Cinefacts

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  1. #141
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von JochenB Beitrag anzeigen
    Sehr gut
    TUCKER & DALE VS EVIL
    Oho! Ich hatte das irgendwie in Erinnerung, dass Du Splatter-Komödien überhaupt nicht (mehr) magst...? Das gibt mir ja Hoffnung, dass mein Kartenkauf die richtige Entscheidung war...

  2. #142
    Ted
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    keine ahnung obs schon jemand gepostet hat.

    ergebnisse vom fresh-blood-avard in hamburg:

    platz 1: Four Lions
    platz 2: The wild hunt
    platz 3: harry brown

  3. #143
    boykottiert Wendecover.
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von Dr. Pepe Beitrag anzeigen
    Oho! Ich hatte das irgendwie in Erinnerung, dass Du Splatter-Komödien überhaupt nicht (mehr) magst...? Das gibt mir ja Hoffnung, dass mein Kartenkauf die richtige Entscheidung war...
    Das ist eigentlich auch so, und mit so Zeug wie HATCHET kannst Du mich tatsächlich jagen. Aber TUCKER & DALE ist wirklich hübsch: die Perspektivverschiebung ist eine originelle Idee, die Figuren sind sehr liebevoll ausgearbeitet, und man hat sich hier sichtlich Mühe gegeben, noch richtige Pointen zu konstruieren. Nicht wie bei HATCHET eben, wo spritzendes Blut an und für sich schon der einzige Witz ist, auf den die Filmemacher gekommen sind, und es schon eine clevere intertextuelle Anspielung sein soll, wenn einer der Protagonisten Jason Voorhees sagt...

    Ich denke, den Kartenkauf für TUCKER & DALE wirst Du nicht bereuen!

  4. #144
    boykottiert Wendecover.
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von Ted Beitrag anzeigen
    keine ahnung obs schon jemand gepostet hat.

    ergebnisse vom fresh-blood-avard in hamburg:

    platz 1: Four Lions
    platz 2: The wild hunt
    platz 3: harry brown
    Berlin:

    1. FOUR LIONS
    2. HARRY BROWN
    3. THE LOVED ONES

  5. #145
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Zitat Zitat von JochenB Beitrag anzeigen
    Aber TUCKER & DALE ist wirklich hübsch: die Perspektivverschiebung ist eine originelle Idee, die Figuren sind sehr liebevoll ausgearbeitet, und man hat sich hier sichtlich Mühe gegeben, noch richtige Pointen zu konstruieren.
    Klingt ja prima! Gerade "richtige Pointen" scheinen mir in dem Bereich wirklich selten geworden zu sein, und liebevollen Figuren sind bei 'ner Komödie ja oft auch schon die halbe Miete. Ich freu mich!

  6. #146
    Ted
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Endauswertung:

    8/10:
    Tucker and Dale vs Evil
    Ip Man 2
    Hatchet 2 (ja ich steh drauf ^^)
    Four Lions

    7/10:
    Human Centipede
    22 Bullets
    Frozen
    Gallants
    Little big soldier
    the wild hunt
    piranha

    6/10:
    red hill
    whale watching massacre
    centurion
    solomon kane
    suck
    rubber

    5/10
    devil´s playground
    for the good of others

    4/10
    ghost machine

    3/10
    the pack
    evil

  7. #147
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    So, hier meine Eindrücke vom FFF in Berlin:

    SOLOMON KANE
    Zwar nicht sonderlich originelle aber handwerklich gut gemachte Fantasy-Mär, die spannend unterhält.

    7 von 10 Punkten


    CLASH
    Langweiliger Thriller mit vielzuviel überflüssigem Gelaber, für das die ansonsten nett gemachte Action nicht entschädigen kann.

    4 von 10 Punkten


    LITTLE BIG SOLDIER
    Durchschnittliche Jack-Chan-Komödie, in der die Gags oftmals sehr bemüht wirken. Vor allem im ersten Drittel sehr zäh. erst gegen Ende nimmt der Film dann richtig Fahrt auf und vermag gut zu unterhalten.

    6 von 10 Punkten


    GALLANTS
    Nach einem ziemlich zerfahrenen ersten Drittel kommt der Film erst ab dem Erwachen des Meisters richtig in die Gänge, um dann aber direkt nach dessen plötzlichem Ableben ebensoschnell wieder einzubrechen und in einem unbefriedigendes Finale zu münden. Zwar kann der Film durch die vielen Auftritte alter Genre-Haudegen einige Sympatiepunkte sammeln, bleibt insgesamt aber doch ein sehr durchwachsenes Filmvergnügen.

    5 von 10 Pnkten


    FOUR LIONS
    Der absolute Höhepunkt des Festivals. Eine himmelschreiend komische Terrorsatiere, die ihr Potenzial hervorragend nutzt und vor allem dadurch positiv heraussticht, dass sie ihr Thema und ihre Figuren trotz aller Verballhornungen grundsätzlich ernst nimmt. Ein Meisterwerk des bösen Humors und ein herrlich befreiender Beitrag zur vorurteils- und panikmachelastigen Terrordebatte der letzten 10 Jahre.

    10 von 10 Punkten


    TUCKER AND DALE VS. EVIL
    Gelungene Genreparodie, die sämtliche Klischees des Backwood-Hilbilly-Slashers gekonnt auf den Kopf stellt. Temopreich und mit sympatischen Figuren, nur ab und an ein wenig zu vorhersehbar in den Pointen.

    8 von 10 Punkten


    IP MAN 2
    Dürftige Fortsetzung des sehr guten Vorgängers mit einer von Anfang bis Ende vorhersehbaren Handlung, klischeetriefenden Charakteren und im vergleich zum Vorgänger mäßig inszenierten Kampfszenen. Die Gwailo-Darsteller "glänzen" durch die Bank mit einem geradezu lachhaften Overacting, dass man sich vielleicht in einem 80er-Jahre-Heuler gefallen lässt aber nicht in einer aktuellen Big-Budget-Produktion. Zudem ist der Auftritt Simon Yams komplett überflüssig. Trotzdem noch halbwegs ansehbar.

    4 von 10 Punkten


    THE DEVIL'S PLAYGROUND
    Zombie-Horror nach Schema F, der den Eindruck macht, anhand eines Multiple-Choice-Fragebogens zusammengestellt worden zu sein. dabei merkt man zwar, dass die Macher ihre Hausaufgaben gemacht haben und wissen, wie das Genre funktioniert. Das ändert aber nichts daran, dass dem Film jegliche Originalität fehlt. das Ding hätte von der story her genausogut als Prequel zu 28 DAYS LATER vermarktet werden können.

    5 von 10 Punkten


    METROPIA
    Die größte Enttäuschung. Versprachen Programmheft und Statements der Festival-Veranstalter (Es hat sich tatsächlich jemand vorne hingestellt und behauptet, der Film würde von der optischen Wucht her INCEPTION locker in den Schatten stellen. ) ein visuelles Meisterwerk, entpuppte sich der Film schnell als einfallslos inszenierte Gurke ohne auch nur annähernd einen einzigen Wow-Effekt. Die Animationstechnik mag zwar neu und technisch hervorragend gemacht sein, ihre Möglichkeiten werden aber absolut nicht genutzt. Statt dessen bekommen wir triste, langweilige Bilder, die eine hanebüchene Story verpacken Spätestens, als sich das Ganze als Gedankenkontrolle durch Haarschampoo herausstellt, hatte der Film mich endgültig verloren.

    4 von 10 Punkten


    OUTRAGE
    Beat Takeshi is back! Erfrischend unhektisch erzählte Yakuza-Balade mit einem großartigen Ensemble, viel trockenem Humor und kurzen aber deftigen Gewalteinlagen. Ein echter klassischer Kitano halt, genau wie seine Fans ihn lieben.

    8 von 10 Punkten


    THE REEF
    Hätte Universum die Rechte an dem Ding, hätten wir demnächst OPEN WATER 3 in den DVD-Regalen. Die Story ist eine Mischung aus den ersten beiden Teilen, gespickt mit ein wenig 08/15-Beziehungs-Bli-bla-blub. Nichts Neues im Weltmeer. Da ich allerdings eine Schwäche für diese Art von Filmen habe, kann ich THE REEF bei all seiner Einfallslosigkeit aber trotzdem nicht wirklich böse sein, denn ich habe genau das bekommen, womit ich gerechnet habe und was ich sehen wolle.

    Von daher gibt's gnädige

    6 von 10 Punkten


    22 BULLETS
    Spannender Rachethriller mit hervorragenden Darstellern. Zwar entbehrt die Story nicht dem ein oder anderen Logikloch, doch wird dies durch das hohe Tempo, die gute Action und einen deftigen Blutzoll wieder wett gemacht. Wer auf französisches Thrillerkino steht, sollte diesen Film auf jeden Fall gesehen haben.

    8 von 10 Punkten


    RUBBER
    Tja, ich weiß immer noch nicht, was ich von dem Ding halten soll. Einerseits ist die Idee herrlich abgefahren und der Film hat ein reichliches Pensum an absurden Gags, die von hintergründig "Is he black?" bis einfach nur gaga reichen. Jedoch erschöpft sich so manches in zu häufiger Wiederholung Dass Robert alle möglichen Dinge zum explodieren bringen kann, ist beim ersten Mal noch lustig. beim zweiten auch, ja selbst beim fünften mal noch. Aber wenn dann der siebte oder achte Kopf explodiert, hat man's irgendwann auch oft genug gesehen. und selbst für die kurze Laufzeit von 85 Minuten muss man doch einiges an Leerlauf in Kauf nehmen.

    Ich vergeb mal 7 von 10 Punkten. Vielleicht finde ich ihn besser, wenn ich ihn nochmal sehe.



    FAZIT: Ein reichlich durchwachsenes Programm dieses Jahr mit wenigen echten Highlights (oder ich hab die falschen Filme geguckt), einigem Mittelmaß und erschreckend viel Müll. Da waren die letzten Jahre wesentlich besser.

    Was ich an der Organisation noch zu bemängeln hätte: Wiese konnte man dieses Jahr plötzlich nicht mehr sämtliche Festivalkarten in beiden Kinos kaufen sondern nur noch in demjenigen Kino, in dem die entsprechenden Filme liefen. Letztes Jahr konnte ich noch alle Karten im Cinemaxx kaufen, auch die für's Cinestar. Dieses Jahr war's unnötig umständlich.
    Geändert von Thodde (26.08.10 um 17:01:50 Uhr)

  8. #148
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Wenig echte Highlights und durchwachsenes Programm?

    Ich muss schon wieder "nachfragen": 13 Filme gesehen, 6 davon haben eine Wertung von 7 oder mehr. Der Rest gesellt sich im Mittelmass von 4-6.

    Nenn mir doch bitte mal ein Festivaljahr, welches Deinen Anspruechen im Bezug auf "echte Highlights" entspricht, dass ich das mal verstehen kann.

    Wenn immer knapp 50% meiner gesehenen Filme - egal ob nun auf dem FFF oder auf DVD - 7 Punkte haetten. WAU.

    Oder anders herum gefragt: Warum bekommt Muell noch eine Mittelmass-Wertung?

  9. #149
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    4 Punkte sind kein Mittelmaß mehr. Das ist unterdurchschnittlich. Allerdings vergebe ich weniger Punkte nur für Kram, bei dem ich entweder eingeschlafen bin, weils so langweilig war oder mich maßlos darüber aufgeregt habe, überhaupt Zeit und Geld mit dem Kinobesuch verschwendet zu haben. Beides war dieses Jahr zwar nicht der Fall, dennoch erachte ich fast 1/4 Ausschussware schon als ziemlich lausigen Durchschnitt.
    Und Highlights haben Minimum acht Punkte oder mehr. Also nichtmal 1/3.

    Vorletztes Jahr war z. B. ein echtes Spitzenjahr. Da hatte ich fast nur gute bis sehr gute Filme (7 Punkte Aufwärts, häufig 9-10 Punkte) mit einem einzigen Ausreißer nach unten (6 Punkte).
    Und letztes Jahr waren auch wesentlich mehr Filme dabei, denen ich guten Gewissens 8 bis 10 Punkte geben konnte.
    Geändert von Thodde (26.08.10 um 17:50:19 Uhr)

  10. #150
    Ted
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    ich bin zufrieden mit dem diesjährigen programm.
    war eine gute mischung und auch einige schöne sachen dabei (four lions, wild hunt, tucker and dale, etc ...) ..

  11. #151
    Forza St. Pauli!
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    gelöscht... Man sollte nicht den falschen Knopf drücken...

  12. #152
    Forza St. Pauli!
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Kurz zusammenfasst meine zweite Filmfest-Hälfte in Hamburg:

    The Killer inside me: Ruhiger aber sehr atmosphärischer Thriller bei dem besonders Casey Affleck überzeugt und dessen Morde einen doch zusammenzucken lassen. Er hätte aber ruhig einige Minuten kürzer sein können. 7/10

    Enter the void: Auf jeden Fall ein Erlebnis das sich schwer beschreiben lässt. Geniales Intro, verlangt zum Ende hin aber doch etwas Sitzfleisch. Irgendwas zwischen 5 und 10 von 10.

    Harry Brown: Spannender und düsterer Streifen mit einem tollen Michael Caine. Sehr zu empfehlen. 9/10

    Four Lions: Bitterböse, sowas von politisch unkorrekt aber wirklich zum totlachen. 10/10

    The loved ones: Dreckiger unterhaltsamer und auch witziger Horrorfilm. 8/10

    The last exorcism: Unterhaltsamer aber auch spannender Thriller bei dem mir gerade der Doku-Charakter gefallen hat. Das der Trailer Irreführend ist kann ich sehr gut verstehen, ansonsten wundert mich aber das der so schlecht weg kommt. Kritikwürdig fand ich nur das Ende. 8/10

    The Chameleon: Eher langweiliger Film, der erst nicht richtig in Fahrt kommt und dann vorbei ist, wenn es interessant wird. 5/10

    Disappearance of Alice Creed: Netter Thriller mit überzeugenden Charakteren, wenn auch das Ende irgendwie vorauszusehen war. 8/10

    Rubber: Schon lange nicht mehr so was schräges gesehen. "No Reason" ist eigentlich das perfekte Motto für diesen Film, bei dem ich auch verstehen kann wenn man ihn absolut nicht mag. 7/10

    Piranha 3D: Außer Konkurrenz mein absolutes Highlight. Herrlichster Trash mit litterweise Blut und viel nackter Haut. Weiterer Pluspunkt: Ein geköpfter Eli Roth und Christopher Lloyd. 3D hätte man sich aber sparen können. 10/10
    Geändert von Payboy (26.08.10 um 18:45:11 Uhr)

  13. #153
    netter Blu-ray Fan
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    @Thodde: habe Metropia dieses Jahr beim Trickfilmfestival in Stuttgart gesehen! Ich fand den eigentlich prima. Würde wenigstens 7 von 10 Punkten geben. Aber mit Inception kann man den eh nicht vergleichen.

  14. #154
    heartless creature
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Frankfurt: BROTHERHOOD

    Ein tolles Konstrukt mit vielen guten Jungdarstellern. Stellenweise vielleicht nicht ganz nachvollziehbare Motive, aber im Großen und Ganzen eine schnelle Achterbahnfahrt mit vielen guten Ideen, die zu dem noch unglaublich kurzweilig daherkommt. 7/10

  15. #155
    Oel ngati kameie
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    So, gestern ging's mal wieder in Köln los für mich

    Centurion
    Tja, landet für mich in der Kategorie "ganz nett" zum einmalige Ansehen. Der Hauptdasteller ist eindeutig die durch Farbfilter extrem unwirtlich gezeigte englische Berglandschft. Das schafft gute Atmosphäre. Ansonsten bieten Story und Charaktere null Überraschung. Der Plot incl. blau amgemalter Amazonenbraut erinnerte mich schon ein wenig an "King Arthur" (auch von wegen Geiselbefreiung weit hinter den feindlichen Linien). Leider ließ mich das ganze Geschehen ziemlich kalt, weil ich zu keinem Hauptcharakter eine emotional Beziehung aufbauen konnte, obwohl Michael Faßbender eine passable Darstellung bietet. So eine "Aura" wie Russell Crowe oder Clive Owen hat er dann aber doch nicht...
    6/10

    Tucker & Dale vs. Evil
    wirklich sehenswerte komödiantische Aufarbeitung des Backwood-Slashers mit zwei gut aufgelegten Hauptdarstellern und einigen spaßigen ungewollten Todesfällen. Allerdings wird im letzten Drittel das Tempo spürbar rausgenommen um noch einen richtigen Psycho-Bösewicht zu zeigen und eine Art Message nach dem Motto "Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" rüberzubringen.
    8/10

  16. #156
    Pirat
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Gestern bei der Eröffnung in Hannover gesehen:

    The Pack
    Zwei Facts vorweg:
    1. Der Film ist doch nicht soo schlecht wie befürchet.
    2. Dennoch oder gerade deswegen ist er als Eröffnungsfilm fehl am Platz.
    Der Anfang ist wirklich stimmig in Szene gesetzt und spannend. Was jedoch nach dem Zusammentreffen mit den Bikern in der Spelunke passiert, kann leider nicht so recht überzeugen. Vor allem das Verhalten einiger Protagonisten ruft immer wieder ein Kopfschütteln hervor. Die Effekte sind zwar ganz nett, aber für den Genrekenner nichts neues. Verglichen mit dem jüngsten französischen Horrorkino ist The Pack weiter hinten einzuordnen. Ein typischer Film für die Selected Features oder Midnight Madness Sektion. Zwei Sachen bringen den Film dann doch noch knapp über Durchschnitt:
    Zum einen Philippe Nahon und sein Shirt, zum anderen zwei dezente Anspielungen auf High Tension.

    Mit viel Wohlwollen 6/10

    Harry Brown
    Solider "Ein Mann sieht rot" Thriller ohne das zwischendurch befürchtete moralinsaure Finale. Zudem ein Michael Caine in Bestform. Leider wirkte der Film zum Ende hin ein wenig zu konstruiert, da wäre vielleicht weniger mehr gewesen. Und bei einer Sache frage ich mich, ob das wirklich so zutreffen könnte. Aber andererseits hätten wir so wieder ein moralinsaures Ende, also will ich mich mal nicht beschweren .
    7,5/10
    Geändert von Places (27.08.10 um 14:03:24 Uhr)

  17. #157
    Oel ngati kameie
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Black Death
    Toller Film, für mich die erste Überraschung des Festivals. Allerdings ist der Film kein Splatterfest, eigentlich passiert sogar relativ wenig. Aber die stimmungsvolle Settings (nix Studio - sieht alles nach "on location" aus) und die gelungene Filmmusik vermitteln ein sehr eindrückliches Bild vom düsteren Mittelalter in Europa. Obendrein erzählt der Film eine universelle Geschichte über Glaube und Religion: was Menschen in ihrem Namen anrichten und wie sie durch religiösen Wahn manipuliert werden.
    9/10

  18. #158
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    The Experiment:
    Außer der Grundthematik hat das Remake vom Prison Break-Macher Paul Scheuring nur wenig mit seinem Original gemein. Stattdessen versucht man hier die 80er-Jahre Knastaction wieder aufleben zu lassen, was im Grunde auch gar kein so schlechter Ansatz wäre, wenn der Zuschauer sich nicht dauernd über die bescheuerten Handlungsweisen der Figuren aufregen müsste. Ich meine, da werden Leute gefoltert und schweben in Lebensgefahr, aber dennoch wird das titelgebende Experiment nicht abgebrochen. Generell wird der Zuschauer zu wenig mit Hintergrundinformationen versorgt und muss sich mit einigen klischeehaften Charakteren bzw. Charakterwandlungen zufrieden geben. Nichts desto trotz ist das Ganze zumindest ordentlich inszeniert und hat mit den beiden Oscarpreisträgern in der Hauptrolle ein gutes Maincast zu bieten. Vor allen Dingen Forrest Whitaker blüht richtig auf, spielt an der Grenze des Wahnsinns mit Hang zum Overacting und rechtfertigt fast schon alleine das Eintrittsgeld. Wie gesagt: Man sollte nicht mehr als stumpfsinnige Knastaction erwarten und schon bekommt man einen durchaus soliden Film mit einem hervorragenden Hauptdarsteller vor die Nase gesetzt.

    6/10

    ---

    Amer:
    Man sollte sich vom Trailer nicht auf die falsche Fährte locken lassen und einen Giallo im Stile von Argento erwarten. Amer ist mehr ein Experiment als ein eigentlicher Film und lässt eine Story bzw. einen roten Faden (fast) komplett vermissen. Stattdessen setzen die Macher auf eine besondere Inszenierung, die in diesem Falle so wirklich noch nie da gewesen ist. Amer ist definitiv ein Film für die große Leinwand, denn was das Auge und die Ohren hier geboten bekommen ist ein Fest für die Sinne. Mit Close Ups bis zum geht nicht mehr wird nahezu jede Pore der Hauptdarstellerinnen durchleuchtet, aber auf welch kunstvolle Art und Weise und mit welch hervorragendem Sounddesign … das ist einfach nur wow. Zugegebenermaßen ist das Ganze trotz der kurzen Laufzeit teilweise etwas anstrengend, da die Szenen nur selten groß variieren. Generell ein perfektes Beispiel für einen Love it or hate it Film. Auf jeden Fall ein Erlebnis bei dem ich nicht missen möchte es im Kino gesehen zu haben.

    7/10

  19. #159
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    Black Death:
    Was im Trailer wie ein mittelalterlicher Horrorfilm vom Genreexperten Christopher Smith (der bei der Vorstellung übrigens lieber über die Fußball WM reden wollte als über seinen eigenen Film aussah, entpuppt sich schnell als atmosphärisch dichtes Drama, dessen Horrorelemente einzig und alleine in der Gruppendynamik der Menschen zu finden sind. Das Ganze erinnert an den hervorragenden The Wicker Man von Robin Hardy und braucht sich vor diesem auch nicht zu verstecken. Die Geschichte ist gut genug, die Charaktere glaubwürdig geschrieben und so zeigt Smith hervorragend die Abgründe der Menschen und vor allen Dingen welch negativen Einflüsse religiöser Fanatismus mit sich bringen kann. Eine Empfehlung für alle die atmosphärisch dichtes Kino über die Abgründe der menschlichen Seele zu schätzen wissen.

    8/10

    ---

    22 Bullets:
    Ein französischer Gangsterfilm mit Jean Reno und dazu von Luc Besson produziert … da konnte man doch nicht nein sagen. Die Story handelt von einem Anschlag auf einem im Ruhestand befindlichen Mafiaboss, der die titelgebenden 22 auf ihm abgefeuerten Kugeln überlebt, fortan der Unverwundbare (ebenso der frz. Originaltitel) genannt wird und sich natürlich rächen will. Das Ganze ist dabei souverän inszeniert, hat ordentliche Charaktere zu bieten und muss im Grunde nur mit einigen Längen kämpfen. Dass Kad Merad hier mal den kaltblütigen Bösewicht gibt ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch in dieser Rolle macht er einen hervorragenden Job. Wer die von Luc Besson produzierten Actioner aus Frankreich mochte, der kann hier ruhigen Gewissens einen Blick riskieren … auch wenn es dieses Mal etwas ernster zur Sache geht.

    7/10

  20. #160
    heartless creature
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    AW: Fantasy Filmfest 2010: Die Reviews

    MONSTERS

    Sehempfehlung für alle die schon THE ROAD mochten. Statt dem Virus/Endzeit-Setting ist es hier vielleicht eher Godzilla. Aber es ist schon sehr charmant wie der Film seine Geschichte über die beiden Hauptfiguren erzählt und trotz des Monster-Themas nie reißerisch wird. Die letzten Szenen sind zu dem noch unglaublich romantisch. Doch, feines kleines Teil. 7/10

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