Cinefacts

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  1. #41
    Escape and Evasion
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von El Wray Beitrag anzeigen
    Jau, dem zufolge wären also alle Universen, aus denen wir Episoden sehen, vollwertige Paralleluniversen ohne dass eins realer wäre als das andere. Das Problem dabei ist eben, dass darunter dann Welten sind, in denen 8 Minuten vor der Explosion Lynch-artige Persönlichkeitswechsel (Sean -> Colter) passieren ohne dass sie später durch Source Code Maßnahmen verursacht werden. Goodwin und Co. haben ja keinen Anlass den SC zu benutzen wenn die Explosion nicht stattfindet. Das hat mich zu meiner etwas abenteuerlichen Interpretation veranlasst.
    Jedes Universum ist in sich real, also ist kein Universum realer als das Andere, sie sind gleichwertig.

    Ich komme darauf ja nur, weil Quantenmechanik und parabolische, oder eher partielle, Differentialrechnung im Film genannt wurden und das passt halt auf die Paralelluniversen ziemlich gut.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Interpr...Interpretation

  2. #42
    N6MBA92185
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Das ist ja auch nicht der Punkt, denn ....

    Universum A setzt die Zeitreise in Gang und schafft durch eine Veränderung der Ereignisse das vollständig parallele Universum B. Gyllenhaal wird ja bis zum Ende jedes Mal wieder zurück in Universum A gezogen, bis er sich schließlich seine eigene Welt "perfekt" macht.
    Ich habe TomReagans Ansatz eher so verstanden, dass die Universen nicht vom Source Code erschaffen werden, sondern, dass man durch ihn nur Zugang zu ihnen bekommt. Sprich sie haben auch eine Vergangenheit und Zukunft und werden nicht von weiteren Reisen Colters überschrieben. Wäre dem nicht so, hätten sie nicht denselben ontologischen Status wie das Ausgangsuniversum, sind also der Realität untergeordnet und nicht mehr als Dr. Rutledge uns erzählt

    Zitat Zitat von TomReagan Beitrag anzeigen
    Jedes Universum ist in sich real, also ist kein Universum realer als das Andere, sie sind gleichwertig.

    Ich komme darauf ja nur, weil Quantenmechanik und parabolische, oder eher partielle, Differentialrechnung im Film genannt wurden und das passt halt auf die Paralelluniversen ziemlich gut.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Interpr...Interpretation
    Joa, ich versuche halt meine Ontologie bzw. die Zahl der Annahmen, die der Film machen muss, klein zu halten. Nebeneinander exisiterende Universen würde ich als Arbeitshypothese akzeptieren. Unverursachte Ereignisse lieber nicht. Denn auch im Sinne der Quantenmechanik kann es nur physikalisch mögliche Universen geben. Ich weiß allerdings nicht, ob jedes Universum kausal abgeschlossen sein muss oder ob es reicht, wenn das Multiversum kausal abgeschlossen ist. In letzterem Fall lassen sich eure Ideen vielleicht ans Laufen bringen.

  3. #43
    Showdownfetischist
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von El Wray Beitrag anzeigen
    Ich habe TomReagans Ansatz eher so verstanden, dass die Universen nicht vom Source Code erschaffen werden, sondern, dass man durch ihn nur Zugang zu ihnen bekommt. Sprich sie haben auch eine Vergangenheit und Zukunft und werden nicht von weiteren Reisen Colters überschrieben. Wäre dem nicht so, hätten sie nicht denselben ontologischen Status wie das Ausgangsuniversum, sind also der Realität untergeordnet und nicht mehr als Dr. Rutledge uns erzählt


    Natürlich haben auch die Paralleluniversen eine Vergangenheit und eine Zukunft, bricht sich doch nicht mit meiner Aussage?!? G-Man wird eben aus Universum A eigentlich in die Zeit zurück geschickt und erschafft durch eine Veränderung der Realität Universum B. Dieses hat natürlich die gleiche Vergangenheit bis zu dem Punkt, wo der von G-Man "besessene" Mensch eben durch sein Eingreifen die Abfolge der Dinge ändert, die eigentlich zu Universum A geführt hätten. Nachher läuft es aber eben auch normal weiter.

    Source Code ist schlicht und ergreifend ein Zeitreisefilm, der mit der anderern, üblichen Variante dieser theoretischen Wissenschaft arbeitet: Statt in die Vergangenheit zu Reisen und Sachen zu ändern, wodurch sich die Zukunft ändert -> ein Zeitstrom, wird hier die Idee genommen, dass eine geänderte Vergangenheit dadurch nicht die alte Realität in sich zusammenstürzen lässt, sondern in dem Moment der Änderung ein Paralleluniversum schafft, welches zeitlich aber weiter parallel mit dem Unseren verläuft. Alle Möglichkeiten aller Taten sind permanent, nur deren Fluktuation lässt die Realität entstehen, wie wir sie erleben.

    ...und es hat ja auch nichts damit zu tun, dass er im Universum B gar nicht zurück geschickt wurde, denn am Ende wird ja auch komplett klar gemacht, dass der G-Man aus Realität H (oder I, wie viele Sprünge waren das? ) noch halb zermatscht in seiner "Source Box" liegt. Was allerdings, wie ich finde, eigentlich auch ein schöner Punkt des "Happy Ends" ist: Denn wir wissen, dass G-Man so stark ist und schon in Universum A es geschafft hat, durch seine "Arbeit" mit dem Source Code sein Happy End zu finden, weswegen eben das Gleiche für G-Man H auch nicht unwahrscheinlich wäre, sollte die Maschine und damit auch er wieder eingesetzt werden.

  4. #44
    Oel ngati kameie
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    So, komme eben aus dem Kino...Arghh...jetzt weiß ich wieder warum ich Physik in der Oberstufe abgewählt hatte...

    Der SC finded also die Interferenzen zwischen den Universen, wodurch Colter in sie eintreten kann. Coole Sache, wenn man das wirklich könnte...
    Wir wären also am Ende des Films in einem Paralleluniversum x, in dem die Terroranschläge nicht stattfinden und alle leben glücklich bis an ihr Ende...wieso kann dann aber Colter bzw. der Körper in den er steckt, seinen (colter's) Daddy (der nach wie vor über seinen in Afghanistan getöteten Sohn trauert) anrufen, um ihm Colters letzte Nachricht mitzuteilen. Wenn sich nach der Theorie die Universen alle unabhängig entwickelt, dürfte Colter in dem letzten Universum ja eigentlich kein Soldat gewesen sein, der am Hindukusch gefallen ist, sondern er war vielleivht Taxifahrerer oder Pizzabote...ähnlich wie in Deep Space nine, wo alle bekannten Personen im Spiegeluniversum ganz anders drauf waren...naja, ist halt nur eine Theorie, gefallen hat mir der Film auf jeden Fall.

  5. #45
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von JasonX Beitrag anzeigen
    So, komme eben aus dem Kino...Arghh...jetzt weiß ich wieder warum ich Physik in der Oberstufe abgewählt hatte...

    Der SC finded also die Interferenzen zwischen den Universen, wodurch Colter in sie eintreten kann. Coole Sache, wenn man das wirklich könnte...
    Wir wären also am Ende des Films in einem Paralleluniversum x, in dem die Terroranschläge nicht stattfinden und alle leben glücklich bis an ihr Ende...wieso kann dann aber Colter bzw. der Körper in den er steckt, seinen (colter's) Daddy (der nach wie vor über seinen in Afghanistan getöteten Sohn trauert) anrufen, um ihm Colters letzte Nachricht mitzuteilen. Wenn sich nach der Theorie die Universen alle unabhängig entwickelt, dürfte Colter in dem letzten Universum ja eigentlich kein Soldat gewesen sein, der am Hindukusch gefallen ist, sondern er war vielleivht Taxifahrerer oder Pizzabote...ähnlich wie in Deep Space nine, wo alle bekannten Personen im Spiegeluniversum ganz anders drauf waren...naja, ist halt nur eine Theorie, gefallen hat mir der Film auf jeden Fall.
    Es ist ja nach wie vor...

    ...ein Paralleluniversum mit der selben Zeitgeschichte wie in Universum A, bis Colter eben beginnt einzugreifen und dadurch Universum B, C, D und so weiter entstehen lässt, bis der Film schlussendlich im "Happy End Universum" endet!

    Ansonsten nochmal beide meiner Erklärungen zusammen:
    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Universum A setzt die Zeitreise in Gang und schafft durch eine Veränderung der Ereignisse das vollständig parallele Universum B. Gyllenhaal wird ja bis zum Ende jedes Mal wieder zurück in Universum A gezogen, bis er sich schließlich seine eigene Welt "perfekt" macht.

    Natürlich haben auch die Paralleluniversen eine Vergangenheit und eine Zukunft, bricht sich doch nicht mit meiner Aussage?!? G-Man wird eben aus Universum A eigentlich in die Zeit zurück geschickt und erschafft durch eine Veränderung der Realität Universum B. Dieses hat natürlich die gleiche Vergangenheit bis zu dem Punkt, wo der von G-Man "besessene" Mensch eben durch sein Eingreifen die Abfolge der Dinge ändert, die eigentlich zu Universum A geführt hätten. Nachher läuft es aber eben auch normal weiter.

    Source Code ist schlicht und ergreifend ein Zeitreisefilm, der mit der anderern, üblichen Variante dieser theoretischen Wissenschaft arbeitet: Statt in die Vergangenheit zu Reisen und Sachen zu ändern, wodurch sich die Zukunft ändert -> ein Zeitstrom, wird hier die Idee genommen, dass eine geänderte Vergangenheit dadurch nicht die alte Realität in sich zusammenstürzen lässt, sondern in dem Moment der Änderung ein Paralleluniversum schafft, welches zeitlich aber weiter parallel mit dem Unseren verläuft. Alle Möglichkeiten aller Taten sind permanent, nur deren Fluktuation lässt die Realität entstehen, wie wir sie erleben.

    ...und es hat ja auch nichts damit zu tun, dass er im Universum B gar nicht zurück geschickt wurde, denn am Ende wird ja auch komplett klar gemacht, dass der G-Man aus Realität H (oder I, wie viele Sprünge waren das? ) noch halb zermatscht in seiner "Source Box" liegt. Was allerdings, wie ich finde, eigentlich auch ein schöner Punkt des "Happy Ends" ist: Denn wir wissen, dass G-Man so stark ist und schon in Universum A es geschafft hat, durch seine "Arbeit" mit dem Source Code sein Happy End zu finden, weswegen eben das Gleiche für G-Man H auch nicht unwahrscheinlich wäre, sollte die Maschine und damit auch er wieder eingesetzt werden.

  6. #46
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    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Denn wir wissen, dass G-Man so stark ist und schon in Universum A es geschafft hat, durch seine "Arbeit" mit dem Source Code sein Happy End zu finden, weswegen eben das Gleiche für G-Man H auch nicht unwahrscheinlich wäre, sollte die Maschine und damit auch er wieder eingesetzt werden.
    Das wird imo auch in der SMS von Stevens so ausgedrückt, in dem er sagt, dass Goodwin auf Stevens vertrauen soll.

    Des Weiteren finde ich die Multiversum-Theorie auch vorteilhaft und elegant, da man so dem Paradoxon aus dem Weg geht, den das Verhindern des Anschlags zur Folge hätte.

  7. #47
    Oel ngati kameie
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Es ist ja nach wie vor...

    ...ein Paralleluniversum mit der selben Zeitgeschichte wie in Universum A, bis Colter eben beginnt einzugreifen und dadurch Universum B, C, D und so weiter entstehen lässt, bis der Film schlussendlich im "Happy End Universum" endet!

    Ansonsten nochmal beide meiner Erklärungen zusammen:
    Dann müsste man als gegeben hinnehmen, daß alle angesprungenen Paralleluniversen den gleichen Zustand haben wie das Ausgansuniversum im Film. Aber genau das gibt doch die "Viele Welten-Theorie" nicht zwingend her, oder?
    Aber da wir uns ja im Reich der Fiktion bewegen habe ich mir deshalb noch zurechtgelegt, daß der SC gewissermassen ein Kopierprogramm für das Universum ist, in dem er ausgeführt wird. Vollkommen hanebüchen, aber ich könnte sagen, in dem Moment, wo in Universum A der SC gestartet wird, dupliziert dieser das Universum und setzt Colter an die entsprechende Position. Dies geschiht halt so lange bis das zufriedenstellende
    Ergebnis erreicht ist. Im Prinzip sagt Colter ja so etwas auch in seiner letzten Nachricht an Goodwin: sinngemäß: Der SC funktioniert noch besser als gedacht, er erschafft ganz neue Welten.

  8. #48
    Escape and Evasion
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Dann müsste man als gegeben hinnehmen, daß alle angesprungenen Paralleluniversen den gleichen Zustand haben wie das Ausgansuniversum im Film. Aber genau das gibt doch die "Viele Welten-Theorie" nicht zwingend her, oder?
    Nicht alle, aber eine unvorstellbar große Anzahl ist nahezu identisch, genauso wie eine nahezu unendlich große Anzahl an Universen geringfügig anders ist. Das sind Zahlen die man sich nur schwer vorstellen kann, genauso wie sie absolut unbekannt sind.

  9. #49
    Showdownfetischist
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von JasonX Beitrag anzeigen
    Dies geschiht halt so lange bis das zufriedenstellende
    Ergebnis erreicht ist. Im Prinzip sagt Colter ja so etwas auch in seiner letzten Nachricht an Goodwin: sinngemäß: Der SC funktioniert noch besser als gedacht, er erschafft ganz neue Welten.
    Eben. Die Regierungsheinis gingen bis dahin ja davon aus...
    ...dass man durch den "Source Code" schlicht die Vergangenheit ändern kann. Aber das ist eben nicht so, da die schon existierende Realität von Universum A auf einer anderen Vergangenheit aufbaut. So ergibt sich eben durch den Eingriff erst ein Universum B, dann C, D, E und so weiter und so fort.
    Im Kino haben wir uns einen Spaß mit den Welten gemacht und die Dinger ganz "Super Mario"-mäßig "Rassismuswelt" (Colter haut Inder platt), "Pech-Welt" (Colter wird beim Waffeklauen erwischt) oder schlussendlich "Happy End World" genannt.

    Eine Sache die auch mysteriös war: In einer Realität überlebt Colters "Host" ja auch und beobachtet die Explosion, bevor Colters Bewusstsein wieder ins Ausgangsuniversum A zurückgezogen wird. Also funktioniert dies ebenso, auch wenn man nicht stirbt. Hatten nämlich kurz gedacht, dass Colter sich nun erstmal umbringen muss, um eben den Trip wieder verlassen zu können, aber am Ende des Films wird ja quasie Colters Rückzugspunkt, sein Restkörper in Universum A, abgeschaltet und deshalb vom eigentlichen "Source Code" abgeschnitten, was dann am Ende zum Happy End des Films führt.

  10. #50
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Was mir übrigens sehr gut gefallen hat, war der Soundtrack. Der Main Title in bester "North by Northwest"-Tradition als Orchester-Scherzo mit etwas Synthieinsatz bringt von der ersten Sekunde an super Tempo und Atmosphäre in den Film. Hatte sofort ein breites Grinsen im Gesicht


  11. #51
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Also mich hat der Film überhaupt nicht gepackt. Fand den von Anfang an ziemlich langweilig und Frau Monaghan sah auch seltsam blass und unattraktiv aus, wobei ich die sonst sehr mag. Leider nur Durchschnitt, gestern gesehen, heute schon wieder vergessen.

  12. #52
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von JasonX Beitrag anzeigen
    Was mir übrigens sehr gut gefallen hat, war der Soundtrack. Der Main Title in bester "North by Northwest"-Tradition als Orchester-Scherzo mit etwas Synthieinsatz bringt von der ersten Sekunde an super Tempo und Atmosphäre in den Film. Hatte sofort ein breites Grinsen im Gesicht

    Jo, das riecht nach Oscar-Nominierung.

  13. #53
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    So war nun auch drin und irgendwie habe ich mehr erwartet. Der Film war schon gut gemacht und der Soundtrack stark, aber insgesamt war in Moon alles noch ne Ecke runder. Und ich hatte nach dem Film auch ne Theorie und zwar:


    In der Welt laufen nun schon zig Colters rum, da er es vorher schon immer so gemacht hat, nur diesmal schreibt er Goodwin das es geht. Seine anderen ichs die nun alle in anderen Körpern rumlaufen haben das nicht getan. Dadurch bleibt natürlich immer wieder der Colter zurück der denkt er mache das zum ersten Mal, da er die andere Persönlichkeit im SC abspaltet.


    Banal, oder?

    7/10 Punkten

  14. #54
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von Jack Torrance Beitrag anzeigen
    Jo, das riecht nach Oscar-Nominierung.
    Find ich witzig, der Soundtrack gehört für mich zu den wenigen enttäuschenden Punkten beim Film.
    Ursprünglich war ja auch Herr Mansell wieder dafür vorgesehen, dessen Klänge ich in der Regel (Ausnahmen wären so Rechnungen-bezahlen-Aufträge wie DOOM) wesentlich markanter finde. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass der Score schlecht wäre (die Main-Titles waren ja schon ne kleine Hommage), nur an sich auch nix besonderes. Erfüllt seinen Zweck, sage ich

    Aber so sind Geschmäcker verschieden.

  15. #55
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Ich finde der Soundtrack klingt einfach nur standartmäßg für Hollywood und bleibt keine Sekunde im Ohr... Von neueren Filmen her hat mich zuletzt Sherlock Holmes vom Soundtrack her begeistern könnten. Der blieb wirklich im Kopf hängen. http://www.youtube.com/watch?v=C8gu4b5d_IQ

  16. #56
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Also ich fand den Film richtig gut und auch die Titelmusik super - leider im Film durch Zuggeräusche überlagert. Ohne das aufgesetzte Happy-End wäre der Film aber tatsächlich schlüssiger (& besser) gewesen.

  17. #57
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Ich denke da wird allgemein zu viel reininterpretiert. Meiner Meinung nach ist es einfach so:

    Es gibt überhaupt gar kein Paralleluniversium, maximal vielleicht ne alternative Realität die Cole für sich selbst erschaffen hat. Cole hat ja nur Zugriff auf die Erinnerung des Toten. Alles was der Tote nicht weiß erschafft Cole per Deduktion aus seinem eigenen Geist (deswegen kann er auch den Zug verlassen und Leute ansprechen, mit denen der tote keinen Kontakt hat). Als Cole stirbt, stirbt er auch. Alles was danach kommt ist das "afterlife" meinetwegen sein persönlicher Himmel oder sonstwas. In diesem afterlife kommt dann ja auch die SMS an die er geschrieben hat. Und da er in diesem afterlife ja auch nicht Cole ist sondern Sean, dessen Körper er sich geliehen hat, kann sein Körper auch noch in dem Militärkomplex liegen.
    Das ertgibt meiner Meinung nach den meisten Sinn.
    Das mit dem Paralleluniversum haben sie Cole glaubich einfach nur erzählt, damit er was hat woran er glauben kann.

  18. #58
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    Zitat Zitat von Kinta Beitrag anzeigen
    So war nun auch drin und irgendwie habe ich mehr erwartet. Der Film war schon gut gemacht und der Soundtrack stark, aber insgesamt war in Moon alles noch ne Ecke runder. Und ich hatte nach dem Film auch ne Theorie und zwar:


    In der Welt laufen nun schon zig Colters rum, da er es vorher schon immer so gemacht hat, nur diesmal schreibt er Goodwin das es geht. Seine anderen ichs die nun alle in anderen Körpern rumlaufen haben das nicht getan. Dadurch bleibt natürlich immer wieder der Colter zurück der denkt er mache das zum ersten Mal, da er die andere Persönlichkeit im SC abspaltet.


    Banal, oder?

    7/10 Punkten
    Dir ist schon klar, dass der Körper den Cole benutzt tot ist? Der also gar nicht rumlaufen kann? Das passiert alles nur in Coles Vorstellung.

  19. #59
    Oel ngati kameie
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    AW: Source Code (von Duncan Jones)

    Zitat Zitat von SEBO Beitrag anzeigen
    Ich denke da wird allgemein zu viel reininterpretiert. Meiner Meinung nach ist es einfach so:

    Es gibt überhaupt gar kein Paralleluniversium, maximal vielleicht ne alternative Realität die Cole für sich selbst erschaffen hat. Cole hat ja nur Zugriff auf die Erinnerung des Toten. Alles was der Tote nicht weiß erschafft Cole per Deduktion aus seinem eigenen Geist (deswegen kann er auch den Zug verlassen und Leute ansprechen, mit denen der tote keinen Kontakt hat). Als Cole stirbt, stirbt er auch. Alles was danach kommt ist das "afterlife" meinetwegen sein persönlicher Himmel oder sonstwas. In diesem afterlife kommt dann ja auch die SMS an die er geschrieben hat. Und da er in diesem afterlife ja auch nicht Cole ist sondern Sean, dessen Körper er sich geliehen hat, kann sein Körper auch noch in dem Militärkomplex liegen.
    Das ertgibt meiner Meinung nach den meisten Sinn.
    Das mit dem Paralleluniversum haben sie Cole glaubich einfach nur erzählt, damit er was hat woran er glauben kann.
    Durch den Projektleiter Rutledgr gibt es aber den klaren Hinweis auf Quantenmechanik parabolische Gleichungen (oder so ähnlich...), was natürlich den Schluß zulässt, daß man (bzw. das Bewusstsein einer Person) mit Hilfe des SC in ein Paralleluniversum springen kann. Mir gefällt diese Interpretation...finde ich total abgefahren

  20. #60
    dvdinside ngn21
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    der film ansich ist mittelmäßig 6 von 10, aber der schluß ist richtig gut!

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