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Thema: Oscar 2012

  1. #381
    Geschmacklos
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    AW: Oscar 2012

    Zumindest sind Hugo und The Artist 2 Filme die ich mir irgendwann noch anschauen werde, weil sie mich interessieren. Das kann man von den Titelträgern der Jahre zuvor nicht wirklich behaupten.

  2. #382
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    AW: Oscar 2012

    Da diese Sequenz meist nicht in der Wiederholung gezeigt wird,
    hier die Liste der Verstorbenen, wie sie gezeigt wurden.

    In Memorian 2013:

    Jane Russel actor
    Annie Girardot actor
    John Calley executive producer
    Polly Platt produktion desinger / producer
    Ken Russel director/actor/writer
    Donald Peterman cinematographer
    Farley Granger actor
    Withey Houston actor/singer
    Bingham Ray executive
    Tak Miyagishima design engineer
    Bert Schneider producer
    Michael Cacoyannies director/writer/producer
    David Z.Goodman writer
    James Rodnusky engineer
    Peter E. Berger film editor
    Jack J. Hayes composer / arranger
    Peter Falk actor
    Cliff Robertson actor
    Laura Ziskin producer / humanitarian
    Sidney Lumet director/producer/screenwriter
    Sue Mengers talent agent
    Steve Jobs executive
    George Kuchar experimental filmmaker
    Hal Kanter writer/director
    Theadora Van Runkle cotume designer
    Tim Hetherington documentarian
    Gene Gantamessa sound
    Gary Winick director producer
    Bill Varney sound mixer
    Jackie Cooper actor/ director
    Gilbert Gates director / producer
    Richard Leacock documentarian
    James M.Roberts academy executive director
    Marion Doughtery casting director
    Norman Corvin writer/ producer
    Paul John Haggar post production executive
    Joseph Farrell marketing research
    Ben Gazzara actor / director
    Elizabeth Taylor actor

  3. #383
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    AW: Oscar 2012

    Hat jemand schon die Parade der Verstorbenen irgendwo als Clip gefunden?

  4. #384
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    AW: Oscar 2012

    Musik war Wonderfuld World gesungen von einer Dame(name entfallen).

  5. #385
    Grailknight
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    AW: Oscar 2012

    Das war mal dank Billy Crystal eine Show auf Nummer Sicher, ohne große Überraschungen. Recht unterhaltsam aber nicht überragend. Irgendwie fand ich es besser als die Show noch länger ging. Jetzt wirkt alles so überhastet und es gibt kaum mehr Showeinlagen und nichtmal der Best Song wird gespielt.

    Dachte auch erst Hugo macht das jetzt, aber dann wurde es doch The Artist. Ich meine best visual effects für Hugo WTF???? Irgendwie nicht passend, genau wie Iron Lady für Make Up, da war Albert Nobbs klar besser. Und dann hat Drive nichtmal seinen Trostoscar gekriegt
    Aber imerhin Oscar für Dujardin, dem gönne ich das total.

  6. #386
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    AW: Oscar 2012

    Ey da hab ich gestern ja das beste übersehen, kommt davon wenn man zu spät einschaltet. Gut dass es Newsportale gibt Die haben sogar noch das video online, bei youtube löscht comcast ja mehr als schnell wies scheint

    Despoten-Asche auf dem roten Teppich -
    Sacha Baron Cohen ist immer für einen Publicity-Stunt gut. Mit seinem Auftritt als Diktator sorgte der Komiker für den Aufreger des Abends.

  7. #387
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    AW: Oscar 2012

    Zitat Zitat von DorianGrey Beitrag anzeigen
    Das "The Iron Lady" den Oscar für's beste Make-up bekommen hat, kann ich nicht unbedingt nachvollziehen. MMn, ist es eine grössere Leistung, Glenn Close wie einen älteren Herren ausschauen zu lassen, ...
    Das ist doch keine Leistung

  8. #388
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    AW: Oscar 2012

    Puh, ich weiß nicht was ich von diesem Jahr halten soll. Die Show war okay aber arm an Highlights. Die Verteilung der Awards fairer als oft zuvor. Aber das war's auch irgendwie schon mit dem Positiven. Denn die eigentlichen Nominierten und Sieger sind zum größten Teil fragwürdig, jedenfalls für mich. Ich geh es mal durch:

    Ich kann verstehen das Hugo für Cinematography und Art Direction ausgezeichnet wird, hätte es aber fairer gefunden Art Direction an Midnight in Paris zu geben. Denn der muss als relativ langsamer Film wirklich in jeder Sekunde perfekte Art Direction bieten und ich fand dass dort nicht nur die vergangenen Epochen sondern auch das aktuelle Paris wirklich fantastisch umgesetzt wurden. The Artists hat ja Costume Design bekommen, so hätte man die Awards sehr fair zwischen den wirklich verdienten Filmen verteilt.

    Ich habe das Fincher Remake nicht gesehen, finde es aber fragwürdig ein Remake zu bevorzugen wenn im Bereich Editing z.B. die wirklich toll geschnittenen The Artist und Moneyball als Konkurrenz dastehen.

    Makeup finde ich eine Frechheit. Weder Albert Nobbs noch the Iron Lady sahen in irgendeiner Form überzeugend aus, von daher hätte hier Harry Potter einfach gewinnen müssen.

    Sound Mixing und Sound Editing. Hier hat man es wirklich zu gut mit Hugo gemeint, Drive hätte, wenn er schon nur einmal nominiert wird, wenigstens diesen einen Award gewinnen müssen. Beim Sound Mixing hätte man etwas Abwechslung ins Spiel bringen können und Moneyball z.B. auszeichnen können der jetzt glaube ich leer ausging!

    Visual Effects waren für mich einer DER Aufreger des Jahres. Hier hat wohl einfach das 3D gewonnen, dabei hätte Planet of the Apes es mehr als verdient gehabt. So spornt man CGI-Macher nicht zu Höchstleistungen an...

    Nichts zu meckern gibt es bei Song (mal abgesehen von der Tatsache dass nur 2 nominiert waren), Music, Foreign Language, Animated Short und Live Action Short. Beim Documentary Short war ich doch etwas überrascht, das sah mir stark nach politischer Wahl aus. Habe die Filme nicht gesehen aber The Barber of Birmingham sah für mich eher nach einem Sieger aus. Beim Documentary Feature bin ich froh das es nicht Pina wurde der mir zu sehr auf 3D setzt, finde es aber mal wieder typisch das ein Sportunderdogthema gewinnt.

    Geärgert hat mich auch der Animated Feature Award. Ich finde die Academy hätte mal bewusst gegen die CGI-Werke entscheiden und stattdessen A Cat in Paris oder Chico & Rita den Vorzug geben sollen.

    Die beiden Writing Awards gehen voll in Ordnung, ebenso Supporting Actor und Actor. Aber die restlichen großen Awards machen mich teilweise echt wütend

    Directing war die Kategorie in der The Artist für mich den anderen nominierten unterlegen war. Es wäre vielleicht mal an der Zeit gewesen Allen nach über 30 Jahren wieder einen Oscar in dieser Kategorie zukommen zu lassen. Oder halt endlich mal Malick auszeichnen. Mit Michel Hazanavicius jemanden auszuzeichnen von dem die meisten nur einen Film gesehen haben ist fragwürdig.

    Für mich wie so oft das schlimmste an den Oscars waren die beiden weiblichen Awards. Als Supporting Actress unterboten sich die Darstellerinnen mal wieder gegenseitig und am Ende gewinnt Oscar-typisch ne Afroamerikanerin die das Glück hatte in einer netten Rolle sich selbst spielen zu dürfen und deren bisheriges Werk und sicherlich auch zukünftiges Werk niemanden interessieren wird. Verdient hätten es nur Berenice Bejo und wenn schon The Help dann Jessica Chastain gehabt. Actress bietet das gleiche schaurige Bild. Eine erneut absolut nicht überzeugende Meryl Streep (hat sich eigentlich jemand mal die Rollen der letzten Jahre angeschaut, ihre Performance ist da total austauschbar, sie spielt immer ihre eigene Fantasieinterpretation statt die eigentliche Rolle) wird nicht nur unverdient nominiert sondern gewinnt auch noch. Keiner der Nominierten hier konnte mich vollends überzeugen, ich bin froh dass nicht wieder ein Newcomer-Award draus wurde, aber Michelle Williams wäre wohl die verdientere Siegerin gewesen. Das Viola Davis nicht gewinnt aber Octavia Spencer wohl ist auch eine Beleidigung.

    Bleibt als noch der beste Film. Da hat es mit The Artist sicher nicht den falschen getroffen, persönlich hätte ich aber Midnight in Paris den Vorzug gegeben. Denn auch wenn alle so tun, in Sachen Story ist The Artist ja nun wirklich nichts neues und mischt Singin in the Rain mit diversen anderen bekannten Elementen. Als Gesamtpaket aus Story, künstlericher Gestaltung und darstellerischer Leistung fand ich den Allen überzeugender. Genervt hat mich hier vielmehr die Liste der Nominierten auf der mit War Horse und Extremeley Loud... gleich zwei sehr fragwürdige Vertreter zu finden sind.

    Abschließend noch ein letzter Rant. Wie kann es eigentlich sein dass ein Machwerk wie Bridesmaids in einem misverstandenen Anflug von Emanzipation ernsthaft für einen Oscar nominiert wird, geschweige denn für 3(!). Was setzt die Academy damit nur für fragwürdige Zeichen. Für mich das traurigste an den diesjährigen Awards Zum Thema Trauer: Was für eine Frechheit ist es eigentlich das Theo Angelopoulos und Raúl Ruiz nicht mit den anderen Verstorben geehrt wurden?

  9. #389
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    AW: Oscar 2012

    Zitat Zitat von Kinta Beitrag anzeigen
    Das war mal dank Billy Crystal eine Show auf Nummer Sicher, ohne große Überraschungen. Recht unterhaltsam aber nicht überragend. Irgendwie fand ich es besser als die Show noch länger ging. Jetzt wirkt alles so überhastet und es gibt kaum mehr Showeinlagen und nichtmal der Best Song wird gespielt.
    Was für große Überraschungen während der Show meinst du denn? Ich fand die Einspieler gelungen, Cirque du soleil großartig und die Moderation erstklassig (einige Gags auch durchaus spontan und nicht geprobt)- Ich wüßte jetzt nicht was mich noch überraschen sollte. Gefehlt hat mir jemand von der alten Garde Hollywoods als Laudator. Noch sind ja nicht alle gestorben. Michael Douglas muß wohl der älteste gewesen sein.
    Die gestraffte Veranstaltung empfand ich sehr positiv...

  10. #390
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    AW: Oscar 2012

    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    Ich kann verstehen das Hugo für Cinematography und Art Direction ausgezeichnet wird, hätte es aber fairer gefunden Art Direction an Midnight in Paris zu geben. Denn der muss als relativ langsamer Film wirklich in jeder Sekunde perfekte Art Direction bieten und ich fand dass dort nicht nur die vergangenen Epochen sondern auch das aktuelle Paris wirklich fantastisch umgesetzt wurden.
    Na ja....so sehr ich Midnight in Paris mag, aber das aktuelle Paris mit seinen Sehenswürdigkeiten zu filmen ist ja nun wirklich keine Meisterleistung. Das alte Paris zeigte sich eher in Mobiliar, Pferdekutsche und Kostümen. Großartig aber keine Meisterleistung

    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    Ich habe das Fincher Remake nicht gesehen, finde es aber fragwürdig ein Remake zu bevorzugen wenn im Bereich Editing z.B. die wirklich toll geschnittenen The Artist und Moneyball als Konkurrenz dastehen.
    Remake oder nicht....das ist ja bei der Wahl kein Kriterium.

    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    Sound Mixing und Sound Editing. Hier hat man es wirklich zu gut mit Hugo gemeint, Drive hätte, wenn er schon nur einmal nominiert wird, wenigstens diesen einen Award gewinnen müssen. Beim Sound Mixing hätte man etwas Abwechslung ins Spiel bringen können und Moneyball z.B. auszeichnen können der jetzt glaube ich leer ausging!
    Also wenn das die Kriterien der Vergabe sein sollen, braucht man die "geheime" Wahl durch die Mitglieder der Akademie nicht.


    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    Directing war die Kategorie in der The Artist für mich den anderen nominierten unterlegen war. Es wäre vielleicht mal an der Zeit gewesen Allen nach über 30 Jahren wieder einen Oscar in dieser Kategorie zukommen zu lassen. Oder halt endlich mal Malick auszeichnen. Mit Michel Hazanavicius jemanden auszuzeichnen von dem die meisten nur einen Film gesehen haben ist fragwürdig.
    Auch das soll und darf kein Kriterium sein....es geht um Leistungen im Jahre 2012 und nicht um eine Schaffensperiode.

    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    .... Genervt hat mich hier vielmehr die Liste der Nominierten auf der mit War Horse und Extremeley Loud... gleich zwei sehr fragwürdige Vertreter zu finden sind.
    Was ist an "Extremely Loud" fragwürdig? Großartiges Kino mit großartigen Darstellern.

  11. #391
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    AW: Oscar 2012

    @hydr0x Es sind einfach ne Menge gestorben, hätte wohl zu lange gedauert.

    Nicht ärgern man hatte damals sogar "DeForest Kelley" vergessen.

    Diese sind seit Anfang Feb. verstorben:
    Erland Josephson (88) († 26. Februar)
    Jakuemon Nakamura (91) († 23. Februar)
    Kôji Kita (63) († 22. Februar)
    Akemi Shimizu (72) († 21. Februar)
    Yasuyuki Inoue (89) († 19. Februar)
    Atsuo Okunaka (81) († 17. Februar)
    Chikage Awashima (87) († 16. Februar)
    Elyse Knox (94) († 15. Februar)
    Lina Romay (57) († 15. Februar)
    Chieko Misaki (91) († 13. Februar)

  12. #392
    Am Ende
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    AW: Oscar 2012

    Zitat Zitat von DorianGrey Beitrag anzeigen
    Was diese Verleihung aber zu etwas besonderem gemacht hat, ausser Crystal natürlich, war, imO, der Auftritt des Cirque de Soleil. So kurz er auch war (da hätte ich gerne mehr gesehen), so beeindruckend war es, die Präzision der Artisten zu bestaunen. Im Vergleich zu den Showacts der letzten Jahre wurde diesmal echt etwas geboten.
    Das fand ich auch wahnsinnig gut! Nach dem Auftritt hab ich mir gleich Tickets für die "Michael Jackson The Immortal World Tour by Cirque du Soleil" gesichert.

  13. #393
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    AW: Oscar 2012

    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    ...

    Für mich wie so oft das schlimmste an den Oscars waren die beiden weiblichen Awards. Als Supporting Actress unterboten sich die Darstellerinnen mal wieder gegenseitig und am Ende gewinnt Oscar-typisch ne Afroamerikanerin die das Glück hatte in einer netten Rolle sich selbst spielen zu dürfen und deren bisheriges Werk und sicherlich auch zukünftiges Werk niemanden interessieren wird....
    Tja, jedem seine Meinung, aber gerade bzgl. der Performance von Octavia Spencer ist Deine Ansicht schon recht exklusiv. Es ist schlichtweg ein verdienter Preis einer überzeugenden Darbietung und alles andere als "oscar-typisch" - denn die Jurys bei den SAG-, BAFTA-Awards und den Globes haben es auch nicht anders gesehen. Man kann ja auch durchaus anderen den Preis eher gönnen oder eine andere Darbietung besser finden, aber "unterboten sich gegenseitig..."

  14. #394
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    AW: Oscar 2012

    Zitat Zitat von Kinta Beitrag anzeigen
    Ich meine best visual effects für Hugo WTF????
    Da habe ich "The Rise of the Planet of the Apes" auch viel weiter vorn gesehen. Nachvollziehen kann ich die Entscheidung bzgl. "Hugo" da auch nicht wirklich.

    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    Puh, ich weiß nicht was ich von diesem Jahr halten soll. Die Show war okay aber arm an Highlights. Die Verteilung der Awards fairer als oft zuvor.
    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    Die beiden Writing Awards gehen voll in Ordnung, ebenso Supporting Actor und Actor. Aber die restlichen großen Awards machen mich teilweise echt wütend
    Relativiert sich irgendwie, oder?

    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    Ich habe das Fincher Remake nicht gesehen, finde es aber fragwürdig ein Remake zu bevorzugen wenn im Bereich Editing z.B. die wirklich toll geschnittenen The Artist und Moneyball als Konkurrenz dastehen.
    Ob Remake oder nicht, ein Kriterium für oder gegen eine Auszeichnung sollte das nicht sein. Und da Du "The Girl with the Dragon Tattoo" nicht mal gesehen hast, kannst Du Dir diesbzgl. eigentlich kein Urteil erlauben. Auch wenn ich Dir Recht gebe, wenn Du sagst, "The Artist" hätte den Oscar vlt. eher verdient gehabt.

    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    Makeup finde ich eine Frechheit. Weder Albert Nobbs noch the Iron Lady sahen in irgendeiner Form überzeugend aus, von daher hätte hier Harry Potter einfach gewinnen müssen.
    Die Masken in "Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2" sind doch mehr oder weniger die selben, bzw. von der Qualität her nicht unbedingt viel anders, als in den Vorgängerteilen

    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    Directing war die Kategorie in der The Artist für mich den anderen nominierten unterlegen war. Es wäre vielleicht mal an der Zeit gewesen Allen nach über 30 Jahren wieder einen Oscar in dieser Kategorie zukommen zu lassen. Oder halt endlich mal Malick auszeichnen. Mit Michel Hazanavicius jemanden auszuzeichnen von dem die meisten nur einen Film gesehen haben ist fragwürdig.
    Inwiefern ist das fragwürdig? Es geht hier ja immerhin nicht um die Würdigung des Gesamtwerkes sondern um die Leistung des, lediglich, vergangenen Jahres.

    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    Für mich wie so oft das schlimmste an den Oscars waren die beiden weiblichen Awards. Als Supporting Actress unterboten sich die Darstellerinnen mal wieder gegenseitig und am Ende gewinnt Oscar-typisch[] ne Afroamerikanerin die das Glück hatte in einer netten Rolle sich selbst spielen zu dürfen und deren bisheriges Werk und sicherlich auch zukünftiges Werk niemanden interessieren wird.
    Eine gewagte These, wie ich finde. Du kennst Octavia Spencer persönlich? Oder woher meinst Du zu wissen, dass sie sich selbst gespielt hat?

    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    Eine erneut absolut nicht überzeugende Meryl Streep (hat sich eigentlich jemand mal die Rollen der letzten Jahre angeschaut, ihre Performance ist da total austauschbar, sie spielt immer ihre eigene Fantasieinterpretation statt die eigentliche Rolle) wird nicht nur unverdient nominiert sondern gewinnt auch noch.
    Auch eine Behauptung, mit der Du Dich, wie ich finde, weit aus dem Fenster lehnst. Von 'Fantasieinterpretation' kann man, imO, nur sprechen, wenn man die dargestellten Charaktere persönlich kennt oder gekannt hat. Am Beispiel Margaret Thatchers', den Unkenrufen zum Trotz, kann man, vermute ich mal, schon voraussetzen, dass sie sich mit der Person auseinandergesetzt hat. Von einer 'Fantasieinterpretation' ist da wohl eher kaum zu sprechen. Das gleiche gilt mehr oder weniger für ihre sämtliche Rollen der letzten Jahre. Da stellt sich mir die Frage, ob Du sie Dir überhaupt (wirklich) angeschaut hast.

    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    Genervt hat mich hier vielmehr] ...[ Extremeley Loud... gleich zwei sehr fragwürdige Vertreter zu finden sind.
    Was an dem Film veranlasst Dich, von dessen Nominierung genervt zu sein?

  15. #395
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    AW: Oscar 2012

    Zitat Zitat von Irina Spalko Beitrag anzeigen
    Das ist doch keine Leistung
    Stimmt.



    Zitat Zitat von hydrox
    Genervt hat mich hier vielmehr die Liste der Nominierten auf der mit War Horse und Extremeley Loud... gleich zwei sehr fragwürdige Vertreter zu finden sind.
    Was macht denn "War Horse" für Dich fragwürdig?

  16. #396
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    AW: Oscar 2012

    Negativ aufgefallen ist mir, im Vorfeld der eigentlichen Verleihung, die Red Carpet-Show. Und zwar sowohl die von Pro7, als auch die der ABC News. Alles in allem ziemlich uninteressant. In den vergangenen Jahren war es kaum besser, klar, aber dieses Jahr ist es mir besonders aufgefallen. Pro7 könnte sich die eigene Red Carpet-Show mit Gätjen & Co. eigentlich sparen und direkt den Kollegen des amerik. Fernsehens das Feld überlassen. Ausschliesslich die Verleihung zu zeigen, würde, imO, auch schon reichen. Die Pre-Show könnte dann von ABC oder wem auch immer übernommen werden.

    Positiv hingegen, ist mir auch Sandra Bullock's Auftritt in Erinnerung geblieben. Mir hat's gefallen, dass sie auf der Bühne, wenn auch nur kurz, dt. gesprochen hat. Überhaupt hat mir ihre Auftritt mit am Besten gefallen.

  17. #397
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    AW: Oscar 2012

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Was macht denn "War Horse" für Dich fragwürdig?
    Also "War Horse" hab ich mir vorher auch noch angeschaut ... hätt' ich es mal lieber gelassen. Meistens habe ich ja andere Ansichten als die, die ich auf SpOn so lese, aber das hier trifft es ausnahmsweise mal:

    http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,815147,00.html

    Ich zitier mal daraus:
    Zitat Zitat von SpOn
    Sicher, schon die Vorlage richtete sich an ein heranwachsendes Publikum, aber so viel Pathos und zugleich so viel penetrante Schlichtheit waren bei Spielberg lange nicht gesehen.
    ...
    Auch wenn sich in der Nacherzählung bereits das immense Kitschpotential des Films erahnen lässt, so ist doch verblüffend - oder erschreckend -, wie konsequent "War Horse" dieses auch ausnutzt. Alle Menschen werden zwar nicht Brüder, aber doch zumindest Pferdenarren, sobald sie Joey begegnen. Fury, Black Beauty und Jolly Jumper wirken wie Laien gegen den tollen Hengst, der nicht nur Menschen den Lebenssinn zurückgibt, sondern auch Solidarität mit gepeinigten Artgenossen übt.
    ...
    Ich hab irgendwann nur noch gelangweilt im Sessel gehockt - Pferdenarr bin ich ohnehin nicht, aber das hat mich nicht daran gehindert, von Seabiscuit gut unterhalten worden zu sein. Bei "War Horse" hingegen war es mir letztlich absolut unverständlich, wie der zu Nominierungen gekommen ist. Da hätte selbst "Hook" höher gehandelt werden dürfen

  18. #398
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    AW: Oscar 2012

    Überrascht wurde ich von der Auszeichnung für Laurel & Hardy. Ein nettes Wiedersehen......


  19. #399
    Editor
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    AW: Oscar 2012

    Bin ich eigentlich der Einzige der findet das es endlich mal eine Oscar Kategorie für "Best Stunt Coordination" geben sollte?
    Kann echt nicht verstehen das dieser wie ich finde sehr wichtige und traditionsreiche Filmbestandteil nie dazu gehörte, ganz im Gegensatz zu Sound Mixing/Editing.

    Gebt den Stunt Coordinatoren endlich ihre Oscars! Seit es den Film gibt, gibt es schließlich auch Stunts.

  20. #400
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    AW: Oscar 2012

    Es könnte auch mal ein Best Remake Oskar geben.
    Aber das auch mal die Stuntmen gewürdigt werden wäre okay, wäre besser bei der SPIKE Verleihung aufgehoben.
    Die Academy interessieren sich mehr für das gesprochene Wort, als für Action.

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