Cinefacts

Seite 12 von 12 ErsteErste ... 289101112
Ergebnis 221 bis 230 von 230
  1. #221
    Bewitched240
    Gast

    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Daylight
    Ein kleines Nichts an Film, der vor sich hindümpelt, platt mit religiöser Symbolik dekoriert wird und eigentlich kaum Handlung hat. Noch keine so langweilige Entführungsgeschichte gesehen.
    Atmosphärisch und bildtechnisch war's teilweise ganz ansprechend, schauspielerisch auch ganz okay. Film ohne großen Nährwert.
    3/10

    Frozen
    Erstaunlich, was man aus einem scheinbar sehr limitierten Szenario rausholen kann. Spannend, in ein paar Szenen äußerst unangenehm und vor allen Dingen sehr frostig. Werde zukünftig auf sehr späte Sesselliftfahrten verzcihten.
    7,5/10

    22 Bullets
    Sehr spannender Film im Milieu der Marseiller Mafia mit durch die Bank gut besetzten Charakteren. Zu keiner Sekunde gibt es nur auch nur einen Hauch von aufkommender Langeweile; im Gegenteil es geht konsequent und geradlinig zur Sache. Jean Reno gibt eine gute Figur ab und sein Gegenpart ist einfach perfekt.
    8,5/10

    Monsters
    Bis zur entscheidenden Lost-it-all-Szene im Hafen noch recht stimmig, verliert sich der Film danach in einer nicht vorhandenen Dramaturgie. Die Schlüsselszene ist für mich die unlogischste seit langem. Man lässt sich am Vorabend der extrem wichtigen Abreise volllaufen, nimmt 'ne Schlampe mit aufs Zimmer, lässt diese alleine mit dem 5000-$-Ticket, der ganzen Kohle und den Ausweisen.. Und ich bin wirklich keiner, der viel über Unlogik in Filmen nachdenkt.
    Negativ außerdem der männliche Hauptdarsteller, der auf mich äußerst unsympathisch gewirkt hat. Blondie sah zwar nett aus, war schauspielerisch aber eher ein Neutrum. Die Liebesgeschichte ist an den Haaren herbeigezogen, der immergleiche Esotherik-Score absolut nervend und das kitschige Ende setzt dem Ganzen noch die Krone auf.
    Kleiner Pluspunkt für die schönen Landschaftsbilder.
    Und ja, ich weiß, dass der Film mit einem Mikrobudget und viel Improvisation erstellt wurde. Hilft trotzdem nichts.
    2,5/10

  2. #222
    Bewitched240
    Gast

    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    The Loved Ones
    Ein kleiner aber feiner Slasher aus Australien, der durchaus lustige Momente hat. Aber eigentlich bleibt einem das Schmunzeln doch recht schnell wieder im Hals stecken. Denn der ernste Unterton überwiegt doch recht schnell. Sehr unangenehmer, dafür aber sehr guter und blutiger Genrebeitrag, der einen doch staunend im Kinosaal zurücklässt. Sehr gut!
    8,5/10

    Outrage
    Kitanos meuer Yakuza-Streich überzeugt in allen Belangen, hält einige heftige und plötzliche Gewaltszenen bereit, bei denen man doch ein klein wenig schlucken muss. Die Darstellung der Gnadenlosigkeit in der Yakuza-Szene wird hier erbarmungslos auf die Spitze getrieben. Exzellenter Film!
    9/10

    Rubber
    There's no reason!
    8/10

    Nochmal ein toller Abschlusstag und wieder einmal ein exzellentes FFF! Vielen Dank, Rosebud!

  3. #223
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    14.04.10
    Alter
    34
    Beiträge
    31

    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Amer

    Wirklich ein berauschendes Erlebnis. Ich bin froh, den Film auf großer Leinwand gesehen zu haben.

    8,5/10

    Review: http://outforteainwonderland.wordpre...10/09/03/amer/

  4. #224
    Grüner Marsianer
    Registriert seit
    12.10.01
    Ort
    Odessa, Mars
    Alter
    41
    Beiträge
    5.393

    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    So, mein letzter Tag

    Little Big Soldier
    Toller Jackie Chan Film mit witzigem, nicht zu klamaukigen Humor, tollen Kampfszenen und auch guten Schauspielerischen Leistungen. Hat mir außerordentlich gut gefallen, vor allem da die Charaktere nicht schwarz/weiß gezeichnet wurden, sondern alle nachvollziehbare Motive hatten.
    8,5/10

    The Silent House
    Schnarch...
    Was nützt mir ein filmtechnisches Experimente (keine Schnitte my Ass...), wenn das gefilmte derart belanglos und langatmig ist. Okay, der Twist ist ganz nett, aber man hätte das ganze auch als 10 Minuten Kurzfilm abhandeln können, anstelle 80 Minuten "Verängstigte junge Frau rennt durchs dunkle Haus und nix passiert". Der erste Film seit langem, bei dem ich kurz davor war, rauszugehen.
    3/10

    Rubber
    Was für eine geile Scheiße!!! Nach den ganzen Schema-F Filmen mal was wirklich kreatives. Gott war das beknackt, aber zum Glück sehr charmant und witzig. Ganz genau mein Ding!!! Mein Film des Festivals, da einfach komplett anders.
    9/10

  5. #225
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    13.07.10
    Beiträge
    24

    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von Turrican Beitrag anzeigen
    Hätte Deinen Text gerne gelesen, aber zwei-drei Absätze hätten es schon sein dürfen. Ist so echt zu anstrengend.
    lol

  6. #226
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    23.01.05
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    415

    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Gibt wieder ein Podcast Special zu den FFF mit insgesamt 15 besprochenen Filmen. Link in der Sig. Viel Spass.

  7. #227
    Freak
    Registriert seit
    23.07.01
    Ort
    Neverland
    Alter
    40
    Beiträge
    4.483

    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Hat etwas gedauert, bis alles fertig war dieses Jahr. Aber auch wenn es schon etwas her ist, hier sind alle Reviews meines FFF 2010 in Frankfurt. Der Eröffnungstag ist doppelt, den hatte ich schon mal gepostet.

    Eröffnungsabend:

    The Pack
    Nachdem ich den Film noch ein wenig sacken lassen habe, kommt er noch schlechter bei mir weg. Die düstere Atmosphäre war einerseits stimmig, andererseits war deshalb wenig an Details zu sehen. Aber ganz schlimm waren die völlig übertriebenen Klischees: Rocker mit doofen Namen und wütendes Mädel mit HATE-Tattoo. Der Story-Twist in der Mitte des Films war tatsächlich überraschend, aber völlig deplatziert und dämlich. Der Showdown war einfach nur lächerlich und ganz übel konstruiert. Schade, denn Atmosphäre und Sound waren nicht schlecht, weniger wäre hier bei der ohnehin dünnen Story mehr gewesen.

    Beklopptes Verhalten wohin man sieht: Warum überhaupt so umständlich Blut absaugen? Der Alte lehnt mit dem Rücken zum Käfig. Die Heldin humpelt völlig am Ende Ihrer Kräfte zum im Film zeitlich stundenlang entfernten Showdon mit Überwesen, statt erst mal (oder für immer) abzuhauen. Warum warten diese Idioten schwer bewaffnet in einer Hütte bis es dunkel und damit Heimvorteil für die Biester wird, nur damit dann einer der dämlichen Rocker die Alte ins Bein schießt, um dann völlig vorhersehbar von den Untoten gekillt zu werden. Unvergessen auch der andere Rocker, der einfach nur liest während um ihn herum alle sterben. Sollte das witzig sein? Dafür war es zu sehr „nebenbei“. Dann wird sich stümperhaft verschanzt und vorwiegend an Fenster, Wänden und Türen aufgehalten. Aua!

    Für einen Eröffnungsfilm wirklich unwürdig!

    gerade so 3/10

    The Killer Inside Me
    Wie schon in anderen Reviews gelesen, legt Casey Affleck hier eine beängstigend gute - killer-kühle Performance hin. Auch der Rest der Besetzung kann sich sehen lassen, ebenso das Set-Design. Der Film hat Längen, schafft es aber immer wieder zu fesseln. Gegen Ende wurde mir dann doch bei Affleck's Verhalten mulmig zu Mute. Der Showdown war gut, weil es eine schöne Mischung aus gerechter Strafe und gleichzeitig eiskalter Abrechnung war. Was das ganze sollte und den Täter bewegt bleibt unklar, aber das ist irgendwo das "schöne" daran.
    6/10


    Tag 2

    Metropia:
    Sieht anders aus und ist mit einer schönen Endzeit-Story versehen. Der film hat ein sehr eigenes Tempo und vor allem eigenen Humor. Letztlich wird außer Hightech Shampoo inhaltlich nichts Neues geboten. Optisch aufgewerteter Durchschnitt.
    5/10

    Brotherhood:
    Groß gehypt durch den Veranstalter als einer der Lieblingsfilme des Festivals. Zu recht, Brotherhood hat Spaß gemacht und war wirklich grandios konstruiert. Meine Befürchtung war, das Frat-Gehabe würde mir auf den Geist gehen. Das hat sich aber nicht bestätigt. Die Verbindungen wurden herrlich durch den Kakao gezogen. Einzig das ende war fast zu glatt. Aber dadurch war es auch kein überdrehter Horrorfilm und blieb realistisch.
    8/10

    Frozen:
    Liefert genau was Story und Trailer versprechen. Alle Optionen, die mir in den kopf kamen, wurden ausgenutzt. Glaubwürdig und gut gespielt.
    7/10

    Caged:
    Kategorie: guck ich mal wegen Dauerkarte an. Der Schock vom Eröffnungsfilm aus Frankreich saß noch tief, aber dafür kann ja der Franzose an sich nichts. Im Gegenteil, hier wurde erneut gezeigt, dass unser Nachbar was vom Filme machen versteht, leider können deutsche Beiträge da einfach nicht mithalten. Aber zurück zum Film: sensationell gespieltes und packend inszeniertes Drama, dass am ende noch mal richtig aufdreht. Erst Kriegsfilm ohne PengPeng, dann die klassische One-Woman gegen den Rest der Welt Show.
    7/10


    Tag 3

    Solomon Kane:
    Auch hier bekam ich was ich erwartet hatte. Einen ausreichend gutaussehenden Mittelalterfilm mit Fantasy-Einlagen. Nicht mehr, aber auch vor allem nicht weniger. Kane ist klasse besetzt und seine Geschichte ist spannend, wenn auch zu gewissen Teilen vorhersehbar. Wirkte manchmal zu sehr konstruiert, Aber die markigen Sprüche und die Optik haben’s jedes mal wieder rausgeholt. That's Entertainment!
    7/10

    The Disappearence Of Alice Creed:
    Schön, wie der Film in den ersten Minuten ohne Dialog auskommt und uns dabei bereits ausführlich die beiden Geiselnehmer vorstellt. Das schafft eine herrliche Stimmung. Sobald das Kammerspiel endet, war für mich allerdings die Luft raus. Dafür gab es über 2/3 herrliche Twists und genialen schwarzen Humor. Bleibt zum Schluss noch die Frage: sind wir nicht alle noch mehr homophob als wir glauben?
    7/10

    Love Crime:
    Der tag schließt mit einer glatten 7. Toller Thriller aus der gleichen Kategorie und dem gleichen Land wie Caged. Viele Wendungen haben echte Fragezeichen auf meinem Gesicht zurück gelassen. Es war bis zum Schluss spannend zu sehen, wie sich alles zusammenfügt. Frauen können echt verdammt hart sein, wenn es um die Karriere geht. Eigentlich abstrus, aber dennoch glaubwürdig.
    7/10


    Tag 4

    The Experiment:
    Ein Thema das, egal von wem gedreht, unter die Haut geht. Was wäre wenn? Top Besetzung, das muss man den Amerikanern lassen. Vergleich zum Original fällt mir schwer, da es schon lange her ist, als ich den Film gesehen habe.
    7/10

    The Wild Hunt:
    Eintauchen in eine neue Welt, für alle nicht-LARPer. Fand ich sehr interessant und gut besetzt. Gerade Björn der Wikinger-König geht in seiner Rolle im Film völlig überzeugend auf. Nie fällt er aus seinem Charakter, nicht einmal mit den größten Alltagslasten konfrontiert. Ich gebe einigen Kritikern recht, das recht wenig passiert. Fühlt sich aber authentisch an und stört daher nicht weiter. Als es gegen Ende ernst wird, hat mich das sehr erschüttert.
    7/10

    Suck:
    Freaky Fucking Shit! Liebevolles Design, vor allem die Tourkarte und Fahrtszenen waren genial. Die Musik und die geilen Gastauftritte tragen zur Rock'N'Roll Atmosphäre bei. Ich befürchte, dass ich nicht alle Plattencover erkannt habe. Kommt man zurück zur eigentlichen Handlung und den Band-Darstellern gibt’s etwas Punktabzug für diesen Fun-Ride, da hier nur Mittelmaß geliefert wird.
    7/10

    Monsters:
    Schade, dass ich den Trailer schon vorher merhmals während des Festivals sehen musste. Oft kein Problem, aber hier schon. Dass mich ein ruhiger Road-Movie der etwas anderen Art erwartet war klar. Es wäre nur schön gewesen nicht alle der eindrucksvollen Einstellungen vorher gesehen zu haben. Dann wäre die Atmosphäre deutlich stärker gewesen. Aber auch so war es ein beeindruckender Endzeit-Film ohne Endzeit. Bildgewaltig und schön ruhig. Respekt vor dieser Leistung bei nur 15-30K USD, nach allem was man dazu liest. Schade, dass der Regisseur nicht in Frankfurt zu Besuch war.
    7/10


    Tag 5

    Chatroom:
    Neben The Wild Hunt und Tucker&Dale ein weiteres frisches Werk, dass zumindest anfangs nicht nach altbekanntem Muster funktioniert. Visuell atemberaubende Darstellung des Internets gepaart mit guter Story, die über weite Teile spannend ist. Leider geht dem Plot gegen Ende etwas die Luft aus.
    7/10

    Centurion:
    Neil Marshall muss ich immer sehen, gerade auf dem FFF. Was ich bekommen habe war okay, mehr nicht. Schöne Landschaftsaufnahmen, viel Gewalt und spritzendes Blut. Die Story war kleiner und weniger episch als gedacht (-). Eine klare Trennung nach gut und böse gab es nicht (+). Dem Drehbuch hapert es an manchen stellen an Logik und gegen ende wird es leider etwas wirr. Ein irgendwie kleiner Film, der gut aussieht, aber nicht Lust auf noch mal schauen macht. Ob im Mittelalter wirklich schon ständig mit FUCK geflucht wurde, wage ich zu bezweifeln. 
    6/10

    Hatchet 2:
    Old School American Horror Teil 2 – das muss größer, schneller und böser werden. So würde ich die Regeln eines solchen Sequels interpretieren. Teil 1 ist mit auf dem FFF als Fun-Granate noch gut in Erinnerung. Bei zwei Mädels, denen ich den film auf DVD gezeigt habe, hat Hatchet allerdings eher für Irritationen gesorgt. Aber zurück zu einer winzig kleinen Männerrunde und in den Kinosaal: Hatchet 2 startet nach dem Intro (böser) dialoglastig (schneller???). Bevor es zum Autorenfilm verkommt geht es dann aber nach dem Motto mehr Waffen, mehr Opfer, mehr Splatter richtig zur Sache (größer!!!). Hatchet 2 darf natürlich total vorhersehbar sein, ausgeglichen wird das durch mehr –eben vorhersehbare- Backstory. Am Ende war ich glücklich und zufrieden. Schoen, dass auch Leslie Vernon kurz Erwähnung fand. Brüder im Geiste des Old School American Horror.
    7/10

    The Reef:
    Jaws, Deep Blue Sea und Open Water sind meine Lieblings-Horrorfilme in der Kategorie Hai. Bei den Kollegen wird mir anders, eine Ur-Angst, die da in mir aufsteigt, gepaart mit Respekt und ästhetischer Bewunderung. The Reef ist ähnlich wie schon Black Water eher ruhig und mit Creature-Szenen zurückhaltend und dafür immer echt. So wurde die Bedrohung am ehesten spürbar. Da schwimmt ein riesiger Hai um die kleine Gruppe Schiffsbrüchiger herum und nach anfänglicher Hoffnung und Ungewissheit wird schnell klar, das Überleben kaum möglich ist. Genial, durch die Augen der Darsteller zu sehen, in dem der Herr mit Taucherbrille immer wieder versucht unter Wasser einen Überblick vom Ernst der Lage zu bekommen. Großes Fisch-Terror-Kino in realistisch. Jetzt wünsche ich mir, dass MEG endlich verfilmt wird – aber eigentlich kommt jetzt die Bewertung:
    8/10


    Tag 6

    Four Lions:
    Leider musste ich in der ersten Reihe Platz nehmen, könnte einen punkt Abzug bei meiner Wertung gebracht haben. Ist schon von vorne links ein anderes Filmerlebnis, weil recht anstrengend. Bitterböse, schwarz und zum schreien komisch war es trotzdem. Bisweilen waren die Terroristen allerdings einfach zu dumm. Ein mutiger und wichtiger Film nichts desto trotz.
    7/10

    Tucker & Dale Vs. Evil:
    Einfache Idee, die gerade deshalb so genial wie originell ist. Wir folgen den Hillbillies und stellen fest, dass diese weder dumm, noch mordlüsternd sind. Nach 2/3 geht dem film die Luft aus, der Schritt zur Mega-Granate fehlt. Das gezwungene Oldschool-Backwoods-Slasher-Ende ist okay, aber nicht so stak wie der vorige Teil des Films. Es wirkt etwas erzwungen. Aber in die DVD Sammlung gehört das Teil auf jeden Fall für jeden Horror-Film, der auch mal lachen kann. Würde mich über eine Fortsetzung freuen.
    7/10

    Bedevilled:
    Wenig vorher gewusst und dann zu dem Slot als am interessantesten befunden, völlig zu Recht! Eine bitterböse, traurige und verstörende Story, die sich langsam zu ihrem vollen Potenzial entfaltet und dann zum großen Schlag ausholt. Einzig die Hauptdarstellerin wirkt zum Teil deplatziert. Daraus bezieht der Film auch einen großen Teil seines Reizes, aber in einigen Szenen wundere ich mich schon wie man so zur falschen Zeit am falschen Ort sein kann bzw. nichts (Vernünftiges) unternimmt. Vielleicht realistischer als mir lieb ist.
    7/10


    Tag 7

    Higanjima
    Wo sind die viel zitierten schlechten Filmes des FFF? Hier ist die Ultra-Gurke, ja: schlechter als The Pack. Die Story klingt gut, aber das Bild des Monsters (ich glaube ein Gargoyle!?) im Programmheft hat eigentlich schon signalisiert, was das für ein Scheiß ist. Ich hatte alle Bedenken über Bord geworfen und Lust auf einen harten Vampirfilm. Aber ich komme mit dummen Kids, die vielleicht sympathische Loser und Nerds sein mögen, nicht klar, wenn diese versuchen ohne Plan von Waffen und der Kunst des Tötens eine Insel voller Vampire zu befreien. Selbst wenn man darüber hinwegsieht verliert der Film sich spätestens auf der Insel in endlose Schleifen mit immer wieder gleichen aussichtslosen Kämpfen. Dann fiel einem Drehbuchschreiber ein, dass es nach gefühlten sechs Stunden Zeit wird für das Erwachen des UNGEAHNTEN kämpferischen Talents und alles nimmt noch ein fast perfektes Ende. Würg!!!
    2/10

    The Loved Ones
    Die ganzen Debatten zum Thema Torture Porn sind mir ziemlich egal. Zunächst mal ist der Film gut, wer mit dem Inhalt nichts zu tun haben will, braucht ihn sich ja nicht anschauen. Nettes Sound Design inklusive guter Musik, beängstigend gute Darsteller und ein Plot, der zwar auch einen ich nenne es mal „übernatürlichen“ Schritt weiter geht wie The Pack, aber ohne zu nerven. Einfach ein schöner Coming-of-age-Higschool-Prom-Night-Horror-Film, der stellenweise sicher derb und nichts für schwache Nerven ist, aber noch lange kein großer Aufreger.
    7/10

    Sphinx
    Hier machten Gerüchte vom Geheimtipp die Runde. Ich war gespannt und wurde nicht wirklich enttäuscht was die Qualität angeht. Allerdings eher auf sehr gehobenem TV-Krimi-Niveau, statt ganz ganz großem Kino. Der Film wusste zu unterhalten und hat das ernste Thema sehr gut umgesetzt, aber noch mal schauen, um dabei z.B. mehr Nuancen entdecken ist nicht.
    7/10


    Tag 8

    Vampires
    Vampirfilme finde ich immer irgendwie gut. Nach dem Totalausfall Higanjima konnte ja auch nicht viel schief gehen. Zu mal die Plot-Variante von Man Bites Dog einiges zu versprechen schien. Es war anfangs witzig (der Anfang wurde am Ende nicht aufgegriffen, was ich sehr schade fand) und zum Teil konnten die Macher einige gute Ideen unterbringen. Aber irgendwann habe ich mir gewünscht, der Film wäre endlich vorbei. Da half auch die Reise ins Ausland nicht. Leider blieb Vampires wegen Längen und Mangel an Ideen über die gesamte Filmlänge nur Mittelmaß.
    5/10

    Harry Brown
    Gran Torino für Fortgeschrittene und Hartgesottene sollte es sein. Der Vergleich bleibt im Kopf, obwohl ich mich eigentlich gerne von solchen Äußerungen frei mache. Der Film ist ziemlich berechenbar, was aber durch das gekonnt trostlose Setting und die Melancholie völlig ausgeglichen wird und überhaupt nicht schlimm ist. Es bleibt Dreck statt Hochglanz-Ästhetik hängen und Michael Caine spielt grandios. Trotzdem hat mich Harry Brown emotional weniger als Eastwood’s Werk in den Bann gezogen, vom wirklich bitteren Anfang mal abgesehen. Weniger Gewalt und Verzicht auf Rache waren aufwühlender, aber ich wollte ja nicht vergleichen.
    7/10


    Rubber
    Was war das denn?

    Es war neu. Es war anders. Es war verrückt. Es war brillant. Es war langatmig. Es war lustig. Es war verwirrend. Es war spannend. Es war grandios.

    Es war das seltsamste was ich je gesehen habe. Es will wieder von mir gesehen werden.
    ???NO FUCKING REASON: 7/10???



    Resumé und Ausblick auf 2011

    26 Filme gesehen, so dass sich die Dauerkarte noch gelohnt hat. Nächstes Jahr werden es hoffentlich wieder mehr bei mir. Sehr viele richtig gute Filme mit 7er Wertung, wenig Schrott – aber auch keine absoluten Highlights. Schon verwunderlich: The Reef und Brotherhood sind laut mir die besten Filme gewesen – das überrascht mich selbst, denn erzählen würde ich trotzdem eher von Rubber, Tucker & Dale, Monsters, Hatchet 2, Four Lions, Frozen, The Loved Ones, The Wild Hunt oder Suck. Völliger Schrott waren nur The Pack und Higanjima.

    Tolles Fest, viele Genres und abwechslungsreich. Wenig große Filme für den etwas breiteren Geschmack. Hört trotzdem nicht auf die Sprüche mit dem schlechtesten Programm – jedes Jahr ist anders und jedes Jahr ist irgendwie gut.

    Wirklich schlechter Eröffnungsfilm, großartiger Abschlussfilm der wirklich anderen Art.

    Centerpiece war gut, aber nicht grandios – ging irgendwie in der Bedeutung unter.

    Wäre toll nächstes Jahr wieder öfter in Kino 6 zu sein.

    Zum Jubiläum dürfen es dann gerne auch ein paar große Filme sein und 3D wäre auch nett – außer es ist Hybrid 3D bei der Feuerwehr.

    Zeigt doch mal ein Double Feature falls eine Fortsetzung wie dieses Jahr Hatchet 2 dabei ist.

    Ich freue mich auf 2011 und fände es natürlich klasse, wenn Ihr bis dahin noch ein paar nette Special Events starten könnt.
    Geändert von Turrican (19.09.10 um 22:18:26 Uhr)

  8. #228
    Bewitched240
    Gast

    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Kann es sein, dass 7 Deine Lieblingszahl ist?

  9. #229
    Pirat
    Registriert seit
    28.11.01
    Ort
    Bielefeld
    Alter
    35
    Beiträge
    2.035

    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von Turrican Beitrag anzeigen

    Higanjima
    Wo sind die viel zitierten schlechten Filmes des FFF? Hier ist die Ultra-Gurke, ja: schlechter als The Pack. Die Story klingt gut, aber das Bild des Monsters (ich glaube ein Gargoyle!?) im Programmheft hat eigentlich schon signalisiert, was das für ein Scheiß ist. Ich hatte alle Bedenken über Bord geworfen und Lust auf einen harten Vampirfilm. Aber ich komme mit dummen Kids, die vielleicht sympathische Loser und Nerds sein mögen, nicht klar, wenn diese versuchen ohne Plan von Waffen und der Kunst des Tötens eine Insel voller Vampire zu befreien. Selbst wenn man darüber hinwegsieht verliert der Film sich spätestens auf der Insel in endlose Schleifen mit immer wieder gleichen aussichtslosen Kämpfen. Dann fiel einem Drehbuchschreiber ein, dass es nach gefühlten sechs Stunden Zeit wird für das Erwachen des UNGEAHNTEN kämpferischen Talents und alles nimmt noch ein fast perfektes Ende. Würg!!!
    2/10
    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Leider hab auch ich in positiver Erwartungshaltung über das unsägliche Bild im Programmheft hinweggesehen.

  10. #230
    Freak
    Registriert seit
    23.07.01
    Ort
    Neverland
    Alter
    40
    Beiträge
    4.483

    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von Bewitched240 Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass 7 Deine Lieblingszahl ist?
    War in 2010 in der Tat verdächtig. Ist aber nicht jedes Jahr so bei mir.

Seite 12 von 12 ErsteErste ... 289101112

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Fantasy Filmfest 2010
    Von DorianGrey im Forum Fantasy Film Fest
    Antworten: 468
    Letzter Beitrag: 17.09.10, 10:32:25
  2. Fantasy Filmfest 2009 - Reviews und Meinungen
    Von Bewitched240 im Forum Fantasy Film Fest
    Antworten: 327
    Letzter Beitrag: 07.02.10, 08:10:59
  3. Fantasy Filmfest 2008 - Reviews und Meinungen
    Von Bewitched240 im Forum Fantasy Film Fest
    Antworten: 368
    Letzter Beitrag: 14.09.08, 20:40:04
  4. Fantasy Filmfest 2007 Reviews und Meinungen
    Von Bewitched240 im Forum Fantasy Film Fest
    Antworten: 422
    Letzter Beitrag: 06.09.07, 13:14:30
  5. Fantasy Filmfest 2006 - Reviews und Bewertungen
    Von Bewitched240 im Forum Fantasy Film Fest
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 13.07.06, 10:05:20

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •