Cinefacts

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  1. #161
    Bewitched240
    Gast

    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    On the Ice
    Alaska-Drama mit beeindruckender Atmosphäre, was der "Schnee-und-Einsamkeits-Optik" aber auch den wirklich guten Darstellern zu verdanken ist. Ein eher ruhiger Film, der aber in sich eine stetige Spannung trägt und mit einem zwar spärlichen aber guten und passenden Score unterlegt ist.
    7/10

    Kill List
    Ja, es wäre schön gewesen, hätte man die Dialoge auch wirklich alle verstanden. So fiel es doch etwas schwer, das Gesehene in den richtigen Rahmen zu bringen. Dennoch ein beeindruckender Film mit einer optischen und schauspielerischen Kälte, die einem den Filmgenuss in positiver Art und Weise sehr unangenehm macht, einen am Schluss quasi in eine Art Wahnzustand versetzt.
    7,5/10 (vorläufig)

    Rabies
    Der etwas andere Slasher-Film, der das Genre wie auch schon "Tucker & Dale" von einer etwas anderen Richtung her angeht. Ein Film mit sehr vielen Schmunzlern, herrlichen Charakteren und einer absurden Handlung, die einfach nur Spaß macht. Es gibt so viele Kleinigkeiten, die man aufschnappen kann, sodass eine Zweitsichtung hier bestimmt noch genauso viel Spaß macht. Von den Regisseuren gab es nach dem Film beim Q&A noch einige interessante Hintergrundinfos. Sehr sympathische Jungs.
    8/10

  2. #162
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    Hell 7,5/10
    Nach "Wir sind die Nacht" ein weiterer gut gemachter Genre Thriller aus Germanien, wer hätts gedacht. Fand ihn durchweg spannend und toll gefilmt. Abzug in der B-Note für die Vorhersehbarkeit der Handlung. Sympathischer Regisseur im Q&A, besonders die Anekdote mit Angela Winkler und wie Roland Emmerich das "Staub Budget" verdreifachte

  3. #163
    Bewitched240
    Gast

    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    End of Animal
    Lynchesker Deprifilm aus Südkorea. Allein die Anfangsszene ist absolut großartig. Und alles was danach kommt auch. Als Zuschauer kommt man sich auf eine faszinierende Art und Weise genauso verloren vor wie die Personen im Film. Es wird vieles angedeutet, nichts ist klar und man hat beim Abspann lauter Fragezeichen im Kopf und ist wie berauscht.
    9/10

    Perfect Sense
    Interessanter Ansatz in der Story. Leider konnte mich der Film nicht ganz packen. Er ist zwar wirklich schön inszeniert, bietet aber kaum Überraschungen und er schwebt so vor sich hin. Mir war das Ganze zu esoterisch angehaucht. Darstellerisch war's aber klasse. Mir fehlte das gewisse Etwas.
    6/10

    The Assault
    Sehr spannender Flugzeugentführungsthriller aus Frankreich mit eine sehr interessanten Fast-farblos-Optik. Der Film schafft es, den Zuschauer mit ins Geschehen hineinzunehmen und die Zeit vergeht "wie im Flug". Die Entführer haben einen greifbar in Angst und Schrecken versetzt.
    8/10

    Snowtown
    Dreckige, deprimierende Serienkillerstudie mit Dokutouch. Der Film fordert teilweise etwas Geduld, dem gegenüber stehen aber schockierende Eindrücke aus einer White-Trash-Welt und wirklich erstklassige Darsteller, allen voran der Haupttäter. Eine faszinierende und furcheinflößende Type zugleich. Die Kamerafahrt unterlegt mit dem exzellenten Sound gegen Schluss verschaffte einem dann wirklich eine finale Gänsehaut.
    8,5/10

  4. #164
    Freak
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    Frankfurt ist schon seit Mittwoch vorbei. Mangels Laptop erst heute die letzten Reviews von meinem Dauerkartenerlebnis:

    Tag7


    Good Neighbors

    Die Charaktere waren ziemlich schräge Typen. Das schräg ist nicht als durchgedreht oder abgefahren zu verstehen, sondern eher als langweilig, arrogant, unfreundlich und sonderbar. Sonst war die kleine Geschichte über einen Frauenmörder ganz nett gemacht. Das ich Katzen mag, hat hier auch nicht geholfen, mit der Liebe zum Vierbeiner wurde mächtig übertrieben.

    Eher was fürs Spätprogramm im Fernsehen. Muss man nicht sehen.

    5/10


    American Translation
    Weil ich Cold Prey 2 noch nicht kannte (wäre wohl egal gewesen), habe ich mich stattdessen für diese bittere Pille entschieden. Den Reviews im Forum zur Folge nicht die schlechteste Wahl. Letztlich hat der Film für mich nicht funktioniert, was nun auch schon öfter bei anderen Reviewern zu lesen war. Ich fand beide Hauptdarsteller nicht besonders gut und der Film kam nicht in Gang. Richtig spannend oder dramatisch wurde es eigentlich nicht. Das Mädel hat sich von dem Jungen einfach mitschleifen lassen und das wars. Wie es am Ende in ihr drin ausgesehen hat, bleibt der Phantasie des Zuschauers überlassen. Schade.

    5/10


    Rabies

    Ja, es ist nix neues, aber irgendwie doch. Alles das nur, weil eine Frau entführt wird... Der Zufall bringt hier mehrere arme Teufel und mindestens zwei Irre zusammen und was sich daraus entwickelt ist so ungewöhnlich wie tödlich. Hier kriegt nicht jeder alles an Vorkommnissen mit und das hat fatale Folgen. Die Figuren sind alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Ein erfrischender Beitrag im Horror-Genre - ein reinrassiger Slasher ist es irgendwie nicht.
    7/10


    Snowton

    Die Verrohung und Gleichgültigkeit, die in Snowtown an den Tag gelegt wird, ist gleich zum Auftakt wie ein dumpfer Schlag in die Magengrube. Scheinbar ganz nebenbei geschieht plötzlich ungeheuerliches direkt in der Nachbarschaft. Alles Vertrauen an geordnete Verhältnisse geht verloren. Die Verzweiflung der Menschen lässt sich direkt spüren. So entfaltet sich ruhig und meist behutsam eine abscheuliche Geschichte mit einem großartigen Finale. Ein in sich runder Film, der um so mehr weh tut, weil die Realität hinter der Geschichte schlimmer ist als alles was man sonst in fiktiven Stories vorgesetzt bekommt.

    8/10


    A Lonely Place To Die

    Was als Kletterabenteuer zwischen ein paar wenig sympathischen Freunden beginnt, bekommt einen unerwarteten Twist, als die Gruppe Hilferufe im Wald vernimmt. Dann wird es auch recht spannend, flacht im Laufe des Films aber immer mal wieder ab. Den Titel habe ich gerade im Hinblick auf das Finale in einem Dorf nicht ganz verstanden, da der einzige einsame Platz nicht wirklich im Fokus steht. Solide gemacht, aber nix besonderes.

    6/10



    Tag 8


    I Am You

    Nach Snowtown der nächste Australier, der fast noch mehr unter die Haut geht. Am Ende zwar der etwas schwächere Film in der Inszenierung, aber emotional fesselt I Am You dennoch enorm mit seiner zutiefst traurigen und unfassbaren -mal wieder auf wahren Begebenheiten beruhenden- Story.

    7/10


    Cold Fish

    "Arme Wurst macht Gulasch" trifft es als Zusammenfassung am besten. Schonungslos hart wird hier jedes Detail beim Vorgehen eines skrupellosen Kriminellen gezeigt, der seine Leichen mit viel Liebe fürs Detail verschwinden lässt und nach außen den erfolgreichen, unschuldigen und leicht schrägen Geschäftsmann gibt. In diese unmögliche Story rund um das Geschäft mit Fischen wird ein armer Familienvater verstrickt, der zunächst hilflos zuschaut, dann hilflos hineingezogen wird und dann nachdem man das eigentlich nicht mehr erwartet so was von explodiert, wie es nur die Japaner darstellen können. Eigentlich viel zu hart.

    7/10


    The Inkeepers

    Geisterfilme im Spukhaus nerven mich inzwischen ab: Eine tragische Geschichte aus der Vergangenheit holt in der Regel unschuldige spätere Bewohner ein. Erfrischend unaufgeregt anders macht es The Inkeepers. Ja, im Kern ist das alles Oldschool. Aber, die Macher nehmen sich Zeit für die Charakterentwicklung und ich musste dabei das ein oder andere Mal an Typen aus Kevin Smith Filmen denken. Wir haben hier zwei sympathische "Clerks", die das letzte Wochenende als Rezeptionisten in einem alten Hotel verbringen. Dazu kommen dann noch ganz wenige Gäste (sorgfältig ausgewählt), die sich vor dem endgültigen Schließen der Tore eingenistet haben.

    Mit einer Brise Blair Witch gehen die beiden Hauptdarsteller übersinnlichen Phänomenen nach und kommen dann letztlich unerwartet auf Ihre Kosten, was natürlich nicht jeder der Darsteller im Film überleben wird. Gerade im Nachgang gut gefallen hat mir, dass der Realitätslevel nach meiner Interpretation bei 100% bleibt (natürlich Auslegungssache). Daher eine perfekt inszenierte Grusel-Komödie, die im Verlauf an Ernsthaftigkeit gewinnt und zum wieder anschauen einlädt.

    8/10


    Attack The Block

    Für mich war der Abschlussfilm bei der Erwartungshaltung das absolute Highlight des Festivals neben Super und Hesher. Dann wurde ich völlig enttäuscht. Die Originalität der Kids On The Block verfliegt schnell und der Humor ist mir zu selten gesät gewesen. Die Aliens sehen gut aus, aber ich hätte mir zu Ihrer Herkunft und Ihren Absichten noch mehr den Erklärbär gewünscht - allerdings kann es auch sein, dass ich nicht nur für 30 Sekunden weg war, sondern länger. Denn nach der Hälfte hat mich der Film gelangweilt. Ich werde ihm trotzdem nochmal eine zweite Chance auf DVD geben - wegen guter Kritiken und Nick Frost.

    6/10

  5. #165
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    So, nachdem ich heute auch mal wieder mit einem Freund nach Stuttgart zum FFF gefahren bin hier mal die Eindrücke von den 2 Filmen die gesichtet wurden:

    Hesher
    Unheimlich emotionales Drama, das jedoch gerade durch die Dialoge bzw. durch die Dialogkargheit eine ganz eigene Aura ausstrahlt und auch viel Humor mit sich bringt bei dem einem das Lachen aber auch mal ganz schnell im Halse stecken bleibt. Der Film fesselt einen emotional sehr, aber man muss sich auf ihn einlassen. Die Schauspieler spielen ausgezeichnet, und es ist jetzt schon schade dass dieser Film bei den großen Preisverleihungen wohl sträflich übergangen werden wird, but that's the business. Allerdings war ich auch überrascht dass der Film beim FFF läuft, passt er doch nicht wirklich ins Programm, aber ich bin trotzdem froh den Film im Kino gesehen zu haben. Auch meinem Freund hat der Film sehr gut gefallen, und am Ende gab es auch mal wieder Applaus, was immer schön ist.

    Super
    Der Film hatte es nach Hesher sicherlich schwer, schlägt sich aber für das was er ist sehr gut. Es ist eben nach wie vor ein kleiner Indie-Film, schwer zu vergleichen mit Hollywood-Produktionen a la Kick-Ass, auch wenn sich das aufgrund der Thematik geradezu anbietet. Die Schauspieler sind toll, alles hat einen gewissen Exploitation-Look wie man das auch früher von Troma gewohnt war, wenngleich nicht ganz so extrem und billig, aber die Grenzen des guten Geschmacks werden mehr als einmal überschritten. Auch ist es kein Film der Versucht es vielen Leuten recht zu machen, sondern eher einer der Sorte die dem Zuschauer auch mal ins Gesicht spucken, teilweise sehr kompromisslos und hart. Der Humor kommt aber trotzdem nicht zu kurz, so dass der Film auch recht viel Spaß macht. Er lässt einen aber trotzdem am Ende nachdenklicher zurück als man das vielleicht vorher denken mag. Definitiv ein Super Film, aber auch wieder einer auf den man sich etwas einlassen muss und der der breiten Masse doch etwas bitter aufstoßen könnte.

    Ich bin mit den zwei Filmen jedenfalls sehr zufrieden, und auch mein Freund, der dem "fantastischen" Film normalerweise nicht so viel abgewinnen kann war von den beiden Filmen üerzeugt, wobei Hesher im Vergleich doch die Nase vorn hat. Der Film hat es einfach geschaff uns tief zu bewegen ohne kitschig zu sein, was jetzt nicht wirklich für den Unterhaltungsfaktor spricht, auch wenn der recht hoch ist, aber den Film selbst für mich und ihn als einen der lohnendsten Kinobesuche des Jahres macht.

  6. #166
    Der Horrorfilmfan
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    AW: Fantasy Filmfest 2011 - Reviews und Meinungen

    Hatte mir jetzt auch mal den Film "Little Deats" zu Gemüte geführt (für die ausführliche Review auf den LINK klicken)

    Naja recht uninspirierter und recht kühler Anthologie-Streifen, bei dem mir einfach der typische Kurzgeschichten-Charm fehlt.
    Eine wirkliche Rahmenhandlung hat der Film nicht, und mir fehlt irgendwie die Liebe zum Detail, wie man sie aus den Kurzgeschichtensammlungen der 90er kennt ("Geschichten aus der Schattenwelt", oder "Necronomicon"). Das ist wirklich schade, der Film hätte Potenzial genug gehabt, wurde aber irgendwie nicht wirklich ausgeschöpft.
    Am besten hat mir zumindest die Kurzgeschichte Nr. 1 gefallen - diese ist als einzige noch im phantastischen Genre angesiedelt und bietet solide und noch annähernd kuschelige Gruselstimmung.

    6/10 Punkte

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