Cinefacts

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  1. #181
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    AW: Maniac [Remake]

    Sicher gibt es immer irgendwo mal unlogische Momente - vor allem in Horrorfilmen. Beim Maniac-Remake war es jedoch so, dass ich diese Szene - verglichen mit dem bisher Geschehenen - als so an den Haaren herbeigezogen empfunden habe, dass ich in diesem Moment quasi richtig "aufgemerkt" habe und aus der Handlung gerissen wurde.
    Die Szene ist ja auch nicht gerade unwichtig, weil sie die finale Phase des Films einläutet. Und wenn diese Phase durch etwas angestoßen wird, das man als komplett irrational empfindet, dann leidet darunter mehr oder weniger die Glaubwürdigkeit des gesamten Endes, weil der fade Beigeschmack bleibt, dass dieses Ende "künstlich" / konstriert herbeigeführt wurde.

  2. #182
    holly_california
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    AW: Maniac [Remake]

    Zitat Zitat von Herbie_06 Beitrag anzeigen


    Ich muss aber auch sagen, dass ich diese Szene wirklich extrem dämlich fand, weil sie einfach überhaupt keinen Sinn ergab. Das Verhalten der Charaktere in dieser Situation fand ich total irrational und unglaubwürdig - um nicht zu sagen konstruiert. Wenn eine verletzte Frau auf meine Auto zurennen und mir beim Einsteigen zubrüllen würde, ich solle den Mann da vorne überfahren, dann würde ich dieser Aufforderung jedenfalls nicht nachkommen. Ich könnte die Situation ohne das entsprechende Hintergrundwissen, was denn überhaupt passiert ist, ja nicht mal einordnen. Fahre ich da eventuell einen Unschuldigen über den Haufen? Ich wüsste es nicht. Abgesehen davon fand ich es total hanebüchen, dass das Auto nach dem kurzen Beschleunigen so EXTREM von der Fahrbahn abkommt, dass es gegen einen Pfeiler kracht und Anna und der Fahrer auf der Stelle tot sind. Ich fand das einfach nur unglaublich bescheuert und fürchterlich an den Haaren herbeigezogen. (Aber irgendwie mussten sie Anna ja ins Jenseis befördern und was Glaubwürdigeres ist ihnen da wohl nicht eingefallen.) Hinter mir habe ich in dem Moment aus dem Publikum nur ein "Was war das denn!!??" gehört und genau das habe ich auch gedacht.


    Bin normalerweise der letzte, der bei Filmen auf einen komplett "realistischen" oder nachvollziehbaren Fortgang pocht, aber DIE Szene erschien mir auch SEHR konstruiert, da stimme ich deinen Ausführungen 100%ig zu.

    Zum Original: Wer keine deutschen UTs braucht, dem empfehle ich die sehr schöne Französische Doppel-DVD.

  3. #183
    12.18.3.13.5
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    AW: Maniac [Remake]

    Zitat Zitat von Herbie_06 Beitrag anzeigen
    dass es gegen einen Pfeiler kracht und Anna und der Fahrer auf der Stelle tot sind.
    Ob der Fahrer tot gewesen ist, bleibt im Unklaren. Anna ist auf jeden Fall noch am Leben gewesen, als Frank sich über sie gebeugt und dann skalpiert hat.
    Aber ich gebe Dir vollkommen Recht. Die Szene kam schon arg konstruiert rüber. Auf der anderen Seite musste an dieser Stelle unbedingt ein Ereignis her, das dazu führt, dass Anna Frank eben doch nicht entkommt. Und etwas 100%-ig überzeugendes hätte es in diesem Moment wohl kaum gegeben. Immerhin steigt sie in den Wagen und hätte somit im Grunde gerettet sein müssen. Als dann der Unfall geschah habe ich auch gedacht, what the f***. Vielleicht wäre es realistischer gewesen, Anna wäre auf der Flucht vor Frank schlicht und ergreifend gestürzt und hätte sich den Knöchel verstaucht etc.. Obwohl man auch da vlt. hätte Klischee rufen können.

  4. #184
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    AW: Maniac [Remake]

    Zitat Zitat von DorianGrey Beitrag anzeigen
    Ob der Fahrer tot gewesen ist, bleibt im Unklaren. Anna ist auf jeden Fall noch am Leben gewesen, als Frank sich über sie gebeugt und dann skalpiert hat.
    Ah, okay. Dann habe ich das nicht richtig mitbekommen bzw. hatte das falsch in Erinnerung.

    Habe mir jetzt eben extra noch mal die US-BD vom Original angesehen. Ich hatte die zwar schon eine Weile, bin aber bisher noch nicht zum Gucken gekommen. Es war schon recht lange her, dass ich das Original zuletzt gesehen habe und ich muss leider sagen, dass mir der Film weit weniger gut gefallen hat, als es bei meiner letzten Sichtung der Fall war. Meine alte Wertung bei der OFDb war eine 10 von 10, die ich jetzt auf eine 6 von 10 korrigiert habe. Was mich damals an dem Film so begeistert hat, kann ich heute nicht mehr nachvollziehen. Ich fand ihn auch bei weitem nicht mehr so hart, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Ich muss sogar sagen, dass ich das Remake im direkten Vergleich härter fand. Und auch wenn das Ende des Originals schlüssiger ist - Frank besucht mit Anna das Grab seiner Mutter, wo er plötzlich ausflippt und Anna angreift / Anna kann sich verteitigen und fliehen / Frank geht nach Hause und hat die gleiche Wahnvorstellung wie im Remake, nur dass er hier nicht an den Folgen seiner zuvor zugefügten Verletzungen stirbt, sondern sich (in dem Glauben, eines seiner Opfter täte das) selbst ersticht - hat mir das Remake insgesamt etwas besser gefallen.

  5. #185
    il Tedesco
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    AW: Maniac [Remake]

    Nun ja, der Vergleich mit dem Original ist natürlich unausweichlich. Sagen wir mal so, das Remake hat auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung. Die geschickt gewählte Ego-Perspektive bringt das Geschehen auf ein anderes Level. Das ist auch nötig, denn obwohl Elijah Wood den Psycho sehr gut spielt, geht doch nichts über Joe Spinells Darstellung des Frank Zito. Insgesamt liegt Lustigs Original von 1980 vorne – lediglich den Score von Rob würde ich höher einschätzen.

    7/10

  6. #186
    Grailknight
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    AW: Maniac [Remake]

    Kenne das Orginal nicht, aber der Film hier hat mir ziemlich gut gefallen. Ist ja eher nen Arthouse Streifen mit seinem POV Look und den perfekt eingesetzten anderen stillistischen Mitteln. War für mich definitiv kein Unterhaltungsfilm, fand die Stimmung seh bedrückend und hat mich richtig mitgenommen. Über die Autoszene lässt sich streiten, aber sonst ein toller Film.

    8/10 Punkten

  7. #187
    Rabid Anteater
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    AW: Maniac [Remake]

    Die Skalpierungen in Inglorious Basterds oder sogar dem letzten Mohikaner finde ich persönlich härter...

    Das 4mal skalpieren im Film und Messer trifft Unterkiefer a la Punisher, ist wie schon mal geschrieben, alles KJ würdig.
    Geändert von Rabid Anteater (10.01.13 um 00:15:31 Uhr)

  8. #188
    Tyrannosaurus Rex
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    AW: Maniac [Remake]

    War gestern Nacht auch noch im Kino. Ich fand Maniac absolut großartig! Das war für mich persönlich einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre. Elija Wood hat den psychopathischen Killer einfach super gespielt, der Film war wirklich sehr interessant gedreht und konnte eine wirklich spannende Atmosphäre aufbauen. Der Sountrack war wunderbar und klang sehr an 70er-Jahre Synthesizer à la Jean Michele Jarre angelehnt. Zumal Q Lazzarus "Goodbye Horses" doch immer wieder für eine stimmungsvoll abgefuckte Atmosphäre sorgt.
    Was mir besonders gut gefiel war das der Film psychologisch wie Hulle war. Ich mag einfach Horror-Filme (Slasher-Filme) die sich stark mit der Psyche des Killers beschäftigen, und kaum ein anderer Slasher-Film der letzten Jahre (mit Ausnahme von Rob Zombies Halloween I&II) hat sich so klasse mit dem Killer beschäftigt wie Maniac. Zumal die Morde in dem Film auch wirklich brutal waren, ohne over the top zu wirken.

    Maniac war einer der best inszenierten Horror-Filme der letzten Jahre. 9 von 10 Punkten

  9. #189
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    AW: Maniac [Remake]

    So, ich hab heute mal bei nem Händler auf dem Trödelmarkt das Original gekauft, werd mir den die Tage mal ansehen, bin gespannt. Bei dem Remake muss ich ja leider noch bis zu nem Heimkinorelease warten.

  10. #190
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    AW: Maniac [Remake]

    Laut Amazon erscheint der erst im Oktober auf DVD bzw. BluRay. Was soll denn das?

  11. #191
    MIB
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    AW: Maniac [Remake]

    Verleihstart am 29.04.
    Verkaufsstart am 21.05.

  12. #192
    Tabasco!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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    AW: Maniac [Remake]

    Zitat Zitat von cgrage Beitrag anzeigen
    Verleihstart am 29.04.
    Verkaufsstart am 21.05.
    Cool, dann dürfte ja auch bald bekannt sein, mit welcher Freigabe der veröffentlicht wird. Ohne den Film gesehen zu haben, tippe ich mal auf eine leichte JK, das ist ja der Standard bei Filmen, die bereits für die Kinoauswertung freigegeben wurden. Da gibt es nur eine Ausnahme: My Bloody Valentine, der trotz Kino-KJ nur eine schwere JK bekam.

  13. #193
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    AW: Maniac [Remake]

    Die FSK hat schon quergeschossen:

    http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=4956

  14. #194
    Bewitched240
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    AW: Maniac [Remake]

    Deutschland heilig Zensurland.
    Bevormundung erwachsener Bürger 4 teh WIN!

  15. #195
    Let's rock!
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    AW: Maniac [Remake]

    Ich komme auch nie über die Idiotie dieser Denk- und Verfahrensweise hinweg. Da wird ein Film begutachtet, mit einer Altersfreigabe versehen und freigegeben und dann, nur weil sich das Medium oder die Darreichungsform ändert, ist die Freigabe auf einmal nicht mehr ausreichend oder gut genug.

  16. #196
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    AW: Maniac [Remake]

    Ja, im Kino kann man sich als Programmanbieter/-vorführer halt den Ausweis zeigen lassen, während die pösen, pösen, unmündigen Eltern ihren Kindern ja immer den harten Kram leihen und kaufen...

    Das alles ist halt einfach seit Jahren komplett an der Realität vorbei, aber die Schnuckels vom "Jugendschutz" brauchen halt eine Daseinsberechtigung.

    Wobei im Fall von MANIAC ja eher die ungekürzte Kinofreigabe die Überraschung war.

  17. #197
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    AW: Maniac [Remake]

    Das lief ja schon für die Kinofreigabe nicht einfach, weshalb es für die HE-Auswertung nun wirklich keine Überraschung ist.

  18. #198
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    AW: Maniac [Remake]

    Auf der anderen Seite

    Elijah Wood ( Sin City, Der Herr der Ringe ) skalpiert,würgt,metzelt und liebt sich im neusten Streich von Franck Khalfoun ( High Tension ) durch die Stadt der Engel. Doch etwas im Film ist anders, etwas das den Zuschauer zum Mittäter zum Hinsehen verdammt, ihm keine Chance lässt nach links oder rechts zu schauen, weg vom Geschehen, er blickt direkt in die Augen des Opfers ohne die kleinste Chance darauf weg sehen zu können. Khalfoun zeigt uns seine Geschichte des Maniac aus der Ego Perspektive. Zeigt jedes noch so perfide Detail aus der Sicht des Elijah Wood und hebt somit das Remake des gleichnamigen Slasher aus der 80er von Wiliam Lustig angenehm ab vom üblichen Klischee Horror/Terror und Folter Kino der letzten Zeit und geht dabei einen riskanten Weg, der sich aber mehr als bezahlt macht.


    Alexandre Aja´s ( Piranha 3D, The Hills Have Eyes – Hügel der blutigen Augen ) Drehbuch reist dabei ganze Wände des Horror-Klischee Hauses ein und ersetzt sie durch gänzlich neue mutige Wände, indem er seinen Killer nicht als mordende hirnlose Maschine zeigt sondern als einen Menschen der keinen Zugang zur Gesellschaft findet, den es nach Liebe dürstet die er nie erfährt, einen von Selbst ekel zerfressenen Menschen,der fast schon lächerlich in seinem Auftreten wirkt wenn er versucht sich besonders schick zu machen. Frank Zito ist weder Hüne noch besonders Wort Gewand.Ohne eine tragende Säule des Horror Hauses kommt Aja jedoch auch nicht aus, das obligatorische Kinheitstrauma und dem daraus resultierende Frauenbild das er seither als das seine adaptiert. Leider zählt genau dieser mit dem Vorschlaghammer ins Hirn des Sehers geschlagene Bild zu den Schwächen, tief geht diese Beleuchtung freilich nicht, bebildert wird diese Trauma sogar so das es selbst dem dümmsten DSDS Gucker verstehen würde, alles nicht subtil, alles mit dem Hammer serviert statt mit feinem Werkzeug.

    Der Tanz mit der Kamera...

    Zwar ist Maniac nicht der Erfinder des Ego Perspektiven Drehs, wenn man an Beiträge wie Enter the Void von Gaspar Noe denkt, aber Maniac macht mit dieser Entscheidung alles richtig. Wenn nicht für einen Horrorfilm für welches Genre wäre dieses Stilmittel besser geeignet. Durch diese unmittelbare Nähe, die kein Blatt Papier zwischen einem selbst und dem Killer lässt zieht der Film den Zuschauer mitten rein in das rauschhafte Verlangen, dass im Maniac Killer wohnt, lauert, wartet aus zu brechen,unkontrollierbar und böse.

    Slasher Filme sprießen aus dem Boden wie nervige C Promis, die im Fernsehen ihr Unwesen treiben, nach dem sie im Dschungelcamp aller leih Hirnfürze abgelassen haben, und nun in einschlägig bekannten Formaten weiter furzen bis selbst dem gemeine Bild Leser Kotz übel ist. Deswegen war es umso genialer die Geschichte so herum zu erzählen. Im Gegensatz zur normalen Sehgewohnheit wie wir einen 0815 Slasher erleben und wie er schon bis zum Erbrechen oft wiederholt wurde, sitzen die Zuschauer hier die meiste Zeit eben im Kopf des Maniac Killers.Ihn durch LA begleitend, sieht man ihm bei der Arbeit zu ohne jemals entfliehen zu können, denn durch diese Ego Perspektive hat man eben keine Möglichkeit zu entfliehen, was ein Gefühl der Hilflosigkeit auslöst und die Atmosphäre nur noch verstärkt in seinem Raben schwarzen Charakter. Die Distanz verschwindet denn man ist eins mit dem Maniac.

    Mit Hilfe des von Rob stammenden Soundtracks wird dieser Charakter des Films sogar nochmal unterstrichen. Düstere und elektro lasstige Töne verstärken jeden der Schritte von Wood, sie schmeicheln dem Film gerade zu und lassen den Zuschauer ebenso wenig zufrieden und entspannt im Kinosessel sitzen wie der Maniac Killer, wenn er sich sein Opfer ausgesucht hat, dass er verfolgt. Präsenter, stimmiger oder passender als der Soundtrack von Rob waren wohl nur sehr wenige im Lauf der letzten Dekade. Einzig allein die großen der Zunft wie Halloween ( John Carpenter ) oder Carpenter Musik zu seinen Filmen vermögen es mit dieser Wucht auf zu nehmen.

    Den eingeschlagenen Weg, den der Film bis zum Schuss geht birgt aber auch so manchen Stolperstein mit sich, so kann der Zuschauer nur anhand der mit der Kamera agierenden Schauspielern die Stimmung aufnehmen, der der Charakter des Maniac in seiner Umwelt auslöst. Dies ist auch die logische Konsequenz aus der Ego Perspektive, die der Film bis zum Schluss auf wenige gezielte Momente aufrecht erhält, so mischen sich immer wieder Bilder mit ein in denen der Maniac sich selbst im Traum beobachtet und den Zuscheuer des öfteren mit einem imaginären Fragezeichen auf dem Kopf zurück lässt, der nicht immer gleich weiß, was gerade Realität und was Traum ist. Vielleicht steckt darin auch eine gewisse Gesellschaftkritik in Maniac da keiner der mit ihm in Kontakt tretenden Personen Verdach schöpft und lieber darüber hinweg sieht als die ein oder andere Frage zu stellen. Anonym in LA.

    In den wenigen Momente die Elijah Wood bleiben um die Rolle mit Leben zu füllen, erweckt er gekonnt den labilen und kranken Charakter, bei dem man teilweise nicht weiß ob man ihn nun bemitleiden soll oder was der normale Vorgang wäre - Hassen wegen seiner abscheulichen Taten, zum Leben.Hier malt der Regisseur auch nicht nur mit schwarz weiß Tönen sondern mischt viele Graue Töne mit bei, die dem Film gut tun.

    Unterm blutigen Strich punktet das Remake mit einer innovativen Kamera aus der Egoperspektive, dem ungewöhnlich guten und dichten Atmosphäre, die aus genau jener speziellen Kamera resultiert, gemischt mit einem derben Soundtrack. Elijah Wood hat wenn es hoch kommt vielleicht 6 Minuten Screentime in dem man ihn zu Gesicht bekommt, entweder durch Spiegel oder Träume, aber die reichen völlig aus um nicht nur einen Maniac zu behaupten sondern die Figur zu zeichnen und mit einer Seele zu füllen. Ob nun das Remake aus den 80ern dem geneigten Horror Fan besser als das Remake schmeckt ist wie immer subjektiv, Fakt ist William Lustig persönlich kann das Remake gar nicht so schlecht gefunden haben, wenn er im Intro dem Zuschauer den Film präsentiert und viel Vergnügen wünscht.

  19. #199
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    AW: Maniac [Remake]

    "Ein verstörender und schockierender Trip in die kranke Gedankenwelt eines psychopathischen Serienkillers, der durch realistische und sehr explizite Gore-Szenen, sowie seine innovative Ego-Perspektive einzigartig ist. Ein Trip auf den sich definitiv nicht jeder einlassen will."
    4/5

    Unsere komplette Kritik zu MANIAC könnt ihr hier lesen:
    Geändert von Spike (26.08.13 um 14:18:15 Uhr)

  20. #200
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    AW: Maniac [Remake]

    Muss da sein, dass du jetzt jeden Kino-Thread hervorkramst und dort Werbung für deinen Blog machst?

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