Cinefacts

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  1. #281
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Kuhjunge Beitrag anzeigen
    Spielberg = einer der besten Geschichtenerzähler
    Snyder = der verwurstet sogar die besten Geschichten (siehe "Watchmen")

  2. #282
    Kuhjunge
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Leute, die Diskussion rutscht ins snyderhafte ab. Nicht so oberflächlich bitte.

  3. #283
    Off Duty
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von bekay Beitrag anzeigen
    Ganz offenbar spielt hier die Frage der "Ehrlichkeit eines Films" mit hinein. Ein schwieriges Thema: Drittklassige Horrorfilme und 08/15-RomComs geben sich schließlich nie den Schein, etwas anderes zu sein. SUCKER PUNCH - so der Tenor vieler Kritiken - gibt vor, etwas zu sein, was es nicht ist...
    So ganz verstehe ich glaube ich nicht worauf du anspielst. Was gibt Sucker Punch denn vor zu sein, was er nicht ist?

  4. #284
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Ich sehe schon das cameronische Ende.

  5. #285
    べんやみん
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Thorwalez Beitrag anzeigen
    So ganz verstehe ich glaube ich nicht worauf du anspielst. Was gibt Sucker Punch denn vor zu sein, was er nicht ist?
    Das überlasse ich den Leuten, die den Film bereits gesehen haben. Aber hier und da liest man ja von einem kritischen Potential des Films, welche die Kritiker wiederum nicht bereit sind, anzuerkennen.

    Snyder selbst meint ja, sein Film wäre eine Kritik des Sexismus und von Frauen-Klischees in der Geek-Kultur...

  6. #286
    Voll Woola!
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Thorwalez Beitrag anzeigen
    So ganz verstehe ich glaube ich nicht worauf du anspielst. Was gibt Sucker Punch denn vor zu sein, was er nicht ist?
    Das habe ich mich auch gefragt.

    Die Trailer haben all das vorab gezeigt, was der Film auch bereithält. Lediglich die Form, in der er letztendlich ezählt wird, ist unkonventionell, aber in sich logisch und konsequent.

    @bekay - Gutes Interview mit Snyder - sehr aufschlussreich, und keinesfalls oberflächlich. Ich finde Onkel Zack einfach immer sympathischer.
    Geändert von BlackCatHunter (02.04.11 um 19:39:40 Uhr)

  7. #287
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von fogelberg1 Beitrag anzeigen
    Optisch am beeindruckendsten fand ich im übrigen die Spiegel-Kamerafahrt in der Garderobe...
    Diese Kamerafahrt hat mir auch sehr gut gefallen. Da hat sich mir ein zufriedenes Grinsen auf's Gesicht gestohlen
    Auch wenn mich brennend interessiert, wie das immer wieder angestellt wird, Green-Screen, CGI, eine Symbiose aus beidem...., irgendwie möcht ich's gar nicht wirklich wissen, da ich befürchte, das Wissen um diese Effekte könnte dem Ganzen etwas von seiner Faszination nehmen.
    Wenn man weiss, wie ein Illusionist seine Tricks hinkriegt, ist die Magie eben raus und man ist lediglich davon beeindruckt, mit welcher Perfektion da gearbeitet wird.

    Ich finde, der Autor vertritt eine überaus interessante Meinung, die hier auch intelligent und wortreich kundgetan wird. Bis auf ein oder zwei, weniger inhaltliche sondern eher emotionale, Aspekte, kann ich dem Geschriebenen eigentlich nur zustimmen.

  8. #288
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Spielberg = einer der besten Geschichtenerzähler
    Snyder = der verwurstet sogar die besten Geschichten (siehe "Watchmen")


    Erstmal abwarten.
    Bin zwar schon auf den nächsten Spielberg gespannt, aber an Sucker Punch muss er erstmal vorbeikommen.
    Der Film war genial und der Directors Cut wird noch besser!
    Snyder gehört zu den besten der letzten Jahre!!!
    Geändert von Steffchef81 (02.04.11 um 22:31:22 Uhr)

  9. #289
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von BlackCatHunter Beitrag anzeigen
    So...gesehen. Ich nenne es schlicht und ergreifend experimentell, unkoventionell und bizarr. Und das ist für meine Begriffe als positiv anzusiedeln. Ach ja, eine "Abwichsfantasie" ist das nicht. Wer "Sucker Punch" so nennt, hat rein gar nichts verstanden. Wer von einem hirnlosen Gebratze redet, ebenso. All die visuellen Spielereien, mentalen Kampfebenen, und Fantasiewelten dienen ja lediglich als (Transport-)Mittel zum Zweck, und um dem geneigten FX-erwartungsvollen Zuschauer etwas zu bieten. Aber dahingehend wurde von einigen ja schon hinreichend argumentiert.

    Mir ist nach den ersten 20 Minuten vollkommen klar geworden, dass man es hier mit einem Film zu tun hat, auf den man sich wirklich, wirklich einlassen muß, um ein Verständniss dafür aufzubringen, um sich unterhalten zu lassen, um das Geschehen zu verarbeiten. Heißt - eingeschränktes Publikum. Kontroversen ohne Ende. Sehr individuelle Meinungen und das en masse.
    "Hirn aus" wäre der falsche, ja sogar ignorante Weg - und natürlich auch der einfachste, um den ganzen Film als dampfenden Haufen Scheisse zu begreifen und Snyder komplettes Versagen zu bescheinigen.
    Dabei versagt er aber gar nicht - nein, er krempelt Seh - und Erzählgewohnheiten um, verbiegt das konventionelle Blockbuster-Kino in etwas Undefinierbares, das es bis jetzt in einer solchen Form noch nicht gab. Und daher rührt wohl das Unverständniss. Und das obwohl der zentrale Handlungsstrang "Irrenanstalt" relativ banal daherkommt, und einige Klischees in ihren reinsten Formen beeinhaltet - die "Tücken" der veränderten Erzählform kaschieren diese Banalität, aber stellen sie auf bizarre Weise teilweise auch völlig, schon fast überlebensgroß in den Vordergrund. Oberflächlichkeiten werden in tiefgehende Monströsitäten aufgebläht - oder im Umkehrschluß Tiefschürfendes eben zur absoluten Oberflächlichkeit degradiert. Ein seltsames (und zugleich riskantes) Spiel, was Snyder da mit dem Zuschauer treibt, und auf Jeden anders wirkt - aber auch zugleich die stlistische Einzigartigkeit aufzeigt.

    Nun, man muss sich sein ureigenes Bild von "Sucker Punch" machen. Geschriebenes, egal ob positiv oder negativ, kann einem kaum das vermitteln, was den Film ausmacht, welche Position jeder einzelne einnehmen wird, wenn er das Konstrukt mit eigenen Augen sieht.
    So kann ich beispielsweise SEBO vollkommen verstehen, wenn er dies und jenes kritisiert, die Sequenzen zwischen den "Mindgames Level 2" als ermüdend wahrnimmt, sie als langweilig empfindet. Hätte mir ebenso gehen können, aber mich hat es interessiert, was da abläuft. Prinzipiell ist da aber tatsächlich ein Hang zum Strecken und zum Geplänkel gegeben. Es wäre meiner Meinung nach als Kompromisslösung nicht verkehrt gewesen, auch mal (nicht nur am Ende!) kurz in die tatsächlich stattfindende Realität zu springen, um die Parallelen der Handlung und die Symbolik dem Zuschauer in konkreterer Form darzubringen. Dann hätte der Film es bestimmt einfacher gehabt. Selbstverständlich klärt sich am Ende ja alles auf. Aber bis dahin können schon zig Leute das Interesse verloren haben.

    Die Musik empfinde nicht immer als unbedingt passend eingesetzt, das mag jemand anderes aber wieder anders sehen.
    Die Anime - und Videospielästhetik der Schlachtfelder hat mir gut gefallen. Mal was anderes, nicht perfekt, sondern zur puren digitalen Fantasie hyperstilisiert - es sind ja eben auch "Hirngespinste". Von daher empfinde ich das Design und die verbundenen Technik als durchaus passend. Besonders gut gefallen hat mir das "Killzone"-Setting der fiktiven Ersten-Weltkriegs-Kampfzone. Hmm...soviel Slo-Mo habe ich jetzt gar nicht wahrgenommen, hielt sich arg in Grenzen. Ich glaube, die wurde am meisten im Samurai-Setting eingesetzt. Die Charaktere sind größtenteils Comic-Abziehbilder, aber so scheinen sie m. M. nach konzipiert zu sein. So ist sie, die Welt der Fantasie. Große Charakterentwicklungen sucht man vergebens (erwartet habe ich die aber sowieso nicht!). Hat mich jetzt nicht sooo sehr gestört, aber ein wenig mehr Charaktersubstanz hätte jetzt auch nicht unbedingt geschadet.

    Für mich ein interessantes Stück Film. Visuell beeindruckend und eben anders. Auf keinen Fall eine Katastrophe, und persönliche Angriffe gegen Snyder sind unnötig und vermessen, so hat er doch etwas ureigenes auf die Beine gestellt, ein bizarres Märchen, das in seiner Inszenierung und dem Ablauf seinesgleichen sucht. Ein vielleicht einmaliges, gewagtes und überraschendes Experiment, das so nicht zu erwarten war.

    Eine objektive Wertung in Form von Zahlen kann und will ich dabei nicht abgeben. Ein wiederholtes Sehen wäre hierfür erstmal notwendig. Die Initialzündung ist in meinem Fall aber schon einmal geglückt. Ich bin positiv eingestellt. Natürlich kann das Vehikel direkt beim zweiten Anschauen abnutzen oder aber auch neue Perspektiven offenbaren. Ich weiß es nicht. Überrascht hat mich Snyder aber.

    Die BD, die bestimmt in maximal drei Monaten zu haben sein wird, wird gekauft. Und ich bin gespannt, ob es einen Kommentar von Synder geben wird, der mehr Aufschluss über "Sucker Punch" gibt.
    Kann mich dem eigentlich so nur anschließen.

    Film gesamt für die Fassung mal 7 von 10 Punkten.
    Optisch 9 von 10 Punkten.

    Der Film auf der Traumebene hat mir genial gefallen, am besten Sequenz 1 mit den Samurais und 3 mit dem Drachen.
    Film auf der Storyebene war anderes und interessant: nicht mega genial aber interessant anders.

    Bin jetzt mal auf die längere Fassung gespannt wenn die kommt.

  10. #290
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Ich fand den Film sehr anstrengend und frustrierend. Zwischendrin dachte ich, vielleicht kommen die Wertungsunterschiede von Gamern und Nicht-Gamern zustande, aber am Ende kann es das auch nicht sein. Natürlich kann man - wie es einige hier schon getan haben - in der Geschichte intellektuellen Unterbau ausmachen, wenn man danach sucht. Für mich ist dies aber an den Haaren herbeigezogen, denn mit dieser Masche kann man auch völlig zusammenhanglose Szenencollagen rechtfertigen. Visuell ganz interessant, akustisch überbewertet (ich stimme der Kritik zu, dass ich nicht noch zum Bild auf der Tonspur den Inhalt vermittelt bekommen muss) und inhaltlich viel zu dünn, um dafür fast 2 Stunden zu opfern. Und die junge Nicole Kidman hat ich dauernd irritiert, während Scott Glen noch fast genauso aussieht wie vor 30 Jahren.

    4/10

  11. #291
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Spiegel-Interview mit Zack Snyder:
    http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,754488,00.html

  12. #292
    Ewig zu spät kommer
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Habe den Film in der Vorpremiere gesehen und war vom ersten Moment an gefesselt. Der Film erfindet das Kino nicht neu, bestimmt nicht. Aber er hat das erreicht was er wollte und sollte. Mich unterhalten und mich in eine andere Welt mit genommen. Finde die Metaphorik einfach klasse und das Spiel mit den drei Ebenen echt klasse. Habe in einem anderen Forum schon die Dreistheit besessen ihn für mich mit Inception gleich zu setzen, den von der Intelligenz und der Optik her sind sich beide recht ähnlich. Sie bedienen sich nur anderer Mechanismen. Währen Inception recht glatt daher kommt ist Sucker Punch ein dreckiger Schlag mitten ins Gesicht.
    Ich freue mich auf den DC obwohl mir schon die KF recht zu gesagt hat. Hoffe das es beide Versionen auf eine scheibe schaffen, falls mir der DC nicht gefallen sollte.
    Das beste an dem Film ist sicherlich das es kein zurecht geschustertes Sequel geben wird bzw kann.

  13. #293
    N6MBA92185
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    So, jetzt mal Butter bei die Fische. Ich brauche eine vollständige Interpretation des Gesehenen um weitere Kritik formulieren zu können.

    Am vielversprechendsten scheint mir der Ansatz, dass sämtliche Fantasie-Sequenzen Sweet Peas Kopf entstammen. Da sie schon länger als Babydoll in der Psychiatrie ist hat sie wohl mehr Bedarf eine Vorstellungswelt zu kreieren. Black Cat Hunters Idee folgend, ist dies bedingt durch Missbrauchsfälle und Architektur ein Edel-Bordell. Das würde erklären warum Sweet Pea bei der Fluchtplanung am längsten zögert und wird durch Sätze wie "Ich bin der Star der Show" untermauert.

    Die Tatsache, dass sie den Busfahrer erst nach der Flucht kennenlernt legt nahe, dass auch die Action-Fantasien von ihr stammen, in denen der Schauspieler ja eine wichtige Rolle spielt. Diese könnten bei einem Prozess der Verarbeitung des Erlebten zustande kommen. Der Busfahrer sagt ja selbst, dass sie noch einen weiten Weg vor sich hat, und sei dieser nur mental.

    Optional kann man um das Ganze noch eine Klammer ziehen und vermuten, dass alles zwischen Sweet Peas erstem Auftritt und ihrer Flucht in Baby Dolls Fantasie passiert. Nämlich unmittelbar vor der Lobotomie. Die komplette Flucht-Episode wäre dann eine erträumte Rechtfertigung ihres Martyriums. Sweet Peas Fahrt in den Sonnenuntergang ist dann der Strohhalm, an den sich für den Rest ihres Lebens ihr Lobotomie geschädigter Geist klammert.

    Mit oder ohne Klammer stellt sich die Frage: Was ist in der Realität passiert wenn Baby Doll getanzt hat?

  14. #294
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von El Wray Beitrag anzeigen
    Am vielversprechendsten scheint mir der Ansatz, dass sämtliche Fantasie-Sequenzen Sweet Peas Kopf entstammen. Da sie schon länger als Babydoll in der Psychiatrie ist hat sie wohl mehr Bedarf eine Vorstellungswelt zu kreieren. Black Cat Hunters Idee folgend, ist dies bedingt durch Missbrauchsfälle und Architektur ein Edel-Bordell. Das würde erklären warum Sweet Pea bei der Fluchtplanung am längsten zögert und wird durch Sätze wie "Ich bin der Star der Show" untermauert.
    Diesen Ansatz finde ich sehr interessant. Wenn man also davon ausgeht, dass sich das Gesehene in Sweet Pea's Kopf abspielt, hätte ihr das Auftauchen Babydoll's als Auslöser ihrer Fluchtphantasien dienen können, Babydoll sozusagen [B]die[/B] Rolle eingenommen, die Sweet Pea sich selbst nicht zutraut und Babydoll's Vergangenheit könnte ebenfalls ihrem Kopf entsprungen sein. Möglicherweise hat Babydoll im Laufe der Zeit auch davon erzählt und Sweet Pea hat dies lediglich in ihre Imagination eingebaut.

    Zitat Zitat von El Wray Beitrag anzeigen
    Die Tatsache, dass sie den Busfahrer erst nach der Flucht kennenlernt legt nahe, dass auch die Action-Fantasien von ihr stammen, in denen der Schauspieler ja eine wichtige Rolle spielt. Diese könnten bei einem Prozess der Verarbeitung des Erlebten zustande kommen. Der Busfahrer sagt ja selbst, dass sie noch einen weiten Weg vor sich hat, und sei dieser nur mental.
    Eben dies hat bei mir auch zu der Frage geführt, wie sie ihn kennen kann, wenn er doch ein Geschöpf der Phantasie Babydolls' ist. Die hier dargelegte Sichtweise würde eine Erklärung bieten.

    Zitat Zitat von El Wray Beitrag anzeigen
    Optional kann man um das Ganze noch eine Klammer ziehen und vermuten, dass alles zwischen Sweet Peas erstem Auftritt und ihrer Flucht in Baby Dolls Fantasie passiert. Nämlich unmittelbar vor der Lobotomie. Die komplette Flucht-Episode wäre dann eine erträumte Rechtfertigung ihres Martyriums. Sweet Peas Fahrt in den Sonnenuntergang ist dann der Strohhalm, an den sich für den Rest ihres Lebens ihr Lobotomie geschädigter Geist klammert.
    Auf jeden Fall gefällt mir die Vorstellung, dass es am Ende eigentlich für niemanden ein wirkliches Happy-End gibt, dass die Lobotomie letztendlich doch das Finale bestimmt und Sweet Pea ausschliesslich in ihrem, die Wirklichkeit entrissenen, Geist in den Sonnenuntergang fährt. Das hat etwas schön dramatisches und wäre eine gelungene Abwechslung zu den gewohnten, optimistischen Ausgängen anderer Filme.

    Zitat Zitat von El Wray Beitrag anzeigen
    Mit oder ohne Klammer stellt sich die Frage: Was ist in der Realität passiert wenn Baby Doll getanzt hat?
    Ich könnte mir vorstellen, dass ihr Tanz in Verbindung mit ihrem engelsgleichen Aussehen die Anwesenden dermassen fasziniert hat, dass sie für die Dauer ihrer Darbietung durch ihren Anblick gefesselt, fast wie in Trance gewesen sind. Es wird ja erwähnt, dass sie während ihr Show auch gestöhnt hat. Es wird also dementsprechend lasziv gewesen sein.

  15. #295
    N6MBA92185
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von DorianGrey Beitrag anzeigen
    Ich könnte mir vorstellen, dass ihr Tanz in Verbindung mit ihrem engelsgleichen Aussehen die Anwesenden dermassen fasziniert hat, dass sie für die Dauer ihrer Darbietung durch ihren Anblick gefesselt, fast wie in Trance gewesen sind. Es wird ja erwähnt, dass sie während ihr Show auch gestöhnt hat. Es wird also dementsprechend lasziv gewesen sein.
    Naja, das ist ja die Erklärung auf der Bordell-Ebene. Nur warum sollte sie auf der Psychiatrie-Ebene tanzen?

  16. #296
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Möglicherweise als Teil der Therapie-Methode, die Madame Gorski praktiziert. Die war ja recht...unkonventionell. In diesem Rahmen könnte sie auch in der Realität für einiges Aufsehen gesorgt haben.

  17. #297
    HIVESALICIOUS
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von El Wray Beitrag anzeigen
    Naja, das ist ja die Erklärung auf der Bordell-Ebene. Nur warum sollte sie auf der Psychiatrie-Ebene tanzen?
    ich glaube in der realen Welt hat sie gewisse Dienste angeboten das die speziellen Herren nicht ablehnen konnten und so abgelenkt waren?

  18. #298
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Zitat Zitat von Luckymovie13 Beitrag anzeigen
    ich glaube in der realen Welt hat sie gewisse Dienste angeboten das die speziellen Herren nicht ablehnen konnten und so abgelenkt waren?
    Das glaub' ich eher weniger. Ich könnte mir da tatsächlich vorstellen, dass Babydoll a.G. ihres Aussehenes, in Verbindung mit ihrer 'Performance' im Rahmen ihrer Therapie für Ablenkung gesorgt hat. Ausserdem war sie die 'Neue'. Da werden die Anderen bestimmt ohnehin ein Auge auf sie geworfen haben. Schon allein aus Neugier.

  19. #299
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    War drin und fand ihn gut. N Freund der mit mir drin war, hat sich gelangweilt und konnte damit nichts anfangen...tja...

    8/10 Punkten

    RGVEDA

  20. #300
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    AW: Sucker Punch (von Zack Snyder)

    Hab ihn nun auch schon zwei Mal im Kino gesehen und finde ihn sehr geil. Von mir gibt es vorerst für die KF 8/10 Punkte mit Tendenz nach oben für den DC!

    PS: Der Soundtrack ist absolut genial und hat auch schon seinen Weg in meine Sammlung gefunden

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