Cinefacts

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  1. #101
    Held des Alltags
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    jo in Köln ging's ja gestern auch los. Leider, wie nahezu immer im Cinedom, zu dunkles Bild und nicht scharf eingestellt.

    Don't be afraid of the Dark 4/10
    Leider nicht gruselig.
    Verhalten der Figuren nicht nachvollziehbar.
    Verhalten des Gegners nicht nachvollziehbar.
    Psychoebene passt nicht zur Metzelebene.
    Wenig überzeugende Hauptdarsteller, v.a. Guy Pearce schien manchmal nicht genau zu wissen, was er tun sollte.
    Nicht empfehlenswert, aber schon schlimmeres gesehen.

  2. #102
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    Um eine Überprüfung der Projektion in Köln werden wir uns kümmern. Ist vermutlich das übliche Problem mit den Silberleinwänden, die für RealD benötigt werden. Derzeit rüsten viele Kinos wie wild um, was zu lasten der klassischen 35mm Projektion geht.

  3. #103
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    Prima, danke. Das Problem besteht allerdings schon seit vielen Jahren.

  4. #104
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    "attack the block" war wirklich der erwartete abschlussknaller. hat spaß gemacht
    8/10

  5. #105
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    Köln, Cinedom 9

    Don't be afraid of the Dark

    sehr entäuschender Eröfnungsfilm: lahme Story, keine tolle gruselatmosphäre, entäuschende Schauspieler und wenn del toro diesen Film wirklich produziert haben soll dann ist das bis jetzt seine schlechteste Arbeit. Herr Bernauer hat erklärt warum man diesen Film genommen hat: Weltprämiere, Weltstars und del Toro. Sehr Schade für mich war das bis jetzt der schlechteste opener.

    1/10

    Red State

    Das wäre ein richtig guter Eröfnungsfim gewesen. Sehr gute Darsteller, tolles Drehbuch mit einigen Überaschungen, tolle Dialoge und sehr spannend, witzig, brutal. Kevin Smith hat nach langer zeit wieder einen tolen Film gedreht, wo man auch am nächsten Tag darüber nachdenkt.

    8,5/10

  6. #106
    Oel ngati kameie
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    Don't Be Afraid Of The Dark
    Sicher, es gibt bessere Filme, die sich mit dem Thema Haunted House und Spuk usw. beschäftigen. Da ich aber grundsätzlich was für soche Art von Geschichten übrig habe, fand ich diesen Beitrag schon ganz o.k. - allerdings auch nicht mehr. Die klassischen Zutaten sind alle vorhanden. Ein altes Gemäuer, ein düsteres Geheimnis, Blitz, Donner, nette Soundeffekte und ein schön klassischer Orchester-Score (für mich immer wichtig). Dramaturgisch kontraproduktiv ist natürlich daß das "düstere Geheimnis" relativ früh gelüftet wird.
    Die Darstellerin der kleinen Sally fand ich recht überzeugend.
    07/10

  7. #107
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    Wollte mal schnell fragen, ob jemand kurz was zur Projektionsqualität von THE WOMAN, COLD FISH und THE INNKEEPERS sagen kann? Im Gegensatz zu früheren Jahren scheint sich ja mittlerweile zum Glück ein gewisser Standard bei den Digitalprojektionen des FFF etabliert zu haben, aber bei den Titeln wollte ich doch mal lieber nachfragen, nachdem THE WOMAN ja eine Blu-Ray zu sein scheint, bei COLD FISH an anderer Stelle was von Klötzchenbildung zu lesen war und hinsichtlich INNKEEPERS halt die schreckliche Projektion des letzten Ti-West-Films HOUSE OF THE DEVIL (ruckelndes Bild, hallender Ton) noch nachhängt. Wenn man ein nicht unerhebliches Eintrittsgeld für die Kinovorführung von Filmen, die meist schon kurz danach (oder bereits) auf DVD/BD verfügbar sind, ausgibt, würde man die Filme halt auch gerne in halbwegs kinotauglicher Form sehen. Aber ich gehe davon aus, dass das in den allermeisten Fällen zutrifft.

    Und was für eine Fassung von 3D SEX AND ZEN ist das nun genau? Entspricht die FFF-Fassung trotz der abweichenden Längenangabe (vielleicht durch 24 B/s und 25 B/s Abweichungen oder Falschangaben hervor gerufen?) von 113 Minuten der mit 118 Minuten angegebenen Hongkong-Kinofassung?

  8. #108
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    Also in Hamburg war THE WOMAN und The Innkeepers Bild- und Tontechnisch tadellos

    RGVEDA

  9. #109
    Oel ngati kameie
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    Stake Land
    Anders als ich erwartet hätte. Eher ein Gesellschafts- und Charakterdrama mit überwiegend sehr melancholischer bis trauriger Grundstimmung. Im Angesicht der globalen (?) Katastrophe (die Vampirseuche muß man wohl als Metapher betrachten) bewegen sind die Überreste der Gesellschaft zwischen religiösem Wahn und Anarchie. Andererseits haben einige Überlebende sich menschliche Inseln geschaffen, wo sie versuchen einen letzten Rest zivilisiertes Leben und menschliche Würde zu bewahren. Dazwischen der alte Zyniker, der eh schon jegliche Hoffnung aufgegeben zu haben scheint, aber trotzdem weiter macht und der Teenager, der nach neuer Orientierung im Chaos sucht. Ob das Ziel, daß diese beiden ansteuern, wirklich existiert, bleibt unklar. Aber in solchen Situationen klammert man sich noch an die kleinste Hoffnung. Einige wohl dosiert eingestzte Creature-Effects gibt es aber auch zu sehen. Erwähnenswert ist der zeitweise minimalistische Soundtrack, der in seinen schönsten Momenten stark an Eric Satie erinnert,
    08/10

  10. #110
    Freak
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    Hallo Forum,

    ich glaube außer zum FFF poste ich fast gar nichts mehr, aber das ist ja bessre als nichts. Auch dieses Jahr konnte ich in Frankfurt wieder mit einer Dauerkarte am Start sein. Bisher gefällt es mir bis auf eine Gurke sehr gut. Mehr dazu in den Reviews:

    Tag 1


    Eröffnungsfilm: Don't Be Afraid Of The Dark

    Eigentlich bleibt nur eins zu sagen: Solider Grusellfim.

    Die Schauspieler waren mäßig, außer dem kleinen Mädchen. Die Idee ist nichts neues, aber das ist geschenkt. Es kommt immerhin Spannung auf. Leider ist es nicht nachzuvollziehen, wie "der Gegner" vorgeht. Alles in allem typische Haunted House Story, die ganz gut ausschaut und gutes Creature Design hat. Als Eröffnungsfilm schwach - aber kein Ultra-Lowlight wie 2010 "Die Meute".

    6/10


    The Revenant

    Als der Streifen begann gefiel mir die Optik nicht. Auch die Nebendarsteller waren nicht die Wucht. Aber als die beiden Protagonisten anfingen sich aufs übelste zu beschimpfen, wäre sogar Rob Zombie rot geworden. Das hat Laune gemacht und das geringe Budget vergessen lassen. Auf jeden Fall lohnt es sich hier die F-Wörter zu zählen. Darauf folgte dann viel inhaltliche Leere wegen ständiger Wiederholungen. Dazwischen aber immer wieder neue und gute Ideen. Mein Mitstreiter und ich haben dem Film dann einen Viewer's Cut verpasst, indem wir uns zwischendurch kurz ausgeklinkt haben. Wir wurden genau zu den richtigen Momenten wach und das Ende war eine runde Sache. Bringt den Zombie-Film nicht weiter, schadet ihm aber auch nicht.

    5/10



    Tag 2


    Yellow

    Ich hasse es, wenn Kommunikationsmangel in eine Abwärtsspirale ohne Ausweg führt. Irgendwann wirkt das aufgesetzt und man möchte allen Beteiligten kaltes Wasser ins Gesicht schütten. Doch hier versteht es der Regisseur dieses Muster noch gerade rechtzeitig zu durchbrechen. Es ist ein Familiendrama in drei Akten: Party ohne Morgen - Verhaltensmodifikation - Reintegration. Für das Happy (?) End zahlen Vater und Sohn einen hohen Preis. Ich habe mich lange gefragt, wie der dritte Akt enden soll: Alles Unrecht wird bestraft und der Kampf gegen ein menschverachtendes System aufgenommen? Das wäre zu viel des guten gewesen. Das Drehbuch macht das genau richtig und bleibt immer nah genug bei der Hauptfamilie in diesem fesselnden Drama um schwer erziehbare Jugendliche und resignierte Eltern. Wie man das Problem NICHT löst, wird eindeutig gezeigt und das anschaulich inszeniert mit einem packenden Sounddesign.

    7/10


    Hesher

    Die Welt um TJ hat nach dem Tod seiner Mutter einen dunklen Schmutzfilm. Alles ist hoffnungslos, zutiefst traurig, auch Amerika wird hier von seiner wirtschaftlich angeschlagenen Seite gezeigt. Irgendwie wollen alle ein vernünftiges Leben führen, kommen aber nicht aus Ihrem Elendsabgrund heraus. Nur nicht Hesher, dem ist einfach alles egal und zwar wirklich scheißegal! Großartig!

    Hesher ist so gut, dass ich nur sagen kann: anschauen! Joseph Gordon-Levitt at his best! Ein reines Familiendrama mit einem fantastischen Devin Brochu (TJ) und absolut glaubwürdigem Depri-Loser-Vater Rainn Wilson (Paul). Natalie Portman (Nicole) spielt einmal mehr den weißen Schwan als unauffälliges, verschüchtertes Mädchen, was hier als Glanzleistung zu verstehen ist. Piper Laurie rührt zu Tränen! Wohl noch nie hat jemand wie Hesher in einem Gotteshaus eine so rührende Metapher vom halb vollen oder leeren Glas Wasser erzählt, mit ausgestrecktem Mittelfinger! Rock on!!!

    9/10


    The Woman

    Dirty Deeds! Die kaputteste Familie, die mir bisher auf dem FFF untergekommen ist, wenn man von der Familie Firefly mal absieht. Aber hier sind es eben keine überzeichneten Hillbilly Redneck Assis, sondern janz normaale Leute, die Cleeks! Papa Cleek ist der größte Bastard, der mir seit langem auf Zelluloid untergekommen ist. Er ist stets höflich, erfolgreich im Job, beliebt in der Gemeinde und hat eine liebenswerte Familie, um die er sich auch aufopferungsvoll kümmert. Sein Wort ist Gesetz, mehr braucht es nicht. Er hat alle Zügel fest im Griff. Das ändert sich, als "The Woman" (grandios Pollyanna McIntosh) unfreiwillig bei den Cleeks einzieht.

    Es stimmt, der Film ist langsam, aber nie langweilig. Er baut sich gemächlich auf, eben glaubwürdig. Es fühlt sich alles echt an. Im Finale kommt es dann zu einem furiosen Showdown, der einige Überraschungen bereit hält. Einziger Wermutstropfen für mich war die Performance von Carlee Baker. Die Dame hat nicht in den Film gepasst, auch wenn das mit allen Mitteln versucht wurde.

    8/10


    Little Deaths

    Aufgrund der eher positiven, für die letzte Episode sogar euphorischen, Reviews hier, bin ich rein. Pluspunkt bei der Midnight Madness war die erste Episode von Viva Berlin. Dann ging es ab ins Bodenlose! Die erste Episode war mäßig, akzeptabel, anschaubar. Die zweite Episode war grotesk. Ich habe nicht ganz verstanden (die Dialoge) welche Nazis hier was wofür erfunden haben. Ist aber auch egal, weil es langweilig war. Das beim Gesamtwerk ein starker Fokus auf den Phallus gelegt wird, war spätestens hier klar. Auch der Erotik-Anteil für den etwas anderen Geschmack zog sich wie ein roter Faden durch den Film. Nachdem ich Mutant Tool, die zweite Episode, durchgestanden hatte, hoffte ich auf die Rettung beim dritten Part: Bitch. Die Lorbeeren hier im Forum ließen auf einiges hoffen. Die Alte war wirklich eine Bitch, aber das hat de Little Deahts auf der Skala nicht nach vorn gebracht. Viel zu langweilig und auch irgendwo nur noch unnötig war, was sich das Pärchen da gegenseitig angetan hat. Zwar irgendwie nachvollziehbar, aber nicht mein Ding. Hier war ich froh, dass es nicht zu explizit war.

    Zum Abschluss noch ein paar Worte zur Qualität: Der Ton war grausig - vor allem bei Episode 1 hat die Stimme der Frau gehallt und schien nicht aus einer Quelle zu kommen. Episode 3 hatte kurze Blockbildung (1x) und einen fürchterlichen Violett-Stich. Wenn der gewollt war, frage ich mich: wozu? Little Deaths ist eine herbe Enttäuschung! Der Film hat mir sogar den roten Faden für Tag 2 versaut: dysfunktionale Familien - durch Little Deaths passt das Thema nicht mehr, nur noch dysfuntkionale Beziehnungen.

    2/10

  11. #111
    heartless creature
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    HESHER

    großes Kino - mit einem absolut grandiosen Finale. Meine Überraschung 2011. 9/10

    THE WOMAN

    Mittelmaß - weil: Setzt im Einstieg zu sehr auf Sickness und Fabelwelt als das ich die Charaktere und die Erzählung in der zweiten Hälfte auch nur irgendwie ernst nehmen konnte. Aber: schön inszeniert und Frau Hauptdarstellerin rocks. 5/10

  12. #112
    Half Man, Half Amazing
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    So ich bin gestern in Filmfest eingestiegen:

    The Assault 6,5/10
    Französischer Katastrophenthriller der eher im dokumentarischen Stil daherkommt. Zum Ende hin gibt es dann auch noch Action. Ein guter Auftakt.

    Wasted on the young 7,5/10
    Spannender Highschool Thriller aus Australien. Hier gehts um ein ausuferndes Partyleben der Schüler. Kommt auch sehr modern daher und beschäftigt sich auch mit dem Thema Amoklauf an einer Schule. Mir hats sehr viel Spaß gemacht.

    Hideaways 8/10
    Bisher mein Favorit. Im Grunde genommen ein schön erzähltes Märchen. Sehr ruhig und behutsame Erzählweise und eine glaubwürdife Liebesgeschichte.

    Largo Winch 6,5/10
    Könnte auch im normalen Kinoprogramm laufen. Fängt schon stark an mit einer super Actionszene, viele schöne Locations, Verschwörungsgeschichte .. hat alles was man fürs Popcorn Kino braucht.

    Cat Run 6/10
    Wirklich positiv hat mich überrascht wie brutal der Film teilweise ist (die Killerin ist grandios!!). Dazu kommen einige Lacher, die das ganze eher in Richtung Buddy Komödie rücken. Erinnerte mich die ganze Zeit ein bisschen an die Serie Psych.

    Bisher kein Flop dabei, so kanns weitergehen!

  13. #113
    Pfotze vor dem Herrn
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    Zitat Zitat von Pike Bishop Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu früheren Jahren scheint sich ja mittlerweile zum Glück ein gewisser Standard bei den Digitalprojektionen des FFF etabliert zu haben, aber bei den Titeln wollte ich doch mal lieber nachfragen, nachdem THE WOMAN ja eine Blu-Ray zu sein scheint, bei COLD FISH an anderer Stelle was von Klötzchenbildung zu lesen war und hinsichtlich INNKEEPERS halt die schreckliche Projektion des letzten Ti-West-Films HOUSE OF THE DEVIL (ruckelndes Bild, hallender Ton) noch nachhängt.
    Gestern in Frankfurt soll demnach eine Blu Ray gezeigt worden sein? Das kann ich ehrlichgesagt nicht glauben. Der Film war ok, aber die Bildqualität war wirklich nicht das Gelbe vom Ei.

  14. #114
    Oel ngati kameie
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    A Lonely Place To Die
    Schade, den 1. Akt, der komplett in den schottischen Highlands spielt, fand ich super: tolle Atmosphäre, schöne Kameraarbeit, Spannung, Action. Man fühlt sich in angenehmster Weise an "Shoot To Kill (Mörderischer Vorsprung) erinnert. Man hätte die ganz Geschichte doch auch schön in der Wildnis enden lassen können, in dem alle beteiligten Parteien aufeinander treffen...stattdessen verlagert sich das Geschehen in dieses kleine Kaff, in dem gerade Hunderte von partywütigen Schotten durch die Straßen toben und alles was die Staatsmacht an Sicherheitskräften aufzubieten hat, sind zwei Dorfpolizisten?? Und dann haben haben wir doch schon in Scream gelernt, daß man nicht in ein Haus flüchtet und schon garnicht ins obere Stockwerk...leider zerfasert im 2. Akt die Handlung und mit der Spannung ist es vorbei. Schade...
    05/10

  15. #115
    Bewitched240
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    The Divide
    Leider tischt uns Xavier Gens eine relativ ausgelutschte Geschichte auf. Weltuntergang, eine Gruppe Überlebender flüchtet in einen sicheren Keller. Da ist dann die ganze Palette an genretypischen Charakteren am Start - der Kauzige, der ansagt, die Unsympathen, der Softie mit cooler Freundin, Mutter mit Kind ...
    Und genau das, was man erwartet - aber insgeheim doch nicht erhofft - tritt dann auch so ein. Es gibt wenig Überraschendes, die Inszenierung ist aber ganz gut gelungen und bietet doch einige gelungene Szenen. Aber der richtige Zug und die interessanten Typen fehlen einfach. Zudem sind die Dialoge eher einfallsloser Natur.
    Ich bin mehr verärgert als enttäuscht, hatte ich mir von der Ausgangssituation doch etwas mehr Raffinesse erhofft. Schlecht ist der Film keinesfalls, aber mehr als Durchschnitt bietet er leider auch nicht.
    5/10

  16. #116
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    Ich machs ganz kurz (falls ich hier auf irgendeine Diskussion nicht geantwortet haben sollte, liegts daran, dass ich momentan bis nachts im Kino hocke oder am Rezi tippen bin).

    In ganz kurz mein bisheriges Programm (Punktvergabe ist bis auf die zu den fertigen Rezensionen erstmal Pi-mal-Daumen...also ohne Gewähr):

    DON´T BE AFRAID OF THE DARK: Ok, aber mit Sicherheit nicht der erhoffte Knaller. Schöne Atmosphäre, dafür zu früh & viel Computer-Trickserei. Ohne hohe Erwartungen isses ein solider Opener. 4/6

    RED STATE: Ich mag Kevin Smith nicht sonderlich, das geb ich zu. Ich bin aber trotzdem ein wenig von diesem witzlosen Durcheinander mit Möchtegern-provokanten Untertönen und sonst nur viel Gewehrgeknatter überrascht. Immerhin: Man langweilt sich nie wirklich. Mit viel Wohlwollen & hart an der Grenze 3/6

    STAKE LAND: Schönes Vampir-Roadmovie mit tollen Aufnahmen & Darstellern. Quasi das dreckige Gegenstück zu DAYBREAKERS, was den Unterhaltungwert angeht. 4-5/6

    A LONELY PLACE TO DIE: 08/15-Actionthriller...ok, die Kameraarbeit ist klasse, dafür stimmt der Rhythmus des Films, vor allem der Wechsel zwischen Zeitlupe & Kameragezappel, nicht wirklich. Da der Verlauf so vorhersehbar war & die Figuren die ganze Zeit nur ihre Namen durch die Gegend schreien, fallen einem diese Mängel noch mehr auf. Der Showdown ist bis auf seine Bilderwucht auch eher ein Lowdown. 3/6

    KILL LIST: Bisher das Highlight! Atmosphärisch sehr dicht, sehr spannend, sehr schockierend, sehr geschmackvoll umgesetzt...und zum Teil sehr realistisch brutal! Manko: Untertitel wären schön gewesen. 5-6/6

    RABIES: Wow, eine Splatterkomödie aus Israel, in der es kaum splattert & die auch nicht sonderlich lustig ist
    Ich will nicht sagen, dass der eine Gurke ist - unterhaltsam ist das Ganze über weite Strecken schon - aber bitte:
    Warum wird sowas als ein großes Highlight angepriesen?? Ich schiebs auf den Exotenbonus 3-4/6

    Bin bisher noch nicht ganz überzeugt - hoffe, ich sehe die nächsten Tage noch ein paar wirklich gute Sachen...KILL LIST war schon ein echter Hoffnungsschimmer!
    Geändert von BuzzG (27.08.11 um 01:26:12 Uhr)

  17. #117
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    A LONELY PLACE TO DIE - weiß mit Topographie und Schauspielern leider sehr sehr wenig anzufangen, so wie er jedes Gefühl für Rhytmik vermissen lässt. In seiner Uninteressiertheit gegenüber Allem und Jeden im Film teilweise als saudämlicher Trash goutierbar. (3/10)

    ON THE ICE - die an sich interessante Milieuschilderung krankt ein wenig an ihrer Erklärbär-Mentalität. Storywise gibt es nichts Neues unter der Sonne Alaskas: mäßig spannend und in die Länge gezogen. Die "unverbrauchten" Schauspielergesichter und die hübsch digital fotografierte Eisödnis machen einiges wett. Am Ende dann aber doch einfach zu nett die ganze Chose. (Was der Film auf dem Fantasy-Filmfest verloren hat, verschließt sich meinem Verständnis. Abspielstationen für Arthaus-Allerlei gibt es doch genug.) (5/10)

    KILL LIST - äußerst böser Eintrag in die Filmgeschichte des/der Auiftragsmörder(s): als britischer Sozialrealismus der sich der Eskalationsstrategien des modernen Terrorkinos bedient. (Einer meiner Kompagnons fand dann auch den "Mayhem" der Schlußviertelstunde blöde; ich fand ihn dufte, zumal in seinem Bekenntnis zum Genre.) (7-8/10)

    RABIES - nichts als 2-3 nette Pointen die quälend lange vorbereitet werden. Hätte möglicherweise einen passablen Kurzfilm ergeben. (3/10)

  18. #118
    netter Blu-ray Fan
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    Keiner die beiden Valemar Legacy Teile gesehen?

  19. #119
    heartless creature
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    THE DIVIDE

    Formal nahe zu perfekt. Inhaltlich defizitär. Alles schon mal gesehen. Alles sehr ausgelutscht. Dafür am Ende kurz eine gewisse Unberechenbarkeit. In Ordnung, mehr aber auch nicht. 5/10

    JULIA X 3D

    Trashig, sleazy, Sorbo - reicht aber nicht aus. Völlig unnötiges 3D, langweilig von vorne bis hinten. Aber: netter Plottwist und wenige gute Gags. Wirkt insgesamt sehr lustlos. 3-4/10

  20. #120
    Grüner Marsianer
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    So, meine bisherige Ausbeute der letzten drei Tage (nicht so ausführlich wie in den letzten Jahren)

    Don't be afraid of the dark
    Beginnt zäh, steigert sich dann aber kontinuierlich und ist dann ganz nett ansehbar. Die kleine Hauptdarstellerin macht ihre Sache gut und die Effekte passen auch. Ansonsten aber jetzt nichts, was ich als Eröffnungsfilm genommen hätte, dazu einfach zu gewöhnlich.
    7/10

    Shaolin
    Tolle Bilder, Jackie ist immer sympathisch und die Ausstattung passt auch. Leider ist der Film viel zu melodramatisch und langatmig. Hat mir nur mässig gefallen.
    5,5/10

    The Inkeepers
    Zu Beginn dachte ich noch, ich hätte da die absolute Perle des Filmfests entdeckt. Was für ein unglaublich sympathisches und liebenswürdiges Darstellerpärchen! Was für tolle Dialoge! Was für eine superniedliche Hauptdarstellerin, wo der männliche Beschützerinstinkt Überstunden macht. Einfach nur superunterhaltsam da zuzuschauen. Dann wird der Film aber deutlich ernster und das macht er auch weiterhin sehr gut. Allerdings hat mir der lustige Film zu Beginn deutlich mehr Spass gemacht als der (tatsächlich) gruslige zum Filmende hin. Wäre der Stil so weiter verfolgt worden und gäbe es nicht das unbefriedigende (aber zumindest unerwartete) Ende, würde ich dem Film glatt 9/10 geben. So sind es nur 8/10.
    Der Director/Writer/Cutter interessiert mich aber nun auf jeden Fall, der scheint einiges drauf zu haben. Muss mich mal mit seinen weiteren Werken auseinandersetzen.

    The Dead
    Furchtbarer Zombiemurcks. Schlecht gespielt, schlechte Dialoge, Null Story, nichts Neues außer das ungewöhnliche Setting. Es schien eher so als hätte einer den Zombie Survival Guide gelesen und wollte möglichst detailliert darstellen, welche logistischen Probleme beim Überleben der Zombie-Apocalypse auftreten, aber das war einfach nur sehr schlecht inszeniert. Nervig.
    4/10
    Und für diesen Bullshit wollten einige Leute sogar noch applaudieren, woraufhin mir laut im Saal ein: "Was?!? Für diesen Film?!?" rauskam.

    Kommandør Treholt: Ninjatroppen
    WTF?!? Einige unglaubliche Brüller zu Beginn. Glückwunsch zu dieser absurden, völlig beknackten Idee! Leider muss man dann aber schon Norweger sein oder sich allgemein mit der politischen norwegischen Geschichte der Endsiebziger auskennen um den Film als das genießen zu können, was er sein will. Ich hatte einige Dinge wie die U-Boot-Affäre noch im Hinterkopf, konnte also noch einige Sachen recht gut einordnen, den Rest musste ich mir zusammenreimen. Deswegen machten die Story-Elemente im Verlauf des Films für einen Nicht-Kenner natürlich nicht so viel Spass wie die absurden Ideen vor allem zu Beginn des Films und es zog sich dann doch etwas hin.
    Trotzdem gebe ich dem Film wohlwollende 6/10, alleine schon für Ninja-Grenadiere und geomantische Feng-Shui-Schutzschilde. Was für ein herrlicher Schwachsinn!
    Geändert von Stingray (28.08.11 um 01:39:15 Uhr)

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