Cinefacts

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  1. #21
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    AW: Buried - Lebend begraben

    Ja leider! Der Strich ist auch auf der Verkaufsversion zu sehen. Außerdem bin ich auch mit dem Schwarzwert unzufrieden. Wenn es finster in der "Kiste" ist sieht man immer ein dunkles Grau. Die Balken sind wesentlich schwärzer...

  2. #22
    Schweizer Patriot :)
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    AW: Buried - Lebend begraben

    Ja den rosa farbenen Strich habe ich auch. Ein Mastering Fehler.

    Das mit dem Schwarzwert hingegen ist bei der US Scheibe genauso. Da gehe ich davon aus, dass allgemein beim erstellen des Masters was schief gelaufen ist. Sieht man nämlich im Bonusmaterial Filmszenen haben diese ein normales Schwarz.
    Aber das ist kein Fehler von Ascot und scheinbar weltweit so.
    Das mit dem rosa farbenen Strich hingegen ist ärgerlich.

    Den Film selbst finde ich absolut genial. Packend von Anfang bis Ende. Für mich wirklich ein absolut genialer Streifen.
    Hätte nie gedacht, dass ein Film der wirklich nur in einer Location spielt so spannend sein kann.

    Das Bild ist wie gesagt durch den miesen Schwarzwert nicht so prickelnd, aber der Sound wurde sehr intelligent abgemischt um noch künstlich für mehr Spannung zu sorgen.

  3. #23
    Offenbacher Jung
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    AW: Buried - Lebend begraben

    Fand den auch sehr gelungen. Das Ende is aber doch recht....erahnbar, ab nem gewissen Punkt.
    Der Strich ist mir gar nicht aufgefallen, da muss ich nomma schauen. Soll der während des gesamten Filmes sein? Wir ham den abends auf der Leinwand geschaut, das hätte mir doch eigentlich auffallen müssen...

  4. #24
    Nackter SWAT-Holzfäller
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    AW: Buried - Lebend begraben

    Exzellente Synchro (nur bekannte Stimmen) auch, wie ich fand, mit gutem Raumklang. Das Bild: Durch den mangelnden Schwarzwert eher schwach.

  5. #25
    Deppenapostroph-Hasser
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    AW: Buried - Lebend begraben

    Ist das mit dem Strich vielleicht so ne Overscan-Sache? Also jenachdem wie der TV eingestellt ist, sieht ihn der eine - der andere aber nicht? Hab die Disc zwar auch hier, aber noch nicht reingeschaut, da ich den Film schon kenne.

  6. #26
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    AW: Buried - Lebend begraben

    Yo, steht aber auch im betr. Thread. Wirklich berauschend ist das aber nicht, da dann Bildinformationen verloren gehen.

  7. #27
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    AW: Buried - Lebend begraben

    Zitat Zitat von Arutha Beitrag anzeigen
    Fand den auch sehr gelungen. Das Ende is aber doch recht....erahnbar, ab nem gewissen Punkt.
    Der Strich ist mir gar nicht aufgefallen, da muss ich nomma schauen. Soll der während des gesamten Filmes sein? Wir ham den abends auf der Leinwand geschaut, das hätte mir doch eigentlich auffallen müssen...
    http://forum.cinefacts.de/220284-buried-blu-ray.html

  8. #28
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    AW: Buried - Lebend begraben

    Nachdem ich den Film im falschen Thread besprochen hab und viele nette Glückwünsche erhalten hab poste ich ihn nochmal hier.

    Buried

    Info

    Darsteller: Ryan Reynolds
    Regisseur(e): Rodrigo Cortes

    FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
    Studio: Ascot Elite Home Entertainment
    Produktionsjahr: 2010
    Spieldauer: 96 Minuten

    Story

    Das ist das Schicksal von Paul, einem amerikanischen Lastwagenfahrer und Familienvater, der in einem Holzsarg aufwacht. Er wurde lebendig begraben und weiß weder, wer ihm das angetan hat, noch warum. Seine einzige Chance, diesem Alptraum zu entkommen, ist ein Handy. Schlechter Empfang, ein rapide schwindender Akku und Sauerstoffmangel sind die schlimmsten Feinde in seinem Wettlauf gegen die Zeit: Paul hat nur 90 Minuten, um gerettet zu werden.

    Quelle Amazon

    Kritik

    Jeder Tag auf der Erde ist besser als unter ihr...

    Genau diese Art von gut gemeinten Ratschlägen und dumm dreisten Sprüchen sind es, die Paul Conroy ( Ryan Reynolds ) ums - Achtung das ist jetzt wörtlich gemeint verrecken, weder gebrauchen noch hören kann. Conroy hat nämlich ein mächtiges Problem. Er wurde lebendig begraben irgendwo im Irak und erlebt somit wohl den ultimativen Albtraum auf Erden, vor dem sich schon die Menschen seit Christi Geburt fürchteten. Von Dunkelheit umschlossen, einsam in der Tiefe, allein mit seinem Glaube, lebendig begraben mit einem Strohhalm der Hoffnung heißt, der jedoch jeden Moment zu zerbrechen droht. Doch gerade diese Hoffnung ist das zentrales Thema in Rodrigo Cortés, dass den ``Gefangenen´´ am Leben hält. Um im Sinne des Openers zu bleiben, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Ryan Reynolds One Man Show lebt von Hoffnung und Depremierung. Nirgends würde man sich mehr über Bürokratie und Anrufbeantworter aufregen als gefangen in einem hölzernen Sarg, hilflos im Sand irgendeiner Wüste verschlungen. Verbunden mit der Außenwelt nur durch ein Handy. Aber genau wie der Mensch Sauerstoff zum Atmen braucht so braucht der beste Freund des Menschen, früher mal der Hund heute das Smartphone, Strom. Beides ist im Falle von Buried nur begrenzt vorhanden und so ist neben Sand und einigen Überraschungen im Sarg der Größte Feind die Zeit. Sie verrinnt wie der Sand der nach und nach im Sarg heimisch wird und ihn mit Tod füllt.

    Regisseur Cortes war sich bewusst, dass die bloße Horror Vorstellung lebendig begraben zu sein, allein nicht genügen würde um den Zuschauer 90 Minuten im Sarg zu halten, liegend neben Reynolds. Denn der Film fühlt sich je länger er geht je mehr Sand im Sarg eindringt erdrückender an. Der Zuschauer wird durch die verschiedenen Bilder die Cortes visualisiert und den weites gehenden Verzicht auf unnatürliche Lichtquellen in den Sarg hineingezogen und fühlt sich nach kurzer Anlaufzeit selbst wie gefangen unter Tonnen schwerem Sand.

    Als Zuseher und quasi Mitgefangener spielt sich das Grauen meist im Kopf ab so ist man ständig auf der Suche nach Lösungen um aus dieser prekären Situation heraus zu kommen, regt sich mit Conroy über dümmlich gestellte Fragen am Telefon auf und sucht gedanklich jeden der wenigen Zentimeter ab die man erblicken kann. Man stellt sich unwillkürlich selbst die Frage wen man anrufen würde, was man tun würde und reicht somit auf der Mitfühl Ebene dem Charakter die offene Hand. Natürlich bleibt die Figur etwas schablonenhaft und wage umrissen aber das macht in diesem Falle überhaupt nichts aus, denn man hat keine Zeit sich mit dem Lebenslauf von Conroy zu beschäftigen, denn aus der Figur im Sarg wird schnell das eigene Ich des Zuschauers ,der sich zu befreien versucht. Mit der Zeit verschwindet der Name Conroy um in Gedanken dem eigenen Körper Platz zu machen. Beabsichtigt oder nicht diese Transformation funktioniert!


    Buried machte es seinem Team um Cortes nicht einfach, um möglichst realistisch zu bleiben wurden außer denen im Film gesehene Lichtquellen keine extra Scheinwerfer verwendet. Wenn Conroy das Zippo anmacht ist es so hell wie es das Sturmfeuerzeug hergibt, bläst er es aus herrscht Dunkelheit. Konsequent wird dieses Dogma den Film über durchgezogen. Aber noch viel schwieriger als das Thema der Lichtquellen war es wohl, den Film so zu bebildern wie er am Ende in die Kinos kam. Wie viel unglaublich böse Einstellungen sich aus der Sarg Perspektive ergeben können kann man eindrucksvoll bestaunen. Den Fehler sich den Film im Free TV mit Werbeunterbrechungen an zu sehen sollte man genauso wenig machen wie Conroy LKW Fahrer im Irak zu werden ,denn durch die ständigen Unterbrechungen kann sich das beklemmende Gefühl welches sich aufbaut nicht aufrecht erhalten werden. Es ist wie die vorzeitige Befreiung aus dem Sarg durch die hellen Werbefilmchen.

    Jedermanns/fraus Geschmack wird der Film wohl nicht treffen. Da er dann doch zu Speziell bleibt. So speziell er ist so konsequent ist er auch gerade im Bezug auf das Ende. Und gerade die letzten Minuten Minuten des Films sind so intensiv, dass man am Ende des Films seinen eigenen Mund auf Sandkörnchen untersucht und das unbändige Verlangen nach Wasser verspürt.

  9. #29
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    AW: Buried - Lebend begraben

    Mein Lieber, eiiiiigentlich ist deine Filmbesprechung hier auch falsch, denn es geht in diesem Teil des Forums um die Beschaffenheit der Blu-ray, also weniger um den Film selbst. Filmbesprechungen gehören eher ins Themengebiet "Film allgemein" hier bei cinefacts. Dort gibt es verschiedene Threads in die deine Besprechung passt z.B. "ich habe folgenden Film gesehen" o.ä.

  10. #30
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    AW: Buried - Lebend begraben

    Oh je sorry ich bin dem Link gefolgt vom Kollegen der versucht hat zu helfen und nicht ab ging wie andere, vielleicht kann man es ja verschieben.

  11. #31
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    AW: Buried - Lebend begraben

    Hab ihn jetzt im Fernsehen gesehen, weil mir das dabei genügt. Muss ich mir nicht auf ner teuren Scheibe kaufen.


    Positiv:

    Sehr intensiver, dichter Film, der sich vom Durchschnitt abhebt. Streckenweise spannend und man ist aufgrund der guten Darstellerleistung von Ryan Reynolds auch am Schicksal des einzigen Akteurs interssiert. Man hat aus dem Thema das möglichste gemacht, obwohl mir eine CSI-Folge (übrigens von Quentin Tarentino inszeniert) zu dem gleichen Thema viel besser gefiel, wiel mehr drum und dran war. Und sie hatt einen besseren Schluß.



    Negativ:

    Das teilweise unlogische Verhalten des vergrabenen Mannes. Man muss sich mal folgende Fakten vergegenwärtigen:

    a) er hat wenig Luft
    b) er hat nicht mehr viel Akkuleistung auf dem einzigen Handy
    c) die einzigen, die ihm helfen können/wollen, sind US-Behörden


    Und er tut streckenweise alles, was dieser Situation nicht gerecht wird:

    1.) Er tätigt völlig unnötige Anrufe an Frau, Exfrau, senile Mutter. Das sind typische Hollywood-Klischees, denn die wollen immer das Familiäre Element betonen. Solche Anrufe, die den Akku verbrauchen, tätigt vielleicht jemand, der sicher weis, daß er sterben wird (z.B. im obersten Stock des einstürzenden Trade Centers), aber jemand, der um Überleben kämpft und der spätestens seit ihm einer von der Behörde gesagt hat, er solle Handyleistung sparen, weil das Gerät seine einzige Rettungschance ist, würde nie dafür seine (Lebens-/wichtige) Energie verschwenden.


    2.) Er macht Feuer um eine Schlange zu vertreiben. Ganz tolle Idee, wenn man keine Luft mehr hat. Das Feuer verbraucht extrem viel Sauerstoff. Die Schlange, die fast unter seinem Stiefel ist, einfach mit dem Stiefel totzutreten wäre naheliegend gewesen.


    3.) Er sieht sich auf dem Handy eine Tötung einer anderen Geisel wiederholt an. Das verbraucht verdammt viel Akku.


    4.) Er stellt zwischendrin einmal auf Vibration, obwohl ihm gesagt wurde, daß die mehr verbraucht als das Klingeln. Weil er entnervt ist.


    5.) Generell ist dieses entnervte in 90 % aller spannendne Hollywoodfilme einfach nervig, denn immer nur Leute zu sehen, die in Gefahrensituationen ein wenig panisch reagieren und nicht ruhig und besonnen, ist öde, eintönig. Es gibt (dafür liegen Berichte vor) Leute, die in furchtbaren Siatuationen erstaunlich besonnen reagiert haben. Das sind dann meistens diejenigen, die es überleben. Der vernünftige Mensch wird, wenn es um die Rettung seines eigenen Lebens geht, oft ganz extrem ruhig, klarsichtig und gefaßt, weil ihm schlagartig bewußt wird, daß nur das ihn retten kann.


    6.) Sein Gezicke gegen den Regierungsbeamten, der ihm helfen will, ist so ziemlich das Dämlichste, was sich das Drehbuch einfallen lassen konnte. Er beantwortet wichtige Fragen oft mit einer Gegenfrage. Er fragt Dinge, die scheißegal sind. Als er endlich die Nummer des Handys rausgekriegt hat, teil er sie verspätet und eher beiläufig dem Beamten mit und fragt sogar noch vorher: "Warum haben sie die Nr. nicht rausbekommen?" Wen zum Teufel interssiert das? Was denkt denn der Depp? Meint er, die Behörden hecken eine Verschwörung aus, um ihn bloß nicht retten zu müssen?
    Überhaupt, als er die Nr rausgefunden hat, ruft er zuerst eine Frau an und sagt IHR die. Als ob die ihm helfen könnte...???




    Insgesamt:
    Guter, sehenswerter Film, der aber zu viele heute gängige Fehler im Handlungsmuster nachahmt, sich also, obwohl das Thema aus der Reihe fällt, sich trotzdem nicht von der Masse mit ihren immer wieder gleichen "genervte-Leute-Charakterisierungen" löst.

  12. #32
    Sideshow Limited
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    AW: Buried - Lebend begraben

    ...und das nächste mal setzen wir das alles noch in spoilertags, denn es gibt sicher einige, die den film noch nicht gesehen haben. danke...

  13. #33
    Jin-Roh
    Gast

    AW: Buried - Lebend begraben

    Zitat Zitat von silentsign Beitrag anzeigen
    ...und das nächste mal setzen wir das alles noch in spoilertags, denn es gibt sicher einige, die den film noch nicht gesehen haben. danke...
    Der Film ist 3 Jahre alt, warum sollte da noch gespoilert werden? Gibt bestimmt auch Leute die Star Wars noch nicht kennen, aber da spoilertagt auch keiner...

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