Cinefacts

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  1. #441
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von NegCon Beitrag anzeigen
    ...wobei der Tod von Kirk in der alten Zeitlinie auch doof inszeniert war. :P
    Das war der größte Murks aller Zeiten. Sollte noch im Nachhinein mit vielen Stockschlägen für die Verantwortlichen belohnt werden.

  2. #442
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von C4rter Beitrag anzeigen
    Wobei der Tod von Spock in der Originalreihe doch schon entgültiger geplant war und die Auferstehung durch den Dritten Teil aus der Not und dem Fanprotest gebohren wurde. Als Schockeffekt der dann auch einen weiteren Film füllen soll und er ja sowieso wieder aufersteht war damals nicht gedacht worden, erst später dann.

    Dazu ein Quote:
    Leonard Nimoy only reprised his role as Spock because the character's death was intended to be irrevocable. Negative test audience reaction to Spock's death led to significant revisions of the ending over Meyer's objections.
    Yeah, hast ja recht. War auch schlecht formuliert. "Schockeffekt" im weiteren Verlauf der Reihe, bei der einer der großen Sympathiepunkte eben die Beziehung dieser BEIDEN Charaktere war und in Teil 3 so, auch wenn der Rest unterhaltsam war, ein brabbelndes Häufchen Unfertigkeit als Spock verkauft hat, bevor erst im Streifen danach der Gute wieder auf seinem Posten war.
    Nachdem man sich nun damit abgefunden hat, nicht plötzlich einen Teil aus der Kirk/Spock-Rechnung zu entfernen, finde ich halt die schön vorbereitete Art und Weise der Verarbeitung innerhalb von "Into Darkness" mindestens genauso gut. Um mich mal vorsichtig auszudrücken.

    Zitat Zitat von BlackCatHunter Beitrag anzeigen
    Tja, der Kirk ist kein Kind von Traurigkeit. In den fünf Jahren der großen Reise gibt's genug Gelegenheiten, und die wird er auch bestimmt nutzen. Alter Haudegen, auch so ein Grund, warum Kirk besser als "Earl Grey" Picard ist. Wobei ich mich gestern schon gefragt habe, ob und wann Picard auftauchen wird. Als kleiner Junge kann das schon sein. Und dann gibt es irgendeine Situation, und der wächst zum totalen Badass heran. Das wäre mal richtig klasse.

    Es ist ja auch nicht unbedingt gesagt, daß es so kommen muß, wie in der alten Zeitlinie. Das ist das Schöne daran - bekannte Versatzstücke können problemlos in sich umgekrempelt werden.
    Für die "stabile" Beziehungskiste - und für die Frauen - gibt es ja auch zunächst Spock und Uhura.
    Fuck. Picard war ein verdammter Draufgänger während seiner jüngeren Jahre. Er hat nicht umsonst ein künstliches Herz, verschiedenste Verletzungen und mindestens (gefühlte) drei Frauen pro Staffel, mit denen er früher eine Beziehung hatte.

    Picard ist weniger "Earl Grey" Kirk, sondern viel mehr Kirk, der sich, nachdem er sich durch all die Katzen- und Orion-Frauen gebummst hat, zumindest etwas die Hörner abgestutzt hat und ruhiger geworden ist. Und zwischendurch mal ein Buch liest, wenn er gerade mit seinen Frauenbekanntschaften fertig ist.

  3. #443
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Ich möchte endlich wieder eine TV Serie haben! Mit heutigem CGI kann man so viel machen und das Reboot Universum bietet so viele tolle Möglichkeiten!

  4. #444
    Kino MaxXimal
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Matti Beitrag anzeigen
    Für mich hat Abrahams hier einen sehr guten Mittelweg gefunden
    Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)-vader_abraham.jpg

  5. #445
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Gerade gesichtet und für gut befunden. Das 3D war in vielen Szenen grandios! Die Szene wo der Speer in die Linse fliegt, da ging ein Raunen durch das Kino, und etliche Laute sind zusammen gezuckt ^^

    Ein echter WTF-Moment war, als am Ende des Films das andere Schiff durch die Wolken fällt und in die Stadt stürzt...wow, ich war dermaßen beeindruckt.

    Cumberpatch als Gegenspieler war so ziemlich einer der geilsten Bösewichter ever.

    Was mir nicht gefallen hat, war

    - der Máschinenraum der Enterprise
    - die Geschichte mit Scotty (fliegt mal eben im Pulk mit in die Geheime Basis und keiner kriegt mit das er auf dem Schiff ist, und er setzt das Ding außer Gefecht....gähn)
    - weiß nicht was ich von der Geschichte mit Kirks Tod am Ende halten soll in Anspielung auf den Originalfilm
    - wo zum Geier kam der Tribble her

  6. #446
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Fuck. Picard war ein verdammter Draufgänger während seiner jüngeren Jahre. Er hat nicht umsonst ein künstliches Herz, verschiedenste Verletzungen und mindestens (gefühlte) drei Frauen pro Staffel, mit denen er früher eine Beziehung hatte.

    Picard ist weniger "Earl Grey" Kirk, sondern viel mehr Kirk, der sich, nachdem er sich durch all die Katzen- und Orion-Frauen gebummst hat, zumindest etwas die Hörner abgestutzt hat und ruhiger geworden ist. Und zwischendurch mal ein Buch liest, wenn er gerade mit seinen Frauenbekanntschaften fertig ist.
    Wie gut, daß ich mich jetzt nicht so sehr damit beschäftigt habe. Ich weiß nur, daß es in der (TV-)NG viel "Geschwafel" anstatt "Handeln" gab, egal ob impulsiv, instinktiv oder mit Bedacht. Nicht immer, aber immer öfter. Daß der junge Picard ein großer Draufgänger war, mag ja sein, bloß hat man davon nicht viel gesehen, weil es kein jugendlicher Picard war, den man uns präsentiert hat (Super-Idee für eine mögliche Serie...)...Die wenigen "Badass"-Momente wirkten irgendwie immer eher unfreiwillig komisch, weil es so aufgesetzt daherkam. Liegt aber wohl an der für mich immer schwierigen Stocksteiffigkeit der NG, und daß es rein von Patrick Stewart her nicht so ganz passen mag.
    Aber du weißt doch auch - ein megagroßer Trek-Mann bin ich sowieso nicht. Rudimentär weiß ich da bescheid, und habe vieles gesehen, ein paar Bücher gelesen. die Filme sind alle da, ein wenig Voyager und Enterprise. That's it. Ist nur so: Kirk ist und bleibt für mich DER Captain. Und seine Crew die Beste. Die neuen Versionen in den Filmen finde ich großartig.
    Hoffentlich kommt es da nicht wieder zu einer unnötigen Grundsatzdiskussion... Kann ja jeder sehen, wie er will.

  7. #447
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von BlackCatHunter Beitrag anzeigen
    Das war der größte Murks aller Zeiten. Sollte noch im Nachhinein mit vielen Stockschlägen für die Verantwortlichen belohnt werden.
    Ich hätte mir für den (Original- )Kirk eigentlich einen ähnlichen Abgang gewünscht, wie den den sein Vater in der alternativen Zeitlinie hatte. Mit der alten Enterprise irgendwas gefährliches rammen um ein letztes Mal das Universum oder zumindest die flüchtende Crew zu retten. Stattdessen musste er für Picard die Karre aus dem Dreck ziehen, weil der seine Probleme nicht alleine lösen kann und zum Dank wird er auch noch auf einen einsamen Planeten verscharrt. Zumindest kam es irgendwie so rüber.

    Zitat Zitat von BlackCatHunter Beitrag anzeigen
    Tja, der Kirk ist kein Kind von Traurigkeit. In den fünf Jahren der großen Reise gibt's genug Gelegenheiten, und die wird er auch bestimmt nutzen. Alter Haudegen, auch so ein Grund, warum Kirk besser als "Earl Grey" Picard ist. Wobei ich mich gestern schon gefragt habe, ob und wann Picard auftauchen wird. Als kleiner Junge kann das schon sein. Und dann gibt es irgendeine Situation, und der wächst zum totalen Badass heran. Das wäre mal richtig klasse.
    Also das Image, dass Kirk alles rammelt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, finde ich generell etwas übertrieben. So extrem war es in TOS dann doch wieder nicht.

    Picard wird in den neuen Filmen kaum auftauchen, da er erst ca. 45 Jahre nach Star Trek into Darkness geboren wird... falls das in der neuen Zeitlinie überhaupt passiert.

    Zitat Zitat von BlackCatHunter Beitrag anzeigen
    Es ist ja auch nicht unbedingt gesagt, daß es so kommen muß, wie in der alten Zeitlinie. Das ist das Schöne daran - bekannte Versatzstücke können problemlos in sich umgekrempelt werden.
    Für die "stabile" Beziehungskiste - und für die Frauen - gibt es ja auch zunächst Spock und Uhura.
    Es hat sich ja schon was verändert. Carol Marcus war während der ursprünglichen 5-Jahres-Mission nicht auf der Enterprise und die Beziehung zwischen ihr und Kirk ging in die Brüche, weil er sich ständig irgendwo im Weltraum herumgetrieben hat (meine zumindest, dass das in ST2 kurz erwähnt wurde)... evtl. sogar aufgrund der 5-Jahres-Mission. In der neuen Zeitlinie sind die Voraussetzung deutlich günstiger, dass sie langfristig zusammenbleiben. Ich denke schon, dass man im dritten Film durchaus Kirks und Marcus Beziehung in die Story einflechten will, ansonsten wäre ihre Versetzung auf die Enterprise am Ende von STiD ja total unnötig gewesen.
    Geändert von NegCon (09.05.13 um 23:03:57 Uhr)

  8. #448
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Im Grunde hat J.J.Abrams in seiner Fortsetzung alles richtig gemacht. Technisch, sowohl was Optik als auch Story (zumindest zu 98%) angeht, einwandfrei. Die Darsteller haben ohne Ausnahme eine klasse Leistung gezeigt.
    Und doch hat "Star Trek Into Darkness" irgendwie der Drive des Vorgängers gefehlt. Zwischendurch gab's, imO, die eine oder andere Länge und mir erschien zumindest ein Detail innerhalb des Plots nicht ganz schlüssig. So habe ich mich zum einen gefragt, worin den nun genau die Massnahme begründet lag, mit der der alte Spock, bzw. er und seine Crew, seinerzeit Khan besiegt und die er an sein jüngeres Ich verraten hat. Im Endeffekt hat Spock, der Jüngere, Khan doch lediglich, a.G. einer kleinen Finte, mitsamt dem Schiff in die Luft gejagt.
    Zum anderen habe ich mich schon gewundert, das Scotty innerhalb kürzester Zeit von der Erde zum Saturn fliegen und sich relativ unbemerkt in eine fremde Raumstation schleichen kann.
    Davon abgesehen ist "Star Trek Into Darkness" jedoch top Unterhaltung, ohne wenn und aber.

    9/10
    Geändert von DorianGrey (10.05.13 um 01:28:50 Uhr)

  9. #449
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Ich komme gerade aus dem Kino...

    Der erste neue Star Trek hatte mich begeistert und bei ihm bekomme ich immer noch feuchte Augen.

    Jetzt beim zweiten Film "Into Darkness" überwiegt die Enttäuschung.
    Von der Magie des ersten ist nichts übriggeblieben.

    Schon das 3D ist schlecht umgesetzt. Beim Dreh wird kaum auf die Besonderheiten eines 3D Films eingegangen. Es gibt ein paar Pop Outs und Trümmer, die einem entgegenfliegen. Aber schnelle Schnitte sind Gift für 3D und zügige seitliche Kameraschwenks ruckeln im Kino und zusammen mit 3D ist gar nichts mehr zu erkennen.

    Wer den Film sehen will, sollte die 2D Fassung wählen!!

    Die in die Story eingeflochtenen Witze klingen alle sehr bemüht, oft aber deplaziert. Beziehungsgespräche während eines kritischen Einsatzes finde ich nicht witzig - nur störend.

    Die von J.J. so geliebten Lensflares gibt's auch, diesmal aber nicht ganz so viele.

    Zusätzlich gab's in meiner Vorstellung einige ärgerliche Tonfehler. Bei Dialogszenen wurden die Stimmen plötzlich extrem leise, das Gespräch war kaum zu versehen.

    Alles in allem eine optische Materialschlacht mit schwachen Dialogen und einer Geschichte, die mich - anders als im ersten Film - nicht begeisterte. Nach über zwei Stunden war dann endlich Game Over.

  10. #450
    computer...end program
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Kritiker1976 Beitrag anzeigen
    Eines vor weg der Film wurde von der Machart gedreht wie ein 2D Film.
    Hektische verwackelte Kamera Fahrten und das Spielen mit der Unschärfe in einigen Action Szenen!
    Das hat in meinen Augen Augen das 3D völlig überflüssig gemacht.
    Allein in den letzten Action Szenen hat es mich tierisch aufgeregt das man mit dem Schärfe Regler rum gespielt hat was einige 3D Effekte richtig zu nichte gemacht hat.
    Der Film hätte völlig anders gedreht werden müssen und nicht so wie Expendables 2 der in 3D auch nicht funktionieren würde ! Ich denke mal das Abrams mit seinem 3D Versuch übers Ziel zu weit hinaus geschossen ist.
    Du bringst es auf den Punkt. Das sehe ich genauso.

  11. #451
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Das wusste man aber bereits vorher. Selber schuld, wer die 3D-Version schaut und dafür auch noch 'nen Aufschlag bezahlt.

  12. #452
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Zombian Beitrag anzeigen
    Das wusste man aber bereits vorher. Selber schuld, wer die 3D-Version schaut und dafür auch noch 'nen Aufschlag bezahlt.
    Im Vergleich zu Iron Man 3 war das 3D bei Star Trek aber um Welten besser und hat deutlich mehr Spass gemacht.

  13. #453
    Sunny Lax Fanboy
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von stumacher Beitrag anzeigen
    Im Vergleich zu Iron Man 3 war das 3D bei Star Trek aber um Welten besser und hat deutlich mehr Spass gemacht.
    So sehe ich das auch. Das 3D war insgesamt sehr gut, auch wenn in vielen Szenen die Wackel-Kamera echt genervt hat.

  14. #454
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zum Herrentag habe ich mich doch dazu hinreißen lassen mir die 3D Version anzusehen.

    Gleich vorweg: Ich gab dem Film bei imdb hinterher direkt 2/10 Sternen, da ich mich von dem miesen Drehbuch voller Logiklöcher und 08/15 Dialogen, die einem Online-Dialoggenerator entsprungen zu sein scheinen, verarscht fühle.

    Der Film strotzt nur so vor Unrealismus und Logikproblemen. Beispiele:

    - Die Verfolgungszene durch den Urwald mit dem Sprung von der Klippe und anschließendem Tauchgang: Wie zum Teufel konnten die Zwei mit Puls auf 180 ohne Sauerstoffgerät direkt so tief zur Enterprise runtertauchen? Das ist völlig unmöglich, sah aber natürlich gut aus.

    - Wie konnte der Admiral eine Raumdock hinter dem Jupiter verstecken und im Geheimen ein derart großes Kriegs-Raumschiff bauen lassen? Für so ein Bauvorhaben braucht es viele tausend Mitarbeiter und massiven Planungsaufwand. Von den Kosten ganz abgesehen und das die Sternenflotte sonst keinerlei reine Kriegsschiffe besitzt. -> Lässt sich nicht geheim halten.

    - Wie konnte der Admiral diese Söldnercrew zusammentrommeln, die ohne Rücksicht auf Verluste einen Mord an der gesamten Enterprise-Crew begehen würde?

    - Wie konnte der Admiral einfach mal so mit dem Kriegsschiff losfliegen (ohne das es jemand merkt) und mit dem inoffiziellen Schiff auf Khan-Jagd gehen?

    - Wie ist Scotty verdammt noch mal auf das Kriegsschiff gelangt und konnte sich einfach unbemerkt zwischen die ankommenden Shuttles einreihen? Hat der Admiral mit seinen Söldnern keine Sensoren, oder sind die völlig blöd?

    - Ist die Sternenflotte = Föderation im alternativen Universum? Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, die Gesellschaft wäre eine astreine Militärdiktatur, wo es keinerlei parlamentarische Kontrolle des Militärs gibt. Außerdem: Wo ist die Trennung zwischen Militär und Polizei im Falle des Anschlags auf das Archiv?

    - In London wird ein Anschlag verübt, die Sternenflotte angegriffen. Wieso entscheidet die Sternenflotte wie mit dem Fall umgegangen wird? Es gibt zumindest in DS9 einen gewählten Präsidenten der Föderation. Die Rechtstaatlichkeit ist ein Witz im neuen Star Trek Universum.

    - Was sollen diese dämlichen riesigen faschistoiden Militärmützen, die auch in Nordkorea getragen werden würden? Oberpeinlich! Sowieso ist mir alles viel zu sehr durchmilitarisiert. Die Sternenflotte war immer in Diensträngen strukturiert. Aber dieses Militärgehabe finde ich widerlich. Wo ist die positive Gesellschaftsvision? Wo die Politik? Hier kann die Sternenflotte wohl alles diktieren.

    - Der Flug im Raumanzug durch den Trümmerhaufen war natürlich spannend, aber auch unrealistisch. Khan kollidiert mit einem Trümmerteil, kommt aber wieder auf Fahrt? Der Mann kann sich zwar sehr schnell erholen, die Technik aber nicht. Aber auch seine ganze Ausstattung war noch Tiptop. Aber auch, dass die vielen kleinen Bruchstücke so gut wie keine Schäden verursacht haben war unrealistisch. Die Regie wollte wohl einfach einen weiteren Actionmoment einbauen.

    - Der Sprung von Spock von einer schwebenden Plattform zu nächsten, hinter Khan her: Das waren gut und gerne 10-20 Meter? Wie will der Mann das schaffen?

    - Warum meldet sich der alte Spock per Video? Der Vulkanier hatte im Prinzip nichts zu erzählen. Man wollte wohl einen Cameo einbauen, ist dann aber wohl an einer sinnvollen Idee gescheitert.

    - Die Enterprise ist das einzige Schiff in Sektor 001, der das Schiff von Khan aufhalten kann? Es stürzt einfach so auf San Franciso ab, weil dem Khan danach beliebt. Der Mann kann sowieso in dem Orbit machen was er will und die Enterprise beschießen usw. usf.

    - Die sicherlich vielen zivilen Opfer interessieren keine Sau. Am Ende gibts eine Militärrede von Capt. Kirk vor grau Uniformierten in besagten Faschomützen, der eine gesellschaftspolitische Rede hält. Den moralischen Einschlag, Philosophische Gedanken, Erörterungen gesellschaftlicher Probleme erwartet man von Star Trek. Hier wirkte es aber nur sehr unglauwürdig, da es wieder mal nur unter Militärs stattfindet.

    - Warum wird Khan am Schluss wieder in Kryostase versetzt: Warum wird dem Mann nicht der Prozess vor Gericht gemacht? Wieder ein Fall von Militärdiktatur und fehlender Rechtstaatlichkeit. Welchen Zweck verfolgt man mit dem erneuten Einfrieren?


    Ich hätte noch einige weitere Logikprobleme, habe aber auch nicht den ganzen Tag Zeit. Deswegen mache ich hier Schluss.

    Es passt für meinen Geschmack halt hinten und vorne nicht. Die gefühlt bereits 100.000x durchgekaute Freundschaft zwischen Kirk und Spock hat mich nur gelangweilt. Bei den Problemen Logik vs. Emotion dreht man sich auch nur im Kreis und vor allem im eigenen Saft. Alles wie gesagt schon x-mal gesehen.

    Die zwischenmenschlichen Dialoge haben keine neuen Erkenntnisse gebracht, Spock ist Paragraphenreiter und bei dem Dialog Admiral vs. Admiralstocher ("wenn Du sie tötest, musst Du auch mich töten") bin ich beinahe vor Lachen vom Sessel gefallen.


    Das Star Trek was ich immer so toll fand ist tot. Übriggeblieben ist Ballermannkino für die Anspruchslosen. Science-Fiction auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner um möglichst schnell von Schlägerei zu Schießerei zu kommen.

  15. #455
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Plotholes? Oha, da werden gleich die Lindelof-Zerfetzer wieder zur Stelle sein.

  16. #456
    computer...end program
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Zombian Beitrag anzeigen
    Das wusste man aber bereits vorher. Selber schuld, wer die 3D-Version schaut und dafür auch noch 'nen Aufschlag bezahlt.
    Ich gehöre nicht zu denen, die sich vor dem Kinobesuch sämtliches MakingOf- und Interview-Material reinzieht, um dann im Kino zu prüfen, ob Szenen weggelassen worden sind oder Details aus Technik-Reviews zutreffen.

  17. #457
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Plotholes? Oha, da werden gleich die Lindelof-Zerfetzer wieder zur Stelle sein.
    Ich bin regelrecht entsetzt von dem Mist der mir da untergejubelt wurde.

  18. #458
    Kino MaxXimal
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Jamask Beitrag anzeigen
    Zum Herrentag habe ich mich doch dazu hinreißen lassen mir die 3D Version anzusehen.

    Gleich vorweg: Ich gab dem Film bei imdb hinterher direkt 2/10 Sternen, da ich mich von dem miesen Drehbuch voller Logiklöcher und 08/15 Dialogen, die einem Online-Dialoggenerator entsprungen zu sein scheinen, verarscht fühle.

    Der Film strotzt nur so vor Unrealismus und Logikproblemen. Beispiele:
    Ich stimme Dir in fast allen Punkten zu, sehe aber die Wertung nicht so krass, da der Film trotzdem gut unterhalten hat.
    Dennoch ist vieles einfach nicht mehr Star Trek.
    Was das Tauchen angeht, da glaube ich, dass die beiden Bond-mäßige Minisauerstoffgeräte abgelegt hatten, als sie wieder auf der Enterprise waren. Ich werde das nochmal genau checken.

    Ansonsten sind die Naziuniformen das, was mich, wie in meinem gestrigen Post bereits erwähnt, am meisten gestört hat.
    Militaristische Paralleluniversen hat man in Star Trek ja schon oft gesehen.
    Jetzt ist es aber die gegebene Realität..leider.
    Gene Roddenberry würde sich im Grabe rumdrehen, wenn er das wüsste.
    Ich schlage vor, der alte Spock macht nochmal einen Zeitsprung in die Zukunft, rettet der romunalischen Heimatplaneten doch noch, so dass kein Wurmloch entsteht, Nero keinen Grund hat die Vergangenheit zu ändern und Khan gefälligst wieder mit seiner Botany Bay durchs Weltall schippert, um dann auf die Enterprise zu treffen.

  19. #459
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    In dem letzten Tron Film gab es klasse 3D Effekte die wirklich sehr gut waren.
    Dort hatte ich auch Schwindelgefühle wenn es in große Höhen ging was bei Star Trek leider alles verpuffte.
    Ich bleib dabei einen 2D Action Film kann man nicht in 3D umwandeln das passt einfach nicht.

  20. #460
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Hat eigentlich Leonard Nimoy wieder einen Kurzauftritt?

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