Cinefacts

Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    Barada Nikto
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    BAARIA (Giuseppe Tornatore)

    Hab mir den Film gestern als DVD ausgeliehen. Mir hat schon "zauberhafte Marlena" und der "Ozeanpianist" sehr gut gefallen, "Baaria" hat mich zum Ende hin glücklich gemacht.
    Viele kennen sicherlich auch "Cinema Paradiso", das war nicht so mein Ding, obwohl andere da einen Bezug herstellen.

    Jedenfalls, wer hat die Blu-Ray und kann diese empfehlen oder auch nicht?

  2. #2
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    AW: BAARIA (Giuseppe Tornatore)

    "Baaria" hat auf Blu-Ray eine hervorragende Umsetzung erfahren.
    Wie bei einem neueren Film zu erwarten ist die Bildqualität sehr gut, der Transfer
    sehr filmisch. Ein wahres Filmfest. Allen Fans von "Cinema Paradiso" somit sehr empfohlen. Wendecover.

  3. #3
    Il Gattopardo
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    AW: BAARIA (Giuseppe Tornatore)

    Ja, der Transfer dieses aktuellen Films ist fantastisch. Allerdings kann man dies vom Film selbst nicht sagen. Ich bin selbst ein großer Tornatore-Fan, aber hier ist eindeutig das größte Problem die Montage: Der Film besteht größtenteils aus kleinen Szenen, die die gleichen Länge haben. Das läßt den den Film wie eine Clipshow wirken, denn zusammengenommen funktioniert jede in sich, aber die Summe ergibt keinen guten Film. Tornatore kreiert große, bomastische Tableaus, aber vernachlässigt dabei leider Dramaturgie, Schnitt und Schauspiel. Es tauchen immer wieder neue Charaktere auf, aber mit keinem hat man so richtig Mitgefühl. So ist also ein Film heraus gekommen, der musikalisch und visuell beeindruckend ist, dessen konzeptlose Montage aber alles restlos kaputtmacht, so dass der Film für mich vor allem ein großes Ärgernis war.

  4. #4
    Barada Nikto
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    AW: BAARIA (Giuseppe Tornatore)

    So wie du sehen dass auch einige Kritiken und es stimmt, der Film ist eine Aneinanderreihung von kleinen selbstàndigen Geschichten. Die Charaktere werden nur oberflächlich betrachtet. Vieles spricht gegen einen guten Film.
    Für mich ist es aber trotzdem das Highligt 2010 und mehr.
    Der Film ist wie ein Fotoalbum über Menschen und ihre Stadt. Die Fotos zeigen Wichtiges und Unwichtiges. Die schönsten Bilder hat man eingeklebt um sich daran zu erinnern, zu erfreuen um nicht alles zu vergessen. Wie ein Fotoalbum eine Familiengeschichte auf seine ganz eigene subjektive Art betrachtet, so tut es auch dieser Film. Das ist neu, bei weitem nicht Übertragbar aber hier genial - echte Filmkunst!

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