Cinefacts

Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1
    Bewitched240
    Gast

    Schlafkrankheit



    Der neue Film von Ulrich Köhler hat ja den Silbernen Bären für die beste Regie bei der Berlinale gewonnen.
    Startet heute in den Kinos, wenn auch nur mit wenigen Kopien.
    Ist nach langer Zeit mal wieder ein deutscher Film, der mich interessiert.

    "Seit zwei Jahrzehnten lebt und arbeitet das Ehepaar Velten in verschiedenen afrikanischen Ländern. Vera (Jenny Schily) leidet unter der Trennung von ihrer Tochter Helen (Maria Elise Miller), die sie in Deutschland auf einem Internat zurückgelassen hat, und bittet Ebbo (Pierre Bokma), der Forschungsarbeiten zur Schlafkrankheit leitet, sie nach Hause zu begleiten. Doch dem ist Deutschland längst fremd geworden. Kurz vor der Abreise entscheidet er sich, in Afrika zu bleiben. Jahre später wird der französische Arzt Alex (Jean-Christophe Folly) nach Kamerum entsandt, um ein dubioses Entwicklungsprojekt zu überprüfen. Dort begegnet er einem Ebbo, der den Kampf um Identität und Zugehörigkeit bereits aufgegeben zu haben scheint ..." (Quelle filmstarts.de)

  2. #2
    dounia
    Gast

    AW: Schlafkrankheit

    Diesen Film habe ich mir gerade angeschaut, weil die Beschreibung interessant klang. Allerdings hat mich der Film eher ratlos entlassen - wenn auch einige spannende Sequenzen drin waren. Und die Kritik von Harald Mühlbeyer hier in Cinefacts trifft mein Empfinden sehr genau. "Mit aller Gewalt störrisch und geheimnisvoll". Davor habe ich mich durch allerlei andere Kritiken durchgekämpft: toll, was da alles spekuliert und interpretiert wird. Fast durchgängig bei allen Kritikern ist, daß sie selbst wohl noch nie in einem so fremden Land wie Afrika waren und z.B. das Verhalten von Alex Nzila nicht nachempfinden können.
    Interessieren würde mich, was andere User hier im Forum dazu sagen

  3. #3
    Bewitched240
    Gast

    AW: Schlafkrankheit

    War vorgestern auch im Kino.
    Ein kleiner Bastard an Film, der erst beim Einsetzen des Abspanns seine volle Wirkung entfaltet. Er ist ganz sicher sehr sperrig, erfordert hin und wieder etwas Geduld, fasziniert aber mit jeder Minute mehr. Manche werden den Film sicherlich als sinnlos bezeichnen, aber das ganze Afrikapuzzle ergibt letztendlich doch ein homogenes, wenn auch ungelenkes Ganzes im positiven Sinn. Sicher kein Film für Afrikanostalgiker. Die O-Ton-Sichtung sollte, wenn möglich, vorgezogen werden.
    8/10

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