Cinefacts

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  1. #41
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Timer:

    Ja, kein typischer Fantasy Filmfest Film aber wirklich sehr gut gemacht. Eine leichte Komödie über die Liebe in der die Liebe kaum noch zählt sondern nur die "Garantie" den richtigen gefunden zu haben.

    Hoffe der Film kommt auch so in die Kinos. Verdient hätte er es. Habe mich bestens unterhalten gefühlt.

    Dafür 8/10 Punkten.

    RGVEDA

  2. #42
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Timer is eher so'n Videothekenkandidat. Die Idee ist gut, aber insgesamt wirkt der Film doch zu billig für ne Kinoauswertung.

    Hm, nachdem ich mir auf der f3a alle reviews durchgelesen habe, hab ich gemerkt das michd avon eigentlich nur Tucker&Dale und Chatroom ansatzweise interessieren. Is ja ne gute Sache bei 9€ Eintritt, aber das sollte eigentlich beim FFF nicht so sein. Sonst sinds immer wenigstens 10 spannende Kandidaten
    Ok, Redline werd ich mir wohl auch noch geben, aber trotzdem Und besonders ärgerlich finde ich, das es dann dieses Jahr ENDLICH in Hannover ist, da hab ich mir seit ich 2000 das erste Mal da war immer gewünscht. Nu isses da und interessiert mich kaum. Ich hoffe ja das das nicht vielen so geht, nacher isses in Hannover n Flop und nächstes Jahr isses dann, mit evtl. spannnederem Programm, nicht merh da...

  3. #43
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Das hab ich allerdings auch schon befürchtet. Nicht wirklich das ideale Programm für die Festival-Premiere in Hannover. Die paar mehr Filme, die ich auf der Liste hätte, kann ich teilweise aus terminlichen Gründen nicht sehen. Hoffen wir, dass es kein kurzes Vergnügen wird.*

    * was es bei mir trotzdem wird, weil meine Schwester nicht ewig in Hannover studieren wird.

  4. #44
    1-man German wax factory
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Black Death

    Saal war rammelvoll, tolle Atmosphäre.

    Christopher Smith war extrem gut drauf und als Engländer musste er natürlich erstmal ein paar Fußball-Witze reißen. Vor der Vorstellung gab er im Eingang Autogramme und zog sich nen Bier rein. Nach der Vorstellung gabs ein Q&A, was aber eher unspektakulär war. Allerdings machte er Andeutungen in Richtung einer Hexenjäger-Fortsetzung des Films.

    Zum Film selber: Die Story erinnerte an Wicker Man im Mittelalter. Der Gore war OK und eher realistisch gehalten. Wackelkamerastil wurde von Smith im Q&A verteidigt, indem er meinte, dass das ein Mittendringefühl wie bei Kriegsberichterstattung erzeuge - OK. Die Landschaftsaufnahmen und Sets waren sehr schön, die Darsteller klasse. Leider sah Sean Bean allzu sehr nach Boromir aus. Ein anderer Darsteller wirkte dagegen wie ein Double von Klaus Kinski. Etwas mehr Spannung und Kurzweil wären aber nett gewesen, ich habe so nen letzten Pep vermisst, was den Zuschauer packen soll.

    Von mir 7,5 / 10

  5. #45
    Bewitched240
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Ist das wieder ein Gejammer hier. Wenn Euch vom ganzen Programm nur zwei oder drei Filme zusagen, dann ist dass FFF wohl nicht das richtige Festival für Euch ...

  6. #46
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    @ SEBO

    Tucker and Dale vs Evil auf jeden Fall anschauen! Der Film war der absolute Hammer

    RGVEDA

  7. #47
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von Bewitched240 Beitrag anzeigen
    Ist das wieder ein Gejammer hier. Wenn Euch vom ganzen Programm nur zwei oder drei Filme zusagen, dann ist dass FFF wohl nicht das richtige Festival für Euch ...
    Da irre ich mich seit 10 Jahren wohl kräftig
    Diese Jahr ist das Programm meiner Meinung nach halt eher mies, das darf ich doch wohl sagen.

  8. #48
    Bewitched240
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von SEBO Beitrag anzeigen
    Da irre ich mich seit 10 Jahren wohl kräftig
    Diese Jahr ist das Programm meiner Meinung nach halt eher mies, das darf ich doch wohl sagen.
    Ich bin halt etwas rumnöhlempfindlich. Nix für ungut.

    Mich wundert's nur, weil ich schon wieder eine ganze Latte an Filmen entdeckt habe. Aber bin auch eher offen für kleine Filme und da mich Frankreich und Australien generell sehr interessiert, habe ich allein da schon mal gut Futter, von Asien ganz zu schweigen ...

  9. #49
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Symbol:
    Ich kannte Hitoshi Matsumotos Der große Japaner nicht und so wusste ich gar nicht auf was ich mich bei diesem Werk einlasse. Symbol hat mich jedenfalls umgehauen. Ein Mann findet sich in einem quadratischen Raum mit einer ganzen Reihe von Penisen wieder. Sobald er diese drückt bekommt er je nach Penis verschiedenartige Gegenstände in dem Raum geworfen mit deren Hilfe er sich aus diesem befreien will. Die Frage jedoch was das Ganze mit einem immer wieder aufkommenden Nebenhandlungsstrang um einen abgehalfterten mexikanischen Wrestler auf sich hat? Wer sich jetzt einfach nur Hä?! denkt liegt richtig, denn Symbol ist ein so abgefahrenes Stück Kino wie ich es lange nicht mehr gesehen habe. Der Comedian Matsumoto übernahm dabei Regie, Drehbuch und Hauptrolle in Personalunion und kann vor allen Dingen in letztgenannter Tätigkeit den Zuschauer ein ums andere Mal zu Lachanfällen bringen. Das Ganze ist so ungewöhnlich, dass man sogar kurzzeitig überlegt ob der Filmstopp in der Mitte des Filmes beabsichtigt war. Eine uneingeschränkte Empfehlung, vor allem auch weil man so etwas sicherlich noch nie zu Gesicht bekommen hat: Großartig und der bislang beste Film des Festivals.

    9 von 10

    ---

    Love Crime:

    Lief in einem Slot bei dem zwei Filme gegeneinander gezeigt wurden, die mich überhaupt nicht interessierten und wie so oft wird der Zuschauer gerade dann überrascht. Love Crime ist einer dieser Filme und ein hervorragend geschriebener Crime-Thriller um zwei Karrierefrauen die sich mit allen möglichen Mitteln gegenseitig ausspielen. Dabei machen Ludivine Sagnier und Kristin Scott Thomas in den Hauptrollen eine überaus gute Figur. Das Ganze ist zudem sehr edel in Szene gesetzt und besitzt die notwendige Spannung um den Zuschauer bei der Stange zu halten. Fast schon ein kleiner Geheimtipp des Festivals, da diesen Film wohl nur wenige auf der Rechnung haben werden.

    8 von 10

    ---

    Hatchet 2:

    Scheinbar waren wir wirklich die ersten Menschen überhaupt, die die Gelegenheit hatten den Film zu sehen, wurde Hatchet 2 nach Aussage des Festivalleiters doch tatsächlich erst in den Vortagen fertig und bis 15 Minuten vor Filmstart überhaupt auf den Server des Kinos gespeist. Doch alles lief glatt und auch der Film konnte weitestgehend unterhalten. Größer, schneller, weiter war scheinbar das Motto, denn anstatt eine Horde Teenies abzuschlachten trifft es jetzt schwerbewaffnete Muskelberge. Da er diese gleich in hoher Anzahl losschickte wird deutlich mehr und härter gesplattert als im Vorgänger. Dabei beweist sich Green erneut als kreativ in seinen Tötungsvarianten und nimmt sich glücklicherweise selbst nicht so ernst. Etwas verwunderlich doch, dass sich die schwerbewaffnete Truppe nahezu ohne Gegenwehr abmetzeln ließ, was wohl der hohen Anzahl der Opfer geschuldet war, so dass der Regisseur kaum Zeit hatte diese abzuschlachten und dies sogar grüppchenweise erledigte. Positiv ist zudem anzumerken, dass man Tony Todd zum Hauptdarsteller befördert hat und die Umbesetzung der weiblichen Hauptrolle fällt zumindest optisch nicht ins Gewicht. Da der erste Teil schon etwas länger zurücklag, bleibt der direkte Vergleich aus, aber wer Slasher mag, bekommt kurzweilige Unterhaltung geboten.

    7 von 10

    ---

    The Nothing Men:
    Da ist sie also: Die erste kleinere Gurke des Festivals. Dabei hat das Ausgangsszenario um eine Horde von Arbeitern die auf ihre Abfindung wartet und in ihrem neuesten Kollegen einen Spion sieht, der sie um die erwartete Summe bringen möchte. Doch leider leider verliert sich der Regisseur in seinen klischeehaften Charakteren und toppt das Ganze nochmal mit seinem Schlussakt, den er vollkommen in den Sand setzt. Dank des wirklich guten Hauptdarstellers kann ich mich dennoch noch zu ein paar Pünktchen durchringen, aber The Nothing Men ist definitiv ein Film, den man ruhigen Gewissens auslassen kann.

    3 von 10

    ---

    The Pack:
    Hatte im Vorfeld schon nicht allzu viel vom diesjährigen Eröffnungsfilm des Fantasy Filmfests erwartet und wurde leider auch bestätigt. Dabei fing das Ganze durchaus stimmungsvoll an, hat mit Yolande Moreau eine hervorragende Killerin zu bieten, die zudem für einige Lacher sorgen kann. dass das Ganze dabei auch recht skuril aufgezogen wurde hilft ungemein, doch dann entschloss sich Richard plötzlich mehrere Horrorgenres miteinander zu verbinden. Das mag durchaus eine nette Absicht sein, aber irgendwie ging es ab diesen Zeitpunkt stetig bergab. Die Charakterentwicklungen gefallen nicht mehr, den Horrorszenen fehlt trotz toller Optik die notwendige Atmosphäre und vom bescheidenen Ende reden wir lieber erst gar nicht. Definitiv kein würdiger Eröffnungsfilm des Festivals, obwohl er zu Beginn durchaus sehenswert war.

    6 von 10

    ---

    Solomon Kane:

    Hatte im Vorfeld nur das Poster gesehen und eher etwas rein Ritterfilmartiges erwartet, doch Solomon Kane geht eher in die Fantasyrichtung mit übersinnlichen Wesen und Dämonen. Dabei erinnert das Ganze frappierend an Van Helsing, ist teilweise so bescheuert, dass es schon wieder lustig ist und kann den Zuschauer trotz seiner Schwächen durchaus unterhalten. Hauptdarstaller James Purefoy wirkt wie eine Mischung aus Christopher Lambert und Hugh Jackman und legt die notwendige Präsenz an den Tag um seine Rolle überzeugend rüber zu bringen. Die Inszenierung ist dabei arg over the top, man denke nur an die ständigen Zeitlupenaufnahmen in wehenden Capes vor einer Feuerkulisse. Aber irgendwie ist man dem Ganzen, ähnlich wie bei Van Helsing, nicht wirklich böse, hat das Ganze doch einen trashigen Charme und vermag durchaus zu unterhalten.

    6 von 10

    ---

    Detour:

    Dass man nicht unbedingt das Genre neu erfinden muss um einen unterhaltsamen Horrorfilm auf die Beine zu stellen bestätigt diese norwegische Produktion. Ohne Rücksicht auf Verluste werden hier alle möglichen Slasherklischees abgegrast. Dennoch funktioniert der Film ohne Probleme, nimmt er sich zu Beginn genug Zeit um die sympathischen Figuren einzuführen und gibt somit die Grundlage um mit seinen Charakteren mitzufiebern. Zwar entstehen die meisten Schocker hauptsächlich durch eine laute Geräuschkulisse, aber so wirklich böse will man dem Film jedoch zu keinem Zeitpunkt sein. Detour ist einfach ein kurzweiliger, kleiner Slasher der knapp anderthalb Stunden gut zu unterhalten vermag.

    7 von 10

    ---

    The Last Exorcism:

    Wer sich nicht unbedingt spoilern lassen möchte, den empfehle ich im Vorfeld dem Trailer aus dem Weg zu gehen, da dieser zum Einen zu viel vorweg nimmt und zum anderen den Zuschauern einen ganz anderen Film vorgaukelt. Denn entgegen dem effekthascherischen Trailer ist der Film eine eher ruhige Mockumentary im Stile von Behind the Mask. Ein Kamerateam begleitet einen Scharlatan, der jahrelang als Exorzist seine Runden machte und nun zeigt mit welch einfachen Mitteln man die Leute glauben machen kann, dass sie von einem Dämonen besessen sind. Das ist teilweise sehr amüsant, schlägt doch nach und nach immer ernstere Töne an. Dank des Inszenierungsstils wirk das Ganze zudem unglaublich real und schafft es was heutzutage nur noch wenige Filme des Genres schaffen: Gänsehaut auslösen. Das Ganze wird garniert mit einigen wirklich heftigen Schockern und verfällt dank der beiden sehr überzeugenden Darstellern auch nie ins Lächerliche. Ein toller Film mit kleinem Budget, der einen endlich mal wieder richtig gruseln lässt … allerdings wohl nichts für die breite Masse.

    8 von 10

    ---

    Centurion:

    Seit dem wohl besten Horrorfilm der letzten Jahre, The Descent, stehen alle Filme Marshalls bei mir automatisch auf der To-Watch-Liste. Dass diese dabei nicht immer gut sein müssen beweist Centurion. Mit exzessivem Blaufilter zeigt er den Überlebenskampf einer kleinen römischen Truppe gegen scheinbar übermächtige Gegner. Das Setting stimmt, Michael Fassbender beweist einmal mehr, dass er das Potential hat ein Großer zu werden und auch die Gorehounds kommen hier durchaus auf ihre Kosten. Dummerweise gibt die Geschichte viel zu wenig her, so wiederholt sich zu viel und es schleicht sich schnell Langeweile ein, wenn man beispielsweise zum zehnten Mal exzessive Kamerafahrt über die zu marschierenden Berge zu sehen bekommt. Schade, schade, da bisweilen durchaus nette Ansätze zu erkennen waren, aber wie gesagt: Die Story gibt für einen Feature Film einfach zu wenig her.

    5 von 10

    ---

    Frozen:
    Was macht man wenn man auf einem Skilift zurückgelassen wird dessen nächster Einsatz erst wieder in knapp einer Woche sein wird. The Hatchet-Regisseur Adam Green zeigt uns eine Variante der Open Water Thematik und schlägt dabei sein Vorbild deutlich. Die Spannung ist von der ersten Minute an zu spüren, das Setting und Sounddesign stimmen und auch die Charaktere sind gut genug gezeichnet um mit ihnen mitzufiebern. Sicherlich könnte man dem Regisseur anlasten, dass sich seine Charaktere manchmal etwas arg doof verhalten und aus dramaturgischen Gründen zu viel passiert. Das ist zwar schade, aber im Großen und Ganzen auch nicht schlecht gelöst. Ich habe mich jedenfalls gut unterhalten gefühlt und wie gesagt: Open Water lässt Green um Längen hinter sich.

    7 von 10

    ---

    The Loved Ones:

    So würde es also aussehen wenn John Hughes einen bitterbösen Horrorfilm drehen würde. Leider, wurde die Latte mit dem hervorragenden Trailer fast schon ein wenig zu hoch gelegt, dennoch weiß The Loved Ones den Zuschauer durchweg zu unterhalten. Gar nicht mal so ungeschickt ist es dabei den Hauptcharakter als kleinen Unsympathen darzustellen, so dass man sich vielleicht sogar ein wenig ertappt mit der Killerin und ihrem Vater bei ihren Taten mitzufiebern. Das funktioniert so gut, weil Hauptdarstellerin Jessica McNamee eine kleine Offenbarung ist und ihre Rolle als Psychobitch mit einer herrlichen Spielfreude spielt; auch ihr Leinwandvater steht ihr in diesem Punkte nichts nach. Das Problem war für mich eher, dass Regisseur Sean Byrne scheinbar etwas die Kreativität abgegangen ist und nicht wusste wie er das Szenario zu einem Feature Film aufblähen konnte. Die Folge ist ein etwas unnötiger Nebenhandlungsstrang um den besten Kumpel des Opfers und dessen Versuch seine Angebetete bei der Prom Night rumzukriegen. Dieser ist zwar lustig, passte mir aber irgendwie nicht so ganz zum Rest des Filmes. Dennoch ist The Loved Ones ein hervorragender Mix aus Pretty in Pink und Mum and Dad und versteht es kurzweilig zu unterhalten

    7 von 10

    ---

    Clash:

    In bester Ong-Bak-Tradition zeigt sich nun auch das Filmland Vietnam in der Lage einen vernünftigen Martial-Arts-Actioner auf die Leinwand zu bringen. Dabei ist die Story selten mehr als ein übliches Vehikel um die Charaktere von einer Actionszene zur nächsten zu bringen. Aber bei dem Genre stört das natürlich nicht wirklich, so lange die Fights gut aussehen. Das ist in diesem Falle gegeben, wird zudem mit vielen Kugelsalven und einer netten Prise Humor garniert. Dass dabei ausnahmsweise mal ein hübsches Mädel die Schläge austeilt ist auch nicht verkehrt und fertig ist ein kurzweiliger unterhaltsamer Actioner dem niemand wirklich böse sein kann.

    7 von 10

  10. #50
    Bewitched240
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Na, damit kann man was anfangen. Sehr gut.

  11. #51
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von Bewitched240 Beitrag anzeigen
    Ich bin halt etwas rumnöhlempfindlich. Nix für ungut.

    Mich wundert's nur, weil ich schon wieder eine ganze Latte an Filmen entdeckt habe. Aber bin auch eher offen für kleine Filme und da mich Frankreich und Australien generell sehr interessiert, habe ich allein da schon mal gut Futter, von Asien ganz zu schweigen ...
    Wird wie jedes mal die letzten Jahre sein....einige, wenige Highlights, viel ordentliche Sachen mit denen man nachträglich doch was anfangen konnte...und einige Rohrkrepierer.....das faszinierende ist doch jedes Jahr aufs neue, dass man in (überwiegend) angenehmer und "fachkundiger" Atmosphäre neue Filme für SICH entdecken kann....Tatsache ist dass das Gesamtniveau fallend war die letzten Jahre (schaut euch mal die Programmhefte vor 10 Jahren an !), aber dass es genügend guten Stoff jedes Jahr gibt ! Und Filme sind immer noch in hohem Maße Geschmackssache....es gibt einige die immer genau DAS gut finden was die anderen schlecht finden, und genau DAS schlecht machen was andere gut finden....(dieses kindische Rumgenörgel geht mir seit Jahren auf die Nüsse...), aber eine gesunde Diskussion mit Platz für andere Meinungen.....und mit Akzeptanz für andere Ansichtsweisen...da freu ich mich auch dieses Jahr wieder darauf....auch wenn ich mir dieses Jahr nur wenige Filme anschauen kann ( sonst muss ich mein Herztropfen-Abo verlängern )

    Vielen Dank fuer die bisher geleisteten Beiträge - gibt mir schon einen guten Überblick was ich für Stuttgart an Karten kaufen sollte....


    Gruss
    Charlie Chan

  12. #52
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Tony:
    Bei der titelgebenden Person handelt es sich um einen vereinsamten Mann, der außer seinen B-Movie-Action-Filmen nur wenig Freude in seinem Leben findet … sieht man natürlich davon ab, dass er regelmäßig Leute in seine Wohnung lockt und zerstückelt. Der Film ist dabei extrem ruhig geraten und mehr Sozialstudie als Horrorfilm. Trotz des hervorragenden Hauptdarstellers und der atmosphärischen Musik will das Ganze doch nicht so wirklich zünden und hat einige größere Logiklöcher am Start. Auch die für meinen Geschmack etwas zu sterile Inszenierung war dem Ganzen nicht unbedingt förderlich. Für Dauerkarteninhaber sicherlich ok wenn zeitglich nichts Besseres läuft, aber nichts was man unbedingt gesehen haben müsste.

    5 von 10

    ---

    Tucker and Dale vs. Evil:
    War für mich im Vorfeld die Spaßgarantie des diesjährigen Fantasy Filmfests und ich wurde nicht enttäuscht. Die aberwiztige und originelle Ausgangslage gibt Raum für viele Gags und nutzt das Potential um das Horrorgenre auf hervorragende Art und Weise zu veralbern. Neben vielen herrlichen Ideen gefällt auch das Cast um Reaper-Star Tyler Labine und der superschnuckligen Katrina Bowden und so bietet diese herrliche Parodie knapp anderthalb Stunden gute Unterhaltung.

    8 von 10

    ---

    Gallants:

    Wer auf abgedrehte Komödie von Stephen Chow steht und dazu dem Martial Arts Genre nicht abgeneigt ist, der ist bei Gallants genau im richtigen Film gelandet. Hier wird nämlich geblödelt was das Zeug hält und auch wenn nicht jeder Gag sitzt, treffen aufgrund der hohen Gagdichte immer noch genügend Gags ins Schwarze um den Zuschauer zu unterhalten. Dass dabei die Martial Arts Szenen nicht zu kurz kommen und Teddy Kwan eine abgefahrene Performance abliefert rundet das Ganze trotz einiger kleiner Längen hervorragend ab.

    7 von 10

    ---

    We are what we are:
    An sich ist es ja durchaus eine nette Idee mal ein Kanibalendrama aus Sicht eines Familiendramas zu beleuchten. Dummerweise meinte wohl der Regisseur er müsse einen auf Arthousefilm machen, da das Wörtchen Kannibale unglaublich mies umschifft wird und man auch sonst inhaltlich komplett im Dunkeln gelassen wird was man denn gerade auf der Leinwand zu sehen bekommt. Da hilft dann auch nicht die recht realistische Inszenierung um das Ganze interessanter zu machen, so dass sich der Zuschauer durch gefühlte 2 ½ Stunden quält anstatt unterhalten zu werden.

    4 von 10

    ---

    Daylight
    Horrorfilm meets Arthouse heißt es auch in Daylight, doch leider hat der Film trotz einiger durchaus ordentlicher Momente viele Schwächen. Die Größte dürfte wohl das Verhalten einiger Charaktere sein, die sich nicht nur äußerst dumm verhalten sondern auch in ihrer Motivation nicht immer schlüssig agieren. Gerne würde der Zuschauer auch etwas mehr über die Hintergründe erfahren, wird jedoch nahzezu komplett im Dunkeln gelassen. Die ruhige Inszenierung kann zwar für etwas Atmosphäre sorgen, langweilt den Zuschauer aber fast auch gleichermaßen. Definitiv nicht empfehlenswert.

    3 von 10

    ---

    The Human Centipede (First Sequence):
    Objektiv gesehen ist dieser Film sicherlich alles andere als gut, aber er macht doch irgendwie unglaublich Spaß. Kurz zur Story: Zwei US-Mädels haben auf ihrem Deutschlandurlaub eine Reifenpanne mitten im Wald und suchen Hilfe bei Dr. Heiter, der jedoch ganz andere Pläne mit ihnen hat: Sein größter Traum ist es eine Art menschlichen Tausendfüßler zu basteln und so ist es natürlich praktisch dass die Mädels reinschneien und er mit seinem Vorhaben beginnen kann. Das hört sich total bescheuert an, ist es auch, aber dank einer Trumpfkarte kann das Ganze hervorragend unterhalten: Dieter Laser gibt nämlich eine abgefahrene Tour de Force ab, spielt den verrückten Arzt mit einer Inbrunst und einem Overacting der seinesgleichen sucht. Dabei merkt man aber auch in jeder Sekunde, dass dies nicht unfreiwillig war und bewusst so over the Top angelegt wurde. Ich glaube zudem dass der Film gerade Deutschen ein ganzes Stück besser gefallen dürfte, ist es doch aberwitzig wenn Heiter seine Fluchtiraden in deutscher Sprache loslässt. Dürfte sicherlich nicht jedem zusagen, aber in der OV gerade für Trashfans sehr unterhaltsam. Bin jedenfalls jetzt schon auf die Fortsetzung gespannt … auch wenn ich aufgrund einer Handlungsentwicklung innerhalb dieses Filmes glaube, dass diese nicht halb so unterhaltsam sein wird.

    7 von 10

  13. #53
    Texte zum Film
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Neues bei F.LM:

    Mitschnitt des Q&A mit Christopher Smith zu "Black Death":
    http://www.f-lm.de/2010/08/22/no-dirty-monks/

    Mitschnitt des Q&A mit Gaspar Noe zu "Enter the Void":
    http://www.f-lm.de/2010/08/22/the-fearful-person/

    Kritik zu "Vampires"
    http://www.f-lm.de/2010/08/21/mann-beist-mann/

    Kritik zu "Harry Brown":
    http://www.f-lm.de/2010/08/20/harry-braun/

  14. #54
    Forza St. Pauli!
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    So, knapp zur Halbzeit in Hamburg mal ein kurzer Rückblick von mir. Sechs Filme habe ich bis jetzt gesehen (10 kommen noch) und vom Gefühl her, ist es in diesem Jahr eher ein durchschnittliches Festival. Fast keine richtigen Gurken aber auch kein großen Überraschungen bis jetzt.

    The Pack: Herbe Enttäuschung für einen Eröffnungsfilm. Die ersten 15 Minuten sind noch unterhaltsam, danach sinkt es aber rapide und wird zum Ende richtig schlecht und unlogisch. Ein bis zwei Horror-Subgenres weniger hätten dem Film auch nicht geschadet. 3/10

    Black Death: Düsterer, realitätsnaher Mittelalterfilm mit schönen Bildern und einer gut erzählten Geschichte. Hat mir gut gefallen. 8/10

    Devil's Playground: 08/15 Streifen nach dem Motto "Eine Gruppe Überlebender rettet sich von einer Horde, durch ein Virus verwandelte, Menschen. Schon ganz unterhaltsam aber auch irgendwie nur Durchschnitt mit anstrengendem Bild - Häufig wackelnde Kamera und bei Actionszenen Schnitte im Sekundentakt. 6/10

    Solomon Kane: Nettes Fantasy B-Movie. Kann mich der Zusammenfassung von KeyzerSoze nur anschließen. 7/10

    22 Bullets: Ordentlicher Action-Film mit vorhersehbarer Wendung am Ende. Jean Reno hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Rolle des eher ruhigen Killers, in diesem Fall Mafiaboss, liegt ihm aber auch. 8/10

    Hatchet 2: Herrlich geistloses Splatterfest (Highlight: Der Tot beim Sex) das aber ein paar Minuten braucht um in Fahrt zu kommen und die Alibi-Story abzuhandeln. 8/10

    Mein Restprogamm: The Killer inside me, Enter the Void, Tucker & Dale vs. Evil (WH), Harry Brown, Four Lions, The Loved Ones, The last exorcism, The chameleon, Disappearance of Alice Creed, Rubber.

  15. #55
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    5 von 6 Wertungen ueber 5 - 3 davon 7 oder 8. Wie kann denn das dann "überwiegend durchschnittlich" sein? Wird jedes Jahr das neu erfundene Rad im Film erwartet, oder wie? Werd ich so nie wirklich verstehen

    Sorry, musste ich mal loswerden

  16. #56
    Bewitched240
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von Sidschei Beitrag anzeigen
    5 von 6 Wertungen ueber 5 - 3 davon 7 oder 8. Wie kann denn das dann "überwiegend durchschnittlich" sein? Wird jedes Jahr das neu erfundene Rad im Film erwartet, oder wie? Werd ich so nie wirklich verstehen

    Sorry, musste ich mal loswerden
    Da gehe ich mit Dir konform. Das Phänomen gibt es aber schon seit Bestehen des FFF jedes Jahr aufs Neue.

  17. #57
    Nebo
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Der Film der Filme ist in diesem Jahr natürlich "Enter the Void".

    ein surrealer Noé-Trip, der auf geniale Weise Realismus (die ersten 30 Minuten ein suggestiv-subjektiver Drogenrausch in Echtzeit) und Mystisches (Todeserfahrung, Zwischenwelt-Sequenzen, Rückblicke, Wiedergeburt) verbindet. Explizit, bildmächtig, pervers, kontrovers, glänzend gespielt und geschrieben...was soll man noch sagen, so ein Film entsteht vielleicht alle zehn Jahre einmal. Nur: Man muss sich auf die furiose Kreiselkamera und die esoterischen Momente einlassen...dann wird man mit einem visuellen und tief bewegenden Meisterwerk belohnt. Nur schade, dass er nicht in alle Städten kommt (aber ab 26.8. ist er eh in ausgewählten Kinos zu sehen)

    10/10

  18. #58
    Forza St. Pauli!
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von Sidschei Beitrag anzeigen
    5 von 6 Wertungen ueber 5 - 3 davon 7 oder 8. Wie kann denn das dann "überwiegend durchschnittlich" sein? Wird jedes Jahr das neu erfundene Rad im Film erwartet, oder wie? Werd ich so nie wirklich verstehen

    Sorry, musste ich mal loswerden
    Jetzt wo du's sagst

    Ich glaube meine generelle Erwartungshaltung ist ungleich dem Erlebnis bei den einzelnen Filmen. Auf der einen Seite gute und unterhaltsame Filme, auf der anderen Seite die Erwartung möglichst schnell positiv überrascht werden.
    Letzteres ist halt bis jetzt nicht eingetreten, wobei das sicher auch mit der Filmauswahl zu tun hat. Daher aber das Gefühl der "Durchschnittlichkeit" was das Festival generell angeht.

    Allgemein ist es vielleicht aber einfach auch nur eine überzogene Erwartungshaltung.

  19. #59
    Ted
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Frozen hat mich heute positiv überrascht

  20. #60
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    Zitat Zitat von KeyzerSoze Beitrag anzeigen

    Daylight
    Horrorfilm meets Arthouse heißt es auch in Daylight, doch leider hat der Film trotz einiger durchaus ordentlicher Momente viele Schwächen. Die Größte dürfte wohl das Verhalten einiger Charaktere sein, die sich nicht nur äußerst dumm verhalten sondern auch in ihrer Motivation nicht immer schlüssig agieren. Gerne würde der Zuschauer auch etwas mehr über die Hintergründe erfahren, wird jedoch nahzezu komplett im Dunkeln gelassen. Die ruhige Inszenierung kann zwar für etwas Atmosphäre sorgen, langweilt den Zuschauer aber fast auch gleichermaßen. Definitiv nicht empfehlenswert.

    3 von 10
    Mal abgesehen davon das ich Daylight locker 8 von 10 geben würde, wo siehst Du den arthouse Aspekt? Für mich war das n recht runder B-Actioner mit gut ausgearbeitetem Hintergrund. Wird in der 2. hälfte zwar etwas zäh, fand ihn aber wirklich unterhaltsam.


    @ Charlie Chan:

    Mir fehlen etwas die tollen Retrospektiven die's früher gab. Ärgere mich immer noch, das ich die von Yuzna verpasst habe, Re-Animator im kino wär doch mal echt klasse gewesen!

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