Cinefacts

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  1. #181
    Sunny Lax Fanboy
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    AW: 96 Hours - Taken 2 (mit Liam Neeson)

    Ich habe den Film nicht gesehen, aber er ist eigentlich schon beim Trailer im Kino bei mir durchgefallen, als Neeson seine Tochter anruft und sagt "Wir werden gerade entführt, mach jenes und welches".

  2. #182
    Acrylium
    Gast

    AW: 96 Hours - Taken 2 (mit Liam Neeson)

    Mir hat der erste Teil damals sogar richtig gut gefallen. Habe ihn mir auch auf DVD gekauft. Den zweiten Teil fand ich aber ehrlich gesagt schrecklich öde, das war in meinen Augen nur so ein billiger Action-Aufguss der vom Charme des ersten Teils absolut nichts hatte ausser den selben Darstellern. Hatte mir wirklich mehr von der Forsetzung erhofft.

  3. #183
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    AW: 96 Hours - Taken 2 (mit Liam Neeson)

    http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=4466

    Am besten wir schreiben alle Universumfilm an, das wir diese und nur diese Fassung wollen.

    Darauf vertrauen das die von selbst das richtige tun, würd ich nicht.

    http://www.universumfilm.de/universum-film/kontakt.html

  4. #184
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    AW: 96 Hours - Taken 2 (mit Liam Neeson)

    96 HOURS – TAKEN 2
    [TAKEN 2][FR][2012]



    Regie: Olivier Megaton
    Darsteller: Liam Neeson, Maggie Grace, Famke Janssen, Rade Serbedzija, Leland Orser, Luke Grimes, Luenell, Laura Bryce, Kevork Malikyan, Aclan Bates, Jon Gries

    Einst pflügte Bryan Mills [Liam Neeson] mit brutaler Gewalt durch Europa, um seine entführte Tochter zu retten. Dabei hinterließ er dank seiner Nahkampferfahrung und skrupelloser Entschlossenheit mehrere Leichen. Murad ist der Vater einer der unter diesen Umständen ums Leben Gekommenen. Und er schwört Rache. Nun soll Mills das genommen werden, was er am meisten liebt: seine (Ex-)Frau Leonore [Famke Janssen] und seine Tochter Kim [Maggie Grace]. Als Familie Mills in Istanbul aufeinandertrifft, sieht er seine Chance: Murads Schergen greifen sich Mills und Leonore. Nun liegt es an Kim, ihren Eltern zu helfen...

    „Ich werde Sie finden, und ich werde Sie töten!“ raunte Bryan Mills im Jahre 2008 den Entführern seiner Tochter telefonisch ins Ohr, um im Anschluss selbiges in die Tat umzusetzen – in dieser Reihenfolge und mit beispielloser Akribie.

    96 HOURS (im Original TAKEN), ein recht kostengünstig und ohne großartige Übertreibungen inszeniertes Actionbrett, geriet zu einem kaum absehbaren Überraschungserfolg, der Freunde knochentrockener und prickelnd unmoralischer Vergeltungsmaßnahmen die Freudentränen ins Knopfloch trieb. Ein fabelhaft gegen den Strich besetzter, gerade aufgrund seiner Unaufdringlichkeit begeisternder Liam Neeson kämpfte, folterte und meuchelte sich jenseits aller Schamgrenzen durch Europas Unterwelt, um zu verhindern, dass seine Tochter skrupellosen Mädchenhändlern anheim fällt.

    Da Erfolge eine Fortsetzung brauchen, überrascht es kaum, dass Bryan Mills vier Jahre später wieder einen Haufen Ärger am Hacken hatte.
    Dramaturgisch folgt die Weiterführung mit dem unsinnigen deutschen Titel 96 HOURS – TAKEN 2 dabei ohne großes Risiko dem Original. So hat Bodyguard Bryan Mills zunächst abermals eher unspektakuläre Privatproblemchen mit der Ex-Frau und vor allem dem Töchterlein, das er sowohl vor der Entjungferung als auch vor dem wiederholten Durchrasseln bei der Führerscheinprüfung retten muss.

    Bei Familienzwist und Männergespräch mit Grillkumpanen vergeht erneut einige Zeit, bis das Geschehen in Wallung kommt. Doch wo das Original ab der Entführung von Mills Tochter das Gaspedal quasi pausenlos durchtrat und eine zum Schneiden dichte Atmosphäre kreierte, kommt die Fortsetzung nie so recht in die Gänge und stottert meist planlos vor sich hin.

    Der Idee, dieses Mal Mills selbst zum Entführungsopfer werden zu lassen und stattdessen seine Tochter auf Rettungsmission zu schicken, ist so unoriginell nicht, verläuft jedoch bereits nach kürzester Zeit im Sande, da Mills sich im Rekordtempo und auf geradezu lachhaft simple Art und Weise selbst befreien kann.
    Das nun zwangsläufig folgende Actionspektakel, hauptsächlich bestehend aus Verfolgung, Schusswechsel und Handgemenge, erfüllt freilich seinen Zweck und bietet Adrenalinbedürftigen zumindest das Basisfutter. Das besondere Etwas jedoch, die Grimmigkeit, der Zynismus und vor allem die klare Konsequenz, die das Original so überraschend frisch machten, fehlt fast völlig.

    War die Action im Vorgänger noch auf ein festes Ziel fixiert, dabei straff, stringent und schnörkellos, wirkt sie bei TAKEN 2 nur beliebig, episodenhaft und zum Selbstzweck verkommend. Das Skript müht sich verzweifelt, kann seine Konstruiertheit jedoch kaum verbergen. Hier eine Hetzjagd, dort eine Rauferei, doch alles ohne echte Motivation, ohne Zusammenhang, ohne Evidenz.

    Hier geht's weiter: 96 HOURS - TAKEN 2

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