Cinefacts

Seite 2 von 9 ErsteErste 123456 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 40 von 174
  1. #21
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    16.05.11
    Beiträge
    3.418

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Die HdR und Star Wars Boxen sind doch das perfekte Beispiel. Mal abgesehn vom Tonfehler bei HdR waren das zwei Top VÖ. Klasse Bild mit super Ton und einer Menge Extras. Was wurde hier im Forum über den Preis gemeckert.

    Ich hatte es schon oft hier im Forum geschrieben aber rechnet doch mal den Preis eines Filmes ober Filmsets in Relation zur Laufzeit an. Da bietet die vermeintlich teuere HdR Box viel Film fürs Geld. Viele denken aber nur an den Film egal was ihnen das Produckt eigendlich bietet. Man hat das Gefühl die wurden auch "Stapelfahrer Klaus" für 12,90€ kaufen weil das ein guter Preis für einen Film ist (neu VÖ).
    Geändert von TempeltonPeck (14.10.11 um 15:28:44 Uhr)

  2. #22
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    08.04.06
    Beiträge
    15.626

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    @ Quathuul
    Irgendwie empfinde ich es auch etwas befremdlich das so ein Thema von dir eröffnet wird. Du greifst doch genauso bei den güstigen Preisen zu und bist nicht besser als die anderen, schwingst hier aber den Zeigefinger und redest davon das der Kunde die Hauptschuld an der ganzen Misere trägt.

    Hohe preise sind keine Garantie für gute Qualität und ohne den Massenmarkt würde die Blu-ray nicht lange existieren.

    Z.Z. bin ich auch etwas ernüchtert von der ganzen VÖ Politik der Label, anstatt neue Filme rauszubringen verwurstet man die immer gleichen Filme immer neu und steckt diese nur in andere Verpackungen. Wo bleiben denn zB die DCs?
    Das was hier zum großen Teil abgeliefert wird ist doch nur noch das Pflichtprogramm, da werden selten neue HD Abtastungen hergenommen, nein, lieber nimmt man den Kram der schon 5-10Jahre im Schrank liegt und meint so könnte man der Werbung "schärfer als die Realität" Rechnung tragen.
    Und Bonus, was ist mit Bonus? Kann es denn wirklich soviel mehr kosten, das Bonusmaterial der entspr. DVDs mit auf die Blu-ray zu packen und was ist mit Untertiteln oder den engl O-Ton? Tja, alles schon dagewesen und dann möchte man für sowas dann auch noch 15€ haben? Beispiel jetzt mal Name der Rose, also für sowas auch noch Geld zu verlangen...
    Geändert von TV-Junky (14.10.11 um 16:56:44 Uhr)

  3. #23
    Senior Insider
    Registriert seit
    19.07.01
    Ort
    Berlin, Deutschland
    Alter
    47
    Beiträge
    24.367

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Wo habe ich denn geschrieben, dass man für viel Geld automatisch viel Gegenwert bekommt? Ich habe nur geschrieben, dass man sich nicht wundern darf, dass man für wenig Geld auf Dauer nicht viel Gegenwert erwarten kann und schon gar nicht einfordern darf. Klar, soll alles optimal sein, am besten aber geschenkt.

    Und ich glaube ich muss mir keine großen Gedanken darum machen, dass ich zu dieser Fraktion gehöre. Ich würde auch Filme kaufen, wenn sie 25 - 30 Euro kosten würden. Würdest du das auch tun, TV Junkie?

    Der Unterschied zu dem Ein oder Anderen hier ist, dass ich nicht ständig fordere und nichts dafür bezahlen will. Erstens habe ich wie gesagt kein Problem damit mehr Geld für Filme auszugeben. Zweitens habe ich aber auch kein Problem damit auf einen Film zu verzichten, wenn er mir zu teuer sein sollte, weil ich ihn bspw. bereits auf DVD besitze. Man muss nicht immer alles haben wollen, vor allem, wenn man es sich eventuell nicht leisten kann. Ich hätte kein Problem damit, wenn alle neuen Blu-rays 25 Euro kosten würden und Katalogtitel 20 Euro. Kann ich mir halt statt zwei Titeln nur noch einen Titel kaufen. So what. Aber natürlich kauft keiner (oder nur wenige), wenn Titel kurze Zeit später nur noch die Hälfte kosten würden. Geld zu verschenken habe ich auch nicht. Stabile Preise fänd ich riesig. Wenn die Labels dann immer noch Murks abliefern, dann ligt es jedenfalls nicht an mir als Kunde.

    Noch mal, Schuld ist weder der Kunde noch das Label allein. Mir geht nur das Gefordere nach Neuabtastungen, Superverpackungen etc. und nichts dafür bezahlen wollen ziemlich auf den Sack. Ich habe hier keinen User direkt angesprochen. Wer sich jedoch angesprochen fühlt, der wird schon wissen warum.

  4. #24
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    08.04.06
    Beiträge
    15.626

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    Wo habe ich denn geschrieben, dass man für viel Geld automatisch viel Gegenwert bekommt?
    Deswegen ist zwischen dem Absatz der direkt an dich gerichtet ist und dem Rest ja auch eine Zeile Abstand.

    Und ich glaube ich muss mir keine großen Gedanken darum machen, dass ich zu dieser Fraktion gehöre. Ich würde auch Filme kaufen, wenn sie 25 - 30 Euro kosten würden. Würdest du das auch tun, TV Junkie?
    Ja ich habe es getan, aber ich würde es nicht wieder tun. 1. ist der Gegenwert meist nicht wirklich da (zB ein Mediabook ist zwar schön und gut, aber für sowas habe ich keine Platz mehr und an der Auststattung der Filmdisc ändert sich nichts, nur die Verpackung anders gestaltet ist) und 2. ist mir der Preisverfall einfach zu hoch geworden. Nach ner Woche kostet dieser 25Euro Film "nur" noch 15 und diese paar Tage kann ich dann auch noch warten.

    Der Unterschied zu dem Ein oder Anderen hier ist, dass ich nicht ständig fordere und nichts dafür bezahlen will.
    Wer fordert wo was?

    Noch mal, Schuld ist weder der Kunde noch das Label allein. Mir geht nur das Gefordere nach Neuabtastungen, Superverpackungen etc. und nichts dafür bezahlen wollen ziemlich auf den Sack.
    Beispiel, Herr der Ringe...jetzt sind die Filmdiscs iO, aber für die 65Euro gibts immer noch kein untertiteltes Bonusmaterial. Das können doch eigentlich keine unmöglichen Forderungen sein, sich mal an nen Mindeststandard zu halten. Oder was ist mit dem O-Ton (Name der Rose), was ist mit dem richtigen Bildformat (Scream), nein, das sind keine Forderungen die man nicht erfüllen könnte. Und umsonst gibts doch eh nichts, denn auch für den sagen wir es mal so "minderwertigen Plunder" will man Geld haben, der wird einem ja auch nicht geschenkt.

    Ich habe hier keinen User direkt angesprochen. Wer sich jedoch angesprochen fühlt, der wird schon wissen warum.
    Mach das doch einfach mal, evtl wirds hier dann noch richtig lustig.

  5. #25
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    05.02.06
    Alter
    45
    Beiträge
    2.686

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von TempeltonPeck Beitrag anzeigen
    Die HdR und Star Wars Boxen sind doch das perfekte Beispiel. Mal abgesehn vom Tonfehler bei HdR waren das zwei Top VÖ. Klasse Bild mit super Ton und einer Menge Extras. Was wurde hier im Forum über den Preis gemeckert.
    Und bei HdR wie ich auch finde völlig zurecht:
    Was hilft viel Bonusmaterial, wenn dies nicht verstanden wird. (Und nicht jeder kann gut Englisch.)
    Bei einem Preis von 60-70 EUR für drei Filme, einer Box, die sich wohl primär an Sammler wendet, darf der Käufer m.E. auch eine Top-Qualität in allen Belangen und verständiches Bonusmaterial erwarten!
    Für mich eine lieblos auf dem Markt geworfene Box! Und "super Ton" bei der deutschen Spur von HdR?

  6. #26
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    05.02.06
    Alter
    45
    Beiträge
    2.686

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    Sagt mal liebe Leute, es brennt mir ja schon seit Wochen auf den Nägeln, aber meint ihr nicht, dass hier bei so einigen der Anspruch/dieErwartungshaltung an eine Blu-ray und die Zahlungsbereitschaft dafür arg auseinander liegen?

    Da lese ich immer wieder, dass neue VÖs neu abgetatste Master nutzen sollen, HD Tonspuren am besten in allen Sprachen und nach Möglichkeit in 5.1 oder gar 7.1 besitzen sollen, Auto-Filter Einsätze verpönt sind, alle Extras in allen Sprachen untertitelt sein sollen, Bonusmaterial natürlich massig vorhanden sein soll und das ganze dann am besten noch in einer Sonderverpackung vom Feinsten. Das Ganze darf dann aber eigentlich auch nicht mehr als 15 Euro kosten, sonst wartet man lieber bis der Preis fällt. Wenn ich das lese, dann

    Klar habe ich das jetzt etwas überspitzt formuliert und prinzipiell wünsche ich mir das oben geschriebene auch bzw. wünschte, dass endlich die Finger von Filtern etc. gelassen wird, aber man muss sich halt auch mal vor Augen halten, dass Otto-Normalverbraucher LEIDER Filmkorn als Mangel wahrnimmt. Das ist grausam, aber leider wahr und als Folge des Einzugs des Mediums in den Massenmarkt auch nicht mehr rückgängig zu machen.

    Wer ist denn Schuld an der ganzen Misere? Die Label oder die Kunden? Sicherlich beide, aber der Kunde trägt eine große Portion Schuld mit sich herum. Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, als es mit den HD Medien vor 5 Jahren losging. Wer hat denn die Preise die damals abgefrufen wurden bezahlen wollen. Ein paar Freaks, aber das war es dann auch schon. Was konnte man denn damals immer lesen? "Ich kaufe erst, wenn das Ganze in 'annehmbare' Preisregionen kommt.". Viele dieser Leute kaufen heute viele Titel nicht, weil Sie ihren Erwartungen nicht entspricht. Und das bei 12,90 Euro, da kann man ja wohl schon etwas mehr verlangen.

    Also liebe Nörgler und Kaufverweigerer, macht mal eure Portemonaies auf zahlt mal einen angemessenen Preis für Qualität. Der Zug ist bei diesem Medium leider schon abgefahren, aber vielleicht klappt es ja beim Nächsten. Think about it.
    Das Wort Schuld halte ich jetzt für den falschen Begriff. Nur weil die Preise für BDs stark gefallen sind, hat doch m.E. niemand Schuld auf sich geladen.
    Die jetztige Entwicklung war vielmehr m.E. abzusehen. (Ich hatte auch schon früh geschrieben, daß der Massenmarkt nur mit niedrigen Preisen des Mediums erreicht werden kann).
    Die Gesellschaft ist m.E. heute geradezu überfliutet mit multimedialen Angeboten. Ein Film nichts besonderes. Und dann sehe man sich diverse Hollywoodfilme an. Die häufigste Meinung die ich nach Kinobesuchen höre ist: "Ganz nett" (nicht schlecht - aber auch nichts besonderes). Wird der/diejenige dafür 15 EUR oder mehr ausgeben? Wenn aber die BD für 7,99 auf einem Stapel liegt, dann wird diese vielleicht mitgenommen. Ich bin da auch ehrlich zu mir: Filme wie Fluch der Karibik Teil 4 würde ich mir nie für 15 EUR als BD mitnehmen - aber bei z.B. 5-6 EUR würde ich wohl kaufen, und den Film mir doch ansehen.
    Wenn es den Film aber nicht zu Preis gibt, dann eben nicht - ich erwarte es nicht!Für mich sind daher fallende Preise ein geradezu zwangsläufige Entwicklung gerade bei Hollywoodfilmen (Man schaue sich doch nur im Kontrast dazu an, welche hohen Preise für indizierte u.ä. Filme verlangt werden können - Solche Filme werden aber m.E. oftmals bewußt gesucht und gekauft!)
    Ich kann als Käufer (ohne Einblick in die Kostenkalkulation) schwer beurteilen, ob der geforderte Kaufpreis gerechtfertigt ist. Ich kann nur für mich beurteilen, ob mir eine BD den geforderten Preis wert ist.
    Natürlich beeinflußt der Kaufpreis meine Erwartungshaltung, von einer Box wie HdR für 70-60 EUR erwarte ich eine höhere Qualität, als von einer normaler Ausgabe!

  7. #27
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    31.08.04
    Beiträge
    6.524

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Willi_M Beitrag anzeigen
    Und bei HdR wie ich auch finde völlig zurecht:
    Was hilft viel Bonusmaterial, wenn dies nicht verstanden wird. (Und nicht jeder kann gut Englisch.)
    Bei einem Preis von 60-70 EUR für drei Filme, einer Box, die sich wohl primär an Sammler wendet, darf der Käufer m.E. auch eine Top-Qualität in allen Belangen und verständiches Bonusmaterial erwarten!
    Für mich eine lieblos auf dem Markt geworfene Box! Und "super Ton" bei der deutschen Spur von HdR?
    @ TempeltonPeck, im Prinzip sehe ich das genauso, gerade diese 2 Editionen sind für mich die besten Beispiele woran ich Qualität und Zahlungsbereitschaft für mich festmache.
    Bei Star Wars war ich bereit, aufgrund des Gebotenen sofort zu kaufen, auch wenn mich zum Beispiel das gegenüber den DVDs fehlende Bonusmaterial ärgert, aber ich habe glücklicherweise nur die Film DVDs verkauft
    Bei der HdR Box soll ich für etwas längere Filme (Kinofassung-BDs habe ich schon) und dann für 9 DVDs, die ich auch schon habe (SEE DVD-Box, eine der schönsten überhaupt) und immer noch ohne Untertitel zahlen, nö da kann ich beruhigt auf das Niceprice oder Movie Only Angebot warten.
    Filmfans und Sammler wie wir sind IMO die besten Kunden der Labels, aber man gibt sich momentan alle Mühe uns auch noch zu vergraulen.

  8. #28
    Showdownfetischist
    Registriert seit
    14.08.01
    Ort
    NRW
    Alter
    32
    Beiträge
    19.284

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Das Problem ist schlicht, dass es eigentlich müßig ist, einzig über die Knausermentalität bei BLUs zu reden. Die Leute wollen immer mehr für eigentlich immer weniger Geld. Ob jetzt beim Filmeschauen, -kaufen und noch circa tausend anderen Richtungen sonst.
    Genauso wie eben der Markt einen Mittelweg zwischen sinnvollem Nutzen und dem immer schneller werdenden Preisverfall halten muss. Die "Geiz ist geil"-Mentalität befällt ja nicht nur Kunden, sondern eben auch die Vertriebe, die dann schlicht und aus Geldverdienersicht sicherlich verständlich, eben keine deluxe special editions raushauen, sondern hier und da gerne mal mit Untertiteln, etc. sparen.

    Und mal ganz auf Filme fokussiert: Wenn so wie jetzt aktuell etwa ein Titel wie "Opera" von Argento erstmal hierzulande erscheint, der sich ganz klar an die Sammler und nicht Hans Mustermann richtet, so gibt es nicht einmal da eine durchgängige deutsche Tonspur und vor allem nicht einmal Untertitel für den "O-Ton". Dennoch wird das Teil bei Summen über 30 Euro gut an den Mann gebracht. Wieso sollten die Labels sich denn da dann auch anstrengen?
    So Beispiele wie etwa Anolis, cmv oder auch Camera Obscura sind da die wenigen Paradebeispiele, wo sich die Leute noch um ihre Filme bemühen. Würden die Verantwortlichen schlicht drei Hartboxmotive rausrotzen und fünf oder gar zehn Euro drauf schlagen, dabei aber weniger Extras und kaum bis gar keine liebevolle Ausstattung bieten, würden die Titel wohl trotzdem gekauft. Von daher...
    __________
    Was BLU-Preise angeht, ist mir da ja bei der aktuellen Saturn-Aktion mit 15 Euro für eine 3D BLU fast das Bewusstsein abgeschmiert. 20 Euro für solch einen Titel waren bislang schon ein guter Preis, nun werden viele Artikel die noch vorher zum doppelten Preis verkauft werden, eben plötzlich verramscht.
    Bei so unsteten Preisen fragt man sich dann natürlich auch, ob man nicht doch lieber ein halbes Jahr warten soll, um danach nur noch den halben Preis bezahlen zu müssen.

    Nur würden alle so denken, würde es wahrscheinlich nicht zu einem halben Preis kommen.... Teufelskreis ahoi!

  9. #29
    Resident Irrsinn
    Registriert seit
    15.08.04
    Alter
    45
    Beiträge
    710

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Ich seh in meinem Bekanntenkreis auch oft, dass man maximal € 15,- für eine Blu ausgeben will. Was ich persönlich für einen Film ausgebe, hängt vom Film selbst ab. Und wenn es eine etwas "wertigere" VÖ ist, lege ich auch gern mal etwas mehr hin. Aber die momentane Verramsche des HD-Mediums (anders kann man es teils kaum noch nennen) macht mir schon... nicht wirklich Sorgen, aber Gedanken mach ich mir schon. Alles wird teurer, nur für Filme ist die Zahlungsbereitschaft etwas in den Keller gerutscht. Vor allem, wenn ich mir so ins Gedächtnis rufe, dass DVDs wie "Gladiator" mal DM 60,- gekostet haben, oder die meisten VHS damals zwischen DM 40,- und 50,-

  10. #30
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    22.04.08
    Beiträge
    7.855

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Ich wüsste im moment "keinen" Bekannten der 15 Euro für eine DVD oder Blu-ray ausgeben würde.
    Das Zeug darf bei denen nicht mehr als eine Kinokarte kosten.
    Filme für den Heimgebrauch bzw. für den Massenmarkt laufen nun mal nicht mit vernünftig kalkulierten Preisen.
    Das war niemals so und wird auch niemals so sein. Da kann man als Sammler nur hoffen, das Firmen wie Camera Obscura erfolgreich sind, weil solche Labels hochwertige DVDs für den Sammlermarkt herstellen aber dementsprechend preislich kalkulieren müssen.
    Leider müssen solche Labels immer wieder mit der Kritik am Preis kämpfen, weil selbst einige Sammler nicht verstehen,
    warum es den 2 Disc Blu-ray Set von Blade Runner für 9,99 gibt und Horror Sex im Nachtexpress 25,-- Euro kostet.
    Ich spare auch gerne und greife zu Schnäppchen aber lege für Frankensteins Horrorklinik von Anolis auch gerne 27,-- Euro hin.
    Man muss halt abwägen "warum" ein Release so teuer ist.
    Geändert von Robinson (15.10.11 um 07:50:27 Uhr)

  11. #31
    computer...end program
    Registriert seit
    04.06.02
    Ort
    NDS
    Beiträge
    15.468

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Assassin Beitrag anzeigen
    Steht übrigens immer noch verschweißt im Regal.
    Wer über hohe Kosten klagt, hat hier noch viel Potential für Einsparungen...

  12. #32
    Querdenker
    Registriert seit
    21.12.05
    Alter
    40
    Beiträge
    2.545

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    Also liebe Nörgler und Kaufverweigerer, macht mal eure Portemonaies auf zahlt mal einen angemessenen Preis für Qualität. Der Zug ist bei diesem Medium leider schon abgefahren, aber vielleicht klappt es ja beim Nächsten. Think about it.
    Da habe ich eigentlich kein Problem mit, wenn mir seitens des Labels eine gewisse Wertschätzung als Kunde entgegen gebracht wird. Von Capelight z.B. kaufe ich fast alles blind und direkt zum "Hochpreis" bei VÖ. Ganz einfach wiel ich weiß, dass man hier alles tut, um ein faires und gutes Produkt zu einem angemessenen Preis zu veröffentlichen und einem der Kunde wirklich noch am Herzen liegt. Oft hat Capelight z.B. weltexklusives Bonusmaterial und bei Problemen gibt es einen unkomplizierten Austausch wie aktuell bei Four Lions. Das gefällt mir einfach, auch wenn die Bildqualität der Filme aufgrund der "Nischenproduktionen" nicht immer die Beste ist.

    Grundsätzlich sehe ich das Problem mit der Blu-Ray aus einem ganz anderen Blickwinkel. Ich habe es schon öfter geschrieben, wiederhole mich aber gerne. Das Problem, was die Industrie und der Kunde mit der blauen Scheibe hat ist, dass der Mehrwert gegenüber dem Vorgängermedium sehr viel geringer ist. Fassen wir noch mal kurz die Fakten zusammen:

    Vorteile der DVD gegenüber VHS:
    - deutlich bessere Bildqualität
    - bessere Tonqualität
    - mehrere Tonspuren, vor allem auch O-Ton
    - Untertitel zuschaltbar
    - kein Verschleiß/Verminderung der Qualität
    - durch geringe Mediengröße und Playergröße platzsparender
    - Bonusmaterial
    - nach Anlaufphase ein deutlich niedrigerer Preis
    - außer Player keine Anschaffung neuer Hardware nötig
    - viele Titel erstmals auf Kaufmedium verfügbar

    Vorteile der Blu-Ray gegenüber der DVD:
    - in vielen Fällen deutlich besseres Bild
    - in einigen Fällen (hörbar) besserer Ton

    Während man also bei der DVD mit einer ganzen Latte an phantastischen neuen Funktionen erschlagen wurde, sind die einzigen Vorteile der BD bessere Bild- und Tonqualität. Und hier hat man nun das Problem, dass diese für viele gar nicht in dem Maße wahrnehmbar ist, wie es wünschenswert wäre. Viele (ich z.B.) haben gar keine 5.1 oder gar 7.1 Sound-Anlage, um überhaupt in den vollen Genuss von (HD)-Ton zu kommen. Und das bessere Bildmaterial fällt leider bei vielen Blu-Rays erst ab einer Bildschirmgröße von mehr als 40" so richtig auf. Und viele Menschen der älteren Generation haben halt noch kleinere Bildschirme und sehen es nicht ein (sofern sie keine Filmfreaks sind), für teueres Geld schon wieder neue Geräte anzuschaffen, was ja auch für die Soundanlagen gilt. Und dann kommt noch erschwerend hinzu, dass nun die meisten Filmsammler ihre Lieblingstitel bereits auf DVD besitzen. Die überlegen es sich zwei mal, ob sie jetzt wegen dem "geringen" Mehrwert auf ein neues Medium umsteigen, wo sie für ihre alte DVD doch nur noch einen Bruchteil des Kaufpreises bekommen (dank der zahlreichen Neuauflagen der Label).

    Grundsätzliches Problem also: Die Vorteile der Blu-Ray sind einfach zu gering, um den Kunden in ausreichendem Maße zu locken. Also muss man ihn über den Preis locken! Ganz einfach eigentlich. Und leider der Beginn eines Teufelskreises.

    Gruß
    pippovic
    Geändert von pippovic (15.10.11 um 09:06:17 Uhr)

  13. #33
    Senior Insider
    Registriert seit
    19.07.01
    Ort
    Berlin, Deutschland
    Alter
    47
    Beiträge
    24.367

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Wollen wir aber mal nicht das deutlich bessere Handling der HD Medien vergessen. Ich werde jedesmal fast verrückt, wenn ich mich wieder durch die Menüs einer DVD hangeln 'darf'. Das geht bei HD Medien alles 'on the fly'. Von Möglichkeiten wie Bild in Bild Kommentaren oder Movie IQ Features etc. Gar nicht erst zu sprechen.

  14. #34
    Space Metal Maniac
    Registriert seit
    06.08.01
    Ort
    Bei Koblenz
    Beiträge
    781

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    Ich habe nur geschrieben, dass man sich nicht wundern darf, dass man für wenig Geld auf Dauer nicht viel Gegenwert erwarten kann und schon gar nicht einfordern darf. Klar, soll alles optimal sein, am besten aber geschenkt.
    Das halte ich für eine polemische Übertreibung

    Ich habe schon für rare VHS-Originale 50 DM gezahlt. Dann kam der DVD-Boom. Meine 50 DM für DellaMorte Dellamore waren dahin, und ich habe nochmal 20 DM in die Red Edition gesteckt. Und ja: wenn die Industrie von mir erwartet, dass ich jetzt nochmal 18 Euro in den gleichen Film investiere, dann erwarte ich, dass sie sich verdammt nochmal dafür ins Zeug legen.

    Seien wir ehrlich: der Massenmarkt des BD-Geschäfts besteht nach wie vor aus dem großen Backcatalog der Labels. Und wer da Halbherziges auf den Markt wirft, was gegenüber der DVD nur marginalen Mehrwert hat, der soll die VÖ besser lassen oder eben für 8 Euro für Neukäufer verramschen. Filme für Home-Entertainment stecken bereits in der 3. Verwertungskette. Allein die Kino-Verwertung spielt die Kosten i.d.R. raus und wirft teilweise auch immer noch dicken Bonus ab. Und bei neuen Filmen, bei denen die Produktionskette ohnehin schon nahezu vollends digitalisiert ist, ist der Aufwand für die BD nicht mehr so hoch. Den Regisseur nochmal für 2 Stunden vor ein Mikro zu setzen ist auch kein Riesending, und B-Rolls und Making-Ofs schlagen bei 100000 Lizenzen auch nicht großartig ins Gewicht. Warum also 18 Euro und mehr dafür verlangen?

    Der Unterschied zu dem Ein oder Anderen hier ist, dass ich nicht ständig fordere und nichts dafür bezahlen will. Erstens habe ich wie gesagt kein Problem damit mehr Geld für Filme auszugeben. Zweitens habe ich aber auch kein Problem damit auf einen Film zu verzichten, wenn er mir zu teuer sein sollte, weil ich ihn bspw. bereits auf DVD besitze. Man muss nicht immer alles haben wollen, vor allem, wenn man es sich eventuell nicht leisten kann. Ich hätte kein Problem damit, wenn alle neuen Blu-rays 25 Euro kosten würden und Katalogtitel 20 Euro. Kann ich mir halt statt zwei Titeln nur noch einen Titel
    Das ist doch eine Milchmädchenrechnung. Du erwartest, dass du für einen anständigen und stabilen Preis den Labels die Möglichkeit einräumst, Qualität zu liefern. Sagst aber gleichzeitig, dass du dann eben weniger kaufen kannst. Was bedeutet das für die Industrie: sie hat nicht mehr Geld von dir eingenommen als wenn du zwei günstigere Filme kaufst. Und du glaubst, gleicher Verdienst bei zurückgegangenem Absatz wäre ein Anreiz, sich in die Qualität mal so richtig reinzuknien? Da bin ich mir nicht so sicher.

    Noch mal, Schuld ist weder der Kunde noch das Label allein. Mir geht nur das Gefordere nach Neuabtastungen, Superverpackungen etc. und nichts dafür bezahlen wollen ziemlich auf den Sack. Ich habe hier keinen User direkt angesprochen. Wer sich jedoch angesprochen fühlt, der wird schon wissen warum.
    Was mir auf den Sack geht ist die Praxis, bessere Editions irgendwann nachzuschieben, wenn man die Erstauflage schon gekauft hat. Ich fühle mich als zahlender Filmfan schon ziemlich oft verarscht, weil ich diese VÖ-Politik manchmal zähneknirschend mitmache. Und gerade deswegen achte ich darauf, dass der Wertverlust oder die Mehrkosten in Grenzen bleiben, indem ich sehr genau auf einen günstigen Preis achte.

    Voivod

  15. #35
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    28.10.02
    Ort
    Saarbrücken
    Alter
    35
    Beiträge
    11.208

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Bei Mainstream Blockbustern ist es doch normal, dass die am Erstverkaufstag verramscht werden. Siehe X-Men First Class. Während die DVD Only Edition für 14,99 bis 17,99 € verkauft wird gibts die Blu-ray mit DVD für 12,99 €. Fox ist da sehr zu loben für ihre Blu-ray und + DVD Combos. Vor allem da sie jetzt (hoffentlich dauerhaft) auch noch auf Wendecover umgestiegen sind. Das wird preislich bei Harry Potter 7.2 auch der Fall sein. Hat aber nichts mit Verramschung zu tun, sondern weil es massenware ist, die billig in der Produktion ist. Die teuren Preise gibt es doch nur noch bei Mediabook Combos bei Filmen im Ausland mit deutscher Tonspur (siehe Hellraiser 1 + 2 Mediabook) oder die Capelight Mediabooks. Wobei ich bei Capelight lobend erwähnend muss, dass bei denen eine Limitierung noch was zählt. Wenn weg, dann weg. Ob man trotzdem bereit ist ein Upgrate zu machen ist jedem selbst überlassen. Ich bin es mittlerweile (fast) nicht mehr. Ich werde auch reihen die ich auf DVD angefangen habe auch da beenden (Harry Potter z. B.) Da ist es mir egal ob es die Blu-ray Komplettbox für 60 € gibt. Mittlerweile bin ich da sehr konsequent und kaufe nicht wegen 5 Minuten mehr Film oder 10 Minuten mehr Extras die Blu-ray Neuauflage. Battle Royale werd ich mir auch nicht kaufen, denn ich habe schon die Brotdose von Marketing, für die ich damals schon 35 € bezahlt habe. Bei Hellraiser verzichte ich auf die Mediabooks und warte auf die Kinowelt 3er Box. Das alles hat nichts mit Geiz zu tun sonder einfach mit ersparniss bei einer Box. Ich spiele auch noch Videospiele und die PS3 Spiele kosten auch ihr Geld. Aber da hab ich bei einem Preis von 50 bis 60 € mehr davon als bei einem Film für den ich 30 € zahlen müsste weil er rar ist, im Mediabook daherkommt oder indiziert ist und der eh nur einmal im Jahr im Player landet.

  16. #36
    High Voltage
    Registriert seit
    22.07.01
    Beiträge
    17.900

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Man sollte aber auch sehen, das wir 'Freaks' (und das ist absolut nicht negativ gemeint) ein und den selben Film schon eher mal in der besten Version, wegen besserem Bild oder mehr Extras kaufen.
    Der Massenmarkt fragt sich, warum man einen Film, den man sowieso schon hat, nochmal kaufen soll. Dazu noch mit einem kaum sichtbaren Unterschied (Stichwort 3m vom 37" entfernt, am besten auch noch falsch kalibriert)...
    Den meisten reicht die DVD, die dazu auch noch billiger ist (teilweise weit unter 10€). Von denen, die zwar einen HD TV haben, aber sich auch mit pixeligen, illegalen Downloads begnügen, fange ich gar nicht erst an (habe auch Kumpels, die haben eine HD Glotze alleine für die Xbox oder die PS3).
    Dazu hat das Medium Film in den letzten Jahren stark an Wertigkeit verloren und ist zu einem Nebenher-Konsumiprodukt geworden und der Zuwachs an Multimedialen "Ablenkungen" massiv zugenommen.
    Die DVD hat den Heimkinomarkt überhaupt erst richtig etabliert und war so gut, das der Markt schwer gesättigt ist.
    Ähnlich der CD, hatte es ein Nachfolgeformat schwer, in diese Fußstapfen zu treten (teilweise ist man sogar qualitativ rückwärts gegangen - Stichwort MP3 oder DivX).
    Und vieles läuft heute nur noch über den Preis, Qualität ist da eher zweitrangig (nicht immer, aber in der Masse zieht eben der Preis).

  17. #37
    Let's rock!
    Registriert seit
    11.09.01
    Ort
    Office Kitano
    Alter
    47
    Beiträge
    13.856

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    Wollen wir aber mal nicht das deutlich bessere Handling der HD Medien vergessen. Ich werde jedesmal fast verrückt, wenn ich mich wieder durch die Menüs einer DVD hangeln 'darf'. Das geht bei HD Medien alles 'on the fly'. Von Möglichkeiten wie Bild in Bild Kommentaren oder Movie IQ Features etc. Gar nicht erst zu sprechen.
    Dafür gibt es ewige Lade- und Einlesezeiten, Warnhinweise, Logos, Trailer, Vorspänne, die teils nicht übersprungen werden können. Da sehe ich jetzt keine wirklichen Vorteile. Und DVD-Player waren oft leichter von User Prohibitions zu befreien, als es bei Blu-ray-Player möglich wäre.

  18. #38
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    05.02.06
    Alter
    45
    Beiträge
    2.686

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Andrew Woo Beitrag anzeigen
    Dafür gibt es ewige Lade- und Einlesezeiten, Warnhinweise, Logos, Trailer, Vorspänne, die teils nicht übersprungen werden können. Da sehe ich jetzt keine wirklichen Vorteile. Und DVD-Player waren oft leichter von User Prohibitions zu befreien, als es bei Blu-ray-Player möglich wäre.
    Und wehe man drückt aus Versehen auf Stop und nicht auf Pause - dann startet gerne der ganze Einleseprozess von vorne. Finde ich wirklich kundenunfreundlich gelöst, und einen Rückschritt den schnellen Einelsezeiten der DVD...

  19. #39
    Jin-Roh
    Gast

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Und wenn der Player am Internet hängt, dann müssen teils die Trailer erst gedownloadet werden, ohne die Möglichkeit das abzubrechen versteht sich

  20. #40
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    28.07.03
    Ort
    Marburg
    Alter
    35
    Beiträge
    1.085

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    Habe ich doch geschrieben. Da zu wenig Kunden bereit sind höhere Preise zu bezahlen, muss man leider in den Massenmarkt. Dieser nimmt aber leider Filmkorn als Mangel war, von daher versucht das Label diesen Mangel zu beheben (obwohl es dadurch leider erst einen tatsächlichen Mangel schafft). An der Problematik ist ja nun der Massenmarkt selber schuld.
    Habe jetzt den Rest des Threads nicht gelesen aber ich halte diese Argumentation für ausgemachten Unsinn. Die Prämisse ist nämlich meiner Meinung nach völlig falsch. Du gehst davon aus dass der Massenmarkt-Käufer überhaupt vorher weiß dass eine Disc Korn hat oder auch nicht. Bzw. davon dass er von bestimmen Labeln Abstand nimmt weil er vorher eine Disc mit Korn von denen gekauft hat. Das halte ich für völlig realitätsfern. Das muss mir erstmal jemand belegen. So wie ich die Käufer bei uns wahrnehme kaufen die einfach die Filme die sie interessieren. Technische Details interessieren nicht. Und wenn "Der mit dem Wolf tanzt" jetzt Korn hat dann kommt da auch niemand zurück und will ihn deshalb umtauschen. D.h., es mag zwar sein das die Labels die Kunden als Grundlage fürs DNR nehmen, aber ich glaube nicht dass dieser Faktor tatsächlich existiert. Es müsste nur jemand den Labels mal klarmachen dass ihre Wahrnehmung und Umfragen hier fehlerhaft sind.

    Klar, wenn ich ne Testreihe mit 0815-Käufern mache in der ich normales und DNR-Bild vergleichen lassen dann kommt bei sowas schnell raus dass die Mehrheit DNR bevorzugt. Darauf stützt sich dann ein Label. Der Denkfehler ist aber von diesem Bevorzugen auf niedrigere Verkaufszahlen einer nicht-DNR Fassung zu schließen. Es ist ja nicht so als ob der gleiche Film mit DNR dann von der Konkurrenz veröffentlicht wird und alle diese Fassung kaufen.

Seite 2 von 9 ErsteErste 123456 ... LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •