Cinefacts

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  1. #461
    O'zapft is!
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Hat eigentlich Leonard Nimoy wieder einen Kurzauftritt?
    Ja

  2. #462
    Zombian
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von morlock Beitrag anzeigen
    Ich gehöre nicht zu denen, die sich vor dem Kinobesuch sämtliches MakingOf- und Interview-Material reinzieht, um dann im Kino zu prüfen, ob Szenen weggelassen worden sind oder Details aus Technik-Reviews zutreffen.
    Ich auch nicht. Ich gucke ja nicht mal Trailer. Aber das wurde hier doch thematisiert weiter vorne im Thread.
    Ansonsten isses halt Pech.
    Generell gilt: Avoid 3D!

  3. #463
    Let's rock!
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Hat eigentlich Leonard Nimoy wieder einen Kurzauftritt?
    Nein, aber William "Ich komme überall rein" Shatner.

  4. #464
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Double-X Beitrag anzeigen
    Ansonsten sind die Naziuniformen das, was mich, wie in meinem gestrigen Post bereits erwähnt, am meisten gestört hat.
    Militaristische Paralleluniversen hat man in Star Trek ja schon oft gesehen.
    Jetzt ist es aber die gegebene Realität..leider.
    Gene Roddenberry würde sich im Grabe rumdrehen, wenn er das wüsste.
    Die alternative Realität (auch wenn sie mir nicht gefällt) sehe ich nicht als Ursache für den permanenten Militarismus, sondern die geistige Verknappung von Gesellschaftszusammenhängen durch die Drehbuchautoren. Und genau das ist aus meiner Sicht gerade bei Star Trek fatal.

    Star Trek hatte es sich in den Serien nie so einfach gemacht. Die Serien standen für komplexe Science-Fiction die meistens den komplizierten Erklärungsweg gegangen ist und Politik und Gesellschaft inkl. der moralisch/ ethischen Grundfragen gesucht und debattiert hat.

    Die Autoren scheitern in den Reboots daran, dass Paramount einen Actionfilm verlangt und deswegen, bedingt durch die zwei Stunden Laufzeit, das Fleisch und die Seele der Gesamtintention von Star Trek auf der Strecke bleibt. Heraus gekommen ist eine fatale Verkürzung der Föderation auf den militärischen Arm der Sternenflotte. Katalysator für diesen Eindruck ist das furchtbare Auftreten in den grauen Kim-Yong-Un-Gedächtnisuniformen.

    Die 2/10 habe ich deswegen gegeben, weil dieser Film sowohl als Film mit seinem Drehbuch funktionieren muss als eben auch als Star Trek-Fortführung. Und da versagt er aus meiner Sicht total.

  5. #465
    computer...end program
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Zombian Beitrag anzeigen
    Ich auch nicht. Ich gucke ja nicht mal Trailer. Aber das wurde hier doch thematisiert weiter vorne im Thread.
    Ich habe vor der Erstsichtung nicht nur die Trailer, sondern auch diesen Thread gemieden. Wenn, dann diskutiere ich nach dem Film, nicht schon vorher.

  6. #466
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Was stören sich alle an den "Fascho-Mützen" oder "Fascho-Uniformen"?!?

    Zu den Meckerpunkten von Jamask: Atemgedöns wird abgenommen nach dem SChwimmzug, das Kriegsraumschiff ist aus einem geheimen Hangar, Scotty kam mit der restlichen Besatzung zeitgleich an, der Anzug von Harrison war eben nicht so sehr beschädigt, als Vulkanier kann der das schon und jau, bei dem Terror-Attentat hätte man natürlich direkt noch zwanzig Minuten lang das Bergen von Leichen und ähnliches zeigen müssen, hätte sicherlich die Geschichte an dieser Stelle nicht total aufgehalten.
    2 von 10? Yeah, right!

    Und "Militärdikatur"? Nur weil es ETWAS militärischer zugeht, ist das noch lange keine Diktatur. Und es kann ja gut sein, dass irgendwo irgendein Präsi sich gefragt hat, wie man vorgeht. Das Kirk und Co. das Attentat nachforschen liegt daran , dass sie eben vom Admiral einen Geheimauftrag bekommen, welcher auch erst nach dem Start der Enterprise genannt wird und generell sogar ganz andere Gründe hatte, wie sich eben später herausstellt. Kann es sein, dass du von Sekunde 1 an schon keinen Bock auf den Streifen hattest? Denn vieles was du aufführst sind keine Probleme des eigentlichen Films, sondern Kleinigkeiten, an denen man sich, wie hier gezeigt wurde, wunderbar aufhängen kann, wenn man eh mit dem Gesamtkonzept (siehe die übertriebene "Militärdiktatur") nichts anfangen kann. Ist ja ok, aber da gibt es sicherlich wesentlich größere und fundamentalere Probleme als die auf dieser Liste aufgeführten Punkte.

  7. #467
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    das Kriegsraumschiff ist aus einem geheimen Hangar, Scotty kam mit der restlichen Besatzung zeitgleich an,
    2 von 10? Yeah, right!
    Na, komm. Es ist zwar ein Nitpick, aber bei einer so streng geheimen Sache wie der Vengeance wäre ich als Sektion-31-Mensch dreifach vorsichtig, wer sich da außerplanmäßig meinem Raumdock nähert. Und selbst wenn Scotty da zufällig zum richtigen Zeitpunkt ankommt: haben die da keine ID-Codes, oder wie ist das? Ist einfach eine etwas zu bequeme Sicherheitslücke und ziemlich klares hand-waving auf Seiten des Drehbuchs damit Scotty an Bord sein kann.

    Macht das ganze jetzt nicht signifikant schlechter, aber der Gedanke kam mir während des Films schon. ^^

  8. #468
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Als alter Star Trek Fan habe ich natürlich Bock auf den Film gehabt, war aber skeptisch nach den Kritiken. Am Ende wurde es noch schlimmer als ich gelesen habe. Rebootfilm #1 hatte mir hingegen damals ganz gut gefallen.

    Ich finde, dass viele meiner angebrachten Punkte keine Kleinigkeiten sind.

    Der unrealistische Tauchvorgang: geschenkt.
    Wie ist Scotty auf das Schiff gelangt: Da kann man sich schon irgendwas zusammenkonstruieren. Für das Funktionieren des Films irrelevant.
    Spock springt 20m in die Tiefe, ohne sich zu verletzen: Im Prinzip auch wurscht.

    In der Menge erzeugen die vielen kleinen ungereimtheiten aber den Eindruck eines schlampigen Actiondrehbuchs, was einfach ärgerlich ist.

    Ich habe durchaus verstanden, dass das Kriegsschiff aus einem "Geheimhangar" stammte. Ich halte es nur für absolut unrealistisch, dass so etwas möglich ist (Kosten, Personal, Ressourcen, politische Kontrolle).

    Den Kern meiner Kritik betrifft aber die gesamte Schlichtheit des präsentierten Universums. Wo ist der typische Star Trek-Charakter geblieben? Wo ist die "bessere Zukunft" geblieben? Wie viel Macht hat das Militär? Kann die Admiralität tun und lassen was sie will? Welche Gesellschaft wird hier dargestellt? Ist der Star Trek Reboot eine light Version das Starship Troopers Universums? [Wird mir bei nächster Gelegenheit hier um die Ohren gehauen, da bin ich mir sicher. ]

    Zu meinem Problem mit der Gesampräsentation der Star Trek-Welt und dem Militarismus kommen aber noch teils wirklich abgedroschene Dialoge und die mind. tausend mal durchgespielten Aspekte der Männerfreundschaft Kirk-Spock, ohne dabei neue Akzente zu setzen.

    Die 2/10 sind extrem hart, da ich immerhin behaupten könnte, es wäre doch wenigstens ein solider Weltraumactionfilm, der wunderbar 2 Stunden unterhält. Hat er mich aber leider eben nicht. Teilweise habe ich mich während den Schlägereien sogar gelangweilt. Der Tod Kirks war ebenfalls nicht spannend, da absolut klar war, dass die Figur gerettet wird.


    Ich bin ja niemand der sich nicht auf neue Ideen einlassen kann und generell als frustrierter Fanboy alles schlecht redet. Wie gesagt, Reboot #1 war nicht so schlecht, und auch Into Darkness hatte seine Momente (z.B. Ausfall der Schwerkraft auf der Enterprise, die Diskussion zwischen Spock/ Kirk und dem Admiral in seinem Büro). Aber ich erwarte einfach mehr Geist und Substanz, bessere Dialoge und auch mal wirklich eigenständige neue Ideen (und nicht nur das Aufgreifen und Remixen jahrzehntealter Star Trek Motive).
    Geändert von Jamask (10.05.13 um 13:51:41 Uhr)

  9. #469
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Und "Militärdikatur"? Nur weil es ETWAS militärischer zugeht, ist das noch lange keine Diktatur.
    Genau dieser Punkt ist absolut unklar in den Filmen. Er lässt die Komplexität der Strukturen einfach außer Acht und beschränkt sich auf die militärische Perspektive, die den Eindruck einer Vormacht des militärischen Arms der Sternenflotte über die Föderation erweckt. Mir ist das zu wenig.

    Zu Scotty unbemerkt auf dem Raumschiff: Bei TNG hat die Technik automatisch gemeldet, dass ein Eindringling sich auf dem Schiff befindet.

  10. #470
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Double-X Beitrag anzeigen
    Was das Tauchen angeht, da glaube ich, dass die beiden Bond-mäßige Minisauerstoffgeräte abgelegt hatten, als sie wieder auf der Enterprise waren. Ich werde das nochmal genau checken.
    Du erinnerst dich richtig. Bei der Szene habe ich mich zuerst auch gefragt, wie das gehen soll, aber als die beiden wieder an Board der Enterprise waren, hat man in der Tat gesehen, dass sie so kleine Atemgeräte benutzt haben.

    Was ich mich allerdings frage ist, gab es beim Flug nach Kronos einen Zeitsprung im Handlungsablauf den ich nicht mitbekommen habe, oder waren die da wirklich etwas arg schnell dort? Kam im Film irgendwie so rüber, als ob die Enterprise nicht wirklich lang mit Warp unterwegs war.

  11. #471
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Mal so zum Thema "Intention" und "der klassische 'Star Trek'-Geist"

    Zitat Zitat von Jamask Beitrag anzeigen
    Als alter Star Trek Fan habe ich natürlich Bock auf den Film gehabt, war aber skeptisch nach den Kritiken. Am Ende wurde es noch schlimmer als ich gelesen habe. Rebootfilm #1 hatte mir hingegen damals ganz gut gefallen.

    Ich finde, dass viele meiner angebrachten Punkte keine Kleinigkeiten sind.
    ...
    Den Kern meiner Kritik betrifft aber die gesamte Schlichtheit des präsentierten Universums. Wo ist der typische Star Trek-Charakter geblieben? Wo ist die "bessere Zukunft" geblieben? Wie viel Macht hat das Militär? Kann die Admiralität tun und lassen was sie will? Welche Gesellschaft wird hier dargestellt? Ist der Star Trek Reboot eine light Version das Starship Troopers Universums? [Wird mir bei nächster Gelegenheit hier um die Ohren gehauen, da bin ich mir sicher. ]...
    Sag ich doch.

    Und trotz der gelungenen Einstiegssequenz sowie dem thematisierten Hauptpunkt Terrorismus ist IMMER NOCH die Frage, "wo denn da der alte Geist" hin ist? Hch... Der Beginn mit der jungen Rasse ist doch "Star Trek" pur, sogar mit anschließendne Diskussionen über die Richtigkeit des Handelns. Desweiteren wird das Thema Terrorismus hier wunderbar verarbeitet. Allein die fast komplett ohne Worte erfolgende Rekrutierung und Aussendung des Selbstmordattentäters, Kirks Wandeln von "Rache!" zu besonnenerer Handlungsweise, die Dualität, dass es innerhalb der Förderation die Anfänge für das Handeln von Khan gelegt wurden, ganz zu schweigen von der finalen Ansprache, die eben das Thema "Terrorismus" noch einmal wunderbar thematisch aufgreift und das bislang erfolgte Geschehen noch einmal in Perspektive rückt und zu EINER POSITIVEREN ZUKUNFT MIT POSITIVER ENTWICKLUNG hinleitet, wo eben NICHT die vorher vorkommenden Elemente wie "Rache & Co." die treibenden Motive sind. Wie heißt es im Film? (Bzw. in der Synchro, die ich noch nicht gesehen habe?) "In unserem Kern sind wir glücklicherweise nicht solche Menschen, sondern jene, die am Ende nicht Rache nehmen, sondern Gerechtigkeit wollen!" Was noch einmal im Finale unterstrichen wird durch die Tatsache, dass auch auf thematischer Ebene der Tod von Khan keine Lösung ist. Nicht nur wäre es als Tat falsch, sondern Kirk - DER GUTE - kann nur überleben, wenn Khan - DER BÖSE - eben NICHT stirbt. Wenn Spock eben NICHT Rache nimmt, etc. etc.

    Dahingehend ist das Ganze mit Sicherheit der Wink hin zu einer rosigeren Zukunft und Perspektive, wenn auch (natürlich) nicht so flower-powerig wie bei der 60s Serie. Von der Intention her im Bezug auf die Tatsache was sich verändert, wenn und wie man in Geschehnisse eingreift (humorvoll am Anfang, dramatischer im weiteren Verlauf), ist das Alles deutlich näher am Original als noch der Vorgänger und ein gelungener Spagat aus klassischer Mentalität und neuzeitlicher Herangehens- und Präsentationsweise.

    Zitat Zitat von Jamask Beitrag anzeigen
    Genau dieser Punkt ist absolut unklar in den Filmen. Er lässt die Komplexität der Strukturen einfach außer Acht und beschränkt sich auf die militärische Perspektive, die den Eindruck einer Vormacht des militärischen Arms der Sternenflotte über die Föderation erweckt. Mir ist das zu wenig.

    Zu Scotty unbemerkt auf dem Raumschiff: Bei TNG hat die Technik automatisch gemeldet, dass ein Eindringling sich auf dem Schiff befindet.
    "TNG" ist eben "später". Vielleicht wird ja genau wegen dieser Situation jene Regel eingeführt, die in "der nächsten Generation" für diese Meldepflicht sorgt?

    Ganz zu schweigen von dem Thema: "Forscher Vs. Militär", was im Film des Öfteren angesprochen und thematisiert wird. "We are explorers, not soldiers!" sagt doch sogar Scotty, bevor er aus freien Stücken seinen Posten verlässt, weil ihm die Richtung nicht gefällt, in welche sich die Angelegenheit bewegt. Auch im weiteren Verlauf bekommt Kirk ja eben den Auftrag Khan umzubringen, entscheidet sich dann aber dagegen und für eine humanere Lösung, was die gesamte Handlung überhaupt erst so sehr kompliziert. Final wird so ja eben das militärische, rohe, gewalttätige als "das Böse" entlarvt und in jedem sich gebenden Augenblick, etwa auch im bereits erwähnten Finale wo Spock eben ausdrücklich NICHT Khan töten soll, weil sonst das Leben von seinem Freund Kirk verwirkt wäre (auch im übertragenen Sinne). Etc. etc. Der Film stellt ja selber diese Fragen und beantwortet sie schließlich auf positive Art und Weise, ähnlich den Folge für Folge thematisierten Elementen der Fernsehserie.

  12. #472
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Der Film stellt ja selber diese Fragen und beantwortet sie schließlich auf positive Art und Weise, ähnlich den Folge für Folge thematisierten Elementen der Fernsehserie.
    Sehr schön geschrieben. Das gefällt mir. Denn dies sind alles die Punkte die für den Film sprechen und die ich in der Gesamreflexion noch stärker in den Mittelpunkt gerückt sehen wollte.

    Tatsächlich ist das Beharren Scottys auf seine Ideale und sein Gewissen mit konsequenter Kündigung eine schöne Szene. Nicht in vielen Actionfilmen hat eine der Hauptrollen die Eier aufgrund ihrer Ideale einfach nach Hause zu gehen.

    Das ist eindeutig auf der Habenseite des Films.

    Meine angeführten Kritikpunkte macht dies aber dennoch nicht wett. Zwischen den vielen Prügelszenen, Ballermomenten, Plotholes, Militäruniformen, ausgelutschten Remixes diverser Star Trek-Themen und teils dämlicher Dialoge sowie verunglückter Oneliner geht dies nämlich alles viel zu sehr unter.

    Grundsätzlich waren aber die Star Trek Filme nie die großen Philosophiefilme, sondern zwangsläufig deutlich mainstreamiger angelegt. Müssen sie auch sein, um nicht zum finanziellen Desaster zu werden. Die Kinofilme waren für mich immer schöner Bonus zu den gelungenen Serien. Sozusagen der Alterssitz ausgedienter Trek-Crews.

    Die neue Filmreihe kann nicht auf die unglaublich komplexen und vielfältigen Geschehnisse einer Serie von 176 Episoden zurückgreifen. In zwei Stunden ist das nicht aufzuholen. Aber vielleicht hätte mehr Sorgfalt beim Drehbuch, weniger Tempo, weniger Action, interessantere Dialoge und Charakterentwicklungen sowie eine angemessenere Kostümausstattung zu einem ausgewogeneren Film verholfen.

    Ob meine 2/10 Wertung nun der Weisheit letzter Schluss ist, werden die meisten hier sicherlich verneinen. Und ich weiß es auch nicht. Vielleicht sind es auch 5 oder 6 Sterne. Darüber muss ich noch mal reflektieren und vielleicht noch mal auf Blu-ray sehen. Mir hat der Film halt als Gesamtwerk bei der Erstsichtung nicht gefallen und nicht so gut wie überhaupt nicht funktioniert (bis auf die von Dir schön aufgeführten Punkte).

  13. #473
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von NegCon Beitrag anzeigen

    Was ich mich allerdings frage ist, gab es beim Flug nach Kronos einen Zeitsprung im Handlungsablauf den ich nicht mitbekommen habe, oder waren die da wirklich etwas arg schnell dort? Kam im Film irgendwie so rüber, als ob die Enterprise nicht wirklich lang mit Warp unterwegs war.
    Das Problem hatte der erste Film auch schon. Entweder dauert es mit Warp tatsächlich nur noch ein paar Minuten von der Erde nach Q'onos (oder nach Vulkan), oder man war beim Schnitt entweder unfähig oder nicht gewillt nen größeren Zeitraum zu suggerieren.

  14. #474
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Jamask Beitrag anzeigen

    Ob meine 2/10 Wertung nun der Weisheit letzter Schluss ist, werden die meisten hier sicherlich verneinen. Und ich weiß es auch nicht. Vielleicht sind es auch 5 oder 6 Sterne. Darüber muss ich noch mal reflektieren und vielleicht noch mal auf Blu-ray sehen. Mir hat der Film halt als Gesamtwerk bei der Erstsichtung nicht gefallen und nicht so gut wie überhaupt nicht funktioniert (bis auf die von Dir schön aufgeführten Punkte).
    Puh, also 2 von 10 sind ein echt hartes, hartes Brot und wohl ein wenig übertrieben. Selbst dem Witz von "Iron Man 3" über den ich ziemlich geschimpft habe, würde ich noch 'ne knappe 5 von 10 geben, weil ich mich zumindestens über das Vehikel, und wie es konsequent dieses und jenes ignoriert, amüsiert habe. Außerdem gab es einige ansprechende Effektsequenzen - und die hat der neue Trek ja auch zuhauf - und die sind wirklich schön geworden. Alleine dafür sollten, rein von der Qualität des Gebotenen schon mal vier Punkte drin sein.
    Ich denke, du wirst dich, wie du schon selbst ahnst, auf eine 5 bis 6 einpendeln. Denn, wenn wir ehrlich sind, so etwas wie 2 von 10 gibt man Filmen, die eigentlich schon gar nicht mehr als solche zu bezeichnen sind, und in absolut jeglichen Belangen rein gar nichts zu bieten haben. Einfach allerletzter Scheiß, nah am Exitus:-) Und das wirst du trotz aller, für dich sicherlich gültigen Kritikpunkte, ist ja deine Meinung, bestimmt auch so sehen.

    Im Übrigen: Was das Fokussieren auf eben den militärischen Arm der Sternenflotte angeht...ganz klar, passt doch zu Ton, Story und Zeitebene des Films, die eben in die Bresche von "Machtübernahme" und "Terror" springen. Ich will da nicht zu weit ausholen, aber es geht einigen Kommandeuren immer um DEN militärischen Vorteil mit allen Mitteln. Und es sind gefährliche Zeiten für die Menschen. Schließlich gibt es genügend Völker, die nicht gerade friedlich gesonnen sind und über Mittel verfügen, einen großen Krieg zu führen. Also wird hochgerüstet, für den Fall das die Diplomatie versagt. Und bestimmte Machthaber im Militär forcieren den ganzen Krempel sowieso. Nicht umsonst wird Peter Wellers Marcus so dargestellt wie im Film. Wer den größeren Knüppel (sprich Kampfschiffe) hat, besitzt gute Chancen, auch dick auszuteilen, und sich die Vormachtstellung zu sichern. Übrigens haben mich die Uniformen doch ein wenig an die imperialen Offiziere erinnert...gibng das noch wem so? da dachte ich nur..."Aha, da gibt der J. J. schon mal so ein wenig Ausblick auf die "Things to come"...

  15. #475
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    MEIN SENF:

    +Super Gegner ,Nero ist ein Furz dagegen.Gute Synchro.
    +Epische Action+tolle Schauwerte.
    +Soundtrack
    +Alle Schauspieler leben praktisch ihre Charaktere.
    +Spocks Khaaan, etwas unfreiwillig komisch aber trotzdem genial, goose bumps.
    +Colle Anspielungen für die Fans (Sektor 31 etc.)
    +Absturz des Kriegschiffes vom Admiral auf die Stadt
    +Alice Eve Leggger.


    -Wechsel zwischen Action,Humor und Drama/Emotionen etwas arg holprig und zu schnell geschnitten,Teil 1 war da besser.
    -sogut wie kein emotionaler Aufbau zwischen Kirk und Spock, sodass die Sterbeszene zwar einen berührt, aber auch schnell wieder kalt lässt und Spocks wutentbrannter Rachefeldzug dadurch etwas arg gepusht wirkt. Uhura war die einzige die zwischen die beiden sowas wie Emotionen brachte.
    -Hätte gerene etwas mehr über Peter Wellers Charakter erfahren +Geheimagenten.
    -Das mit Abstand beschissenste Klingonenmakeup das ich je gesehen habe ,maaaan war ich enttäuscht! Ich weis zwar warum die damaligen Klingonen so oder so ähnlich aussahen, aber PIERCINGS?!?!?! naja.Die Klingonen Action war immerhin gut,hätte aber gerne mal ein Batleth im Einsatz gesehen.
    -Alter Spock-Synchro, ist der Nimoys Sprecher Tod????

    Insgesamt ein tolles Kinoerlebniss ,mit Brachial epischer Action ,dem charismatischsten Star Trek Gegner seid Jaaahren, ich könnte dem Typ den ganzen Tag zuhören und einer coolen Crew.

    8/10

    Teil 1
    8/10

  16. #476
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von ELI Beitrag anzeigen
    -Alter Spock-Synchro, ist der Nimoys Sprecher Tod????
    Zum Glück nicht, aber er synchronisiert (leider) nicht mehr.

  17. #477
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Ich finde man kann einem Film durchaus 2/10 Punkten geben, oder sogar noch weniger, selbst wenn er eigentlich gut gemacht ist und Schauwerte zu bieten hat, nämlich dann wenn die Geschichte einen so enttäuscht, schlimmer noch gar so verärgert, dass man sich wünschte, man hätte den Film nie gesehen und dass man sich um sein Geld, und vor allem um seine Zeit, betrogen fühlt.

    Solche Wertungen sind ohnehin immer subjektiv und daher sollte man der Subjektivität auch freien Lauf lassen, man muss es eben nur ausformuliert begründen können, aber bitte in Spoilern. Was da wieder offen diskutiert wird...
    Geändert von Jor-el (10.05.13 um 21:12:42 Uhr)

  18. #478
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Jayden Beitrag anzeigen
    Zum Glück nicht, aber er synchronisiert (leider) nicht mehr.
    Welcher Sprecher? Der Sprecher aus der Classic Serie ist leider schon tot.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Weicker

  19. #479
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Natürlich Norbert Gescher, analog zum ersten Film der Reboot-Reihe.

  20. #480
    Kino MaxXimal
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    @executor
    Glaubst Du, dass die Veränderung der Zeitlinie analog eine derartige Veränderung der Gesellschaft auf der Erde zur Folge haben könnte?
    Wie soll das erklärt werden?
    Ich habe echt ein Problem damit.
    Es ist nichts, aber auch garnichts, was auch nur ansatzweise an das Design aus TOS und den Kinofilmen erinnern könnte, bis auf die Schiffsuniformen, was im Vergleich zu den vielen anderen Änderungen ja fast schon inkonsequent ist.
    Um es mit Spock zu sagen: "Das ist nicht logisch"....Butterfly Effect hin oder her.
    Jamask hat es ja auf den Punkt gebracht.
    Ich hatte es vorher ähnlich erwähnt.
    TOS hatte 79 Folgen Zeit, seinen Stil zu finden, Charaktere, Freund- und Feindschaften zu entwickeln, TNG sogar doppelt so lange.
    Und das merkt man den darauffolgenden Kinofilmen auch an.
    Klar gibt es gute und weniger gute Star Trek Filme, aber jeder ist auf seine Art sehenswert und jeder IST STAR TREK.
    Abrams zieht natürlich seinen Nutzen aus der ersten Serie und den ersten Kinofilmen, negiert diese aber gleichzeitig auch.
    Bei aller Kritik frage ich mich allerdings auch, wie er es denn anders hätte machen sollen.
    Und die Antwort ist wohl....nicht viel anders.
    Wenn Star Trek into Darkness ein deutlicheres Remake vom Zorn des Khan geworden wäre, dann wäre der Film bei den heutigen Sehgewohnheiten mächtig gefloppt.
    Es geht auch bei Star Trek ums Geldverdienen.
    Und ich habe in meiner ganzen Kinolaufbahn noch nie so viele Nicht-Star-Trek-Fans und auch so viele Frauen in einer Star Trek Vorstellung sitzen sehen.
    Letztendlich hat er wohl doch alles richtig gemacht.

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