Cinefacts

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Ergebnis 21 bis 40 von 72
  1. #21
    holly_california
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Von mir gute 7,5/10.

    Mit zeitreiseähnlichen Stories ist das ja immer so eine Sache - viel Sinn macht das meistens nicht, was mir bei Source Code aber recht egal war. Die Charaktere sind sympathisch, die Idee spannend und die Umsetzung stylisch und cool. Vor einigen Klischees kann sich der Film leider nicht retten, das stimmt (Figur des Terroristen), insgesamt aber ein cleverer Sci-Fi-Actioner.

  2. #22
    Bewitched240
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Hat mir sehr gefallen. Interessante Geschichte, gute Darsteller, gleichbleibend gutes Tempo und kein Leerlauf. Insgesamt eher unaufdringlich inszeniert, dadurch kommen die Schauspieler besser zur Geltung. Freue mich schon auf Jones' nächsten Film.
    7,5/10

  3. #23
    12.18.3.13.5
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Da hat Duncan Jones uns ja ein ziemliche grossartiges Stückchen Sci-Fi serviert.
    Der Plot seines "Source Code" ist interessant umgesetzt und man fiebert gespannt der Auflösung entgegen, die am Ende eine ganz andere ist, als wie zwischendurch vermutet und dem Ganzen, zu allem Anderen, das finale Pünktchen auf dem 'i' aufsetzt und die gesamte Thematik erst so richtig knifflig und herrlich hirnkribbelig macht. Zumindest ich habe mich im Laufe der Zeit immer wieder selbst auf eine falsche Fährte geführt, was die Täterfrage angeht. Obwohl die mit jeder verstreichenden Minute immer mehr in den Hintergrund rückt. Denn eigentlich geht es hier doch um ganz anderes. Nämlich Dinge wie z.B. (Zwischen)Menschlichkeit, Ethik und die Fragen nach dem 'Was wäre wenn' und wie weit man bereit sein darf, für seine Ziele zu gehen.
    Die Actionszenen, eigentlich kann man in diesem Zusammenhang gar nicht von Action im klassischen Sinn sprechen, es handelt sich eher um Spannungsspitzen, die sich aneinander reihen, sind gut inszeniert und über die gesamte Laufzeit hinweg optimal positioniert, allerdings, imO, nicht unbedingt die Stärke des Films.
    Gross ist Jones' dritte Regiearbeit in den emotionalen Momenten. Als Colter Stevens den, wahrscheinlich, wichtigsten Anruf seines Lebens tätigt oder Goodwin ihre Seele rettet, hat es mich schon sehr berührt. Nicht zuletzt wegen der hervorragenden Darstellung von Jake Gyllenhaal. Das Zusammenspiel mit der wunderbaren Vera Farmiga, die das Beste aus ihrer Rolle herausholt, ja, eigentlich fast noch besser spielt als Gyllenhaal selbst, und die letztendliche Erkenntnis, wie und warum die beiden tatsächlich miteinander kommunizieren, macht "Source Code" zu einem kleinen Meisterwerk diesen Genres.
    Technisch ist der Film noch nicht einmal unbedingt etwas besonders, Kamera und Score (hier hätte ich mir vielleicht etwas optisch und auditiv aufregenderes erhofft) sind solide. Allerdings wird dies durch die Gesamtwirkung des Werkes weitestgehend aufgewertet.
    Was gibt's eigentlich schlechtes über diesen Sci-Fi-Streifen zu erzählen?
    Spontan fällt mir da überhaupt nichts ein, ausser vielleicht die Tatsache, dass die Motivation hinter den Übeltaten etwas zu uninspiriert dahergekommen und der Verursacher doch recht blass geblieben ist. Aber wie schon gesagt, eigentlich geht es, wie ich finde, in diesem Film gar nicht mal so sehr um die Intention des Täters und die Katastrophe an sich. Sie sind viel mehr Mittel zum Zweck, um dem ganzen Plot und den hintergründigeren Fragen einen Rahmen zu geben. Und in diesen Belangen hat Jones' "Source Code" wunderbar funktioniert.
    8/10

  4. #24
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Wow, das war mal gar nix. Normalerweise liebe ich alle Zeitreise / Alternative Realitäten Filme oder Episoden. Aber der hier war sehr kurz und eher langweilig. Total vorhersehbar. Schon nach der ersten Szene hab ich den Täter richtig vermutet und auch der Rest war nach ein paar Momenten sehr eindeutig. Dabei passiert mir sowas bei diesen Filmen nie, aber das hier war einfach zu offensichtlich.
    Max. 5/10

  5. #25
    Affenösi
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Interessant wie hier bemängelt wird, dass man den Täter gleich ausfindig machen konnten, wo es doch wie DorianGrey schon sagt, gar nicht hauptsächlich um diesen Handlungsstrang dreht.
    Selbes war jedoch auch bei Moon zu beobachten, bei dem sich Leute darüber mockierten, dass man viel zu früh erfährt, dass der Protagonist einen Klon hat, was jedoch ebenfalls nicht die Spitze von Jones' Intention darstellt.

  6. #26
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von SiNUS Beitrag anzeigen
    Interessant wie hier bemängelt wird, dass man den Täter gleich ausfindig machen konnten, wo es doch wie DorianGrey schon sagt, gar nicht hauptsächlich um diesen Handlungsstrang dreht.
    Selbes war jedoch auch bei Moon zu beobachten, bei dem sich Leute darüber mockierten, dass man viel zu früh erfährt, dass der Protagonist einen Klon hat, was jedoch ebenfalls nicht die Spitze von Jones' Intention darstellt.
    Genau an das musste ich auch grad wieder denken

  7. #27
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Danke für den Moon-Spoiler. Brauch ich den Film doch nicht mehr schauen...

  8. #28
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)



    Und damit meine ich nicht SiNUS.

  9. #29
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von SiNUS Beitrag anzeigen
    Interessant wie hier bemängelt wird, dass man den Täter gleich ausfindig machen konnten, wo es doch wie DorianGrey schon sagt, gar nicht hauptsächlich um diesen Handlungsstrang dreht.
    Selbes war jedoch auch bei Moon zu beobachten, bei dem sich Leute darüber mockierten, dass man viel zu früh erfährt, dass der Protagonist einen Klon hat, was jedoch ebenfalls nicht die Spitze von Jones' Intention darstellt.
    Da ich den Film noch nicht gesehen habe, finde ich es schon etwas früh, dass nun so einfach vor dem Film schon herraus zu finden.

  10. #30
    Half Man, Half Amazing
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von SiNUS Beitrag anzeigen
    Interessant wie hier bemängelt wird, dass man den Täter gleich ausfindig machen konnten, wo es doch wie DorianGrey schon sagt, gar nicht hauptsächlich um diesen Handlungsstrang dreht.
    Hm ja das kann man schon merkwürdig finden. Aber ganz ehrlich, ich mag total gerne diese hintergründigen Filme, die einen auch zum Nachdenken (bzw. philosophieren) bringen. Viele TV Episoden von dieser Art sind auch meine Favoriten. Aber auf dieser Ebene versagt der Film vollkommen. Es ist mir schlicht und einfach egal, was da passiert oder welche Konsequenzen etwas haben kann. Auf dieser Ebene funktioniert der Film überhaupt nicht. Also geht man zurück auf die Popcorn Ebene und bewertet für sich die Spannungskurve etc. und da wird halt auch nicht viel richtiger gemacht (is aber noch besser als das "Tiefgründige")

  11. #31
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Regisseur Duncan Jones passt die "Täglich grüßt das Murmeltier" Version dem heutigen Standard an. Zwar ist die Idee ganz nett, aber leider weiss man schon ab der Mitte des Films was und wie gespielt wird. Die Schauspieler spielen überzeugend, reissen sich aber keinen Fuß aus. Was dem Film fehlt ist der nötige Schwung, dem auch schon der Trailer fehlte und somit wird es der "Source Code" schwer haben viele Zuschauer in die Kinos zu locken. Die was ihn sehen werden ihn aber wieder schnell aus ihrem Gedächtnis löschen und Platz machen für besseres!

    Fazit: die "Täglich grüßt das Murmeltier" Version im Jahr 2011. Netter Versuch und Idee, leider aber etwas zu stark im 0815 Stil abgedreht.

    Filmbewertung: 5,5 / 10

  12. #32
    12.18.3.13.5
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Mit knappen 112 Mio.$ hat "Source Code" zumindest schonmal mehr als das dreifache seiner Produktionskosten eingespielt. Und ich möchte behaupten, dass da noch etwas Luft nach oben ist.

  13. #33
    N6MBA92185
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Eine mögliche Interpretation des eben gesehenen:

    Annahme 1: Kausal geschlossenes Universum.
    Annahme 2: Dr. Rutledges Angaben über die Limitierungen des SC Programms treffen zu.

    Auch die Source Code Episode mit dem Happy End endet nach 8 Minuten. Das schließt die Handlung im Labor ein, in welcher Goodwin die SMS bekommt und kurz über die vereitelte Katastrophe geredet wird. Im Zug endet es also mit dem Freezeframe während des Kusses.

    Colter ist immer irgendwie nach 8 Minuten gestorben (überfahren, erschossen und ganz oft explodiert). Dies passiert während des Freezes (weil bspw. die Cops, die er wegen der Autobombe verständigt hat, unvorsichtig waren und die Riesenbombe detoniert ist). Zumindest scheint mir das zur Logik des SC Programms zu gehören, wie auch immer das genau funktioniert. Während Colter nun normalerweise in den Goodwin-Kommunizier-Modus zurückkehren würde, wird er jetzt von Goodwin getötet.

    Was wir nach dem Freeze im Zug und in Chicago sehen ist dann natürlich mein großes Problem. Vielleicht passiert das im Bruchteil einer Sekunde während der Tod eintritt (etwa als fixe Idee einer möglichen Zukunft, wobei ihm auch klar wird, dass da was nicht passen kann -> Reflexion).

    Sollte man hingegen die Happy-End-Welt für voll nehmen, stellt sich die Frage welchen Status sie hat. Ist sie im Kopf von Colter müsste sie mit ihm sterben. Ist sie in einem Computer, kann sie nach Colter's Tod von keinem erfahren werden. Versteht man sie als genuine Parallelwelt bestehen extreme Probleme bezüglich der inneren Logik, weil sie dann nicht mehr von der anderen Realität abhängig sein dürfte.


    Ich bitte dringend um bessere Interpretationen.

  14. #34
    Kuhjunge
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    Und täglich grüßt der Gyllenhaal

    Film fängt wie ein guter Thriller aus alten Zeiten an. Dann wird er allerdings etwas.... wirr. Ich als unstudierter, schlichter, kleinbürgerlicher, anspruchsloser Filmkonsument war da etwas überfordert. Die Schauspieler spielen erstaunlicherweise komplett alle grandios. Nett.
    5/10

  15. #35
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von El Wray Beitrag anzeigen
    Eine mögliche Interpretation des eben gesehenen:

    Annahme 1: Kausal geschlossenes Universum.
    Annahme 2: Dr. Rutledges Angaben über die Limitierungen des SC Programms treffen zu.

    Auch die Source Code Episode mit dem Happy End endet nach 8 Minuten. Das schließt die Handlung im Labor ein, in welcher Goodwin die SMS bekommt und kurz über die vereitelte Katastrophe geredet wird. Im Zug endet es also mit dem Freezeframe während des Kusses.

    Colter ist immer irgendwie nach 8 Minuten gestorben (überfahren, erschossen und ganz oft explodiert). Dies passiert während des Freezes (weil bspw. die Cops, die er wegen der Autobombe verständigt hat, unvorsichtig waren und die Riesenbombe detoniert ist). Zumindest scheint mir das zur Logik des SC Programms zu gehören, wie auch immer das genau funktioniert. Während Colter nun normalerweise in den Goodwin-Kommunizier-Modus zurückkehren würde, wird er jetzt von Goodwin getötet.

    Was wir nach dem Freeze im Zug und in Chicago sehen ist dann natürlich mein großes Problem. Vielleicht passiert das im Bruchteil einer Sekunde während der Tod eintritt (etwa als fixe Idee einer möglichen Zukunft, wobei ihm auch klar wird, dass da was nicht passen kann -> Reflexion).

    Sollte man hingegen die Happy-End-Welt für voll nehmen, stellt sich die Frage welchen Status sie hat. Ist sie im Kopf von Colter müsste sie mit ihm sterben. Ist sie in einem Computer, kann sie nach Colter's Tod von keinem erfahren werden. Versteht man sie als genuine Parallelwelt bestehen extreme Probleme bezüglich der inneren Logik, weil sie dann nicht mehr von der anderen Realität abhängig sein dürfte.


    Ich bitte dringend um bessere Interpretationen.

    Also zunächst möchte ich anfügen, dass mir SOURCE CODE - bis auf das irgendwie angehängte Ende - sehr gut gefallen hat. Ich denke nicht, dass man den Film generell überinterpretieren sollte. Genau wie INCEPTION hat SOURCE CODE ein ziemlich cleveres Konzept, das aber im Grunde um den Kern einer relativ schlichten Geschichte (nicht negativ gemeint!) aufgebaut wird.

    5/6

    Diese 8 Minuten, die Stevens immer bleiben, stellen die Zeit für ein mögliches Kontaktsignal innerhalb des Source Codes dar...im Prinzip ist diese Zeitangabe ja auch nur eine Vereinfachung für Stevens & den Zuschauer, um einen Überblick zu behalten: Er hat einfach wenig Zeit bis das Signal abbricht oder er natürlich im Source Code verstirbt. Das passiert ja dann auch häufig und diese "Leben" sind dann auch - nach der Erklärung im "zweiten Ende" - endgültig ausgehaucht.
    Der Source Code gibt, wie Stevens in der SMS mitteilt, den Betreffenden die Möglichkeit einer alternativen Realität (worin er sich vor dem angehängten Ende dann offensichtlich auch befindet).
    Das zweite Ende ist insofern dann irgendwie esoterisch (und für mich nicht recht geglückt): Er kann quasi mit der anderen Realität per SMS kommunizieren, ähnlich wie in der Radio-Geschichte bei FREQUENCY - der Source Code ist hier die Schnittstelle zwischen Realität/alternativer Realität.
    Das erste Ende wäre also nach dem zweiten Ende (wie verwirrend) einfach die neue Realität von Stevens.

    Wenn der Film vorher abgebrochen hätte, wäre dies quasi der nahtlose Übergang von Realität/Source Code ins "Nachleben" (Himmel - wie auch immer man das sehen möchte) gewesen.
    Der Film hätte so für mich zufriedenstellend & irgendwie bitter-süß geendet, wobei die Skrupellosigkeit der Source Code-Entwickler gegenüber menschlicher Würde immer noch im Hinterkopf haften bleiben würde (das Konzept hat mich sehr an ROBOCOP erinnert).

    Mit dem zweiten Ende nimmt Jones irgendwie die Tragik aus dem vorherigen & stellt den Source Code & deren Entwickler dann doch noch als genial dar. Natürlich ist die Idee dahinter genial, aber um welchen Preis?!
    Das ist der Aspekt, der mir hier am besten gefallen hat & am Ende leider etwas verwässert wurde (ich hatte fast das Gefühl, als ob nach negativen Testvorführungen einfach der Schlussteil "drangehängt" wurde oder so).

    Naja, trotzdem ein sehr interessanter, packend umgesetzter und toll gespielter Science-Fiction-Thriller, der trotz dem vielleicht einen oder anderen Fehler (?!) offensichtlich einiges richtig gemacht hat, wenn schon so viele Leute darüber diskutieren...
    Geändert von BuzzG (11.06.11 um 13:16:50 Uhr)

  16. #36
    Escape and Evasion
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Mal meine Interpretation.

    Stevens reist mittels des Source Code jeweils in andere Universen und verändert diese. Die 8 Minuten sind eine Grenze, die vielleicht durch verfügbare Daten hervorgeht, die es den SC-Entwicklern nur erlaubt, jemanden diesen Zeitraum vor dem Tod einer Person zu nutzen. Der Film gibt da zu wenig Informationen was die 8 Minuten angeht, vielleicht fehlende Rechenleistung. Es ist aber keine wirkliche Grenze, da Stevens sie schon mehrmals überschreitet (er beobachtet ja schließlich die Explosion, auch als er den Täter stellt, vergeht zu viel Zeit, so dass der Zeitplan sich verschiebt). Es gibt also tatsächlich ein Universum in der Monaghans Charakter am Bahnhof steht und den Tod von Sean beobachten musste, genauso wie es ein Universum gibt, in dem Beide erschossen werden.
    Das Ende ist einfach das Ergebnis einer geglückten Entschärfung der Bombe und der logischen Konsequenz, dass es keine Explosion gibt. Er verschickt auch nicht die SMS in eine andere Dimension/Universum, sondern an die Goodwin aus seinem aktuellen Universum. Die keinerlei Informationen über einen Anschlag hat und dementsprechend überrascht reagiert.



    Fand den Film große Klasse. Duncan kann einfach großartig Geschichten erzählen und das macht auch den Reiz bei MOON und SOURCE CODE aus, sie bestechen kaum durch raffinierte Kamerafahrten und aufwendige Special Effects, es sind einfach sehr gute Geschichten die gekonnt erzählt werden. Negative Punkte gibt kaum. Die Leistung der Schauspieler war auch durchgehend sehr gut, vor allen Gyllenhaal und Farmiga haben mir gefallen. Etwas schwach fand ich den Bombenleger, wie hier auch mal genannt, er ist wirklich nur Mittel zum Zweck.

    9/10

  17. #37
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von TomReagan Beitrag anzeigen
    Mal meine Interpretation.

    Stevens reist mittels des Source Code jeweils in andere Universen und verändert diese. Die 8 Minuten sind eine Grenze, die vielleicht durch verfügbare Daten hervorgeht, die es den SC-Entwicklern nur erlaubt, jemanden diesen Zeitraum vor dem Tod einer Person zu nutzen. Der Film gibt da zu wenig Informationen was die 8 Minuten angeht, vielleicht fehlende Rechenleistung. Es ist aber keine wirkliche Grenze, da Stevens sie schon mehrmals überschreitet (er beobachtet ja schließlich die Explosion, auch als er den Täter stellt, vergeht zu viel Zeit, so dass der Zeitplan sich verschiebt). Es gibt also tatsächlich ein Universum in der Monaghans Charakter am Bahnhof steht und den Tod von Sean beobachten musste, genauso wie es ein Universum gibt, in dem Beide erschossen werden.
    Das Ende ist einfach das Ergebnis einer geglückten Entschärfung der Bombe und der logischen Konsequenz, dass es keine Explosion gibt. Er verschickt auch nicht die SMS in eine andere Dimension/Universum, sondern an die Goodwin aus seinem aktuellen Universum. Die keinerlei Informationen über einen Anschlag hat und dementsprechend überrascht reagiert.



    Fand den Film große Klasse. Duncan kann einfach großartig Geschichten erzählen und das macht auch den Reiz bei MOON und SOURCE CODE aus, sie bestechen kaum durch raffinierte Kamerafahrten und aufwendige Special Effects, es sind einfach sehr gute Geschichten die gekonnt erzählt werden. Negative Punkte gibt kaum. Die Leistung der Schauspieler war auch durchgehend sehr gut, vor allen Gyllenhaal und Farmiga haben mir gefallen. Etwas schwach fand ich den Bombenleger, wie hier auch mal genannt, er ist wirklich nur Mittel zum Zweck.

    9/10
    Hm, zu den "8 Minuten":

    Ich meine, dass die in dem Film erwähnen, dass dies quasi die Zeit der ausklingenden Leistung der Neurone bei der betreffenden Person ist - also auf deutsch: die Energie, die die Entwickler mit ihrer Methode noch zurückverfolgen können.

  18. #38
    Escape and Evasion
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von BuzzG Beitrag anzeigen
    Hm, zu den "8 Minuten":

    Ich meine, dass die in dem Film erwähnen, dass dies quasi die Zeit der ausklingenden Leistung der Neurone bei der betreffenden Person ist - also auf deutsch: die Energie, die die Entwickler mit ihrer Methode noch zurückverfolgen können.
    Jetzt wo Du es sagst, fällt mir das auch wieder ein.

  19. #39
    N6MBA92185
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von TomReagan Beitrag anzeigen
    Es gibt also tatsächlich ein Universum in der Monaghans Charakter am Bahnhof steht und den Tod von Sean beobachten musste, genauso wie es ein Universum gibt, in dem Beide erschossen werden.
    Das Ende ist einfach das Ergebnis einer geglückten Entschärfung der Bombe und der logischen Konsequenz, dass es keine Explosion gibt. Er verschickt auch nicht die SMS in eine andere Dimension/Universum, sondern an die Goodwin aus seinem aktuellen Universum. Die keinerlei Informationen über einen Anschlag hat und dementsprechend überrascht reagiert.
    Jau, dem zufolge wären also alle Universen, aus denen wir Episoden sehen, vollwertige Paralleluniversen ohne dass eins realer wäre als das andere. Das Problem dabei ist eben, dass darunter dann Welten sind, in denen 8 Minuten vor der Explosion Lynch-artige Persönlichkeitswechsel (Sean -> Colter) passieren ohne dass sie später durch Source Code Maßnahmen verursacht werden. Goodwin und Co. haben ja keinen Anlass den SC zu benutzen wenn die Explosion nicht stattfindet. Das hat mich zu meiner etwas abenteuerlichen Interpretation veranlasst.

  20. #40
    Showdownfetischist
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Das ist ja auch nicht der Punkt, denn ....

    Universum A setzt die Zeitreise in Gang und schafft durch eine Veränderung der Ereignisse das vollständig parallele Universum B. Gyllenhaal wird ja bis zum Ende jedes Mal wieder zurück in Universum A gezogen, bis er sich schließlich seine eigene Welt "perfekt" macht.

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