Cinefacts

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  1. #201
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Backyard:
    Einer der Downer des diesjährigen Fantasy Filmfests. Der mexikanische Oscarbeitrag Backyard zeigt die wahre Geschichte über eine Region in der jährlich zig Frauen entführt, vergewaltigt und ermordet in der Ödnis wieder zurückgelassen werden. Dabei geht der Film konsequent zur Sache, ist nie beschönigend und hat zudem auch gute Darstellerleistungen zu bieten. Sehr interessant auch der Einblick, dass scheinbar nur der weiblichen Bevölkerung etwas an einer Änderung der Situation liegt, während die männlichen Wesen das Ganze mehr oder weniger als gegeben hinnehmen. Zwar schleichen sich immer wieder ein paar dramaturgische Schwächen ein, aber wer sich von einem Film gerne herunterziehen lässt, der ist hier definitiv an der richtigen Adresse.

    7/10

    ---

    The Disappearence of Alice Creed:
    3 Darsteller, 1 Film. Nachdem Buried schon mit einem Darsteller hervorragend funktioniert hat, war ich guter Dinge, dass das mit drei Darstellern ebenso gut funktionieren wird. Trotz des grandiosen fünfminütigen Openings bei dem die Entführung der titelgebenden Person ohne jeglichen Dialog durchgeführt wurde hatte das Drehbuch doch so einige Ungereimtheiten zu bieten, das sich im etwas unrealistischen Verhaltenden der Charaktere wiederspiegelt. Dennoch bleibt das Ganze fast durchweg spannend und kann auf seine drei sehr gut aufgelegten Darsteller bauen. Vor allen Dingen Gemma Arterton, die im Übrigen einen nicht gerade unerheblichen Teil des Filmes nackt zu sehen ist, beweist einmal mehr, dass sie mehr kann als nur ein Love Interest in Hollywoodblockbustern zu mimen. Ein durchaus unterhaltsamer Film, dessen Ungereimtheiten im Drehbuch jedoch eine höhere Wertung verhindern.

    7/10

  2. #202
    Kieslowski
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Two Eyes Staring
    Ein Film für Menschen, die langsamen, unaufdringlichen Grusel mögen. Gute Schauspieler, insbesondere die junge Hauptdarstellerin. Die Story leider nur Standard, was eine höhere Wertung verhindert, da ändert auch der (aufgesetzte?) Twist gegen Ende des Films nicht mehr viel. Solide inszeniert, aber leider nicht außergewöhnlich. Es bleiben ehrenhafte
    7/10 Punkte


    Backyard
    Dieser Film verströmt eine Aura der Resignation durch seine sehr nüchterne und unprätenziöse Machart. Hauptdarstellerin ist die verdammte Grenzstadt mit ihren hunderten vermissten mexikanischen Frauen. Packend und auch verstörend, aber trotzdem fehlt dem Streifen noch etwas Entscheidendes, das ihn zu einem sehr guten Film macht, auch wenn ich es nicht genau benennen kann. Ich vergebe ehrfurchtsvolle
    7,5/10 Punkte


    22 Bullets
    Da ist er mal wieder, Jean Reno. ICh mag ihn einfach, auch wenn er mir seit Leon - der Profi nie wieder ein so eindeutig positives Filmerlebnis beschert hat. Das bleibt auch diesmal aus, denn die Racheballade ist zu oberflächlich und vor allen Dingen unlogisch, um völlig zu überzeugen. Aber sie hat ihre Schauwerte, einen sympathischen (Anti-)Helden und reichlich Tempo, so dass ich ohne zu schwindeln sagen kann
    7/10 Punkte


    The Disappearance of Alice Creed
    Schade, da wäre noch mehr drinnen gewesen. Famose wortlose Eröffnungssequenz, dann spannende Exposition und dann... nun ja, erträgliche Story-Wendungen und am Ende, lahmes und vorhersehbares Finale ohne Tiefgang. Dabei hätte dieses Dreipersonenstück alle Anlagen gehabt, auf ganzer Linie zu überzeugen. Schade drum. Trotzdem ein Film, den man mit Vergnügen sehen kann. Verdiente
    7/10 Punkte


    Monsters
    Man sollte einen Film nicht an seiner Entstehung und seinen Produktionsbedinungen messen. Drum ist mir auch egal, wie viel oder wie wenig die Spezialeffekte dieses Films gekostet haben. Er braucht keinen Mitleidsbonus um als elegisches Roadmovie mit gemächlichem Tempo und turtelnden Riesenkraken zu überzeugen. Allein Tempo, Timing und die Güte der Dialoge hätten noch besser sein müssen, um aus diesem guten Festivalbeitrag einen außergewöhnlichen zu machen. Sympathische
    7,5/10 Punkte


    The Last Exorcism
    Dieser Film hätte mein erstes richtiges Highlight des 2010er FFF werden können, aber er macht am Ende alles falsch und reißt mit dem Arsch ein, was er zuvor mit den Händen aufgebaut hat. Die erfrischende Ambiguität der ersten Stunde wird am Ende von einem mißlungenen Rosemary's Baby Revival-Versuch abgelöst. Tragisch. Es hätte mehr geben können, als
    7/10 Punkte


    Tucker & Dale Vs Evil
    Der prognostizierte Festivalhit hält, was er verspricht. Der Film fängt sehr gut an, geht sehr gut weiter und endet immerhin akzeptabel. Leider zieht er die "Selbstmordpakt/Unfall-Idee" nicht gnadenlos bis ans Ende durch, denn dort dürfen sich die leidgeplagten Rednecks ein wenig wehren, was die Freude über dieses Gagfeuerwerk, das Horrorfilmklischees gnadenlos ad absurdum führt, nur geringfügig schmälert. Schenkelklopfende
    8/10 Punkte


    Bedevilled
    Leider ungeplanterweise bereits der letzte Film des Festivals für mich, aber endlich ein richtiger Knüller. Und dabei habe ich so gar nichts von diesem Film erwaretet. Aber dann: langsamer, präzise gefilmter Einstieg, stetig sich steigernde Spannung, Tragik, absurder Humor, völlig überzeichnetes Finale, sehr melancholischer Ausklang mit Briefen und Kindheitserinnerungen. Das tolle an diesem Film ist, das man ihn auf verschiedenen Ebenen verstehen kann: als Racheballade, als Familiendrama, als Erweckungsphantasie, als Blutbad, als Gleichnis über Freundschaft, als Geschichte zweier Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Trotz objektiver Schwächen, die der Film unabstreitbar hat, hat er mein abgebrühtes, tiefschwarzes Fantasyfilmfestivalherz berührt, nicht zuletzt der beiden phantastischen Hauptdarstellerinnen wegen. "Ich habe lange in die Sonne gesehen, und sie hat zu mir gesprochen...!" Beeindruckte
    9/10 Punkten

  3. #203
    netter Blu-ray Fan
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Get Shorty

    Leider für mich nicht so stark und gut wie letztes Jahr.
    Waren aber trotzdem paar interessante Beiträge dabei!

    Bei He Dies at the End: habe ich mich so erschrocken wie schon lange bei keinem Film mehr grins, obwohl da kar nicht viel war hehe. Glaube schon lange nicht mehr so gut durchblutet gewesen zu sein grins.

    Mit The Story of my Life konnte ich nicht so viel anfangen.

    Genial auch The Horribly Slow Murderer With The Extremly Inefficient Weapon!
    Nur am Ende etwas zu lang.

    Bester Beitrag bei den Shortys war sicherlich dieses Jahr:

    The Kinematorgaph! Ich liebe sowieso Computeranimation.

    Alles in allem wenigstens noch 6 von 10 Punkten.

  4. #204
    N6MBA92185
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    The Loved Ones

    Durchaus gelungener Aussie-Streifen, der mit einigen guten Szenen punktet, aber auch nichts völlig aufregendes bietet. Torture-Porn-Vorwürfe kann ich genauso wenig nachvollziehen wie übertriebene Lobpreisungen.

    6/10


    Amer

    Das Highlight meines persönlichen 5-Film-Fantasy-Filmfests. Spätestens ab dem zweiten Akt hat mich das Teil voll in seinen Bann gezogen und mir so manchen wohligen Schauer über den Rücken gejagt. Ich würde Amer auch nicht nur als filmisches Experiment (als Abgrenzung zu ernstgemeinten, normalen, vollwertigen Filmen?) verstehen wollen. Natürlich habe ich nichts gegen eine gute Narrative. Aber wie auch immer bestimmte Aspekte des Films reduziert oder abstrahiert werden; letztendlich zählt, ob das Ergebnis für mich funktioniert. Und das tut Amer über weite Strecken hervorragend.

    8/10


    Tucker & Dale vs. Evil

    Mission accomplished. Dale and Tucker brung the laughs to the FFF...

    7/10


    Symbol

    Ein ruhiger Film mit epischem Finale, der einem auf charmante Art und Weise die Bedeutsamkeit jeder noch so unscheinbaren Handlung vor Augen führt und dabei auch noch zwei scheinbar unabhängige Handlungsstränge problemlos zusammenführt. So oder so ähnlich könnte man versuchen, die vielen euphorischen Stimmen zu Symbol zu rechtfertigen. Ich kann aber leider nicht mit einstimmen. Der Ansatz ist mir durchaus sympathisch, aber an der Umsetzung haperts doch gewaltig. Zunächst mal möchte ich Herrn Matsumoto einen nicht unerheblichen Teil seines komödiantischen Talents absprechen. Und ich weiß auch nicht, ob da die Ausrede funktioniert, dass japanischer Humor nicht jedermanns Sache ist. Oft sehe ich worauf er hinaus will, denke mir aber, dass man die Pointen wesentlich besser rüberbringen kann. Ein Beispiel dafür sind die comicartigen Fluchtpläne. Prinzipiell super, aber im Film irgendwie ohne Esprit und dadurch mehr peinlich als lustig. Auch das Finale empfinde ich als halbherzig und unnötig verschenktes Potenzial. Alles in allem natürlich keine Katastrophe, aber doch enttäuschend.

    5/10


    Rubber

    Teilweise sehr schön gefilmter Streifen, der manchmal ein wenig vor sich hin dümpelt, aber immer wieder mit tollen Sequenzen, einigen Lachern und gelungenen Musikeinsätzen aufwarten kann.

    7/10 (oder 'ne 6 mit Zuckerguss)

  5. #205
    Grüner Marsianer
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Heute zwei Filme gesehen, die stilistisch unterschiedlicher nicht hätten sein können:

    Kaboom
    Die ersten paar Sekunden des Films dachte ich: "Äh... Ich glaube der Film wird wohl ziemlich schwul..." Der erste Eindruck hatte nicht getäuscht... Zum Glück bin ich nicht homophob und es gab auch reichlich sehr niedliche Mädels. Aber meine Fresse, etwas derart hyperbunte pornoästhetikmässiges habe ich außerhalb des betreffenden Genres echt noch nie gesehen. Ein sehr sehr eigener Film. Was vergleichbares werde ich wohl nicht mehr sehen, sofern ich nicht das Ufer wechsle...
    In dem Sinne dann auch Scheiß auf die Story, die zum Ende hin total durchdreht (aber einen wirklich geilen Schlussgag bietet), einfach nur extrem hübschen Menschen (beiderlei Geschlechts) beim Poppen zusehen und dabei einige coole Sprüche mitbekommen.
    6/10

    Harry Brown
    Das absolute Gegenteil vom vorherigen Film. Statt nackten sexy Teenies in bunter Farbgebung gab es hier einen grau gekleideten Michael Caine in grauer Kulisse. Depressiv, toll gespielt (Michael Caine halt) und mitreißend. Nichts Neues, nichts weltbewegendes, aber im Rahmen seines Genres effektiv und gut.
    8/10
    Und ich habe wieder gemerkt, was für ein Freak ich bin, weil ich gemerkt habe, dass der Royal Marine-Hintergrund von Brown tatsächlich bedeutet, dass er ein Commando war. Erkannt am Fairbairne-Sykes-Messer. Gott, warum könnte mein Hirn nicht mit sinnvollerem Wissen gefüllt sein.

  6. #206
    netter Blu-ray Fan
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    The Chameleon

    schöner interessanter ruhiger Film. Besser als ich dachte! Hat mir gefallen auch wenn es nicht der Oberbrüller war. Alles gute Schauspieler :-)

    7 von 10 Punkten.

  7. #207
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Rubber:
    Ein Film über einen Autoreifen, der plötzlich lebendig wird, durch die Wüste fährt, sich in eine Frau verliebt und dabei noch telekinetische Kräfte besitzt und Lebewesen zum Platzen bringen kann. Was für ein abgefahrenes Szenario für einen Film, doch recht schnell wird klar, dass die Idee den Film nicht über die komplette Laufzeit tragen kann. Aber glücklicherweise hat Mr. Oizo das selbst gemerkt und einen zweiten Handlungsstrang nebenher laufen lassen, die für mich sogar ein ganzes Stück interessanter war … ohne jetzt zu viel verraten zu wollen: Das sollte man einfach erleben. Aber auch diese beiden herrlichen Szenarios haben zumindest für mich nicht ausgereicht um über die 80 Minuten Laufzeit zu unterhalten, wiederholen sich die Szenen mit dem meiner Meinung nach ziemlich gut animierten Reifen zu häufig und es herrscht einfach zu wenig Abwechslung. Sicherlich kurzweilig unterhaltsam, aufgrund seiner beiden herrlich absurden Ideen, aber sie tragen alleine keinen Film und haben vor allen Dingen kaum Wiederanschauungswert. So gibt’s hauchdünne 7 Punkte von mir. Bin mir sicher, dass ich den bei einer möglichen Zweitsichtung deutlich abwerten würde.

    7/10

    ---

    The Wild Hunt:
    Was passiert wenn Realität und Rollenspiel miteinander verschmelzen? In einem abgelegenen Wald findet ein großes Live Action Role Play Game statt, doch schneller als man denkt wird aus dem Ganzen blutiger Ernst … oder ist es doch nur gespielt? Wirkt der Film nach dem Trailer teilweise noch als selbstironischer Genrefilm, entpuppt er sich schnell als kompromissloses und depressives Werk, das auch vor mutigen Entscheidungen nicht zurückschreckt. Das Ganze ist zudem sehr emotional aufgezogen, was vor allen Dingen funktioniert, da die Charaktere erschreckend real (und teilweise unsympathisch) wirken. Ein guter Film, für alle die nichts dagegen haben, wenn ein Film etwas gegen den Strich inszeniert ist sich nicht scheut Grenzen zu überschreiten … einzige echte Rollenspieler könnten sich ein wenig durch dieses Werk angegriffen fühlen

    8/10

  8. #208
    netter Blu-ray Fan
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Kaboom

    Ein Film wie ein wirrer, wilder Traum. Ist jetzt nicht was, wo ich nöch öfters sehen würde, aber das eine mal hat er mir ganz gut gefallen.
    Viel esthetischer Sex, ein wenig Comedy, Crime und Thriller. Ein Film mit wilden Mixen.
    7 von 10 Punkten.

  9. #209
    I bash for Johnny Cash
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Erster (und einziger) Film für mich auf dem FFF 2010 (Stuttgart):

    Amer - absolut fantastisch. Man hätte 90 min lang jede im Kinosaal fallengelassene Stecknadel gehört. Wenn ich hier teilweise lesen muss dass der Film wirr, ohne Zusammenhang, völlig experimentell und unbewertbar etc. ist, dann hat derjenige wohl nebenher noch sein iPhone bedient oder nicht mehr recht alle Sinne beisammen.

    Die Geschichte enfaltet sich in im wahrsten Sinne des Wortes betörender Weise über die drei Episoden (Kindheit - Pubertät - Erwachsenenalter) und ist in sich schlüssig erzählt und mit einer famosen Spannungskurve garniert. Eine hochinteressante "Neuinterpretation" des Giallo - noch nie haben Lederhandschuhe im Kino so toll geknirscht.

    PS: Fabrice du Weltz (Calvaire, Vinyan) tauchte in den Credits auf - weiss jemand wofür er hier genau verantwortlich war?
    Geändert von Elektro (05.09.10 um 23:47:32 Uhr)

  10. #210
    McBounty
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Tetsuo: The Bullet Man
    Absolut grauenhaft. Eine Story mit der man eigentlich nur fünf Minuten füllen kann.
    Ein Großteil des Films besteht aus epileptischen Wackelkamerabildern mit
    kreischender Geräuschuntermalung.
    1/10

    Suck
    Vampirismus kombiniert mit Rock'N'Roll. Einiges an guten Anspielungen und ich
    weis nicht wie viele Plattencover in dem Film nachgespielt wurden. Es waren einige.
    9/10

    Monster
    Ok, Wunder kann man bei Low Budget nicht erwarten. Die Grundstory ist gut und
    einige Passagen (z.B. die Anfangsreise durch Mexiko) vermitteln gut die Stimmung.
    Stellenweise ziehen sich Dinge zu sehr von denen man genau weis, dass sie
    passieren bzw. nicht passieren werden.
    6/10

    Kaboom
    Sex, Drugs and more Sex. Aber irgendwie passt der ganze Sex zum Rest des Films.
    Arg bescheuert. Für manche Leute ist die Story vllt. doch etwas zu absurd. Das Ende
    kommt recht plötzlich und erhöht nochmal kurz den Absurditätsgrad.
    7,5/10

    Devil's Playground
    Solider "Fast Zombie"-Film (ja, ich weis, dass das keine Zombies sind). Es wird
    ordentlich gesplattert und schön, dass die nicht infizierten auch nicht wirklich
    miteinander klarkommen. Unterhaltsam aber nicht überragend.
    7/10

    Tucker & Dale Vs Evil
    Wenn man sich den Trailer zum Film ansieht denkt man, dass dieser schon alle
    guten Szenen enthält. Aber nein, da kommt noch viel mehr. Im Abspann hätte aber
    noch gut ein "No Collagekids were harmed during the production of this movie"
    gepasst. Sympatische Hillbillys.
    9/10

  11. #211
    Ari Gold rocks
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von McBounty Beitrag anzeigen
    Suck
    u
    nd ich weis nicht wie viele Plattencover in dem Film nachgespielt wurden. Es waren einige.
    Und ich hab lediglich Beatles erkannt

  12. #212
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Suck
    Ein Vampirrockmusical, dazu noch mit einigen netten Gastauftritten (unter anderem von Alice Cooper, Moby und Iggy Pop): Das verspricht viel, kann es aber leider nicht immer halten. Das größte Problem ist vor allen Dingen, dass sich Regisseur und Drehbuchautor Rob Stefaniuk selbst in der Hauptrolle besetzt hat und leider vollkommen überfordert mit diesem Part wirkt. Sein Drehbuch gefällt dafür umso mehr, hat es doch einige durchaus gelungene Gags und eine nette Grundidee zu bieten ... auch wenn man das Gefühl nicht los wird, dass viel Potential verschenkt wurde. Neben den herrlichen Gastauftritten der bekannten Musiker darf Malcolm McDowell als Eddie Van Halsing dem Affen ordentlich Zucker geben und für das männliche Auge macht man mit einer Besetzung von Jessica Pare nur wenig verkehrt. Bleibt am Ende ein kurzweiliger Spaß, der sicherlich nicht lange im Gedächtnis verweilen wird aber doch ganz ordentlich zu unterhalten vermag.

    6/10

  13. #213
    Oel ngati kameie
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von C4rter Beitrag anzeigen
    Und ich hab lediglich Beatles erkannt
    Ich hab auch Bruce Springsteen gesehen - in der Grenzstation, als die Band in die USA einreisen will:


    Was waren denn noch für gespielte Plattencover dabei?

  14. #214
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    [b]The Wild Hunt[b]
    Ich hatte die Beschreibung nicht durchgelesen und bin mir nicht sicher, ob ich mir den Film dann angeschaut hätte. Hatte schon mal so einen Film gesehen, wo ein Rollenspiel aus den Fugen geraten ist, und der hatte mir gar nicht gefallen.
    Und auch diesem Film hätte etwas mehr Unberechenbarkeit doch gut getan. Davon abgesehen habe ich ein Problem mit Filmen, denen man nicht richtig ansehen kann, ob es sich bei ihnen um Dramen oder Komödien handelt.
    Dieser Film war ganz eindeutig beides. Und beide Seiten wurden recht gut bedient. Aber haben diese beiden Aspekte gut zusammengepasst? Ich bin mir unschlüssig.
    Jedenfalls konnte ich den Film dann doch mehr genießen, als ich am Anfang gedacht habe. Ich musste mich wohl erst dran gewöhnen. Ich denke, die meisten, die den Film gesehen haben, wird er mehr unterhalten haben als mich. Aber auch ich sehe ihn als ordentlichen Film.

    Saal war ordentlich voll. Kein Applaus.
    7/10, nach meinem Gefühl eher etwas weniger.


    Four Lions
    Dieser Film wurde seinem Ruf als Favorit durchaus gerecht. Eine Komödie über vier islamistische Attentäter. Das ist schon mutig! Mir hat vor allem so gut gefallen, dass obwohl die Gags durchaus als Blödlhumor durchgehen können, die trockene und unspektakuläre Präsentation das aber verhindert hat. Das war schlicht und einfach eine gute Komödie, ohne aber zu sehr ins Dämliche abzugleiten.
    Allerdings muss ich schon anmerken, dass der Film am Ende dann doch nicht so die Kurve gekriegt hat, wie ich es gehofft hätte. Dafür ist das Thema dann doch etwas zu ernst. Aber die abschließenden TV-Ausschnitte haben dann das Ende noch etwas aufgelockert und das war auch gut so.

    Saal war fast ausverkauft. Applaus im Saal.
    8,5/10


    Tucker & Dale vs Evil
    Wer ordentlich ablachen will, der ist hier richtig.
    Diese verdrehte Geschichte eines Slasher-Films, nur halt verkehrt herum, ist eine originelle Idee wie den meisten Verarschungen abgehen. Man kann sich den Film durchaus ungezwungen anschauen, ohne dass man sich intellektuell beleditigt fühlen muss.
    Zwar hat sich meine Befürchtung, dass fast alle Brüller schon im Trailer vorkommen, durchaus bestätigt. Aber auch dann wird der Film nicht langweilig, dafür sorgen die beiden Hauptdarsteller.
    Ein paar Hänger gibt es natürlich auch. Leider. Aber wohl unvermeidbar.

    Saal war restlos ausverkauft. Applaus im Saal.
    8/10

  15. #215
    Bewitched240
    Gast

    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    The Reef
    Wieder ein sauspannender Film vom Black-Water-Regisseur, dieses Mal zum Thema Haie. Eher unaufgeregt ohne große Effekthascherei, aber sehr effektiv und intensiv. Und der Haifisch, der hat Zähne und großen Hunger ...
    8/10

    Two Eyes Staring
    Schöner Geistergrusel mit einer guten Geschichte und einer gekonnten Inszenierung im "Großes, düsteres, abgelegenes Haus"-Stiel. Die junge Hauptdarstellerin überzeugt sehr.
    7/10

    Bedevilled
    Kompromisslose Mischung aus Drama und Slasher, der die Vorstellung eines harmonischen Insellebens gekonnt aufs Korn und auf die Sichel nimmt.
    8/10

    The Wild Hunt
    Interessanter und erfrischender Ansatz, mal das Szenario einer etwas aus dem Ruder laufenden Real-Life-Rollenspielveranstaltung zu verfilmen. Zwischendurch etwas holprig vielleicht, aber letzten Endes erfreulich konsequent.
    7,5/10

    Little Big Soldier
    Herzhafte Mischung aus Komödie, Abenteuerfilm und einem Schuss Historiendrama. Jackie Chan macht seine Sache locker-flockig klasse. Wird zu keiner Sekunde langweilig vermeidet es, die Grenze zum Klamauk zu überschreiten. Toll.
    8/10

    Kaboom
    "Beverly Hills 90210" meets "Buffy", und das ganze auf Speed. Ganz interessant vom Ansatz und vor allem von der Optik her. Allerdings nicht mein Fall. Dafür ist das Ganze doch etwas zu oberflächlich und die Geschichte zu unausgegoren, um über die ganze Laufzeit zu fesseln.
    5/10

    Brotherhood
    Sehr vergnüglicher Film rund um eine Aufnahmeprüfung zu einer Studentenverbindung, die nicht ganz so verläuft wie geplant. Und alles was danach kommt, verläuft dann wunschgemäß, dann aber doch nicht oder doch? Ein guter Schuss Murphy's Law war beim Drehbuchschreiben bestimmt dabei. Kurz und knackig inszeniert.
    7,5/10

    Amer
    Da ist es, mein absolutes FFF-Highlight: Hypnotisch, erotisch, morbide, fasziniernd ...
    Ein Film perfekt geeignet für die große Leinwand. Schon lange kam ich nicht mehr so "geflasht", verwundert und zufrieden aus dem Kino. Lange Nachwirkung garantiert. Merci beaucoup!
    10/10

    Gallants
    Gelungene Komödie mit leichten Dramaelementen über das Wiederauferstehen einer Kung-Fu-Schule und dessen Meister. Eine schöne Reminiszenz an die alten Kung-Fu-Meister des Shaw-Brothers-Universums. Die Kampfszenen sind gut anzuschauen, stehen allerdings nicht im Mittelpunkt. Das machen die überaus sympathischen Darsteller.
    8/10

    Redline
    Laut, bunt, abgefahren, ein visueller Anime-Drogentrip im positiven Sinne. Fängt rasant an, lässt einen dann im ruhigen Mittelteil ausreichend Zeit zum Luftholen, denn danach geht's mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und einem Overkill-Mix aus Animeaction und lauter, hämmernder Musik ohne Verschnaufpause durch bis zum durch die Decke schießenden Finale. Der Film endet dann mit einem perfekt passenden Augenzwinkern und entlässt den taumelnden Zuschauer hochzufrieden aus dem Saal, damit dieser seine Sinne wieder ordnen kann.
    9/10

    Centurion
    Marshall-Filme waren für mich seither immer ein Highlight. Auch "Centurion" gefällt, hat allerdings auch wenig bis gar nichts Innovatives oder Neues zu bieten. Inszenierungsmäßig gibt's nichts zu beanstanden, passt. Aber die Geschichte ist dann doch zu gewöhnlich, um richtig zu fesseln. Dennoch ein ordentlicher Film, der über die Laufzeit doch gleichmäßig die Spannung hält. Marshalls bis dato aber schwächstes Werk.
    6,5/10

  16. #216
    Grüner Marsianer
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    Tucker & Dale vs. Evil
    Endlich mal wieder ein wirklich witziger Funsplatter. Sympathische Darsteller, tolle Gags, Riesenstimmung im absolut ausverkauften Saal. Für Filme wie diesen wurde das Fantasy-Film-Fest gemacht.
    8,5/10
    "We have your friend"

  17. #217
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    REDLINE

    Die ersten 10 Minuten reißen einen tatsächlich vom Hocker und gehören imo mit zum Besten, was die japanische Zeichentrick-Welt zumindest animationstechnisch zu bieten hat. Man kann gar nicht anders, als breitgrinsend und hochzufrieden in seinen Kinosessel zu sinken und im Rythmus zur pumpenden Techno-Musik hin und her zu wippen. Und das Beste dabei ist, dass uns REDLINE mit diesem ganzen CGI-Schrott verschont, der sich in der Japanischen Animation gerade so seuchenartig auszubreiten scheint. Zumindest wird das CGI hier nicht so offensichtlich zelebriert wie bei "Ghost in the Shell 2.0" und Konsorten. REDLINE ist Sexy-Oldschool-2D-Animation auf Speed!

    Nach dem brachialen Anfang wird dem Film aber ganz schön der Wind aus den Segeln genommen. Einerseits angenehm, weil man von der Bilderflut der letzten 10 Minuten beinahe erschlagen wird, andererseits schwindet mit jeder fortschreitender Minute auch das Interesse. Der Plot ist nett, passt vom Umfang her auf einen Teelöffel. Nach den Trailern erwartet man auch nichts anderes, bloß hätte der Mittelteil noch etwas mehr Action im Stile des kongenialen Anfangs vertragen.

    Wenn dann langsam (eben etwas zu langsam für meinen Geschmack, das Storytelling bleibt hier arg auf der Strecke -haha) aber alles auf das finale REDLINE-Rennen herausläuft, ist die Spannungskurve wieder ganz oben und Takeshi Koike (dem Herren können wir unter anderem auch Vampire Hunter D verdanken) fährt alles auf, was man sich nur vorstellen kann: das fängt bei Mechs an und endet nicht bei Riesenmonstern. Die Ideenflut nimmt einfach kein Ende und wenn dann nun doch der "The End"-Schriftzug über die Leinwand flimmert, wünscht man sich vor allem eins: schleunigst einen deutschen Verleiher und eine Auswertung fürs Heimkino!

    Meine Wertung: 7/10

    Den Film gabs übrigens im Original mit englischen Untertiteln zu sehen. Sehr schade, dass man die weißen Untertitel wegen fehlender Umrahmung oft nur sehr schwer bis gar nicht lesen konnte.
    Geändert von Mondkind (07.09.10 um 17:16:50 Uhr)

  18. #218
    Freak
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von Don Ju-on Beitrag anzeigen
    Hab ein tolles FFF in Frankfurt hinter mir . Highlights waren für mich "Backyard", "The Scouting Book for Boys" und "Two Eyes Staring", die mich auch sehr traurig zurückgelassen haben. "Monsters" war eine angenehme Überraschung, da es im Kern um die Reise zweier Menschen ging, die sich durch ihre Erlebnisse sehr verändern, und die Aliens eher im Hintergrund standen. Unterhaltsame Thriller mit teilweise toller Situationskomik waren "The Disappearance of Alice Creed", "Brotherhood", "Sphinx" und "Love Crime". Als Filme über Fantasiewelten haben mich "The Wild Hunt" und - mit Einschränkungen - "Chatroom" überzeugt. Letzterer war zum Ende hin etwas argh überdreht, hatte aber viele "Wahrheiten" zu bieten, wenn man schon länger in der Onlinewelt unterwegs ist... Unter den Komödien fand ich "Suck" als Vampirfilmparodie an vielen Stellen sehr unterhaltsam. "Tucker & Dale vs. Evil" war ein einziger Dauerschenkelklopfer, "Four Lions" bei allen Kalauern doch so intelligent gemacht, dass einem an vielen Stellen das Lachen im Halse stecken blieb, und "Vampires" eine wirklich gelungene Doku-Soap über das Leben einer Vampirfamilie in Belgien und Kanada. Vielleicht die Überraschung des Festivals war "Little Big Soldier", der sich statt der erwarteten lockerleichten Komödie als eine an vielen Stellen sehr bewegende, wunderbar pazifistische Geschichte entpuppte. Am meisten amüsiert habe ich mich bei "Kaboom", der zunächst wie eine sinnlose Collegekomödie mit unglaublich lustigen Dialogen daherkam und sich am Ende zum aberwitzigen apokalyptischen Verschwörungsfilm wandelte. Durchweg solide war "Outrage" von Takeshi Kitano, der mit schwarzem Humor Intrigenspiel und Doppelmoral der Yakuza auseinandernahm. Gleiches gilt für die grimmige Michael Caine one-man-revenge-show "Harry Brown" und den düsteren mittelalterlichen Glaubensdiskurs "Black Death". Etwas enttäuschend waren wegen der akuten schwarz-weiß-Malerei bzw. sinnlosen Folterei "Ip Man 2" und "The Loved Ones", die aber dennoch einen hohen Unterhaltungswert hatten. Vor allem "The Loved Ones" hatte im Grunde auch einen sehr traurigen Kern, da Lola ein tief verletztes Mädchen ist, das einfach zu oft enttäuscht und abgewiesen wurde. "Exquisite Corpse" war wohl der schwächste Film, den ich auf dem aktuellen FFF gesehen habe, hatte aber dennoch ein interessantes Szenario. "Timer", der von vielen im Vorfeld als fürs FFF unpassend abgelehnt wurde, entpuppte sich als gleichermaßen witzige wie auch nachdenklich machende Komödie mit einer tollen Ausgangsidee und einem unerwarteten "unhappy end". Last but not least lieferte "Rubber" eine sehr lustige Closing Night. Die schräge Ausgangsidee nutzte sich zwar etwas schnell ab und wäre vermutlich eher für einen Kurzfilm geeignet gewesen, dennoch war der Film für mich sehr unterhaltsam, weil er eine ironische Reflexion über das Verhältnis von Filmemachern und Zuschauern bot. Schade, dass es schon wieder vorbei ist. Was für eine Woche!
    Hätte Deinen Text gerne gelesen, aber zwei-drei Absätze hätten es schon sein dürfen. Ist so echt zu anstrengend.

  19. #219
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    The Loved Ones

    Sehr gut gespielter Teen-Slasher! Gerade von der Hauptdarstellerin. Leider auch nix wirklich neues und ich finde es schade, warum gute Filme immer gleich so brutal sein müssen.
    Der hätte auch gut sein können, ohne ganz sooo viel Brutalität.

    Die Nebenhandlung mit dem Schulfreund, war doch etwas falsch an der Stelle oder?

    Trotzdem gute 7 von 10 Punkten.

    Monsters

    Den Film mit District 9 zu Vergleichen finde ich unpassend! Ja hat Parallelen, aber eher noch mit Cloverfield zu vergleichen!
    Übrigens hat mir sowohl District 9, als auch Cloverfield besser gefallen als Monsters. Besonders Disctrict 9 der ein echter Burner ist :-))))

    Trotzdem hat Monsters auch seine Momente!! Schöne Lovestory vor allem. Schön ruhig erzählt, aber das es Spaß macht zuzusehen.

    Auch hier nichts desto trotz 7 von 10 Punkten.


    Dafür geht dieses Jahr für mich da FFF zu Ende! Hat wieder Spaß gemacht, auch wenn für mich persönlich leider keine absoluten Highlights dabei waren. Mal sehen was nächstes Jahr kommt!
    Allerdings wie The Loves Ones an sich einmal zum ansehen und dann ist gut!
    Auch nochmal ein dickes Danke für die Deutschen Untertitel bei Alice Creed :-))

  20. #220
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Get Shorty: Die Kurzfilme

    Half Hearted
    Jemand wacht nach einem Gelage auf und hat einen wirklich miesen Tag.
    Eine der einfacheren Filme im Sortiment. Durchgehend unterhaltsam, gut gedreht und mit guten Schauspielern.

    He dies at the End
    Es gibt für mich eine Grundregel: Wenn ein Horrorfilm schon auf plötzliche, Laute Geräusche zurückgreifen muss, um gruselig zu sein, dann ist er schlecht. Aber bei diesem einen Film mache ich eine Ausnahme. Weil er gut geschrieben ist, auf seine Art witzig ist und die Pointe gut rüber bringt.

    The horribly slow Murderer with the extremely inefficient weapon
    Schräg und lustig. Es passiert genau das, was im Titel gesagt wird, und das in Trailer-Format. Vielleicht ein kleinen wenig zu lang um richtig zu wirken, aber auf jeden Fall sehenswert.

    Love me tender
    Diese Geschichte über Liebe und Eifersucht hat mich am Anfang noch nicht so begeistert, wohl wegen dem Thema und billigen Shockeffekt. Aber je länger der Film war, desto mehr hat mir gefallen.
    Ich fand Casablanca übrigens auch nur ganz nett und nicht toll. Ich hätte den Film wohl nicht überlebt...

    Uyuni
    Ein Film in großartiger Szenerie, der aber von der Handlung her zunehmen widerlich wurde. Am Ende habe ich richtig gehofft, dass es wenigstens eine Punchline gibt, die den Film noch rausreißt. Und die kam auch. Es sind eher persönliche Gründe, wieso ich den Film nicht mochte.

    I love Sarah Jane
    Obwohl nicht schlecht, denke ich, da hätte viel mehr draus gemacht werden können. Die Schauspielerei und mäßigen Special-Effects haben ihn runtergezogen. Und dass ich von dem, was die Bande gesagt hat fast nichts verstanden habe.

    Oma Rennt!
    Ein wenig aufwändiger, leichter Unsinn. Nett anzuschauen, aber nichts was man sich merken muss.

    The Kinematograph
    Ein polnischer CGI-Film. Sieht wunderbar aus, ist sehr schön gemacht, mit einer unglaublich rührenden aber letzendlich depressiven Geschichte.
    Wenn nach dem 9 Kurzfilm Tim Burton jemand die Möglichkeit gegeben hat, einen ganzen Film draus zu machen: Bei diesem Team müsste er einfach einspringen!
    (Auch wenn der Film aufgeblasen nicht mehr so gut wäre)

    Shinda Gaijin
    Eine junge japanische Frau findet jeden Tag eine Leiche im Bad und Utensilien, um sie zu entsorgen. Das war's.
    Irgendwie stelle ich mir so übliche Kurzfilme vor: Ruhig, eigenartig, am Ende fragt man sich was das soll, aber im großen und ganzen unterhaltsam.

    The Story of my Life
    Wieder so ein Film, der etwas langatmig ist, auf einen Schockmoment setzt, aber bei mir diesmal keinen besonders guten Eindruck hinterlässt. Irgendwie schien mir diese Episode zu sinnlos.

    Insgesamt war das eine doch recht gute Zusammenstellung von Kurzfilmen von unterschiedlichem Stil, Qualität und auch Unterhaltungswert. Mir haben nicht alle gefallen, aber das hätte ich auch nicht erwartet. Gutes Kino, kann ich empfehlen.

    Saal war ziemlich voll.


    Symbol
    Es gibt Filme, bei denen weiß man nicht, was die sollen. Das ist so einer. David Lynch macht auch Filme, wo man nicht so recht weiß, was die sollen. Aber Symbol mit David Lynch zu vergleichen, wäre richtig verkehrt.
    Was er auf jeden Fall war, war unterhaltsam. Richtig unterhaltsam. Und das bei einem Film, der hinten und vorn keinen Sinn macht. Ich kann zwar auch verstehen, wenn man nur enttäuscht aus dem Film rauskommt, aber das liegt in der Natur der Sache. Dass da zwei Handlungsstränge, die unterschiedlicher gar nicht sein können, einfach so nebenherlaufen, ist gewöhnungsbdürftig. Und diese grenzenlos bescheuerte Art, wie sie zusammengeführt werden, sort für viele Lacher, aber auch Verwirrung. Ernst darf man den Film nicht nehmen. Für mich sind aber Filme dieser Art das, was mich zum Fantasy Film Fest kommen lässt.
    Mein Lob gilt den Machern das FFF-Prospekts, die es geschaft haben, den Film treffend zu beschreiben, was an sich schon eine Kunst ist.

    8.5/10
    Saal war gut gefüllt.

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