Cinefacts

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  1. #81
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zero Dark Thirty ist vor allem wegen der letzten 45 Minuten wirklich sehenswert, die meiner Meinung nach den Film auch herausreißen.
    Alles davor war stellenweise langatmig inszeniert und gerade die ganze Geheimdienstanalysearbeit hat man in "Homeland" wesentlich interessanter und packender inszeniert als in Zero Dark Thirty. Die Charaktere bleiben ziemlich blass. Chastain spielt solide, aber meiner Meinung nach nicht wirklich oscarreif, da ihr Charakter kaum nennenswerte emotionale Momente hat und sehr nüchtern wirkt. 6/10

  2. #82
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zitat Zitat von holly_california Beitrag anzeigen
    Dann geh mal zum Augenarzt...
    Politisch gesehen ist der Film Propaganda!
    Ganz egal was du sagst!
    Fand auch die Ermordung von Bin Laden war eine riesen Schweinerei!
    Der Mann hätte vor ein Gericht gestellt werden müssen.
    Aber wer weis was da alles zum Vorschein gekommen wäre.

  3. #83
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    AW: Zero Dark Thirty

    Propaganda und Pathos konnte ich nun wirklich nicht erkennen. Das die Folterszenen verherrlichen ebenso wenig. Gerade die Folterszenen haben doch die Heuchelei, die wir im Westen und der gerade die USA unterliegt, verdeutlicht. Einerseits beanspruchen wir hohe moralische Werte und Ideale für uns, verlangen diese stets von anderen ab, nur damit wir uns dann selbst dabei ertappen wie wir immer wieder gegen eben diese selbst verstoßen. Aber da scheint wohl jeder in diesen Szenen das zu sehen, was er gerade sehen will.

  4. #84
    im Urlaub
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zitat Zitat von Dark Star Beitrag anzeigen
    Politisch gesehen ist der Film Propaganda!
    Wie ordnest Du eigentlich die Chuck-Norris-Filme ein, die Du im Regal stehen hast? Ich denke da z.B. an "Delta Force" oder "Missing in Action". Ist das keine Propaganda für Dich?

    Ach nee, das sind ja bloß alles nur Klischees...

    Zitat Zitat von Dark Star Beitrag anzeigen
    Bei Delta Force werden aber auch wieder Israelisch - Amerikanische Klischees bedient wie man sie aus dem Hause Cannon kennt.
    [...]
    Aber das waren halt die Cannon Studios .



    Ich wollte damit jetzt übrigens nicht ausdrücken, daß die Norris-Filme oder andere Filme, wie z.B. der hier genannte "Act of Valor", schlecht seien!

  5. #85
    James Conway
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    AW: Zero Dark Thirty

    Das sind jetzt aber zwei verschiedene Paar Schuhe, findest du nicht?

  6. #86
    im Urlaub
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    AW: Zero Dark Thirty

    Nö. Einerseits beschwert er sich hier über "Propaganda", schaut sich andererseits aber liebend gerne Filme an, die man wohl eher als solches bezeichnen könnte.

  7. #87
    six
    six ist offline
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zitat Zitat von Dark Star Beitrag anzeigen
    Propaganda Filme im Deutschen Kino !
    Das erinnert ja schon irgendwie an 1933!

    Fand ihn richtig übel !

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  8. #88
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zero Dark Thirty ist sicher kein Propaganda-Film.
    Ich würde dennoch mal die Frage in die Runde werfen, ob man den Film überhaupt hätte drehen sollen? "Osama abknallen" zu zeigen, damit macht man sich sicher keine Freunde. Könnte sogar den einen oder anderen religiösen oder politischen Extremisten hervorrufen.
    Der Film ist für mich kein Propaganda-Film, aber von einem gutwilligen Friedens-Film ist der auch weit entfernt.

  9. #89
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zitat Zitat von Archos Beitrag anzeigen
    Zero Dark Thirty ist sicher kein Propaganda-Film.
    Ich würde dennoch mal die Frage in die Runde werfen, ob man den Film überhaupt hätte drehen sollen?
    Auf jeden Fall.
    Warum sollte sich die Kunst wegen dieser Irren selber zensieren bzw. beschneiden?

  10. #90
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zitat Zitat von Mr. Igby Beitrag anzeigen
    Warum sollte sich die Kunst wegen dieser Irren selber zensieren bzw. beschneiden?
    Zensur ist so ein böses Wort. Etwas Anstand paßt eher.
    Ich fand es übrigens ähnlich Verkehrt die Hinrichtung von Saddam Hussein zu zeigen.

  11. #91
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zitat Zitat von Archos Beitrag anzeigen
    Zensur ist so ein böses Wort. Etwas Anstand paßt eher.
    Ich fand es übrigens ähnlich Verkehrt die Hinrichtung von Saddam Hussein zu zeigen.
    Och, nun sei doch mal nicht so streng mit "Hot Shots II".

  12. #92
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    AW: Zero Dark Thirty

    Die Unterstellung "Zero Dark Thirty" sei ein Propaganda-Film, egal ob jetzt von jemand seriösem oder auch nicht, ist komplett aus der Luft gegriffen. Das Problem mit dem Streifen ist, dass er unglaublich wenig aneckt, weder pro noch contra bei irgend einem Thema ist und sich über drei Stunden seiner Lauflänge nur zerfahren damit beschäftigt einen typischen "realistischen Thriller" abzuliefern, welcher gar nicht thrillt und statt Realismus eigentlich biedere Hollywood-Oscar-Heul-Dramatik präsentiert, während man sich fragt, wie man dieses ganze Thema so fußnägelaufrollend langweilig darstellen kann.

    Damit ist nicht gemeint, dass hier mehr Action oder sonstiges hineingehört, aber wer sogar den finalen Zugriff auf die "Resident Osama" so spannungs- und überraschungsarm inszenieren kann, als würde man gerade eine Dokumentation darüber drehen, wie man morgens Brötchen holt, der scheint wohl auch ein anderes Ziel zu verfolgen. Bigelow scheint die treibende Frustration abbilden zu wollen die aufkommt, wenn man jahrelang von zahlreichen Mikro-Hinweisen erschlagen wird, ohne ein Ventil oder Siegesgefühl zu haben. So weit, so gut, dass dies aber jenseits der lari-fari-Charakterisierungen als einziges Inszenierungselemt auf die Dauer mächtig annervt, wie eben auch die Charakter im Film, ist ein anderer Punkt.

    "Zero Dark Thirty" könnte man wohl auch "Drei Stunden warten" nennen und würde damit dem Kern des Films durchaus sehr nahe kommen. Insgesamt ist das alles einfach nichts, was irgendwie eine Film, geschweige denn irgend eine Auszeichnung rechtfertigt. Dafür hätte es so etwas wie, naja, eine Dramaturgie und vielleicht Charaktere jenseits der (Oscar-Hurerei-)Stangenware geben müssen. "Wir raten ab!"

  13. #93
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    "Zero Dark Thirty" könnte man wohl auch "Drei Stunden warten" nennen
    Ein Film, bei dem man 2 Stunden zu spät kommen kann. Das ist doch was.

    Wo wir gerade bei "geht mir am Arsch vorbei" sind... Was ist das eigentlich für eine angebliche so harte und kontroverse Folterszene gewesen. Ich fand die total harmlos und langweilig. Nicht mal diese an sich starke Szene war gut umgesetzt.
    Geändert von Tres Cojones (04.02.13 um 10:04:39 Uhr)

  14. #94
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zitat Zitat von Archos Beitrag anzeigen
    Ein Film, bei dem man 2 Stunden zu spät kommen kann. Das ist doch was.

    Wo wir gerade bei "geht mir am Arsch vorbei" sind... Was ist das eigentlich für eine angebliche so harte und kontroverse Folterszene gewesen. Ich fand die total harmlos und langweilig. Nicht mal diese an sich starke Szene war gut umgesetzt.
    Da fällt mir nur gerade diese Bullshit-Kontroverse um den "GoDaddy.com"-Werbespot ein. Sonderlich kontrovers war da gar nichts, auch wenn die Folterszene schlicht noch das Interessanteste am Film war, da dort wenigstens irgendwas passiert ist. Viel witziger fand ich die Tatsache, dass der Folterer nachher den gleichen traurigen Monolog wie "Billy The Kid" in "Expendables 2" verpasst bekommen hat als Aufhörgrund. Ganz zu schweigen davon, dass eben alle Typen die gefoltert wurden im Film anscheinend eben auch "die Richtigen" waren. Überhaupt wird eben dieser Aspekt nicht ansatzweise thematisiert im Streifen.

    Wenn sich jetzt irgend ein Bullshitter über eine ach so "kontroverse Folterszene" auslässt (wovon ich z.B. noch gar nichts gehört habe), dann wohl eher deswegen, weil es sonst nur unglaublich wenig über diesen sich (wahrscheinlich sogar bewusst ) wie Kaugummi ziehenden Streifen zu sagen gibt. Fazit: Über irgendwas muss die PR ja reden.

  15. #95
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Die Unterstellung "Zero Dark Thirty" sei ein Propaganda-Film, egal ob jetzt von jemand seriösem oder auch nicht, ist komplett aus der Luft gegriffen. Das Problem mit dem Streifen ist, dass er unglaublich wenig aneckt, weder pro noch contra bei irgend einem Thema ist und sich über drei Stunden seiner Lauflänge nur zerfahren damit beschäftigt einen typischen "realistischen Thriller" abzuliefern, welcher gar nicht thrillt und statt Realismus eigentlich biedere Hollywood-Oscar-Heul-Dramatik präsentiert, während man sich fragt, wie man dieses ganze Thema so fußnägelaufrollend langweilig darstellen kann.

    Damit ist nicht gemeint, dass hier mehr Action oder sonstiges hineingehört, aber wer sogar den finalen Zugriff auf die "Resident Osama" so spannungs- und überraschungsarm inszenieren kann, als würde man gerade eine Dokumentation darüber drehen, wie man morgens Brötchen holt, der scheint wohl auch ein anderes Ziel zu verfolgen. Bigelow scheint die treibende Frustration abbilden zu wollen die aufkommt, wenn man jahrelang von zahlreichen Mikro-Hinweisen erschlagen wird, ohne ein Ventil oder Siegesgefühl zu haben. So weit, so gut, dass dies aber jenseits der lari-fari-Charakterisierungen als einziges Inszenierungselemt auf die Dauer mächtig annervt, wie eben auch die Charakter im Film, ist ein anderer Punkt.

    "Zero Dark Thirty" könnte man wohl auch "Drei Stunden warten" nennen und würde damit dem Kern des Films durchaus sehr nahe kommen. Insgesamt ist das alles einfach nichts, was irgendwie eine Film, geschweige denn irgend eine Auszeichnung rechtfertigt. Dafür hätte es so etwas wie, naja, eine Dramaturgie und vielleicht Charaktere jenseits der (Oscar-Hurerei-)Stangenware geben müssen. "Wir raten ab!"
    Du kannst das hier noch so oft betonen, dadurch wird das ganze aber nicht richtiger: "Zero Dark Thirty" dauert nicht "drei Stunden" und auch nicht "fast drei Stunden" sondern lediglich (incl. Abspann) knapp 157 Minuten (bzw. 2 h 37 Min.). Ohne Abspann waren es nicht einmal 2 h 30 Min.

  16. #96
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zitat Zitat von Wes Carpenter Beitrag anzeigen
    Du kannst das hier noch so oft betonen, dadurch wird das ganze aber nicht richtiger: "Zero Dark Thirty" dauert nicht "drei Stunden" und auch nicht "fast drei Stunden" sondern lediglich (incl. Abspann) knapp 157 Minuten (bzw. 2 h 37 Min.). Ohne Abspann waren es nicht einmal 2 h 30 Min.
    Also gefühlt fast drei Stunden

  17. #97
    holly_california
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Wenn sich jetzt irgend ein Bullshitter über eine ach so "kontroverse Folterszene" auslässt (wovon ich z.B. noch gar nichts gehört habe), dann wohl eher deswegen, weil es sonst nur unglaublich wenig über diesen sich (wahrscheinlich sogar bewusst ) wie Kaugummi ziehenden Streifen zu sagen gibt. Fazit: Über irgendwas muss die PR ja reden.
    Da solltest du tatsächlich mal ein bisschen Zeitung lesen. In den USA musste Frau Bigelow sogar vor dem Kongress erscheinen, weil es große Kontroversen darum gab, inwiefern Folter eine Rolle gespielt hat, bin Laden zu finden - vor allem weil der Film sich auf reale CIA-Infos beruft. Hier mal einer von vielen Links: http://www.nydailynews.com/entertain...icle-1.1235971

    Ganz abgesehen davon zeigt deine Reaktion auf den Streifen auch nur genau, was Bigelow alles richtig gemacht hat: Wer echt nur 2 Stunden lang drauf wartet das "endlich Osama abgeknallt wird", der bleibt vielleicht wirklich lieber bei "The Expendables" und co.

  18. #98
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    AW: Zero Dark Thirty

    Für Freunde des Polit-Thrillers fühlt sich "Zero Dark Thirty" maximal wie zwei Stunden an. Die breite Masse und Showdownfetischisten kommen erst in der zweiten Hälfte auf ihre Kosten. Davor ist der Film stark inszenierte Agentenarbeit. Nur sollte man nicht dem Trugschluss erliegen, dass jeder Agent auf den Putz haut wie die Doppel-0.

    Ich hoffe, dass Bigelow und Boal auch noch den zunächst angestrebten Film über Tora-Bora drehen werden.

  19. #99
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zitat Zitat von theEdge Beitrag anzeigen
    Zero Dark Thirty ist vor allem wegen der letzten 45 Minuten wirklich sehenswert, die meiner Meinung nach den Film auch herausreißen.
    Ich fand gerade die letzten 45 Minuten zu lang, aber die Idee war wohl, den Teil des Filmes im gleichen zeitlichen Rahmen darzustellen wie den echten Einsatz.

  20. #100
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    AW: Zero Dark Thirty

    Zitat Zitat von holly_california Beitrag anzeigen
    Da solltest du tatsächlich mal ein bisschen Zeitung lesen. In den USA musste Frau Bigelow sogar vor dem Kongress erscheinen, weil es große Kontroversen darum gab, inwiefern Folter eine Rolle gespielt hat, bin Laden zu finden - vor allem weil der Film sich auf reale CIA-Infos beruft. Hier mal einer von vielen Links: http://www.nydailynews.com/entertain...icle-1.1235971

    Ganz abgesehen davon zeigt deine Reaktion auf den Streifen auch nur genau, was Bigelow alles richtig gemacht hat: Wer echt nur 2 Stunden lang drauf wartet das "endlich Osama abgeknallt wird", der bleibt vielleicht wirklich lieber bei "The Expendables" und co.
    Schön über einen Kamm geschoren. Vielleicht noch einmal die anderen Meckerpunkte bezüglich laffen Charakteren, kaum vorhandener Dramaturgie und der generellen Holzhammer-Darstellung des anscheinenden Anliegens - Jagd auf Mikro-Hinweise und das Verlorensein in zig Hinweisen - durchlesen.

    Die Sache mit dem "Osama endlich abknallen" resultierte ja aus dem (über-)effektiven Darstellen dieses quälenden Wartens auf diese und jene Information. Jenseits eben dieses Faktor gibt es aber so gar nichts, was weiter im Film geschieht: Die Figuren sind flach, die Szenen wiederholen sich stets (was auch natürlich wieder dem "quälenden Warten" geschuldet ist) und eben dies ist das Problem: Die reine Darstellung der verzweifelten Suche so immens auszubreiten: Wozu? Nach 15 Minuten war der Punkt klar, nach einer halben Stunde eindrücklich vermittelt, nach über einer Stunde aber nur

    Ansonsten: Danke für die Info mit dem Bigelow-Gedöns bezüglich der Folter. Naja. Ich werte das Ganze mal unter "gute PR". Und, wie gesagt, nicht so frech von wegen "jene die nur darauf warten, dass Osama in den Kopf geschossen wird": "Flight" oder eben den erwähnten "Argo" fand ich ziemlich gut, nur eben Bigelows reduzierte Inszenierung die das Herumreiten auf den stets gleichen anderthalb Inszenierungspunkten oscar-reif gemacht hat, empfinde ich da als extremst redundant.

    Und @WerAuchImmer: Jau, dann dauert der "gut über zwei Stunden" und fühlt sich halt an wie fünf. Whatever.

    Zitat Zitat von c-Row Beitrag anzeigen
    Ich fand gerade die letzten 45 Minuten zu lang, aber die Idee war wohl, den Teil des Filmes im gleichen zeitlichen Rahmen darzustellen wie den echten Einsatz.
    Empfand ich auch so. Wo eben "Argo" ein Paradebeispiel für einbeziehende Handlung und ein clever gestricktes Drehbuch war, so tritt "Zero Dark Thirty" unentschlossen zwischen semi-Doku und seichtem Thrillerdrama komplett auf der Stelle.
    Ansonsten haben sich da die letzten 45 Minuten nicht sonderlich von jenen Minuten zuvor unterscheiden, die Bigelow bleibt ihrer Inszenierung da "treu", da gibbet nix.

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