schnell wieder in der "kampfwelt" landet...

  18. #258
    Voll Woola!
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Nochmal dazu. Mein erster Kommentar war viel zu schwammig...habe eben noch an einem Bild gearbeitet, und da fiel mir etwas Wichtiges zu deiner Frage ein...

    Zitat Zitat von SEBO Beitrag anzeigen
    Und was mich immer noch beschäftigt:
    WENN sich Babydoll schon in eine Fantasiewelt flüchtet, warum in Deine, in der es genauso beschissen is? Im Puff gefangen ist ja nu auch nich viel besser als in der Klapse hocken. Naja, was solls.

    Eigentlich ganz logisch - Sie haben den großen Aufenthaltsraum doch "Das Theater" genannt, hinzu kommt der schmierige korrupte Krankenpfleger, der die Mädchen missbraucht (und hat missbrauchen lassen) , und voilá - schon haben wir als Fantasieweltersatz einen "exklusiven Club", in dem junge Damen sich um andere fiese Drecksäcke kümmern, und der Pfleger ein Zuhälterschwein ist, der die Führungsrolle übernimmt. Ein anderes Setting hätte schlicht und einfach jeglichen Bezug vermissen lassen, und Holland wäre vollkommen in Not gewesen.

  19. #259
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Der feuchte Nerd-Traum ist nun anscheinend in Erfüllung gegangen. Riesensamurais, eine Steampunk-Wehrmacht (wieso schreiben eigentlich alle immer von Nazis?), Orks, Drachen, Cyborgs und fünf Mädels, die optisch einem Manga-Comic entsprungen sein könnten - und das alles in einem Film

    Irgendwie kann ich diese ganzen Tiefstbewertungen nicht ansatzweise verstehen. Haben die meisten sich durch die üppigen Fantasiewelten zu sehr vom eigentlichen Film ablenken lassen? Der hatte nämlich sehr wohl eine Handlung. Und Aussagen wie "das hat man alles schonmal gesehen" sind einfach nur haarsträubend. Dieser Film war doch wirklich mal was Neues. Und dabei kommt es nicht drauf an, ob man Züge, Soldaten oder Orks so ähnlich bereits aus irgendwelchen Videospielen kennt oder ein ganz grobes Story-Grundgerüst schon so ähnlich aus einem Film kennt, der 30 Jahre alt ist.
    Drittklassige Horrorfilme und 08/15-RomComs werden ständig mit 4-6/10 Punkten bewertet und Sucker Punch soll dann plötzlich ein 02/10-Kanditat sein? Irgendwie stimmt die Relation da nicht.

    Natürlich hatte der Film so sein Fehler. Wahrscheinlich nichtmal so wenige. Beispielsweise gab es imo mindestens eine "Welt" zuviel. Spätestens bei der Zugwelt hab ich dann doch die ein oder andere Abnutzungserscheinung festgestellt. Auch die Musik war nicht immer (aber meistens) bombensicher gelegt. Das "Where is my mind"-Cover fand ich sogar richtig grausam. Die Inszenierung jedoch war über jeden Zweifel erhaben. Ich als CGI-Skeptiker war überrascht, wie gut sich da alles zusammengefügt hat.
    Man kann den Film mittelmäßig finden, aber so ich glaube, er wird mächtig unterschätzt. Ich fand den Film zwar nicht überragend, aber bei weitem nicht so schlecht wie er überall gemacht wird. 7/10

  20. #260
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Thorwalez Beitrag anzeigen
    oder ein ganz grobes Story-Grundgerüst schon so ähnlich aus einem Film kennt, der 30 Jahre alt ist.
    Brazil war jetzt das erste, passendste Beispiel das mir einfiel. Aber Realitätsflucht ist jetzt doch ein öfters benutztes Thema im Film.

    Zitat Zitat von Thorwalez Beitrag anzeigen
    Drittklassige Horrorfilme und 08/15-RomComs werden ständig mit 4-6/10 Punkten bewertet und Sucker Punch soll dann plötzlich ein 02/10-Kanditat sein? Irgendwie stimmt die Relation da nicht.
    Selbst miese RomComs haben meist ne bessere Story oder ausgearbeitetere Charaktere. Auf jeden Fall aber wahrscheinlioch bessere Dialoge und weniger grenzdebile Namen für ihre Hauptakteure. Mir haben sich jedenfalls jedesmal bei Sweat Pie, Rocket und Babydoll die Nägel hochgerollt, weil mir selber peinlich war was für bescheurte (Spitz?)namen die alle hatten.

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