Cinefacts

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  1. #481
    Ein Bayer im Schwabenland
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Der Film war Super!
    Sehr kurzweilig!
    Wieder wurde der Charme der alten Crew perfekt getroffen, Mega Repekt!
    Ich als Star Trek Fan, der mit TOS großgeworden ist kann einfach nicht Glauben, wie gut die Schaupieler hier den Geist der TOS Crew wiedergeben!
    Die Action ist sehr gut, die Anspielungen an die Serie und die alten Filme grandios.
    Jedoch weis der Film auch nicht Star Trek Fans wie meine Freundin zu unterhalten.
    3D war ebenfalls echt geil gemacht ... also insgesamt ein richtig schönes Kinoerlebnis.

  2. #482
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Hosenmatz Beitrag anzeigen
    Der Film war Super!
    Sehr kurzweilig!
    Wieder wurde der Charme der alten Crew perfekt getroffen, Mega Repekt!
    Ich als Star Trek Fan, der mit TOS großgeworden ist kann einfach nicht Glauben, wie gut die Schaupieler hier den Geist der TOS Crew wiedergeben!
    Die Action ist sehr gut, die Anspielungen an die Serie und die alten Filme grandios.
    Jedoch weis der Film auch nicht Star Trek Fans wie meine Freundin zu unterhalten.
    3D war ebenfalls echt geil gemacht ... also insgesamt ein richtig schönes Kinoerlebnis.
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  3. #483
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Hosenmatz Beitrag anzeigen
    Jedoch weis der Film auch nicht Star Trek Fans wie meine Freundin zu unterhalten.
    Das zeigt einmal wieder, wie wichtig Zeichensetzung ist.

  4. #484
    Ein Bayer im Schwabenland
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von The_Blues Beitrag anzeigen
    Das zeigt einmal wieder, wie wichtig Zeichensetzung ist.
    Jub, hab ich mir heute auch schon gedacht ... wobei es mich wundert, daß ich gestern Nacht überhaupt noch einen Beitrag zusammenbekommen hab
    Der Film war trotzdem klasse, da steh ich auch nüchtern noch dazu

  5. #485
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Scheiß auf die Timeline. Der Film war geil.
    Die Handlung war spannend. Die Witze hatten Niveau. Und das wichtigste waren die Figuren - so muss es sein. Und Spock im Blutrausch Allein das war das Eintrittsgeld wert.
    8/10

  6. #486
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Ich habe den neuen Star trek Film noch nicht gesehen, trotzdem erwarte ich durch die Ereignisse vom letzten Teil durchaus eine gravierend anders geartete Timeline:


    In dem vorigen Teil wurde durch einen Zeitreisenden der ganze Planet Vulkan zerstört und die Erde ist nur knapp demselben Schicksal entronnen. Da ist es doch klar, dass sich die weitere Entwicklung gravierend verändern wird.

    Ohne den beruhigenden Einfluss der friedliebenden Vulkanier und angesichts der Erkenntnis, dass es im Universum gewaltige Bedrohungen gibt, die die ganze Menschheit vernichten können, ist es nur logisch, dass das Militär deutlich an Einfluss und Macht gewinnt und eine entsprechende Richtungsänderung in der Sternenflotte bewirkt.

  7. #487
    Ein Bayer im Schwabenland
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von morlock Beitrag anzeigen
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  8. #488
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Zombian Beitrag anzeigen
    Das wusste man aber bereits vorher. Selber schuld, wer die 3D-Version schaut und dafür auch noch 'nen Aufschlag bezahlt.
    Ähm, also 3D war in diesem Film mehr als gut umgesetzt => Hier muß man echt sagen, selber Schuld, wer den Film in 2D schaut!

  9. #489
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Das 3D würde ich sogar als grandios bezeichnen!

  10. #490
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Hosenmatz Beitrag anzeigen
    Ähm, also 3D war in diesem Film mehr als gut umgesetzt => Hier muß man echt sagen, selber Schuld, wer den Film in 2D schaut!
    Hab ihn jetzt jeweils einmal in 3D und einmal in 2D geschaut. Bleibe bei meiner Meinung, dass das 3D für die Katz war. Der eine Speer der ins Publikum flog und die bisschen Warbabgase sind mir die drei Euro mehr nicht wert. Muss allerdings auch dazu sagen, dass ich zu der Sorte gehöre, die 3D nicht so stark wahrnehme wie andere. Allen denen es gefällt, viel Spaß damit.

  11. #491
    Ein Bayer im Schwabenland
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Hab meine Antworten in das Zitat von Jamask gesetzt, sonst wärs zu aufwändig geworden

    Zitat Zitat von Jamask Beitrag anzeigen

    Der Film strotzt nur so vor Unrealismus und Logikproblemen. Beispiele:

    - Die Verfolgungszene durch den Urwald mit dem Sprung von der Klippe und anschließendem Tauchgang: Wie zum Teufel konnten die Zwei mit Puls auf 180 ohne Sauerstoffgerät direkt so tief zur Enterprise runtertauchen? Das ist völlig unmöglich, sah aber natürlich gut aus.

    => Die hatten irgendwelche Düsen hinten n den Füßen, da geht das schon

    - Wie konnte der Admiral eine Raumdock hinter dem Jupiter verstecken und im Geheimen ein derart großes Kriegs-Raumschiff bauen lassen? Für so ein Bauvorhaben braucht es viele tausend Mitarbeiter und massiven Planungsaufwand. Von den Kosten ganz abgesehen und das die Sternenflotte sonst keinerlei reine Kriegsschiffe besitzt. -> Lässt sich nicht geheim halten.

    => Sektion 31

    - Wie konnte der Admiral diese Söldnercrew zusammentrommeln, die ohne Rücksicht auf Verluste einen Mord an der gesamten Enterprise-Crew begehen würde?

    => Sektion 31

    - Wie konnte der Admiral einfach mal so mit dem Kriegsschiff losfliegen (ohne das es jemand merkt) und mit dem inoffiziellen Schiff auf Khan-Jagd gehen?

    => Sektion 31

    - Wie ist Scotty verdammt noch mal auf das Kriegsschiff gelangt und konnte sich einfach unbemerkt zwischen die ankommenden Shuttles einreihen? Hat der Admiral mit seinen Söldnern keine Sensoren, oder sind die völlig blöd?

    => Scotty ist sicher schlauer als die meisten Sektion 31 Jungs.

    - Ist die Sternenflotte = Föderation im alternativen Universum? Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, die Gesellschaft wäre eine astreine Militärdiktatur, wo es keinerlei parlamentarische Kontrolle des Militärs gibt. Außerdem: Wo ist die Trennung zwischen Militär und Polizei im Falle des Anschlags auf das Archiv?

    => Das Archiv war ein Teil von Sektion 31

    - In London wird ein Anschlag verübt, die Sternenflotte angegriffen. Wieso entscheidet die Sternenflotte wie mit dem Fall umgegangen wird? Es gibt zumindest in DS9 einen gewählten Präsidenten der Föderation. Die Rechtstaatlichkeit ist ein Witz im neuen Star Trek Universum.

    => Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, aber => Sektion 31

    - Was sollen diese dämlichen riesigen faschistoiden Militärmützen, die auch in Nordkorea getragen werden würden? Oberpeinlich! Sowieso ist mir alles viel zu sehr durchmilitarisiert. Die Sternenflotte war immer in Diensträngen strukturiert. Aber dieses Militärgehabe finde ich widerlich. Wo ist die positive Gesellschaftsvision? Wo die Politik? Hier kann die Sternenflotte wohl alles diktieren.

    => Nachdem Vulkan zerstört wurde, ist vermutlich die friedliche Entwicklung der Föderation gestört worden. Aber auch TOS war nicht gerade oberfriedlich. Ich sage nur Talos IV Tabu => da wurde Spock beinahe zum Tod verurteilt, weil er einen geheimen Planeten angeflogen hat!

    - Der Flug im Raumanzug durch den Trümmerhaufen war natürlich spannend, aber auch unrealistisch. Khan kollidiert mit einem Trümmerteil, kommt aber wieder auf Fahrt? Der Mann kann sich zwar sehr schnell erholen, die Technik aber nicht. Aber auch seine ganze Ausstattung war noch Tiptop. Aber auch, dass die vielen kleinen Bruchstücke so gut wie keine Schäden verursacht haben war unrealistisch. Die Regie wollte wohl einfach einen weiteren Actionmoment einbauen.

    => Naja, Khan ist nicht mit dem Glasvisier aufgeprallt sondern mit der Seite ... da war keine Technik sondern nur der Anzug.

    - Der Sprung von Spock von einer schwebenden Plattform zu nächsten, hinter Khan her: Das waren gut und gerne 10-20 Meter? Wie will der Mann das schaffen?

    => Ähm, Spock ist Vulcanier!

    - Warum meldet sich der alte Spock per Video? Der Vulkanier hatte im Prinzip nichts zu erzählen. Man wollte wohl einen Cameo einbauen, ist dann aber wohl an einer sinnvollen Idee gescheitert.

    => Der junge Spock hat ihn angefunkt, weil er taktische Deteils über Khan erfahren wollte.

    - Die Enterprise ist das einzige Schiff in Sektor 001, der das Schiff von Khan aufhalten kann? Es stürzt einfach so auf San Franciso ab, weil dem Khan danach beliebt. Der Mann kann sowieso in dem Orbit machen was er will und die Enterprise beschießen usw. usf.

    => Stimmt aber die planetare Verteidigung war sicher vom Admiral on Hold gesetzt worden.

    - Die sicherlich vielen zivilen Opfer interessieren keine Sau. Am Ende gibts eine Militärrede von Capt. Kirk vor grau Uniformierten in besagten Faschomützen, der eine gesellschaftspolitische Rede hält. Den moralischen Einschlag, Philosophische Gedanken, Erörterungen gesellschaftlicher Probleme erwartet man von Star Trek. Hier wirkte es aber nur sehr unglauwürdig, da es wieder mal nur unter Militärs stattfindet.

    => Den zivilen Opfer wurden sicher in der Tagesschau gedenkt. Aber die Sternenflotte ist nun mal das Militär ...

    - Warum wird Khan am Schluss wieder in Kryostase versetzt: Warum wird dem Mann nicht der Prozess vor Gericht gemacht? Wieder ein Fall von Militärdiktatur und fehlender Rechtstaatlichkeit. Welchen Zweck verfolgt man mit dem erneuten Einfrieren?

    => Naja, wer weiß, wann man einen psychopathischen Egomanen mit ner entsprechenden Armee noch mal brauchen kann. Wenn man bedenkt, wie Khan den Klingonen alleine in den Arsch getreten hat ... ist doch besser, als wenn man ihn und seine 72 Gefolgsleute auf den elektrischen Stuhl gesetzt hätte!


    .
    Schade, daß du dem Film nichts abgewinnen konntest. Mir hat der Film einfach nur Spaß gemacht und das, obwohl ich TOS, TNG und DS9 liebe!
    Vielleicht mußt du den Film einfach nochmal ansehen und dann nicht so enge Grenzen setzten.

  12. #492
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Mensch ich war echt gut


    Zitat Zitat von Hosenmatz Beitrag anzeigen
    Ich glaube der Bösewicht war Mitglied bei

    Sektion 31



    und


    Zitat Zitat von Hosenmatz Beitrag anzeigen
    Vielleicht stürzt da doch nicht die Enterprise ab, sondern das große schwarze Schiff?

  13. #493
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Hosenmatz Beitrag anzeigen
    Hab meine Antworten in das Zitat von Jamask gesetzt, sonst wärs zu aufwändig geworden
    Zeig's ihm, Hosenmatz!

    Naja, manchmal geht man halt mit einer negativen Haltung ins Kino. Kenn ich ja auch. Dann findet man alles unlogisch - obwohl es das nicht ist.
    Tatsächlich hätte ich sogar mit mehr negativer Kritik gegenüber Star Trek 12 gerechnet. Schließlich wurzelt diese negative Haltung allem Neuen dem Nerd inne, welcher untrennbar mit dem Trekkie verbunden ist. Manche sagen sogar da gäbe es kein Unterschied zwischen diesen beiden Spezies.

  14. #494
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Aber die Klingonen sahen richtig Scheiße aus!
    Dazu diese komischen Raubvögel die wie Cylonen Gleiter ausschauten!

  15. #495
    Ein Bayer im Schwabenland
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Kritiker1976 Beitrag anzeigen
    Aber die Klingonen sahen richtig Scheiße aus!
    Dazu diese komischen Raubvögel die wie Cylonen Gleiter ausschauten!
    Das stimmt, die Klingonen sahen aus, als wären se einem genetischen Labor entflohen, noch bevor die Mutation abgeschlossen war

  16. #496
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Kritiker1976 Beitrag anzeigen
    Aber die Klingonen sahen richtig Scheiße aus!
    Dazu diese komischen Raubvögel die wie Cylonen Gleiter ausschauten!
    Nix da. Die waren super. Aber mir war SO klar, daß sich insbesondere darüber so richtig aufgeregt wird. Zu sehr verändert, ungewohnt... Gerade die Jagdmaschinen waren fantastisch. Extrem wendig und dazu sahen ganz schön martialisch aus. Eine eigentlich logische Konsequenz, was die Weiterentwicklung eines Bird of Prey-artigen Designs angeht (wobei das Original-Design des Raubvogels immer noch nach das Beste ist, was die Klingonen jemals hinbekommen haben. Den mag ich bis heute sehr gerne.)
    Ich bin mal gespannt, wie später die schweren Schlachtkreuzer ausschauen und ob die Klingonen selbst mal irgendetwas auf die Reihe bekommen, außer groß zu labern, um dann noch größer in ihren Vorhaben zu scheitern. Wie die ein Imperium aufbauen konnten, erschließt sich mir bis heute nicht. Große Kriegerrasse mit viel Drohgebährden und Tam-Tam, aber nur lauwarme Lüftchen dahinter...

  17. #497
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von Double-X Beitrag anzeigen
    @executor
    Glaubst Du, dass die Veränderung der Zeitlinie analog eine derartige Veränderung der Gesellschaft auf der Erde zur Folge haben könnte?
    Wie soll das erklärt werden?
    Ich habe echt ein Problem damit.
    Es ist nichts, aber auch garnichts, was auch nur ansatzweise an das Design aus TOS und den Kinofilmen erinnern könnte, bis auf die Schiffsuniformen, was im Vergleich zu den vielen anderen Änderungen ja fast schon inkonsequent ist.
    Um es mit Spock zu sagen: "Das ist nicht logisch"....Butterfly Effect hin oder her.
    Jamask hat es ja auf den Punkt gebracht.
    Ich hatte es vorher ähnlich erwähnt.
    TOS hatte 79 Folgen Zeit, seinen Stil zu finden, Charaktere, Freund- und Feindschaften zu entwickeln, TNG sogar doppelt so lange.
    Und das merkt man den darauffolgenden Kinofilmen auch an.
    Klar gibt es gute und weniger gute Star Trek Filme, aber jeder ist auf seine Art sehenswert und jeder IST STAR TREK.
    Abrams zieht natürlich seinen Nutzen aus der ersten Serie und den ersten Kinofilmen, negiert diese aber gleichzeitig auch.
    Bei aller Kritik frage ich mich allerdings auch, wie er es denn anders hätte machen sollen.
    Und die Antwort ist wohl....nicht viel anders.
    Wenn Star Trek into Darkness ein deutlicheres Remake vom Zorn des Khan geworden wäre, dann wäre der Film bei den heutigen Sehgewohnheiten mächtig gefloppt.
    Es geht auch bei Star Trek ums Geldverdienen.
    Und ich habe in meiner ganzen Kinolaufbahn noch nie so viele Nicht-Star-Trek-Fans und auch so viele Frauen in einer Star Trek Vorstellung sitzen sehen.
    Letztendlich hat er wohl doch alles richtig gemacht.
    Naja. Was die Veränderungen angeht: In "Star Trek (11)" kommt Nero ja direkt bei der Geburt von Kirk in das Universum und verändert dadurch mit dem Butterfly-Effekt... Nein, wirklich abgekauft habe ich das Ganze dahingehend nicht unbedingt, aber als Grundlage der Neuausrichtung fand ich das genial! Weiter stören tuen mich die Veränderungen nicht, im Gegenteil, sie unterhalten mich extrem gut. (Da bin ich gerade von dem Aussehen der neuen hSpoiler mehr verwirrt. )

    Wahrscheinlich wäre alles "erklärt" worden, hätte man folgenden Dialog gebracht:
    "Sir, Neutrinoverwirbelungen im quantosphärischen Subraum haben zu einer exponentiell-lateralen Vergangenheitsverkrümmung geführt, welche die sozial-allegorischen Strömungen des Raum-Zeit-Kontinuums weit jenseits unseres primären Chronoflux-Eintritts sowohl in die historische, als auch zukünftige Entwicklung weit stärker morphisiert hat, als bei der bislang als kongruent angenommenen Zeitlinie erwartet wurde!"

    In diesem Sinne: Ja, klaro, es ist NATÜRLICH anders als "die alten Filme" und, klaro, die Sache mit der Zeitreisen-Veränderungen ist NATÜRLICH nur eine (imho genial verarbeitete) Ausrede, das Ganze sowohl "alten Fans" als Fortsetzung zu verkaufen, aber im gleichen Zug 08/15-Joes und Josies als "neue Serie" darzureichen.
    Das Einzige was ich dahingehend bezüglich der Kritik bei einigen Leuten hier nicht verstehe: Haben wir GENAU diesen Punkt bezüglich der "eigentlich viel weiter gehenden Veränderungen" nicht bereits bei Teil 1(1) diskutiert? In diesem Sinne - Was habt ihr erwartet? Wenn euch dieser Punkt, nein, DER GESAMTE STORY-AUFHÄNGER DES "REQUELS" bereits beim "Erstling" nicht zugesagt hat, habt ihr ernsthaft angenommen, die eingeschlagene, sowohl bei (den meisten) Fans als auch Neulingen angekommene Richtung wird nun direkt beim "zweiten Teil" über Bord geworfen?

    Um noch weiter auszuholen: Das ist ein nachvollziehbares Problem, aber im Endeffekt irrelevant bei der eigentlichen Bewertung des Ganzen, denn es ist schließlich die Prämisse: "Das ist so, weil das so vorher nun anders war." Diese Prämisse kann man mögen, oder eben nicht. Etwa so, wie man zum Beispiel die Prämisse, bei einer Superheldenverfilmungen den "realistischen Aspekt" zu betonen und bockig sämtlichen Eskapismus über Bord zu werfen... aber ... ok, hier wie dort kommt es eben darauf an, dass es darum geht, WIE das entsprechende verarbeitet wurde. In diesem Fall hier bei "Star Trek" habe ich mit der Erklärung keinerlei Probleme. Ohnehin wird bei "Trek" alle paar Minuten die Zeitlinie verändert.

    Und ansonsten...

    Zitat Zitat von Jamask Beitrag anzeigen
    Sehr schön geschrieben. Das gefällt mir. Denn dies sind alles die Punkte die für den Film sprechen und die ich in der Gesamreflexion noch stärker in den Mittelpunkt gerückt sehen wollte.

    Tatsächlich ist das Beharren Scottys auf seine Ideale und sein Gewissen mit konsequenter Kündigung eine schöne Szene. Nicht in vielen Actionfilmen hat eine der Hauptrollen die Eier aufgrund ihrer Ideale einfach nach Hause zu gehen.

    Das ist eindeutig auf der Habenseite des Films.

    Meine angeführten Kritikpunkte macht dies aber dennoch nicht wett. Zwischen den vielen Prügelszenen, Ballermomenten, Plotholes, Militäruniformen, ausgelutschten Remixes diverser Star Trek-Themen und teils dämlicher Dialoge sowie verunglückter Oneliner geht dies nämlich alles viel zu sehr unter.

    Grundsätzlich waren aber die Star Trek Filme nie die großen Philosophiefilme, sondern zwangsläufig deutlich mainstreamiger angelegt. Müssen sie auch sein, um nicht zum finanziellen Desaster zu werden. Die Kinofilme waren für mich immer schöner Bonus zu den gelungenen Serien. Sozusagen der Alterssitz ausgedienter Trek-Crews.

    Die neue Filmreihe kann nicht auf die unglaublich komplexen und vielfältigen Geschehnisse einer Serie von 176 Episoden zurückgreifen. In zwei Stunden ist das nicht aufzuholen. Aber vielleicht hätte mehr Sorgfalt beim Drehbuch, weniger Tempo, weniger Action, interessantere Dialoge und Charakterentwicklungen sowie eine angemessenere Kostümausstattung zu einem ausgewogeneren Film verholfen.

    Ob meine 2/10 Wertung nun der Weisheit letzter Schluss ist, werden die meisten hier sicherlich verneinen. Und ich weiß es auch nicht. Vielleicht sind es auch 5 oder 6 Sterne. Darüber muss ich noch mal reflektieren und vielleicht noch mal auf Blu-ray sehen. Mir hat der Film halt als Gesamtwerk bei der Erstsichtung nicht gefallen und nicht so gut wie überhaupt nicht funktioniert (bis auf die von Dir schön aufgeführten Punkte).
    Abgesehen davon, dass ich hier nicht sonderlich viele Plotlöcher gesehen habe (aber hey, wenn ich zickig wäre, könnt ich jetzt sowas sagen wie "Ich hab ja auch die Atemgeräte am Anfang mitbekommen." Ok, sorry, sorry, fiel mir gerade so als Spitze ein. ), ich die Remixe gelungen eingebunden (sowie ausgeführt) und die Diaolge (gut, ich hab den O-Ton gesehen, vielleicht lags daran?) toll fand, wäre mein letzter Punkt:

    Natürlich sind die von mir erwähnten Elemente nur ein Aspekt des Streifens, aber eben ein Aspekt, den man - abgesehen von der tollen Inszenierung, ich möchte noch einmal auf die fast komplett wortlose Rekrutierung und Aussendung des Attentäters hinweisen - imho deutlich mehr loben muss in der momentanen Filmlandschaft. Den Rest, die Dialoge, die rasante Handlung und, ja, die Action, fand ich einfach auch "extrem unterhaltsam". In diesem Sinne meinte ich ja, dass nach dem "Erstling", welcher die bedachteren (und im Original für viele heutige Sichtweisen sicherlich "bedächtigen") Momente, es toll ist, dass "Into Darkness" nun wieder ETWAS an die alte Zeit damit erinnert.

    Insgesamt ist "Into Darkness" aber deutlich cleverer als sämtliche "Trek"-Filme nach Teil 6. Was auch nicht sonderlich schwer ist. Das sollte man ihm ebenfalls auf die Habenseite anrechnen. Wenn man instinktiv diesen neuen "Trek" so gar nicht mag, weil man eben (zu?) sehr dieses Universum mit den ruhigeren TV-Serien (zumindest bis Voyager) assoziiert, kein Problem. Deshalb sag ich mal: "Gute Sache!" zu der Entscheidung, dem Ding nachher auf Blu noch eine Chance zu geben.

    Ob es jetzt der falsche Fuß, die falsche Einstellung, oder doch der falsche Film war, entpuppt sich dann eben beim nächsten Mal. Aber anscheinend ist "Star Trek Into Darkness" auf jeden Fall so mitreißend, dass hier doch glatt jemand mit einer "2 von 10" um die Ecke geklappert kam. Das muss man dem Streifen dann vielleicht auch noch anrechnen.
    __________________________________________________ _
    (Und, man man man, ist das mal wieder ein langer Text. )

    ________________________________
    P.S.: @BlackCatHunter: Bezüglich "Star Trek (1)3" - Ich will nur schon einmal sagen, dass ich erwarte, dass wo das "Original" Kirk gegen einen Klingonen gezeigt hat, nun Kirk gegen ein ganzes Imperium antritt (natürlich mit Rückendeckung) und es um eine Wunderwaffe namens "Genesis" geht, welche nach wie vor im Showdown dazu führt, dass sich beide Parteien die Hand geben und von einem "Unentdeckten Land" der Möglichkeiten reden, dass da auf sie wartet. Zwischendurch gibt es wieder leckere Damen, rasante Action und vielleicht hat ja irgend ein bekanntes Crew-Mitglied einen Verwandten, den man tragisch draufgehen lassen kann. Vielleicht Scottys kleinen Kumpel, der sich heldenhaft opfer? Fuck yeah!
    Geändert von executor (12.05.13 um 17:38:41 Uhr)

  18. #498
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich wäre alles "erklärt" worden, hätte man folgenden Dialog gebracht:
    "Sir, Neutrinoverwirbelungen im quantosphärischen Subraum haben zu einer exponentiell-lateralen Vergangenheitsverkrümmung geführt, welche die sozial-allegorischen Strömungen des Raum-Zeit-Kontinuums weit jenseits unseres primären Chronoflux-Eintritts sowohl in die historische, als auch zukünftige Entwicklung weit stärker morphisiert hat, als bei der bislang als kongruent angenommenen Zeitlinie erwartet wurde!"
    Nö, würde zu einem Film, der auf TOS basiert, nicht passen. Das Technobabble ging eigentlich erst so richtig mit TNG los.

  19. #499
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    Zitat Zitat von NegCon Beitrag anzeigen
    Nö, würde zu einem Film, der auf TOS basiert, nicht passen. Das Technobabble ging eigentlich erst so richtig mit TNG los.
    Yeah, da das "Techno" der klassischen Serie bereits die futuristischen, sich von selbst - ODER VON GEISTERHAND - öffnenden Türen waren.

  20. #500
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    AW: Star Trek Into Darkness [Sequel] (von J.J. Abrams)

    Komme gerade aus Star Trek: Into Darkness zurück. Hab mich gut unterhalten gefühlt, in etwa auf dem Level des Vorgängers. Wobei man schon spürt, dass die Popcorn-Schiene noch etwas härter gefahren wird und hier und da die Story herumhüpft. Alte Star Trek-Hasen werden ihn wie immer hassen (und vielleicht für ein paar Anspielungen und Umkehrungen lieben), der normale Zuschauer wird sehr gut unterhalten (und so manche Anspielung und Umkehrung nicht verstehen). Und sogar das 3D ist sehr gelungen.

    Aber an einer Anspielung hab ich mich dann doch gestört. Vielleicht können das die Star Trek-Profis besser beurteilen:

    Als sich die Enterprises Qo'noS (welcher im Film in Lautsprache bezeichnet wird?) nähert, sieht man den klingonischen Mond Praxis. Und dieser ist bereits zur Hälfte zerstört, was aber eigentlich erst in 'Das unentdeckte Land' passiert und letztendlich zum Friedensvertrag zwischen Menschen und Klingonen führt. Nun scheint dies schon rund 40 Jahre früher passiert zu sein. Soll das auch ein Ereignis aus der veränderten Zeitlinie sein? Oder ein Fehler der Filmemacher, die einfach mal für das Design des Mond Praxis die Google-Bildersuche angeschmissen haben?

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